Samstag, 28. Juli 2018

Neues Kerwekonzept ging "hundertprozentig" auf

Die Gassekerwe als „Weindorf“

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BĂŒrgermeister Just bereitete seine Arbeit sichtlich Freude.

 

Hirschberg, 26. August 2012. (red/la) Das neue Weindorfkonzept ging am Wochenende bei der siebten Gassekerwe voll auf: Mehr GĂ€ste, höhere UmsĂ€tze und eine besondere AtmosphĂ€re machten die siebte Gassekerwe zu einer runden Veranstaltung. Lob gab es auch fĂŒr das neue Organisationsteam und ihr Programm, dass Neues und AltbewĂ€hrtes erfolgreich mischte.

Von Reinhard Lask

Die Markthalle bildete den neuen Mittelpunkt der siebten „Großsaasemer Gassekerwe“. Anstatt die Vereinszelte ĂŒber den Platz zu verteilen, umrandeten sie von Freitag bis Sonntag die Tische und BĂ€nke unter dem historischen Hallendach. „Das neue Konzept ging zu hundert Prozent auf“, sagte Christian WĂŒrz vom Kerwe-Organisationsteam. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Anbieter deutliche Umsatzgewinne im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Das lag vor allem daran, dass den Besuchern das neue Ambiente so gut gefiel. Auch wenn das Wetter nicht immer sonnig war, strömten die GĂ€ste auf das wichtigste Fest Großsachsens.

Gute Laune hatte auch BĂŒrgermeister Manuel Just bei der offiziellen Eröffnung mit Fassbieranstich am Samstag um 14 Uhr. Gut 200 GĂ€ste fĂŒllten die Markthalle und die Zelte am Rand. Mit Karl A. Lamers, Georg Wacker, Uli Sckerl und Stefan Dallinger nutzte auch die Politprominenz aus Bund und Land das schöne Wetter fĂŒr einen Ausflug mit Kerwebier.

„Weindorfambiente“ kam gut an

FĂŒr Just war es seine sechste Kerwe. „Das neue Konzept mit den HolzhĂŒtten, die dem Ganzen ein Weindorfambiente geben, hat mir diesmal sehr gut gefallen.“ Ebenso gut sei die Entscheidung gewesen, den Abend der Handballer am Freitag in die Gassekerwe zu integrieren. Gerade bei Dunkelheit konnte die neue stimmungsvolle Beleuchtung unter dem Markthallendach seinen ganzen Charme entfalten.

War die Kerwe nun fĂŒr den BĂŒrgermeister die beste von allen bisherigen? „Jede Kerwe ist anders“, antwortete Just diplomatisch. „Man geht immer gerne hin, um sich in lockerer und familiĂ€rer AtmosphĂ€re auszutauschen.“ Am Freitag habe sich nur kurz Sorgen um das Wetter gemacht. Doch das „Weindorf“ blieb bei angenehmen Temperaturen trocken.

Die traditionellen Elemente wie der Flohmarkt am Samstag und die Apfelbachregatta fanden ebenso ihr Publikum wie das erstmals veranstaltete Apfelbachrennen. Mit 100 Rennteilnehmern legte die neue Attraktion einen Start nach Maß hin.

Neuer „Gassekerwe-Bojmoschter“

Spannung gab es am Sonntag, als die Proklamation des neuen „Gassekerwe-Bojmoschter“ anstand. Wen wĂŒrde die Findungskommission zum Nachfolger von Erwin Rohr ernennen? Schon nach dem ersten Satz der Vorstellung war klar, dass Gerhard Wallat der siebte Amtsinhaber sein wĂŒrde.

Er trĂ€gt die Amtskette nun fĂŒr ein Jahr bis zur Gassekerwe 2013. Bis dahin hat er die ehrenvolle Aufgabe, sich um die Belebung des Dorflebens kĂŒmmern.

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