Samstag, 11. August 2018

Drucker und Kopierer für die Hirschberger Verwaltung kommen weiter von der ortsansässigen Firma Spegg

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Hirschberg, 23. November 2011. (red/mh) Der Hirschberger Gemeinderat hat auf der gestrigen Sitzung einstimmig beschlossen, den „All-Inclusive“-Leasingvertrag mit der Firma Spegg Kopier- und Informationssysteme GmbH zu verlängern. Die neue Vertragslaufzeit beträgt 60 Monate. Der Jahresaufwand für den Hirschberger Haushalt beläuft sich auf rund 14.000 Euro. Ungeklärt blieb, inwieweit eine öffentliche Ausschreibung hätte stattfinden müssen und ob eine Strafe droht, weil diese ausgeblieben ist.

Von Martin Heilmann

Die Firma Spegg hat mit Hirschberg einen exklusiven Leasingvertrag für Drucker und Kopierer. Dieser beinhaltete bisher hauptsächlich Serviceleistungen. Im neuen Vertrag wurde vereinbart, dass darüber hinaus sukzessive alte Geräte gegen neue ersetzt werden sollen. Einige Drucker und Kopierer entsprechen nicht mehr den technischen Anforderungen in der Hirschberger Verwaltung.

Darüber werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses, der Poststelle, des Bauhofs, der Grundbuchamts und der Bücherei sicher freuen. Die Altgeräte, die erst 2008 aufgestellt wurden, stießen jüngst an die Kapazitätsgrenzen und es gab scheinbar immer wieder Unzulänglichkeiten mit in Kopierern integrierten Faxgeräten.

Der Arbeitsablauf kam dadurch immer wieder ins Stocken. Vor allem wenn der Techniker nicht sofort zur Stelle war. Das war unter anderem eine Begründung auch zukünftig auf die Leistungen der Hirschberger Firma Spegg zurück zu greifen, da die Anreisezeit minimal sei.

Trotz der neu aufzustellenden Mietgeräte fällt der monatlich zu zahlende Preis um 20 Cent geringer aus. Zusätzliche Einsparmaßnahmen erhofft sich der Gemeinderat durch einen geringeren Stromverbrauch der Drucker und Kopierer.

Bezüglich der Vertragsverlängerung besteht aber Klärungsbedarf. Hirschberg droht eventuell noch eine Strafe. Grund dafür: In der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) ist bundesweit eindeutig geregelt, dass bei auslaufenden Dienstleistungsverträgen, die die öffentliche Hand betreffen, eine Ausschreibung durchzuführen ist.

Im Sinne des Hirschberger Gemeinderats liegt eine besondere Situation vor. Ein potentieller Mitbewerber könne kein ähnlich gutes und angemessenes Angebot abgeben, sagte Bürgermeister Just.

Ob sich das auch noch „rechnet“, wenn eine Strafe erfolgt, bleibt abzuwarten.