Samstag, 15. Juni 2019

Adventskranz verkokelt - starke Rauchentwicklung im Rathaus

„Wir haben GlĂŒck gehabt“

 

Hirschberg, 12. Dezember 2012. (red) Ein vor sich hinkokelnder Adventskranz hat drei RĂ€ume des Rathauses verraucht und einen Tisch angesengt. Betroffen sind RĂ€ume des Grundbuch- und des Standesamts. Die Verwaltung hatte GlĂŒck im UnglĂŒck: Durch den Rauch ist zwar ein deutlicher Schaden entstanden – im Falle eines Brandes wĂ€re dieser sicherlich grĂ¶ĂŸer gewesen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr musste das Rathaus entrauchen. Eine Reinigungsfirma ist bereits im Einsatz, um Russpartikel aus den RĂ€umen zu entfernen.

Von Hardy Prothmann

Hauptamtsleiter Ralf GĂ€nshirt sagt:

NatĂŒrlich war das ein Riesenschreck. Wir haben klar GlĂŒck gehabt, dass sich kein Brand entwickelt hat.

Heute morgen hatten um 07:15 Uhr die Rauchmelder angeschlagen. Im Erdgeschoss hat sich ein Adventskranz entzĂŒndet, der nach Aussagen von Mitarbeitern „eigentlich aus“ war. Wieso der Kranz trotzdem kokelte, ist unklar. Fest steht: Ein Feuer ist nicht ausgebrochen, der Kranz aber vollstĂ€ndig verschmorrt und der Tisch, auf dem er stand, ist ebenfalls angeschmorrt. Drei RĂ€ume wurden derart verraucht, dass diese renoviert werden mĂŒssen.

Zur Zeit reinigt eine Firma die RĂ€umlichkeiten, am Freitag sollen dann die Maler kommen. Der Rathausbetrieb geht weiter, sagt Ralf GĂ€nshirt:

Wir sind etwas eingeschrÀnkt, können aber alle Dienstleistungen anbieten.

Welche Konsequenzen man aus dem Fall zieht, ist noch nicht klar:

SelbstverstÀndlich werden wir intensiv nachdenken, was zu tun ist, damit sich so etwas nicht wiederholt.

Brennende oder schmorrende Adventsgestecke sind in der Weihnachtszeit eine der hĂ€ufigsten Brandursachen. Am 07. Dezember hatte der Kreisbrandmeister in einer Pressemitteilung des Landratsamts aktuell ĂŒber die besonderen Gefahren gewarnt.