Samstag, 08. Juni 2019

Vortrag am 14. Juli bei der AWO Weinheim

WiderstandskrÀfte entwickeln und Heilung durch KreativitÀt

Weinheim, 10. Juli 2014. (red/pm) Seelische Probleme und psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren stark zu. Eines von 30 Kindern in Deutschland wĂ€chst mit mindestens einem psychisch kranken Elternteil auf. Sind die Eltern seelisch belastet oder psychisch krank, haben sie phasenweise keine Kraft mehr, sich um ihre Kinder ausreichend zu kĂŒmmern und auf ihre BedĂŒrfnisse einzugehen. [Weiterlesen…]

Verband lÀdt Mitglieder und Interessierte ein in die Alte Turnhalle

Jahreshauptversammlung der AWO

Hirschberg, 02. April 2014. (red/pm) Am Samstag, 05. April, lĂ€dt der AWO Ortsverband Hirschberg alle Mitglieder und Interessierten zu ihrer Jahreshauptversammlung ein. Etliche Wahlen stehen auf dem Programm, ehe das gemĂŒtliche Beisammensein den Nachmittag ausklingen lĂ€sst. Beginn ist um 16:30 Uhr in der Alten Turnhalle. [Weiterlesen…]

AWO Nikolausfeier am 04. Dezember

Der Nikolaus kommt zu Besuch

Hirschberg, 02. Dezember 2013. (red/pm) Die Arbeiterwohlfahrt Hirschberg-Großsachsen lĂ€dt herzlich zur Nikolausfeier um 14:00 Uhr in den Anbau der Alten Turnhalle ein. [Weiterlesen…]

Hilfen bei Sehverlust im Alter

Ich bin doch nicht blind

Hirschberg, 07. Oktober 2013. (red/pm) Am 09. Oktober lĂ€dt die Arbeiterwohlfahrt Hirschberg-Großsachsen Interessierte zum AWO Treff ein. Dieses Mal geht es um das Thema „Hilfen beim Sehverlust im Alter“. [Weiterlesen…]

AWO-Treff am 10. Juli

Bilder des alten Großsachsen

Hirschberg, 09. Juli 2013. (red/pm) Morgen findet um 14:00 Uhr das nĂ€chste AWO-Treff statt. Es ist der letzte Treff vor der Sommerpause. [Weiterlesen…]

BĂŒrgermeister Manuel Just informiert

Nur wer informiert ist, kann mitreden!

Hirschberg, 08. April 2013. (red/pm) Wer weiß besser ĂŒber die Entwicklungen und PlĂ€ne der Gemeinde Hirschberg Bescheid, als der BĂŒrgermeister Manuel Just persönlich? Niemand. Aus diesem Grund lĂ€dt der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt ein, am GesprĂ€ch mit ihm teilzunehmen. [Weiterlesen…]

2. Vorsitzender wird gewÀhlt

Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt

Hirschberg, 07. MĂ€rz 2013. (red/pm) Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Hirschberg-Großsachsen lĂ€dt alle Mitglieder und an der AWO Interessierte zu seiner Jahreshauptversammlung am kommenden Samstag, 09. MĂ€rz, um 15.30 Uhr in den Anbau der Alten Turnhalle Großsachsen ein. Der Vorstand wird ĂŒber die Arbeit des vergangenen Jahres berichten. Ein Teil des Vorstands wird neu gewĂ€hlt. Eine Reihe von Mitgliedern wird geehrt. Nach der Versammlung ist ein gemĂŒtliches Beisammensein mit Essen und Trinken vorbereitet. Folgende Programmpunkte sind vorgesehen:

Information der AWO Hirschberg-Großsachsen:

  1. BegrĂŒĂŸung
  2. Beschluß der Tagesordnung
  3. Totengedenken
  4. Berichte: Vorsitzender, Kassierer, Revisoren
  5. Aussprache ĂŒber die Berichte
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Wahlen: 2. Vorsitzender (2 Jahre), Beisitzer (2 Jahre), SchriftfĂŒhrer (2 Jahre), Kreisdelegierte (1 Jahr)
  8. Ehrungen
  9. Grußworte
  10. Verschiedenes
FĂŒr AnfĂ€nger und Fortgeschrittene

PC Treff fĂŒr Senioren an 2 Terminen im Seniorenzentrum am Turm

Hirschberg, 08. November 2012. (red/pm) Die beiden Ortsvereine der AWO bieten in Kooperation mit dem Hirschberger FamilienbĂŒro den PC-Treff fĂŒr Senioren immer dienstags von 15 – 16 Uhr in der Alten Villa in Leutershausen an.

Information der AWO und dem FamilienbĂŒro Hirschberg:

„Am den beiden Dienstagen: 13. November und 11. Dezember, von 15 – 16 Uhr findet der PC Treff fĂŒr Senioren in der Cafeteria im Seniorenzentrum am Turm, Riedweg 2, statt. Wir freuen uns ĂŒber neue interessierte Senioren. Beim PC Treff fĂŒr Senioren ist immer eine Ansprechperson vor Ort fĂŒr alle Fragen „rund um den PC“. Zum Beispiel: FĂŒr PC AnfĂ€nger die noch Fragen haben (z.B. zum E-Mail oder Text schreiben, zur Internetnutzung).

FĂŒr Fortgeschrittene, die Spaß mit dem Computer haben und sich gerne treffen möchten. Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich an: AWO Großsachsen, Herr Metzler, Tel.: 06201/507023| AWO Leutershausen, Frau Scholz, Tel.: 06201/509014| FamilienbĂŒro Hirschberg, Tel.: 06201/598 24| Mail: bernd.lauterbach@hirschberg-bergstrasse.de

Am 14. Oktober 2012

2. Hirschberger Seniorentag

Hirschberg, 08. Oktober 2012. (red/pm) Nach dem 1. Hirschberger Seniorentag 2009 im Ortsteil Leutershausen findet dieses Jahr der 2. Hirschberger Seniorentag mit vielen Hirschberger Vereinen, VerbĂ€nden bzw. Organisationen, die in der Seniorenarbeit tĂ€tig sind, im Ortsteil Großsachsen statt. Ein vielfĂ€ltiges Programm mit VortrĂ€gen, verschiedenen StĂ€nden und natĂŒrlich auch mit Verpflegung und GetrĂ€nke wird den Interessierten angeboten. .

Information des FamilienbĂŒros Hirschberg:

„Am Sonntag, den 14. Oktober, von 14:00 bis 18:00 Uhr, findet der 2. Hirschberger Seniorentag in der Grundschule Großsachsen, Pestalozzistr. 16, statt.

Nach der BegrĂŒĂŸung um 14:00 Uhr durch BĂŒrgermeister Manuel Just gibt es im Foyer von 14:15 bis 15:00 Uhr einen Vortrag zu „Demografische Entwicklung am Beispiel Hirschberg“. Referent ist Herr Becker von der Evangelischen Heimstiftung. Von 15:00 bis 15:15 Uhr singt der Schulchor und die 4. Klassen der Grundschule Großsachsen. Von 15:15 bis 16:45 Uhr gibt es dezentrale Angebote von Vereinen, VerbĂ€nden bzw. Organisationen mit Seniorenarbeit.

Der Referent Herr Gerstner, 2. Vorsitzender Stadtseniorenrat Weinheim, hĂ€lt von 15:30 bis 16:00 Uhr in einem Klassenzimmer einen Vortrag zu dem Thema „Demenz“. Von 16:00 bis 16:30 Uhr spricht Rechtsanwalt Daniel P. Schwöbel von der Kanzlei Junginger & Schwöbel in einem Klassenzimmer ĂŒber „Erbrecht: Vielfalt der Testamentgestaltung“.

BĂŒrgermeister Manuel Just referiert von 16:45 bis 17:30 Uhr im Foyer zu „Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung fĂŒr unsere örtliche Gemeinschaft in Hirschberg“.

Neben den oben genannten VortrĂ€gen werden auch wieder folgende Hirschberger Vereine, VerbĂ€nde bzw. Organisationen, die Seniorenarbeit leisten, mit StĂ€nden und Fachleuten fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung stehen:

AWO Großsachsen und AWO Leutershausen
VdK Großsachsen und VdK Leutershausen
DRK Hirschberg
Bad. Blinden- und Sehbehindertenverein mit Firma Optelec
Mobile Wohnberatung Herr Eising
Ev. Heimstiftung
FamilienbĂŒro Hirschberg

FĂŒr Verpflegung und GetrĂ€nke sorgt das DRK Hirschberg.

Fahrservice fĂŒr gehbehinderte Senioren bzw. Seniorinnen

Wer am Seniorentag zur Grundschule Großsachsen gebracht werden möchte, meldet sich bitte bis Freitag, den 12 Oktober 2012, 12:00 Uhr beim FamilienbĂŒro Hirschberg (Tel.: 06201/598 24). RĂŒckfahrten kann man am Sonntag direkt vor Ort beim Stand des FamilienbĂŒros klĂ€ren.

Flohmarkt fĂŒr Hilfsmittel bzw. Artikel fĂŒr Senioren

Beim 2. Hirschberger Seniorentag gibt es die Möglichkeit Hilfsmittel bzw. Artikel fĂŒr Senioren, z.B. Rollator, Lupe etc. beim Flohmarkt zum Verkauf anzubieten. Bitte bringen Sie keine Verkaufssachen mit, sondern fĂŒllen Sie das Formular aus und bringen dies mit zum Seniorentag oder geben es bis zum 11. Oktober im Rathaus, FamilienbĂŒro, Großsachsener Str. 14, 69493 Hirschberg ab. Alle mitgebrachten bzw. abgegebenen Formulare werden vor Ort ausgehĂ€ngt. Interessenten können sich dann bei Ihnen melden.“

Im Anbau der Alten Turnhalle

AWO Treff am 11. Juli

Hirschberg, 03. Juli 2012. (red/pm) AWO Treff vor der Sommerpause: Informationen zur ökumenischen Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstraße.

Information der AWO Hirschberg-Gro0sachsen:

„Die Arbeiterwohlfahrt Hirschberg-Großsachsen lĂ€dt herzlich zum letzten AWO Treff vor der Sommerpause ein. Termin ist Mittwoch der 11. Juli 2012 um 14:00 Uhr im Anbau der Alten Turnhalle!

Nach dem gemĂŒtlichen Kaffeetrinken mit Kuchen wird Frau Matha Krebs von der ökumenischen Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstraße ĂŒber die Hospizarbeit die Angebote vor Ort und sprechen. Das Motto lautet: „Wir nehmen uns Zeit, hören zu, fĂŒhlen mit, gehen mit.“

Auch wenn wir alle hoffen es nicht zu brauchen, es ist gut zu wissen, welche Möglichkeiten die Hospizhilfe fĂŒr Betroffene und Angehörige bietet.

Eine Informationsveranstaltung nicht nur fĂŒr AWO-Mitglieder!“

AWO-Großsachsen

Treff am 13. Juni 2012

Hirschberg, 08. Juni 2012. (red/pm) Die AWO Hirschberg-Großsachsen lĂ€dt herzlich zum nĂ€chsten AWO-Treff am 13. Juni 2012 um 14:00 Uhr in den Anbau der Alten Turnhalle ein.

Information der AWO Großsachsen:

„Zum Austausch ĂŒber den Ausflug – nicht alle konnten dabeisein – und ĂŒber die Neuigkeiten im Ort wird Kaffee und Kuchen serviert. Danach gibt es verschiedene GetrĂ€nke, alles zu den AWO-gĂŒnstigen Preisen, und ein kleines Programm.“

AWO-Ausflug am 23. Mai 2012

Bei den Römern auf der Saalburg

Hirschberg, 08. Mai 2012. (red/pm) AWO-Ausflug am 23. Mai 2012. Anmeldung erforderlich.

Information der AWO Großsachsen:

„Morgens um 9:00 Uhr in Leutershausen vor dem Gasthof „Zur Bergstraße“ und um 9:15 Uhr in Großsachsen am Marktplatz startet der bequeme Reisebus. Das Motto des Ausflugs lautet:
Bei den Römern auf der Saalburg und vorher im BahĂĄ’Ă­-Haus der Andacht in Hofheim-Langenhain. Die RĂŒckfahrt durch die Wetterau endet gegen 18:00 Uhr in Hirschberg.“

Info: Der Preis fĂŒr Bus und Eintritt mit FĂŒhrung betrĂ€gt 15 Euro fĂŒr Kinder 8 Euro. Anmeldung bei: Horst Metzler Telefon 06201 507023 (auch Anrufbeantworter).

Termine, Druck, Senioren und wie das alles zusammen passt

Guten Tag!

Hirschberg, 15. Februar 2010. Beim Besuch der AWO Großsachsen warb BĂŒrgermeister Just vor allem fĂŒr das neue Seniorenzentrum. Kein Wunder – waren doch fast ausschließlich Senioren anwesend.

Von Hardy Prothmann

Es geht gemĂŒtlich zu, beim Seniorentreff. Die beiden Vorsitzenden Manfred Wolle und Dr. Horst Metzler (SPD-Gemeinderat) begrĂŒĂŸen die GĂ€ste. Reden, besorgen Dinge. KĂŒmmern sich, wie die Frauen der AWO, die nach dem „Rechten“ schauen.

BĂŒrgermeister Just ist auch pĂŒnktlich da, hat aber wenig Zeit. Umso beeindruckender, wie er die Situation aushĂ€lt.

Denn eigentlich wollte er gerne fĂŒr das Projekt Seniorenzentrum werben und dann gleich weiter.

Das hat er auch getan. Aber immer wieder durch den gemÀchlichen Ablauf des Seniorentreffens der Arbeiterwohlfahrt unterbrochen.

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Senioren beim AWO-Treffen. Bild: hblog

Kaum war die Eröffnungsansprache des AWO-Vorsitzenden Manfred Wolle gehalten und kaum hatte BĂŒrgermeister Just das Wort ergriffen, gings weiter mit dem Sektempfang.

Pause fĂŒr Just.

GemÀchliches Versorgen der Anwesenden.

Eine Dame wirbt in der Ecke des Raumes fĂŒr ein Anliegen. BĂŒrgermeister Just Ă€ußert VerstĂ€ndnis.

Die Anwesenden stoßen auf Herbert Vogelsang an. Der ist vor kurzem 80 Jahre alt geworden und freut sich, will aber deswegen nicht wichtig genommen werden. Der Mann ist bescheiden. Viele der Senioren sind bescheiden. Auch der BĂŒrgermeister Just ist bescheiden und weiß, dass seine sonstige Dynamik hier fehl am Platz wĂ€re.

Trotzdem drĂ€ngt sein Terminkalender. Das bringt er ein paar Mal erklĂ€rend an. Die Senioren erinnern sich und nehmen ihm das nicht ĂŒbel. Aber es ist nicht das, was sie interessiert.

Die Pause fĂŒr BĂŒrgermeister Just ist zu Ende.

Er darf wieder reden und das macht er gut.

FĂŒr jemanden, der qua Amt gewohnt ist, das Wort zu ergreifen und der aus Instinkt weiß, dass er vor dem Alter seine Energie zĂŒgeln muss, aber gleichzeitig vor „Entscheidern“ spricht.

Dass er in BedrĂ€ngnis ist – zwischen Termindruck und VerstĂ€ndnis – erkennt, wer sich seiner Lage bewusst macht.

Die Senioren sind alte Menschen. Sie werden kein Haus mehr bauen, kein GeschĂ€ft mehr grĂŒnden, schon gar keine Familie. Sie leben ihr Leben zu Ende.

So wie alle Senioren vor ihnen und nach ihnen.

Aber diese Senioren haben Familien und GeschĂ€fte gegrĂŒndet, HĂ€user gebaut und niemand kommt an ihnen vorbei, solange sie noch „voll da sind“, mitreden, mitentscheiden.

Und sie haben Kinder, die Familien und GeschĂ€fte gegrĂŒndet haben und „voll mittendrin sind“, im Leben.

Das weiß auch BĂŒrgermeister Just, obwohl ihn 40 bis 50 Jahre Lebenszeit von dieser Gruppe, zu der er spricht, trennen.

Der BĂŒrgermeister Just scheint zu wissen, dass er hier nicht einfach nur vor „Alten“ redet, die ihren „Lebensabend“ genießen. Anscheinend muss und will er sie fĂŒr seine Politik, seine Visionen fĂŒr Hirschberg gewinnen.

BĂŒrgermeister Just redet von den VorzĂŒgen des Projekts Seniorenzentrum. Der „eierlegenden Wollmilchsau“ mit betreutem Wohnen, stationĂ€rer und mobiler Pflege, Tiefgarage und einer neuen „Dorfmitte“.

Er macht das mit viel Begeisterung, mit Energie. Und die Senioren registrieren diese Energie, wĂ€hrend sie Kaffee und Krapfen genießen.

Und voller Energie fordert er die Senioren auf, mitzumachen: „Wir können nicht immer an alles denken. Wir wollen Betroffene zu Beteiligten machen.“

Alles, was der BĂŒrgermeister Just sagt, wĂ€hrend sein Terminplan drĂ€ngt, hat Hand und Fuß. Seine Rede informiert sachlich und umfassend.

Damit hat BĂŒrgermeister Just seine Pflicht erfĂŒllt. Er hat informiert, er hat motiviert.

Und er hat ein Versprechen gegeben: Dass das neue Seniorenzentrum zwischen dem Anspruch der Wirtschaftlichkeit, also dem Preis fĂŒr die Unterbringung und dem Willen zur Inanspruchnahme durch Hirschberger Senioren gegeben sein muss.

Hirschberger Senioren sollen zu einem bezahlbaren Preis bevorzugt ihre AnsprĂŒche anmelden können. An diesem Wort wird BĂŒrgermeister Just gemessen werden: „Es muss ein sozial annehmbares Angebot geben.“

„Wie hoch wird das werden und wie ist das Dach?“, will einer der Senioren wissen.

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BĂŒrgermeister Just mit Manfred Wolle. Bild: hblog

BĂŒrgermeister Just erklĂ€rt, dass das betreute Wohnen mit zwei Vollgeschossen etwa acht Meter ausmachen werde und ein Pultdach geplant sei.

Damit hat er die Frage „technisch“ beantwortet. Ob sie bei den Senioren angekommen ist? Anscheinend schon.

Die Frage war symbolisch. Die alten Menschen wollen wissen, worauf sie sich einstellen mĂŒssen. Ob sie einen „freien Blick“ haben, denn sie sind in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt.

Sie wollen wissen, ob sie gut versorgt werden – sich jemand um sie kĂŒmmert, so wie sie sich frĂŒher um andere gekĂŒmmert haben.

Manfred Wolle bewirbt das Projekt, auch wegen der geplanten Kinderkrippe: „Wir wollen doch Leben um uns haben“, sagt er. Und zum Thema LĂ€rmbelĂ€stigung: „Das sollte man nicht so hoch ansetzen.“

BĂŒrgermeister Just, mit seiner „ĂŒberparteilichen“ blauen Blume am Revers muss weg – zur AWO nach Leutershausen und dann nach „Karlsruhe“, wo sicher keine Senioren, sondern Politiker und Beamte und Verhandlungen auf ihn warten.

Die Senioren wissen die Ehre zu schÀtzen. Und einige von ihnen haben Lust auf einen zweiten Krapfen.

Der noch sehr junge BĂŒrgermeister Just hat eine Lektion erhalten und dabei Format bewiesen.

Seine Geschwindigkeit ist nicht die der Senioren. Seinem Aufruf, die „Betroffenen zu Beteiligten zu machen“, muss er folgen.

Denn die Senioren haben keine Möglichkeit, dem drĂ€ngenden Terminkalender eines jungen BĂŒrgermeisters und dessen Geschwindigkeit zu folgen.

Sie wollen sich darauf verlassen können, dass ihr Vertrauen in guten HÀnden ist.