Donnerstag, 13. Juni 2019

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist fĂŒr die Sicherheit im Hollmuthtunnel NeckargemĂŒnd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zustĂ€ndig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Straßenbauamt der Kreisbehörde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelröhre ein ungutes GefĂŒhl. [Weiterlesen…]

Keine Verletzten

Auto fÀngt Feuer und brennt aus

Hirschberg/A5, 25. Juli 2014. (red/pol) Der Mercedes eines 52-jĂ€hrigen Zwingenbergers brannte am frĂŒhen Montagmorgen auf der A5 in Höhe Hirschberg aus. [Weiterlesen…]

Kreisforstamt warnt

Waldbrandgefahr durch lang anhaltende Trockenheit

Rhein-Neckar, 18. Juni 2014. (red/pm) Grillen im Wald oder beim Spaziergang eine Kippe ins Gehölz geworfen: Das kann einschneidende Folgen fĂŒr Wald und Umwelt haben. Das Kreisforstamt warnt die Bewohner des Rhein-Neckar-Kreises vor der Waldbrandgefahr durch die lang anhaltende Trockenheit. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-WĂŒrttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei BrĂ€nden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und UnglĂŒcksfĂ€llen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe SicherheitsqualitĂ€t gewĂ€hrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich tĂ€tige EinsatzkrĂ€fte. In Baden-WĂŒrttemberg bieten ĂŒber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehr informiert u.a. ĂŒber EinsĂ€tze

Wehr-Infos auf Facebook finden großen Zuspruch

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So sieht er aus: Der Facebook-Auftritt der Feuerwehr Hirschberg. (Quelle: Screenshot)

 

Hirschberg, 11. September 2013. (red/aw) Seit einigen Monaten ist die Freiwillige Feuerwehr Hirschberg mit einem eigenen Profil auf der Social-Media-Plattform Facebook vertreten. Die „Posts“ der Feuerwehr finden Zuspruch: 322 „GefĂ€llt mir“-Klicks gab es schon. Die Entscheidung auch auf Facebook prĂ€sent zu sein, war keine einfache. Gewagt hat es die Wehr trotzdem und hat nach eigenen Angaben „das Richtige“ getan.  [Weiterlesen…]

Mehrere tausend Menschen zeitweise "ohne Saft"

Ursachen fĂŒr Stromausfall unklar

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Wegen Kabelfehlern stiegen auch Trafostationen aus – die Folge war ein umfangreicher Stromausfall in mehreren Gemeinden. Archivbild

Rhein-Neckar, 19. Juni 2013. (red) Am spĂ€ten Nachmittag ging gestern in vielen Haushalten nichts mehr – denn der Strom war weg. Die EnBW gibt als Grund „Kabelfehler“ an – die Ursache ist aber bislang nicht bekannt. [Weiterlesen…]

Dachstuhlbrand im Carl-Diem-Weg

Rund 150.000 Euro Sachschaden

Hirschberg/Weinheim/Heidelberg, 26. April 2013. (red) Ein Feuer, das zunĂ€chst gestern Abend zunĂ€chst eine Hecke erfasst hatte, breitete sich ĂŒber die Fassade einer DoppelhaushĂ€lfte bis zum Dachstuhl aus. Die Feuerwehr Weinheim musste den Hirschberger Kameraden mit der Drehleiter zu Hilfe eilen. Verletzt wurde niemand – der Sachschaden ist mit von der Polizei geschĂ€tzten 150.000 Euro aber enorm. Zwei Wohnungen wurden unbewohnbar – die Kriminalpolizei ermittelt. [Weiterlesen…]

Saukopftunnel wieder befahrbar

Weinheim/Rhein-Necakar, 06. Februar 2012. (red/pol) Wie die Polizei aktuell mitteilt, ist der Saukopftunnel, der aufgrund eines PKW-Brandes am Montagabend gesperrt wurde, seit 20.00 Uhr wieder fĂŒr den Verkehr freigegeben.

Gegen 17.27 Uhr geriet ein PKW vor dem westlichen Tunnelportal in Brand. Der Fahrer und sein Beifahrer konnten das Fahrzeug verlassen, bevor dieses völlig ausbrannte. Der Sachschaden wird auf ca. 35.000,- Euro geschĂ€tzt. Die Ursache fĂŒr den Brand dĂŒrfte ein technischer Defekt gewesen sein.

Reporter RenĂ© Priebe ĂŒber heikle Einsatzbedingungen fĂŒr RettungskrĂ€fte

„Manchmal ist es ganz schön knapp“

Nur wenige Zentimeter Platz blieb zwischen parkenden PkwÂŽs und den Feuerwehrfahrzeugen in Heidelberg-Pfaffengrund. Foto: Marco Priebe

 

 

Rhein-Neckar/Heidelberg-Pfaffengrund, 29. Januar 2012. RenĂ© Priebe ist freier Kamerareporter, arbeitet fĂŒr Fernsehsender wie SWR, ZDF, RTL, Zeitungen und auch fĂŒr unsere Redaktion. Er ist in der Region gut vernetzt und oft sehr schnell vor Ort, wenn etwas passiert ist. Und er stellt fest, dass die EinsatzkrĂ€fte oft durch parkende Autos behindert werden – jede Behinderung kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

 

Von René Priebe

Der aktuelle Feuerwehreinsatz am Mittag in der Pfaffengrund Straße zeigte es deutlich, wie eng es werden kann wenn die Feuerwehr kommt.

Nur wenige Zentimeter war zwischen den parkenden Autos und der Löschfahrzeuge noch Platz um an den Einsatzort zu kommen, das Parken ist hier allerdings erlaubt.

GlĂŒcklichweise musste die Feuerwehr kein Feuer löschen, da der WohnungseigentĂŒmer den kleinen Brand bereits selbstĂ€ndig löschen konnte.

Aber man stelle sich mal vor,  ein Haus steht im Vollbrand, Menschenleben sind in Lebensgefahr und mĂŒssen gerettet werden, die Drehleiter wird dringend benötigt und es ist kein Durchkommen…

Nein, ich stelle es mir lieber nicht vor, da ich auch in so einer engen Straße in Pfaffengrund wohne. Aber jeder sollte sich einmal Gedanken darĂŒber machen und vielleicht muss auch gehandelt werden, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

 

Information der Polizei zum Einsatz:

„Heidelberg-Pfaffengrund: Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntagmittag die SpĂŒlmaschine eines Einfamilienhauses in der Pfaffengrundstraße in Brand. Der HauseigentĂŒmer entdeckte das Feuer gegen 14.30 Uhr und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Doch diese musste nicht mehr eingreifen, da der 42-jÀhrige den Brand selbstÀndig löschen konnte. Vorsichtshalber wurden er und die anderen vier Familienmitglieder wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden belÀuft sich auf ca. 500,- Euro.

Quelle: Polizei Heidelberg, Stand: 29.01.12, 16.20 Uhr“

Siehe auch unseren Text:

Zugeparkte Straßen: „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“

Youtube-Video ĂŒber einen „engen“ Einsatz:

Unterkreisfeuerwehren bekĂ€mpfen Großbrand in Heddesheim


Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 11. April 2011. (red/fw/pol) Der Großbrand einer Scheune in Heddesheim forderte die Feuerwehren im Unterkreis. Am Sonntagnachmittag kam es aus bisher ungeklĂ€rter Ursache zu einem Dachstuhlbrand in Heddesheim. Zwei Menschen wurden mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden soll mindestens 300.000 Euro betragen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Von Hardy Prothmann

Gegen 14.40 Uhr brach das Feuer auf einem Aussiedlerhof am Brunnenweg in Heddesheim in einer Scheune aus. Der Brand breitete sich nach Angaben der Polizei vom vorderen Stallbereich auf einen fĂŒr Erntehelfer genutzten Unterkunftsbereich aus und erfasste auch den Dachstuhl des Wohnhauses.

ZunĂ€chst bekĂ€mpften die Feuerwehren Heddesheim und Hirschberg den Brand, Dabei wurden sie durch die UnterkreisfĂŒhrungsgruppe des Unterkreis Ladenburg unterstĂŒtzt.

Großbrand in Heddesheim erfordert Großeinsatz der Unterkreiswehren.

Gegen 15:30 Uhr wurden nach Angaben der Feuerwehr Weinheim weitere Feuerwehren zur Überlandhilfe hinzugezogen. So wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt, die Feuerwehr Ilvesheim und die Feuerwehr Schriesheim mit zusĂ€tzlichen Drehleitern nachgefordert. Die Feuwehr Weinheim, Abteilung Stadt beispielsweise rĂŒckte mit dem kleinen Löschzug – Einsatzleitwagen, Drehleiter und Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Ziel war es, das Haupthaus zu retten – die Scheune war verloren. Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl des Hauses ĂŒbergegriffen. Mit Hilfe der Drehleitern aus Ladenburg, Schriesheim und Weinheim wurde die Dachhaut entfernt, um das Feuer zu löschen und die bereits eingesetzten Feuerwehren effektiv zu unterstĂŒtzen, sagte Ralf Mittelbach, Pressesprecher der Feuerwehr Weinheim.

Gegen 17:30 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass der Einsatz der Drehleitern nicht mehr benötigt wurde. Gegen 18 Uhr konnte die Weinheimer Feuerwehr wieder einrĂŒcken und den Einsatz beenden, wĂ€hrend die Feuerwehr Heddesheim bis in den spĂ€ten Abend weitere Nachlöscharbeiten durchfĂŒhren musste.

Ein 36-jÀhriger Mann und eine 44-jÀhrige Frau, die sich bei dem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung im dortigen Innenhof aufgehalten hatten, wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die anderen dort wohnenden Personen konnten in Sicherheit gebracht werden.

Der geschÀtzte Sachschaden belÀuft sich auf ca. 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auf dem heddesheimblog.de zeigen Fotos von zwei Fotografen vor Ort, zwei Perspektiven von Passanten und Fotos der Feuerwehr Weinheim. Der erste Block zeigt die Löscharbeiten am Nachmittag, der zweite den Einsatz vom Abend. Der Dritte Block dokumentiert das Ende der Löscharbeiten, der vierte Block den „Blick von außen“.

Mit Material von PolizeiprÀsidium Mannheim, Feuerwehr Weinheim.

Starke Rauchentwicklung durch brennenden Lkw auf der A5 – Anschlussstelle Hirschberg


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 15. Januar 2011. Ein in Brand geratener Lkw beschĂ€ftigte in den frĂŒhen Morgenstunden die Feuerwehr Weinheim auf der A5 in Fahrtrichtung Karlsruhe. Die Autobahn musste wegen der starken Rauchentwicklung zeitweise voll gesperrt werden.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Gegen 6.30 Uhr wurde heute der Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt ein LKW Brand auf der BAB5 Fahrtrichtung Karlsruhe gemeldet.

Kurz vor der Anschlussstelle Hirschberg, brannten Reifen und Teile der AbhÀngung eines Aufliegers, der mit Holz beladen war. Der Lkw Fahrer, selbst ein freiwilliger Feuerwehrmann aus Kleinheubach im Landkreis Miltenberg, konnte die Zugmaschine rechtzeitig abhÀngen.

Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde neben den Fahrzeugen der Abteilung Stadt ein weiteres Tanklöschfahrzeug der Abteilung Sulzbach mit 5000 Litern Wasser nachgefordert.

Zeitweise musste die A5 in Richtung Karlsruhe am frĂŒhen Morgen wegen der starken Rauchentwicklung voll gesperrt werden. Bild: Feuerwehr Weinheim

Mit einem Rohr und Schaum – Wassergemisch hatte ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz das Feuer schnell unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Ladung verhindern.

Parallel daszu wurde die Einsatzstelle gesichert und ausgeleuchtet. Obwohl das Feuer schnell unter Kontrolle war, dauerte es aber dennoch eine halbe Stunde, bis das Feuer endgĂŒltig gelöscht war.

Die Feuerwehr Weinheim konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Holzfracht verhindern. Bild: Feuerwehr Weinheim

Aufgrund der teilweisen starken Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste, die Autobahn in Richtung Karlsruhe zeitweise voll gesperrt werden. Daher bildete sich ein RĂŒckstau bis zum Weinheimer Kreuz.

Mit der WĂ€rmebildkamera wurde eine abschließende Brandnachschau gehalten. Nachdem auch hier keine weiteren Glutnester entdeckt wurden, konnte die Einsatzstelle der Polizei ĂŒbergeben werden.“

Über 120 Feuerwehrleute bei Brand am Saukopftunnel im Einsatz

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 15. November 2010. Um 18:37 Uhr ging der automatische Alarm der Brandmeldeanlage des TechnikgebĂ€udes Ost des Saukopftunnels bei den Feuerwehren ein. Um 18:41 Uhr waren die ersten EinsatzkrĂ€fte vor Ort – spĂ€ter insgesamt 44 Feuerwehrleute aus Weinheim, 72 aus Birkenau und den umliegenden Wehren sowie sechs von der Freudenberger Werksfeuerwehr und weitere RettungskrĂ€fte. Ein 20 Kilovolt-Leitung hatte Feuer gefangen.

Von Hardy Prothmann

Gut zwei Dutzend Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren standen vor und im Saukopftunnel auf der Birkenauer Seite. Die FeuerwehrmĂ€nner hatten die Brandstelle zwar gegen 19:30 Uhr schon so weit es möglich war begangen und gesichert – mussten aber darauf warten, dass der Strom abgeschaltet wird.

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Über 120 Feuerwehrleute waren im "Großeinsatz" am Saukopftunnel.

In einem Umspannkasten hatte eine 20 kV-Leitung Feuer gefangen. Eine extrem gefĂ€hrliche Situation fĂŒr die Feuerwehrleute – Löschen mit Wasser war nicht möglich. Die EinsatzkrĂ€fte der Freudenberger Werksfeuerwehr waren mit CO2 vor Ort, womit das Feuer letzlich gelöscht werden konnte.

„Wir haben allein sieben AtemgerĂ€tetrĂ€ger-Trupps im Einsatz gehabt“, sagte der Weinheimer Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht nach dem Einsatz: „Bis zur Abschaltung mussten wir Abstand halten und warten.“ In das oberhalb des Tunnels gelegene GebĂ€ude fĂŒhren von je baden-wĂŒrttembergischer und hessischer Seite Starkstromleitungen. Infolge des Brandes kam es zu StromausfĂ€llen in Birkenau und der Umgebung, vor allem Nieder-Liebersbach. Ein Zusammenhang wird vermutet, ist aber noch nicht bestĂ€tigt.

Der Saukopftunnel wird von zwei „redundant“-ausgelegten TechnikgebĂ€uden versorgt, auf Weinheimer und Birkenauer Seite. FĂ€llt eines aus, springt das andere ein. Soweit die Theorie. Doch nach dem Brand hat das nicht funktioniert. Der Tunnel bleibt deshalb vorerst fĂŒr vermutlich mehrere Tage gesperrt.

Den Schaden bezifferte Kommandant Albrecht auf „bestimmt 50.000 Euro“ fĂŒr die Anlage: „Aber die Folgekosten werden sehr viel höher sein. Das GebĂ€ude ist verqualmt und mit Ruß ĂŒberzogen.“ Der dĂŒrfte giftig sein, haben doch immerhin Kabel gebrannt.

Die Feuerwehrleute blieben bei dem Einsatz unverletzt.

Als Ursache vermutet die Feuerwehr einen technischen Defekt. Nach Informationen der Redaktion gab es keine BeschĂ€digungen an den TĂŒren, die allesamt aufgeschlossen werden mussten, um zum Brandherd vorzustoßen.

Anmerkung der Redaktion:
Entgegen anderslautenden Meldungen, beispielsweise des DarmstĂ€dter Echos und des Mannheimer Morgens, gab es keinen Brand „im“ Saukopftunnel.

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