Donnerstag, 09. August 2018

Ein Film ĂŒber den israelisch-palĂ€stinensischen Konflikt im Olympia-Kino - Regisseurin Stephanie BĂŒrger ist anwesend

Filmisches Zeichen der Hoffnung gegen die Grausamkeit

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Die Regisseurin Stephanis BĂŒrger kommt ins Olympia-Kino.

Hirschberg, 29. November 2011. (red/pm) Am Freitag, dem 2. Dezember 2011, um 20.15 Uhr, zeigt das Olympia-Kino den Film „Nach der Stille“. Die Regisseurin Stephanie BĂŒrger ist anwesend und steht fĂŒr ein GesprĂ€ch mit dem Publikum bereit.

Information des Olympia-Kinos:

Im Mai 2011 zeigte das Olympia-Kino – mit ĂŒberwĂ€ltigender Zuschauerresonanz – „Das Herz von Jenin“, im Beisein des Protagonisten und des Produzenten. Jetzt gibt es einen Nachfolgefilm, „Nach der Stille“, der den israelisch-palĂ€stinensischen Konflikt aus israelischer Sicht zeigt.

Zum Film: Der Krieg macht auch vor jenen nicht Halt, die an eine Versöhnung glauben. Am 31. MĂ€rz 2002 starb der israelische Friedensaktivist Dov Chernobroda in einem Restaurant in Haifa zusammen mit 14 anderen Menschen durch den Sprengsatz eines palĂ€stinensischen SelbstmordattentĂ€ters. Als seine Witwe YaĂ«l Armanet-Chernobroda sechs Jahre spĂ€ter den Film „Das Herz von Jenin“ von Marcus Vetter ĂŒber die Möglichkeit einer israelisch-palĂ€stinensischen Versöhnung sah, war sie so berĂŒhrt, dass sie ihn darum bat, auch einen Film zu ihrem Anliegen zu drehen.

Vetter stellt daraufhin als Produzent ein kleines Filmteam zusammen, als UnterstĂŒtzung ist eine palĂ€stinensische Koregisseurin dabei. So reisen die beiden Filmemacherinnen Jule Ott und Stephanie BĂŒrger nach Jenin im Westjordanland, langsam gewinnen sie das Vertrauen der Familie des AttentĂ€ters. Ott und BĂŒrger besuchen auch die Witwe Yael Chernobroda, die die Familie des AttentĂ€ters ihres Mannes treffen will. „Wenn sie zum Frieden bereit ist, sind wir das auch“, sagt der Vater. Und das schier Unvorstellbare geschieht. Beide Familien sitzen zusammen im Wohnzimmer, und die AtmosphĂ€re ist alles andere als feindlich.
Dieser wichtige Film schildert ein Einzelschicksal, wie es viele gibt in dieser von Konflikten gebeutelten Region. Und hier gelingt es, das Wunder einer versöhnlichen Geste zwischen zwei Familien, die beide mit einem Verlust leben mĂŒssen.

Die Premiere von „Nach der Stille“ machte beim MĂŒnchner Filmfest 2011 Furore. Yaels Botschaft lautet gemĂ€ĂŸ der Maxime ihres Mannes: „Wir mĂŒssen miteinander reden, auch wenn wir verfeindet sind.“ Ein starkes filmisches Zeichen der Hoffnung gegen die Grausamkeit.

Am Freitag, dem 2. Dezember 2011, um 20.15 Uhr, zeigt das Olympia-Kino diesen Film. Die Regisseurin Stephanie BĂŒrger ist anwesend und steht fĂŒr ein GesprĂ€ch mit dem Publikum bereit. Der Eintritt kostet 8 Euro. Eine Reservierung ist empfehlenswert: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600.

Der Film wird noch ein weiteres Mal gezeigt, und zwar am Samstag, dem 3. Dezember, um 18 Uhr.

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