Montag, 10. Dezember 2018

Der deutsche Kurzfilmpreis 2012 im Olympia-Kino

Der kürzeste Tag

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HOUSE klein

In dem Animationsfilm „House“ geht es um ein wunderschönes Haus. Gäste sind immer willkommen. Bis ein Gast eintrifft, der etwas anderes im Sinn hat. Foto: Förderkreis Kommunales Olympia-Kino e.V.

 

Hirschberg, 12. Dezember 2013. (red/pm) Kurzfilme sind aufregend, unterhaltsam und meistens überraschend. Das Olympia-Kino präsentiert eine persönliche und abendfüllende Auswahl der Preisträger und Nominierungen beim Deutschen Kurzfilmpreis 2012.

Information des Förderkreises Kommunales Olympia-Kino e.V.:

„Seitdem er 1956 von der Bundesregierung erstmals vergeben wurde, ist der Deutsche Kurzfilmpreis die wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für kurze Filme geworden. Jährlich werden Kurzfilme in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Animationsfilm und Experimentalfilm prämiert und anschließend auf Tournee durch Deutschland geschickt. Insbesondere jungen Filmemacherinnen und Filmemachern bietet er eine wichtige Plattform.

Der Kurzfilmtag entwickelt sich zur festen Größe im deutschen und europäischen Kulturkalender. Vorbild ist der französische „Le jour plus court“, der erstmals im Jahr 2011 in ganz Frankreich mit großer Resonanz gefeiert wurde. In diesem Jahr schließen sich Institutionen in Polen, der Schweiz, Spanien, dem belgischen Wallonien und Kanada dieser Idee an.

Die Auswahl des Olympia-Kinos:

  • „Heimkommen“ – Jo ist elf und vertrödelt schon gerne mal ihre Zeit. Eines Nachmittags verpasst sie nach einer Cellostunde ihren Bus. Wieder einmal. Als die Freundin ihres älteren Bruders sie abholt, passiert auf dem Rückweg ein Unfall. Jo überlebt. Die Freundin nicht. Aber Jo will nicht ständig über dieses Ereignis reden und tauscht das Cello gegen Eishockey ein. Nur ihr Bruder lässt sie immer wieder seine Ablehnung spüren. – Ein großes Drama von Schuld und Versöhnung, erzählt in kleinen Gesten. Spielfilm
  • „The Centrifuge Brain Project“ – Seit den 1970er Jahren führen Wissenschaftler Experimente mit Jahrmarktkarussellen durch und erforschen deren Auswirkungen auf das Gehirn. Diese vermeintliche Dokumentation wirft einen augenzwinkernden Blick auf unsere Suche nach Glück und Freiheit. Spielfilm
  • „House“ – Über Generationen bewohnte eine Familie ein wunderschönes, gastfreundliches Haus. Die Gastfreundschaft des Hauses war Teil ihres Lebens geworden. Gäste waren immer zu einem Aufenthalt eingeladen. Bis ein Gast eintraf, der etwas anderes im Sinn hatte. Animationsfilm
  • „Olgastraße 18“ – Irgendwo in Deutschland. Es ist nur eine Adresse von vielen, eine Wohnung wie andere auch. Und doch öffnet sich ein ganzes Leben voller gemeinsamer Erinnerungen, die sowohl glücklich und heiter, aber auch schmerzhaft und quälend sein können. Experimentalfilm
  • „Die Schaukel des Sargmachers“ – Yagub lebt mit erwachsenen Sohn Musa in einem Haus in der aserbeidschanischen Einöde. Auf die Ungeschicklichkeiten seines geistig behinderten Sohnes reagiert Yagub oft mit Schlägen. Aber als bei Musa eine tödliche Krankheit diagnostiziert wird, möchte er dessen letzte Tage nun angenehm gestalten. Spielfilm
  • „ZU HAUSE“ – Driton und Niko, zwei junge Ashkali-Roma, sind aus Deutschland nach Serbien abgeschoben worden, in ein Land, das sie nicht kennen und dessen Sprache sie nicht sprechen. Auf ihrer Suche nach Arbeit begegnen sie einer alten Dame aus Deutschland, die ihrerseits auf der Suche nach dem Haus ihrer Kindheit ist. Spielfilm
  • “Die Prinzessin, der Prinz und der Drache mit den grünen Augen“ – Ein obsoleter Prinz will Zeitung lesen. Eine resolute Prinzessin will Holz holen. Und ein fürsorglicher Drache sucht ein nützliches Geburtstagsgeschenk für seine Großmutter. Am Ende ist alles anders als man denkt. – Die Geschichte spielt auf verschmitzte Weise mit Rollenklischees und kehrt die üblichen Verhältnisse auf originelle und sympathische Weise um. Jeder bekommt am Ende, was er verdient. Animationsfilm

Samstag, 21. Dezember 2013, 20:15 Uhr | Olympia-Kino – Hölderlinstr. 2 – 69493 Hirschberg-Leutershausen | Reservierungen: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600″

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.