Montag, 13. August 2018

Im ersten Schritt wird die Töpferei renoviert

Kellerräume der alten Schule werden saniert

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Hirschberg, 26. Juni 2014. (red/csk) Der von der Gemeinde zur Verfügung stehende Raum für Hirschbergs Vereine und Organisationen, er wird knapp. Vor diesem Hintergrund sollen Kellerräume der alten Schule in Großsachsen saniert werden. Ein erster Kostenansatz wurde in der Vorlage der Verwaltung mit 42.000 Euro beziffert. 

Von Christina Schäfer-Kristof

Eigentlich sollten es nur 20.000 Euro für die Renovierung des Töpferraums sein. Jetzt ist klar: Dabei bleibt es nicht. Laut Verwaltung könne der Töpferraum nicht isoliert betrachtet werden. Stattdessen müssen gemeinsam mit diesem der hintere Eingangsbereich, der den Zugang zu den Kellerräumen darstellt, die Toilette und der Treppenabgang in Maßnahme einbezogen werden. Die Renovierung des Töpferraums ist also nur der erste Schritt von vielen. Die veranschlagte Summe von 20.000 Euro nicht mehr ausreichend.

Kosten für Brandschutz nicht einkalkuliert

Die Summe der Angebote für Schreinerarbeiten, Sanitär- und Elektroinstallationen sowie Maler- und Putzarbeiten belaufen sich mittlerweile auf 42.000 Euro. In den Kosten ist die Sanierung des Jugendkellers noch nicht inbegriffen. Die soll aber nach Aussage von Bürgermeister Manuel Just auch in den nächsten Monaten erfolgen. Nach Erstellung eines entsprechenden Nutzungskonzepts. Noch nicht abzusehen sind zudem die Kosten für eventuelle Änderungen von Fluchtwegen bezüglich des Brandschutzes.

„Es gibt ein Brandschutzkonzept“, sagte Manuel Just und verwies auf die vorherige Nutzung der Räume. Die nun geplanten Eingriffen dürften nach Meinung der Verwaltung dieses Konzept nicht tangieren. Man sei guter Dinge, dass in diesem Fall der Bestandsschutz greife. „Wir gehen davon aus, dass das Gesamtkonzept der Fluchtwege nicht in Frage gestellt wird,“ sagte Manuel Just weiter.

Dass man den Vereinen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen müsse, war im Gremium unstrittig. Auch die Sanierung der Kellerräume in der alten Schule sahen die Gemeinderäte als nötig an. „Der Beschreibungszustand „sehr schlecht“ ist keinesfalls übertrieben“, sagte etwa Thomas Thünker (Freie Wähler). Dr. Horst Metzler (SPD) sagte, er hoffe, dass es nicht noch weiteren Sanierungsbedarf etwa an der Bausubstanz geben werde.