Donnerstag, 13. Juni 2019

Ortskernsanierung Leutershausen

Land bewilligt Fördermittel

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Hirschberg, 23. März 2013. (red/pm) Der von der Gemeinde gestellte Antrag auf Aufnahme in das Landessanierungsprogramm war erfolgreich. Demnach werden Finanzhilfen on Höhe von rund 800.000 Euro bereitgestellt. Eine intensive Einbeziehung der Bürger gehöre zudem zu den Zielen.

Information der Gemeinde Hirschberg a. d. B.:

„Die Gemeinde Hirschberg betreibt seit Jahren eine aktive Stadterneuerung.

So besteht im Ortsteil Großsachsen bereits das zweite städtebauliche Erneuerungsgebiet (Bewilligungszeitraum bis Ende 2013, Förderrahmen 2,23 Mio. € mit bewilligten Landesbeihilfen von 1,34 Mio. €). Im Ortsteil Leutershausen wurde das erste Sanierungsgebiet, das im Wesentlichen die Grundstücke zwischen Vordergasse im Norden, Obergasse im Osten, dem Beinweg und Teile der Hauptstraße im Süden und der Raiffeisenstraße und Teilen der Bahnhofstraße im Westen umfasste, im Jahre 2008 mit ausgezahlten Mitteln von 1,83 Mio. € bei einer Landesbeihilfe von 1,09 Mio. € abgerechnet.

Insbesondere vor dem Hintergrund des Neubaus des Kommunalen Hilfeleistungs- zentrums und der damit einhergehenden Freiwerdung von Gebäuden und Flächen, der Planungen zur Schaffung einer Einrichtung für betreutes/ barrierefreies Wohnen im Innerortsbereich sowie der beabsichtigten Aufwertung des Ortsteils Leutershausen insgesamt, hat die Gemeinde im Jahr 2011 und, nachdem dieser erfolglos geblieben war, nochmals in 2012 einen Antrag auf Aufnahme in das Landessanierungsprogramm gestellt.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat mit Schreiben vom 20.3.2013 mitgeteilt, dass das Land für Leutershausen Finanzhilfen in Höhe von 800.000 € (entsprechend einem Förderrahmen von 1,33 Mio. €) bereit stellen wird. Ein formeller Bewilligungsbescheid steht noch aus.

Dem Antrag zur Aufnahme in das Landessanierungsprogramm lag eine Grobanalyse zu Grunde, die sich auf die Bereiche Bahnhofstraße zwischen Alter Villa und Kreuzung Bahnhofstraße/Raiffeisenstraße (Östliche Bebauung), Raiffeisenstraße (beidseitige Bebauung), Hölderlinstraße zwischen Raiffeisenstraße und Friedrichstraße (westliche Bebauung), Friedrichstraße bis Kreuzung Hölderlinstraße (teilweise beidseitige Bebauung), Mozartstraße (beidseitige Bebauung) und einem kleinen Teilbereich der Fenchelstraße bezog.

Eine Entscheidung über die Abgrenzung des endgültigen Gebietes und die erforderlichen weiteren vorbereitenden Untersuchungen wird der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen treffen.

Die Verwaltung wird die Bürgerschaft sowie insbesondere die im Untersuchungsgebiet gelegenen Eigentümer in den vor uns liegenden Prozess intensiv mit einbeziehen.

Allgemein gilt es festzuhalten, dass nicht zuletzt die immer wieder vom gesamten Gemeinderat eingeforderte Stärkung der Raiffeisenstraße als Ortsmitte mit der Aufnahme in das Landessanierungsprogramm in den kommenden Jahren in greifbare Nähe rückt, was sicherlich städtebaulich von besonderer Bedeutung sein dürfte.

Der Satzungsbeschluss über die förmliche Festlegung des „endgültigen“ Sanierungsgebietes sowie die Festlegung der Fördersätze ist für Herbst 2013 vorgesehen.

Ab diesem Zeitpunkt können Anträge von privaten Eigentümern auf Förderung von Modernisierungs- und Instandsetzungs- oder Ordnungsmaßnahmen bei der Gemeinde gestellt werden.“