Samstag, 11. August 2018

"Concerti e piu" startet in Hirschberg in die neue Saison

Die „alten Söhne Mannheims“ auf historischen Instrumenten

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Das „Mannheimer Hofquartett“ (v. links): Hans-Joachim Berg(Violine), Ulrike Kruttschnitt (Viola), Gregor Herrmann (Violoncello), Susanne Zippe (Violine). Foto: Kulturförderverein Hirschberg.

Hirschberg, 10. Januar 2012. (red/pm) Auf dem Programm des ersten Konzertes der beliebten Konzertreihe „Concerti e piu“ des Kulturfördervereins Hirschberg am Sonntag, 15. Januar, stehen Werke der Komponisten Ignaz Holzbauer und Georg Joseph Vogler. Es spielt das „Mannheimer Hofquartett“.

Information des Kulturfördervereins Hirschberg:

„Wer heute in Sachen aktueller deutscher Popmusik interessiert ist, kommt an Mannheim und seinen „Söhnen“ nicht vorbei. Was für viele in der hiesigen Region in Vergessenheit geraten ist, ist die Tatsache, dass Mannheim auch in der Epoche der Frühklassik eins der wichtigsten musikalischen Zentren Europas war.

Die Hofkapelle des Kurfürsten Karl-Theodor war weltberühmt, einerseits wegen der hohen Qualität des Orchesters, andererseits wegen des Innovationsreichtums der experimentierfreudigen Mannheimer Komponisten wie Holzbauer, Stamitz, Vogler u.a.; auch für Wolfgang Amadeus Mozart war es eine Selbstverständlichkeit, sich in Mannheim zu informieren über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, und schrieb an seinen Vater: „„die Musick von Holzbauer ist sehr schön. […] am meisten wundert mich, daß ein so alter Mann wie holzbauer, noch so viell geist hat; denn das ist nicht zu glauben was in der Musick für feüer ist.“

Mozart, Haydn und Beethovens Werke haben überlebt, sie stehen auf den Konzertprogrammen ganz oben; was ist aber mit der Musik der Wegbereiter des klassischen Stils, der „alten Söhne Mannheims“? Die Komponisten der damals weltberühmten „Mannheimer Schule“ und ihre Werke gerieten über Jahrzehnte und Jahrhunderte in Vergessenheit, was aber weder mit ihrer historischen Bedeutung noch mit der Qualität ihrer Musik zu begründen wäre.

Das „Mannheimer Hofquartett“ hat es sich seit seiner Gründung im Jahre 2008 zur besonderen Aufgabe gemacht, in Vergessenheit geratene, unbekannte Werke von Komponisten der sogenannten „Mannheimer Schule“ im Originalklang wiederzubeleben.

Die Mozartgesellschaft Kurpfalz e.V. engagierte das „Mannheimer Hofquartett“ – das übrigens auf historischen Instrumenten spielt –  sämtliche Streichquartette von Mozart aufzuführen.

Auf dem Programm des ersten Konzertes der beliebten Konzertreihe „Concerti e piu“ des Kulturfördervereins Hirschberg am Sonntag, 15. Januar, stehen Werke der Komponisten Ignaz Holzbauer und Georg Joseph Vogler. Holzbauers 300. Geburtstag am 18. September 2011 war sowohl für das „Mannheimer Hofquartett“ als auch für den Initiator der Konzertreihe, Jens Schlichting, ein Anlass, sich mit der Musik dieses Komponisten auseinanderzusetzen und sich auf die Suche nach den schwer zugänglichen Quellen zu machen. Resultat dieser gemeinsamen Arbeit sind die Neuausgaben der Noten von 4 Streichquartetten Holzbauers im Hirschberger Musikverlag Inter-Note, dessen Geschäftsführer Schlichting ist. Die Neuausgaben werden anlässlich des Konzertes der Öffentlichkeit vorgestellt.“

Wie immer findet das Konzert in der Ehemaligen Synagoge Leutershausen (Hauptstr. 27) statt. Der Eintrittpreis beträgt 10 Euro/8 Euro; Schüler haben freien Eintritt. Konzertbeginn ist 18 Uhr; Karten im Vorverkauf gibt es bei Schreibwaren Schuhmann, Großsachsen, Schreibwaren Schulz, Leutershausen und Kunst&Accessoires OPUS, Schriesheim.

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