Donnerstag, 13. Juni 2019

Bargeld und Haarschneidescheren gestohlen

Einbruch in FriseurgeschÀft

polizei_feature11_tnHirschberg, 25. August 2014. (red/pol) Am frĂŒhen Samstagmorgen hebelte ein unbekannter TĂ€ter zwischen 01:30 Uhr und 06:45 Uhr die TĂŒr eines Friseursalons in der Breitgasse in Hirschberg-Großsachsen auf und gelangte so in das GeschĂ€ft. Hier entwendete er rund 500 Euro Bargeld sowie hochwertige Haarschneidescheren und Haarschneidemesser im Wert von ĂŒber 1200 Euro. Es konnten vor Ort keine Spuren gesichert werden.

Zeugen gesucht

Verkehrsunfall behindert Berufsverkehr

Hirschberg/Großsachsen, 21. August 2014. (red/pol) Am Mittwochnachmittag, gegen 15:20 Uhr, kam es auf der B3, Höhe Breitgasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Lastwagen mit AnhĂ€nger. [Weiterlesen…]

FĂŒhrerschein sichergestellt

Mit ĂŒber 1,2 Promille am Steuer unterwegs

Hirschberg, 19. MĂ€rz 2014. (red/pol) Weil eine 56-jĂ€hrige Autofahrerin am Mittwoch um 00:15 Uhr in der Breitgasse zu schnell und unsicher unterwegs war, fiel sie einer Polizeistreife auf. Die Fahrerin kam mehrfach auf die Gegenfahrbahn und geriet einmal auch in den GrĂŒnstreifen. Bei der Kontrolle wurde Alkoholgeruch in der Atemluft bemerkt, ein Alkoholtest ergab einen Wert von ĂŒber 1,2 Promille. Auf dem Revier entnahm ein Arzt eine Blutprobe, der FĂŒhrerschein wurde sichergestellt.

Sonntag, 16. MĂ€rz ab 14:30 Uhr

28. Sommertagszug in Großsachsen

Hirschberg, 07. MĂ€rz 2014. (red/pm) Am 16. MĂ€rz findet der Hirschberger Sommertagszug statt. In diesem Jahr fĂŒhrt er durch die Straßen und Gassen im Ortsteil Großsachsen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat verabschiedet Stellplatzsatzung fĂŒr Großsachsen

Mehr Parkraum auf PrivatgrundstĂŒcken

Hirschberg, 04. MĂ€rz 2014. (red) Wer in Großsachsens Ortskern zukĂŒnftig baut, muss fĂŒr mehr ParkplĂ€tze sorgen. Das hatte der Gemeinderat bereits im letzten Jahr beschlossen. In seiner jĂŒngsten Sitzung verabschiedete er die von der Verwaltung vorgeschlagene Stellplatzsatzung. Die EinwĂ€nde aus der Beteiligung der Öffentlichkeit kamen nicht zum Tragen. [Weiterlesen…]

Das Forum fĂŒr Ortsgestaltung und Ortserhaltung fragte: "Wie sollen sich unsere Ortskerne entwickeln?"

Was Hirschberg von MĂŒnchingen lernen kann

Hirschberg, 18. Februar 2014. (red/csk) Das Hirschberger Forum fĂŒr Ortsgestaltung und Ortserhaltung hatte eingeladen. Und gut 70 GĂ€ste kamen. Die Entwicklung der Hirschberger Ortsteile – wo soll sie hingehen? Wie kann sie geplant und umgesetzt werden? Das waren die Fragen, mit denen sich die BĂŒrger/innen – unter ihnen GemeinderĂ€te aller Fraktionen – an diesem Abend beschĂ€ftigten. Laut Philipp Dechow, einer der Referenten des Abends, sei es wichtig,  fĂŒr das Thema ein Bewusstsein zu schaffen. Das hat das Forum zweifelsfrei erreicht. So voll wie an diesem Abend war der Anbau der Alten Turnhalle wohl noch nie. [Weiterlesen…]

Verursacher sieht Anzeige entgegen

FußgĂ€nger angefahren

polizei_feature11_tnHirschberg, 15. Februar 2014. (red/pol) Am frĂŒhen Dienstagmorgen, kurz nach 06:00 Uhr, kam es in der Breitgasse/Jahnstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 22-jĂ€hriger FußgĂ€nger leicht verletzt wurde. Der 53-jĂ€hrige Ford-Fahrer bog in die Jahnstraße ein und erfasste dabei den bereits in der Fahrbahnmitte befindlichen FußgĂ€nger, teilte die Polizei mit. [Weiterlesen…]

2.500 Euro Sachschaden

Pkw beim Parken beschÀdigt

polizei_feature11_tnHirschberg/Rhein-Neckar, 10. Februar 2014. (red/pol) Beim Ein- oder Ausparken beschĂ€digte ein bislang unbekannter Autofahrer Im Zeitraum von Samstag, 10 Uhr und Sonntag, 10 Uhr, einen in der Breitgasse abgestellten Opel Astra. Ohne sich um den Schaden in Höhe von ca. 2.500 Euro zu kĂŒmmern, setzte der Fahrer die Fahrt unerkannt fort. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Weinheim unter Telefon 06201/10030 entgegen.

Gemeinderat beschließt weitere Beteiligung an LinienbĂŒndel "Odenwald SĂŒd"

Bus 682 wird verlÀngert

Hirschberg/Weinheim, 13. Dezember 2013. (red/ld) Die Buslinie 682 könnte ab dem 01. Juni 2014 weiter durch Großsachsen fahren. Am Mittwoch beschloss der Hirschberger Gemeinderat einstimmig die Beteiligung an der Finanzierung des LinienbĂŒndels „Odenwald SĂŒd“ durch die Stadt Weinheim bis nach Großsachsen. Nun muss die Stadt Weinheim entscheiden, ob sie die Linie 682 wieder in das LinienbĂŒndel „Odenwald SĂŒd“ aufnimmt. [Weiterlesen…]

Aufstellung der UmzĂŒge

St. Martin ritt durch Schnee und Wind…

sanktmartin

Hirschberg, 17. Oktober 2013. (red/pm) Auch in diesem Jahr werden wieder die traditionellen MartinszĂŒge in beiden Ortsteilen durchgefĂŒhrt. Hier die Aufstellung: [Weiterlesen…]

Interkommunale Zusammenarbeit mit Dossenheim und Schriesheim beschlossen

LĂ€rmaktionsplan – ohne Aktion!

Hirschberg, 18. Juli 2013. (red/aw)  Seit 2003 besteht die EU-Richtlinie zur „Bewertung und BekĂ€mpfung von UmgebungslĂ€rm“. Nun kommt sie auch in Hirschberg an. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Dienstagabend die Aufstellung eines LĂ€rmaktionsplans fĂŒr alle Hauptverkehrsstraßen sowie alle Schienenstrecken der Gemeinde. Da aber Hirschberg nicht allein fĂŒr die betroffenen Straßen zustĂ€ndig ist, entschied man sich auch fĂŒr eine interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Schriesheim und Dossenheim. EntscheidungstrĂ€ger fĂŒr VerĂ€nderungen bleiben aber trotz eines kommunalen LĂ€rmaktionsplans, in den meisten FĂ€llen die ĂŒbergeordneten Behörden. [Weiterlesen…]

Fahrerflucht nach Unfall

Pkw gestreift

Hirschberg, 08. Juli 2013. (red/pol) Vergangenen Samstag streifte ein Pkw-Fahrer gegen 19:00 Uhr mit seinem rechten Außenspiegel den linken Außenspiegel eines ordnungsgemĂ€ĂŸ geparkten VW Busses. Anschließend beging er Fahrerflucht. [Weiterlesen…]

VerkehrsbeschrĂ€nkungen in Großsachsen

Einweihung des Tabak-Hofes und „Jazz uff de Gass“

Hirschberg, 20. Juni 2013. (red/pm) Aufgrund der Einweihung des Tabak-Hofes und „Jazz uff de Gass“ werden zwischen dem 22. und 23. Juni Straßen gesperrt. [Weiterlesen…]

Vom 02. bis 05. April Vollsperrung

Vollsperrung Breitgasse Großsachsen

Hirschberg, 25. MĂ€rz 2013. (red/pm) Wegen Tiefbauarbeiten an Kanal- und Hauptwasserleitungen wird die Breitgasse/ L596 in Großsachsen vom 02.04. bis 05.04 2013 voll gesperrt sein.

Information der Gemeinde Hirschberg:

„Die Sperrung fĂŒr den Durchgangsverkehr beschrĂ€nkt sich auf den Straßenbereich zwischen der Kreuzung Brunnengasse und Drittelsgasse. Die örtliche Umleitung ĂŒber die Brunnengasse, Sachsenstraße und Hohensachsener Straße ist beschildert. Fragen dazu beantwortet das Bauamt der Gemeinde Hirschberg, Herr Frey, Tel. 06201/ 59843.“

Probleme mit dem Abfluss noch nicht behoben

BĂŒro des BĂŒrgerdienstes bleibt vorerst geschlossen

Hirschberg/Großssachsen, 18. Dezember 2012. (red/aw) Die RĂ€ume des BĂŒrgerdienstes bleiben vorerst geschlossen. Probleme mit Abflussrohren sorgen fĂŒr einen „unzumutbaren Geruch“. Alle Dienstleistungen des BĂŒrgerbĂŒros werden solange in das Hirschberger Rathause ausgelagert.

Probleme mit den Abflussrohren fĂŒhren zu einem nicht ertrĂ€glichen Raumklima. Es rieche, wie auf einem „Bahnhofsklo“ heißt es aus dem Rathaus. Ein Zustand, der weder den Bediensteten noch den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern zugemutet werden kann.  Daher mĂŒssen die RĂ€umlichkeiten des BĂŒrgerdienstes in der Breitgasse 5a bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Das BĂŒro war bereits vor einigen Wochen geschlossen worden, um die Probleme zu beheben. Anscheinend mit wenig Erfolg. Nachdem die RĂ€umlichkeiten am Freitag, den 07. und Montag, den 10. Dezember kurzzeitig wieder geöffnet waren, musste der Hirschberger BĂŒrgerdienst nun das BĂŒro wieder schließen. Jetzt wird nachgebessert.

Wie lange die Arbeiten an den Abflussrohren dauern, ist derzeit noch nicht abzusehen. Auf Nachfrage des Hirschbergblogs bestÀtigte das Rathaus lediglich, dass diese bis ins neue Jahr andauern werden.

Die Dienstleistungen des BĂŒrgerdienstes können in der Zwischenzeit trotzdem in Anspruch genommen werden. Die zustĂ€ndigen Mitarbeiter agieren, auch zwischen Weihnachten und Neujahr, solange aus den RĂ€umen des Rathauses in der Großssachsener Straße 14.

RĂŒckblick auf die Ereignisse des Jahres

Mitgliederversammlung 2012 der Freien WĂ€hler

Hirschberg, 29. November 2012. (red/pm) Bei der Mitgliederversammlung der Freien WĂ€hler Hirschberg in der „Rose“ in Leutershausen blickten die Mitglieder zurĂŒck auf die Ereignisse des vergangenen Jahres. Der erste Vorsitzende Alexander May schloss die Totenehrung an: Herbert Krebs und Imtrude Bernhard waren in diesem Jahr verstorben.

Information der Freien WĂ€hler Hirschberg:

„In seinem Bericht beleuchtete May die Ereignisse des vergangenen Jahres. Er berichtete vom Hilfeleistungszentrum, vom OEG – Ausbau und anderen Maßnahmen(wie Seniorenzentrum und Kinderkrippen). Der auf den Tischen liegende Flyer wurde von ihm ebenfalls angesprochen. Bei den Schwerpunkten der Freien WĂ€hler verwies May auf das Internet. Kurz erwĂ€hnte er die Schwerpunkte „Bildung, Kirche, Brauchtumspflege“, „Ehrenamtliches Engagement“(Feuerwehrhaus Leutershausen fĂŒr Vereine), „Familie“, „Finanzen“(Gewerbesteuer werde steigen, sie bleibe aber unter dem Kreisschnitt; die Schulden seien zwar gestiegen, aber es seien auch entsprechende Vermögenswerte dazu gekommen) und „Umwelt“(Sanierung der KanĂ€le sei wichtig, weiterer Ausbau der Photovoltaik werde unterstĂŒtzt). Die Finanzen der Freien WĂ€hler sieht May positiv, man habe ordentlich gewirtschaftet(auch wenn man mehr ausgegeben habe als eingenommen. Die Kosten fĂŒr die an die Gemeinde ĂŒbergebenen BĂ€nke und den Flyer schlĂŒgen halt zu Buch). Beim Haushaltsplan der Gemeinde fĂŒr 2013 sieht er es als bedenklich an, dass der geplante Überschuss von 800.000 € nur durch GrundstĂŒcksverkĂ€ufe möglich sei. Es sei das Ziel, ausgeglichen zu wirtschaften. FĂŒr 2012 erwartet May, dass bei den Einnahmen ein Plus von etwa 800.000 € herauskommt.

Veranstaltungen 2012

SchriftfĂŒhrer Walter Brand nannte die Veranstaltungen der Freien WĂ€hler in 2012 und zĂ€hlte die vier Vorstandssitzungen, das Heringsessen, den Besuch bei ABB Heidelberg mit einer Klasse der Drais-Schule, die Teilnahme an der Versammlung des Landesverbandes in Wernau, den Besuch des Biomassekraftwerks der AVR in Sinsheim und des Schlossgartens Schwetzingen, die Übergabe der BĂ€nke an die Gemeinde, den Vortrag mit Landrat Stefan Dallinger und die Veranstaltungen Neuer Wein und Zwiebelkuchen und das Martinsgansessen auf.

Petra Fading stellte die Kasse vor, demnach haben die Freien WĂ€hler im zurĂŒckliegenden Jahr rd. 600 € mehr ausgegeben als eingenommen, sie nannte ebenfalls wie May die Investitionen fĂŒr BĂ€nke und Flyer sowie die Haftpflichtversicherung fĂŒr Veranstaltungen. Fading regte an, das bestehende Jugendkonto wieder mit Spenden zu fĂŒllen.

Bei den Aussprachen zu den Berichten fragte Manfred Kopp, woher die zu erwartenden Mehreinnahmen fĂŒr 2012 i.H.v. von 800.000 € kĂ€men. Peter Johe verwies auf die höheren Einkommersteueranteile und die SchlĂŒsselzuweisungen.
Volker Barzyk(2. Vorsitzender) bestĂ€tigte, dass die ĂŒbergebenen BĂ€nke sehr gut angenommen wĂŒrden. Die am Tabakhof vor Jahren ĂŒbergebene Bank sollte ĂŒberarbeitet werden.

KassenfĂŒhrung

Die KassenprĂŒfer Christoph Oeldorf und Dr. Gerd Ewald stellten eine saubere und ordentliche KassenfĂŒhrung fest. Ewald betonte, dass nichts zu beanstanden sei. Die von ihm beantragte Entlastung der Kassiererin und des Gesamtvorstands wurde einstimmig von der Versammlung gewĂ€hrt.

Bei TOP 6 beantragte May, dass der Beitrag fĂŒr Ehepartner (25 €/Jahr) auch fĂŒr Partnerschaften ab 2013 gelten soll. Der Antrag wurde einstimmig angenommen, die Satzung wird entsprechend geĂ€ndert. – An der Stelle fĂŒgte May ein, dass der Newsletter an rd. 200 EmpfĂ€nger versendet werde, er werde sehr gut angenommen.

RĂŒckblick

Bei seinem Bericht aus dem Gemeinderat ging Peter Johe zunĂ€chst auf die von den Freien WĂ€hlern geforderte Trainingshalle ein. Die auf den Weg gebrachte Standortanalyse prĂŒfe den Anbau an der Sachsenhalle, eine Trainingshalle an einem anderen Standort und den Bau einer großen Halle mit 2000 SitzplĂ€tzen. Das Ergebnis liege noch nicht vor. Johe hatte Zweifel an der großen Lösung(zu teuer). – Beim Vorhaben bezogenen Bebauungsplan Breitgasse/Drittelsgasse ging er auf den Gegenwind durch die GrĂŒne Liste und die BĂŒrgerinitiative Sterzwinkel ein. Sie wollten die Bebauung verhindern, weil eine zu große Baudichte erfolge, die Fallwinde beeintrĂ€chtigt seien, ein historischer Gewölbekeller zerstört werde und die GebĂ€ude zu hoch seien. Die Kritik wies der deutlich zurĂŒck, die Vorstellungen des Bauherrn hielten sich in allen Punkten im Rahmen des Üblichen und passten sich der Umgebungsbebauung an. Der Keller stehe nicht unter Denkmalschutz.

GrĂŒne Liste und die BĂŒrgerinitiative wollten Innenverdichtung, wenn sie jedoch anstehe, dann seien sie dagegen. Er verwies i.d.Z. auch auf die Bebauung Lindenbrunnen in Leutershausen.

– Bei den KindergartenplĂ€tzen habe es in 2011 einen Engpass gegeben, durch den Anbau am Katholischen Kindergarten in Leutershausen sei das Problem jedoch behoben worden. Dabei habe die politische Gemeinde 90 % der Kosten getragen. Nun seien ausreichend PlĂ€tze vorhanden. – Bei den KrippenplĂ€tzen fĂŒr Kleinkinder haben die Eltern ab 01.08.2013 einen Anspruch auf einen entsprechenden Platz. Ende 2011 waren in Hirschberg 73 PlĂ€tze vorhanden, es fehlten 100 PlĂ€tze. Die Bundesregierung rechne mit einem tatsĂ€chlichen Bedarf von 34 % zum 01.08.2013. In Hirschberg wĂŒrden in der Rheinstraße(Leutershausen-West) und in der Bahnhofstraße zusĂ€tzliche PlĂ€tze rechtzeitig gebaut werden bzw. dazu kommen, so dass in Hirschberg eine Bedarfsabdeckung von ĂŒber 40 % erreicht werde(entspricht Durchschnittswert im Rhein Neckar Kreis). Sollte der Bedarf grĂ¶ĂŸer sein, könne man im Sterzwinkel weitere KrippenplĂ€tze errichten. Nach Johe wird 2014 das Land 68 % der Kosten fĂŒr die KrippenplĂ€tze ĂŒbernehmen, gegenĂŒber dem jetzigen Zustand eine deutliche Verbesserung fĂŒr die Eltern.

– Der Evang. Kindergarten in Großsachsen wird umgebaut/aufgestockt. Man will damit neuen Vorschriften entsprechen(neben einem Gruppenraum muss auch noch ein kleiner Raum vorgehalten werden). Außerdem erwartet man, dass die Ganztagsbetreuung steigen wird. Die Kosten fĂŒr den Umbau werden auf 7 – 800.000 € geschĂ€tzt, die politische Gemeinde wird davon 90 % ĂŒbernehmen. Energetische Maßnahmen sind dabei noch nicht berĂŒcksichtigt. – FĂŒr den angedachten Bauernhofkindergarten auf dem Marbacherhof bestand kein Bedarf, daher wurde er von Freien WĂ€hlern abgelehnt. Der Antrag pro Kindergarten fand keine Mehrheit. Die Gemeinde hat dadurch jĂ€hrlich rd. 100.000 € gespart. Der Elternbeitrag wĂ€re mit 240 € monatlich sehr hoch gewesen(normal sind 100 €).

– Das als Ärztehaus vorgesehene Feuerwehrhaus Großsachsen ist fĂŒr Internisten, KinderĂ€rztin, Allgemeinmediziner, OrthopĂ€de, Apotheke und Physiotherapie gedacht. Der gegebene Bebauungsplan ist daher zu Ă€ndern. Nach Johe’s Auffassung sind mit Blick auf die erwartende Verkehrsentwicklung(insbesondere ruhender Verkehr) lenkende Maßnahmen notwendig, dabei ist auch die Tiefgarage beim Seniorenzentrum einzubeziehen. Die Verwaltung prĂŒft gegenwĂ€rtig die nĂ€chsten Schritte. – Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung fĂŒr den Sterzwinkel hatten die Freien WĂ€hler die von BM Just vorgetragene Meinung ĂŒbernommen. diese wurde von der BĂŒrgerinitiative kritisiert. Die Verwaltung wird zur Aussage der BĂŒrgerinitiative Stellung nehmen. – Johe berichtete weiter von der neuen Anzeigentafel in der Beck-Halle, von der im Werden begriffenen Toilettenanlage auf dem Friedhof in Großsachsen und vom inzwischen zweifelhaft gewordenen Autobahnanschluss LĂŒtzelsachsen. Evtl. soll der Standstreifen auf der A 5 zur Fahrbahn umfunktioniert werden. – Bei der Werkrealschule(Draisschule) wisse man noch nicht genau, wohin die Reise geht. Eine Arbeitsgruppe untersuche die Möglichkeiten, es könne die Gemeinschaftsschule dabei herauskommen.

54 Kommunen und 550.000 Einwohner

Fritz Bletzer stellte den Rhein Neckar Kreis vor (54 Kommunen und 550.000 Einwohner), der Sozialbereich schlucke rd. 250 Mio € im Jahr, das entspreche der Kreisumlage. Der im Gesamtetat 2012 zu erwartende Überschuss von 12 Mio €, gehe in die Schuldentilgung, in die Sanierung von Straßen, in Radwege und in den ÖPNV. – Bei der AVR(Tochter des Kreises) gebe es neue Entwicklungen. Das im Juni 2012 besichtigte Biomassekraftwerk habe momentan noch Verlust, da Sinsheim nicht genug WĂ€rme abnehme. In Rauenberg sei eine Photovoltaikanlage(AVR) geplant. – Der Haushaltsplan des Kreises fĂŒr 2013 werde am 11.12.12 beraten und danach verabschiedet.

Aus dem Arbeitskreis Jugend war von zwei Veranstaltungen zu berichten, die Sommerrodelbahn wurde im August besucht, im MĂ€rz hatten die Freien WĂ€hler mit einer Klasse der Draisschule das Ausbildungscenter von ABB in Heidelberg besichtigt. Es wird das Ziel sein, Ă€hnliche Veranstaltungen auch in 2013 durchzufĂŒhren.

FĂŒr 2013 planen die Freien WĂ€hler wieder 4 Vorstandssitzungen und gesellige Veranstaltungen wie Heringsessen und Martinsgansessen sowie „Neuer Wein Zwiebelkuchen“ auf dem Obsthof Volk. Weitere Infoveranstaltungen(wie z.B. Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidaten) sind geplant, sie werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Unter Verschiedenes wurde kritisiert, dass die RuhebĂ€nke beim Hilfeleistungszentrum fehl genutzt wĂŒrden. Sie seien fĂŒr Besucher gedacht gewesen. Sie sollten vorne an der Straße stehen (Klaus Peekel). Manfred Kopp kritisierte den Landesverband der Freien WĂ€hler in Ba-WĂŒ. Mit Blick auf die Kommunalwahlen mĂŒsse mehr in der Öffentlichkeit geschehen. May sah die StĂ€rken der Freien WĂ€hler mehr auf kommunaler Ebene.

Fahrt nach Straßburg

Volker Ehret sah im Verhalten des Landesverbandes NormalitĂ€t, da kaum hauptamtliches Personal vorhanden sei. – Walter Brand berichtete, dass die Fahrt nach Straßburg am 16.12.12 ausgebucht ist. – Der Fußweg zwischen Evang. Kirche und dem Parkplatz am Friedhof in Leutershausen sollte nach Irmgard Ehret besser ausgeleuchtet werden. Werner Volk hatte dies im Gemeinderat vorgetragen, BM Just habe hierfĂŒr kein Erfordernis gesehen.

– Manfred Kopp warnte von der Installation einer Pelletsheizung im Rathaus, die Nachbarn wĂŒrden GeruchsbelĂ€stigung ertragen mĂŒssen, er verwies auf die Sachsenhalle. May sah in der Verschiebung der Entscheidung ĂŒber die Heizungsanlage eine richtige Vorgehensweise. May betonte, dass ihm die Arbeit als 1. Vorsitzender weiterhin Spaß mache und dankte den Vorstandskollegen fĂŒr die Mitarbeit. Er wĂŒnschte eine gute Zeit.“

Diskussion im Gemeinderat

Respekt, Herr BĂŒrgermeister!

Hirschberg, 27. September 2012. (red/sap) Im Hirschberger Gemeinderat gab es bei der Diskussion um die Bebauung in der „Breitgasse/Drittelsgasse“ einen heftigen Schlagabtausch. Mancher Gemeinderat verfehlte dabei den guten Ton. Der BĂŒrgermeister blieb, wie so oft, souverĂ€n, kritisierte aber die emotionalen Schwingungen.

Kommentar: Sabine Prothmann

Akribisch und in klaren Worten, wie es nunmal seine Art ist, fasste BĂŒrgermeister Manuel Just in der Gemeinderatssitzung vom 25. September zum wiederholten Mal die „Historie“ um den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Breitgasse/Drittelsgasse“ zusammen. Beleuchtete Fragen und Argumente und stellte klar:

Ich als BĂŒrgermeister komme zu dem Ergebnis, dass man alle EinwĂ€nde ausrĂ€umen konnte.

Und klar war auch, dass sich ein Teil des Gemeinderates, die Fraktion der GrĂŒnen Liste Hirschberg (GLH), seiner Argumentationskette nicht wĂŒrde anschließen können oder wollen.

Aber unterschiedliche Meinungen und Überzeugungen gehören nun mal in einen Gemeinderat. Das ist schließlich Demokratie. Und das ist gut so.

Weniger gut war die Art, wie ein Teil der Hirschberger Fraktionen – und das betraf eindeutig nicht die CDU und nicht die SPD – begann, Spitzen zu verteilen und unsachlich aufeinander rum zu hacken – teilweise unter der GĂŒrtellinie.

Just sprach von Porzellan, das zu Bruch gegangen sei und von Grenzen, die ĂŒberschritten wurden. Dennoch blieb der BĂŒrgermeister ruhig und hörte sich mit einer von außen betrachtet bewundernswerten Disziplin an, was einzelne GemeinderĂ€te der anderen drei Fraktionen vom Stapel ließen. Als wĂ€re er der Erfinder der „Politik des Gehörtwerdens“.

Da wurde polemisiert und beleidigt. Der eine redete sich in Rage, der nÀchste verteilte niveaulose Spitzfindigkeiten und der nÀchste begann am Ende der Diskussion wieder beim Anfang.

Dem anderen zuhören, stand eindeutig nicht auf der Tagesordnung. Und so kaute man wieder und blieb berechenbar. Das Ergebnis war demnach weder ĂŒberraschend noch wirklich interessant und auch das ist anscheinend Demokratie, denn so macht man’s ja auch schließlich in Berlin. Bedauerlich, dass man auf der kleinen die große BĂŒhne nachahmt – wo doch das bundespolitische Theater schon langweilig genug ist.

Wenig verwunderlich, dass Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD) sagte: „Ich wollte zuhören und warten, ob ich was Neues höre, aber dies war nicht der Fall.“

Schade, wenn die Diskussion um ein Projekt in GrabenkĂ€mpfe ausartet. Dem möchte keiner wirklich zuhören, sicher auch nicht die wenigen Hirschberger BĂŒrger, die gekommen waren.

Und so muss man Karl Heinz Treiber Recht geben, wenn er sagt: „Mancher wird sich nach dieser Sitzung als Gewinner fĂŒhlen, aber wir sind alle Verlierer.“

Doch, anders als er meinte, wurde nicht die „Schlacht“ um den Bebauungsplan, sondern die um den guten Ton verloren.

Respekt, Herr BĂŒrgermeister! Ich hĂ€tte nicht so ruhig bleiben können. Mir wĂ€re vermutlich die Hutschnur geplatzt.

In der Breitgasse/Drittelsgasse wird gebaut

Heftige Diskussion und wenig Neues

Hinter dieser Mauer wird demnÀchst gebaut. Foto: Hirschbergblog.

Hirschberg, 27. September 2012. (red/sap) Lange wurde darĂŒber diskutiert, jetzt wurde es entschieden: In der Breitgasse/Drittelsgasse wird gebaut. Die Stellungsnahmen der Gemeinderatsfraktionen waren teils kontrovers und, wie BĂŒrgermeister Just betonte, hoch „emotional“.

Von Sabine Prothmann

Vorsorglich hatte die Hirschberger Verwaltung den Besucherbereich bis ins Foyer des Ratssaal bestuhlt. Man hatte wohl mit viel Andrang, vor allem von der „Gegnerseite“ gerechnet.

Doch viele StĂŒhle blieben leer und nur gut zehn Hirschberger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger waren gekommen, um bei der Entscheidung um den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Breitgasse/Drittelsgasse“ dabei zu sein.

Die „Historie“

BĂŒrgermeister Manuel Just ging eingangs der Sitzung ausfĂŒhrlich auf die Historie des „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ ein. In der Breitgasse/Drittelsgasse sollen vier HĂ€user mit 14 Wohneinheiten entstehen, dafĂŒr wurde ein vorhabenbezogener Bebauungsplan vorgelegt. Erstmals wurde dieser in nichtöffentlicher Sitzung am 29. Februar 2011 beraten.

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 28. Februar 2012 lag der erste Entwurf vor und wurde – vor allem auch im Hinblick auf die gewĂŒnschte Innenverdichtung – einstimmig beschlossen.

„Wir sind uns wohl einig, es geht hier um das ‚Wie‘ und nicht um das ‚Ob'“, erklĂ€rte Just.

Zwischen MĂ€rz und April diesen Jahres hatte eine Offenlage des Bauvorhabens stattgefunden. Die EinwĂ€nde der Bevölkerung und der GLH konzentrierten sich zum einen auf die Höhe der Bebauung (bis zu 12,81 Meter), die MassivitĂ€t und die damit verbundene Versieglung (60 Prozent). Zudem wurde kritisiert, dass das Ortsbild negativ beeinflusst wĂŒrde, da die Bebauung von der Breitgasse abrĂŒcke. Ein weiterer Kritikpunkt war die BeeintrĂ€chtigung der innerörtlichen BelĂŒftungsschleuse.

Am 18. Juni 2012 gab es eine Begehung

Aufgrund der eingegangenen Anregungen und Einwendungen hat der BautrĂ€ger (TreuGrund BautrĂ€gergesellschaft Heddesheim) die Höhe des zurĂŒckversetzten Mehrfamilienhauses auf das Niveau der Bebauung in der Brunnengasse angepasst. Außerdem ließ er zur Beurteilung der klimatologischen Auswirkungen des Vorhabens auf den Ortsteil Großsachsen ein Klimagutachten erstellen.

Der Gemeinderat beschloss eine erneute Offenlage vom 02. bis zum 16. Juli 2012.

Das Ergebnis war, so Just, „noch mehr Kritik“.

60 Prozent Versiegelung seien viel, aber „die Baunutzungsverordnung lĂ€sst dies zu“, sagte der BĂŒrgermeister. Die Bebauung selbst nehme dabei 35 Prozent ein, weitere 25 Prozent enstĂŒnden durch Gehwege, ParkplĂ€tze und NebengebĂ€ude. Im Mittel kĂ€me man auf rund 60 Prozent:

Der Versieglungsgrad im alten Ortskern ist teilweise deutlich höher.

Die Firsthöhe des mittleren GebĂ€udes wurde auf die Höhe der Bebauung in der Brunnengasse angepasst, man habe jetzt noch eine Überschreitung von zwei Zentimetern.

Das Klimagutachten habe gezeigt, die Bebauung bringe eine mĂ€ĂŸige VerĂ€nderung der BelĂŒftungsschleuse mit sich. Und durch die Bebauung von NachbargrundstĂŒcken (die nicht vom Gemeinderat entschieden werden mĂŒssen), kann „der GrĂŒngĂŒrtel Morgen schon zunichte gemacht werden“, betonte der BĂŒrgermeister.

Eins stehe außer Frage:

Das Ortsbild wird sich verÀndern.

Durch den Erhalt von Mauer und Toreinfahrt habe man aber wieder eine Hofsituation geschaffen und gleichzeitig auch, durch das AbrĂŒcken von der Breitgasse, auch eine bessere WohnqualitĂ€t.

Fragen und Antworten

„Warum haben wir nicht ĂŒber die Alternativplanung der GrĂŒnen Liste beraten?“, fragte der BĂŒrgermeister:

Wir haben ĂŒber das zu entscheiden, was vorliegt.

Nebenbei bemerkte Just, dass in der Alternativplanung nur 11 StellplÀtze im Gegensatz zu 20, ausgewiesen waren.

„Warum haben wir nicht an einen anderen Investor verkauft?“, fragte er weiter. „Wir haben uns mit dem auseinanderzusetzen, der erscheint.“

„Warum wurden die Anwohner und Anrainer nicht persönlich eingeladen?“ Alle BĂŒrger wurden zur Gemeinderatssitzung eingeladen, erklĂ€rte der BĂŒrgermeister und sagte:

Ich als BĂŒrgermeister komme zu dem Ergebnis, dass man alle EinwĂ€nde ausrĂ€umen konnte.

Dass die geplante Bebauung nicht „ortstypisch“ genug sei, ließ Just als einzigen Kritipunkt gelten.

Was die Fraktionen sagten

Gemeinderat Fritz Bletzer (FW) lobte das Erscheinungsbild der geplanten Bebauung, die im Gemeinderat via 3D-Animation gezeigt wurde.  „Da ist nicht das entstanden, was man befĂŒrchtet hat“.

Dr. Jörg Boulanger (CDU) verwahrte sich gegen den Vorwurf eines Verfahrensfehlers, das Projekt wĂ€re „eingehend in und mit der Öffentlichkeit diskutiert worden“. Der Gutachter habe die BefĂŒrchtungen hinsichtlich der Klimaauswirkungen widerlegt, so Boulanger. Es gĂ€be baulich keinen historischen Keller, nur einen Betonkeller und die Scheune sei auch nur gut 80 Jahre alt. Damit kritisierte Boulanger heftig die EinwĂ€nde, eine historische Anlage werde zerstört. Dieses Argument sei eine TĂ€uschung.

Zudem handle es sich um ein PrivatgrundstĂŒck und nicht um eine GebĂ€ude der Gemeinde zur Verschönerung des Ortes. Das Ortsbild bleibe durch Mauer und Hofeinfahrt erhalten:

Es ist gelungen Altes und Neues in Einklang zu bringen.

Ganz anders sah das die GLH. „Das Klimagutachten hat mich nicht besĂ€nftigt“, erklĂ€rte Karl Heinz Treiber (GLH). „Wir“, so Treiber, „fordern ein Gesamtklimagutachten.“ Und die Visualisierung habe ihn auch ĂŒberzeugt und zwar davon, dass die Bebauung zu dicht sei:

Die GebÀude sind zu hoch und zu massiv.

Es seien 60 Prozent versiegelt und nicht „nur“ 35 Prozent ĂŒberbaut. Denn schließlich sei es dem Regenwasser egal, ob es auf auf einen Gehweg oder auf ein Haus fĂ€llt:

Mancher wird sich nach dieser Sitzung als Gewinner fĂŒhlen, aber wir sind alle Verlierer.

Hartmut Kowalinski (FDP) nutzte seine Stellungsnahme dazu, seine Ratskollegen von der GLH heftigst zu kritisieren und Seitenhiebe zu verteilen: „Transparenz, wie die GLH sie versteht, ist Halb- oder Fehlinformation zum Thema Drittelsgasse. Sie titelt in Ihrem Blog „Denkmalzerstörung in Großsachsen“. Das Denkmalamt aber schreibt und stimmt zu, da vom Planvorhaben keine denkmalrechtlichen Belange betroffen sind.“ Wer, wie die GrĂŒnen, so Kowalinski weiter, in der Vergangenheit Innenentwicklung gefordert habe, mĂŒsse sich im Klaren gewesen sein, dass neue Bauherren sich den Bestand in den alten Ortskernen zum Vorbild nehmen wĂŒrden.

Mit Blick auf die ZuschauerplÀtze meinte Kowalinski:

Der große BĂŒrgerprotest bleibt aus.

Grenzen wurde ĂŒberschritten

„Eine gewisse EmotionalitĂ€t schwingt mit und ich hoffe, dass sie sich nicht fortsetzt“, kommentierte BĂŒrgermeister Just die Stellungsnahmen der Fraktionen. Porzellan sei zu Bruch gegangen und Grenzen wurden ĂŒberschritten.

„Ich wollte zuhören und warten, ob ich was Neues höre, aber dies war nicht der Fall“, meinte der SPD-Gemeinderat Dr. Horst Metzler.

„Wir sind keine bĂ€uerlich geprĂ€gte Gemeinde mehr“, so Metzler. FrĂŒher sei Großsachsen ein Straßendorf gewesen und der Tabakanbau ein Kennzeichen der Region, „doch diese Situation ist ein fĂŒr alle Mal Vergangenheit.“

Wir haben uns von einem bÀuerlichen Ort zur Wohngemeinde mit unterschiedlichen Interessen entwickelt.

Abschließend sagte BĂŒrgermeister Manuel Just, keiner habe wohl durch den Sachvortrag und oder die Stellungsnahmen sein Abstimmungsverhalten verĂ€ndert und so war es das Ergebnis auch alles andere als verwunderlich: Der Gemeinderat verabschiedete mehrheitlich – gegen die vier Stimmen der GLH – den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Breitgasse/Drittelsgasse“.

Gemeinderatssitzung vom 25. September 2012

In der Breitgasse/Drittelsgasse kann jetzt gebaut werden

Hirschberg, 25. September 2012. (red/sap) In der heutigen Gemeinderatssitzung wurde, wie erwartet, der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Breitgasse/Drittelsgasse“ mehrheitlich verabschiedet.

Der Hirschberger Gemeinderat stimmte heute bei vier Gegenstimmen der GrĂŒnen Liste Hirschberg (GLH) dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Breitgasse/Drittelsgasse“ zu.

Die GemeinderĂ€te geizten in ihren Stellungsnahmen nicht mit TiefschlĂ€gen gegenĂŒber ihren Ratskollegen. Nur gut zehn Hirschberger BĂŒrger waren gekommen, um bei der Entscheidung um das fĂŒr Hirschberg „vermeintlich hoch brisante“ Thema dabei zu sein. Gegner des Bebauungsplans hatte im Vorfeld zu „zahlreichem“ Erscheinen eingeladen.

Ein ausfĂŒhrlicher Bericht folgt.

Breitgasse / Drittelsgasse

PresseerklÀrung von Einwendern zum Bauprojekt

Hirschberg, 25. September 2012. (red/pm) In der heutigen Gemeinderatssitzung wird voraussichtlich eine Mehrheit fĂŒr den Verwaltungsvorschlag Baugebiet Breitgasse/Drittelsgasse stimmen. Verschiedene BĂŒrger/innen hatten sich gegen das Projekt gewandt, mahnen eine zu große Eile und zu wenig öffentliche Beteiligung an.

Information einer Gruppe von Einwendern:

„Wir Einwender wundern uns ĂŒber die enorme Eile, mit der der Abriss in der Breitgasse vorangetrieben wird. Wir kritisieren ferner, dass ĂŒber so ein wegweisendes Bauprojekt, das im Ort zum PrĂ€zedenzfall werden wird, die Öffentlichkeit nur ungenĂŒgend informiert bzw. beteiligt wurde.

Die Verhandlungen fanden fast ausschließlich in nichtöffentlichen Sitzungen statt, auch ein GesprĂ€ch mit Einwendern schloss bewusst die Öffentlichkeit aus. Wir mĂŒssen den Eindruck haben, dass hier ein brisantes Thema den BĂŒrger/innen der Gemeinde absichtlich vorenthalten werden sollte.

Bei der letzten Sitzung des ATU wurde aus den zahlreichen Einwendungen ausschließlich das Thema „Klimaschutz“ herausgepickt; das Thema „Ortsbild“ wurde ignoriert, ebenso ein ĂŒberzeugender Gegenentwurf der GrĂŒnen Liste, der das Ortsbild nicht zerstören wĂŒrde.

Überdies ist das beim ATU prĂ€sentierte Klimagutachten als ungenĂŒgend zu bezeichnen, da es sich nur auf das vorliegende GrundstĂŒck und nicht etwa eine Gesamtplanung fĂŒr den Ortskern von Großsachsen ist. Es hat nur den Zweck, zu „beweisen“, dass das Bauvorhaben dem Kleinklima im Ort nicht schadet.

Auch fragen wir uns, warum ein Kaufinteressent, der die Ensemble-Struktur im Breitgassen-Bereich weitgehend erhalten hĂ€tte, keine Chance bekommen hat, das GrundstĂŒck zu erwerben.

Zumindest hÀtten wir Einwender erwartet, dass wir rechtzeitig vor der Gemeinderatssitzung die Antworten der Gemeinde zugeschickt bekommen hÀtten und alle dazu eingeladen worden wÀren.

Wir hoffen nun, dass unsere Einwendungen im Gemeinderat am Dienstag ausfĂŒhrlich besprochen werden, erwarten auch, dass diese von einem neutralen BĂŒro und nicht von den Planern des Bauprojekts beantwortet werden.

Da die Gemeindeverwaltung die Einwender nicht eingeladen hat, tun wir dies hiermit und bitten alle, recht zahlreich zu erscheinen.“