Dienstag, 18. Juni 2019

Freiwillige Feuerwehr feierte ihr JubilÀum

125 Jahre Hilfe in Notlagen

Hirschberg, 16. Juli 2014. (red/ld) Wenn es brennt, dann kommt die Feuerwehr. Aber was, wenn es nicht brennt, und trotzdem Hilfe nötig ist? Dann helfen das Technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz. Gemeinsam mit dem Bauhof und dem Brandschutzmobil der BGV stellten sie sich bei Tag der Helfer den zahlreichen Besuchern vor. [Weiterlesen…]

"Autohintern" und BĂ€ume sorgen fĂŒr Debatte zur ParkflĂ€che Fenchelstraße

„Wir haben gefeilscht wie auf einem Basar“

Hirschberg, 27. MĂ€rz 2014. (red/csk) Die einen gehen, die anderen kommen. Gemeint sind die ParkplĂ€tze in der Gemeinde Hirschberg. Das Betreute Wohnen in der Mozartstraße wird mit Ausnahme von elf verbleibenden alle weiteren der 74 ParkplĂ€tze auf dem dortigen GelĂ€nde schlucken. Diese werden dezentral an der Fenchelstraße und um die Karl-Drais-Schule herum neu entstehen. Ohne Diskussion blieben die PlĂ€ne allerdings nicht. Stein des Anstosses waren: BĂ€ume. [Weiterlesen…]

Einwohner/innen zum Mitmachen aufgerufen

„Hirschberg putzt sich raus“

Hirschberg, 12. MĂ€rz 2014. (red/pm) Der FrĂŒhling ist da! Auch in diesem Jahr möchte der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung unter dem Motto „Hirschberg putzt sich raus“ am Samstag, 22. MĂ€rz, unsere Einwohnerinnen und Einwohner aufrufen, öffentliche GrĂŒnanlagen, BachlĂ€ufe sowie Feld und Flur rechtzeitig zum Vegetationsbeginn zu sĂ€ubern und zu reinigen, um das Bewusstsein der Einwohnerschaft fĂŒr die gemeindlichen Anlagen und Einrichtungen zu stĂ€rken. [Weiterlesen…]

Arbeiten voraussichtlich bis Mitte April

Alter Bauhof wird abgerissen

Hirschberg, 04. MĂ€rz 2014. (red/pm) Seit gestern wird in der Großsachsener Straße 15 der ehemalige Lagerplatz des Bauhofs abgebrochen. Der Auftrag an die Firma E.A.T. aus Meckesheim vergeben. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Projekt-PrioritĂ€tenliste

Karl-Drais-Schule ganz oben

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Hirschberg, 27. November 2013. (red/ld) 41 Maßnahmen, die in den kommenden 5 bis 10 Jahren umgesetzt werden sollen, hatte die Verwaltung gestern dem Gemeinderat vorgeschlagen. Dieser wĂ€hlte die Sanierungsmaßnahmen an der Karl-Drais-Schule, die Sanierung des evangelischen Kindergartens und Erneuerungsmaßnahmen am Sportzentrum zur obersten PrioritĂ€ten. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Abbruch und Ausschreibung der Arbeiten

Ehemalige BauhofgebÀude werden abgerissen

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Bald kommt die Abrissbirne! Das BauhofgebĂ€ude gegenĂŒber des Hirschberger Rathauses soll nĂ€chstes Jahr abgerissen werden.

 

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die baufĂ€lligen GebĂ€ude des Bauhofes in der Fenchelstraße und in der Großsachsener Straße werden abgerissen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend. Auch, wenn die Abrissarbeiten teuer werden und die weitere Nutzung der GrundstĂŒcke noch offen ist, sollen die Arbeiten nun ausgeschrieben werden. Ginge es nach der Verwaltung wolle man das GebĂ€ude in der Fenchelstraße noch in diesem Jahr abreißen und die Kosten dafĂŒr im Haushaltsjahr 2013 abrechnen. Das Bauhof-GebĂ€ude in der Großsachsener Straße folgt im Haushaltsjahr 2014. [Weiterlesen…]

Der FrĂŒhling kommt

Hirschberg putzt sich raus

Hirschberg, 16. MĂ€rz 2013. (red/pm) Die Gemeinde Hirschberg ruft zur Teilnahme an „Hirschberg putzt sich raus“ auf. Kurz vor Vegetationsbeginn sollen öffentliche GrĂŒnanlagen, BachlĂ€ufe sowie Feld und Flur gesĂ€ubert werden. Teilnehmer können sich bei der Gemeinde anmelden. [Weiterlesen…]

Alte LagerflÀche des Bauhofs nicht schÀdlich belastet

Bodengutachten zeigt keinen weiteren Handlungsbedarf

 

Hirschberg, 04. MĂ€rz 2013. (red/aw) Noch ist unklar was mit dem 1.900 Quadratmeter großen Areal gegenĂŒber des Hirschberger Rathauses passiert. Die Ergebnisse aus dem Bodengutachten liegen dem BĂŒrgermeister Manuel Just nun vor und „lassen auf keinen weiteren Handlungsbedarf schließen“.  [Weiterlesen…]

Die Zukunft der frei gewordenen FlĂ€chen Bauhof/BĂŒcherei ist noch offen

Parken, MehrfamilienhÀuser, barrierefreies Wohnen

Das Lager des Hirschberger Bauhofs gegenĂŒber dem Rathaus in der Großsachsener Straße. Noch ist unklar, was auf dem Areal in Zukunft stehen wird.

 

Hirschberg, 12. Februar 2012. (red/aw/pro) Nach dem Bau des neuen Hilfeleistungszentrums hat die Gemeinde Hirschberg ein „Luxusproblem“. Was tun mit den frei gewordenen FlĂ€chen und GebĂ€uden? Das ehemalige BauhofgelĂ€nde in der Mozartstraße steht zur freien VerfĂŒgung. Ebenso wie das Lagerareal gegenĂŒber dem Rathaus in der Großssachsener Straße und das Feuerwehrhaus in Leutershausen. Rund 3.200 Quadratmeter FlĂ€che stehen insgesamt zur VerfĂŒgung. Da ist eine gute Planung das A und O. Vor allem, da momentan noch kein Bebauungsplan vorliegt. 

Derzeit sind die Planungen noch in den Kinderschuhen und lange nicht abgeschlossen,

sagt der Bauamtsleiter Rolf PflĂ€sterer. Wenn die StadtbĂŒcherei wie geplant zum Ende des ersten Quartals in das ehemalige Feuerwehrzentrum in die Raiffeisenstraße umzieht, steht einem Abriss von Bauhof und GemeindebĂŒcherei-GebĂ€ude (1.300 Quadratmeter) nichts mehr im Wege. Doch was dann?

Wir prĂŒfen noch, ob das GelĂ€nde des Bauhofs und der BĂŒcherei fĂŒr einen Parkplatz beziehungsweise ein Parkhaus genutzt werden kann.

Parkenmöglichkeiten sind dringend

Denn Parkmöglichkeiten wĂŒrden dringend benötigt, wenn gegenĂŒber am GetrĂ€nkemarkt Ost die ParkflĂ€chen fĂŒr ein „Betreutes Wohnheim“ weichen. Die Bauarbeiten könnten Ende 2013 beginnen, sobald entschieden sei, welche Maßnahme die beste und auch kostengĂŒnstigste ist. BĂŒrgermeister Manuel Just favorisiert ein Parkdeck. Die Eröffnung der Einrichtung fĂŒr betreutes Wohnen könnte 2015 realisiert werden.

Da hier allerlei Materialien und Stoffe gelagert wurde, hat die Gemeinde zunĂ€chst Bodenuntersuchungen durchfĂŒhren lassen. So soll bösen Überraschungen vorgebeugt werden.

 

Auch was mit dem Areal gegenĂŒber dem Rathaus in der Großssachsener Straße passiert (1.900 Quadratmeter, davon 600 Quadratmeter Parkplatz), ist derzeit noch unklar. Da der Bauhof das GelĂ€nde jahrelang als LagerflĂ€che genutzt hat, waren zunĂ€chst Bodenuntersuchungen vorgenommen worden. Die Ergebnisse des Bodengutachtens liegen mittlerweile vor – BĂŒrgermeister Manuel Just hatte aber bislang noch keine Zeit, sich inhaltlich damit zu beschĂ€ftigen, wie er uns auf Anfrage mitteilte:

Was mögliche Interessenten anbelangt, so gab es lose Anfragen bzw. VorgesprĂ€ch um eine mögliche Bebauung auszuloten. Da jedoch noch keinerlei Grundsatzbeschluss ĂŒber eine Bebauung herbeigefĂŒhrt wurde, wurden diese GesprĂ€che auch nicht intensiviert.

Gemeinderat muss sich entscheiden

Der Gemeinderat solle zunĂ€chst fĂŒr sich zu einer Entscheidung kommen ob das GrundstĂŒck bebaut werden soll oder ob es eine andere Verwendungsmöglichkeit hierfĂŒr gebe:

Sollte es zu einer Bebauung kommen, so gehen wir heute davon aus, dass ein Bebauungsplan nicht notwendig wird, da sich ein mögliches Vorhaben auch nach § 34 BauGB einfĂŒgen könnte. Auch dies gilt es allerdings in den kommenden Wochen belastbar zu prĂŒfen.

FĂŒr die Gemeinde ergeben sich hier unter UmstĂ€nden erhebliche Einnahmemöglichkeiten: AbhĂ€ngig von der Lage des GrundstĂŒcks und seiner Nutzung, also Gewerbe oder Wohnen, lassen sich zwischen 90 Euro (Gewerbe) und 575 Euro (Wohnen) pro Quadratmeter erzielen. BĂŒrgermeister Just weist darauf hin, dass der „Bodenrichtwert“ aber nur bedingt eine Kalkulationsgrundlage liefert:

Teilweise werden in den einzelnen Gebieten selbstverstĂ€ndliche „Preise“ deutlich ĂŒber und deutlich unter dem Bodenrichtwert gezahlt.

Barrierefreies Wohnen wird benötigt

Der Umzug der BĂŒcherei wird sich verzögern. UrsprĂŒnglich war dieser im ersten Quartal geplan, jetzt soll er bis zu den Pfingstferien vollzogen sein:

Was den Umzug der BĂŒcherei angeht, so haben wir erfreulicherweise keinen zeitlichen Druck, da wir keinerlei wirtschaftliche Faktoren bei der Altimmobilie zu berĂŒcksichtigen haben (z.B. Miet- oder Pachtzahlungen an einen bisherigen Vermieter oder VerpĂ€chter, etc.). Insofern sind wir an einer guten – nicht an einer schnellen Lösung interessiert.

Auch hier ist ein Bau von WohnhĂ€usern möglich. Eventuell MehrfamilienhĂ€user oder auch barrierefreie Wohnungen, denn diese werden verstĂ€rkt benötigt. Bereits bei der Eröffnung des Seniorenzentrums am Turm in Großsachsen war die Nachfrage deutlich höher als das geschaffene Angebot. Es herrscht also ein Bedarf an seniorengerechten WohnrĂ€umen.

Hilfeleistungszentrum eingeweiht

HLZ: Über 2.000 Besucher zum Tag der offenen TĂŒr

Hirschberg, 08. Oktober 2012. (red) Mit weit ĂŒber 2.000 GĂ€sten war es besucherreichste Tag der offenen TĂŒr, denn die Feuerwehr Hirschberg wohl bislang erlebt hat. Kein Wunder, dass so viele GĂ€ste kamen, schließlich wurde das Hilfeleistungszentrum eingeweit. Das mit 7,6 Millionen Euro teuerste Projekt der Gemeinde beherbergt die fusionierten Wehren aus Großsachsen und Leutershausen, die fusioniert wurden und nun ein gemeinsames Feuerwehrhaus bezogen haben. Außerdem befinden sich das Deutsche Rote Kreuz sowie der Bauhof auf dem GelĂ€nde. Neben BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern kamen viele Vertreter von anderen Wehren, um sich das neue HLZ zeigen zu lassen. Wir dokumentieren die Rede zur Einweihung von Herrn BĂŒrgermeister Manuel Just.

(Rede anlĂ€ĂŸlich der Einweihung des Hilfeleistungszentrums – es gilt das gesprochene Wort.)

400 geladene GĂ€ste kamen zur offiziellen Einweihung des HLZ am 06. Oktober – ĂŒber 2.000 am 07. Oktober zum Tag der offenen TĂŒr.

„Liebe GĂ€ste und EhrengĂ€ste, liebe Kameradinnen und Kameraden,

es wĂ€chst StĂŒck um StĂŒck zusammen was zusammen gehört – nicht aus politischem Druck heraus, sondern aus der Erkenntnis, dass es im 21. Jahrhundert gilt, KrĂ€fte zum Wohle unserer Einwohnerschaft zu bĂŒndeln.

Mit diesen Worten und der Tatsache, dass die Fertigstellung des Kommunalen Hilfeleistungszentrums ein Meilenstein in der Geschichte der Einheitsgemeinde Hirschbergs darstellt, darf ich Sie alle auf das Herzlichste begrĂŒĂŸen.

Und Sie dĂŒrfen mir glauben, jeder von Ihnen darf sich am heutigen Mittag als Ehrengast der Gemeinde Hirschberg fĂŒhlen, denn jeder Einzelne ist entweder mittelbar sei es beispielsweise als Ehepartner eines Kameraden oder sogar unmittelbar wie beispielsweise als Gemeinderat, Nutzer, Zuschussgeber oder BauausfĂŒhrender in Verbindung mit diesem fĂŒr unsere Gemeinde so zentralen GebĂ€ude zu bringen.

Gleichwohl ist es mir ein Anliegen – auch auf die Gefahr hin, dass wir in eine Art BegrĂŒĂŸungsmarathon eintreten – einige unserer EhrengĂ€ste besonders hervorzuheben!

Beginnen darf ich mit unseren beiden Bundestagsabgeordneten Lothar Binding und Dr. Karl A. Lamers. Schön, dass Sie sich bereits wenige Wochen nach der Storchekerwe wieder die Zeit nehmen hier bei uns in Hirschberg zu sein.

Ebenfalls willkommen sind uns unsere Mitglieder des baden-wĂŒrttembergischen Landtags, Herr Hans-Ulrich Sckerl und Herr Georg Wacker.

Alle Abgeordneten werden nicht zuletzt wegen der erteilten ZuschĂŒsse ebenso ein Grußwort an uns richten wie unser BĂŒrger, ehemaliger Feuerwehrmann und Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Herr Stefan Dallinger!

Auch Ihnen Herr Landrat ein herzliches „GrĂŒĂŸ Gott“!

Freuen kann ich mich ebenfalls – und das ganz besonders – ĂŒber das Kommen unseres EhrenbĂŒrgers Alfons Holzmann! Herr Holzmann, Sie wissen, immer wenn es Ihnen Ihr Gesundheitszustand erlaubt, sind Sie im Kreise Ihrer langjĂ€hrigen Wegbegleiter ein gern gesehener Gast!

BegrĂŒĂŸen kann ich auch unseren EhrenbĂŒrgermeister Werner Oeldorf sowie die beiden EhrengemeinderĂ€te Martin-Heinrich Bitzel und Martin Stöhrer, die die AnfĂ€nge des Fusionsprozesses alle noch als Entscheider mitbegleitet haben.

Nicht minder willkommen sind uns die Vertreterinnen und Vertreter der Geistlichkeit Frau Pfarrerin Simone Britsch, Frau Pfarrerin Dr. Tanja Schmidt und Herr Pfarrer Gerhard Schrimpf.
Wie wichtig Ihre Anwesenheit und die spÀtere Segnung der GebÀude sind, dokumentiert nicht zuletzt der Leitspruch der Feuerwehr:

Gott zur Ehr, dem nÀchsten zur Wehr!

Mit seiner nahezu vollzÀhligen Anwesenheit untermauert auch der Gemeinderat sowie die Belegschaft der Gemeinde Hirschberg nochmals die Wichtigkeit des Gesamtprojekts!
Unter Ihnen sind unter anderem unsere Bauhofmitarbeiter mit Herrn Ewald sowie die Forstrotte mit unserem Revierleiter Walter Pfefferle sowie alle Amtsleiter.

Auch Ihnen – jedem Einzelnen – ein herzliches Willkommen!

BegrĂŒĂŸen darf ich ferner die Kameradinnen und Kameraden der Wehren und des DRKÂŽs mit den Herren Berner, Michels und Braun an vorderster Front.
Schön, dass Sie da sind!

Und da dieses GebĂ€ude nicht nur die Wehren, die OrtsverbĂ€nde des DRKÂŽs sowie die Bauhofstandorte vereint, sondern zugleich den örtlichen Vereinen einen Veranstaltungsraum von 140 mÂČ zur VerfĂŒgung stellt, darf ich stellvertretend fĂŒr alle Vereinsvertreter Herrn Wolfgang Stadler in unserer Mitte willkommen heißen. Herr Stadler, Sie sind heute sozusagen das Sprachrohr fĂŒr rund 90 Hirschberger Vereine. Schön, dass Sie diese ehrenwerte Aufgabe ĂŒbernommen haben.

Immer dann wenn besondere Ereignisse anstehen stehen Freunde an unserer Seite. Zu Gast sind heute Freunde aus Niederau und Brignais.
Auch Ihnen, stellvertretend Dir, lieber Steffen Sang, ein ganz herzliches Willkommen.

Lust but not least begrĂŒĂŸe ich alle Planer, Handwerker und bauausfĂŒhrenden Firmen und freue mich bereits jetzt auf die Ansprache von Herrn Architekt Helmut Dasch.

Liebe GĂ€ste,
die Bedeutung dieses Hilfeleistungszentrums kann fĂŒr die Gemeinde Hirschberg nicht hoch genug bemessen werden.

Oder um es mit den Worten von Victor Hugo zu sagen:

Nichts auf der Welt ist so mÀchtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Wenn man versucht das Vorhaben in die zahlreichen Großprojekte der vergangenen Jahre einzuordnen rangiert es meines Erachtens insbesondere aus sozialen und familienpolitischen Gesichtspunkten zwar durchaus hinter dem ebenfalls erst kĂŒrzlich fertiggestellten Seniorenzentrum, doch ist es hinsichtlich der Fusionsbedeutung der beiden Wehren und des Roten Kreuzes und der damit einhergehenden Bedeutung fĂŒr die Einheitsgemeinde wohl konkurrenzlos.

BerĂŒcksichtigt man dann noch die Tatsache, dass eine moderne und zukunftsfĂ€hige innerörtliche Entwicklung in den beiden Ortsteilen ohne ein herausnehmen der Bauhöfe sowie der Feuerwehren nicht möglich gewesen wĂ€re, so erschließt sich die herausgehobene Bedeutung des Gesamtprojekts jedem neutralen Betrachter.

Mit den „in AnfĂŒhrungszeichen störenden Elementen“ des Bauhofs und der FeuerwehrhĂ€user in den bestehenden Ortsmitten wĂ€re weder ein Seniorenzentrum in Großsachsen, noch ein angedachtes Betreutes Wohnen in Leutershausen denkbar. Auch die fĂŒr die kommenden Monate zu diskutierende Zentralisation der Ärzteschaft im alten Feuerwehrhaus in Großsachsen wĂ€re infrastrukturell keine fĂŒr den Gemeinderat mögliche Option.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich glaube selbstbewusst sagen zu können, dass der Gemeinderat an dieser Stelle eigentlich nur beglĂŒckwĂŒnscht werden kann, da er genau dieses Entwicklungspotenzial bereits frĂŒh erkannt hat.

Vielleicht nicht in dieser Tragweite, aber sicherlich in der Erkenntnis, dass dieses Projekt nicht nur Synergieeffekte fĂŒr die betroffenen Einheiten generieren kann, sondern den Ortsteilen eine Entwicklungsmöglichkeit eröffnet, die Hirschberg auf Jahre konkurrenzfĂ€hig werden lĂ€sst.

In diesem Wissen fiel es dem einen oder anderen Gemeinderat nach langem und zĂ€hem Ringen sicherlich leichter die bisher grĂ¶ĂŸte Summe, die jemals in ein Bauprojekt investiert wurde, zur VerfĂŒgung zu stellen.

Im Übrigen lĂ€sst sich auch in diesem Umstand die Bedeutung des GebĂ€udes erkennen:

Niemals hat die Gemeinde mehr Geld ausgegeben!

Und an dieser Stelle darf ich Ihnen mit einem Augenzwinkern sagen: „Als ehemaligem KĂ€mmerer wĂ€re es mir durchaus nicht unrecht gewesen, wenn es am langen Ende nicht das teuerste Projekt der Gemeinde Hirschberg geworden wĂ€re
“

Liebe GĂ€ste,
sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,
erlauben Sie mir im Rahmen dieser Feierstunde bitte auch einen Blick in die Historie dieses rund 8-jÀhrigen Verfahrens:

Nachdem sich die Wehren bereits 2004 auf den Weg der Zusammenarbeit gemacht haben und 2005 fĂŒr sich zu dem Ergebnis gekommen sind, dass nur eine gemeinsame Hirschberger Wehr mit einem zentralen FeuerwehrgebĂ€ude langfristig die SchlagkrĂ€ftigkeit der durch die Pendlerstruktur der Gemeinde geprĂ€gten EinsatzkrĂ€fte sicherstellen kann, kam es bereits 2006 zu dem Grundsatzbeschluss zugunsten dieses GrundstĂŒcks auf welchem wir uns heute befinden.

Auch der BĂŒrgermeisterwahlkampf 2007 und die Zeit danach Ă€nderte nichts an diesem Beschluss, da schlicht und ergreifend keine stĂ€dtebauliche VertrĂ€glichkeit an anderer Stelle in Aussicht gestellt werden konnte oder etwaige AlternativflĂ€chen entweder aus verkehrstechnischen oder naturschutzrechtlichen Aspekten ausschieden.

In der Folge wurden ein Raumkonzept und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erarbeitet, die die letztendlich ausgewĂ€hlte konventionelle Bauweise einem alternativen Public-Privat-Partnership-Modell gegenĂŒber stellte.

Der mit 143 Bewerbern – teilweise ĂŒber die Grenzen der Bundesrepublik hinaus – stattgefundene Architektenwettbewerb endete am 23. Juli 2009 mit der Entscheidung zugunsten des inzwischen bundesweit renommierten ArchitekturbĂŒros Dasch, ZĂŒrrn, von Scholley.

Um das GrundstĂŒck jedoch tatsĂ€chlich bebauen zu können wurde der notwendig werdende Bebauungsplan mit dem Satzungsbeschluss vom 27. Oktober 2010 verabschiedet. GeĂ€ndert werden musste in diesem Zusammenhang im baurechtlichen Parallelverfahren auch der FlĂ€chennutzungsplan des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim.

Um keine Zeit zu verlieren wurde gleichzeitig stets die innere Struktur des GebĂ€udes weiter entwickelt. In diesem Zuge war im Gemeinderat 2010 eine ausgiebige Debatte ĂŒber die kurzzeitig bei fast 10 Mio. Euro angekommenen Baukosten gefĂŒhrt worden. Mit dem Verzicht auf eine nur schwer vermarktbare Hausmeisterwohnung sowie der Reduzierung zahlreicher RaumflĂ€chen konnten die berechneten Baukosten auf 7,7 Mio. Euro reduziert werden.

Nach der ersten Ausschreibungsrunde im EuropĂ€ischen Amtsblatt und der sich anschließenden ersten Auftragsvergabe durch den Gemeinderat erfolgte am 15. April 2011 der offizielle Spatenstich.

Im Laufe des 15 Monate andauernden Baufortschritts wurden 30 Gewerke vergeben. 14 Firmen der Metropolregion und 3 Firmen aus Hirschberg profitierten von dieser durch die Gemeinde geschaffenen Wertschöpfungskette.

Und an dieser partizipiert letztendlich auch die neugegrĂŒndete BĂŒrgerenergiegenossenschaft, die das Dach mit einer Photovoltaikanlage belegen konnte.
WĂ€hrend der Bau Tag um Tag, Woche um Woche und Monat um Monat voranschritt, wurden parallel die Fusionsprozesse des Roten Kreuzes und der Wehren vorangetrieben. Diese fanden ihr finales Ende am 01. Juli 2011 bzw. am 28. Januar dieses Jahres.

Ich muss gestehen, dass selbst ich von der positiv gerĂ€uschlosen und ĂŒberzeugenden Harmonie der organisatorischen Fusionsprozesse im Nachhinein beeindruckt war. Jeder Einzelne Kamerad hat damit unter Beweis gestellt, dass es ihm um nichts anderes als um die beste Lösung fĂŒr unsere innerörtliche Sicherheit geht:

Diese Haltung verdient unser aller Respekt!

Liebe GÀste und EhrengÀste,
Sie haben heute ein GebĂ€ude betreten, welches – bilanziell betrachtet – und wohlgemerkt ohne den GrundstĂŒckswert – einen Wert von ca. 7,65 Mio. Euro ausweist.
Damit können die vom Gemeinderat vorgegebenen GebĂ€udebaukosten zwar nicht wesentlich unterschritten werden, jedoch werden diese entgegen einer Vielzahl anderer öffentlicher Projekte auch nicht ĂŒberschritten.

Gleichwohl liegt der ideelle Wert m. E. sogar deutlich darĂŒber.

Denn das GebĂ€ude verfĂŒgt auf einer GrundstĂŒcksflĂ€che von 11.311 mÂČ ĂŒber sage und schreibe 15.900 mÂł Bruttorauminhalt.

Der Blick von der Bergsilhouette der Gemeinde in die Rheinebene wird trotz der GrĂ¶ĂŸe des Anwesens im Wesentlichen deshalb nicht gestört, da der architektonische Entwurf zwei gedrungene GebĂ€udeelemente mit horizontaler LinienfĂŒhrung gewĂ€hlt hat. Zudem wurden bewusst Materialien und Elemente mit naturnahen Farbtönen verwendet. Mit der DachbegrĂŒnung sei an dieser Stelle nur ein Merkmal exemplarisch herausgegriffen, welches zugleich auch den Ansatz des ökologischen Bauens darstellt.

Nach dem bereits am 15. September 2012 erfolgten Umzug der Wehren und des Deutschen Roten Kreuzes ist bis Ende des Monats auch mit dem Umzug des Bauhofs zu rechnen. Der rund 150 Personen fassende Veranstaltungsraum kann ab sofort von Vereinen und Organisationen genutzt und belegt werden.

Morgen öffnet sich das GebÀude erstmals der Einwohnerschaft und prÀsentiert mit seiner schlichten Eleganz zugleich seine Sinnhaftigkeit im stÀdtebaulichen und organisatorischen Gesamtkontext der Gemeinde.

Mein Dank als BĂŒrgermeister geht an das ArchitekturbĂŒro sowie alle bauausfĂŒhrenden Firmen. Nicht zuletzt die Sauberkeit der Baustelle wurde immer wieder gelobt und steht fĂŒr die ZuverlĂ€ssigkeit der beauftragten Firmen.

Mein Dank geht an die Zuschussgeber, den Baubegleitenden Ausschuss und den Gemeinderat, die stets in der Sache und zum Wohle der BĂŒrgerschaft gerungen und gestritten haben. Insgesamt 15 Sitzungen des Baubegleitenden Ausschusses bringen meines Erachtens deren Leistung zum Ausdruck!

Mein Dank geht auch an mein Bauamt sowie den Bauhof mit den Herren PflÀsterer, Martiné und Ewald an der Spitze!

Liebe GÀste, was hier neben dem AlltagsgeschÀft bewÀltigt wurde ist sensationell und stellt die SchlagkrÀftigkeit des Rathauses unter Beweis!

Und mein Dank geht vor allem an alle ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und der Feuerwehr.
Sie alle haben mit dem Einsatz von Zeit und Wissen einen Wert erbracht, den die Gemeinde Hirschberg in Geld nur schwer bezahlen könnte.

Exemplarisch sei an dieser Stelle Herr Thomas Reuther genannt, der uns anfangs als Baubetreuer begleitet hat, jedoch nach Abschluss des ersten Gewerks als Feuerwehrmann stets ehrenamtlich sein Wissen in den Dienst des Gesamtprojekts gestellt hat.

Als Schlussfazit können wir allesamt stolz auf ein GebÀude blicken, welches denjenigen ein Domizil bietet, die Tag und Nacht bereit stehen um Menschenleben zu retten, Unheil abzuwenden und SchÀden zu minimieren.
Sie gehen buchstĂ€blich fĂŒr unsere Einwohnerinnen und Einwohner durchs Feuer und sind dabei oftmals selbst grĂ¶ĂŸten Gefahren ausgesetzt:

Einer fĂŒr alle – alle fĂŒr einen!

Ich freue mich, dass dieses Motto in Hirschberg nicht nur unter den Kameradinnen und Kameraden Geltung findet, sondern auch im Gesamtgebilde unserer bĂŒrgerschaftlichen Gemeinde.

Meiner Mannschaft des Bauhofs und des Forstes sowie allen Kameradinnen und Kameraden ein herzliches GlĂŒck auf!

Vielen Dank fĂŒr Ihre Aufmerksamkeit!“

Viel Freude mit den Fotos:

Feuerwehr, DRK und Bauhof ziehen ins HLZ ein

Code 14:31

Blick vom Schlauchturm auf das Einzugsballett.

 

Hirschberg, 20. September 2012. (red) Seit dem 15. September 2012, 14:31 Uhr, laufen alle Alarme im neuen Hilfeleistungszentrum ein. Ab sofort ist das Hilfeleistungszentrum Hirschberg der Standort der fusionierten Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes. Die öffentliche Einweihung findet am 06. Oktober statt.

Von Hardy Prothmann

An den Mienen sind die GefĂŒhlslagen abzulesen. Der erste Gesamtkommdant der Feuerwehr Hirschberg, Peter Braun, guckt konzentriert, aber auch ein wenig angestrengt. Hinter ihm wie auch den Kameraden liegt ein langer Fusionsprozess, der nicht immer einfach war. BĂŒrgermeister Manuel Just strahlt zwar gute Laune aus, aber auch ihm sieht man eine gewisse Erleichterung an. Endlich ziehen die Wehren ein. Ein weiterer Meilenstein des millionenschweren Projekts, das zwar zu teuer geworden, letztlich aber politisch akzeptiert worden ist.

Choreografierter Einzug

Viele Familien der Feuerwehrleute sind gekommen. Die Kinder gucken fasziniert. Alles sehr spannend fĂŒr sie. Und Tomas Reuther strahlt, was die gute Laune hergibt. Er ist seit der Fusion mit Claus Kohl fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit zustĂ€ndig und der Termin heute wird von ihm genutzt werden.

Den Auftakt machen die beiden Wehren. In den alten HĂ€usern wird aufgesessen – in zivil. Dann geht es zum HLZ: Von links und rechts fahren sie gemeinsam an, mit Blaulicht und Martinshorn. Dann fahren sie im Reißverschlussverfahren in den Hof und fahren an die neuen StammplĂ€tze in der Fahrzeughalle. Die Choreografie klappt gut. Man darf fast vermuten, dass sie vorher mal geĂŒbt haben. Ein paar Minuten spĂ€ter als geplant fahren sie ein: Beim letzten Einsatz vom Großsachsener Feuerwehrhaus musste eben noch schnell eine „eingeklemmte Taube“ erfolgreich aus einem Netz gerettet werden.

Das Deutsche Rote Kreuz kann allein was die vielen Fahrzeuge angeht nicht mithalten. Sie sind schon vorher eingezogen – großes EinrĂ€umen ist jetzt im kleineren NachbargebĂ€ude seit dem frĂŒhen Morgen angesagt. Auch der Bauhof hat hier sein neues Zuhause.

Nachdem die Fahrzeuge in dien Hallen stehen, ergreift Kommandant Peter Braun kurz und knapp wie immer das Wort:

Ab heute hat die Feuerwehr Hirschberg einen gemeinsamen Standort. Das ist die letzte Etappe in unserem Fusionsprozess.

Offiziell ist das sicher richtig. Manche Gesichter der anwesenden Kameraden sind aber nachdenklich. Sicher ist die Fusion fĂŒr jeden auch ein individueller Prozess – die einen tun sich leicht, die anderen nicht. BĂŒrgermeister Manuel Just betont in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit und die Fusion der Ortsteilwehren auch als symbolisches Zusammenwachsen der Gemeinde:

Die Zusammenarbeit und Ihr Einbringen ist ein Beispiel fĂŒr ehrenamtliches Engagement par excellance.

Applaus, GlĂŒckwunsch, Torte

Es folgte ein herzlicher Applaus, weniger auf die Grußworte des BĂŒrgermeisters, dafĂŒr aber fĂŒr eine riesige Torte in Form des HLZ. Denn der Kommandant wurde am Samstag 46 Jahre alt.

Das neue „Zuhause“ bietet acht StellplĂ€tze fĂŒr zehn Fahrzeuge, Einsatzleitwagen, Löschfahrzeuge, Manschaftstransport- und GerĂ€telogistikwagen in unterschiedlichen Ausstattungen. Im rĂŒckwĂ€rtigen Teil der Halle wird es spĂ€ter noch Regallager geben, in denen wichtige Einsatzausstattungen in Boxen gelagert werden. Die können in Zukunft dann flux auf den GerĂ€tewagen Logistik verladen werden – je nach Einsatzbedingungen, erklĂ€rt Thomas Reuther. In naher Zukunft wird es einen neuen GW Logistik geben – darauf freut man sich schon, weil der die EinsatzfĂ€higkeit weiter verbessern wird. Auch ein Mannschaftstransportwagen muss mangels Betriebstauglichkeit ersetzt werden.

KĂŒnftig gibt es ein GPS-System auf den Fahrzeugen – diese können genau geortet werden und es werden auch Daten zur Ausstattung und Besetzung mitgeliefert. Scheinbar einfache technische Ausstattungen sind im Notfall ĂŒberlebensfördernd. Die Lkws sind in der Halle an Druckluft und Abgassauganlage sowie Strom angeschlossen: „HĂ€tten wir die Druckluftversorgung nicht, hĂ€tten wir eine Verzögerung von rund einer Minute, bis die Bremsen betriebsbereit sind.“ Ein Minute ist im Einsatz sehr viel wichtige Zeit.

Überlegte Ausstattung

Im Erdgeschoss befinden sich die MannschaftsrĂ€ume, „in Schwarz- und Weißbereich getrennt“, sagt Reuther. Nach dem Einsatz kann man verschmutzte Stiefel schon in der Halle reinigen, legt die Einsatzkleidung ab, passiert die Duschen und sanitĂ€ren Anlagen und zieht sich im Umkleideraum wieder frische Kleidung an. Die mit 32 Mitgliedern gut vertretene Jugend ist hier integriert: „Wir wollen, dass der Nachwuchs dabei ist. Kommendes Jahr treten in den aktiven Dienst ĂŒber.“ NatĂŒrlich sind die acht vollaktiven Damen von den 88 MĂ€nnern in eigenen RĂ€umlichkeiten getrennt.

Hier ist aber auch der Stabs- und Kommandoraum, wo bis zu zwölf Stabsmitglieder Einsatzlagen planen können. Ein Luxus, den in der Umgebung nur noch die Feuerwehr Weinheim hat. Im GebĂ€ude ist bis auf die Fahrzeughalle eine Fußbodenheizung eingebaut – die wĂ€rmt intelligent, genauso „schlau“ sind die Bewegungsmelder, die das Licht ausschalten, falls jemand das vergessen haben sollte. Eine energieeffiziente Nutzung war bei der Planung ein wichtiges Kriterium.

Im ersten Geschoss haben die Kommandanten, Kassenwart und SchriftfĂŒhrer ihr BĂŒro, hier befindet sich ein Jugendraum, ein Lagerraum und vor allem der Schulungsraum: Hier sollen Weiterbildungen, aber auch Veranstaltungen der Gemeinde stattfinden. Angeschlossen ist eine KĂŒche. Und der Blick ĂŒber die großflĂ€chig verglaste Außenwand auf die Bergstraße ist gigantisch.

Traumblick

Da die ursprĂŒnglich geplante Hausmeisterwohnung weggefallen ist, schließt sich an den Sozialraum mit (noch einzubauender) eigener KĂŒche eine mit ĂŒber 60 Quadratmetern riesige Terrasse an, die ebenfalls einen tollen Blick auf Teile von Leutershausen und die Bergstraße erlaubt. „Ein Traum“, um den alle Wehren im Kreis die Hirschberger beneiden werden.

Der markante Übungsturm hat viele Funktionen. Erstens zeigt er mit 18,60 Metern weithin sichtbar die Lage des HLZ an, zweitens ist er Teil der Schlauchtrocknungsanlage und drittens ist er Übungsturm fĂŒrs Anleitern, ob mit Standleiter oder einer Drehleiter. Auch die AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger können hier BelastungsĂŒbungen machen. Hinter dem Turm befindet sich die Anlage, mit der in rund eineinhalb Tagen rund 90 SchlĂ€uche zwischen zehn und dreißig Metern LĂ€nge gewaschen, getrocknet und geprĂŒft werden können. Außerdem gibt es hier eine Werkstatt.

Die Feuerwehr ist fusioniert und angekommen – vollstĂ€ndig eingezogen ist sie noch nicht. Noch fehlen StĂŒhle und Tische, eine KĂŒche, einiges muss noch eingerĂ€umt werden und sicher schadet auch die ein oder andere Pflanze nicht der AtmosphĂ€re. Bis zum 06. Oktober ist es noch ein wenig hin und bis dahin wird man schon weiter mit dem Einzug sein. Und sicher viele strahlende Gesichter sehen – denn das HLZ ist zwar teuer, aber schick, funktional und der Ausblick… einmalig.

Anmerkung: Der Artikel konnte wegen technischer Probleme nicht frĂŒher erscheinen – wir bitten um VerstĂ€ndnis. Viele Freude mit den Fotos.

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BĂŒrgermeister Manuel Just im Interview

„Das Hilfeleistungszentrum bringt die Ortsteile zusammen“

Hirschberg, 28. Juli 2012. (red/pro) BĂŒrgermeister Manuel Just Ă€ußert sich im Interview mit dem Hirschbergblog ĂŒber die Bedeutung des Hilfeleistungszentrums und was in der nĂ€chsten Zukunft in der Gemeinde geplant ist. [Weiterlesen…]

Fotostrecke: Toller Bau

Besichtigungstermin im HLZ

Die vermutlich hĂŒbscheste Feuerwehrterrasse der Region.

 

Hirschberg, 26. Juli 2012. (red/pro) BĂŒrgermeister Just hat heute mit den Architekten, der Feuerwehr und dem DRK sowie dem Bauhof das neue Hilfeleistungszentrum der Presse vorgestellt: „Damit die Menschen vor der Sommerpause wissen, worauf Sie sich im Herbst zur feierlichen Einweihung freuen können.“ Den Grund zur Freude gibt es – es ist ein toller Bau geworden.

Von Hardy Prothmann

Wir berichten am Freitag und Samstag ausfĂŒhrlich ĂŒber das neue Hilfeleistungszentrum. So viel vorab: Die braune Farbe war auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedĂŒrftig – ich fĂŒhlte mich in die 70-er Jahre zurĂŒckkatapultiert. Und seltsam – je lĂ€nger ich bei der Vorstellung mit der Farbe und Form konfrontiert worden bin, umso besser gefiel mir das architektonisch sehr sauber und klar gearbeitete Objekt.

Es gibt keinen Schnörkel – dafĂŒr aber viele pfiffige und trotzdem ganz klassische Ideen, die den großen Funktionsbau Ă€sthetich auflockern. Das Hilfeleistungszentrum wird ein AushĂ€ngeschild fĂŒr Hirschberg werden. Noch wird gearbeitet, viele Feinheiten mĂŒssen noch erledigt werden sowie der Außenbereich. Das wird bis Oktober erledigt sein. Mitte bis Ende September ziehen die Wehren zieht die Hirschberger Feuerwehr ein. Auch Bauhof und DRK werden in dieser Zeit ihr neues Quartier beziehen.

7,7 Millionen Euro wird der Bau kosten, davon rund 5 Millionen Euro fĂŒr den Bau an sich, 2,7 Millionen fĂŒr die Ausstattung. Das ist viel Geld – aber eine wichtige und sinnvolle Investition, die auf Luxus verzichtet. Soviel ist sicher: Alle Feuerwehren im Kreis werden die Hirschberger beneiden. Durch den Wegfall der Hausmeisterwochung (250.000 Euro Ersparnis) ergab sich die Idee, eine Außenterrasse zu gestalten. Von der aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Bergstraße.

Viel Freude mit den Fotos:

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Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt

Streusalzsilo erleichtert kĂŒnftig den Winterdienst

Hirschberg, 11. Juli 2012. (red/sap) Ein Salzsilo fĂŒr den Bauhof, Reparatur der StĂŒtzwand im alten Ortskern von Leutershausen und die Verabschiedung des Abfallwirtschaftsplans – gefĂ€hrliche AbfĂ€lle. Der ATU entschied einstimmig und ohne große Diskussionen.

Im Rahmen des Neubaus des Kommunalen Hilfeleistungszentrums Hirschberg ist geplant, zur DurchfĂŒhrung des Winterdienstes ein Streusalzsilo fĂŒr den Bauhof anzuschaffen.

Bislang mussten die RĂ€um- und Streufahrzeuge mit 25 bzw. 50 Kilogramm schweren StreusalzsĂ€cken von Hand beladen werden. Durch das Salzsilo ist die Beladezeit deutlich verkĂŒrzt. Auch wird die körperliche Belastung der Bauhofmitarbeiter beim Verladen des Streusalzes deutlich verringert.

Bei einer beschrÀnkten Ausschreibung wurden sechs Firmen angeschrieben, die auch alle ein Angebot abgegeben haben.

Nach PrĂŒfung der Angebote ist die Firma Salzkontor Kurpfalz GmbH aus Kronau der gĂŒnstigste Anbieter.

Im Haushaltsplan 2012 sind fĂŒr die Anschaffung eines Streusalzsilos 36.000 Euro bereit gestellt.

Zur Wahl standen zwei Silovarianten, eine aus Holz und die andere aus glasfaserverstÀrktem Kunststoff. Mit rund 40.500 Euro ist das Holzsilo um rund 3.000 Euro teurer als die Kunststoffvariante, die rund 27.700 Euro kostet.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass das Aufstellen eines Silos, eine große Erleichterung fĂŒr die Mitarbeiter des Bauhofs bringe werde.

Und auch wenn Eva-Marie Pfefferle (SPD) das Holzsilo hĂŒbscher und Karl Heinz Treiber die „Aufbordung“ des Holzsilos ansprechender fand, entschied sich der ATU einstimmig fĂŒr die Vergabe an die Firma Salzkantor und zwar in Kunststoff.

StĂŒtzwand  „Im Burgweg“ muss repariert werden

Im April wurde auf Grund eines Aufprallschadens, vermutlich durch einen LKW, die StĂŒtzwand „Im Burgweg“ stark beschĂ€digt.

Der Verursacher des Schadens konnte nicht ermittelt werden. Die SandsteinstĂŒtzwand befindet sich im Anschluss an die Kreuzung Martin-Stöhr-Straße/Burgweg/Obergasse, im alten Ortskern von Leutershausen.

Um eine Schadensausbreitung und somit eine BeeintrĂ€chtigung der Standsicherheit zu verhindern, wurde die Mauer geprĂŒft, die Reparaturkosten geschĂ€tzt und Angebote eingeholt.

Die PrĂŒfung ergab die Note „ausreichend“ fĂŒr die Mauer, so dass vorerst keine grĂ¶ĂŸeren Sanierungsmaßnahmen anstehen, berichtete der BĂŒrgermeister.

FĂŒr die Reparaturarbeiten gab die Firma Gerhard Will aus Schriesheim mit rund 4.500 Euro das gĂŒnstigste Angebot ab. ZusĂ€tzlich sind fĂŒr das IngenieurbĂŒro Schulz Honorarkosten entstanden.

Der ATU stimmte einstimmig der Vergabe der Reparatur an die Firma Gerhard Will zu und genehmigte die außerplanmĂ€ĂŸigen Ausgaben von insgesamt 6.000 Euro.

Aufgrund europarechtlicher und bundesrechtlicher Vorgaben ist jedes Bundesland gehalten, AbfallwirtschaftsplĂ€ne aufzustellen. FĂŒr die gefĂ€hrlichen AbfĂ€lle ist ein eigener Plan aufzustellen. Der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt stimmte dem Abfallwirtschaftsplan Baden-WĂŒrttemberg – Teilplan gefĂ€hrliche AbfĂ€lle – einstimmig zu.

Gemeinderatssitzung am 31. Januar 2012

Kinderkrippe im Ortsteil Leutershausen beschlossen

Das GrundstĂŒck an der Rheinstraße. Hier waren bisher nur die Pfadfinder, jetzt soll auch die neue Kinderkrippe hier gebaut werden. Foto: hirschbergblog.

 

Hirschberg, 01.Februar 2012. (red/sap) Der Hirschberger Gemeinderat hat beschlossen, dass auf einem GrundstĂŒck an der Rheinstraße eine neue Kleinkinderkrippe errichtet werden soll. Die Gemeinde selbst wird nicht als Bauherr auftreten. Die Wahl der Feuerwehrkommandenten wurde vom Gemeinderat bestĂ€tigt. Auch weiterhin wird ein Ruftaxi innerhalb Hirschbergs und zu der Nachbargemeinde Heddesheim verkehren.

Von Sabine Prothmann

Bei der ersten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg am 28. Januar 2012 wurde neben vielen anderen Ämtern auch die Besetzung des Kommandos fĂŒr die Dauer von fĂŒnf Jahren beschlossen. GewĂ€hlt wurde Peter Braun zum 1. Kommandanten, Olaf Sebastian zum 2. Kommandanten und Heiko Jost zum 3. Kommandanten.

Vor einer Bestellung des „Kommandos“ durch den BĂŒrgermeister war noch die Zustimmung des Gemeinderats erforderlich.

Nachdem alle Fraktionen nur positive Worte zu der Wahl der Kommandanten fanden, wurden diese einstimmig vom Gemeinderat bestÀtigt.

BĂŒrgermeister Manuel Just wĂŒnschte eine „eine glĂŒckliche Hand“ und ĂŒberreichte den Kommandanten den Bestellungsbeschluss.

Neue Kinderkrippe in Leutershausen

Um den ab dem 01. August 2013 gesetzlich gĂŒltigen Anspruch auf einen Betreuungsplatz fĂŒr Kinder zwischen ein und drei Jahren erfĂŒllen zu können, ist es erforderlich, die Anzahl der KrippenplĂ€tze in Hirschberg weiter zu erhöhen. Die Bedarfsermittlung zum 31. Dezember 2011 hat ergeben, dass in Hirschberg immer noch etwa 30 zusĂ€tzliche PlĂ€tze benötigt werden.

Aktuell bezuschusst die Kommune die Krippe mit 68 Prozent der Betriebskosten, 32 Prozent der Kosten tragen die Eltern.

Ab dem Jahr 2014 werden 68 Prozent der Betriebskosten in der Krippe durch Landesmittel finanziert, die restlichen 32 Prozent sollen dann zwischen Kommune und Eltern aufgeteilt werden. Die Zuschussrichtlinien sind noch unklar.

Das Angebot wird fĂŒr Eltern gĂŒnstiger, demnach werden mehr das Angebot annehmen,

sagte BĂŒrgermeister Just.

Da im Ortsteil Großsachsen bereits eine Kinderkrippe realisiert wurde, liege der Fokus jetzt auf dem Ortsteil Leutershausen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort

Die Aufgabe des Gemeinderats war nun, einen geeigneten Standort zu wÀhlen.

FĂŒr eine 3-gruppige Einrichtung mit je zehn PlĂ€tzen wĂ€ren fĂŒr das GebĂ€ude 380 bis 440 Quadratmeter und fĂŒr das AußengelĂ€nde 240 bis 300 Quadratmeter (Gesamt 620 bis 740 qm) notwendig. Bei einem zweistöckigen GebĂ€ude wĂŒrde sich die benötigte GrundflĂ€che entsprechend reduzieren. FĂŒr die Realisierung von zunĂ€chst 20 PlĂ€tzen in ebenerdiger Bauweise wĂ€re eine GrundstĂŒcksflĂ€che von 450 bis 500 Quadratmeter notwendig.

Zur Auswahl standen mehrere GemeindegrundstĂŒcke: Weinheimer Straße, Großsachsener Straße (heutiger Bauhof) und Rheinstraße.

Das GrundstĂŒck an der Weinheimer Straße ist fĂŒr die Realisierung von 30 PlĂ€tzen zu klein und liegt an einer Stichstraße, was ungĂŒnstig fĂŒr die Bring- und Abholsituation ist. Das vom Bauhof zur Zeit genutzte GrundstĂŒck gegenĂŒber des Rathauses ist wiederum zu groß und mĂŒsste geteilt werden, eine einheitliche Nutzung wĂ€re sinnvoller.

Zudem mĂŒssen die ParkplĂ€tze davor erhalten bleiben und der Umzug des Bauhofes ins Hilfeleistungszentrum wird voraussichtlich erst Mitte des Jahres stattfinden. Danach mĂŒssten die bestehenden GebĂ€ude erst abgerissen werden und es wird voraussichtlich ein Bodengutachten erforderlich sein. Damit könnte ein Neubau fĂŒr die Kinderkrippe erst mit einer zeitlichen Verzögerung realsiert werden.

Deshalb prĂ€ferierte die Verwaltung das GrundstĂŒck an der Rheinstraße, das im Augenblick teilweise von den Pfadfindern genutzt wird. Das GrundstĂŒck ist groß genug, so dass auch weiterhin die Übungsstunden der Pfadfinder dort stattfinden können. Auch gĂ€be es dort keine Probleme mit dem Hol- und Bringdienst und zudem sei das GrundstĂŒck im Bebauungsplan schon fĂŒr eine Schule oder einen Kindergarten vorgesehen gewesen.

In einem Bewerbungsverfahren (Bau und Betrieb) sollen nun die Bewerber je zwei Varianten mit 30 und mit 20 plus 10 PlĂ€tzen vorstellen. Dazu soll auch wieder ein Kinderbetreuungsausschuss gegrĂŒndet werden.

In der Sitzung des Verwaltungsausschuss wurde ebenfalls darĂŒber diskutiert, inwiefern die Gemeinde selbst als Bauherr der Kleinkindkrippe auftreten könnte, um die Bewerbervielfalt zu erhöhen.

Die Gemeinde wird nicht Bauherr

Der Beschlussvorschlag sah nun vor, dass die Gemeinde die Kinderkrippe nicht in Eigenregie als Bauherr und auf eigene Rechnung errichten werde.

Bei der Wahl des GrundstĂŒckes einigte man sich schnell auf die Rheinstraße, mit einer Gegenstimme wurde der Bau der Kinderkrippe dort beschlossen. Dagegen stimmte Matthias Dallinger (CDU), der, wie er erklĂ€rte, zwar fĂŒr den Bau der Kinderkrippe, aber gegen die Standortwahl sei. Warum, fĂŒhrte er nicht aus.

Hartmut Kowalinski gab zu Bedenken, er hoffe nicht, dass sich Rentner an dem Bau einer Kinderkrippe in der Nachbarschaft stören könnten.

Einstimmig wurde der Punkt des Bewerbungsverfahren entschieden. Auch, wenn Dr. Horst Metzler (SPD) anmerkte, dass das Verfahren bei dem Bau der Kinderkrippe in Großsachsen nicht so erfolgreich gewesen sei, wie es jetzt dargestellt werde. Denn letztendlich sei nur ein Bewerber ĂŒbrig geblieben.

Heftig diskutiert wurde der dritte Punkt des Beschlussvorschlags, der vorsieht, die Gemeinde als Bauherr auszuzschließen.

Wir sollten es nicht kategorisch ablehnen, der eigene BautrÀger zu sein,

sagte Monika Maul-Vogt (GLH). Sie schlug vor erst einmal das Bewerbungsverfahren abzuwarten und dann eine Entscheidung zu treffen.

Diese Meinung teilten die anderen Fraktionen im Gemeinderat nicht.

Wir sollten den Bau nicht in Eigenregie durchfĂŒhren, dies ist ein Projekt, das wir gut weitergeben können,

meinte Ferdinand Graf von Wiser (CDU).

Wir haben so viele Aufgaben, wie zum Beispiel die Renovierung der KindergÀrten,

pflichtete ihm Werner Volk (FW) bei.

Horst Metzler wollte wissen, ob es zwingend notwendig sei, dass der Betreiber und der Investor in einer Hand verbunden seien. Das verneinte der BĂŒrgermeister:

Der Betreiber kann gerne einen Investor im GepÀck haben.

Zudem kĂ€me fĂŒr Herrn Metzler nur eine Erbpachtlösung in Frage:

Denn die Gemeinde zahlt viel und hat dann letztendlich kein Eigentum.

Man mĂŒsse von 600.000 Euro Baukosten ausgehen, pro Kind gĂ€be es 12.000 Euro Landeszuschuss, aber damit blieben immer noch 240.000 Euro „an der Gemeinde hĂ€ngen“, errechnete Just:

DafĂŒr hat der Gemeindehaushalt kein Spielraum.

Schließlich beschloss der Gemeinderat bei vier Gegenstimmen (GLH), dass die Gemeinde das GebĂ€ude nicht in Eigenregie als Bauherr und auf eigene Rechnung errichten wird.

Zum 1. August 2013 soll die Kinderkrippe den Betrieb aufnehmen.

Das Ruftaxi fÀhrt mit Weinheimer Unternehmer weiter

Der Ruftaxiverkehr Hirschberg – Heddesheim wurde vom ausfĂŒhrenden Unternehmen Taxi Foum aus Schriesheim zum 01. MĂ€rz 2012 gekĂŒndigt.

Die Verwaltung hatte fĂŒnf Taxiunternehmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Das gĂŒnstigste Angebot wurde von der Firma Taxi Wolff aus Weinheim abgegeben.

Diese berechnet fĂŒr Fahrten innerhalb Hirschbergs 11 Euro (bisher 7 Euro), zwischen Heddesheim und Hirschberg 14,50 Euro (bisher 9 Euro). Dies entspricht einer Preissteigerung von rund 57 Prozent innerhalb Hirschbergs und 61 Prozent zwischen Hirschberg und Heddesheim, dafĂŒr wird hier auf einen Sockelbetrag verzichtet, erklĂ€rte Just.

Unter BerĂŒcksichtigung des durchschnittlichen Aufkommens des letzten halben Jahres und der Erstattung des VRN, bedeutet dies fĂŒr Hirschberg eine Erhöhung von rund 4.200 Euro bzw. 57,4 Prozent gegenĂŒber dem bisherigen Anbieter.

Der Verwaltungsausschuss sprach sich grundsĂ€tzlich fĂŒr eine FortfĂŒhrung des Ruftaxiverkehrs sowie die Vergabe an den Taxibetrieb Wolff, Weinheim, aus.

Und auch der Gemeinderat stimmte der WeiterfĂŒhrung des Ruftaxiverkehrs einstimmig zu.

Der Fahrpreis innerhalb Hirschbergs soll nun auf 1,50 Euro je Fahrt und Person (vorher 1 Euro) erhöht werden. Just erlĂ€uterte, dass dies keine deutliche Verbesserung der Einnahmesituation mit sich bringe, da aufgrund von Monatskarten oder Behinderungen die meisten FahrgĂ€ste von der Zahlung befreit seien. Dennoch war man sich einig, dass die „moderate“ Erhöhung, bei der man noch unter dem Tarif der VRN bliebe, durchaus zumutbar sei.

Die Fahrt zwischen den Gemeinden soll bei dem Preis von 2 Euro bleiben.

Die Gemeinde Hirschberg beauftragt die Firma Taxi Wolff aus Weinheim zum 01. MĂ€rz 2012 den Ruftaxiverkehr durchzufĂŒhren.

Gemeinderat beschließt alle VerwaltungsvorschlĂ€ge zur Außengestaltung HLZ


Guten Tag!

Hirschberg, 25. Oktober 2011. (red) Der Gemeinderat hat heute alle VorschlĂ€ge zur Außengestaltung des kommunalen Hilfeleistungszentrums beschlossen. Einzig bei der Verkleidung des „Schadstofflagers“ kam es zu Diskussionen, ob diese nicht besser mit Holz versehen werden sollte. Mit 9:7 wurde fĂŒr die Metallverkleidung gestimmt.

Nachfragen gab es auch zur Beleuchtung des Schlauchturms – die GLH kritisierte dies. BĂŒrgermeister Manuel Just betonte, dass keine dauerhafte Beleuchtung geplant sei, ein Entschluss darĂŒber aber nicht beim Gemeinderat liege, sonder „GeschĂ€ft der Verwaltung“ sei.

Wir dokumentieren die einzelnen Punkte dieser Entscheidungen in den nÀchsten Tagen im Original.

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BĂŒrgermeister Just: „Das Hilfeleistungszentrum ist das signifikanteste und teuerste Bauprojekt der Gemeinde“.


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Der Schlauchturm - sein Nutzen ist umstritten.

Hirschberg, 11. Oktober 2011. (red) Gestern lud BĂŒrgermeister Manuel Just sechs Monate nach der Grundsteinlegung zum Richtfest des Kommunalen Hilfeleistungszentrum im Leutershausener Sportzentrum. Im Herbst 2012 soll die Einweihung stattfinden und die gemeinsame Feuerwehr Hirschberg, das DRK und der Bauhof sollen hier einziehen. In seiner Rede sprach BĂŒrgermeister Manuel Just ĂŒber die BeweggrĂŒnde fĂŒr das Bauprojekt.

Von Sabine Prothmann

Zeitgleich mit dem Seniorenzentrum in Großsachsen, das von privaten Investoren finanziert wird, entsteht in Leutershausen das Kommunale Hilfeleistungszentrum, das mit 7,7 Millionen Euro das „signifikanteste und teuerste Bauprojekt der Gemeinde ist“, wie BĂŒrgermeister Manuel Just in seiner Ansprache betonte.

(Anm. d. Red.: Der BĂŒrgermeister hatte immer eine „6“ vor dem Komma anvisiert, letztlich aber nicht halten können. Siehe „Hilfeleistungszentrum: Die “6-€³ vorne ist Geschichte. 7,7 Millionen Euro solls kosten„)

Das Projekt „schreite mit großen Schritten seiner Fertigstellung entgegen“, betonte Just und sagte, dass man schon heute sehen könne, wie gut sich das GebĂ€ude stĂ€dtebaulich einfĂŒge: „Wir haben den lĂ€ngsten Teil der Wegstrecke hinter uns“.

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Lobt die "geleckte Baustelle" - BĂŒrgermeister Manuel Just beim Richtfest.

Eine Umsetzung eines solchen Vorhabens sei ohne Probleme unmöglich und deshalb Just dankte dem PlanungsbĂŒro Dasch, ZĂŒrn und von Scholley und den ĂŒbrigen Baufirmen, die immer schnell, unproblematisch und unbĂŒrokratisch reagiert hĂ€tten, „die Auswahl unserer Partner hat sich wieder einmal bestĂ€tigt“.

Auf der Baustelle werde sauber und organisiert gearbeitet, „salopp gesagt, ich habe selten so eine geleckte Baustelle gesehen“, so Just.

Weiter ging der BĂŒrgermeister auf die Kernfrage des „Warums“ ein. Der Bau des Hilfeleistungszentrum sei „nicht notwendig im Sinne einer Not, aber alternativlos gewesen, um die Gemeinde und die Wehren weiter zu entwickeln“.

Vor sechs Jahren hatten die beiden Wehren, Großsachsen und Leutershausen, den Gemeinderat darĂŒber informiert, dass sie ein großes Potential hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit in einem gemeinschaftlichen Feuerwehrprojekt sehen wĂŒrden. Eine Fusion könne die SchlagfĂ€higkeit der Wehr fĂŒr die rund 9.500 Einwohner zĂ€hlende Gemeinde in der Zeit von 7 bis 18 Uhr so eher gewĂ€hrleisten, wenn man nur einen Standort hĂ€tte, von dem aus „man breit ausrĂŒcken“ könne.

Aber es seien nicht nur feuerwehrtechnische Belange gewesen, die zu dem Bau des Kommunalen Hilfeleistungszentrum gefĂŒhrt hĂ€tten, sondern auch die beiden Bauhofstandorte, die in beiden Ortsteilen „unglĂŒcklich“ in Wohngebieten liegen.

Ohne dieses SchlĂŒsselobjekt wĂ€ren die Entwicklung dieser Gemeinde kaum möglich. Kein Investor war bereit gewesen gegenĂŒber der Großsachsener Wehr ein Seniorenzentrum zu errichten, deshalb war die Umsiedlung notwendig, sagte BĂŒrgermeister Just.

Das Freiwerden des Leutershausener FeuerwehrgebĂ€udes ermögliche die Neugestaltung der neuen Ortsmitte Leutershausen und die Aussiedlung des Bauhofes berechtige zur Hoffnung fĂŒr Betreutes Wohnen in der Fenchelstraße. „Nur die Verlegung ermöglicht uns, darĂŒber nachzudenken“, erklĂ€rte Just.

Der Gemeinderat habe die richtige Entscheidung getroffen, unterstrich Just. Er bedankte sich auch bei dem baubegleitenden Ausschuss. In zehn Sitzungen habe man viel diskutiert „und manchmal haben wir uns auch gestritten, aber wir haben immer das Ziel verfolgt“.

Just bedankte sich auch bei den beiden Kommandanten der Wehren, Heiner Mayer und Tobias Rell, und dem Leiter des örtlichen DRK, Michael Frank, fĂŒr die Zusammenarbeit.

Den Richtspruch sprach Bauleiter Thomas Börsig von der Baufirma Bold aus Achern.

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Spatenstich fĂŒr das neue Hilfeleistungszentrum


Guten Tag!

Hirschberg, 15. April 2011. (red) BĂŒrgermeister Manuel Just hat heute rund 150 GĂ€ste zum Spatenstich fĂŒr das neue Hilfeleistungszentrum an den RennĂ€ckern begrĂŒĂŸt. Das 7,7 Millionen Euro teure Projekt soll im Rohbau bis zum Winter fertiggestellt sein, um wĂ€hrend des Winters den Innenausbau vorantreiben zu können. Bis September 2012 sollen die GebĂ€ude fertig gestellt sein, die dann von den bis dahin vereinigten Feuerwehren Großsachsen und Leutershausen, dem Bauhof und einer Hilfsorganisation bezogen werden sollen.

Von Hardy Prothmann

Es ist das grĂ¶ĂŸte Projekt Hirschbergs: das neue Hilfeleistungszentrum. Bis September 2012 soll der Komplex fertig gestellt sein.

Wo sich heute BĂŒrgermeister Just und GĂ€ste zum "Spatenstich" versammelt haben, wird im September 2012 das Hilfeleistungszentrum stehen. Bild: hirschbergblog.de

„Ja, 7,7 Millionen Euro sind viel Geld“, sagte BĂŒrgermeister Just in seiner Ansprache, nachdem er EhrenbĂŒrger, Landtagsabgeordnete, GemeinderĂ€te und die anderen GĂ€ste, vorwiegend Feuerwehrleute, ein paar Hilfsorganisationsmitglieder und andere, der Gemeinde verbundenen Menschen, begrĂŒĂŸt hatte. Landrat Stefan Dallinger war, obwohl natĂŒrlich eingeladen, nicht unter den GĂ€sten.

Nicht „vergnĂŒgungssteuerpflichtig“

„Die Koordination dieses Großprojekts war nicht immer „vergnĂŒgungssteuerpflichtig“, sagte der BĂŒrgermeister und verwies auf den Planungszeitraum und viele Diskussionen. Am 14. Juli 2009 war der Aufstellungsbeschluss, am 29. Juni 2010 der Baubeschluss durch den Gemeinderat gefasst worden. Die zwei FDP-GemeinderĂ€te stimmten dagegen und hatten zuvor bereits eine „zu große Eile angemahnt„. Am 27. Oktober 2010 hat der Gemeinderat die Satzung beschlossen.

Im Dezember 2010 wurde eine europaweite Ausschreibung vorgenommen, am 29. MÀrz 2011 wurden die AuftrÀge vergeben.

Der 9,8-Millionen-Schock wurde auf 7,7 Millionen Euro reduziert

Ein Architektenwettbewerb hatte zuvor 143 Einreichungen gebracht. 25 waren in die engere Wahl genommen worden, am 23. Juli 2009 fiel die Entscheidung zugunsten des Stuttgarter ArchitekturbĂŒros Dach, ZĂŒrn, von Scholley. Als die Anfang 2010 einen ersten Entwurf vorlegten, saß der Schock tief: 9,8 Millionen Euro standen unterm Strich fĂŒr das Projekt.

Enorme Kosten

Dann wurde herausgerechnet, was herauszurechnen ging, bis es noch knapp 8 Millionen Euro waren. Dann wurde nochmals gekĂŒrzt. Und schließlich kam es zur Einigung auf 7,7 Millionen Euro. BĂŒrgermeister Manuel Just hatte zuvor immer von einer „sechs vor dem Komma“ gesprochen. Dieses Ziel hat der dynamische JungbĂŒrgermeister klar verfehlt.

Zur Finanzierung mussten Kredite aufgenommen werden und „mittelfristig mĂŒssen wir uns von den beiden alten Standorten trennen“, sagte BĂŒrgermeister Just. Das klang fast, als gebe es schon konkrete Interessenten. Denn ab Ende 2012 werden die GebĂ€ude und GrundstĂŒcke verwertbar sein und „mittelfristig“ ist ein dehnbarer Begriff.

Dehnbare Begrifflichkeiten

Ebenfalls dehnbar ist der Begriff der „innerörtlichen Entwicklung“, die durch das Hilfeleistungszentrum in Ortsrandlage „vorangetrieben werde“. Die Großsachsener jedenfalls haben es nun weit zu „ihrer Feuerwehr“ und auch fĂŒr Leutershausener ist der Standort eher ortsfern.

Neben dem Sportzentrum Leutershausen entsteht nun ein Komplex auf einer GrundstĂŒcksflĂ€che von 11.311 Quadratmetern (6.007 Quadratmeter bebaut) und 15.900 Kubikmetern umbauten Raumes, wie BĂŒrgermeister Just sagte. Die Feuerwehr wird davon 10.500, der Bauhauf 3.600 und die Hilfsorganisation 1.800 Kubikmeter nutzen.

Neid-Aspekt?

„Ich darf Ihnen sagen, dass man in der Nachbarschaft mit einer kleinen Portion Neid auf unser Projekt schaut“, sagte BĂŒrgermeister Just. Warum der sonst so eloquente Redner diesen „Neid-Aspekt“ ins Spiel brachte? Sicherlich, um auf die Bedeutung des Projekts hinzuweisen. Geschickt war das aber nicht. Denn es geht sicherlich nicht darum, fĂŒr Neid zu sorgen.

Schon eher um „Synergien“, die der BĂŒrgermeister in dem Projekt gegeben sieht. Auch dieser Begriff ist ein wenig falsch benutzt. Es handelt sich eher sehr langfristig um energetische Einsparungen und einen geringeren Verwaltungsaufwand. Dem stehen aber hohe Investitionen entgegen – insgesamt ist eine „Wirtschaftlichkeit“ nicht gegegeben und wird auch nicht erreicht werden.

Pflichtaufgaben

Eine interkommunale Zusammenarbeit von mehreren Gemeinden bei der Pflichtaufgabe „Feuerwehr“ wĂ€re möglich und hĂ€tte enormes Einsparpotenzial – doch davon will niemand etwas wissen, denn dann mĂŒsste jeder, der daran teilnimmt, „seine“ Feuerwehr aufgeben.

Und dass die Vereinigung zweier Wehren nicht einfach ist, weiß jeder, der mit dem Projekt zu tun hat. Nach außen hin wird Einigkeit demonstriert – hinter vorgehaltener Hand erfĂ€hrt man von vielen „zwischenmenschlichen Schwierigkeiten“. Klar ist, das „Neuordnungen“ immer vermeintliche Gewinner und Verlierer hervorbringen.

Sei`s drum – die Wehren haben ihre eigene Geschichte und fast vierzig Jahre nach der „Vereinigung“ der Ortsteile Großsachsen und Leutershausen zur „Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße“ auf dem Papier, wird jetzt irgendwie die Vergangenheit verbuddelt und fĂŒr eine neue gemeinsame Zukunft gebaut.

Pflichtfoto fĂŒr die Presse: Gemeinsamer Spatenstich. Bild: hirschbergblog.de

Die Feuerwehr Hirschberg wird fĂŒr kommende Generationen vollkommen normal sein und die anderen werden sich dran gewöhnen (mĂŒssen). Und jede Vereinigung kostet erstmal viel Geld – das war nicht nur auf Bundesebene so, das ist im kommunalen genauso.

Ein guter Schritt auf dem Weg zur Einigung ist, sich gemeinsam zum Essen an einen Tisch zu setzen. Der BĂŒrgermeister lud deshalb zum Umtrunk und zu Wurst mit Kartoffelsalat ins SchĂŒtzenhaus ein. Nur schade, wenn man sich dann ĂŒberwiegend Tisch fĂŒr Tisch nicht „durcheinander setzt“, sondern brav dahin, „wohin man gehört“.

Einer der GĂ€ste des „Spatenstichs“, ein Ă€lterer Herr, wollte nicht mit zum geselligen Beisammensein. „Das verstehe ich alles nicht. Überall brauchen wir das Geld dringender, vor allem fĂŒr die Jugend, die Kinder, die Schule, die Ausbildung. Stattdessen setzen sich hier ein paar auf Kosten von allen ein Denkmal“, schimpft er und ist sichtlich aufgebracht.

Der Mann darf diese Meinung haben – auch, wenn er der allereinzigste im Ort sein sollte, der so denkt. Und manchmal ist es wichtig, auch Einzelmeinungen aufzuschreiben.

Anmerkung der Redaktion:
Bei der im Text erwĂ€hnten „Hilfsorganisation“ handelt es sich bekanntlich um den Ortsverband Deutsches Rotes Kreuz Hirschberg. Da der Vorstand, namentlich Herr Michael Frank und Herr Thomas Kurz, keine Berichterstattung mehr durch das hirschbergblog ĂŒber das DRK wĂŒnschen, befinden wir uns in einem Dilemma.
Verschweigen können wir das DRK nicht, berichten sollen wir auf Wunsch dieser privaten Organisation aber auch nicht. Wir haben deshalb als Kompromiss den Ausdruck „Hilfsorganisation“ gewĂ€hlt und werden diesen bis auf weiteres in Zusammenhang mit dem DRK verwenden.

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Hilfeleistungszentrum: AuftrÀge ausgeschrieben


Guten Tag!

Hirschberg, 15. Dezember 2010. (red) Die Gemeinde Hirschberg hat offiziell verschiedene AuftrÀge zum geplanten Hilfeleistungszentrum ausgeschrieben.

Interessierte Betriebe finden Informationen zu Öffentlichen Ausschreibungen nach VOB fĂŒr den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums Hirschberg fĂŒr folgende Gewerke:

„Rohbauarbeiten“ in Datei Nr. 1292343943

„Dachabdichtung mit extensiver BegrĂŒnung“ in Datei Nr. 1292402811

„Putzarbeiten“ in Datei Nr. 1292402873

„Stahl-Glassfassade und Sektionaltore“ in Datei Nr.1292402903

„Personen-Seilaufzug“ in Datei Nr. 1292402934

„Elektroinstallationsarbeiten“ in Datei Nr. 1292402958

„Blitzschutzarbeiten“ iin Datei Nr. 1292402994

„Heizungsinstallationsarbeiten“ in Datei Nr. 1292403024

„LĂŒftungsarbeiten“ in Datei Nr. 12924030559

„SanitĂ€rinstallationsarbeiten“ in Datei Nr. 1292403082

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Hilfeleistungszentrum als Satzung beschlossen

Guten Tag!

Hirschberg, 28. Juli 2010. Der Hirschberger Gemeinderat hat heute einstimmig den Bebauungsplan fĂŒr das Hilfeleistungszentrum (HLZ) beschlossen.

Im Norden werden sich DRK und Bauhof befinden, im SĂŒden die Feuerwehr. Quelle: Gemeinde Hirschberg

Der Bebauungsplan fĂŒr das Hilfeleistungszentrum wird damit in KĂŒrze rechtskrĂ€ftig.

Drei ÄnderungsvorschlĂ€ge von TrĂ€gern öffentlicher Belange wurden eingearbeitet. BĂŒrgermeister Just wies in der Gemeinderatssitzung darauf hin, dass es sich um eine „zukunftsorientierte Lösung“ handle. So könnten Fotovoltaik- und Solaranlagen installiert werden.

Die GrundflĂ€chenzahl (GRZ) betrage 0,6 (60 Prozent des GelĂ€ndes werden ĂŒberbaut), die maximale Oberkante der GebĂ€ude betrage 8,70 Meter, der „Rettungs- und Schlauchturm“ werde 18 Meter hoch.

Der Gemeinderat nahm die AntrÀge einstimmig an.

Download: Plan des HLZ

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