Dienstag, 11. Juni 2019

Ein Arbeitstag im EuropĂ€ischen Parlament in Straßburg

Keine Zeit vergeuden

Das Europaparlament: Ein Bau, der och am Werden ist, haben sich die Architekten bei dem GebÀude gedacht.

Das Europaparlament: Ein Turm, der noch am Werden ist, haben sich die Architekten bei dem GebĂ€ude gedacht und ganz bewusst LĂŒcken gelassen. Links gratuliert das Parlament seinen BĂŒrgern zum Friedensnobelpreis.

 

Straßburg/Rhein-Neckar, 06. Juni 2013. (red/ld) „Wo sind die alle?“, das frage ich mich beim ersten Blick in den Plenarsaal des EuropĂ€ischen Parlaments in Straßburg. Von den 754 Abgeordneten sind gerade mal 15 im Saal anwesend und debattieren ĂŒber Energiepolitik. Ich hatte hitzige Debatten erwartet, flammende Reden und vor allem prĂ€sente Abgeordnete. Aber dafĂŒr ist keine Zeit im legislativen Prozess. Denn die wichtigste Arbeit findet außerhalb des Plenums statt: In den kleinen SitzungssĂ€len, BĂŒros und – besonders wichtig – in den Bars des Parlaments. [Weiterlesen…]

BauantrĂ€ge vom Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt genehmigt

GrĂŒnes Licht fĂŒr drei Bauvorhaben

Hirschberg, 08. Februar 2013. (red/zef) Am Dienstag, den 05. Februar 2013, genehmigte der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt (ATU) Hirschberg den Ausbau von zwei ZweifamilienhĂ€usern und einem weiteren WohngebĂ€ude.

Das Zweifamilienhaus in der Birkenstraße 20 in Großsachsen mit Walmdach wird nun doch nicht mit einem Mansard-Walmdach von 7,70 Meter auf 9,70 Meter aufgestockt, sondern mit einem Flachdach mit einer maximalen Höhe von 9,05 Meter. Da fĂŒr die Birkenstraße 20 kein Bebauungsplan vorliegt, musste hierbei neben gesunden Wohn- und ArbeitsverhĂ€ltnissen nur gewĂ€hrleistet werden, dass das Gebiet erschlossen und das Erscheinungsbild des Ortes gewahrt wird. Dies ist nach eingehender PrĂŒfung gegeben. Bei einem Mansard-Walmdach wĂ€re ein neues drittes Vollgeschoss entstanden, dies ist jedoch nun nicht der Fall. Daher entsteht auch kein PrĂ€zedenzfall fĂŒr kĂŒnftige Neuerrichtungen. Der Beschluss wurde vom ATU mehrheitlich bewilligt.

In der Kurpfalzstraße 26a in Leutershausen soll ein neues Zweifamilienhaus errichtet werden. Dieses weicht jedoch in einigen Punkten vom Bebauungsplan ab: Das Treppenhaus ĂŒberschreitet das Baufenster im Osten, das WohngebĂ€ude, die Terrasse und der Balkon gehen ĂŒber die westliche Baugrenze hinaus. Abweichend vom Bebauungsplan wurde der GebĂ€udeabstand von 3 Meter auf 2 Meter verringert. Ebenfalls war ein Flachdach nur fĂŒr GebĂ€ude mit einem Vollgeschoss vorgesehen, das kĂŒnftige GebĂ€ude soll aus zwei Geschossen bestehen. Da der Bebauungsplan aus dem Jahr 1963 stammt und nicht den heutigen Erfordernissen entspricht, erfĂŒllen einige GebĂ€ude ihn ohnehin nicht. Der ATU hat dem Antrag daher einstimmig zugestimmt.

Der ATU bewilligte ebenfalls, dass ein GebĂ€ude in der Kurpfalzstraße mit einem Wintergarten aufgestockt und ein Carport errichtet werden kann. Die zustĂ€ndige GeschossflĂ€chenzahl wird jedoch um 10,53 Prozent ĂŒberschritten. Üblich waren angesichts des alten Bebauungsplans 10 Prozent. Somit soll diese Überschreitung kĂŒnftig als Höchstwert dienen. Die östliche Baugrenze wird kĂŒnftig um 1,50 Meter durch das Vordach des Hauses ĂŒberschritten. Dies ist in der Kurpfalzstraße ohnehin öfter der Fall und daher unproblematisch. Obwohl der Carport nicht wie vorgesehen 5 Meter von der Straße entfernt, stimmte der Ausschuss trotzdem einstimmig zu, weil der Mindestabstand von 3 bis 4 Metern eingehalten wird.

ATU stimmt dem Windenergiebebauungsplan zu

Kein Störfeuer fĂŒr Weinheim aus Hirschberg

Hirscherg/Weinheim, 08. Februar 2013. (red/zef) Weinheim und Hirschberg sind so eng miteinander verzahnt, dass WindrĂ€der in Weihnheim fĂŒr das Ortsbild Hirschbergs von Bedeutung sein können. Hirschberg als TrĂ€ger öffentlicher Belange musste somit von Weinheim gehört werden, damit es seinen TeilflĂ€chennutzungsplan fĂŒr Windenergie umsetzen kann.

Von Ziad-Emanuel Farag:

Insgesamt gibt es sechs alternative TeilflĂ€chennutzungsplĂ€ne. Der Teilplan 3b kommt nicht infrage: Hiervon wĂ€ren die denkmalgeschĂŒtzte Wachenburg und das Vogelschutzgebiet Wachenberg betroffen. Alle anderen NutzungsplĂ€nenhaben aus Sicht des Ausschusses Technik und Umwelt der Gemeinde Hirschberg fĂŒr selbige jedoch keine Folgen.

Der ATU stimmte dem FlĂ€chennutzungsplan daher einstimmig zu. Was in Hirschberg kein Problem ist, ist in Weinheim jedoch Gegenstand lebhafter Debatten ĂŒber das Ortsbild, nachhaltiger Energie und dem Tierschutz. Artikel dazu finden Sie hier.