Freitag, 27. Juli 2018

Hirschberger B√ľrgertag 2013

Viele Informationen f√ľr interessierte B√ľrger

HIR B√ľrgertag 2013 11 24 (1 von 1)

Hirschberg/Gro√üsachsen, 25. November 2013. (red/sw) Allj√§hrlich am Totensonntag findet in Gro√üsachsens Alter Turnhalle der Hirschberger B√ľrgertag statt. Vertreter der Gemeinde stehen den B√ľrgern Rede und Antwort und geben Informationen √ľber Belange des Ortes. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Abbruch und Ausschreibung der Arbeiten

Ehemalige Bauhofgebäude werden abgerissen

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Bald kommt die Abrissbirne! Das Bauhofgeb√§ude gegen√ľber des Hirschberger Rathauses soll n√§chstes Jahr abgerissen werden.

 

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die bauf√§lligen Geb√§ude des Bauhofes in der Fenchelstra√üe und in der Gro√üsachsener Stra√üe werden abgerissen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend. Auch, wenn die Abrissarbeiten teuer werden und die weitere Nutzung der Grundst√ľcke noch offen ist, sollen die Arbeiten nun ausgeschrieben werden. Ginge es nach der Verwaltung wolle man das Geb√§ude in der Fenchelstra√üe noch in diesem Jahr abrei√üen und die Kosten daf√ľr im Haushaltsjahr 2013 abrechnen. Das Bauhof-Geb√§ude in der Gro√üsachsener Stra√üe folgt im Haushaltsjahr 2014. [Weiterlesen…]

Gemeinderat plant aufgrund zugesicherter Finanzhilfen vom Land weiteres Vorgehen

Leutershausen: Ortskernsanierung soll voran gehen

Hirschberg, 26. Juni 2013. (red/aw) Die Gemeinde Hirschberg erh√§lt zur Ortskernsanierung in Leutershausen vom Land Baden-W√ľrttemberg Finanzhilfen in H√∂he von 800.000 Euro. Voraussetzung daf√ľr ist allerdings eine detaillierte Festlegung des Sanierungsgebietes, deren Abgrenzungsgebiet beschlossen uns ver√∂ffentlicht werden muss. Dieses soll nun mit Hilfe der STEG – Stadtentwicklung S√ľdwest erfolgen. Ein Ergebnis wird f√ľr den Sp√§therbst 2013 erwartet. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung am 06. Mai 2013

Klimaschutz auf „leichtem“ Weg

Hirschberg, 08. Mai 2013. (red/sap) Der Klimaschutz in Hirschberg ist eigentlich ohnehin schon auf einem guten Weg: Die Gemeinde ist schon fast seit zehn Jahren Gesellschafter der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KliBA) in Heidelberg, bei Neubauprojekten wird viel Wert auf regenerative Energien und eine vern√ľnftige Isolation gelegt. Trotzdem will man in Zukunft strategischer und ganzheitlicher vorgehen, anstatt Punkte einzeln zu verbessern.

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Unbekannter schlug mit Teleskop-Schlagstock auf DRK-Mitarbeiter ein

Angriff auf Sanitäter am Jugendhaus: Polizei ermittelt noch

Hirschberg, 09. April 2013. (red/aw) Die Gemeinde Hirschberg wollte mit dem Jugendhaus eigentlich einen Ort der Freude schaffen. Einen erschwinglichen Raum, in dem man toll und g√ľnstig feiern kann, der besonders auf die Bed√ľrfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten ist. Doch am 22. M√§rz 2013 eskalierte es bei einer Geburtstagsparty im Jugendhaus am Sportzentrum in Leutershausen. W√§hrend ein 17-J√§hriger so betrunken war, dass ihn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) versorgen musste, griff ein anderer junger Mann einen Rettungssanit√§ter an. Mit einen Teleskop-Schlagstock verletzte der T√§ter den 48 Jahre alten DRk-Mitarbeiter so schwer, dass dieser sp√§ter im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Ermittlungen zur Identifizierung des T√§ters dauern noch an.

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√úbung der Freiwilligen Feuerwehr

Mitten im Ort РBrandbekämpfung auf engstem Raum

Hirschberg, 18. M√§rz 2013. (red/pro) Es ist eng – kompliziert f√ľr die Maschinisten ihre gro√üen Fahrzeuge an den Brandort zu bringen. Die Zeit dr√§ngt, ein M√§dchen ist verletzt, zwei Jungs vermisst, die Scheune ist verqualmt. Dieses Szenario bildete die Haupt√ľbung der Feuerwehr 2013. Ziel der √úbung: Vorhandene Einsatzkonzepte zu erproben und gegebenenfalls nachzubessern. [Weiterlesen…]

Nach Umbau und Digitalisierung läuft das Olympia-Kino rund

Weiter auf der Erfolgsspur: Olympia-Betreiber blicken positiv in die Zukunft

Hirschberg, 14. M√§rz 2013. (red/aw) Als das ‚ÄěOlympia-Kino‚Äú gebaut und am 29. August 1952 er√∂ffnet wurde, war es eines von vielen Dorfkinos entlang der Bergstra√üe. Heute, 60 Jahre sp√§ter, ist es eine Rarit√§t. Nur noch wenige der damals entstandenen Lichtspielh√§user haben den Sprung in das digitale Zeitalter nach der Jahrtausendwende √ľberlebt. Das Olympia-Kino in Leutershausen ist eines davon. Betrieben wird es vom F√∂rderkreis Kommunales Olympia Kino e.V.. Wir trafen die beiden Vorstandsvorsitzenden Wiebke Dau-Schmidt und Renate Keppler-G√∂tz f√ľr einen R√ľck- und Ausblick. [Weiterlesen…]

Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt entscheidet √ľber Beschlussvorschl√§ge

Gro√üe Einigkeit √ľber Bauvorhaben in Hirschberg

Hirschberg, 13. M√§rz 2013. (red/ms/aw) Der Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt hat in seiner Sitzung am 12. M√§rz gleich mehrere Bauvorhaben genehmigt. Darunter ¬†zwei Ma√ünahmen in Leutershausen und drei in Gro√üsachsen. Die Beschl√ľsse ergingen allesamt einstimmig, wenn auch nicht immer ohne Kritik und Forderungen. [Weiterlesen…]

Dieses Jahr läuft er durch Leutershausen

Sommertagszug am 17. März

Hirschberg, 04. M√§rz 2013. (red/pm) Der Sing- und Volkstanzkreis Leutershausen f√ľhrt mit der Unterst√ľtzung der Gemeinde am Sonntag, 17. M√§rz 2013, den 27. Hirschberger Sommertagszug durch. In diesem Jahr findet der Umzug im Stadtteil Leutershausen statt. Die Aufstellung erfolgt ab 14.00 Uhr an der Karl-Drais-Schule. [Weiterlesen…]

Trotz noch nicht ganz abgeschlossener Bauarbeiten kann die Krippe geplant eröffnen

Kinderkrippe in der Karlsruher-Stra√üe: „Es kann losgehen“

Hirschberg, 28. Februar 2013. (red/aw) In Sachen Kinderbetreuung hat die Gemeinde Hirschberg in den vergangenen Monaten einiges in Bewegung gesetzt. Um die gesetzlichen Vorgaben des Betreuungsangebotes einhalten zu k√∂nnen, wurde unter anderem eine neue Kinderkrippe in der Karlsruher Stra√üe 8, in Leutershausen errichtet. Der Neubau wurde innerhalb von f√ľnf Monaten realisiert. Am Montag kommen die ersten Kinder. Auch, wenn noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind. [Weiterlesen…]

√Ėrtliche Bedarfsplanung nach Umfrage dargestellt und vom Gemeinderat verabschiedet

Hirschberg in Sachen Kindertagesbetreuungsgesetz gut aufgestellt

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) Die √∂rtliche Bedarfsplanung gem√§√ü des Kindertagesbetreuungsgesetzes in Hirschberg ist aktuell analysiert und dokumentiert. Ermittelt wurden dabei nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Aspekte. Die Bedarfsplanung zeigt, dass derzeit in Hirschberg allen Kindern einen Kindergartenplatz zur Verf√ľgung stellen k√∂nnte. Die vorgelegte Bedarfsplanung wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Von Alexandra Weichbrodt

Bei der √∂rtlichen Bedarfsplanung zur Ermittlung der Einhaltung der Richtlinien zum Kindertagesbetreuungsgesetzes, wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass unter Ber√ľcksichtigung der statistischen Zahlen bis ins Jahr 2014 zwei weitere Gruppen zur Erf√ľllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz erforderlich sind. [Weiterlesen…]

Zu viele offene Fragen: Beschluss wird zur√ľckgestellt

Sanierung der Alten Turnhalle verzögert sich

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) In der Gemeinderatsitzung am 26. Februar 2013 wurde ein Beschlussantrag f√ľr den Beginn der Sanierungsma√ünahmen an der „Alten Turnhalle“ zur√ľckgestellt. Der Vorentwurf wurf bei den Fraktionen zu viele noch ungekl√§rte Fragen auf. Der Sanierungszeitraum verz√∂gere sich daraufhin, teilte Bauamtsleiter Rolf Pfl√§sterer mit. Finanzielle Mittel f√ľr den Austausch der Brandschutzklappen in der „Heinrich-Beck-Halle“ in Leutershausen wurden vom Gemeinderat bewilligt.¬†

Der Beginn der Umbau- sowie Sanierungsma√ünahmen in der „Alten Turnhalle“, am Marktplatz in Gro√üsachsen, kann nicht wie geplant erfolgen. In einer aktuellen Bestandsaufnahme zeigten sich erhebliche M√§ngel am Geb√§ude, die in drei Bauabschnitten behoben werden sollen. [Weiterlesen…]

Die Zukunft der frei gewordenen Fl√§chen Bauhof/B√ľcherei ist noch offen

Parken, Mehrfamilienhäuser, barrierefreies Wohnen

Das Lager des Hirschberger Bauhofs gegen√ľber dem Rathaus in der Gro√üsachsener Stra√üe. Noch ist unklar, was auf dem Areal in Zukunft stehen wird.

 

Hirschberg, 12. Februar 2012. (red/aw/pro) Nach dem Bau des neuen Hilfeleistungszentrums hat die Gemeinde Hirschberg ein „Luxusproblem“. Was tun mit den frei gewordenen Fl√§chen und Geb√§uden? Das ehemalige Bauhofgel√§nde in der Mozartstra√üe steht zur freien Verf√ľgung. Ebenso wie das Lagerareal gegen√ľber dem Rathaus in der Gro√üssachsener Stra√üe und das Feuerwehrhaus in Leutershausen. Rund 3.200 Quadratmeter Fl√§che stehen insgesamt zur Verf√ľgung. Da ist eine gute Planung das A und O. Vor allem, da momentan noch kein Bebauungsplan vorliegt.¬†

Derzeit sind die Planungen noch in den Kinderschuhen und lange nicht abgeschlossen,

sagt der Bauamtsleiter Rolf Pfl√§sterer. Wenn die Stadtb√ľcherei wie geplant zum Ende des ersten Quartals in das ehemalige Feuerwehrzentrum in die Raiffeisenstra√üe umzieht, steht einem Abriss von Bauhof und Gemeindeb√ľcherei-Geb√§ude (1.300 Quadratmeter) nichts mehr im Wege. Doch was dann?

Wir pr√ľfen noch, ob das Gel√§nde des Bauhofs und der B√ľcherei f√ľr einen Parkplatz beziehungsweise ein Parkhaus genutzt werden kann.

Parkenmöglichkeiten sind dringend

Denn Parkm√∂glichkeiten w√ľrden dringend ben√∂tigt, wenn gegen√ľber am Getr√§nkemarkt Ost die Parkfl√§chen f√ľr ein „Betreutes Wohnheim“ weichen. Die Bauarbeiten k√∂nnten Ende 2013 beginnen, sobald entschieden sei, welche Ma√ünahme die beste und auch kosteng√ľnstigste ist. B√ľrgermeister Manuel Just favorisiert ein Parkdeck. Die Er√∂ffnung der Einrichtung f√ľr betreutes Wohnen k√∂nnte 2015 realisiert werden.

Da hier allerlei Materialien und Stoffe gelagert wurde, hat die Gemeinde zun√§chst Bodenuntersuchungen durchf√ľhren lassen. So soll b√∂sen √úberraschungen vorgebeugt werden.

 

Auch was mit dem Areal gegen√ľber dem Rathaus in der Gro√üssachsener Stra√üe passiert (1.900 Quadratmeter, davon 600 Quadratmeter Parkplatz), ist derzeit noch unklar. Da der Bauhof das Gel√§nde jahrelang als Lagerfl√§che genutzt hat, waren zun√§chst Bodenuntersuchungen vorgenommen worden. Die Ergebnisse des Bodengutachtens liegen mittlerweile vor – B√ľrgermeister Manuel Just hatte aber bislang noch keine Zeit, sich inhaltlich damit zu besch√§ftigen, wie er uns auf Anfrage mitteilte:

Was m√∂gliche Interessenten anbelangt, so gab es lose Anfragen bzw. Vorgespr√§ch um eine m√∂gliche Bebauung auszuloten. Da jedoch noch keinerlei Grundsatzbeschluss √ľber eine Bebauung herbeigef√ľhrt wurde, wurden diese Gespr√§che auch nicht intensiviert.

Gemeinderat muss sich entscheiden

Der Gemeinderat solle zun√§chst f√ľr sich zu einer Entscheidung kommen ob das Grundst√ľck bebaut werden soll oder ob es eine andere Verwendungsm√∂glichkeit hierf√ľr gebe:

Sollte es zu einer Bebauung kommen, so gehen wir heute davon aus, dass ein Bebauungsplan nicht notwendig wird, da sich ein m√∂gliches Vorhaben auch nach ¬ß 34 BauGB einf√ľgen k√∂nnte. Auch dies gilt es allerdings in den kommenden Wochen belastbar zu pr√ľfen.

F√ľr die Gemeinde ergeben sich hier unter Umst√§nden erhebliche Einnahmem√∂glichkeiten: Abh√§ngig von der Lage des Grundst√ľcks und seiner Nutzung, also Gewerbe oder Wohnen, lassen sich zwischen 90 Euro (Gewerbe) und 575 Euro (Wohnen) pro Quadratmeter erzielen. B√ľrgermeister Just weist darauf hin, dass der „Bodenrichtwert“ aber nur bedingt eine Kalkulationsgrundlage liefert:

Teilweise werden in den einzelnen Gebieten selbstverst√§ndliche „Preise“ deutlich √ľber und deutlich unter dem Bodenrichtwert gezahlt.

Barrierefreies Wohnen wird benötigt

Der Umzug der B√ľcherei wird sich verz√∂gern. Urspr√ľnglich war dieser im ersten Quartal geplan, jetzt soll er bis zu den Pfingstferien vollzogen sein:

Was den Umzug der B√ľcherei angeht, so haben wir erfreulicherweise keinen zeitlichen Druck, da wir keinerlei wirtschaftliche Faktoren bei der Altimmobilie zu ber√ľcksichtigen haben (z.B. Miet- oder Pachtzahlungen an einen bisherigen Vermieter oder Verp√§chter, etc.). Insofern sind wir an einer guten – nicht an einer schnellen L√∂sung interessiert.

Auch hier ist ein Bau von Wohnhäusern möglich. Eventuell Mehrfamilienhäuser oder auch barrierefreie Wohnungen, denn diese werden verstärkt benötigt. Bereits bei der Eröffnung des Seniorenzentrums am Turm in Großsachsen war die Nachfrage deutlich höher als das geschaffene Angebot. Es herrscht also ein Bedarf an seniorengerechten Wohnräumen.

Auch Mehrkosten f√ľr die Sanierung des Pumpenturms werden gedeckelt.

Gemeinderat tr√§gt die Mehrkosten f√ľr die Sanierung des ev. Kindergarten

Hirschberg, 31. Januar 2013. (red/aw/jkr) In der ersten Sitzung des Hirschberger Gemeinderats im Jahr 2013 konnten gleich zwei Sanierungsfinanzierungen abschlie√üend beschlossen werden. Der Gemeinderat stimmte sowohl den Mehrkosten von rund 141.000 Euro f√ľr die Dachaufstockung und energetische Sanierung des evangelischen Kindergartens in Gro√üsachsen zu, als auch den √ľperplanm√§√üigen Ausagben f√ľr die Sanierung des Pumpenturms von rund 9.5000 Euro. Allerdings erfolgten die Beschl√ľsse nicht ganz ohne Kritik an der generellen Kostensch√§tzung der Gemeinde und ihren beauftragten Unternehmern.

Um jeden Kind eine Betreuungsmöglichkeit ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bieten zu können, musste die Gemeinde Hirschberg umdenken und die vorhandenen Angebote ausbauen. Dies geschah mit dem Beschluss des Gemeinderates im Sommer 2011, als der An- bzw. Ausbau des Kindergartens in Großsachsen bewilligt wurde. Jetzt stellt die Gemeinde fest, dass dieser Anbau zumindest derzeit nicht mehr benötigt wird.

Dank eines Ausbaus des katholischen Kindergarten in Leutershausen, hat die Gemeinde bereits die M√∂glichkeit zwei neue Kindergartengruppen zu schaffen. Eine Gruppe hat sich bereits im Herbst 2012 gebildet. Durch diese zus√§tzlichen Pl√§tze wird ein Anbau an den evangelischen Kindergarten aktuell √ľberfl√ľssig. Der Gemeinderat beschloss daher von einem Anbau zum jetztigen Zeitpunkt abzusehen.

Hirschberg könnte mit einer zweiten Gruppe im katholischen Kindergarten in Leutershausen insgesamt 338 Betreuungsplätze schaffen,

so B√ľrgermeister Manuel Just. Zwar w√ľrde dann nicht jeder Familie ihr Wunsch-Kindergarten im bevorzugten Ortsteil zur Verf√ľgung stehen, aber es k√∂nnten zuk√ľnftig auch ohne Anbau des evangelischen Kindergartens, alle Kinder untergebracht werden.

Alle Hirschberger Kinder hätten einen Betreuungsplatz

Die Dachaufstockung sowie die energetische Sanierung des evangelischen Kindergarten haben aber breits stattgefunden oder werden in naher Zukunft erfolgen. Die Dachaufstockung garantiert einen Raumgewinn, die Sanierung mit Steinwolle eine bessere D√§mmung. Die Frage, ob denn teure Steinwolle n√∂tig ist, wenn vielleicht auch Styropor als D√§mmmittel reicht, wurde aufgrund der Brennbarkeit der beiden Stoffe zu Gunsten der teuren Steinwolle entschieden. Die Mehrkosten von rund 9.000 Euro f√ľr die nicht brennbare Steinwolle seien hier „gut investiert“.

Die maximalen Investitionen der Gemeinde wurden mit einem Kostenzuschuss von 90 Prozent, maximal allerdings 680.000 Euro festgelegt. Auch, wenn der Beschluss einstimmig erfolgte, blieb die urspr√ľngliche Kostensch√§tzung von 458.000 Euro nicht ganz ohne Kritik.

Ebenso, wie die Mehrkosten f√ľr die Sanierung des Pumpenturms. Fast 9.500 Euro mehr wurden daf√ľr ausgebeben. Einem Beschlussantrag, diese Kosten mit eingesparten Kosten an Kanalbauma√ünahmen zu deckeln wurde zugestimmt. Der Gemeinderat sprach sich mehrheitlich f√ľr den Erhalt „dieses ortspr√§genden Instrumentes“ (Matthias Dallinger, CDU) und „Wahrzeichens der Gemeinde“ (J√ľrgen Steinle, Gr√ľne Liste Hirschberg) aus.

Der SPD bleibt die Notwendigkeit der Pumpenturm-Sanierung verborgen

Lediglich der SPD bleibt die „Notwendigkeit des Ausbaus verborgen“, so Eva-Marie Pfefferle, Fraktionssprecherin der SPD. Die Sanierung h√§tte nicht in diesem Umfang erfolgen m√ľssen, zumal die Raumnutzung derzeit gar nicht m√∂glich sei. Die SPD stimmte, wie bereits bei dem Beschluss der Sanierung des Pumpenturms im Sommer 2011, gegen den Beschlussantrag.

Die Mehrkosten bei der Sanierung kamen vor allem durch den zun√§chst nicht geplanten Erhalt von Fenstern sowie einer aufw√§ndigeren Fassadensanierung zu stande. Mit der Deckung der zus√§tzlichen Ausgaben, durch Wenigerausgaben an anderer Stelle werden die zur Verf√ľgung gestellten Mittel im Haushaltsplan 2012 nicht √ľberschritten.

Auch in Hirschberg muss Steuerung erfolgen

Informationen zum Teilfl√§chennutzungsplan „Windenergie“

Vorentwurf der Stadt Weinheim: ‚ÄúFl√§chenanalyse zur Steuerung von Standorten f√ľr Windenergieanlagen im Stadtgebiet‚ÄĚ

Hirschberg, 30. Januar 2013. (red/aw/jkr) Nach √Ąnderung des Landesplanungsgesetzes f√ľr Windenergieanlagen stellt derzeit der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim einen Teilfl√§chennutzungsplan „Windenergie“ auf. Auch die Gemeinde Hirschberg ist Teil dieses Verbandes. Gemeinsam mit 17 anderen St√§dten und Gemeinden gilt es die Ausweisung von Fl√§chen f√ľr Windenergie selbst√§ndig zu steuern. Martin M√ľller, Leiter der Planungsgruppe vom Nachbarschaftsverband, informierte den Gemeinderat √ľber den aktuellen Sachstand.

Das Vorhaben der Bundesregierung bis 2020 die Windenergie in Deutschland um 10 Prozent auszubauen, geht auch an der Gemeinde Hirschberg nicht spurlos vor√ľber. Wie in jeder anderen Gemeinde und Stadt gilt es auch hier, den Steuerungsprozess aktiv zu gestalten, um so ein Mitspracherecht in Bezug auf Standortfindung f√ľr Windkraftanlagen zu behalten.

Der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim hat die Aufgabe, einen gemeinsamen Fl√§chennutzungsplan f√ľr alle 18 Mitgliedskommunen zu erarbeiten. Dieser soll verhindern, dass durch isolierte Planungen Siedlungsgebilde erabreitet werden, die den Anspr√ľchen einer nachhaltigen st√§dtebaulichen Entwicklung und einer sozialgerechten Bodennutzung entgegenstehen.

√úber den Fl√§chennutzungsplan sollen vielmehr die Einzelprofile und Qualit√§ten der achtzehn Verbandsmitglieder zusammengef√ľhrt werden. Er soll f√ľr das gesamte Verbandsgebiet die Konzeption der Bodennutzung wiedergeben.

18 Gemeinden Рein Flächennutzungsplan

Martin M√ľller informiert die anwesenden Gemeinderatsmitglieder √ľber die m√∂glichen Standorte in Hirschberg:

Viel kommt hier nicht in Frage. Eigentlich ist nur der S√ľdosten von Leutershausen sinnvoll, oder aber auf dem Kamm.

Es sei auch durchaus vorstellbar, dass gar keine Windkraftanlage in Hirschberg gebaut wird, wenn vom Verband an anderer Stelle substanzielle Räume geschaffen werden können. Allerdings sei es Ziel des Verbandes, der Windenergie ausreichend Raum zu geben.

In Hirschberg herrsche eine andere Ausgangslage als beispielsweise in Weinheim, erkl√§rt B√ľrgermeister Manuel Just. Er lobt den B√ľrgerbeteiligungsprozess der Nachbarstadt, h√§lt ein √§hnliches Vorgehen in Hirschberg aber f√ľr schwierig:

Nat√ľrlich k√∂nnen wir als Gemeinde Einfluss nehmen, aber wir verabschieden den Fl√§chennutzungsplan mit 17 anderen Kommunen.

B√ľrgerbeteiligung schwierig

Das mache eine R√ľcksichtnahme auf B√ľrgeranliegen schwer. Denn f√ľr alle 18 Gemeinden m√ľssen einheitliche Kriterien erstellt werden.

F√ľr differenzierte, ortsbezogene Anwendungen der Restriktionskriterien ist kein Raum,

erl√§utert Martin M√ľller. Dies spielt besonders bei der Festlegung von Ausschlussfl√§chen eine Rolle. Rahmenbediungen, wie Infrarstrukturen, bauliche genutzte Fl√§chen und nat√ľrlich Landschafts-, Arten- und Naturschutz sind hier zu beachten und auszuwerten.

Daran arbeite man derzeit noch im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim. Die nächsten Schritte befassen sich mit der Auswertung von Gutachten zu Natur-, Landschafts- und Artenschutz. Erst dann könne man konkrete Gebiete als mögliche Standorte ausweisen.

Planung erst im Herbst 2013 abgeschlossen

Der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim ist zudem in der komfortablen Lage, sich noch etwas Zeit lassen zu können. Aktuell greift noch der Regionalplan Windenergie, der Anlagen in Hirschberg komplett ausschließt. Dies sei aber in Zukunft nicht mehr möglich, daher sollte der abschließende Planungsentwurf im Herbst 2013 fertig gestellt sein.

Dieser tritt dann aber nach mehrfacher Pr√ľfung und Genehmigung fr√ľhestens 2014 in Kraft,

so M√ľller. B√ľrgermeister Just wird in den n√§chsten Wochen trotzdem den Dialog mit den Hirschberger B√ľrgerinnen und B√ľrgern suchen. Denn auch, wenn nicht alle Bed√ľrfnisse ber√ľcksichtig werden k√∂nnen, sei es wichtig „zu wissen, was die B√ľrgerschaft denkt“.

Anm. d. Redaktion: In Weinheim gibt es bereits eine breit angelegte B√ľrgerbeteiligung, die der Erste B√ľrgermeister Dr. Torsten Fetzner zur Chefsache gemacht hat. Weinheim stellt einen eigenen Fl√§chennutzungsplan auf, um die Kontrolle zu behalten. Alle Artikel lesen Sie hier. Dieses Vorgehen st√∂√üt allerdings in Schriesheim auf wenig Begeisterung, da ein Standort am Eichelberg direkt an „Schriesheimer Befindlichkeiten grenzt“. Alle Artikel dazu hier.

Bauernhof-Kindergarten erhält Baugenehmigung und geht in die Offensive

1. Erlebnis-Tag auf dem Bauernhof

Entsteht hier bald ein Bauernhof-Kindergarten? Foto: Hirschbergblog.de

 

Hirschberg/Gro√üsachsen, 14. Januar 2013. (red/aw) Der Tr√§gerverein des geplanten Bauernhof-Kindergartens am Marbacher Hof hat allen Grund zur Freude. Nach Erteilung der Baugenehmigung durch das Landratsamt Rhein-Neckar kann der Umbau des bestehenden Geb√§udes in einen Kindergarten nun bald beginnen. Um ihr Konzept sowie die Gegebenheiten vorzustellen, bietet der Tr√§gerverein in Zukunft „Erlebnis-Samstage“ an. Interessierte Familien k√∂nnen sich bei einer „Ortsbegehung“ ein Bild der Kinderbetreuung auf dem Bauernhof machen.¬†

Der gemeinn√ľtzige Tr√§gerverein „Bauernhofkindergarten am Marbacher Hof e.V.“ musste einige R√ľckschl√§ge wegstecken. Das „Nein“ zur Teilfinanzierung des Kinderbetreuungsprojekts auf dem Bauernhof vom Gemeinderat im April 2012 war wohl der h√§rteste. (Wir berichteten)¬†¬†Unterkriegen lie√üen sich die Initiatoren davon aber nicht und suchen seither alternative Finanzierungsm√∂glichkeiten.

Eine abschlie√üender Finanzierungsplan steht zwar nach wie vor aus, allerdings hat der Verein mittlerweile immerhin einen Meilenstein in Sachen „Projektrealisierung“ erreicht. Das Landratsamt Rhein-Neckar hat die Baugenehmigung erteilt, ein vorhandenes Bauernhof-Geb√§ude in eine Kindergarten umzubauen. Die damit verbundenen Einspr√ľche und Bedenken konnten von verschiedenen Genehmigungsbeh√∂rden nach ausreichender Pr√ľfung entkr√§ftet werden.

F√ľttern, streicheln, ausmisten.

Nun will der Verein Kindern und Familien aus Gro√üsachsen und Umgebung bereits erste Einblicke in das Konzept bieten. Dazu werden in den kommenden Wochen und Monaten drei Erlebnis-Samstage auf dem Marbacher Hof angeboten. Der erste Termin ist am 26. Januar 2013 um 14 Uhr. Rund zwei Stunden dauert die F√ľhrung √ľber den Hof. Die Gegebenheiten sowie¬†die Tiere werden vorgestellt und erl√§utert. Anfassen und mithelfen erlaubt. Diese Veranstaltung soll den Familien mit 3 bis 6 Jahre alten Kindern Orientierung bieten und aufzeigen, wo die Schwerpunkte dieser p√§dagogischen Erziehung liegen.

Dieser liegt bei dieser Art der Kinderbetreuung in der Landwirtschaft und Natur. Hier k√∂nnen sich Kinder auf spielerische, sinnliche und erlebnisorientierte Weise mit der Umwelt vertraut machen. Die T√§tigkeit im Umgang mit Tieren und Pflanzen st√§rke zudem die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und Urvertrauen, hei√üt es von Seiten der Tr√§gerschaft. Davon sollen sich die Familien bei diesem Erlebnis-Besuch selbst √ľberzeugen.

Die Anmeldung f√ľr diesen Erlebnis-Samstag kann gegen einen Unkostenbeitrag von mindestens 10 Euro erfolgen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bauernhof-Kindergartens.

Suchaktion mit √ľber 200 Beamten, 6 Hunden und einem Hubschrauber

Einsatzkräfte finden vermisste 77-jährige Frau lebend

Mit vollem Einsatz sucht die Polizei nach der Vermissten. Sechs Hunde durchforsten derzeit die Wälder, um die 77-Jährige Luzia Marianna Fazio in Santoro zu finden.

 

Hirschberg-Leutershausen/Dossenheim/Schriesheim, 08. Januar 2013. (red/aw) Aktualisiert. Die Polizei hat gegen 16:30 Uhr die vermisste 77-j√§hrige Frau in einem Feld am „Burgweg“ in Hirschberg-Leutershausen lebend gefunden. Ein J√§ger hatte die Frau in diesem Gebiet gesichtet und die Polizei informiert. Die Suchhande hatten immer wieder Witterung, konnten die Frau aber nicht finden. Auch der eingesetzte Hubschrauber nicht, weil es zu diesig war. Letztlich fanden Beamte die unterk√ľhlte und vermutlich dehydrierte Frau in einem Feld. Aktuell wird sie stabilisiert und muss dann tragend transportiert werden, weil das Gel√§nde f√ľr Fahrzeuge nicht zug√§nglich ist. Sie wird dann station√§r in ein Krankenhaus eingeliefert. An der Suche waren mehr als 200 Einsatzkr√§fte beteiligt.

Urspr√ľnglicher Artikel:

Derzeit sucht die Polizei mit Hochdruck nach Luzia Marianna Fazio in Santoro aus Dossenheim. Die 77-Jährige wird seit einem Spaziergang mit ihrem Hund gestern Abend vermisst. Ein Polizeihubschrauber war schon gestern Nacht bis 23 Uhr im Einsatz. Heute wieder und etwa 50 Beamte durchkämmen mit insgesamt sechs Hunden das Gebiet zwischen Dossenheim, Schriesheim und Leutershausen. Stand 13:40 Uhr: Mittlerweile sind 200 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt.

Von Alexandra Weichbrodt

Zeugen hatten die Vermisste am Montagabend noch in der Hauptstraße in Leutershausen sowie in der Nähe des Rathauses in Hirschberg gesehen. Der Hund, ein weißer Malteser, konnte am späten Abend von der Polizei aufgegriffen werden. Frau Fazio in Santoro ist nach wie vor verschwunden. Bereits am Montagvormittag soll die Dossenheimerin ihre Wohnung in der Uhlandstraße verlassen haben.

Eine erste Suchaktion mit Polizeihubschrauber inklusive W√§rmebildkamera und Sp√ľrhunden wurde kurz vor Mitternacht erfolglos abgebrochen. Seit heute Morgen sucht die Polizei weiter. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und dem Katastrophenschutz werden vor allem zun√§chst die Waldgebiete rund um Schriesheim, Dossenheim und Leutershausen durchforstet.

Die Polizei hofft auf einen schnellen Erfolg, denn die 77-Jährige ist dement.

Eine hilflose Lage ist nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen sind zwar mild, aber Frau Fazio in Santoro ist auf Medikamente angewiesen,

sagt J√ľrgen Engelhardt von der Polizei Heidelberg. Die S√∂hne der Vermissten suchen ebenfalls mit. Bereits in der Nacht hatten sie Flugbl√§tter mit einem Bild ihrer Mutter gedruckt und mit der Suche begonnen.

Bei der Einsatzbesprechung vor dem Hirschberger Rathaus werden die Suchgebiete aufgeteilt, um möglichst schnell ein großes Areal zu durchkämmen.

 

Polizei hofft auf Sp√ľrhunde

Jetzt hofft die Polizei vor allem auf die Sp√ľrhunde. Bei dieser Suchaktion kommen sogenannte Mantrailer-Hunde zum Einsatz, die √ľber pers√∂nliche Gegenst√§nde der Vermissten, ihre F√§hrte aufnehmen sollen.

Sollte die Polizei bis 13 Uhr keine weiteren Erkentnisse zum Verbleib der Vermissten haben, werde das Suchgebiet sowie die Einsatzkräfte ausgebaut, so die Polizei. Wer Informationen oder Hinweise zum Aufenthaltsort von Frau Fazio in Santoro machen kann, melde sich bitte bei der Heidelberger Kriminalpolizei, Tel: 06221/99-2421 oder jede andere Polizeidienststelle.

Die 77-Jährige ist ca. 160 cm groß, schlank, hat kurze braungefärbte Haare (Haaransatz grau). Sie soll schwarz gekleidet sein und weiße Hausschuhe, eine Brille sowie eine Goldkette und Goldohrringe tragen.

Probleme mit dem Abfluss noch nicht behoben

B√ľro des B√ľrgerdienstes bleibt vorerst geschlossen

Hirschberg/Gro√üssachsen, 18. Dezember 2012. (red/aw) Die R√§ume des B√ľrgerdienstes bleiben vorerst geschlossen. Probleme mit Abflussrohren sorgen f√ľr einen „unzumutbaren Geruch“. Alle Dienstleistungen des B√ľrgerb√ľros werden solange in das Hirschberger Rathause ausgelagert.

Probleme mit den Abflussrohren f√ľhren zu einem nicht ertr√§glichen Raumklima. Es rieche, wie auf einem „Bahnhofsklo“ hei√üt es aus dem Rathaus. Ein Zustand, der weder den Bediensteten noch den B√ľrgerinnen und B√ľrgern zugemutet werden kann.¬† Daher m√ľssen die R√§umlichkeiten des B√ľrgerdienstes in der Breitgasse 5a bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Das B√ľro war bereits vor einigen Wochen geschlossen worden, um die Probleme zu beheben. Anscheinend mit wenig Erfolg. Nachdem die R√§umlichkeiten am Freitag, den 07. und Montag, den 10. Dezember kurzzeitig wieder ge√∂ffnet waren, musste der Hirschberger B√ľrgerdienst nun das B√ľro wieder schlie√üen. Jetzt wird nachgebessert.

Wie lange die Arbeiten an den Abflussrohren dauern, ist derzeit noch nicht abzusehen. Auf Nachfrage des Hirschbergblogs bestätigte das Rathaus lediglich, dass diese bis ins neue Jahr andauern werden.

Die Dienstleistungen des B√ľrgerdienstes k√∂nnen in der Zwischenzeit trotzdem in Anspruch genommen werden. Die zust√§ndigen Mitarbeiter agieren, auch zwischen Weihnachten und Neujahr, solange aus den R√§umen des Rathauses in der Gro√üssachsener Stra√üe 14.

Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt am 13. November

„Belebung“ der Breitgasse durch Hebammenpraxis

Hirschberg, 15. November 2012. (red/sap) Die Hebammenpraxis „Familienteam“ zieht von der Heddesheimer Stra√üe in die Breitgasse. ATU bewilligt Nutzungs√§nderung. Zustimmung auch f√ľr ein Staffelgeschoss mit Flachdach in der Birkenstra√üe in Gro√üsachsen.

F√ľr eine Wohnung in der Breitgasse 29 in Gro√üsachsen wurde ein Bauantrag zur Nutzungs√§nderung in Kursr√§ume f√ľr die Hebammenpraxis „Familienteam“. Die Hebammenpraxis hatte bislang R√§ume in der Heddesheimer Stra√üe, die sie aber bis Jahresende aufgeben m√ľssen. Deshalb mussten sich die vier Mitarbeiterinnen ein neues Anwesen suchen und haben es in der Breitgasse auch gefunden.

Geplant ist die Einrichtung von je einem Kurs- bzw. Beratungungsraum, ein Aufenthaltsraum, ein Abstellraum und je ein Kunden- und ein Personalsanitärraum. Die Räume werden von den vier Mitarbeiterinnen genutzt, wobei jeweils immer nur ein Kurs stattfinden soll.

Die T√§tigkeiten, die k√ľnftig dort ausge√ľbt werden sollen, umfassen die Geburtsvorbereitung f√ľr Schwangere, R√ľckbildungskurse, Psychologische Beratung und Diagnostik, Schwangerschafts- und Elternberatung, Eltern-Kind-Kurse (bis ein Jahr), Pilates und Yogakurse f√ľr Frauen.

Dieser Bereich der Breitgasse ist geprägt von Wohngebäuden und Gewerbebetrieben, die das Wohnen nicht wesentlich stören, daher kann das Gebiet als Mischgebiet eingeschätzt werden. Hier sind Freiberufler zugelassen, zu denen auch Hebammen, Masseure und Krankengymnasten zählen.

Dementsprechend stehen der Einrichtung von Kursr√§umen in der beschriebenen Art an dieser Stelle aus bauplanungsrechtlicher Sicht keine Gr√ľnde entgegen.

Die Frage der erforderlichen Stellpl√§tze wurde mit dem Landratsamt gekl√§rt. Die ben√∂tigten zwei Stellpl√§tze werden im Hof des Anwesens nachgewiesen. Die f√ľr dieses Projekt notwendige Barrierefreiheit wird durch eine mobile Rampe, die bei Bedarf √ľber die Eingangstreppe im Hof geschoben werden kann, hergestellt.

„Das sorgt wortw√∂rtlich f√ľr Belebung der Breitgasse“, meinte zustimmend Dr. J√∂rg Boulanger (CDU). Und auch Thomas Th√ľnker (Freie W√§hler), Karl Heinz Treiber (GLH), Oliver Reisig (FDP) und Eva-Marie Pfefferle stimmten dem Antrag zu. Allein die Parkplatzsituation sei bedenklich, sagte Eva-Marie Pfefferle.

Der Bauantrag wurde einstimmig bef√ľrwortet.

Flachdach in der Birkenstraße bewilligt

Einstimmig wurde vom ATU auch der Antrag auf Bauvorbescheid zum Umbau des Dachgeschosses in ein Staffelgeschoss mit Flachdach und einer Trauf- bzw. Attikahöhe von 9,16 Meter in der Birkenstraße in Großsachsen verabschiedet.

Im Januar 2012 hatte der ATU bereits eine Baugenehmigung f√ľr die Wohnhausaufstockung mit einem Mansard-Walmdach erteilt.

B√ľrgermeister Just merkte an, dass in der Umgebungsbebauung auch weitere Flachd√§cher zu finden sind.

Die beratenden Mitglieder Egon M√ľller (GLH), Uli Schulz (SPD) und Gemeinderat Oliver Reisig (FDP) befanden die nun vorgesehene Bebauung als nicht so massiv wie das urspr√ľnglich geplante Mansard-Walmdach.

B√ľrgermeister Manuel Just machte zudem den Vorschlag, dass die Gemeinde f√ľr den Bereich Birkenstra√üe/Jahnstra√üe einen Bebauungsplan aufstellen sollte, um so rechtzeitig weiteren nicht gewollten st√§dtebaulichen Entwicklungen entgegen zu wirken. Dies traf auf einhellige Zustimmung.

Gemeinderat stimmte dem Vorentwurf zu

Viel Lob f√ľr den Entwurf des √Ąrztehauses

Vorentwurf f√ľr den Umbau des alten Feuerwehrhauses in Gro√üsachsen. Quelle: Fa. Gebert & Mack GmbH

 

Hirschberg, 27. Oktober 2012. (red/sap) Mit dem Bau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums Hirschberg und dem Umzug der Freiwilligen Feuerwehr wird das Feuerwehrhaus im Riedweg in Gro√üsachsen frei. Zur Verwendung der frei werdenden Immobilie und zu Gunsten des Haushalts soll das Grundst√ľck verkauft und das Geb√§ude umgestaltet werden. Es ist dort ein allgemeines Wohngebiet geplant, um eine Folgenutzung zu erm√∂glichen. Es wird angestrebt, das bestehende Geb√§ude zu einem „√Ąrztehaus“ umzunutzen, das im Umfeld von Pflegeheim und betreutem Wohnen eine sinnvolle Nutzung darstellt und im allgemeinen Wohngebiet m√∂glich ist. Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Vorentwurf zu.

B√ľrgermeister Manuel Just berichtete, dass es sich hier um eine Ma√ünahme der Innenentwicklung handle.¬†Der Bebauungsplan k√∂nne im sogenannten „beschleunigten Verfahren“ ohne Durchf√ľhrung einer Umweltpr√ľfung aufgestellt werden. Zudem werde man nicht und auf eine fr√ľhzeitige Beteiligung der Bev√∂lkerung verzichten, auch wenn dies m√∂glich w√§re.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst eine Fläche von etwa 0,19 Hektar.

Da kein Neubau entstehen wird, ist ein Bebauung im Passivhausstandard nicht m√∂glich.¬† Denn das bestehende Feuerwehrgeb√§ude soll nicht abgerissen, sondern erweitert und aufgelockert werden. Wie der B√ľrgermeister aber versicherte, werde der Investor und die √Ąrzteschaft √ľber die Vorgaben von EnEV (Anmerkung d. Red.: Energieeinsparverordnung) hinausgehen. Auf dem Dach ist eine Solaranlage m√∂glich.

Zun√§chst soll eine Offenlage des Entwurfs von 14 Tagen erfolgen, der Bebauungsplan soll dann √ľber Weihnachten f√ľr einen Zeiterraum von vier bis sechs Wochen offen gelegt werden. Ende M√§rz, Anfang April, hofft der B√ľrgermeister, kann der Bebauungsplan beschlossen werden.

Thomas Th√ľnker (FW) lobte den Entwurf als architektonisch √§u√üerst gelungen. Zudem h√§tten es die Planer geschafft, durch einen Kunstgriff aus einem viergeschossigen Geb√§ude ein dreigeschossiges zu machen. Ebenso wie seine Ratskollegen Matthias Dallinger (CDU) und Dr, Horst Metzler (SPD), wies er auf die Verkehrs- und Parkproblematik hin, die ein √Ąrztehaus am Gro√üsachsener Marktplatz mit sich bringen werde.

Metzler bezeichnete den Standort als ideal f√ľr ein √Ąrztehaus.

Als pfiffige und schöne Lösung wertete auch Thomas Herdner (GLH) den Entwurf.

Der Hirschberger Gemeinderat beschloss den Vorentwurf des Bebauungsplans „Im gro√üen Garten-2“ sowie die fr√ľhzeitige √Ėffentlichkeitsbeteiligung einstimmig.