Samstag, 08. Juni 2019

"Concerti e piĂč" - Konzert am Sonntag, 29. Juni

Klarinettenzauber in der Alten Synagoge

Hirschberg, 25. Juni 2014. (red/pm) Nikolaus Friedrich, Solo-Klarinettist des Mannheimer Nationaltheater-Orchesters und hoch erfahrener Kammermusiker, spielt am kommenden Sonntag in der Reihe „Concerti e piĂč“ Werke von Harrison Birtwistle, Robert Schumann und Claude DĂ©bussy in der Alten Synagoge. [Weiterlesen…]

10. bis 16. Februar 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 10. bis 16. Februar 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

Konzertreihe des Kulturfördervereins Hirschberg e.V.

Concerti e piĂč

Hirschberg, 24. September 2013. (red/pm) Am Sonntag, 29. September, findet um 18:00 Uhr in der Alten Synagoge (Hirschberg-Leutershausen, Hauptstr. 27) die Konzertreihe des Kulturfördervereins Hirschberg e.V. „Concerti e piĂč: Musik des Himmels – Barocke Werke der Lautenliteratur auf der Altzither“ statt. Konzertzither-Solist ist Rainer Schmidt. An der Abendkasse kostet der Eintritt 10 Euro, ermĂ€ĂŸigt 8 Euro.

Feinste Kammermusik auf höchstem Niveau

Concerti e piĂč – mit dem „Wupper-Trio“

concerti

Axel Hess (Violine und Viola), Sayaka Schmuck (Klarinette) und Pianist Tobias Deutschmann. Foto: Kulturförderverein Hirschberg.

 

Hirschberg, 18. Juni 2013. (red/pm) Am Sonntag, dem 23. Juni, findet um 18:00 Uhr in der Alten Synagoge (Hirschberg-Leutershausen, Hauptstraße 27) das Concerti e piĂč – mit dem „Wupper-Trio“ statt. [Weiterlesen…]

17. bis 23. Juni 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 17. bis 23. Juni 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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12. bis 18. November 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 12. bis 18. November 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”.

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Montag, 12. November 2012, 19:00 Uhr, Technik Museum.

Familie Reimann

Speyer. Konny Reimann, gebĂŒrtiger Hamburger und mittlerweile wohl Deutschlands berĂŒhmtester Auswanderer, machte immer schon das, wovon Andere nur trĂ€umen. Ein 5-Tages-Trip nach Amerika reichen ihm und seiner Frau Manu, um den Entschluss zu fassen, mit der ganzen Familie dorthin auszuwandern.

Ohne viel Sprachkenntnisse, dafĂŒr aber mit einer Unmenge an Arbeitseifer, Willen und Selbstbewusstsein, ziehen die Reimanns nach Gainesville, Texas und finden dort schnell ihre neue Heimat. „Konny Island“ nennt die Familie ihr traumhaftes GrundstĂŒck am Lake Moss, wo sie mittlerweile zwei FerienhĂ€user gebaut hat und nun an ihrem eigenen Traumhaus werkelt.

Millionen Deutsche kennen Konny Reimann, der mittlerweile regelrecht zum Fernsehstar avanciert ist. Was er in Texas erlebt und wie er mit den sich tĂ€glich stellenden Aufgaben und RĂŒckschlĂ€gen umgeht, kann man seit mittlerweile fast fĂŒnf Jahren in den Medien verfolgen. Nun erzĂ€hlt Konny selbst von seinen Begegnungen mit anderen „positiv VerrĂŒckten“, wie er selbst einer ist, und von vielen schrĂ€gen Erlebnissen im Laufe der letzten Jahre.

2012 geht Konny Reimann wieder auf Deutschland-Tournee um seine Geschichten in einer neuen „Sabbelstunde“ zum Besten zu geben. Eintrittskarten sind ab sofort im Technik Museum Speyer (Tel. 06232-67080-0)oder im ONLINE-Shop des Museums erhĂ€ltlich.

Ort: Technik Museum Speyer, Am Technik Museum 1, 67346 Speyer.

Eintritt: 18 Euro.

Tickets und Infos: http://speyer.technik-museum.de/.

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Mittwoch, 14. November 2012, 20:00 Uhr, Olympia-Kino.

Der Pianist Rainer Böhm. Foto: Jean M. Laffitau.

Hirschberg. Im Rahmen der Reihe “Jazz & Wein” treten der Mannheimer Pianist Rainer Böhm sowie Lutz HĂ€fner und Rodrigo Villalon im Olympia-Kino in Hirschberg auf.

Der vielfach ausgezeichnete Mannheimer Pianist Rainer Böhm, TrĂ€ger des Baden-WĂŒrttemberger Jazzpreises von 2010, tritt an diesem Abend mit Lutz HĂ€fner (sax) und Rodrigo Villalon (drums) auf. Ihr Programm besteht fast ausschließlich aus Eigenkompositionen und zeichnet sich durch ExpressivitĂ€t und starke Melodielinien aus. Der emotionale Gehalt dieser Musik steht hierbei fĂŒr die drei Musiker stets im Vordergrund.“

Das Konzert findet in der populĂ€ren Reihe „Jazz & Wein“ statt. Es werden unter anderem Weine der Winzergenossenschaft Schriesheim ausgeschenkt.

Vorverkaufstellen: Postagentur Leutershausen) Tel. 06201 – 4881755, Schreibwaren Schuhmann (Großsachsen) Tel. 06201 – 53012 und Opus (Schriesheim) Tel. 06203 – 937684.

Ort: Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 5 Euro. Förderkreis-Mitglieder zahlen 13 Euro.

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Donnerstag, 15. November 2012, 20:00, TiKK.

Der Zauberer Felix Gauger.

Heidelberg. Magie, Zauberkunst und Illusion mit Felix Gauger und Sascha Sperling. Felix Gauger und Sascha Sperling – jung und alt, verzaubern Jung und Alt: Frech und witzig, charmant und ernsthaft prĂ€sentieren die beiden KunststĂŒcke der Zauberei auf höchstem Niveau.

Seit Jahren bekannt und beliebt in der Metropolregion, aber auch ĂŒberregional – und sogar international bestreiten Die zwei ZAUBERER ihre erste gemeinsame Show. Lassen Sie sich verzaubern.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Tickets 14 Euro. ErmĂ€ĂŸigt 10 Euro.

Tickets und Infos: http://www.karlstorbahnhof.de/content/.

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Freitag, 16. November 2012, 20:00 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei.

Acoustic Bandits. Foto: http://www.rieckermusik.de/index.php.

Weinheim. 10 Jahre Acoustic Bandits. Drei unbeugsame Verfechter handgemachter Musik wildern seit nunmehr 10 Jahren durch die Musikgeschichte, machen sich die schönsten Rock- und PopschÀtze mit dem Zauber ihrer Instrumentenvielfalt zu Eigen.

Zum JubilĂ€um gibt es außerdem die Highlights aus ihrem Album „RaubzĂŒge“, neue Songs und den einen oder anderen Überraschungsgast.

Der Charme des Trios liegt zum einen in der illustren Instrumentenvielfalt, gepaart mit mehrstimmigem Gesang : eine reiche Auswahl an Gitarren, Bass, Banjo, Mandoline, Tenorhorn, ĂŒber Cajon, Congas, Waschbrett und etlichen Kleinteilen zaubert ein unvergleichliches Flair auf die BĂŒhne. Markenzeichen ist aber auch Stefanie RieckerÂŽs außergewöhnliche Stimme und ihre einzigartige Art, mit viel Situationskomik und kleinen Geschichten die unterschiedlichsten Titel zu verflechten.

Ort: KulturbĂŒhne Alte Druckerei, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.

Eintritt: 15 Euro.

Tickets und Infos: http://www.altedruckerei.com/.

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Samstag, 17. November 2012, 20:00 Uhr, Ägidienhaus.

Die Percussion-Band Perfola.

Speyer. Die aus Nord Burgund kommende Band Perfola versteht sich als Weltmusikgruppe, die sich vornehmlich von afrikanischen und lateinamerikanischen Rhythmen inspirieren lĂ€ĂŸt.

Ihre Kompositionen bestehen aus einer subtilen Mischung aus Percussioninstrumenten wie Balafon, DjembĂ©, n’goni, Doundouns und Schlagzeug, die in eine faszinierende Welt der rhythmischen KlĂ€nge entfĂŒhren. Perfola, das sind BandgrĂŒnder Arnaud Roussy, Drummer Eric Thomas und Multipercussionist und SĂ€nger Johann Vigon, die seit 2008 bei Konzerten und Festivals in ganz Frankreich auftreten.

Die Musik Afrikas – das liegt den Trommlern von AFABATO aus Speyer am Herzen und verbindet sie. So hat sich ĂŒber 12 Jahre hinweg aus Workshops und Trommelkursen die Amateur-Band AFABATO um Rainer Körber entwickelt, die nunmehr aus 14 Trommlern und Percussionisten besteht.

FĂŒr die Gruppe steht die Freude an pulsierenden, lebensbejahenden Rhythmen im Vordergrund. Daher umfasst ihr Repertoire nicht nur traditionell afrikanische Rhythmen aus Ghana und Guinea sondern reicht ĂŒber afro-kubanisch inspririerte StĂŒcke bis hin zu impulsiven brasilianischen Samba-Batucadas‘.

Mit dem Erlös aus der 2. Percussion Night unterstĂŒtzen die Bands ein Schulprojekt in dem Dorf Sangbarala in Guinea. Ziel ist einen nachhaltigen Basis-Unterricht fĂŒr die Schulkinder zu sichern, indem fĂŒr ausreichend Schulmaterial und die LehrergehĂ€lter gesorgt wird.

Vorverkaufsstellen: Weltladen Speyer, SpeiÂŽrer Buchladen, Korngasse.

Ort: Ägidienhaus (St. Josef), Gilgenstr. 19, 67346 Speyer.

Eintritt: 8 Euro, ermĂ€ĂŸigt 5 Euro.

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Sonntag, 18. November 2012, 14:30 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei.

Szenenfoto „Die kleine Hexe“. Foto: http://www.altedruckerei.com/index.htm.

Weinheim. Theater (nicht nur) fĂŒr Kinder: Die Schaubude prĂ€sentiert „Die kleine Hexe“. Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt und will trotzdem schon mit den großen Hexen mittanzen. Als sie erwischt wird, verdonnert sie die Oberhexe zu einer HexenprĂŒfung. Innerhalb eines Jahres soll sie eine gute Hexe werden. Doch was ist ĂŒberhaupt eine gute Hexe? Ihr Rabe Abraxas weiß Rat. Gut ist nur, wer Gutes tut.

FĂŒr Kinder ab 4 Jahren.

Eintritt: 8 Euro, ermĂ€ĂŸigt 6 Euro.

Ort: KulturbĂŒhne Alte Druckerei, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.

Tickets und Infos: http://www.altedruckerei.com/index.htm.

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Sonntag, 18. November 2012, 18:00 Uhr, Alte Synagoge.

Das „Duo Orfeo“.

Hirschberg. Im letzten diesjĂ€hrigen Konzert der beliebten Reihe „Concerti e piĂč“ des Kulturfördervereins Hirschberg gibt es wieder einen ganz besonderen musikalischen Leckerbissen: Das „Duo Orfeo“, bestehend aus den beiden Gitarristen Christian Wernicke und Christian KĂŒtemeier, gastiert in der ehemaligen Synagoge Leuteshausen.

Das Ensemble entstand als Folge des Deutschen Musikwettbewerbs, den beide KĂŒnstler im Jahre 2003 als Solisten gewannen.

Seit Sommer 2004 machen sie gemeinsam national sowie international erfolgreich auf sich aufmerksam; zum einen durch deutschlandweite Konzerte, im Rahmen der „Konzerte Junger KĂŒnstler“ mit UnterstĂŒtzung des Deutschen Musikrates, zum anderen durch Auftritte bei bedeutenden internationalen Festivals wie „Entre Cuerdas“ in Chile, oder dem „Festival d’Assilah“ in Marokko, die auf Einladung des Goethe-Instituts bzw. des AuswĂ€rtigen Amtes zustande kamen.

In den vergangenen Jahren erarbeitete das Duo ein umfassendes Repertoire an Originalwerken, ein weiterer Schwerpunkt ihrer Programme sind aber auch eigene Bearbeitungen, mit dem Anliegen die bestehende Gitarrenduoliteratur zu erweitern.

In Originalkompositionen und unerhörten Bearbeitungen zeichnet das Programm Guitar Phases-Guitar Faces verschiedenste Gesichter und Charaktere der Musik fĂŒr Gitarrenduo. „Oder einfach: Unsere LieblingsstĂŒcke!“, so die beiden AusnahmekĂŒnstler, die in Hirschberg Werke von Telemann bis Piazolla prĂ€sentieren werden.

Eintritt: 10 Euro. Mitglieder zahlen 8 Euro.

Ort: Alte Synagoge, Hauptstrasse 27, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

Originalkompositionen und unerhörte Bearbeitungen

Gitarren-Duo Orfeo zu Gast in Hirschberg

Das „Duo Orfeo“

Hirschberg, 11. November 2012. (red/pm) Ein letztes Mal „Concerti e piĂč“ in diesem Jahr: Am Sonntag, 18. November spielt das „Duo Orfeo“ in der ehemaligen Synagoge Leuterhausen.

Information der Gemeinde Hirschberg:

„Im letzten diesjĂ€hrigen Konzert der beliebten Reihe „Concerti e piĂč“ des Kulturfördervereins Hirschberg gibt es wieder einen ganz besonderen musikalischen Leckerbissen: Das „Duo Orfeo“, bestehend aus den beiden Gitarristen Christian Wernicke und Christian KĂŒtemeier, gastiert in der ehemaligen Synagoge Leuteshausen. [Weiterlesen…]

Programm-Vorschau des Kulturfördervereins Hirschberg fĂŒr Herbst und Winter 2012/13

Appetit auf Kultur

Hirschberg, 31. Oktober 2012. (red/pm) FĂŒr die kommenden Wochen hat der Kulturförderverein Hirschberg einige interessante Veranstaltungen auf dem Programm, auf die sich alle Kulturfreunde jetzt schon freuen können. Bereits am Freitag, den 9. November um 18 Uhr lĂ€dt die Heidelberger KĂŒnstlerin Caroline Laengerer zu einer FĂŒhrung mit anschließendem GesprĂ€ch in ihre Ausstellung ein, die derzeit in der GRN-Klinik Weinheim zu sehen ist.

Die KĂŒnstlerin arbeitet mit Naturmaterialien, die sie in hochsensible Bildreliefs und fragile Objekte verwandelt. Sie fĂŒhrt einen intensiven Dialog mit der Natur, an dem sie den Betrachter teilhaben lĂ€sst. Wer an der FĂŒhrung und einem anschließenden Ausklang im Weinheimer Brauhaus teilnehmen will, kann sich bis zum 5. November unter folgendem Kontakt: milla_pilar@yahoo.es oder 06201 – 8461844 anmelden.

Information des Kulturfördervereins Hirschberg e.V.:

„FĂŒr die Musikfreunde verspricht eine weitere Veranstaltung in der Reihe „concerti e piĂč“ am Sonntag, den 18. November um 18 Uhr in der Alten Synagoge Leutershausen wieder außergewöhnlichen Konzertgenuss. Das Gitarrenduo „Orfeo“ mit Christian Wernicke und Christian KĂŒtemeier prĂ€sentiert Gitarrenmusik von Telemann bis Piazolla. „In Originalkompositionen und unerhörten Bearbeitungen zeichnet das Programm Guitar Phases – Guitar Faces verschiedenste Gesichter und Charaktere der Musik fĂŒr Gitarrenduo. Oder einfach: Unsere LieblingsstĂŒcke!“ Wenn zwei vielfach preisgekrönte Musiker, die in dieser Besetzung international großen Erfolg verzeichnen, ihr Programm auf diese Weise beschreiben, dann heißt das: Auf keinen Fall verpassen!

Weihnachtsfeier

Auch in diesem Jahr darf im Kulturförderverein der bereits traditionelle Jahresausklang in geselliger Runde nicht fehlen. Am Freitag, den 7. Dezember um 19 Uhr treffen sich Mitglieder und Freunde des Vereins, um gemeinsam eine originelle Performance mit Gedichten, Liedern und „visuellen Überraschungen“ von SchĂŒlern des Feudenheim-Gymnasiums zu erleben. Dabei ist wie immer auch fĂŒr das leibliche Wohl gesorgt. Es empfiehlt sich hierfĂŒr eine rechtzeitige Anmeldung bis zum ersten Dezember unter dem oben genannten Kontakt bzw. mittels Überweisung des Unkostenbeitrags von 20 Euro auf das Konto des Kulturfördervereins Hirschberg e.V. bei der Volksbank Kurpfalz H+G Bank, Konto 76090203, BLZ 67290100 mit Nennung des Namens und des Verwendungszwecks (Weihnachtsfeier).

Eine „lange Nacht der Advents- und Weihnachtslieder“ soll am Freitag, den 14. Dezember ab 19 Uhr in der Alten Synagoge Leutershausen auf die kommenden Festtage einstimmen. Helmut Steger und Jens Schlichting haben wieder ein umfangreiches Programm vorbereitet, in dem in drei einstĂŒndigen Blöcken gemeinsam mit Musikern aus der Region zum Zuhören und Mitsingen eingeladen wird. Dazwischen gibt es auf dem Synagogenplatz GlĂŒhwein und andere Leckereien.

Dem Wagner-Jahr 2013 trĂ€gt der Kulturförderverein mit einem umfangreichen, jurierten Ausstellungsprojekt im Herbst Rechnung, bei dem sich namhafte KĂŒnstler mit Richard Wagner beschĂ€ftigen werden. „Zwischen Walhall und Nibelheim – Architekturvisionen im Werk Richard Wagners“ lautet der Titel der Gruppenausstellung, die von einem Katalog sowie VortrĂ€gen und Diskussionen begleitet wird. Eine Gelegenheit, sich auf die komplexe Wagner-Thematik kurzweilig und unterhaltsam vorzubereiten bietet sich bereits am Samstag, den 15. Dezember 2012 um 19.30 Uhr mit dem Besuch der AuffĂŒhrung „WeltendĂ€mmerung“ im Mannheimer Planetarium. Text-, Musik- und Bilddarbietungen zu Wagners „Ring des Nibelungen“ werden in Form einer Performance in die Kuppel des Planetariums projiziert. Wer gerne daran teilnehmen möchte, kann sich bis zum 30. November anmelden unter: milla_pilar@yahoo.es oder 06201-8461844.Bereits

Zu Beginn des neuen Jahres, am 11. Januar 2013 um 19 Uhr, wird mit einer GedĂ€chtnis-Ausstellung in der Rathausgalerie an den kĂŒrzlich verstorbenen KĂŒnstler und Freund des Kulturfördervereins Willi Hölzel erinnert. Der Fotograf und LebenskĂŒnstler war seinem Heimatort Leutershausen tief verbunden, das dokumentieren nicht zuletzt fotografische Arbeiten wie die Chronik der „Heisemer Leit“ mit 100 PortrĂ€ts Leutershausener Einwohner oder die Fotoserie mit dem Modell „Lena“, inszeniert an markanten Punkten der Bergstraßengemeinde. Neben den Arbeiten von Willi Hölzel im Besitz der Gemeinde werden ehemalige KĂŒnstlerkollegen und WeggefĂ€hrten BeitrĂ€ge zu der Ausstellung beisteuern.“

PublikumspreistrĂ€gerin des Ibla-Grand-Prize ĂŒberzeugt mit unkonventionellen Methoden

Im „Bachzustand“ Musik genießen

Katja Zakotnik gehört zu den aufstrebenden jungen Talenten und tritt europaweit auf. 2009 gewann sie den Publikumspreis des Wettbewerbs Ibla-Grand-Prize. Foto: Christian Gaier

Mannheim/Rhein-Neckar, 29. September 2012. (red/pm) Gibt es etwas Schöneres, als sich bei klassischer Musik zu entspannen? Eigentlich nicht. Es sei denn, die Musik kommt nicht aus der heimischen CD-Sammlung, sondern entsteht direkt und live – im gleichen Raum, in dem sich der Zuhörer befindet.

Information des Kulturförderverein Hirschberg:

„Wenn sich jener dann auch noch statt in einem harten Konzertsaalstuhl auf einem bequemen Liegestuhl befindet, die FĂŒĂŸe von sich strecken und die Augen wĂ€hrend des Musikgenusses schließen kann – dann ist er perfekt, der „Bachzustand“ – das Konzerterlebnis der etwas anderen Art.

„Im Bachzustand“ bedeutet, dass man einmal ganz gemĂŒtlich – im Liegestuhl und mit dem Lieblingskissen – die Musik genießen, seine Gedanken schweifen und sich inspirieren lassen kann. Möglich wird dies am Sonntag, 7. Oktober 2012 ab 18 Uhr in der Ehemaligen Synagoge in Hirschberg (Bergstraße). In der Reihe „Concerti Ă© piu“ des Kulturfördervereins Hirschberg e.V. wird die Cellistin Katja Zakotnik am Violoncello zu erleben sein. Dargeboten werden die Suiten I – IV fĂŒr Violoncello solo von Johann Sebastian Bach. Den Zuhörer erwarten einladende LiegestĂŒhle (die ebenso wie Decken und Kissen gerne auch selbst mitgebracht werden dĂŒrfen) sowie die Gelegenheit, sich dem Konzertgenuss einmal ganz anders hinzugeben, als dies in einem Konzertsaal möglich ist.

Katja Zakotnik gehört zu den aufstrebenden jungen Talenten und tritt europaweit auf. 2009 gewann sie den Publikumspreis des Wettbewerbs Ibla-Grand-Prize. Die KĂŒnstlerin ist bekannt fĂŒr unkonventionelle Konzertformen; ihre moderierten Themenkonzerte sind zu einem Markenzeichen geworden. IntensitĂ€t beim Spiel und die Begeisterung, die sie in den Zuhörern entfachen kann, lassen ihre Konzerte ausnahmslos zu eindrucksvollen musikalischen Erlebnissen werden. Karten an der Abendkasse kosten 10.- € (Mitglieder des Kulturfördervereins 8.- €=. Wie immer gibt es freie EmporenplĂ€tze fĂŒr SchĂŒler.“

Liederabend mit Kirsten Schwarz und Jens Schlichting

Concerti e piu: „Von ewiger Liebe“

Kirsten Schwarz und Jens Schlichting. Foto: Kulturförderverein.

Hirschberg, 05. Juli 2012. (red/pm) Das Konzert „Von ewiger Liebe“ mit der Altistin Kirsten Schwarz und dem Pianisten Jens Schlichting findet im Rahmen der Reihe „Concerti e piu“ und des Hirschberger Musiksommers statt. Der Liederabend beginnt am Sonntag, 15. Juli 2012 um 18:00 Uhr in der ehemaligen Synagoge Leutershausen.

Information des Kulturfördervereins Hirschberg:

„Von ewiger Liebe“, so lautet der Titel eines der bekanntesten Lieder von Johannes Brahms; auch wenn Brahms selbst offensichtlich in Sachen Liebe nie wirklich (und schon gar nicht „ewig“) erfolgreich war, so schuf er mit diesem und vielen anderen Lieder doch Meisterwerke, die aus dem Konzertrepertoire nicht mehr wegzudenken sind.

„Von ewiger Liebe“ ist daher auch der Titel eines Konzertprojektes der Altistin Kirsten Schwarz und des Pianisten Jens Schlichting, das nun im Rahmen der Reihe „Concerti e piu“ erstmals aufgefĂŒhrt werden soll. Im Zentrum des Abends stehen Lieder von der Romantik bis zum Impressionismus, aber auch Solowerke fĂŒr Klavier.

Die berĂŒhmten Zigeunerlieder von Brahms sowie die „Siete canciones populares Espanolas“ von Manuel de Falla rahmen das Konzertprogramm ein, das darĂŒberhinaus Lieder von Richard Strauss und Gabriel FaurĂ© sowie Klaviermusik von Franz Liszt und Claude Debussy enthĂ€lt.

Die KĂŒnstler dieses aussergewöhnlichen Konzertes stammen beide aus Weinheim; sie kennen sich seit der Schulzeit, begannen aber ihre Zusammenarbeit erst vor drei Jahren mit einem ersten Entwurf des Programmes, das nun in der Leutershausener Synagoge in der endgĂŒltigen Fassung prĂ€sentiert werden wird.

Die Altistin Kirsten Schwarz

Kirsten Schwarz erhielt ihren ersten Gesangunterricht bei Anna Reynolds in Mannheim. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule der KĂŒnste in Berlin bei Prof. Irmgard Hartmann-Dressler. Danach folgten weitere Studien in Kulturmanagement in Hamburg, bei denen sie auch ein Praktikum bei Prof. Peter Ruzicka an der Hamburgischen Staatsoper absolvierte.

In Italien setzte sie ihre Studien bei Duchessa Melina Pignatelli und Maestro Elio Battaglia fort; außerdem ist sie GrĂŒndungsmitglied der „Accademia di Montegral“ des renommierten österreichischen Dirigenten Gustav Kuhn. Mit KammersĂ€ngerin Christa-Maria Ziese (Leipzig) nahm sie den Fachwechsel ins Altfach vor.

Kirsten Schwarz gab ihr DebĂŒt in „Le Nozze di Figaro“ beim Macerata-Festival (Italien) unter der Leitung von Gustav Kuhn, mit Barbara Frittoli als „Contessa“ und Albert Dohmen als „Conte“. Sie war am Staatstheater Braunschweig engagiert und wirkte bei den Schlossfestspielen Heidelberg mit.

Als KonzertsĂ€ngerin hat sie sich auch ĂŒberregional einen Namen gemacht. So gastierte sie unter anderem beim Festival di Musica Antica in Brescia, wo sie auch bei der „Fondazione Romani“ einen Liederabend gab. Im Mai 2009 hatte sie einen vielbeachteten Konzertauftritt mit dem Ensemble „Gli Archi“ in der Kathedrale von Palermo. Seit 2010 wirkt sie bei den Tiroler Festspielen mit, u.a. in Mozarts „Zauberflöte“ sowie Wagners „Parsifal“.

Der Pianist Jens Schlichting

Der Pianist Jens Schlichting wuchs im Raum Weinheim auf. Nach dem Studium der Schulmusik schloss er noch die StudiengĂ€nge Dipl.-MusikpĂ€dagoge und Jazz/Popularmusik ab und rundete seine umfassende Ausbildung mit dem Studiengang „KĂŒnstlerische Ausbildung Klavier“ bei Prof. Paul Dan in Mannheim ab.

Konzerte in vielen verschiedenen Sparten und seine TĂ€tigkeit als Kursleiter fĂŒhrten ihn nach Italien, Österreich, Schweiz und SĂŒdkorea.

Im StĂ€dtischen Theater Heidelberg wirkte er mehrere Jahre als Schauspielmusiker und Komponist. Mehrere CD-Produktionen unterschiedlicher stilistischer PrĂ€gung dokumentieren seine vielseitiges kĂŒnstlerisches Profil.

Kompositionen und Bearbeitungen aus seiner Feder erschienen bei renommierten Verlagen wie Dowani und Schott; 2009 wurde er vom mdr mit der Komposition fĂŒr den ARD Radio-Tatort „Schlusslicht“ beauftragt, der im September gesendet wurde. Jens Schlichting unterrichtet in seinem „Klavierstudio Hirschberg“ und war von 2001 bis 2010 Dozent an der Musikhochschule Mannheim.“

Info: Das Konzert „Von ewiger Liebe“ findet statt im Rahmen der Reihe „Concerti e piu“ und des Hirschberger Musiksommers am Sonntag, 15. Juli 2012 um 18 Uhr in der ehemaligen Synagoge Leutershausen. Der Eintritt betrĂ€gt 10.- bzw. 8.- (Vvk und Mitglieder); SchĂŒler haben wie immer freien Eintritt auf der Empore.

Klassik-Highlight zum Jahreanfang

Vier auf einen Streich

Ausdrucksstarkes Mannheimer Hofquartett.

 

Hirschberg, 15. Januar 2012 (red) In der alten Synagoge in Leutershausen spielte zum Jahresauftakt der Konzertreihe „Concerti e piĂč das „Mannheimer Hofquartett“.

Von Jörg Theobald

Die „alten Söhne Mannheims“ boten ihren knapp 60 Zuhören Musik aus der BlĂŒtezeit des Mannheimer Hofes (Anfang des 18. Jahrhunderts) dar. Auf historischen Instrumenten spielten sie fĂŒnf StĂŒcke der Komponisten Ignaz Holzbauer und Georg Joseph Vogler.

Mozart liebte Holzbauer – Vogler konnte er nicht leiden

AndĂ€chtig lauschten die Zuhörer den KlĂ€ngen der Streichinstrumente. Nach einem sehr melodischen Einstieg mit Voglers „Quartetto III F-Dur“ erzĂ€hlte Gregor Herrmann (Violoncello) ein wenig zu den beiden Komponisten. So konnte Wolfgang Amadeus Mozart den Geistlichen Georg Joseph Vogler wohl nicht gut leiden, war hingegen von der Musik eines Ignaz Holzbauers begeistert.

Anschließend folgten drei StĂŒcke Holzbauers. Eine gute Mischung aus nachdenklichen und theatralischen KlĂ€ngen bot die „Sonata da camera f-Moll“. Im gedĂ€mpften Licht der Synagoge regte das StĂŒck dazu an, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Das „Quartett Es-Dur“ brachte den ein oder anderen Zuhörer mit seinen fröhlichen, teilweise etwas ĂŒberschwenglichen Tönen zum LĂ€cheln. Das StĂŒck klang wie die Vertonung einer jungen Liebe, viel Freude, aber auch einfĂŒhlsame und eher ruhige Passagen waren zu hören.

Nach einer kurzen Pause erklĂ€rte Jens Schlichting, der Initiator der Konzertreihe „Concerti e piĂș“, den versammelten GĂ€sten zunĂ€chst, dass anlĂ€sslich zu Holzbauers 300. Geburtstag das Konzert als Dokumentarfilm festgehalten wird. Gregor Herrmann gab den GĂ€sten im Anschluss einige Informationen zur „Mannheimer Schule“.

430 Hertz

So erklĂ€rte er, dass die Musiker zur damaligen Zeit in Mannheim ein angesehener Teil der Bevölkerung war. Sie durften in den Quadraten wohnen (also im Stadtinneren) und mussten neben der Musik keine weiteren TĂ€tigkeiten ausfĂŒhren.

In anderen StÀdten war es damals noch normal, das Musiker nebenher noch als Kellner oder AushilfsjÀger arbeiteten, erzÀhlte Gregor Herrmann.

Auch auf die Besonderheit der Saitenstimmung ging er ein. Mit 430 Hertz befinden sich die Saiten genau zwischen einer klassischen Barock- und einer modernen Saitenstimmung.

Die lebhafte und durch hĂ€ufigen Einsatz von Zupftechnik herausstechende „Partita a quattro B-Dur“ war das letzte StĂŒck von Ignaz Holzbauer. Zum Abschluss des Konzerts folgte noch das flotte, bisweilen dĂŒster und drĂ€ngende „Quartett f-moll“ von Georg Joseph Vogler.

FĂŒr das begeisterte Publikum spielte das Quartett nach einem mehrere Minuten andauernden Applaus noch eine kurze Zugabe.

Die Konzertreihe „Concerti e piĂș“ hat sich schon lĂ€ngst als kulturelle Perle in Hirschberg etabliert – ĂŒberraschend, interessant, musikalisch anspruchsvoll. Ein guter Start ins neue Kulturjahr der Gemeinde.

"Concerti e piu" startet in Hirschberg in die neue Saison

Die „alten Söhne Mannheims“ auf historischen Instrumenten

Guten Tag!

Das „Mannheimer Hofquartett“ (v. links): Hans-Joachim Berg(Violine), Ulrike Kruttschnitt (Viola), Gregor Herrmann (Violoncello), Susanne Zippe (Violine). Foto: Kulturförderverein Hirschberg.

Hirschberg, 10. Januar 2012. (red/pm) Auf dem Programm des ersten Konzertes der beliebten Konzertreihe „Concerti e piu“ des Kulturfördervereins Hirschberg am Sonntag, 15. Januar, stehen Werke der Komponisten Ignaz Holzbauer und Georg Joseph Vogler. Es spielt das „Mannheimer Hofquartett“.

Information des Kulturfördervereins Hirschberg:

„Wer heute in Sachen aktueller deutscher Popmusik interessiert ist, kommt an Mannheim und seinen „Söhnen“ nicht vorbei. Was fĂŒr viele in der hiesigen Region in Vergessenheit geraten ist, ist die Tatsache, dass Mannheim auch in der Epoche der FrĂŒhklassik eins der wichtigsten musikalischen Zentren Europas war.

Die Hofkapelle des KurfĂŒrsten Karl-Theodor war weltberĂŒhmt, einerseits wegen der hohen QualitĂ€t des Orchesters, andererseits wegen des Innovationsreichtums der experimentierfreudigen Mannheimer Komponisten wie Holzbauer, Stamitz, Vogler u.a.; auch fĂŒr Wolfgang Amadeus Mozart war es eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, sich in Mannheim zu informieren ĂŒber die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, und schrieb an seinen Vater: „„die Musick von Holzbauer ist sehr schön. [
] am meisten wundert mich, daß ein so alter Mann wie holzbauer, noch so viell geist hat; denn das ist nicht zu glauben was in der Musick fĂŒr feĂŒer ist.“

Mozart, Haydn und Beethovens Werke haben ĂŒberlebt, sie stehen auf den Konzertprogrammen ganz oben; was ist aber mit der Musik der Wegbereiter des klassischen Stils, der „alten Söhne Mannheims“? Die Komponisten der damals weltberĂŒhmten „Mannheimer Schule“ und ihre Werke gerieten ĂŒber Jahrzehnte und Jahrhunderte in Vergessenheit, was aber weder mit ihrer historischen Bedeutung noch mit der QualitĂ€t ihrer Musik zu begrĂŒnden wĂ€re.

Das „Mannheimer Hofquartett“ hat es sich seit seiner GrĂŒndung im Jahre 2008 zur besonderen Aufgabe gemacht, in Vergessenheit geratene, unbekannte Werke von Komponisten der sogenannten „Mannheimer Schule“ im Originalklang wiederzubeleben.

Die Mozartgesellschaft Kurpfalz e.V. engagierte das „Mannheimer Hofquartett“ – das ĂŒbrigens auf historischen Instrumenten spielt –  sĂ€mtliche Streichquartette von Mozart aufzufĂŒhren.

Auf dem Programm des ersten Konzertes der beliebten Konzertreihe „Concerti e piu“ des Kulturfördervereins Hirschberg am Sonntag, 15. Januar, stehen Werke der Komponisten Ignaz Holzbauer und Georg Joseph Vogler. Holzbauers 300. Geburtstag am 18. September 2011 war sowohl fĂŒr das „Mannheimer Hofquartett“ als auch fĂŒr den Initiator der Konzertreihe, Jens Schlichting, ein Anlass, sich mit der Musik dieses Komponisten auseinanderzusetzen und sich auf die Suche nach den schwer zugĂ€nglichen Quellen zu machen. Resultat dieser gemeinsamen Arbeit sind die Neuausgaben der Noten von 4 Streichquartetten Holzbauers im Hirschberger Musikverlag Inter-Note, dessen GeschĂ€ftsfĂŒhrer Schlichting ist. Die Neuausgaben werden anlĂ€sslich des Konzertes der Öffentlichkeit vorgestellt.“

Wie immer findet das Konzert in der Ehemaligen Synagoge Leutershausen (Hauptstr. 27) statt. Der Eintrittpreis betrĂ€gt 10 Euro/8 Euro; SchĂŒler haben freien Eintritt. Konzertbeginn ist 18 Uhr; Karten im Vorverkauf gibt es bei Schreibwaren Schuhmann, Großsachsen, Schreibwaren Schulz, Leutershausen und Kunst&Accessoires OPUS, Schriesheim.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
das hirschbergblog

9. bis 15. Januar 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine für den 9. bis 15. Januar 2012. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Fazil Say spielt im Reiss-Engelhorn-Museum.

Montag, 9. Januar 2012, 19:00 Uhr, Reiss-Engelhorn-Museum

Mannheim. Im Rahmen der Ausstellung Schädelkult präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen in Kooperation mit dem SWR am 9. Januar 2012 den außergewöhnlichen Pianisten Fazil Say. Im Foyer des Museums Weltkulturen D5 dürfen sich die Besucher auf ein eindrückliches Konzert im kleinen Rahmen freuen. Es ist eine der seltenen Gelegenheiten, diesem Ausnahmekünstler ganz nah zu kommen.

In der etwa einstündigen Veranstaltung spielt Fazil Say nicht nur klassische Klavierstücke und eigene Kompositionen, er wird im Gespräch auch Fragen zu seiner Person und zu seinem Leben als Künstler beantworten. Das Konzert findet um 19 Uhr statt, Einlass ist ab 18 Uhr.

Ort: Museum Weltkulturen D5, Foyer, Mannheim.
Karten:
15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

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Mittwoch, 11. Januar 2012, 19:30 Uhr, Majer’s Weinscheuer

Wein und Schokolade.

Schriesheim. Am 11. Januar 2012 findet in Majer’s Weinscheuer das Seminar „Schokolade und Wein“statt. Auch wenn viele Weintrinker zunächst skeptisch sind: das passt! Wein und Schokolade können in perfekter Harmonie miteinander verschmelzen. Wir verraten die Kombinationsregeln und beweisen Ihnen, wie himmlisch sich die Aromen ergänzen. Besonders Süßweine und Co. kommen zum Einsatz. Natürlich mit den besten Schokoladen des Planeten – hier steht der Genuss im Vordergrund! Moderiert von der Schokoladenmanufaktur Pralissimo Rinderspacher und Christiane Majer.

Ort:Bismarckstrasse 40, 69198 Schriesheim.
Seminarkosten: inkl. aller Weine und Schokoladen, Mineralwasser und Unterlagen pro Person: 30,00 Euro.
Voranmeldung erforderlich! .

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Mittwoch, 11. Januar 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Heidelberg

Heidelberg. Am Mittwoch, 11. Januar 2012, kommen „The 12 Tenors“ in die Heidelberger Stadthalle. Die weltweit erfolgreiche Produktion ist zurück mit frischen Songs, bewährten Klassikern und einer Show, die aufräumt mit allen bisherigen Klischees über das wohl aufregendste Stimmfach der Gesangsmusik.

Von ernsthaften klassischen Arien wie „Nessun Dorma“, über Pop-Hymnen wie „Music“, bis hin zum neu arrangierten und choreografierten Michael- Jackson-Medley: nie war Musik von einer einzigen Stimmlage so vielfältig. Denn Tenöre können sogar mehr. Sie können spektakulär tanzen, charmant moderieren und treffsicher zwischen den Stilen wechseln und sie sehen dazu noch umwerfend aus. Ein Leckerbissen für Augen und Ohren.

The 12 Tenors verbinden durch ihren unverwechselbaren klassischen und dennoch modernen Sound den Geschmack von mehreren Generationen. Wenn es eine Boygroup gibt, die jung und alt vereint, dann sind es The 12 Tenors. Sie begeistern nicht nur optisch und musikalisch, sondern vor allem durch ihre mitreißende Energie auf der Bühne. Begleitet von einer rein weiblichen Live-Band beweisen die stimmgewaltigen Ausnahmesänger, dass kein Genre vor Ihnen sicher ist und kein Publikum ihrem Charme widerstehen kann.

Ihrer Tradition, beliebte einheimische Lieder des Gastgeberlandes neu zu interpretieren und auf die Bühne zu bringen, bleiben The 12 Tenors natürlich treu – und verneigen sich damit vor ihrem großartigen Publikum.

Ort: Kongresshaus Stadthalle Heidelberg, Neckarstaden 24, 69117 Heidelberg .
Karten:
Ticketshop im Internet.

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Samstag, 14. Januar 2012, 19:30 Uhr, Windeck

Spannender Dinnerkrimi auf der Windeck.

Weinheim. Unter dem Titel „Mordshunger“ gibt es einen neuen Dinnerkrimi mit Mafiageschichten und – gerichten am 14. Januar 2012 auf der Windeck.

Die Vorspeise dürfte Überwindung kosten. Aber wer es nach einem Prosecco erst einmal mit einer „Neapolitanischen Blutsuppe“ aufgenommen hat, ist zwischen dem „Traum des Paten“ und der „Mafiatorte“ schon mittendrin im neuen Fall. Die Schauspielertruppe „Lupellys“ richtet in der Burggaststätte der Weinheimer Windeck mal wieder ein spannend-kulinarisches Krimidinner an, zweimal in den nächsten Wochen. Das Stück mit dem passenden Namen „Mordshunger“ wird ein weiteres Mal am 4. Februar 2012 aufgetischt.

Die Mafia-Story spielt im Jahre 1935 in Neapel und schildert den erbitterten Kampf der Familien Caliostra und Marotti. Das Stück geht um Machtkämpfe und Selbstjustiz. Die Polizei ist auf diesem Auge schon lange blind. Deshalb braucht es knallharte Ermittler unter den Gästen des Abends. Zwischen den vier Gängen italienischer Spezialitäten schlüpfen die Gäste in Schauspielerrollen und lösen – natürlich – den Fall spätestens zum Espresso. Soviel sei schon mal aufgelöst: Bei der „Neapolitanischen Blutsuppe“ handelt es sich um Tomatencremesuppe mit Pestoschaum und beim „Traum des Paten“ um Schweinefilet in Salbeibutter.

Ort: Windeck, Weinheim.

Karten: Für Gruppen von 45 bis 70 Pers. 49,- Euro pro Person. Getränkepauschale 14,50 Euro (vor Ort). Preis für kleinere Gruppen auf Anfrage. Anmeldung beim Veranstalter, Stadt- und Tourismusmarketing, Telefon 06201-874450 oder info@weinheim-marketing.de.

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Die Spitzklicker kommen mit neuem Programm in die Alte Druckerei.

Sonntag, 15. Januar 2012, 19:00 Uhr, Kulturbühne Alte Druckerei

Weinheim. Die Spitzklicker zeigen zum ersten Mal ihr aktuelles Programms „Mit Schirm, Scham & Millionen“.

Sie sind in ihrem 28. Programm einmal mehr dem Zeitgeist auf der Spur, der offensichtlich von immer mehr Nullen geprägt wird. Ihr kabarettistischer Rettungsschirm spannt sich über schamlose Schuldenmacher, Piraten auf Wa(h)lfang und Etikettenschwindler. Das ist natürlich nur ein Auszug aus einem wieder voll bestückten Programm, in dem auch Freunde des Weinheimer Lokalkolorits nicht im Regen stehen gelassen werden.

Ort: Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.
Karten: 20 Euro. Kartenshop DiesbachMedien: 06201-81345, E-Mail: kartenshop@diesbachmedien.de

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Sonntag, 15. Januar 2012, 18 Uhr, Alte Synagoge Leutershausen

Das Mannheimerhofquartett spielt in der Alten Synagoge.

Hirschberg. Concerti e più in der Alten Synagoge mit dem Mannheimer Hofquartett.

Das Mannheimer Hofquartett hat es sich seit seiner Gründung im Jahre 2008 zur besonderen Aufgabe gemacht, in Vergessenheit geratene, unbekannte Werke von Komponisten der sogenannten „Mannheimer Schule“ im Originalklang wiederzubeleben. Die Komponisten aus der Hofkapelle Kurfürst Karl Theodors am Mannheimer Hof im 18. Jh. galten als die wichtigsten Wegbereiter der Epoche der Klassik; viele berühmte Komponisten wie z.B. Mozart reisten nach Mannheim, um dort die neuesten Entwicklungen in der aktuellen Musik zu studieren und erfuhren hier entscheidende Impulse. Von der Mozartgesellschaft Kurpfalz e.V. wurde das „Mannheimer Hofquartett“ engagiert, sämtliche Streichquartette von Mozart aufzuführen. Die Musiker des Mannheimer Hofquartetts spielen auf historischen Instrumenten.

Auf dem Programm stehen Werke der Komponisten Ignaz Holzbauer und Georg Joseph Vogler; anlässlich des Konzertes werden auch die Neu- bzw. Erstausgaben dieser Werke, die im Hirschberger Musikverlag Inter-Note herausgegeben werden, zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Besetzung: Hans-Joachim Berg, Violine, Susanne Zippe, Violine, Ulrike Kruttschnitt, Viola, Gregor Herrmann, Violoncello.

Eintritt: 10 Euro/8 Euro ermäßigt; wie immer gibt es kostenlose Emporenplätze für Schüler. Karten im Vorverkauf gibt es bei Schreibwaren Schumann, Großsachsen, Schreibwaren Schulz in Leutershausen und Kunst und Accessoires „Opus“ in Schriesheim..

Ort: Hauptstraße 27, Hirschberg-Leutershausen.

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Mitmachausstellung in Speyer.

Bis 29. Januar 2012, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Trutzige Ritterburgen, geheimnisvolle Klöster und die gigantische Dombaustelle, das sind Orte, die die jungen Besucher auf ihrer Reise ins Mittelalter im Jungen Museum aufsuchen.

Die Mitmachausstellung „Burg Drachenfels – Reisen ins Mittelalter“ für Kinder von 4 bis 12 Jahren bietet zahlreiche Erlebnisse zur mittelalterlichen Welt: Warum waren die mittelalterlichen Könige stets auf Reisen? Wer war der berühmteste Gefangene auf Burg Trifels? Welche Erfindungen wurden in Klöstern entwickelt? Wie baut man einen Dom? Welche Habseligkeiten gab es in einem Bauernhaus? Und wie ging es auf dem Markt einer mittelalterlichen Stadt zu?

In den lebendigen Inszenierungen mit vielen Spiel- und Mitmachmöglichkeiten geht es nicht nur spannend zu, sondern es wird auch noch mit Spaß gelernt. Es gibt eine Burg, die gestürmt werden kann und eine Dombaustelle, auf der die jungen Besucher sich als Baumeister erproben können.

Im Scriptorium stehen Feder und Tinte bereit und auf dem Marktplatz darf gehandelt und gefeilscht werden. Originale Alltagsgegenstände ermöglichen den direkten Blick auf das Mittelalter. Repliken und anregende Spielvorschläge vermitteln anschaulich Aspekte der mittelalterlichen Lebenswelt.

Ort: Historisches Museum der Pfalz Speyer, Domplatz 4, Speyer.

Diese Woche: Tipps und Termine

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Tipps und Termine fĂŒr den 03. bis 09. Oktober 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Abschiedsfest auf dem Hegehof.

Montag, 3. Oktober 2011, 12:00 Uhr, Hegehof

Ladenburg. Großes Abschiedsfest von 12:00 bis 17:00 Uhr im Labyrinth im Maisfeld am Montag, den 3. Oktober 2011, auf dem Hegehof in Neuzeilsheim.

Das letzte Hoffest der Saison mit besonderen kulinarischen Köstlichkeiten, Kutschfahrten und Ponyreiten sowie Ziehung der Labyrinth-Gewinnern.

Die Live-Moderation ĂŒbernimmt der Fernsehkoch und Alleinunterhalter Bert Schreiber.

Live-Musik gibt es mit der Jazzband „Rhine River Big Band“ und als Star-Gast kommt der PfĂ€lzer Mundartdichter Paul Tremmel.

Ort: Hegehof, Neuzeilsheim 19, Ladenburg.

Eintritt: frei.

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Ab Montag, 3. Oktober 2011, Weinheim

Weinheimer Weintage

Weinheim. Mit dem LĂŒtzelsachsener Winzerfest und „Wein im Park“ (Hutter im Schloss) am 3. Oktober 2011 beginnen die diesjĂ€hrigen Weinheimer Weintage. Sie mĂŒnden am Samstag, 8. Oktober in der Weinheimer Weinmeile in der FußgĂ€ngerzone.

WeingĂŒter aus Bensheim und Heppenheim nach Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Heidelberg, bestĂŒcken die Weinmeile, die am 8. Oktober 2011, um 10 Uhr, von City-Managerin und Weinmeilen-Erfinderin Maria Zimmermann, OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, den Winzern und Weinköniginnen der Region eröffnet wird.

Die EinzelhÀndler der Stadt garnieren die Weinheimer Weinmeile mit einem weinseligen Programm.

Die Weinmeile ist in diesem Jahr auch kulinarisch aufgewertet: DafĂŒr sorgen unter anderem die Hobby-Köche der „Gschmacksach-€ℱ“, die man von der Weinheimer Kerwe kennt, sowie Gastwirt Heinrich PflĂ€sterer mit seinen berĂŒhmten Weinheimer ZwirnswĂŒrsten. Am Weinstand der Schriesheimer Winzergenossenschaft wird Hausmacher Wurst vom Weinheimer Bauernschwein gereicht. Und natĂŒrlich haben die BĂ€ckereien und GasthĂ€user der City geöffnet.

Ort: Schloss, LĂŒtzelsachsen, Innenstadt, Weinheim.

Info: Das detaillierte Programm finden Sie in unserem Terminkalender.

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Mitmachausstellung in Speyer.

Ab Montag, 3. Oktober 2011, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Trutzige Ritterburgen, geheimnisvolle Klöster und die gigantische Dombaustelle, das sind Orte, die die jungen Besucher auf ihrer Reise ins Mittelalter im Jungen Museum aufsuchen.

Die Mitmachausstellung „Burg Drachenfels – Reisen ins Mittelalter“ fĂŒr Kinder von 4 bis 12 Jahren bietet zahlreiche Erlebnisse zur mittelalterlichen Welt: Warum waren die mittelalterlichen Könige stets auf Reisen? Wer war der berĂŒhmteste Gefangene auf Burg Trifels? Welche Erfindungen wurden in Klöstern entwickelt? Wie baut man einen Dom? Welche Habseligkeiten gab es in einem Bauernhaus? Und wie ging es auf dem Markt einer mittelalterlichen Stadt zu?

In den lebendigen Inszenierungen mit vielen Spiel- und Mitmachmöglichkeiten geht es nicht nur spannend zu, sondern es wird auch noch mit Spaß gelernt. Es gibt eine Burg, die gestĂŒrmt werden kann und eine Dombaustelle, auf der die jungen Besucher sich als Baumeister erproben können.

Im Scriptorium stehen Feder und Tinte bereit und auf dem Marktplatz darf gehandelt und gefeilscht werden. Originale AlltagsgegenstÀnde ermöglichen den direkten Blick auf das Mittelalter. Repliken und anregende SpielvorschlÀge vermitteln anschaulich Aspekte der mittelalterlichen Lebenswelt.

Ort: Historisches Museum der Pfalz Speyer, Domplatz 4, Speyer.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Montag, 3. Oktober 2011, Tag der Deutschen Einheit, 10 bis 18 Uhr, Dienstag, 1. November 2011, Allerheiligen, 10 bis 18 Uhr.

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Freitag, 7. Oktober 2011, 20:00 Uhr, Stadthalle

Sabine Menne.

Weinheim. Mit den Fernsehstars Sabine Menne und Andreas Elsholz in den Hauptrollen gastiert die „Komödie am Altstadtmarkt“ aus Braunschweig am 7. Oktober (Freitag) um 20 Uhr in der Weinheimer Stadthalle. Gezeigt wird die Komödie „Harry & Sally“; Karten gibt es fĂŒr den freien Verkauf und Abo D bei der Kulturgemeinde Weinheim.

Harry und Sally sitzen in einem New Yorker Restaurant, als Harry behauptet, er wĂŒrde es merken, wenn ihm eine Frau sexuelle Befriedigung vortĂ€uscht. Also beschließt Sally, ihn kurzerhand vom Gegenteil zu ĂŒberzeugen, vor Ort und Stelle, und spielt ihrem GegenĂŒber und dem ganzen restlichen Restaurant orgiastische VerzĂŒckung vor.

Andreas Elsholz.

Die Szene aus der romantischen Filmkomödie von Rob Reiner aus dem Jahr 1989 ist wohl eine der berĂŒhmtesten der Filmgeschichte, und der Film, zu dem die Spezialistin fĂŒr romantische Komödien, Nora Ephron, das Drehbuch verfasste, begeistert damals wie heute durch pointiert witzige Dialoge und eine herzzerreißend romantische Liebesgeschichte, die nun endlich auch als pfiffige Komödie die BĂŒhnen erobert.

Die BĂŒhnenfassung von Marcy Kahan richtet den Hollywoodklassiker originell und geschickt fĂŒr die BĂŒhne ein und bietet so die ideale Grundlage fĂŒr einen schlagfertig-witzigen wie romantischen Theaterabend.

Ort: Stadthalle, Birkenauertalstr. 1, Weinheim.
Karten: Kulturgemeinde Weinheim, Stadthalle, Telefon 06201 12282, Montag bis Freitag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, an Vorstellungstagen von 9 bis 12 Uhr.

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 11:00 Uhr, Olympia-Kino Leutershausen

Filmmatinee im Olympia-Kino.

Hirschberg. Der FUNtastiCHOR kommt am 9. Oktober 2011 mit einer Matinee mit Filmmusik ins Olympia-Kino.

Viele Filme leben von der Musik. Musik erhöht die Spannung, schafft intensive GefĂŒhlsmomente, gibt tonmalerisch Erkennungszeichen fĂŒr Personen und Situationen. FrĂŒher wurden Stummfilme oft von einer Live-Combo begleitet und untermalt. Heute, im Zeitalter der Elektronik, ĂŒbernehmen Synthesizer diese Aufgabe. Daneben gibt es aber auch wieder vermehrt Filme, in denen klassisch inspirierte Live-Musik und auch Schlager und Popsongs zum Tragen kommen.

Diesen Umstand macht sich der FUNtastiCHOR der SVG Nieder-Liebersbach unter der Leitung von Ria GĂŒnther zunutze, um altbekannte Film-Melodien zu Gehör zu bringen. Und was liegt nĂ€her, als diese in einem Kino aufzufĂŒhren?

Freuen Sie sich auf Titel wie den RĂŒhmann-Schlager „Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen“, auf „Mahnamahna“ aus der Muppetshow, auf „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ und viele weitere StĂŒcke aus 80 Jahren Filmgeschichte.

Ort: Hölderlinstr. 2, Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 7,50 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Kino oder unter www.funtastichor.de.

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Der Pianist Moritz Ernst.

Sonntag, 9. Oktober 2011, 18:00 Uhr, Alte Synagoge Leutershausen

Hirschberg. Der Kulturförderverein Hirschberg setzt seine beliebte Konzertreihe „Concerti e piÃÂč“ am Sonntag, 9. Oktober fort mit einem Konzert des jungen Pianisten Moritz Ernst. PrĂ€sentiert wird ein Querschnitt durch die Klaviermusik, angefangen von Samuel Scheidt, der eins der ersten großen Werke fĂŒr Tasteninstrumente komponierte, ĂŒber Beethoven bis zu Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Ullmann und Scheidt.

Moritz Ernst wird zunĂ€chst von Samuel Scheidt aus der „Tabulatura Nova“ spielen; darauf folgt die Klaviersonate „Pastorale“ von Ludwig van Beethoven.

Einige Préludes des Impresionisten Claude Debussy bilden den Übergang zum 20. Jahrhundert; darauf folgt die 5. Klaviersonate des von den Nazis verfolgten Komponisten Victor Ullmann, die im KZ Theresienstadt entstand; den Abschluss bildet eine Klaviersonate D-Dur des Heidelberger Komponisten Ernst-Lothar von Knorr.

Ort: Hauptstraße 27, Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt:–  10.- Euro /8.–  Euro ermĂ€ĂŸigt; wie immer gibt es kostenlose EmporenplĂ€tze fĂŒr SchĂŒler. Karten im Vorverkauf gibt es bei Schreibwaren Schumann, Großsachsen, Schreibwaren Schulz in Leutershausen und Kunst und Accessoires „Opus“ in Schriesheim.

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Bis 18. November 2011, Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen

Jazzlegende Sonny Rollins.

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen. Vom 2. Oktober bis zum 18. November 2011 findet zum 13. Mal das Festival „Enjoy Jazz“ in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen statt.

Das Konzert des legendĂ€ren Jazzsaxophonisten Sonny Rollins gehört zu den zahlreichen Highlights des diesjĂ€hrigen Festivalprogramms und wurde vom Enjoy Jazz-Publikum lang herbei gesehnt. Mit dem einzigen Deutschlandkonzert, das Rollins in diesem Jahr veranstaltet, erfĂŒllt die BASF SE als Mitveranstalter des Konzerts den Fans des Festivals einen Herzenswunsch. „Das ist vielleicht der letzte der ganz Großen, der uns noch gefehlt hat“, so Festivalleiter Rainer Kern.

Weitere glanzvollen Programmpunkte von Enjoy Jazz: Stars wie Wayne Shorter, Nailah Porter, Aloe Blacc, Craig Taborn und viele andere.

Infos: AusfĂŒhrliche Informationen zum Enjoy Jazz Programm und Tickets fĂŒr die Veranstaltungen erhalten Sie unter www.enjoyjazz.de und an allen bekannten Vorverkaufskassen. ErgĂ€nzend dazu können Sie sich ebenfalls unter www.basf.de/kultur ĂŒber die Konzerte der Trios von Colin Vallon und Pat Metheny im Rahmen von Enjoy Jazz 2011 informieren.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wĂ€hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine schöne Woche wĂŒnscht Ihnen
Die Redaktion

Tipp: Harfentrio „Saitenwege“ spielt heute in der Alten Synagoge


Guten Tag!

Hirschberg, 15. Januar 2010. (pm) Im Dezember fiel der Termin aus, weil die Heizung kurzfristig ausgefallen war. Heute Abend kommt das Harfentrio „Saitenwege“ in der Konzertreihe „concerti e piÃÂč“ in die Alte Synagoge.

„In der Konzertreihe „concerti e piÃÂč“ des Kulturfördervereins Hirschberg wird heute Abend eine sehr seltene Besetzung zu hören sein: das Harfentrio „Saitenwege“ tritt mit einem Programm auf, das von der Renaoissance bis zum Jazz fĂŒhrt. Die drei Konzertharfen werden in dem einzigartigen Saal der alten Synagoge Hirschberg mit Sicherheit eine ganz besondere AtmosphĂ€re entstehen lassen.

Harfentrio "Saitenwege" spielt in der Alten Synagoge. Bild: privat

Aus einer langjĂ€hrigen musikalischen Freundschaft entstand im Sommer 2006 die Idee zum Harfentrio „Saitenwege“.
Die aus unterschiedlichen Stilrichtungen kommenden Musikerinnen Gabriele Emde-Hauffe, Sigrid Haselmann und Carola Pinder verbinden auf diesem Wege ihr Können in kreativer und unkonventioneller Weise.

Die Harfe gilt als eines der Ă€ltesten Instrumente ĂŒberhaupt und kam bereits um etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten vor, und sie hat bis auf den heutigen Tag nichts von ihrer Faszination verloren. Die moderne Konzertharfe oder Pedalharfe ist eine Ă€ußerst raffinierte Erfindung des 19. Jahrhunderts: mit Hilfe von 7 Pedalen kann die Stimmung der Saiten in Halbtonschritten verĂ€ndert werden. Dadurch hat sie ein viel grĂ¶ĂŸeres Tonspektrum als einfachere Instrumente wie z.B. die keltische Harfe. Die Konzertharfe als grĂ¶ĂŸte Vertreterin ihrer Art ist mit etwa 180 cm Höhe und bis zu 40 kg Gewicht eines der grĂ¶ĂŸten und schwersten Orchesterinstrumente.

Die Harfenliteratur reicht von der Renaissance bis zur Moderne; besonders die Komponisten des Impressionismus haben sich begeistert fĂŒr den sphĂ€rischen Klang des Instrumentes. In dem Konzert, das wie immer um 18 Uhr beginnt, wird neben Barockmusik von Caccini und HĂ€ndel auch Folklore aus RumĂ€nien und Griechenland erklingen, neben dem mittelalterlichen „Lamento di Tristan“ auch modernes von Hindemith und Elliott, neben chassidischer Musik auch KlĂ€nge des Impressionismus.

Und es ist ein ganz besonderes „e piÃÂč“ das sich die 3 KĂŒnstlerinnen ausgedacht haben: auf den Saiten einer alten Harfe soll wĂ€hrend des Konzertes aus den Textzeilen eines Gedichtes von F. Hoffmann ein Teppich gewebt werden, der dann fĂŒr einen guten Zweck versteigert werden soll.

Wie immer wird das Konzert stattfinden in der alten Synagoge Leutershausen (Hauptstr. 27).

Karten fĂŒr Mitglieder und im Vorverkauf gibt es fĂŒr 8,- Euro (Leutershausen: Schreibwaren Schulz, Großsachsen: Schreibwaren Schuhmann, Schriesheim: Kunst- und Accessoires-Haus OPUS) sowie fĂŒr 10,- Euro an der Abendkasse. SchĂŒler haben freie PlĂ€tze auf der Empore.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Ein emotionales Konzert – ein begeistertes Publikum

Guten Tag

Hirschberg, 6. Oktober 2010. Der griechische Geiger Yannis Kormpetis begeisterte am Sonntag in der Alten Synagoge in Leutershausen ein leider viel zu kleines Publikum. Nur knapp 30 Zuhörer waren gekommen, um dieses ganz besondere Konzert hautnah zu erleben. Im perfekten Zusammenspiel mit dem Pianisten Triantafyllos Liotis ließ er seine Geige erbeben bis die Haare am Bogen sprangen.

Von Sabine Prothmann

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Geiger Yannis Kormpetis und Pianist Triantafyllos Liotis in der alten Synagoge.

Die „kreative“ Konzertreihe „Concerti e piÃÂč“ des Hirschberger Kulturförderkreises begann gleich mit dem „piÃÂč“, wie der musikalische Leiter Jens Schlichting betonte.- Und zwar mit der Sonate fĂŒr Violine und Klavier (1945) des Heidelberger Komponisten Ernst-Lothar von Knorr (1896-1973). Schlichting freute sich auch die Witwe des Komponisten begrĂŒĂŸen zu können.

Das Spiel der beiden jungen KĂŒnstler begann ruhig und getragen im ersten Satz. Dabei immer gefĂŒhlvoll, steigerte es sich im dritten Satz zu immer dramatischer werdenden KlĂ€ngen.

Der Bogen hĂŒpfte ĂŒber die Saiten und die Finger ĂŒber die Tasten

Bei Mendelsohn-Bartholdys (1809-1847) Sonate fĂŒr Violine und Klavier in F-Dur stiegen die beiden Musiker schon temperamentvoll ein. Pointiert ergĂ€nzten sie sich und beim Allegro vivace hĂŒfte der Bogen nur so ĂŒber die Saiten und die Finger des Pianisten ĂŒber die Tasten.

Der Applaus zur Pause war phÀnomenal, Bravo-Rufe kamen aus dem Publikum.

Nach der Pause starteten Kompertis und Liotis mit César Francks (1822-1890) Sonate fĂŒr Violine und Klavier in A-Dur. Zwei Instrumente im Dialog, Frage und Antwort. Auch hier ĂŒberzeugte wieder das Zusammenspiel der beiden Griechen.

Als letztes StĂŒck standen Bela Bartoks (1881-1945) „RumĂ€nische VolkstĂ€nze“ auf dem Programm. Mit VirtuositĂ€t und straffem und meist bruchlos dichtem Bogenstrich sowohl in der Höhe als auch in sonoren Tiefen spielte Yannis das StĂŒck des ungarischen Komponisten.

Die ganze Bandbreite der EmotionalitĂ€t von fröhlich bis tragisch, von vertraut bis fremd, von leise vertrĂ€umt bis ĂŒberbordend bewegt, holten Kompertis und Liotis aus ihren Instrumenten hervor.

Das Publikum war begeistert und hörte nicht auf zu klatschen bis die beiden KĂŒnstler eine Zugabe spielten, erst „Liebesleid“ von Fritz Kreisler, dann „Nigun“ von Ernest Bloch.

Ein toller Abschluss eines ganz großartigen Konzerts, nur schade, dass so wenig Musikliebhaber den Weg in die Alte Synagoge gefunden- haben.

Informationen zu den Musikern:

Yannis Kormpetis wurde 1980 in Griechenland geboren. Mit neun Jahren wurde er in die Geigenklasse am StĂ€dtischen Konservatorium von Kavala aufgenommen, 1995 bekam er sein Diplom im Fach Violine mit der Note „ausgezeichnet“. Anschließend, setzte er seine Studien am Neuen Konservatorium von Thessaloniki fort und erhielt 1997 sein Diplom mit der Note „ausgezeichnet“

Von 1998 bis 2006 studierte er an der Musikhochschule Karlsruhe bei Pr. Ulf Hoelscher wo er sein Orchester Musiker Diplom, wie seine KĂŒnstlerische Ausbildung und sein Solisten Examen Diplom mit der Note „ausgezeichnet“ abgeschlossen hat.

1995 gewann er den Wettbewerb fĂŒr die Belegschaft der Musiker des Mittelmeer-Jugendorchesters mit Sitz in Aix-en-provence, Frankreich. Daraufhin vertrat er Griechenland als Orchestermitglied wĂ€hrend der Konzerte in Frankreich, Ägypten, Libanon und in Holland. Im gleichen Jahr erhielt er beim Panhellenischen Wettbewerb in Athen den ersten Preis in der Kategorie fĂŒr Jugendliche im Alter von 17 bis 35 Jahren.

Er trat öfters mit Orchestern als Solist auf, wie mit dem Neue Philarmonia Hungarica, Thessaloniki Symphoniker Orchester, Korrespondenzen Ensemble von Baden Baden, Sinfonietta Sofia (Festival Salon des Arts NDK), Bacau Staatliches Orchester, NĂŒrnberger Jugendorchester, StĂ€ditschen Orchester von Kavala und sehr oft mit verschiedene Orchestern in Festivals in Griechenland, Deutschland und Frankreich. Seine Kammermusikalischen Erfahrungen hat er bewiesen mit hĂ€ufigen Auftritte in Stuttgart, Oberhausen, Karlsruhe , Baden Baden, Paris, Italien und in Griechenland nicht nur als Geiger sondern auch als Bratschist. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse.

Seit Juni 2010 ist er kĂŒnstlerischer Leiter der Sommer Akademie fĂŒr klassische Musik in Asprovalta, Griechenland.

Yannis Kormpetis spielt auf einer Violine des bekannten MailÀnder Geigenbauers Antonio Maria Lavazza aus dem Jahre 1703.

Liotis Triantafyllos wurde 1984 in Thessaloniki, Griechenland, geboren. Seinen ersten Klavierunterricht nahm er im Alter von 6 Jahren am Konservatorium Nordgriechenlands. Im Jahre 1994 bestand er die AufnahmeprĂŒfung fĂŒr das Staatlichen Konservatorium von Thessaloniki, wo er bis 2006 als Stipendiat in der Klasse des Klavierprofessors Nikos Tasopoulos studieren durfte.

Im Jahr 2006 absolvierte er sein Studium und erhielt sein Diplom fĂŒr Soloklavier mit „vorzĂŒglich“ zn den ersten Vorzugspreis fĂŒr seine Leistung.

Er hat mehrere Solorecitale und Kammermusikkonzerte in Griechenland und im Ausland gegeben.- Sein wichtigster Auftritt fand im Jahr 2008 statt. Bei der Premiere der Saison 2008/2009 des Konzerthauses „Megaron“ in Athen, durfte er das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven interpretieren.- Er hat mehrere Werke griechischer zeitgenössischer Komponisten erstaufgefĂŒhrt und seine Aufnahmen wurden vom dritten Programm des Griechischen Staatlichen Rundfunks gespielt.

Viel Freude mit den Fotos:

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Frech, frisch und „funtastisch“ – Jennifer RĂŒth und Anne Folger

Guten Tag!

Hirschberg, 22. Februar 2010. Exzellentes Klavierspiel, ernste Musik, fröhliche Musik, Chanson, Kabarett, Kleinkust, Witz, Charme, Freude, Sexappeal – all das gab es am Sonntagabend in der Alten Synagoge in Leutershausen. Geht nicht? Geht doch! Mit den „Funtasten“. Jennifer RĂŒth und Anne Folger begeisterten das Publikum mit Lust – nicht nur am Klavierspiel.

Von Hardy Prothmann

In der Pause sitzen die jungen Damen oben im „KĂŒnstlerzimmer“ der Alten Synagoge und atmen durch. Eine Stunde rasantes Programm haben sie hinter sich. Der Saal unten ist ausverkauft, die GĂ€ste reden ĂŒber das, was sie gerade gesehen haben: „Also, sowas hab ich noch nicht erlebt. Aber ich muss sagen, die bringen das echt gut. Und wie die in die Saiten gegriffen hat. Enorm.“

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Anne Folger und Jennifer RĂŒth bei der Zugabe. Bild: hblog

Das, was Jennifer RĂŒth und Anne Folger als „Funtasten“ „gut bringen“ ist ein gelungener Mix aus klassischer Musik, Tango Argentino, Oper, Musical, Jazz und Chanson. Sie bieten Spaß. Puren Spielspaß an den Tasten. „Fun“. Humorspaß mit ihren kabarettistischen Einlagen. Sie ulken, beziehen das Publikum mit ein, machen Slapstick.

MeisterschĂŒlerinnen mit Spaß am ganzen Leben.

Beide Frauen sind ausgebildete Diplom-Pianistinnen, haben bei bekannten „Meistern“ ihre Kurse belegt, viele Auszeichnungen gewonnen, haben hart fĂŒr die ernste Musik gearbeitet.

„Das Leben bietet aber mehr als das“, sagt „Jenni“. „Wir sehen das mit der ernsten Musik nicht so ernst.“ Die Frauen lachen, klimpern mit den Augenliedern, strahlen. Anne Folger nickt: „Ich spiele auch Theater, meine zweite Leidenschaft.“ Lasziver Augenaufschlag: „Und mit den Funtasten können wir das verbinden.“ Jennifer RĂŒth macht zur Zeit ein Zweistudium als Jazz-SĂ€ngerin. Warum?: „Das ist einfach was Neues. Es ist anders und das gefĂ€llt mir.“

Auch dem Publikum. Den Edith Piaf-Chanson „Sous les ciels de Paris“ (Unter den Himmeln Paris) singt Jennifer RĂŒth und wird von Anne Folger begleitet. Die greift plötzlich bei Ernesto Lecuano nicht in die Tasten, sondern in die Saiten des „mĂ€nnlichen“ FlĂŒgels, den Jennifer RĂŒth bespielt.

Lust aus Prinzip.

Der „mĂ€nnliche FlĂŒgel“ hat den Deckel aufgeschlagen, der beim „weiblichen FlĂŒgel“ abmontiert wurde (weil er sonst den Ton an die Wand geleitet hĂ€tte): „Woran erkennen wir, wer wer ist? Ganz klar, der mĂ€nnliche reißt seine Klappe auf.“

Dann trommeln die Frauen auf und in den FlĂŒgeln, die „2. Ungarische Rhapsodie“ von Franz Liszt beendet Jennifer RĂŒth mit einem „Popo-Dopser“ auf die Tastatur.

Die Frauen frotzeln ĂŒber den schönen Liszt, dem die Frauenwelt zu FĂŒĂŸen lag und Anne sagt: „Naja, Jennifer, vor einiger Zeit war dein Abschluss ja noch eine Terz, jetzt war das schon eher eine Oktave…“

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Virtuose Technik. Bild: hblog

Die Sticheleien sind gewollt. Zwischen den StĂŒcken aus aller Welt unterhalten die „Funtasten“ das Publikum mit kleinen Geschichten – die nicht immer ganz ernst gemeint sind und doch ein bisschen stimmen. Sie flunkern und flirten. Allein der „Aufzug“: Kleines „Schwarzes“, GlanzstrĂŒmpfe und rote „Lackpumps“ sind so gewĂ€hlt, dass der Sexappeal keine ganz unbedeutende Rolle spielt.

Dann wieder raufen sich die Damen um den „besten Platz“: Den hat, wer „nĂ€her zum Publikum“ sitzt beim gemeinsamen, vierhĂ€ndigen Spiel an einem Klavier. Also schupsen sich die beiden gegenseitig vom Klavierhocker und spielen „Reise nach Jerusalem“ – „furios“.

Professionelle UnterstĂŒtzung.

Bei den Texten werden die „Funtasten“ vom bekannten Kabarettisten Eckhard von Hirschhausen unterstĂŒtzt. Außerdem von Franz Wittenbring, ebenfalls Musiker und Regisseur.

2005 gab es dafĂŒr den Förderpreis des Deutschen Marketing Verbandes: Ein frisches Konzept. Virtuoses Klavierspiel wird mit originellen Ideen, lustigen Moderationen und einem spielerisch-leichten Umgang mit der Musik verbunden. Bis vor zwei Jahren waren die „Funtasten“ noch Jennifer RĂŒth und Katharina JĂ€kle. Jetzt spielt Jennifer RĂŒth mit Anne Folger.

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Anne Folger spielt auch Theater. Bild: hlbog

Die Pause ist vorbei. Die beiden kommen heraus: Strahlen, machen ihre Scherze.

Albert, eine Puppe, kommt zum Einsatz. Albert hat eine Glatze (auch darĂŒber werden Zoten gerissen), einen Schnauzer, spielt mit Anne ein StĂŒck und „albert“ rum.

Jetzt holen sie sich einen Gast aus dem Publikum – fĂŒr ein Musik-Quiz. Sie spielen kurz etwas an, hmm, das ist doch: „Alle meine Entchen…“. Leider nein, es ist „HĂ€schen in der Grube“. Die Frauen spielen mit ihrem Gast, Heinz Richter aus Laudenbach. Sie spielen mit dem Publikum, sie spielen mit der Musik, mit dem „ersten Eindruck, der tĂ€uschen kann“.

Dann spielen sie „Typewriter“, Heinz muss dazu ein Rezeptionsglöckchen auf ein Nicken von Jennifer bedienen – ein grandioser Spaß.

Virtuoses Können und Freude am Klamauk.

Es folgt der „Hummelflug“ von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow. Es geht zwar um Spaß bei den „Funtasten“, aber die virtuosen Pianistinnen zeigen mit solchen StĂŒcken, dass sie nicht nur ulken können, sondern echt „was drauf haben“. Das Spiel der beiden und die Töne greifen ineinander und berauschen sich gegenseitig. Das ist gekonnt, beeindruckend und macht Freude.

Jennifer RĂŒth

Jennifer RĂŒth: Faible fĂŒr Jazz. Bild: hblog

Rund 30 Auftritte haben sie zusammen ĂŒbers Jahr weg. Daneben macht die „zwei Frauen an zwei Klavieren“ aber noch viele andere Projekte.

Es lohnt sich, nach den „Funtasten“ Ausschau zu halten und auch nach jeder einzelnen KĂŒnstlerin. Sie sind kreativ, lebenslustig und trotzdem absolut ernst zu nehmen.

Jens Schlichting, verantwortlich fĂŒr die Konzertreihe „Concerti e piu“ und „Concertino“ des Hirschberger Kulturfördervereins, hat mit dem Engagement der „Funtasten“ ein gutes HĂ€ndchen fĂŒr ein tolles Konzert „und mehr“ (e piu) bewiesen.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
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