Montag, 10. Juni 2019

Gemeinderat vergibt AuftrÀge im Rahmen der Sanierung

„Alte Turnhalle“ erhĂ€lt neues Gesicht

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Auf der Agenda der Gemeinderatssitzung standen eine ganze Reihe von Auftragsvergaben bezĂŒglich der Sanierung der „Alten Turnhalle“. Darunter waren unter anderem Arbeiten im Bereich Roh- und Ausbau, Elektro, SanitĂ€r, Heizungs- und LĂŒftungsanlagen. Auch Hirschberger Firmen kamen zum Zug, etwa die Firma A. Volk bei den Schlosserarbeiten und die Firma Holzmann, die die Schreinerarbeiten ausfĂŒhren wird. Die Angebotssume fĂŒr die zehn AuftrĂ€ge belĂ€uft sich auf insgesamt 618.556,77 Euro. Die Verwaltung war zu Ausschreibungsbeginn von Kosten in Höhe von 667.657 Euro ausgegangen. Die Bauarbeiten an der Alten Turnhalle sollen bis Oktober dauern. FĂŒr den 2. November ist die feierliche Einweihung geplant.

Osterferien in Hirschberg

Ferienprogramm „Mit-Mach-Zirkus“

Hirschberg, 10. April 2014. (red/pm) Vom 14. bis 17. April, tĂ€glich zwischen 09:00 und 16:00 Uhr findet in der Alten Turnhalle Großsachsen (Marktplatz Großsachen) das Osterferienprogramm „Mit-Mach-Zirkus“ statt. Es haben sich 31 Kinder angemeldet, davon auch 9 Kinder in der FrĂŒhbetreuung von 07:30 – 09:00 Uhr. Veranstalter sind der TVG Großsachsen, die SG Leutershausen und das Hirschberger FamilienbĂŒro. Die Leitung hat Barbara Salomon-Jonas (Tel.: 0157/80657486). Am letzten Tag, Donnerstag den 17. April von 15:00 – 16:00 Uhr sind die Eltern und Interessierte zur AuffĂŒhrung eingeladen.

Gemeinderat dreht sich im Kreis - BĂŒrgermeister Just verĂ€rgert

ZĂ€he Debatte um die Sanierung der Turnhalle in Großsachsen

Hirschberg, 26. Februar 2014. (red/jsc) Die Notwendigkeit der Sanierung der „Alten Turnhalle“ in Großsachsen wurde dem Gemeinderat bereits vor einem Jahr dargestellt. Nun soll es gemĂ€ĂŸ der im Oktober vergangenen Jahres aufgestellten PrioritĂ€tenliste los gehen. Im Gemeinderat kam der Entschluss jedoch erst nach langer Diskussion zustande: Es wurde ĂŒber die gleichen Probleme diskutiert wie vor einem Jahr. Ein Vorschlag des BĂŒrgermeisters brachte schließlich die Lösung.

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Bauarbeiten beginnen im FrĂŒhjahr 2014

2015 öffnet das Ärztehaus in Großsachsen

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Ungewöhnliche Form – modernster Umbau. So wird das neue Ärztehaus am Riedweg aussehen. Quelle: Gebert & Mack

 

Hirschberg/Großsachsen, 13. Januar 2014. (red/pro) BĂŒrgermeister Manuel Just lud kurzfristig zum PressegesprĂ€ch ein – warum auch nicht. Er konnte das Jahr schließlich mit einer guten Nachricht starten. Ab Februar/MĂ€rz sollen das frĂŒhere Feuerwehrhaus in Großsachsen zum Ärztehaus umgebaut werden. Die VertrĂ€ge mit dem ProjektbĂŒro Gebert & Mack sind unter Dach und Fach. FĂŒr den Ortsteil bedeutet die Ansiedlung eine deutliche Aufwertung, auch wenn Verkehrsfragen ein Problem bleiben. [Weiterlesen…]

Hirschberger BĂŒrgertag 2013

Viele Informationen fĂŒr interessierte BĂŒrger

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Hirschberg/Großsachsen, 25. November 2013. (red/sw) AlljĂ€hrlich am Totensonntag findet in Großsachsens Alter Turnhalle der Hirschberger BĂŒrgertag statt. Vertreter der Gemeinde stehen den BĂŒrgern Rede und Antwort und geben Informationen ĂŒber Belange des Ortes. [Weiterlesen…]

AuffĂŒhrung am 31. Oktober

Ferienprogramm „Mit-Mach-Zirkus“

Hirschberg, 29. Oktober 2013. (red/pm) In den Herbstferien wird in Hirschberg das Ferienprogramm „Mit-Mach-Zirkus“ angeboten. [Weiterlesen…]

Hilfen bei Sehverlust im Alter

Ich bin doch nicht blind

Hirschberg, 07. Oktober 2013. (red/pm) Am 09. Oktober lĂ€dt die Arbeiterwohlfahrt Hirschberg-Großsachsen Interessierte zum AWO Treff ein. Dieses Mal geht es um das Thema „Hilfen beim Sehverlust im Alter“. [Weiterlesen…]

Am 24. November 2013, zwischen 14 - 18 Uhr in der Alten Turnhalle in Großsachsen

Windkraftanlagen werden Thema beim BĂŒrgertag

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die Gemeindeordnung schreibt vor, dass die Gemeinde mindestens einmal jĂ€hrlich die Einwohnerinnen und Einwohner ĂŒber wichtige Angelegenheiten der Gemeinde unterrichten soll. In der Sitzung des Gemeinderats am 16. Juli legte man den Termin fĂŒr dieses Jahr auf den Totensonntag, am 24. November 2013. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr wird der BĂŒrgertag in der Alten Turnhalle in Großsachsen stattfinden. Er gibt Hirschberger BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern die Gelegenheit, sich gezielt und ohne Hemmschwelle ĂŒber thematisch gegliederte Inhalte zu informieren. [Weiterlesen…]

AWO-Treff am 10. Juli

Bilder des alten Großsachsen

Hirschberg, 09. Juli 2013. (red/pm) Morgen findet um 14:00 Uhr das nĂ€chste AWO-Treff statt. Es ist der letzte Treff vor der Sommerpause. [Weiterlesen…]

BĂŒrgermeister Manuel Just informiert

Nur wer informiert ist, kann mitreden!

Hirschberg, 08. April 2013. (red/pm) Wer weiß besser ĂŒber die Entwicklungen und PlĂ€ne der Gemeinde Hirschberg Bescheid, als der BĂŒrgermeister Manuel Just persönlich? Niemand. Aus diesem Grund lĂ€dt der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt ein, am GesprĂ€ch mit ihm teilzunehmen. [Weiterlesen…]

Zu viele offene Fragen: Beschluss wird zurĂŒckgestellt

Sanierung der Alten Turnhalle verzögert sich

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) In der Gemeinderatsitzung am 26. Februar 2013 wurde ein Beschlussantrag fĂŒr den Beginn der Sanierungsmaßnahmen an der „Alten Turnhalle“ zurĂŒckgestellt. Der Vorentwurf wurf bei den Fraktionen zu viele noch ungeklĂ€rte Fragen auf. Der Sanierungszeitraum verzögere sich daraufhin, teilte Bauamtsleiter Rolf PflĂ€sterer mit. Finanzielle Mittel fĂŒr den Austausch der Brandschutzklappen in der „Heinrich-Beck-Halle“ in Leutershausen wurden vom Gemeinderat bewilligt. 

Der Beginn der Umbau- sowie Sanierungsmaßnahmen in der „Alten Turnhalle“, am Marktplatz in Großsachsen, kann nicht wie geplant erfolgen. In einer aktuellen Bestandsaufnahme zeigten sich erhebliche MĂ€ngel am GebĂ€ude, die in drei Bauabschnitten behoben werden sollen. [Weiterlesen…]

Mit Rechtsanwalt Daniel P. Schwöbel

AWO Treff am 14. November

Hirschberg, 11. November 2012. (red/pm) Die Arbeiterwohlfahrt Hirschberg-Großsachsen lĂ€dt herzlich zum nĂ€chsten Treff am Mittwoch dem 14. 11. 2012 um 14:00 Uhr in den Anbau der Alten Turnhalle in Großsachsen ein.

Information der AWO Hirschberg-Großsachsen:

„Nach dem gemĂŒtlichen Kaffeetrinken und Kuchenessen (fĂŒr Diabetiker gibt es alternativ Laugenstangen) erwarten wir als Gast den Weinheimer Rechtsanwalt Daniel P. Schwöbel. Er wird ĂŒber die richtigen Formen von PatientenverfĂŒgung, Testament und Vollmachten informieren und fĂŒr allgemeine Fragen zu diesen Themen zur VerfĂŒgung stehen. Über diese Dinge denkt man ja ungern nach. Alle die einmal erlebt haben, welche Schwierigkeiten entstehen, wenn z.B. der Patientenwille nicht klar erkennbar ist, raten dazu rechtzeitig diese Dinge zu regeln.“

Termine, Druck, Senioren und wie das alles zusammen passt

Guten Tag!

Hirschberg, 15. Februar 2010. Beim Besuch der AWO Großsachsen warb BĂŒrgermeister Just vor allem fĂŒr das neue Seniorenzentrum. Kein Wunder – waren doch fast ausschließlich Senioren anwesend.

Von Hardy Prothmann

Es geht gemĂŒtlich zu, beim Seniorentreff. Die beiden Vorsitzenden Manfred Wolle und Dr. Horst Metzler (SPD-Gemeinderat) begrĂŒĂŸen die GĂ€ste. Reden, besorgen Dinge. KĂŒmmern sich, wie die Frauen der AWO, die nach dem „Rechten“ schauen.

BĂŒrgermeister Just ist auch pĂŒnktlich da, hat aber wenig Zeit. Umso beeindruckender, wie er die Situation aushĂ€lt.

Denn eigentlich wollte er gerne fĂŒr das Projekt Seniorenzentrum werben und dann gleich weiter.

Das hat er auch getan. Aber immer wieder durch den gemÀchlichen Ablauf des Seniorentreffens der Arbeiterwohlfahrt unterbrochen.

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Senioren beim AWO-Treffen. Bild: hblog

Kaum war die Eröffnungsansprache des AWO-Vorsitzenden Manfred Wolle gehalten und kaum hatte BĂŒrgermeister Just das Wort ergriffen, gings weiter mit dem Sektempfang.

Pause fĂŒr Just.

GemÀchliches Versorgen der Anwesenden.

Eine Dame wirbt in der Ecke des Raumes fĂŒr ein Anliegen. BĂŒrgermeister Just Ă€ußert VerstĂ€ndnis.

Die Anwesenden stoßen auf Herbert Vogelsang an. Der ist vor kurzem 80 Jahre alt geworden und freut sich, will aber deswegen nicht wichtig genommen werden. Der Mann ist bescheiden. Viele der Senioren sind bescheiden. Auch der BĂŒrgermeister Just ist bescheiden und weiß, dass seine sonstige Dynamik hier fehl am Platz wĂ€re.

Trotzdem drĂ€ngt sein Terminkalender. Das bringt er ein paar Mal erklĂ€rend an. Die Senioren erinnern sich und nehmen ihm das nicht ĂŒbel. Aber es ist nicht das, was sie interessiert.

Die Pause fĂŒr BĂŒrgermeister Just ist zu Ende.

Er darf wieder reden und das macht er gut.

FĂŒr jemanden, der qua Amt gewohnt ist, das Wort zu ergreifen und der aus Instinkt weiß, dass er vor dem Alter seine Energie zĂŒgeln muss, aber gleichzeitig vor „Entscheidern“ spricht.

Dass er in BedrĂ€ngnis ist – zwischen Termindruck und VerstĂ€ndnis – erkennt, wer sich seiner Lage bewusst macht.

Die Senioren sind alte Menschen. Sie werden kein Haus mehr bauen, kein GeschĂ€ft mehr grĂŒnden, schon gar keine Familie. Sie leben ihr Leben zu Ende.

So wie alle Senioren vor ihnen und nach ihnen.

Aber diese Senioren haben Familien und GeschĂ€fte gegrĂŒndet, HĂ€user gebaut und niemand kommt an ihnen vorbei, solange sie noch „voll da sind“, mitreden, mitentscheiden.

Und sie haben Kinder, die Familien und GeschĂ€fte gegrĂŒndet haben und „voll mittendrin sind“, im Leben.

Das weiß auch BĂŒrgermeister Just, obwohl ihn 40 bis 50 Jahre Lebenszeit von dieser Gruppe, zu der er spricht, trennen.

Der BĂŒrgermeister Just scheint zu wissen, dass er hier nicht einfach nur vor „Alten“ redet, die ihren „Lebensabend“ genießen. Anscheinend muss und will er sie fĂŒr seine Politik, seine Visionen fĂŒr Hirschberg gewinnen.

BĂŒrgermeister Just redet von den VorzĂŒgen des Projekts Seniorenzentrum. Der „eierlegenden Wollmilchsau“ mit betreutem Wohnen, stationĂ€rer und mobiler Pflege, Tiefgarage und einer neuen „Dorfmitte“.

Er macht das mit viel Begeisterung, mit Energie. Und die Senioren registrieren diese Energie, wĂ€hrend sie Kaffee und Krapfen genießen.

Und voller Energie fordert er die Senioren auf, mitzumachen: „Wir können nicht immer an alles denken. Wir wollen Betroffene zu Beteiligten machen.“

Alles, was der BĂŒrgermeister Just sagt, wĂ€hrend sein Terminplan drĂ€ngt, hat Hand und Fuß. Seine Rede informiert sachlich und umfassend.

Damit hat BĂŒrgermeister Just seine Pflicht erfĂŒllt. Er hat informiert, er hat motiviert.

Und er hat ein Versprechen gegeben: Dass das neue Seniorenzentrum zwischen dem Anspruch der Wirtschaftlichkeit, also dem Preis fĂŒr die Unterbringung und dem Willen zur Inanspruchnahme durch Hirschberger Senioren gegeben sein muss.

Hirschberger Senioren sollen zu einem bezahlbaren Preis bevorzugt ihre AnsprĂŒche anmelden können. An diesem Wort wird BĂŒrgermeister Just gemessen werden: „Es muss ein sozial annehmbares Angebot geben.“

„Wie hoch wird das werden und wie ist das Dach?“, will einer der Senioren wissen.

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BĂŒrgermeister Just mit Manfred Wolle. Bild: hblog

BĂŒrgermeister Just erklĂ€rt, dass das betreute Wohnen mit zwei Vollgeschossen etwa acht Meter ausmachen werde und ein Pultdach geplant sei.

Damit hat er die Frage „technisch“ beantwortet. Ob sie bei den Senioren angekommen ist? Anscheinend schon.

Die Frage war symbolisch. Die alten Menschen wollen wissen, worauf sie sich einstellen mĂŒssen. Ob sie einen „freien Blick“ haben, denn sie sind in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt.

Sie wollen wissen, ob sie gut versorgt werden – sich jemand um sie kĂŒmmert, so wie sie sich frĂŒher um andere gekĂŒmmert haben.

Manfred Wolle bewirbt das Projekt, auch wegen der geplanten Kinderkrippe: „Wir wollen doch Leben um uns haben“, sagt er. Und zum Thema LĂ€rmbelĂ€stigung: „Das sollte man nicht so hoch ansetzen.“

BĂŒrgermeister Just, mit seiner „ĂŒberparteilichen“ blauen Blume am Revers muss weg – zur AWO nach Leutershausen und dann nach „Karlsruhe“, wo sicher keine Senioren, sondern Politiker und Beamte und Verhandlungen auf ihn warten.

Die Senioren wissen die Ehre zu schÀtzen. Und einige von ihnen haben Lust auf einen zweiten Krapfen.

Der noch sehr junge BĂŒrgermeister Just hat eine Lektion erhalten und dabei Format bewiesen.

Seine Geschwindigkeit ist nicht die der Senioren. Seinem Aufruf, die „Betroffenen zu Beteiligten zu machen“, muss er folgen.

Denn die Senioren haben keine Möglichkeit, dem drĂ€ngenden Terminkalender eines jungen BĂŒrgermeisters und dessen Geschwindigkeit zu folgen.

Sie wollen sich darauf verlassen können, dass ihr Vertrauen in guten HÀnden ist.