Samstag, 28. Juli 2018

Verwaltung resümiert den Bürgertag

Friedwald und betreutes Wohnen finden großen Zuspruch

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Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) Der Bürgertag im November vergangenen Jahres hatte mit etlichen Themeninseln eine breite Palette an Informationen geboten. In der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres 2014 legte dieVerwaltung nun ihren Bericht vor. Zwei Themen schienen die Bürgerinnen und Bürger Hirschbergs besonders zu interessieren: der Friedwald und das Projekt „Betreutes Wohnen“ im Ortsteil Leutershausen.

Baumfeld

Baumfeld für Baumbestattungen Friedhof Pankow XII, Wikipedia, Public Domain, Boonekamp

 

Laut Bürgermeister Manuel Just kommt der Friedhof der Gemeinde in 5-8 Jahren an seine Grenzen. Hirschberg müsse sich daher Gedanken über die Alternativen einer pietätvollen Bestattung machen, so der Bürgermeister weiter. Ein Friedwald ist diesbezüglich eine Option. Der rege Besuch der entsprechenden Themeninsel auf dem Bürgertag spiegelte das große Interesse der Bevölkerung an einer solchen Möglichkeit. Laut Verwaltung fand diese Form der Bestattung bei fast allen Interessenten Anklang. Umso mehr zeigten sie sich enttäuscht über die derzeit fehlenden Möglichkeiten der Baumbestattung im Hirschberger Gemeindewald.

Einen großen Andrang gab es auch beim Stand zum Projekt des betreuten Wohnens. Die Wünsche und Anregungen der Interessenten waren dabei sehr unterschiedlich. Viele sprachen sich für die Vermietung der Wohnungen aus, andere für den Verkauf. Manuel Just sagte, er könne sich die Möglichkeit einer Teilung vorstellen, so das sowohl Miet- als auch Kaufraum angeboten werde. Auf dem Bürgertag wurde auch der Wunsch nach einem angeschlossenen Pflegeheim geäußert, aufgrund der Grundstücksgrößen sei das aber nicht zu realisieren.

Förderprogramme und Einsparungen wecken Interesse

Der Stand Windenergie/Windkraftanlagen konnte gute Besucherzahlen verbuchen, ebenso wie die Präsentation zum öffentlichen Baurecht, Bauplanungsrecht und den Eingriffsmöglichkeiten der Gemeinde. Zudem erwärmten sich die Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutz der Gemeinde. Das Themeninteresse konzentrierte sich dabei auf Förderprogramme und Fragen zu generellen Einsparmöglichkeiten an und in Gebäuden. Mit Peter Kolbe von der Kliba stand ein kompetener Ansprechpartner bereit.

Weniger Besuch hatten die Themeninsel der Volkshochschule, wobei das dort angebotene Gewinnspiel laut Verwaltung sehr gut angenommen wurde. Kaum Bedarf war hingegen an den Informationen zum Kommunalwahlrecht in Baden-Württemberg. Bezüglich der am Stand ausgeteilten Zettel zur Suche von Wahlhelfern konnte die Verwaltung bisher leider keine Resonanz vermelden.