Freitag, 27. Juli 2018

Kosten in H√∂he von 3 Millionen Euro √ľbernimmt der Bund

Dritte Fahrspur f√ľr B38 bei Weinheim

Weinheim, 05. Januar 2015. (red/pm) Das Regierungspr√§sidium Karlsruhe hat gr√ľnes Licht f√ľr den Neubau einer dritten Fahrspur der B38 bei Weinheim gegeben. Die Planunterlagen liegen vom 07.-23. Januar 2015 in der Stadtbibliothek Weinheim aus. Der Ausbau soll auf einem rund 1,3 Kilometer langen Teilst√ľck erfolgen, um die Berufsverkehrsspitzen abzufangen. [Weiterlesen…]

B38 soll verkehrsberuhigt und f√ľr Lkw gesperrt werden

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Hans-Ulrich Sckerl. Quelle: B90/Die Gr√ľnen

Rhein-Neckar/Bergstra√üe, 01. April 2014. (red/sat) Die Nachricht schl√§gt ein wie eine Bombe. Die B38 soll schon ab 2016 von Dossenheim bis Laudenbach verkehrsberuhigt und f√ľr Lkw gesperrt werden, wie wir aus gut informierten Quellen erfahren haben. Dies best√§tigte heute Hans-Ulrich Sckerl auf Nachfrage. Die Zusage habe er am Wochenende erhalten. [Weiterlesen…]

Sperrung des Saukopftunnels an der B38

B38/Weinheim, 21. M√§rz 2014. (red/pm) Der Saukopftunnel an der Bundesstra√üe (B) 38 Weinheim – Birkenau muss aufgrund von Reinigungs- und Wartungsarbeiten von Montag, 24. M√§rz 2014 bis Donnerstag, 27. M√§rz jeweils nachts von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr voll f√ľr den Verkehr gesperrt werden. Ab Freitag, 28. M√§rz, 05:00 Uhr morgens ist der Tunnel wieder f√ľr den Verkehr freigegeben. Wie das Stra√üenbauamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, wird die Umleitungsstrecke √ľber die Landesstra√üe (L) 3408 (alte B38) ausgeschildert.

√Ąnderungen in Fl√§chennutzungsplan sind notwendig

ATU hat keine Einwände gegen Bebauungspläne von Mannheim und Heidelberg

Hirschberg, 13. M√§rz 2013. (red/ms/aw) Bis 2015 sollen alle US-Milit√§rstandorte in Mannheim aufgl√∂st werden. Jetzt hat die Stadt Mannheim einen Fl√§chennutzungsplan f√ľr die etwa dreizehn Hektar gro√üe Fl√§che der „Turley Barracks“ aufgestellt und die Gemeinde Hirschberg als Tr√§ger √∂ffentlicher Belange gebeten, eventuelle Einw√§nde vorzubringen. Auch die Stadt Heidelberg bot um Stellungnahme bez√ľglich der Zusammenlegung von DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr. Der Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt brachte in beiden F√§llen keine Einw√§nde gegen die Bebauungspl√§ne der St√§dte und der damit einhergehenden √Ąnderungen des Fl√§chennutzungsplans des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim hervor. [Weiterlesen…]

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das L√ľftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. Dezember 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es hei√ü im Saukopftunnel. Um die Funktionst√ľchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der Rettungsstollenl√ľftung im Brandfall zu pr√ľfen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut f√ľr Industrie√§rodynamik aus Aachen (IFI) durchgef√ľhrt. Das Regierungspr√§sidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der Pr√ľfung ver√∂ffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort lie√ü aber auf ein Problem mit der L√ľftungsanlage schlie√üen. Der Pressestelle vom Regierungspr√§sidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hie√ü es von Seiten des Regierungspr√§siduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch k√ľnftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere Einsatzkräfte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser Übung auf die Gegebenheiten während eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestmöglich auf diese Situation reagieren zu können.

Durchgef√ľhrt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Wei√ü√∂l verdampften, erzeugt. Diese l√∂sten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die Brandrauchentl√ľftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus gef√ľhrt werden. Allerdings saugten die L√ľftungssch√§chte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und f√ľhrten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen h√§tte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten L√ľftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des Regierungspr√§sidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten w√§ren.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon f√ľr viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-√Ąrger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

Sicherheitsnachr√ľstungen in H√∂he von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn Tunnelunf√§lle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv versch√§rft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes Nachr√ľstungsprogramm durchf√ľhren, um die Sicherheitsstandards zu erf√ľllen. So wurde u.a. das gesamte L√ľftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall √∂ffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierf√ľr: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. F√ľr den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer Gr√∂√üenordnung von rund 26 Millionen Euro f√§llig, von denen allein 23 Millionen Euro f√ľr den Rohbau angefallen sind. Die Kosten f√ľr die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der Nachr√ľstungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverl√§ssig gew√§hrleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

 

Weitere Bilder der Brandversuche im Saukopftunnel finden Sie in einer Bildergalerie auf weinheimblog.de.

Saukopftunnel erneut außerplanmäßig gesperrt

„Never Ending √Ąrger“ mit dem Saukopftunnel?

Tunnel zu – √Ąrger gro√ü. Das ist die einfache Formel f√ľr die 20.000 Autofahrer, die sich √ľber verstopfte Stra√üen qu√§len m√ľssen. Foto: Sebastian Singer

 

Weinheim/Rhein-Neckar/Bergstra√üe, 22. November 2012. (red/aw) Es vergeht kaum ein Monat, in dem keine neuen Nachrichten √ľber Probleme des Saukopftunnels oder dessen neuen Fluchtstollen auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau bekannt werden. Seit der Er√∂ffnung Ende 1999 ist die Fertigstellung des Tunnels eine „Never Ending √Ąrger-Story“. Aktuell wurde er nun wieder „spontan“ gesperrt, da es zu Hard- und Softwareproblemen kam. F√ľr die Autofahrer ein absolutes √Ąrgernis. Die Sperrung kostet Zeit, Geld und Nerven. Sind denn da nur Pfuscher auf dem Bau?

Kommentar: Alexandra Weichbrodt

Jeder Autofahrer der zur morgendlichen Berufszeit aus dem vorderen hessischen Odenwald in Richtung Weinheim unterwegs ist, nutzt f√ľr gew√∂hnlich den Saukopftunnel. Ist ja auch so herrlich bequem: Direkte Verbindung zur Autobahn, kaum Ampeln, angemessene Tempobeschr√§nkung. Das es sich hier hin und wieder mal staut, weil die dazusto√üenden Autofahrer aus Sulzbach nicht richtig in den Verkehr eingef√§delt werden, nimmt man gelassen in Kauf.

Doch, wenn der Tunnel zu ist, dann ist die Fahrt zur Arbeit alles andere als eine Freude. Denn die prim√§re Ausweichstrecke √ľber die alte B38 durch Birkenau ist total √ľberlastet. Hin und wieder w√ľrden die Autofahrer diese Zusatzstrecke, den zus√§tzlichen Verbrauch an Kraftstoff und vor allem den Zeitverlust vielleicht ohne √Ąrger hinnehmen. In letzter Zeit allerdings h√§ufen sich die Sperrungen des Tunnels. Besonders √§rgerlich sind die nicht geplanten Vollsperrungen, wie aktuell seit gestern Abend.

Wird dieser Tunnel denn niemals fertig?

Die urspr√ľngliche Idee hinter dem Bau des Tunnels war, dass der Verkehr nicht mehr durch die Stadt Weinheim, das sehr enge und windungsreiche Durchbruchstal der Weschnitz und durch Birkenau gef√ľhrt werden muss. Prinzipiell eine tolle Idee. Die Birkenauer waren begeistert, die M√∂rlenb√§cher schnell ern√ľchtert. Denn das Problem hat sich nun, besonders im Feierabendverehr, in das hintere Weschnitztal nach M√∂rlenbach verlagert. Hier dr√§ngen die B√ľrger nunmehr auf eine eigene Verkehrsumgehung. Aber das ist ein anderes Thema.

Am Morgen ist der Tunnel auch f√ľr die M√∂rlenb√§cher ein wahrer Segen. Ist der Tunnel allerdings gesperrt, ist die Situation in Birkenau wieder so wie vor der Inbetriebnahme des Tunnels. Besonders bei spontanen Sperrungen reagieren die Autofahrer, beispielsweise bei Facebook, genervt:

Was ich, und 1000 andere, heute morgen erlebt und gesehen haben ist schlicht und ergreifend nicht hinnehmbar!

Solche Kommentare findet man heute zahlreich im sozialen Netz. Viele Autofahrer hatte die ungeplante Sperrung kalt erwischt.

Der Kommentator Sven S. hat auf dem Rheinneckarblog seinem Frust ebenfalls freien Lauf gelassen:

Unfassbar, offenbar sind hier echte Profis am Werk. Richtig getestet werden die technischen √Ąnderungen also wohl erst am ‚Äúlebenden‚ÄĚ Objekt und das dann auch noch w√§hrend des Berufsverkehrs. Aber nicht genug damit, die komplette Aktion wird durchgef√ľhrt w√§hrend erhebliche Einschr√§nkungen an den Ausweichstrecken bestehen, die auch ohne dies bei einer Tunnelsperrung √ľberlastet sind, also auch massive Planungsm√§ngel.

Und Recht hat er. Wie kann es denn sein, dass fast genau 13 Jahre nach Er√∂ffnung immer noch eine akute Gefahr f√ľr die Nutzer des Tunnels besteht? Wer hat diesen Tunnel geplant? Amateuere? Studenten im Rahmen einer Projektarbeit?

Von Beginn an nur „ausreichend“

Die Liste der Sperrungen ist lang. Die Liste der Nachr√ľstungen auch. 2008 wurde der Saukopftunnel mehrere Monate gesperrt, aufgrund von Sicherheitsm√§ngeln.¬† Die Kosten der Nachr√ľstung beliefen sich auf 11 Millionen Euro.

Mitte 2009 begann man mit den Vorbereitungen f√ľr den Bau des Rettungsstollens. Ebenfalls mehrere Monate war die R√∂hre wiederum dicht, da erst der Hauptunnel verst√§rkt werden musste, bevor im Oktober 2009 √ľberhaupt mit dem eigentlichen Fluchtstollen-Bau begonnen werden konnte. Geplante Baukosten: 30 Millionen Euro. Fertig ist er bis heute nicht.

Wie konnte man denn √ľberhaupt einen Tunnel in den 90er Jahren bauen, ohne an einen Fluchtstollen zu denken? Kein Wunder, dass der ADAC in einem Tunneltest 2001 dem Saukopftunnel nur ein „ausreichend“ bescheinigte.

Immer wieder kommt es auch zu technischen St√∂rungen. So brannte es im November 2010 in einem Technikraum des Saukopftunnels. Die Folge: Tagelange Sperrung. Und auch bei der aktuellen Sperrung muss man sich fragen: Konnte keiner der Planungsherren absehen, dass die neuen Soft- und Hardware-Installationen mit dem bisherigen Betriebssystem nicht kompatibel sind? Da hat SvenS. schon vollkommen Recht, wenn er findet, dass manche Dinge erst am „lebenden“ Objekt durchgef√ľhrt werden. Wo k√§men wir aber hin, wenn jeder Arzt erstmal operiert, bevor er eine Diagnose stellt und den Behandlungsplan entwirft?

20.000 verärgerte Autofahrer täglich

Eigentlich ist egal, wie und warum der Tunnel dieser Tage mal wieder gesperrt ist. Fakt ist: √úber 20.000 Autofahrer m√ľssen an Werktagen auf andere Strecken ausweichen. Ob diese denn √ľberhaupt befahrbar sind, interessiert vom Planungsteam wohl niemanden. Denn sowohl die Zufahrt zur alten B38 in Weinheim ist durch Bauarbeiten an der B3 Bergstra√üe/ Ecke Friedrichstra√üe wegen Sanierungsarbeiten ander Fahrbahndecke eingeschr√§nkt, als auch die Ausweichm√∂glichkeit √ľber den Watzenhof in Hemsbach. Hier wird ebenfalls gebaut. Das Resultat: Die Autofahrer stehen sowohl in Weinheim als auch in Birkenau im Stau. Sie stehen und stehen und stehen.

Der √Ąrger dauert mindestens bis Montagfr√ľh – vorausgesetzt, die Brandversuche am Wochenende verlaufen nach Plan. Hoffen wir, dass da nicht ebenfalls wieder neue Probleme auftauchen. Denn ansonsten beginnt auch die n√§chste Woche f√ľr viele Autofahrer im Stillstand!

Probleme mit dem Betriebssystem gefährden die Sicherheit

Saukopftunnel bleibt bis Montag fr√ľh zu

Eine au√üerpl√§nm√§√üige Sperrung des Saukopftunnels f√ľhrt zu erheblichem Verkehrsaufkommen zwischen Weinheim und Birkenau. (Foto: Wikipedia/Ak84)

 

Weinheim, 22. November 2012. (red/aw) Am fr√ľhen Mittwochabend wurde der Saukopftunnel zwischen Weinheim und Birkenau au√üerplanm√§√üig gesperrt. Soft- und Hardware-Probleme konnten die Sicherheit der Autofahrer nicht mehr gew√§hrleisten. Die Vollsperrung dauert in jedem Fall bis Montag, den 26. November, 05:00 Uhr an.

W√§hrend der Inbetriebnahme neuer Anlageteile im Haupt- und Fluchtstollen wurde die vorhandene betriebstechnische Anlage durch Software-und Hardwarekomponenten erweitert.¬†Bei der Programmierung dieser neuen Anlagenteilen entstanden allerdings erhebliche Schwierigkeiten mit dem bestehenden Betriebssystem. Diese veranlassten das Regierungspr√§sidium in Karlsruhe am fr√ľhen Mittwochabend den Tunnel auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau sofort zu schlie√üen. Wie das Regierungspr√§sidium mitteilte, sei die Sicherheit der Autofahrer nicht mehr gew√§hrleistet und die Sperrung daher unumg√§nglich.

Die bereits angek√ľndigte Vollsperrung am Wochenende vom 23.11. bis 26.11.2012, von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr, findet zudem planm√§√üig statt. Die Autofahrer m√ľssen daher bis mindestens Montagmorgen, 05:00 Uhr, auf die alte B38 ausweichen.

Allerdings kann es dadurch auch im Weinheimer-Stadtbereich zu erheblichen Behinderungen kommen, da im Bereich der Bundesstraße B3 Bergstraße/ Ecke Friedrichstraße die Fahrbahndecke saniert wird. Zeitweise wird die Friedrichstraße sogar ganz gesperrt.

Die beliebte Ausweichstrecke √ľber den Watzenhof in Hemsbach ist ebenfalls durch Bauarbeiten eingeschr√§nkt. Die Autofahrer sollten heute und morgen in jedem Fall mehr Zeit einplanen.

Sperrung erfolgt abends von 18:00 Uhr bis morgens 06:00 Uhr

Saukopftunnel vom 12.-16. März gesperrt

Weinheim/Rhein-Neckar, 12. März 2012. (red/pm) Aktualisiert. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis teilte vergangene Woche mit, dass der Saukopftunnel vom 12. März bis 16. März 2012 wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten voll gesperrt wird. Tatsächlich ist das der Fall, aber jeweils nur von 18:oo Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens, wie das Landratsamt auf Nachfrage mitteilte.

Der Tunnel wird also heute, Montag, 12. März 2012, ab 18:00 Uhr bis Dienstagmorgen um 06:00 Uhr gesperrt. Das geht die Woche so weiter bis Freitag, 16. März 2012. Der Tunnel ist dann ab 06:00 Uhr wieder frei.

Anm. d. Red: Wir informieren am Donnerstag, 15. März 2012 am Nachmittag nach, ob der Zeitplan eingehalten werden kann.

Urspr√ľnglicher Artikel:

Weinheim, 07. März 2012. (red/pm) Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, ist der Saukopftunnel vom 12. März bis 16. März 2012 wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten voll gesperrt.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Wie das Stra√üenbauamt im Rhein-Neckar-Kreis aktuell mitteilt, ist der Saukopftunnel an der Bundesstra√üe B38 ‚Äď Weinheim-Birkenau wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten von Montag, 12. M√§rz 2012 bis Freitag, 16. M√§rz 2012 f√ľr den Verkehr voll gesperrt.

Die Umleitung √ľber die Landesstra√üe L3408 ‚Äď sogenannte ‚Äěalte B 38‚Äú, ist ausgeschildert. Die Bev√∂lkerung wird um Verst√§ndnis gebeten.“

Saukopftunnel: Bauarbeiter „√ľberraschend“ verstorben

Guten Tag!

Hirschberg/Weinheim, 28. Juni 2010. Der Bauarbeiter, der im Rahmen des Baus des Fluchtstollens am Saukopftunnel am 23. April dieses Jahres schwer verletzt worden ist, ist am Samstagabend √ľberraschend verstorben.

Wie das Amt f√ľr Stra√üen- und Verkehrswesen (ASV) Bensheim mitteilt, habe sich der Zustand des √Ėsterreichers in den vergangenen Wochen verbessert. Am Wochenende seien „v√∂llig √ľberraschend Komplikationen“ aufgetreten, die dann zum Tod des 42-j√§hrigen Mannes gef√ľhrt haben.

Tief betroffen von der traurigen Nachricht zeigten sich seine Kollegen von der Baufirma, die beiden Tunnelpatinnen Dr. Gudrun Tichy-Bernhard und Katrin T√∂nshoff sowie die Mitarbeiter des Amtes f√ľr Stra√üen- und Verkehrswesen Bensheim.

Der Verstorbene hinterlässt seine Frau und vier Kinder.

Das ASV schreibt weiter: „Wer die Angeh√∂rigen des Mannes in den schweren Stunden unterst√ľtzen will, kann dies durch eine Spende tun. Bei der Starkenburger Sparkasse, Konto-Nummer 37 437, Bankleitzahl 50 951 469 und der Sparkasse Rhein-Neckar Nord, Konto-Nummer 39 003 058, Bankleitzahl 67 050 505 wurden Spendenkonten angelegt. Die Tunnelpatinnen und das ASV bedanken sich bei allen Spendern f√ľr die Anteilnahme.“

Hier finden Sie weitere Berichte zum Thema.

Sprengungen am Saukopftunnel

Guten Tag!

Hirschberg, 05. Januar 2010. Heute Vormittag haben die Sprengarbeiten f√ľr den Fluchttunnel parallel zum Saukopftunnel begonnen. In den kommenden zwei Wochen wird der Tunnel aus Sicherheitsgr√ľnden immer wieder wegen der Sprengarbeiten kurzzeitig gesperrt werden.

Der neue Fluchttunnel wird von beiden Seiten vorangetrieben. Die Sperrungen dienen der Sicherheit und sind so lange nötig, als Gesteinsbrocken durch die Explosionen auf die Fahrbahn (B38) geschleudert werden könnten. Sobald der Stollen weit genug vorangetrieben ist, sollen die Sprengungen ohne Sperrung der Straße erfolgen.

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Pro Sprengung werden ein bis zwei Meter Fels zertr√ľmmert. Bild: hblog

Bei jeder Sprengung werden ein bis zwei Meter Fels (Granodiorit) zertr√ľmmert. Der Tunnel wird eine L√§nge von √ľber 2.700 Metern haben. Pro Tag sind zwei bis drei Sprengungen m√∂glich. Die Arbeiten sollen 21 Monate dauern. Zu weiteren Sperrungen wird es kommen, wenn die zehn Querstollen (rund alle 300 Meter) zum Saukopftunnel hin frei gesprengt werden. Nach 27 Monaten sollen auch der Einbau der Betriebstechnik abgeschlossen sein.

„Die Tunnelarbeiten sind mit rund 24 Millionen Euro veranschlagt, die der Bund zahlt. Weitere vier Millionen Euro werden in die Technik investiert werden. Zwei Millionen Euro sind bereits im vergangenen Jahr durch die Nachr√ľstung im Saukopftunnel verbaut worden“, sagte Projektmanager Arno Kr√§mer vom hessischen Amt f√ľr Strassen- und Verkehrswesen in Bensheim

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√úber 2.700 Meter wird der Fluchttunnel lang werden. Bild: hblog

Die Sprengarbeiten werden von einer √∂sterreichischen Firma, J√§ger-Bau aus Schruns, Vorarlberg, durchgef√ľhrt. Bei den Sprengungen kommt Maxam zum Einsatz. Sprengmeister Georg Eberhard sch√§tzt, dass insgesamt zehn Tonnen Sprengstoff verbraucht werden, bis der Durchbruch fertig ist.

Sobald der erste Querstollen frei gesprengt worden ist, soll es einen „Offenen Tag des Tunnels“ geben, an dem sich die Bev√∂lkerung selbst ein Bild vor Ort machen kann.

Der Saukopftunnel ist mit 2.715 Metern der längste Gegenverkehrstunnel nördlich der Alpen. Täglich durchqueren ihn rund 20.000 Fahrzeuge. Der Tunnel ist seit dem 09. Dezember 1999 in Betrieb.

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Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das hirschbergblog