Freitag, 16. November 2018

ATU gibt Bauvoranfrage statt

Ausbau im Zinkenbergweg machbar

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Ausnahme genehmigt fĂŒr ErfĂŒllung des "Lebensplans". Quelle: Gemeinde Hirschberg

 

Hirschberg, 19. Januar 2012. (red/jt) Der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt gab einer Bauvoranfrage zur Erweiterung eines FlurstĂŒcks im Zinkenbergweg statt. Somit ist eine Überschreitung der Baugrenze und dadurch der Ausbau des bestehenden Wohnhauses möglich.

Der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt erteilt einstimmig das Einvernehmen zu einer Bauvoranfrage. Diese wurde bereits am 22. Dezember 2011 an die Gemeinde Hirschberg gestellt.

Grund fĂŒr die Anfrage ist der geplante Ausbau eines bereits bestehenden Wohnhauses.

FĂŒr den Ausbau ist es nach dem Wunsch des Bauherrn notwendig, die bisher bestehende Baugrenze in östlicher Richtung zu ĂŒberschreiten. Damit das möglich wird, plant der Bauherr einen Teilankauf eines bisher nicht bebauten NachbargrundstĂŒcks.

Zusammen mit dem EigentĂŒmer des nĂ€chsten bebauten GrundstĂŒcks gibt es Planungen, das unbebaute GrundstĂŒck zu teilen. Durch diese Teilung wĂ€ren sĂ€mtliche nachbarschaftlichen Belange geschĂŒtzt und es sei zudem sicher gestellt, dass keine weiteren Wohneinheiten entstehen. Davon profitiere laut Gemeindevorlage der gesamte Straßenzug.

Vorraussetzung fĂŒr die Genehmigung war jedoch der Verzicht der beiden KĂ€ufer auf das noch bestehende, mit dem GelĂ€nde verbundene Baufenster.

Vorteil auch fĂŒr die Gemeinde

Als Alternative zu diesem Antrag wĂ€re auch eine Änderung des bestehenden Bebauungsplans möglich. Dieser mĂŒsste durch ein zeit- und kostenintensives Änderungsverfahren an die gewĂŒnschten VerhĂ€ltnisse angepasst werden. Dazu sagte Eva-Marie Pfefferle (SPD):

Baulich ist das die beste Lösung. Zudem spart man so einen teueren neuen Bebauungsplan.

Somit habe diese Lösung auch Vorteile fĂŒr die Gemeinde. Auch Oliver Reisig (FDP) hĂ€lt dieses Vorgehen fĂŒr die beste Lösung:

Sonstige Alternativen sind baulich nicht attraktiv!

FĂŒr die CDU ist der geplante Vorgang „stĂ€dtebaulich die einzig sinnvolle Möglichkeit“. Karl-Heinz Treiber (GLH) hĂ€lt die damit verbundene Steigerung der LebensqualitĂ€t fĂŒr die Anwohner auch fĂŒr einen wichtigen Punkt. Dieselbe Meinung wurde auch seitens der Freien WĂ€hler vertreten. Wenn das „fĂŒr das Lebensziel der Bewohner die beste Lösung“ ist, solle man dem zustimmen.

Der vorgelegte Antrag wurde einstimmig angenommen. Dem geplanten Ankauf und somit dem Ausbau des Wohnhauses steht also von dieser Seite her nichts mehr im Weg.