Montag, 13. August 2018

Harfentrio „Saitenwege“ – Musik von der Renaissance bis zur Moderne

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Guten Tag!

Hirschberg, 17. November 2010 (pm). Harfenkonzert in der Konzertreihe „concerti e piÃÂč“ des Kulturfördervereins Hirschberg .

Pressemitteilung vom Kulturförderverein Hirschberg

„In der Konzertreihe „concerti e piÃÂč“ des Kulturfördervereins Hirschberg wird am kommenden Sonntag, 21. November, eine sehr seltene Besetzung zu hören sein: das Harfentrio „Saitenwege“ tritt mit einem Programm auf, das von der Renaoissance bis zum Jazz fĂŒhrt. Die drei Konzertharfen werden in dem einzigartigen Saal der alten Synagoge Hirschberg mit Sicherheit eine ganz besondere AtmosphĂ€re entstehen lassen.

Das Trio „Saitenwege“ entstand aus einer langen Freundschaft

Das Harfentrio "Saitenwege" spielt in der Alten Synagoge.

Aus einer langjĂ€hrigen musikalischen Freundschaft entstand im Sommer 2006 die Idee zum Harfentrio „Saitenwege“.
Die aus unterschiedlichen Stilrichtungen kommenden Musikerinnen Gabriele Emde-Hauffe, Sigrid Haselmann und Carola Pinder verbinden auf diesem Wege ihr Können in kreativer und unkonventioneller Weise.

Die Harfe gilt als eines der Ă€ltesten Instrumente ĂŒberhaupt und kam bereits um etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten vor, und sie hat bis auf den heutigen Tag nichts von ihrer Faszination verloren. Die moderne Konzertharfe oder Pedalharfe ist eine Ă€ußerst raffinierte Erfindung des 19. Jahrhunderts: mit Hilfe von 7 Pedalen kann die Stimmung der Saiten in Halbtonschritten verĂ€ndert werden. Dadurch hat sie ein viel grĂ¶ĂŸeres Tonspektrum als einfachere Instrumente wie z.B. die keltische Harfe. Die Konzertharfe als grĂ¶ĂŸte Vertreterin ihrer Art ist mit etwa 180 cm Höhe und bis zu 40 kg Gewicht eines der grĂ¶ĂŸten und schwersten Orchesterinstrumente.

Die Harfenliteratur reicht von der Renaissance bis zur Moderne; besonders die Komponisten des Impressionismus haben sich begeistert fĂŒr den sphĂ€rischen Klang des Instrumentes. In dem Konzert, das wie immer um 18 Uhr beginnt, wird neben Barockmusik von Caccini und HĂ€ndel auch Folklore aus RumĂ€nien und Griechenland erklingen, neben dem mittelalterlichen „Lamento di Tristan“ auch modernes von Hindemith und Elliott, neben chassidischer Musik auch KlĂ€nge des Impressionismus.

Ein Teppich wird gewebt aus Textzeilen

Und es ist ein ganz besonderes „e piÃÂč“ das sich die 3 KĂŒnstlerinnen ausgedacht haben: auf den Saiten einer alten Harfe soll wĂ€hrend des Konzertes aus den Textzeilen eines Gedichtes von F. Hoffmann ein Teppich gewebt werden, der dann fĂŒr einen guten Zweck versteigert werden soll.
Wie immer wird das Konzert stattfinden in der alten Synagoge Leutershausen (Hauptstr. 27).

Info: Karten fĂŒr Mitglieder und im Vorverkauf gibt es fĂŒr 8,- Euro (Leutershausen: Schreibwaren Schulz, Großsachsen: Schreibwaren Schuhmann, Schriesheim: Kunst- und Accessoires-Haus OPUS) sowie fĂŒr 10,- Euro an der Abendkasse. SchĂŒler haben freie PlĂ€tze auf der Empore.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.