Dienstag, 18. Juni 2019

Brandschutzmaßnahmen fĂŒr die Karl-Drais-Schule

„Wir wĂŒrden PrĂŒgel einstecken, wenn wir das versĂ€umen“

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Der Sanierungsplan fĂŒr die Karl-Drais-Schule stand bereits fest, entsprechende Mittel wurden eingeplant. Nun wird angepasst, denn der bestehende Brandschutz reicht nicht mehr aus. Das ergaben verschiedene Begehungstermine mit dem Landratsamt. Kurzfristig wird nun ein Brandschutzkonzept erstellt. Danach werden unverzĂŒglich entsprechende Maßnahmen bezĂŒglich des Brandschutzes durchgefĂŒhrt. Damit wird auch das Sanierungskonzept der Schule nochmals angepasst. Von den Kosten ganz zu schweigen. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-WĂŒrttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei BrĂ€nden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und UnglĂŒcksfĂ€llen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe SicherheitsqualitĂ€t gewĂ€hrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich tĂ€tige EinsatzkrĂ€fte. In Baden-WĂŒrttemberg bieten ĂŒber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Feuerwerk: Feinstaub, LĂ€rm und Treibhausgas

Guten Tag!

Hirschberg, 31. Dezember 2009. Bleigießen, ein GlĂ€schen Sekt und das Feuerwerk um Mitternacht gehören fĂŒr die meisten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in Deutschland traditionell zum letzten Abend des Jahres. Jeder kennt aber auch die Situation, wenn um Mitternacht die Luft „zum Schneiden“ ist, die Augen brennen und es im Hals kratzt. Wenn wir Feuerwerkskörper abbrennen, steigt die Belastung der Luft mit Schadstoffen explosionsartig an.


Zu großen Teilen besteht der Feuerwerksqualm aus Feinstaub (PM – Particulate Matter, PM10 – Staubteilchen mit einem Durchmesser <10-”m). Es ist erwiesen, dass Feinstaub negativ auf den Gesundheitszustand wirkt.

Bis zu 100 Mal höhere Belastung mit Feinstaub

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Schönes Spektakel bringt Feinstaubbelastung, LĂ€rm und MĂŒll. Bild: Umweltbundesamt

Beispielhafte Auswertungen des Umweltbundesamtes fĂŒr den Jahreswechsel 2005/2006 zeigen, dass am ersten Tag des neuen Jahres die Luftbelastung mit gesundheitsgefĂ€hrdendem Feinstaub vielerorts so hoch ist wie sonst im ganzen Jahr nicht. PM10-Stundenwerte von bis zu 4000 -”g/m-Âł (4000 -”g/m-Âł = 4000 Mikrogramm PM10 pro Kubikmeter Luft) sind in der ersten Stunde des neuen Jahres in GroßstĂ€dten keine Ausnahme. Im stadtnahen, lĂ€ndlichen Bereich erreichen die PM10-Stundenwerte zwar nicht derartige Spitzen, doch ein drastischer Anstieg ist auch hier festzustellen.

In Deutschland werden zu Silvester rund 10.000 Tonnen Feuerwerk abgebrannt. Dabei werden große Mengen Feinstaub freigesetzt.

Pikant: Keine der 39 StĂ€dte, die 2009 eine Umweltzone haben, verbietet die Knallerei. Dabei sind Umweltzonen eingerichtet worden, um die Feinstaub-Belastung in der Luft zu senken. Dabei ist die Luft an keinem Tag im Jahr so hoch mit Feinstaub belastet wie am 1. Januar. Das Umweltbundesamt berichtet, dass zwischen Mitternacht und ein Uhr frĂŒh die Belastung bis zu hundert mal höher ist als normal.

Die rund 10.000 Tonnen Feuerwerk der Deutschen belasten zudem die AtmosphĂ€re mit verschiedenen Treibhausgasen, deren Klimawirkung rund 2.300 Tonnen Kohlendioxid entspricht. Diese Zahl hat die Landwirtschaftliche Versicherungsanstalt MĂŒnster nach Angaben des Versicherungskonzerns Allianz ermittelt.

10.000 Tonnen Knaller = 550 FlĂŒge MĂŒnchen/New York und zurĂŒck

Dies entspreche 25 Gramm CO2 pro Kopf der Bevölkerung oder 550 ÜberseeflĂŒgen von MĂŒnchen nach New York und wieder zurĂŒck. Da jeder Einwohner in Deutschland pro Jahr rechnerisch rund zwölf Tonnen CO2 freisetze, falle der Beitrag durch das Silvester-Feuerwerk allerdings vergleichsweise gering aus.

Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz erklĂ€rten 77 Prozent der Befragten, ihnen falle zum Thema Silvester-Feuerwerk vor allem Geldverschwendung ein. Rund 71 Prozent fĂŒrchten sich vor Verletzungen, 63 Prozent halten die MĂŒllberge fĂŒr problematisch und etwas mehr als die HĂ€lfte denken an SachbeschĂ€digungen. Die deutschen Versicherungen zahlen laut Allianz jĂ€hrlich rund 40 Millionen Euro fĂŒr mehr als 22.000 SachschĂ€den, die in der Weihnachtszeit und der Silvesternacht entstehen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog