Dienstag, 20. November 2018

2013 bis 2015

Förderung von Volkshochschule und Musikschule

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Hirschberg, 20. Juli 2012. (red/sap) Neue Vereinbarungen für die Jahre 2013 bis 2015 für die Förderung von Volkshochschule und Musikschule wurden getroffen.

Die Bezuschussung der Volkshochschule und der Musikschule Badische Bergstraße geht zurück auf eine Vereinbarung aus dem Jahr 1977.

Der Gesamtzuschussbetrag je Einrichtung wird auf die Mitgliedsgemeinden – Weinheim, Hemsbach, Hirschberg und Laudenbach – unter Verwendung von Verteilerschlüsseln aufgeteilt.

Bei der Volkshochschule wird ein Viertel im Verhältnis der maßgebenden Einwohnerzahl und drei Viertel im Verhältnis der Summen der Unterrichtseinheiten, die sich aus den in den einzelnen Gemeinden jährlich durchgeführten Veranstaltungen errechnet.

Bei der Musikschule wird der Zuschussbetrag aus der Zahl der Musikschüler, die aus den einzelnen Gemeinden am Musikunterricht teilnehmen, ermittelt.

Im Oktober 2010 hatte der Hirschberger Gemeinderat den Beschluss gefasst, die Zuschüsse für die Jahre 2012 folgende um fünf Prozent zu reduzieren. Ähnliche Beschlüsse waren auch von den Mitgliedergemeinden gefasst worden.

Der so reduzierte Gesamtzuschussbetrag wäre jedoch insgesamt für die Gewährleistung des laufenden Betriebs von VHS und Musikschule nicht auskömmlich, so dass sich die Vertreter der Mitgliedsgemeinden darauf verständigten, einen um insgesamt rund 11.400 Euro erhöhten Zuschuss den Gremien zur Beschlussfassung vorzuschlagen. Dieser Betrag orientierte sich am tatsächlichen Zuschussbedarf.

In den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass beide Einrichtungen Einsparungen bei den Ausgaben vorweisen konnten und somit Konsolidierungsbemühungen feststellbar sind.

Für das Jahr 2012 ergab sich für Hirschberg ein gesamter Zuschussbetrag von 53.187 Euro (rund 19.000 Euro für die VHS und rund 34.200 Euro für die Musikschule).

Für 2013 bis 2015 wurde jetzt ein jährlicher Zuschuss von rund 55.000 Euro vorgeschlagen.

Damit bleibt man deutlich unter dem Förderbetrag bis 2008.

Monika Maul-Vogt (GLH) sagte, es sei erfreulich, dass die „Zuschüsse nicht in Stein gemeiselt“ seien.

Sie lobte die Volkshochschule nicht nur als Ort der Weiterbildung, sondern auch als Ort der Begegnung.

Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss der „Vereinbarung der Städte Hemsbach und Weinheim sowie der Gemeinden Hirschberg und Laudenbach über die Förderung und Entwicklung der Weiterbildung in ihrem Bereich“ für die Jahre 2013 bis 2015 einstimmig zu.

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