Dienstag, 14. August 2018

Bürgertag mit Motto „Zukunftsfähiges Hirschberg“

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Hirschberg, 26. Juli 2011. (red) Der nächste Bürgertag wird am 20. November 2011 (Totensonntag) in der Alten Turnhalle in Großsachsen stattfinden. Zur Themenfindung musste zwei Mal gewählt werden.

Die Gemeinde hatte über das Mitteilungsblatt die Bürgerinnen und Bürger zu Vorschlägen aufgerufen – es kamen keine aus der Bürgerschaft. Die Liste wurde deshalb von der Verwaltung vorgeschlagen.

Die Themen des diesjährigen Bürgertags sind:

  • Nutzungskonzept und -ideen für die Immobilien der Gemeinde
  • Umstellung auf das neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen
  • „Überrechnung“ Kanalnetz Hirschberg
  • ILEK „Blühende Badische Bergstraße“
  • Kommunales Hilfeleistungszentrum

Zudem soll ein Forum „Bündnis für Familie“ und „Lokale Agenda“ eingerichtet werden. Außerdem wolle man die Bürgerstiftung und die VHS einladen.

Die CDU schlug über Dr. Jörg Boulanger vor, das Konzept des Hilfeleistungszentrums (HLZ) mit aufzunehmen. Dazu sollte ein Shuttle von der Turnhalle zum HLZ und zurück bringt. Dafür sollte der Punkt „Überrechnung“ gestrichen werden.

Herr Boulanger beklagte zudem die „absolute Misere“ der „Kommunikationswege“ in Hirschberg. Es gäbe viele Probleme mit dem Internet (Anm. d. Red. Was wir bestätigen können – es gibt immer wieder Klagen, das hirschbergblog sei so schwer aufzurufen. Das ist nur der Fall bei schlechter Leitungsversorgung und gilt auch für andere Seiten.)

Bürgermeister Just plädierte für die Beibehaltung der „Überrechnung“: „Die Bürger wollen wissen, wo in Zukunft „gebuddelt“ wird. Das gilt für betroffene Anwohner oder Besitzer.“ Stattdessen schlug der Bürgermeister vor, auf die Vorstellung des Rechnungswesen zu verzichten.

GLH und FDP regten an, auf alle Fälle über den Zustand und die Maßnahmen des Kanalnetzes zu informieren. FDP-Gemeinderat Hartmut Kowalinski sagte in Richtung CDU: „Ein Verzicht soll vielleicht die Bürger im Unklaren lassen, welche Kostenbrocken hier auf uns zukommen.“

Thomas Thünker (FW) sagte in seinem ersten Wortbeitrag: „Auch die Freien Wähler halten die Darstellung der „Überrechnung“ für gewichtiger als die Vorstellung des Rechnungswesens.“

Da die FDP einer Information zum HLZ nicht zustimmen wollte, musste gewählt werden. Das Ergebnis der ersten Wahl: Acht Stimmen fielen auf die Vorstellung des Rechnungswesens, acht auf Informationen zum HLZ. Es musste eine Stichwahl erfolgen. Das Ergebnis: Eine ungültige Stimme, sieben Stimmen für HLZ, acht für Rechnungswesen.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.