Dienstag, 11. Juni 2019

Verantstaltung der Freien W├Ąhler war voller Erfolg

Neuer Wein und Zwiebelkuchen

Gutes Wetter und prima Stimmung beim Fest der Freien W├Ąhler Hirschberg

 

Hirschberg, 18. September 2012. (red/pm) Es schien die Sonne und hatte ├╝ber 20 Grad. Nahezu ideal waren die Voraussetzungen f├╝r die Veranstaltung Neuer Wein und Zwiebelkuchen am 16. September. Die G├Ąste kamen sehr zahlreich auf den Obsthof Volk und lie├čen es sich gut gehen. Manche kritische Stimme zur Kommunalpolitik zeugte vom hohen Interesse der Besucher an der Gemeinde.

Information der Freien W├Ąhler Hirschberg:

„Bei seiner Begr├╝├čung konnte Alexander May, der Erste Vorsitzende und Gemeinderat der Freien W├Ąhler Hirschberg, B├╝rgermeister Manuel Just mit Familie, den Kreis- und Gemeinderat Fritz Bletzer, den Gemeinderat und Fraktionsvorsitzenden Peter Johe und den Gastgeber und Gemeinderat Werner Volk willkommen hei├čen. Er dankte auch den Kuchenb├Ąckerinnen und Kuchenb├Ąckern f├╝r die freundlichen Kuchenspenden. Sie hatten das Lob verdient, die Kuchen schmeckten ausgezeichnet.

Dazu gab es neuen und alten Wein, aber auch an Apfelsaft f├╝r Kinder und Biertrinker wurde gedacht, zum Abschluss durften Proben der hoch dekorierten Spirituosen von Werner Volk nicht fehlen. Der Kuchen war bald ausverkauft. Aber auch frisch gebackene Brezel schmeckten zum Neuen Wein sehr gut. May dankte auch den Helferinnen und Helfern beim Aufbau und Abbau sowie hinter der Theke. Sein besonderer Dank galt der Familie Werner Volk mit Hanne Volk und Monika Schmitt und der Familie Axel Volk.

Kommunalpolitische Bestandsaufnahme

May ging auch auf kommunalpolitische Entscheidungen der letzten Monate ein. So begr├╝ndete er die Ablehnung eines Kindergartens auf einem Bauernhof (fehlender Bedarf), die Forderung nach einer weiteren Sporthalle (fehlende ├ťbungszeiten) und die Unterst├╝tzung des Vorhaben bezogenen Bebauungsplans in der Breitgasse/Drittelsgasse (ma├čvolle ├ťberbauung und Einhaltung von Vorgaben, geringe oder m├Ą├čige Ver├Ąnderung der Abwinde) und kritisierte die Gr├╝ne Liste wegen ihres Verhaltens bei der Entscheidung zum Handysendemast auf der Draisschule (Sch├╝ren von ├ängsten mit nicht reellen Zahlen) und die B├╝rgerinitiative Sterzwinkel wegen ihrer unrealistischen Auffassungen.

Zum Schluss wies May auf die kommende Veranstaltung am 4. Oktober hin. Landrat Stefan Dallinger wird im Anbau der Alten Turnhalle ├╝ber aktuelle Kreisprobleme referieren und auch Fragen beantworten.

Weitere Verbesserungen der Ampelschaltungen

May w├╝nschte den Besuchern einen sch├Ânen Nachmittag und betonte, dass f├╝r die Freien W├Ąhler der pers├Ânliche Kontakt mit dem Einwohnerinnen und Einwohnern von Hirschberg sehr wichtig ist. Es sei auch bei dieser Veranstaltung Gelegenheit, seine Anliegen vorzubringen. Bei den Gespr├Ąchen an den Tischen stellte sich heraus, dass einige Besucher aus Heidelberg, Weinheim, Schriesheim und Heddesheim gekommen waren, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

  • Wie zu erwarten, wurden die Ampelschaltungen in Hirschberg kritisiert. Obwohl k├╝rzere Wartezeiten inzwischen Standard seien, m├╝ssten weitere Verbesserungen das Ziel sein. Es sei keine Frage, dass der Verkehr auf der B3 zu bevorzugen sei, aber Zeiten ohne Verkehr auf der Bundesstra├če m├╝ssten f├╝r die Seitenstra├čen wie der Breitgasse zur Verf├╝gung gestellt werden. Die Leerzeiten auf der B3 m├╝ssten dabei kurz bemessen werden und eine fr├╝here Umschaltung zugunsten der Seitenstra├čen sollte erfolgen.
  • ┬áVerkehrsreglungen sollten so gestaltet werden, dass sie verstanden und begriffen werden k├Ânnen, nur so werde der Autofahrer sie auch hinnehmen. Immer noch gelegentlich acht Minuten Wartezeit auf der Linksabbiegerspur auf der B3 H├Âhe Autohaus Eichler seien nicht zu verstehen und auch nicht hinnehmbar.
  • Wilde Feste auf dem Schulhof der Draisschule wurden bem├Ąngelt, da dabei viel M├╝ll zur├╝ckbleibe. Die schon wegen L├Ąrmbel├Ąstigung gerufene Polizei unternehme nichts.
  • Deutliches Unverst├Ąndnis f├╝r die Ablehnung des Bauvorhabens in der Breitgasse/Drittelsgasse durch die Gr├╝ne Liste und durch die B├╝rgerinitiative Sterzwinkel wurde ge├Ąu├čert. Ihr Verhalten wurde bedauert.
  • Begr├╝├čt wurde die Entwicklung bei der m├Âglichen Autobahnzu- und ÔÇôabfahrt auf der H├Âhe von L├╝tzelsachsen. Sie w├╝rde eine deutliche Entlastung f├╝r die Ortsdurchfahrt Gro├čsachsen bringen. ÔÇô Angedacht wurde die Schaffung eines Kreisels an der Autobahnausfahrt Hirschberg/Heddesheim(in Nordrichtung), er k├Ânnte bei der zu erwartenden LKW-Mehrbelastung(Edeka und Pfenning) zu einer Entspannung f├╝hren.
  • ├ťberlegenswert sollte sein, die Au├čenbeleuchtung ÔÇô zumindest partiell ÔÇô der Sachsenhalle mit Bewegungsmelder zu versehen. Nach dem abendlichen Training sei schon mancher Sportler im oberen Bereich des ├Âstlichen Parkplatzes gest├╝rzt.
  • Ein Obstbauer hat den Bahn├╝bergang Lindenstra├če kritisiert ob seiner W├Âlbung, beim Queren des ├ťbergangs mit Traktor und einem mit Obststeigen beladenen Anh├Ąnger bestehe die gro├če Gefahr, dass man unfreiwillig ÔÇ×abladeÔÇť. Vor dem Bahnausbau sei der Zustand des ├ťbergangs deutlich besser gewesen.
  • Die Gehsteige und Stra├čen in Hirschberg seien allgemein in schlechtem Zustand. Besonders kritisiert wurde dabei der Abschnitt der Hauptstra├če zwischen Volksbank und Fenchelstra├če.
  • Bedauert wurde, dass auf Gehsteigen immer noch fu├čg├Ąngerunfreundlich geparkt werde. Nutzer mit Kinderwagen oder Rollator m├╝ssten sehr oft auf die Stra├če ausweichen.
  • Als falsch eingestuft wurde das Entfernen von Abfallk├Ârben an der Sachsenhalle und beim Kino in Leutershausen. Das f├╝hre zu einer Verunreinigung der Umgebung.
  • Der Feldweg zwischen Weinheimer Stra├če und der Stra├če am Stadion sei in sehr schlechtem Zustand, hier sollte bald m├Âglich eine Instandsetzung erfolgen.
  • Auch der weitere Ausbau des Radwegenetzes sollte auf die Agenda. Die Freizeitgestaltung werde weiter an Bedeutung zunehmen, da geh├Âre das Radfahren unbedingt dazu.“
Neue B├Ąnke an Grundschule, Friedhof und HLZ

Freie W├Ąhler ├╝bergeben vier B├Ąnke

Die fertiggestellten Banken werden nun ├╝bergeben – die Schule, der Friedhof und das HLZ freuen sich schon

Hirschberg, 18. September 2012. (red/pm) Alte gusseiserne F├╝├če und neues Eichenholz sowie viele Arbeitsstunden, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Am Montag, 17.09.12 ├╝bergaben die Freien W├Ąhler Hirschberg vier neuwertige Sitzb├Ąnke an die Gemeinde, sie werden aufgestellt an der Grundschule in Gro├čsachsen, am Friedhof in Leutershausen und am neuen Hilfeleistungszentrum (HLZ).

Information der Freien W├Ąhler Hirschberg:

„Werner Volk hatte vor Monaten erkannt, dass sich mit den aussortierten B├Ąnken noch was anfangen l├Ąsst. Die gusseisernen F├╝├če waren noch intakt, sie wurden ges├Ąubert, gestrichen und mit neuen Eichenbohlen best├╝ckt. Nach den Worten von Alexander May (Erster Vorsitzender der Freien W├Ąhler) wurden die stabilen Eichenbretter grundiert und einige Male lasiert. Die neuen/alten B├Ąnke seien solide und w├╝rden viele Jahre ihren Dienst tun.

B├╝rgermeister Manuel Just freute sich ├╝ber die gesponserten B├Ąnke, besonders die zur├╝ckhaltende, neutrale Lasierung hatte es ihm angetan. Sie sei im Sinne der Gemeinde und passe zur schlichten Eleganz des HLZ. Auch an den anderen Standorten w├╝rde sie mit den Geb├Ąuden harmonieren. An der Grundschule und am HLZ werden die B├Ąnke auf eigene Pflasterung in den jeweiligen Rasenbereich gestellt.

May dankte den Helfern Axel Volk, Werner Volk, Klaus Peekel, Peter Johe, Achim M├╝ller, Fritz Bletzer, Thomas Th├╝nker und Volker Ehret f├╝r die erbrachten Leistungen. Die Freien W├Ąhler wollen auch k├╝nftig derartige oder ├Ąhnliche Aktionen bei sich bietender Gelegenheit unternehmen.“