Mittwoch, 19. Juni 2019

Übung der Freiwilligen Feuerwehr

Mitten im Ort – Brandbekämpfung auf engstem Raum

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Hirschberg, 18. März 2013. (red/pro) Es ist eng – kompliziert für die Maschinisten ihre großen Fahrzeuge an den Brandort zu bringen. Die Zeit drängt, ein Mädchen ist verletzt, zwei Jungs vermisst, die Scheune ist verqualmt. Dieses Szenario bildete die Hauptübung der Feuerwehr 2013. Ziel der Übung: Vorhandene Einsatzkonzepte zu erproben und gegebenenfalls nachzubessern.

Drei spielende Jugendliche lösen in der Werkstatt eine Verpuffung aus. Ein Mädchen kann sich selbst retten, ist aber verletzt und steht unter Schock. Zwei Jungen werden vermisst – sie sind irgendwo in der Scheune des Gebäudes an der Mittelgasse/Kreuzgasse.

In der Scheune brennt es. Dichter Qualm steigt auf. Größtes Problem bei diesem Übungseinsatz sind die räumlichen Gegebenheiten vor Ort. In den engen Gassen können die schweren Feuerwehreinsatzfahrzeuge nur entfernt aufgestellt werden. Das bedeutet längere Fußwege und erhöhten Materialeinsatz für die Einsatzkräfte. Parkende Autos verschärfen die Lage noch.

Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz meistern den Einsatz – und nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz. Den Ziel der Übung war vor allem die Prüfung des Einsatzkonzeptes und die Frage, ob es noch gültig ist oder nachgebessert werden muss. Das wird nun nachgearbeitet, denn obwohl die Abläufe sehr rund waren, gibt es bestimmt wie immer Optimierungspotenzial.

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Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.