Donnerstag, 09. August 2018

Wer sorgt in Zukunft dafür, dass die "Lichter nicht ausgehen?"

Straßenbeleuchtungsvertrag mit EnBW läuft aus

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Hirschberg, 02. Februar 2012. (red/jt) Im März 2012 läuft nach 20 Jahren der Straßenbeleuchtungsvertrag zwischen der Gemeinde Hirschberg und der EnBW aus. Im Gemeinderat einigte man sich nun auf eine beschränkte Ausschreibung um die Beleuchtung in Zukunft sicherzustellen.

Auch in Zukunft bleiben die Straßen Hirschbergs erleuchtet. Bild: Wikipedia / "3268zauber" unter CC-BY-SA 3.0

Der Straßenbeleuchtungsvertrag zwischen der Gemeinde Hirscherg und der EnBW läuft nach einer Laufzeit von 20 Jahren zum 31.März.2012 aus.

Bisher sind durch diesen Vertrag die Errichtung, Erweiterung, Erneuerung, Änderung, Unterhaltung sowie der Strombezug der Straßenbeleuchtung geregelt.

Der Gemeinderat beschäftigte sich am 31. Januar 2012 mit der Frage, wer ab April den Betrieb und die Instandhaltung der 1139 Laternen in Hirschberg übernimmt.

Insgesamt legten Bürgermeister Just und die Verwaltung dem Gemeinderat fünf mögliche Varianten für die Zukunft vor.

Schnell schloss man von allen Seiten eine Einzelbeauftragung von Firmen bei Defekten aus. Zu groß sei die Gefahr von haftungsrechtlichen Problemen und langwierigen Verzögerungen bei der Bearbeitung durch eine Fremdfirma.

Die Übernahme der Aufgaben durch die Versorgungswerke Hirschberg GmbH und Co. schloss Manuel Just auf Nachfrage ebenfalls aus. Aufgetaucht war die Frage im Zusammenhang mit dem Vorschlag, die Aufgaben in Eigenverantwortung zu erfüllen oder einen Eigenbetrieb zu gründen.

Für diese Optionen fehlte aber laut Just das Know-how, zudem müsste dafür im Bauhof eigens eine neue Stelle geschaffen werden. Diese wäre aber vermutlich nicht dauerhaft ausgelastet.

Nachdem die Rechtslage für eine interkommunale Zusammenarbeit mit Ladenburg oder Schriesheim unklar war, beschloss man einstimmig einen öffentlichen Wettbewerb und anschließend eine beschränkte Ausschreibung.

Der ausgeschriebene Vertrag soll zunächst auf vier Jahre angelegt sein. Die Option auf eine Verlängerung um zwei Jahre hielt man sich jedoch offen.