Freitag, 07. Juni 2019

Sitzung des Ausschusses fĂŒr Technik und Umwelt

FĂŒnf Bauvorhaben fĂŒr WohnhĂ€user in Leutershausen

Hirschberg, 17. Januar 2013. (red/tt/sap) Der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt (ATU) hat allen Anfragen und AntrĂ€gen fĂŒr Bau- und Aufstockungsvorhaben in Leutershausen zugestimmt.

Umbau einer Scheune zu einem Einfamilienhaus in der Großsachsener Straße

Eine Bauvoranfrage wurde am 13. Dezember 2012 beim BĂŒrgermeisteramt fĂŒr einen Umbau einer Scheune in der Großsachsener Straße 12 in Leutershausen gestellt. Um diese nach Wunsch der Angehörigen in einem Einfamilienhaus umbauen zu können, mĂŒssen mehrere baurechtliche Fragen geklĂ€rt werden: Die Zustimmung zur Errichtung des geplanten neuen GebĂ€udes mit zwei Vollgeschossen wird vom dem ATU empfohlen.

Bauliche Details zu Kniestock und Dachneigung werden differenzierter betrachtet. An das Baurechtsamt ergehen Hinweise zur einzuhaltenden Gesamthöhe, die 11,60 nicht ĂŒberschreiten solle und zur bestehenden Denkmaleigenschaft des GebĂ€udes.  Auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen GrundstĂŒck steht bereits ein Einfamilienhaus mit verschiedenen NebengebĂ€uden.

Zur Diskussion kam es wegen der Giebelmauer der Scheune, die unter Denkmalschutz steht.  Denn an dieser Stelle befinden sich die Reste des ehemaligen Stadttores von Leutershausen.

Das beratende Mitglied Egon MĂŒller (GLH) schlug vor, im Beschlussvorschlag den Denkmalschutz stĂ€rker hervorzuheben. Und auch Thomas Herdner (GLH) forderte: „Die Mauer ist aus DenkmalgrĂŒnden zu erhalten“.

Dies sei an dieser Stelle nicht zu diskutieren, betonte BĂŒrgermeister Just, es handle sich schließlich nur um eine Bauvoranfrage.

Eva-Marie Pfefferle (SPD) zeigte sich zuversichtlich, dass der Bauherr, die Mauer in den Neubau integrieren werde.

Bei einer Enthaltung (Karlheinz Treiber, GLH) und einer Gegenstimme (Thomas Herdner, GLH) gab der ATU sein Einvernehmen zur Bauvoranfrage.

Teilaufstockung eines Wohnhauses im Beinweg

Ein Kenntnisgabeverfahren wurde am 20. Dezember 2012 beim BĂŒrgermeisteramt zur Teilaufstockung eines Wohnhauses im Beinweg 1 in Leutershausen angezeigt. Mit zwei Wohneinheiten und einem Kosmetikstudio soll die Garage neben dem Wohnhaus aufgestockt werden. Die Verwaltung ist der Ansicht, dass die Voraussetzungen fĂŒr die gewĂŒnschten Befreiungen vom Baurecht in Bezug auf Bauweise und -gestaltung möglich sind. Der ATU stimmte der Teilaufstockung einstimmig zu

Neubau eines Einfamilienhauses in der Vordergasse

Ein Bauantrag zum Abbruch eines massiven Gartenhauses und eines Schuppens sowie zum Neubau eines Einfamilienhauses in zweiter Reihe der Vordergasse 5b in Leutershausen wurde am 17. Dezember beim BĂŒrgermeisteramt gestellt. Der Bauvoranfrage war am 02. Oktober 2012 zugestimmt worden. Die Bauweise in zweiter Reihe ist in der nĂ€heren Umgebung ĂŒblich. Der ATU stimmte auch diesem Bauantrag einstimmig zu.

Einfamilienhaus in der Bahnhofstraße

Ein Bauantrag im vereinfachten Verfahren zur Errichtung eines Einfamilienhauses in der Bahnhofstraße 10 b in Leutershausen wurde am 21. Dezember 2012 gestellt. Das betreffende GrundstĂŒck ist in drei TeilstĂŒcke unterteilt. Das Ortsbild wird davon nicht beeintrĂ€chtigt, so dass eine PrĂŒfung positiv ausfiel. Der Bauvoranfrage warbereits am 11. Januar 2010 zugestimmt worden. Der ATU erteilte erneut einstimmig das Einvernehmen dazu.

Teilaufstockung eines Zweifamilienhauses im Burgweg

Ein Bauantrag zur Teilaufstockung eines Zweifamilienhauses im Burgweg 18 in Leutershausen wurde am 21. Dezember beim BĂŒrgermeisteramt eingebracht. Eine Obergeschosserweiterung wurde bereits 2004 genehmigt. Bei der jetzt neu geplanten Teilaufstockung fĂ€llt die Überschreitung der zulĂ€ssigen GeschossflĂ€chenzahl mit 7,5 Prozent gegenĂŒber ursprĂŒnglich 12 Prozent wesentlich geringer aus. Insgesamt hat das Bauvorhaben nicht mehr den Umfang der Genehmigung von 2004 und beinhaltet auch nicht mehr die damals genehmigte Befreiung von der zulĂ€ssigen Traufhöhe. Der ATU erteilte auch diesem Bauantrag einstimmig sein Einvernehmen.

ATU Hirschberg: Ausbau von Dachwohnungen in der Mörikestraße nicht zulĂ€ssig

Zwei BauantrĂ€ge und zwei Bauvoranfragen bekommen grĂŒnes Licht

Hirschberg, 13. MĂ€rz 2012. (red) Der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt hat heute ĂŒber vier Bauvorhaben beraten.

Bei dem ersten Bauvorhaben handelte es sich um ein Kenntnisgabeverfahren zum Neubau einer DoppelhaushĂ€lfte mit Garage in der Weinheimer Straße in Leutershausen.

Aufgrund des GrundstĂŒckszuschnitt und dem von jeglicher Bebauung freizuhaltenden GrĂŒnstreifens im Norden des GrundstĂŒcks, ist eine Platzierung der Garage neben dem Wohnhaus unter Einhaltung des Einfahrtsbereiches von fĂŒnf Metern zur Straßenbegrenzungslinie nicht möglich. Die Zufahrt erfolgt daher parallel zur VerkehrsflĂ€che ĂŒber eine auf dem GrundstĂŒck liegende HofflĂ€che von fĂŒnf Metern.

Garage in der Weinheimer Straße genehmigt

Da durch die Befreiung auch keine nachbarschaftlichen Belange beeintrÀchtigt werden, schlug die Verwaltung vor, das Einvernehmen zu einer Befreiung von dem im Bebauungsplan festgelegten Mindestabstand zwischen Garage und öffentlicher VerkehrsflÀche zu erteilen.

Der ATU stimmte dem einstimmig zu.

Bei dem zweiten Tagesordnungspunkt ging es um die Bauvoranfrage zum Neubau eines Sechsfamilienhauses mit Aufzug in der Mörikestraße in Großsachsen.

Mit der Bauvoranfrage sollten folgende Punkte geklÀrt werden:

Die Errichtung eines Kniestocks von 45 Zentimetern und eines Sockels von nur 15 Zentimetern anstatt eines Sockels von 60 Zentimetern ohne Kniestock, die Überschreitung der GeschossflĂ€chenzahl um vier Prozent und die Errichtung von zwei selbstĂ€ndigen Wohnungen im Dachgeschoss.

Dachwohnungen nicht erlaubt

Der Bauherr begrĂŒndet die Abweichungen vom Bebauungsplan wie folgt:

„Das Wohnhaus soll mit Aufzug und damit behindertenfreundlich errichtet werden. Der Aufzug ist kostenintensiv und nicht wirtschaftlich vertretbar, falls nicht im Dachgeschoss zwei kleine Wohnungen errichtet werden.

Da behindertenfreundliche Wohnungen breitere Flure und Dielen benötigen, ist das Konzept ohne einen geringeren Kniestock und einer GeschossflĂ€chenzahl-Überschreitung nicht realisierbar.

Denn auch die Wohnungen der anderen Geschosse werden behindertenfreundlich und damit im VerhĂ€ltnis zur Zimmerzahl grĂ¶ĂŸer als herkömmliche Wohnungen“.

Ohne eine Vermietung zweier Wohnungen im Obergeschoss wĂ€re die Ausstattung mit Aufzug wirtschaftlich nicht tragbar, so der Bauherr in seinem Antrag. Durch die behindertengerechte Gestaltung seien die Wohnungen etwas grĂ¶ĂŸere als ĂŒbliche Wohnungen und deshalb werde die GeschossflĂ€chenzahl um 4 Prozent ĂŒberschritten.

Diesen Teil der Bauvoranfrage lehnte der ATU ab, da selbstĂ€ndige Wohnungen im Dachgeschoss nach Bebauungsplan nicht zulĂ€ssig sind. Zwar könne hier Wohnraum entstehen, beispielsweise nutzbar ĂŒber darunter liegenden Wohnungen, aber nicht als eigenstĂ€ndige Einheit.

PrÀzedenzfall ohne Wirkung

Eine Diskussion gab es um die beantragte Verlagerung des Sockels in den Kniestock im Dach. GemeinderĂ€tin Eva-Marie Pfefferle (SPD) befĂŒrchtete einen „PrĂ€sedenzfall“. BĂŒrgermeister Manuel Just sag darin kein Problem:

StÀdtebaulich wird das keine problematischen Folgen haben.

Die Verwaltung schlug vor, den BefreiungsantrĂ€gen zuzustimmen, bis auf die sechs Wohnungen. BĂŒrgermeister Just machte daraus ein „Mehrfamilienhaus“ mit entsprechenden StellplĂ€tzen und der Überschreitung von GFZ und des Kniestocks. Der ATU erteilt sein Einvernehmen, Frau Pfefferle enthielt sich.

Bei der nĂ€chsten Bauvoranfrage handelte es sich um den Abbruch eines bestehenden WohngebĂ€udes und Neubau eines Wohn- und GeschĂ€ftshauses an gleicher Stelle in der Landstraße 18 in Großsachsen.

Verwaltung unterstĂŒtzt Abriss und Neubau in der Landstraße 18

Das Wohnhaus auf dem Anwesen in der Landstraße 18 stĂŒnde seit einigen Jahren vollstĂ€ndig leeer, berichtete BĂŒrgermeister Manuel Just.

Auch die teilweise landwirtschaftliche Nutzung des Anwesens wurde bereits vor vielen Jahren aufgegeben und die seinerzeit bestehenden NebengebÀude entfernt.

Aufgrund seiner Lage direkt neben den Bahngleisen an der an dieser Stelle verengten Hauptverkehrsstraße sowie seines maroden Zustands, besteht auch keine Hoffnung, dass das GebĂ€ude in dem gegenwĂ€rtigen Zustand wieder bewohnt wird.

Eine Grundsanierung wĂ€re zu kostenintensiv, so dass der weitere Verfall die logische Konsequenz fĂŒr das GebĂ€ude wĂ€re.

An gleicher Stelle soll nun nach dem Abriss ein Wohn- und GeschĂ€ftshaus entstehen. Die Stockwerkseinteilung, sowie Trauf- und Firsthöhe sollen sich den NachbargebĂ€uden anpassen. Der hofseitige zweigeschossige Anbau soll ein nach dem SĂŒden orientiertes Pultdach erhalten.

FĂŒr diesen Bereich der Landstraße gĂ€be es keinen Bebauungsplan, so Just, so dass das Vorhaben nach den Kriterien des sogenannten „EinfĂŒgens“ zu beurteilen sei.

Aufgrund der Tatsache, dass sich der Neubau an den Abmessungen der NachbargebÀude in Trauf- und Firsthöhe orientieren wird, sei es unzweifelhaft, dass sich das GebÀude an die umliegende Bebauung anpassen werde.

Auch die vorgesehene Nutzung als GewerbeflĂ€che und WohnflĂ€che fĂŒge sich ein.

Treiber provoziert Belehrung

Gemeinderat Karl-Heinz Treiber (GLH) kritisierte, dass man ĂŒber eine Querung den Zugang zum OEG-Bahnhof ermöglichen wolle:

Das enttÀuscht mich, dass sich hier niemand erinnert.

BĂŒrgermeister Just wies den Einwand zurĂŒck und erlĂ€uterte, dass dieses GrundstĂŒck ĂŒberhaupt keinen Vorteil in der Sache bringen wĂŒrde. Herr Treiber erwiderte daraufhin, er habe ja nur erinnern wollen und stimmte dann ebenfalls zu.

Der ATU stimmte der Voranfrage zu, Gemeinderat Thomas Herdner (GLH) enthielt sich ohne Nennung von GrĂŒnden.

Als letzter Punkt stand der Bauantrag zum Umbau und Erweiterung eines Wohnhauses in der Johann Dörk-Straße in Leutershausen auf der Tagesordnung.

„Problematisches Baugebiet“

Die Bauherren beabsichtigen das Zweifamilienwohnhaus im Erdgeschoss mit einem Anbau von 6,43 Metern auf 4,42 Metern zu erweitern. Mit einer Traufhöhe von 2,95 Metern und einem Pultdach mit geringer Dachneigung beschrĂ€nkt sich der Anbau ausschließlich auf das Erdgeschoss.

Der derzeitige Vorbau mit Balkon und Eingangsbereich soll komplett entfernt werden. Stattdessen ist beabsichtigt, das Badezimmer zu erweitern und den Hauseingang neu zu gestalten. Im Obergeschoss soll wieder ein Balkon entstehen. Der neu gestaltete Vorbau wird in den Maßen des derzeitigen Bestandes wieder errichtet.

Fraglich ist, ob das Vorhaben den Vorgaben des Bebauungsplans zur Gestaltung der Bauten entspricht, da DoppelhĂ€user und Hausgruppen gleichzeitig ausgefĂŒhrt und einheitlich gestaltet werden mĂŒssen. Der beantragte Anbau wĂŒrde von daher dem Gebot der Einheitlichkeit widersprechen.

Sinn und Zweck dieser Vorschrift könne jedoch nicht sein, dass ein Bauherr sein Wohnhaus nur dann erweitern kann, wenn an die benachbarte DoppelhaushĂ€lfte in dem gleichen Maß ebenfalls angebaut wird.

Zudem wĂŒrde das großzĂŒgige Baufenster quasi „einladen“, die WohnhĂ€user zu erweitern.

Bei der Betrachtung des Straßenzuges stelle man ferner fest, dass der Bereich vor den WohngebĂ€uden keineswegs von jeglicher Bebauung freigehalten ist.

Deshalb sei die Hirschberger Verwaltung der Ansicht, dass das Gebot der einheitlichen Gestaltung der Bauten aus dem Jahr 1968 der Gestaltungsfreiheit der Bauherren widerspricht und aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar ist. Die Verwaltung schlug deshalb vor, unter der Voraussetzung der Einhaltung der Baugrenzen, dem Bauvorhaben zuzustimmen.

Verschiedene GemeinderĂ€te betonten, dass es wĂŒnscheswert sei, wenn sich das „problematische“ Gebiet positiv verĂ€ndert. Bislang sei das Bild sehr uneinheitlich durch Garagen und GartenhĂ€user auf den GrundstĂŒcken.

Der ATU erteilte sein Einvernehmen.

ATU erteilt FrisörgeschÀft im Sterzwinkel eine Absage

Hirschberg, 13. Juli 2011. (red) Neun Bauvorhaben standen auf der Tagesordnung des Ausschusses fĂŒr Technik und Umwelt, der am Dienstag in Hirschberg tagte. 15 Hirschberger BĂŒrger waren gekommen, um bei den Entscheidungen dabei zu sein. Eine Anzahl, die sich BĂŒrgermeister Manuel Just auch fĂŒr die Gemeinderatssitzungen wĂŒnschte. [Weiterlesen…]

Hilfeleistungszentrum soll weniger kosten

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 15. September 2010. Am 14. September 2010 tagte der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt in Hirschberg. FĂŒnf Bauvoranfragen bzw. BauantrĂ€ge standen auf der Tagesordnung, die alle einstimmig beschlossen wurden.

Der erste Tagesordnungspunkt, die Bauvoranfrage zur Errichtung eines 8-Familenhauses mit Tiefgarage und StellplĂ€tzen in der Birkenstraße, wurde intensiv von den GemeinderĂ€ten diskutiert.

Vor allem inwiefern sich der geplante Neubau harmonisch in die Umgebung mit ĂŒberwiegend Ein- und Zweifamilien- und ReihenhĂ€user einfĂŒge.

„Ich sehe hier stĂ€dtebaulich keine Disharmonie“, so BĂŒrgermeister Manuel Just. Zudem liege das GrundstĂŒck nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans. Das geplante Mehrfamilienhaus ĂŒberschreite zwar mit seiner Traufhöhe von 8,80 Meter die Nachbarbebauung, ist aber mit einer Firsthöhe von 9,60 Meter sogar niedriger als die angrenzenden ReihenhĂ€user.

„Auch von meiner Seite sehe ich keine Disharmonie“, sagte Dr. Jörg Boulanger (CDU) und betonte positiv die altersgerechte Bauweise. Auch Werner Volk (Freie WĂ€hler), Ulrich Schulz (SPD), Oliver Reisig (FDP) und Egon MĂŒller (GLH) schlossen sich dem an und begrĂŒĂŸten nochmals das barrierefreie und altersgerechte Bauen.

„Hier war der Investor clever“, sagte Just. Er habe die Diskussion in Hirschberg um das Seniorenheim mitbekommen und gesehen, dass hier Bedarf fĂŒr altersgerechtes Wohnen bestĂŒnde.

Bei der schwierigen Parkplatzsituation in der Birkenstraße wurde auch die Planung von 10 StellplĂ€tzen positiv beurteilt.

Ob sich das Mehrfamilienhaus harmonisch in die Umgebung einfĂŒge und ob die Kubatur so in Ordnung sei, war fĂŒr Karl-Heinz Treiber (GLH) zweifelhaft, dennoch stimmte er der Bauvoranfrage zu.

Auch Fritz Bletzer (Freie WĂ€hler) beurteilte das GebĂ€ude kritisch und gab nur „mit schwerem Herzen“ seine Zustimmung.

Der zweite Tagesordnungspunkt war der Bauantrag der Gemeinde fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum, in das die Feuerwehr, das DRK und der Bauhof ziehen werden.

BĂŒrgermeister Manuel Just teilte den Ausschussmitgliedern mit, dass es gelungen sei, Kosten einzusparen. Insgesamt 47 StellplĂ€tze mussten fĂŒr das Bauvorhaben nachgewiesen werden. 22 AlarmstellplĂ€tze fĂŒr die Feuerwehr werden sich nun auf dem GelĂ€nde selbst befinden, weitere 27 StellplĂ€tze – also sogar 2 mehr als erforderlich – kann die Gemeinde auf dem GrundstĂŒck des SportgelĂ€ndes nutzen.

Als einzigen „Wermutstropfen“ bezeichnete Birgit Knoblauch, dass man die Chance verpasst habe, mit dem Bau des Hilfeleistungszentrums als Passivhaus ein Prestigeobjekt fĂŒr Hirschberg zu realisieren.

Insgesamt werden gut 6.000 Quadratmeter bebaut – das GrundstĂŒck ist rund 11.300 Quadratmeter groß – damit bleibt man unter der zulĂ€ssigen GrundflĂ€chenzahl von 0,6 – eventuell ist hier eine Kosteneinsparung gegeben.

Einstimmig angenommen wurde auch die Bauvoranfrage fĂŒr ein Reihenendhaus im Burgunderweg. In der Bauvoranfrage sollte eine Befreiung in drei Punkten von der Festsetzung des Bebauungsplanes zugestimmt werden. Zum einen der Überschreitung der Traufhöhe um 1,57 Meter, dem geplanten Dacheinschnitt ĂŒber die gesamte Hausbreite und der Terrasse außerhalb des Baufensters.

In allen Punkten sei schon im Baugebiet eine Befreiung erteilt worden, so Just. Bletzer kritisierte ein Lichtband im Dach, damit entstehe schon wieder eine neue Bau-Variante. Sowohl Treiber als auch Schulz und Karin Kunz bezeichneten das Bauvorhaben hingegen als gelungen. Durch viel Glas wĂŒrde die MassivitĂ€t der Reihenhausbauweise reduziert, betonte Schulz.

Der nĂ€chste Tagesordnungspunkt behandelte den nachtrĂ€glichen Bauantrag des TVG 1890 Großsachen zur Errichtung von 7 TennisplĂ€tzen. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens zur Errichtung des Seniorenzentrums wurde festgestellt, dass fĂŒr die TennisplĂ€tze, die 1972/73 eröffnet wurden, keine Baugenehmigung vorliege.

„Damit korrigieren wir somit eine fehlende Formalie“, so Just. Aus Aktennotizen war zu entnehmen, dass die Errichtung der TennisplĂ€tze im Einvernehmen und mit Kenntnisnahmen von der Gemeinde realisiert wurde. „Das hat man wohl einfach vergessen“, sagte Boulanger. Bei diesem Tagesordnungspunkt musste Karin Kunz als Vorsitzendes des TVG 1890 den Ratstisch verlassen.

Beim letzten Tagesordnungspunkt lag das Einvernehmen im Ermessen des BĂŒrgermeisters. Das bestehende EvoBus-Service-Center im „Gewerbepark Hirschberg SĂŒd“ soll durch einen zweistöckigen Anbau erweitert werden. Im Erdgeschoss werden ein Empfangs- und ein offener Bereich geschaffen. Im Obergeschoss entstehen weitere BĂŒrorĂ€ume. Zudem ist eine ĂŒberdachte AbstellflĂ€che fĂŒr Omnibusse geplant. Daraus ergibt sich eine Überschreitung der GrundflĂ€chenzahl um 4,84 Prozent. Der BĂŒrgermeister hat fĂŒr diesen Bauantrag sein Einvernehmen erteilt.

Scheune kann umgenutzt werden

Guten Tag!

Hirschberg, 13. Juli 2010. Der Gemeinderat hat eine Bauvoranfrage zur Umnutzung einer Scheune in Wohnraum bestÀtigt.

Eine Bauvoranfrage zur Umnutzung einer Scheune in Wohnraum in der Hauptstraße 24 ist vom Gemeinderat einstimmig bestĂ€tigt worden.

Die Verwaltungsvorlage informierte, dass eine gewĂŒnschte Innenverdichtung stĂ€dtebaulich zu vertreten sei und sich der Umbau in die „Eigenart der nĂ€heren Umgebung einpasse“.

Die GRZ (GrundflĂ€chenzahl) liege auf dem GrundstĂŒck im Gegensatz zur Umgebung bei 0,68, sonst seien 0,3-0,4 ĂŒblich.

FĂŒr das GebĂ€ude sei aus BestandsschutzgrĂŒnden nur ein Stellplatz auszuweisen – eine Garage sei vorhanden. Die Probleme der Parksituation sollen bei einer Verkehrstagsfahrt in Augenschein genommen werden.

Gemeinderat Oliver Reisig (FDP) kritisierte die angespannte Parksituation, begrĂŒĂŸte aber die angekĂŒndigte Verkehrstagefahrt. „Die Ästhetik ist nicht das Optimale, das muss man aber hinnehmen.“

Dr. Jörg Boulanger (CDU) sagte: „Hier kommen wir zu einer sinnvollen Nutzung vorhandener GebĂ€ude.“

Fritz Bletzer (FW): „Ganz so euphorisch wie die CDU sind wir nicht. Wir stimmen zu, aber ohne Euphorie.“ Was Herr Bletzer damit sagen wollte – ließ er offen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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