Montag, 23. Juli 2018

Ausschuss für Technik und Umwelt

Streusalzsilo erleichtert künftig den Winterdienst

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Hirschberg, 11. Juli 2012. (red/sap) Ein Salzsilo für den Bauhof, Reparatur der Stützwand im alten Ortskern von Leutershausen und die Verabschiedung des Abfallwirtschaftsplans – gefährliche Abfälle. Der ATU entschied einstimmig und ohne große Diskussionen.

Im Rahmen des Neubaus des Kommunalen Hilfeleistungszentrums Hirschberg ist geplant, zur Durchführung des Winterdienstes ein Streusalzsilo für den Bauhof anzuschaffen.

Bislang mussten die Räum- und Streufahrzeuge mit 25 bzw. 50 Kilogramm schweren Streusalzsäcken von Hand beladen werden. Durch das Salzsilo ist die Beladezeit deutlich verkürzt. Auch wird die körperliche Belastung der Bauhofmitarbeiter beim Verladen des Streusalzes deutlich verringert.

Bei einer beschränkten Ausschreibung wurden sechs Firmen angeschrieben, die auch alle ein Angebot abgegeben haben.

Nach Prüfung der Angebote ist die Firma Salzkontor Kurpfalz GmbH aus Kronau der günstigste Anbieter.

Im Haushaltsplan 2012 sind für die Anschaffung eines Streusalzsilos 36.000 Euro bereit gestellt.

Zur Wahl standen zwei Silovarianten, eine aus Holz und die andere aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Mit rund 40.500 Euro ist das Holzsilo um rund 3.000 Euro teurer als die Kunststoffvariante, die rund 27.700 Euro kostet.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass das Aufstellen eines Silos, eine große Erleichterung für die Mitarbeiter des Bauhofs bringe werde.

Und auch wenn Eva-Marie Pfefferle (SPD) das Holzsilo hübscher und Karl Heinz Treiber die „Aufbordung“ des Holzsilos ansprechender fand, entschied sich der ATU einstimmig für die Vergabe an die Firma Salzkantor und zwar in Kunststoff.

Stützwand  „Im Burgweg“ muss repariert werden

Im April wurde auf Grund eines Aufprallschadens, vermutlich durch einen LKW, die Stützwand „Im Burgweg“ stark beschädigt.

Der Verursacher des Schadens konnte nicht ermittelt werden. Die Sandsteinstützwand befindet sich im Anschluss an die Kreuzung Martin-Stöhr-Straße/Burgweg/Obergasse, im alten Ortskern von Leutershausen.

Um eine Schadensausbreitung und somit eine Beeinträchtigung der Standsicherheit zu verhindern, wurde die Mauer geprüft, die Reparaturkosten geschätzt und Angebote eingeholt.

Die Prüfung ergab die Note „ausreichend“ für die Mauer, so dass vorerst keine größeren Sanierungsmaßnahmen anstehen, berichtete der Bürgermeister.

Für die Reparaturarbeiten gab die Firma Gerhard Will aus Schriesheim mit rund 4.500 Euro das günstigste Angebot ab. Zusätzlich sind für das Ingenieurbüro Schulz Honorarkosten entstanden.

Der ATU stimmte einstimmig der Vergabe der Reparatur an die Firma Gerhard Will zu und genehmigte die außerplanmäßigen Ausgaben von insgesamt 6.000 Euro.

Aufgrund europarechtlicher und bundesrechtlicher Vorgaben ist jedes Bundesland gehalten, Abfallwirtschaftspläne aufzustellen. Für die gefährlichen Abfälle ist ein eigener Plan aufzustellen. Der Ausschuss für Technik und Umwelt stimmte dem Abfallwirtschaftsplan Baden-Württemberg – Teilplan gefährliche Abfälle – einstimmig zu.

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