Sonntag, 21. Oktober 2018

Gemeinderat fasst Grundsatzbeschluss zur Platzgestaltung Seniorenzentrum

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Planentwurf fĂŒr den Platz zwischen Seniorenzentrum und Kinderkrippe. Klicken Sie auf die Grafik fĂŒr eine grĂ¶ĂŸe Darstellung

Hirschberg, 26. Juli 2011. (red) Der Baubeschluss zur Platzgestaltung zwischen Seniorenzentrum und Kleinkindkrippe sorgte heute fĂŒr Diskussionen. Vor allem GLH und SPD hatten viele Anregungen. Letztlich wurde der Verwaltungsantrag von der Mehrheit angenommen.

WĂ€hrend sich die Freien WĂ€hler und die FDP rundherum zufrieden zeigten, monierte vor allem die GrĂŒne Liste Hirschberg verschiedene Details der Planung.

BĂŒrgermeister Manuel Just nahm die Kritik auf sich und die Verwaltung, vor allem, was die Zeitplanung angeht. Den verschiedene GemeinderĂ€te können an dem Begehungstermin in den Ferien am 16. August 2011 nicht teilnehmen: „Ich habe vorher keinen Termin mehr frei. Aber ichh bitte darum, die heutige Beratung dient nur der grunsĂ€tzlichen Beschlussfassung, nicht den Details, die beschließen wir am 27. September 2011. Bis dahin muss die Planung aber vorankommen.“

Auch die SPD hatte verschiedene VerbesserungsvorschlĂ€ge, beispielsweise keine FahrradstĂ€nder vor dem Erdgeschoss des Seniorenzentrums anzubringen: „So sinnvoll die auch sind, so unschön ist es fĂŒr die Bewohner, da dauernd draufschauen zu mĂŒssen“, sagt Dr. Horst Metzler.

Birgit Knoblauch (GLH) regte wie Karl Heinz Treiber einen Verzicht der Mauer zum TVG-GelĂ€nde an. Karin Kunz (CDU) sagte: „Wir haben so viel Aufregung gehabt und solche Kosten fĂŒr Gutachten. Jetzt will ein Teil des Gemeinderats an diesem Kompromiss rĂŒtteln? Es ist genug.“ Bei der „Mauer“ handelt es sich um eine Wand in einer Höhe von 70 Zentimeter bis einen Meter, weshalb Gemeinderat Treiber meinte: „Die hat doch keine Funktion, dann kann man sie auch weglassen.“

Weiter wurde intensiv ĂŒber den Standort der Sitzgruppe fĂŒr die Außenbewirtschaftung, SonnenstĂ€nder und BĂ€nke diskutiert.

In der Sitzung war auch der Planer Zimmermann, FWD GmbH Dossenheim, anwesend und sagte: „Machen Sie sich die Möglichkeiten nicht kaputt, je mehr Sie auf dem Platz installieren, desto mehr schrĂ€nken Sie sich ein.“

Dieser Aussage schloss sich FDP-Gemeinderat Hartmut Kowalinski an: „Je mehr da ist, umso mehr wird der Wert der Wohnungen gemindert.“

Der Gemeinderat stimmte der Vorlage der Verwaltung zu. Die GLH-RĂ€te Birgit Knoblauch, Monika Maul-Vogt und Karl Heinz Treiber enthielten sich, GLH-Sprecher JĂŒrgen Steinle stimmte zu.

Anmerkung der Redaktion:
Wir haben die Sitzung auf unserer Facebook-Seite mit den wichtigsten Aussagen protokolliert. Das können Sie natĂŒrlich nachlesen.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.