Dienstag, 18. Juni 2019

Am 24. November 2013, zwischen 14 - 18 Uhr in der Alten Turnhalle in Großsachsen

Windkraftanlagen werden Thema beim Bürgertag

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Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die Gemeindeordnung schreibt vor, dass die Gemeinde mindestens einmal jährlich die Einwohnerinnen und Einwohner über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde unterrichten soll. In der Sitzung des Gemeinderats am 16. Juli legte man den Termin für dieses Jahr auf den Totensonntag, am 24. November 2013. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr wird der Bürgertag in der Alten Turnhalle in Großsachsen stattfinden. Er gibt Hirschberger Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, sich gezielt und ohne Hemmschwelle über thematisch gegliederte Inhalte zu informieren.

Über das Mitteilungsblatt hat die Gemeinde die Bevölkerung aufgefordert, Themenvorschläge einzureichen. Eingereicht wurde jedoch nur das Thema der Einrichtung eines Friedwaldes am Friedhof. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat daher weitere Themen vor, über die in der gestrigen Sitzung abgestimmt wurde. Folgende Themen werden demnach beim Bürgertag im November eine Informationsinsel erhalten:

  • Stand der Planungen zum Betreuten Wohnen im Ortsteil Leutershausen, inklusive einer Stellungnahme der evangelischen Heimstiftung
  • Stand der Schulentwicklung in Hirschberg: Wie geht es nach dem Bürgerentscheid weiter?
  • Klimaschutz in Hirschberg
  • Darstellung des öffentlichen Baurechts sowie die des Bauplanungsrechts und der Eingriffsmöglichkeiten der Gemeinde
  • Darstellung des Kommunalwahlrechts in Baden-Württemberg
  • Aktuelle Bewegungen und Erkenntnisse zum Thema Windkraftanlagen im Nachbarschaftsverband
  • Einrichtung eines Friedwaldes am Friedhof

Die Volkshochschule Badische Bergstraße und die Bürgerstiftung Hirschberg bekommen am Bürgertag ebenfalls die Möglichkeit der Präsentation. Die Bewirtung des Bürgertages übernimmt in diesem Jahr der Partnerschaftsverein.

Thema Windkraft trotz Explosivität auf der Agenda

Der Punkt „Aktuelle Bewegungen und Erkenntnisse zum Thema Windkraftanlagen im Nachbarschaftsverband“ wurde auf Anregung von Alexander May (Freie Wähler) hinzugefügt. Viele der Anwesenden hielten dies für einen guten Vorschlag. Auch, nachdem Bauamtsleiter Rolf Pflästerer das Gremium darauf hinwies, dass dieses Thema „äußerst explosiv“ und „mit vielen Diskussionen zu rechnen“ sei, sprach sich der Gemeinderat diesem Thema gegenüber positiv aus.

Bürgermeister Manuel Just stimmte dieser Meinung ebenfalls zu:

Irgendwann müssen wir hier Fahrt aufnehmen und uns den Ängsten und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger stellen. Wir müssen das Thema in der Bevölkerung platzieren und kommunizieren, dass die „Hohe Waid“ zum Beispiel ein möglicher Standort für Windkraftanlagen wäre.

Man wolle Experten aus dem Nachbarschaftsverband und Verbandsgemeinden hinzuziehen, um auch über mögliche Anlagen auf Gemarkungsgrenzen zu informieren.