Dienstag, 24. November 2020

Gemeinderat vergibt Auftrag an Hirschberger Unternehmen

Neugestaltung der Großsachsener Straße: Kanal- und Wasserversorgung

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Hirschberg, 26. Juni 2013. (red/aw) Nach dem Gemeinderatbeschluss zur Neugestaltung der Großsachsener Straße zwischen der Vordergasse und dem Kapellenweg wurden die Arbeiten für die Kanal- und Wasserversorgung öffentlich ausgeschrieben. Nach Prüfung der Angebote erwies sich das Angebot der Firma Josef Schnell GmbH aus Hirschberg als das Wirtschaftlichste.

Zur Sanierung der Großsachsener Straße sind im Haushaltsplan 2013 der Gemeinde Hirschberg und im Vermögensplan des Eigenbetriebs Wasserversorgung zusammen 548.750 Euro bereitgestellt. Das Angebot der Firma Schnell GmbH beläuft sich auf einen Gesamtkostensatz von 663.042,81 Euro.

Lediglich die SPD enthielt sich der Abstimmung, da man es nicht gutheiße “Einzelmaßnahmen, ohne Berücksichtigung anderer Maßnahmen durchzupeitschen”. Dr. Horst Metzler betonte, dass diese Entscheidung keine gegen die Firma Schnell sei und auch keine gegen eine grundsätzliche Sanierung. Lediglich der Entscheidungsprozess sei für die SPD nicht “zu verstehen”.

Kritik von der SPD

Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag der Verwaltung in Bezug auf die Auftragsvergabe mehrheitlich zu und genehmigte auch die überplanmäßigen Ausgaben von 114.292 Euro. Diese sollen durch Wenigerausgaben beim Parkdeckbau in der Fenchelstraße gedeckt werden.

Bürgermeister Just kündigte sogar Überlegungen an, die ein Parkdeck in der Fenchelstraße überflüssig machen könnten. Die Freien Wähler hatten der Verwaltung bereits einen Antrag auf Prüfung von möglichen Alternativen zum Parkdeck gestellt, welche die Gemeinde nun prüft. Eventuell könne man die “geplante Investition einsparen”, sagte Bürgermeister Just.