Freitag, 10. August 2018

Ausflug der Arbeiterwohlfahrt Hirschberg-Großsachsen

Fahrt zum Haus der Andacht und Besichtigung der Saalburg

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EuropĂ€isches Haus der Andacht der BahĂĄ'Ă­. Foto: AWO Großsachsen.

Hirschberg, 29. Mai 2012. (red/hme) Ausflug des AWO Ortsvereins Hirschberg-Großsachsen zum europĂ€ischen Haus der Andacht der BahĂĄ’Ă­. Besichtigung des rekonstruierten römischen Kastells „Saalburg“.

Information der AWO Hirschberg-Großsachsen:

„Gestartet wurde in Leutershausen. Es ist erfreulich, dass die gemeinsamen AusflĂŒge bei beiden Ortsvereinen Anklang finden. Nach dem auch die Großsachsener eingestiegen waren, ging die Fahrt nach Hofheim-Langenhain in Hessen zum europĂ€ischen Haus der Andacht der BahĂĄ’Ă­.

Im Informationszentrum wurden wir herzlich empfangen. Nach einem kurzen Informationsfilm ĂŒber die BahĂĄ’Ă­-Religion wurde lebhaft nachgefragt. Viele Teilnehmer hatten noch nie etwas von dieser im 19. Jahrhundert in Persien entstandenen Religion gehört.

Das Ziel der BahĂĄ’Ă­-Religion ist die Einheit der Menschheit. Sie anerkennt alle an einen Gott glaubende Religionen wie das Judentum, Christentum und den Islam als vorherige Offenbarungen Gottes. Alle heiligen Schriften nutzt sie als Quelle auch in ihren Andachten. Überzeugung der BahĂĄ’Ă­ ist: Religion entwickelt sich weiter und Gott offenbart sich auch heute.

Dann ging es in das Haus der Andacht, ein beeindruckend schöner und gleichzeitig schlichter Bau. Nach einer ruhigen Pause, man könnte fast Andacht dazu sagen, verließen wir den gastlichen Ort.

NÀchstes Ziel war die Saalburg im Taunus. Ein römisches Kastell das auf den gefundenen Restmauern durch Kaiser Wilhelm II. rekonstruiert wurde. Da Mittagszeit war, lag es nahe in der Taberna des Kastells römische Gerichte zu probieren.

Die anschließende FĂŒhrung durch die verschiedenen GebĂ€ude des Kastells zeigte die Arbeits- und Lebensbedingungen der römischen Soldaten. Sie mussten sich fĂŒr 25 Jahre verpflichten und erhielten danach den angesparten Teil ihres Soldes und römische BĂŒrgerrechte.

Gefragt wurde auch: Kannten die Römer Pommes? NatĂŒrlich nicht, ihnen fehlte ja die Friteuse – falsch: sie kannten keine Kartoffeln, denn die kamen erst mit Kolumbus aus Amerika nach Europa.

Das Leben der aus allen Ecken des Reiches rekrutierten Soldaten, die KĂ€mpfe mit den „Barbaren“ und letztlich der Untergang der Saalburg wie des römischen Reiches wurden geschildert.

Noch ein paar eigene Erkundungen des schönen GelĂ€ndes oder ein Kaffee in der Taberna (kannten die Römer auch nicht) und dann war schon Zeit fĂŒr die RĂŒckfahrt.“

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