Freitag, 07. Juni 2019

Hitzewelle am Wochenende

Rhein-Neckar, 17. Juli 2014. (red/pm) FĂŒr das Wochenende sagt der Deutsche Wetterdienst hochsommerliche Temperaturen von mehr als 30 Grad voraus. Steigen die Temperaturen, kann es zu erheblichen GesundheitsschĂ€den kommen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet deshalb vermehrt mit HitzenotfĂ€llen – besonders bei Ă€lteren oder kranken Menschen. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehr feierte ihr JubilÀum

125 Jahre Hilfe in Notlagen

Hirschberg, 16. Juli 2014. (red/ld) Wenn es brennt, dann kommt die Feuerwehr. Aber was, wenn es nicht brennt, und trotzdem Hilfe nötig ist? Dann helfen das Technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz. Gemeinsam mit dem Bauhof und dem Brandschutzmobil der BGV stellten sie sich bei Tag der Helfer den zahlreichen Besuchern vor. [Weiterlesen…]

10 Jahre DRK Service fĂŒr Menschen zu Hause

„Wir werden Ă€lter, bunter und weniger“

Rhein-Neckar, 08. April 2014. (red/pm) „Wir werden Ă€lter, bunter und weniger“ Mit diesen drei Adjektiven umschreibt die Weinheimerin Christiane Springer, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des DRK KV Mannheim e.V. den demografischen Wandel. Auch wenn sich Zeitablauf und Ausmaß des Wandels in den einzelnen Kommunen unterschiedlich darstellen, mĂŒssen sich doch alle mit den Bedingungen einer alternden Gesellschaft intensiv auseinandersetzen. [Weiterlesen…]

Unbekannter schlug mit Teleskop-Schlagstock auf DRK-Mitarbeiter ein

Angriff auf SanitÀter am Jugendhaus: Polizei ermittelt noch

Hirschberg, 09. April 2013. (red/aw) Die Gemeinde Hirschberg wollte mit dem Jugendhaus eigentlich einen Ort der Freude schaffen. Einen erschwinglichen Raum, in dem man toll und gĂŒnstig feiern kann, der besonders auf die BedĂŒrfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten ist. Doch am 22. MĂ€rz 2013 eskalierte es bei einer Geburtstagsparty im Jugendhaus am Sportzentrum in Leutershausen. WĂ€hrend ein 17-JĂ€hriger so betrunken war, dass ihn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) versorgen musste, griff ein anderer junger Mann einen RettungssanitĂ€ter an. Mit einen Teleskop-Schlagstock verletzte der TĂ€ter den 48 Jahre alten DRk-Mitarbeiter so schwer, dass dieser spĂ€ter im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Ermittlungen zur Identifizierung des TĂ€ters dauern noch an.

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Übung der Freiwilligen Feuerwehr

Mitten im Ort – BrandbekĂ€mpfung auf engstem Raum

Hirschberg, 18. MĂ€rz 2013. (red/pro) Es ist eng – kompliziert fĂŒr die Maschinisten ihre großen Fahrzeuge an den Brandort zu bringen. Die Zeit drĂ€ngt, ein MĂ€dchen ist verletzt, zwei Jungs vermisst, die Scheune ist verqualmt. Dieses Szenario bildete die HauptĂŒbung der Feuerwehr 2013. Ziel der Übung: Vorhandene Einsatzkonzepte zu erproben und gegebenenfalls nachzubessern. [Weiterlesen…]

Hilfeleistungszentrum eingeweiht

HLZ: Über 2.000 Besucher zum Tag der offenen TĂŒr

Hirschberg, 08. Oktober 2012. (red) Mit weit ĂŒber 2.000 GĂ€sten war es besucherreichste Tag der offenen TĂŒr, denn die Feuerwehr Hirschberg wohl bislang erlebt hat. Kein Wunder, dass so viele GĂ€ste kamen, schließlich wurde das Hilfeleistungszentrum eingeweit. Das mit 7,6 Millionen Euro teuerste Projekt der Gemeinde beherbergt die fusionierten Wehren aus Großsachsen und Leutershausen, die fusioniert wurden und nun ein gemeinsames Feuerwehrhaus bezogen haben. Außerdem befinden sich das Deutsche Rote Kreuz sowie der Bauhof auf dem GelĂ€nde. Neben BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern kamen viele Vertreter von anderen Wehren, um sich das neue HLZ zeigen zu lassen. Wir dokumentieren die Rede zur Einweihung von Herrn BĂŒrgermeister Manuel Just.

(Rede anlĂ€ĂŸlich der Einweihung des Hilfeleistungszentrums – es gilt das gesprochene Wort.)

400 geladene GĂ€ste kamen zur offiziellen Einweihung des HLZ am 06. Oktober – ĂŒber 2.000 am 07. Oktober zum Tag der offenen TĂŒr.

„Liebe GĂ€ste und EhrengĂ€ste, liebe Kameradinnen und Kameraden,

es wĂ€chst StĂŒck um StĂŒck zusammen was zusammen gehört – nicht aus politischem Druck heraus, sondern aus der Erkenntnis, dass es im 21. Jahrhundert gilt, KrĂ€fte zum Wohle unserer Einwohnerschaft zu bĂŒndeln.

Mit diesen Worten und der Tatsache, dass die Fertigstellung des Kommunalen Hilfeleistungszentrums ein Meilenstein in der Geschichte der Einheitsgemeinde Hirschbergs darstellt, darf ich Sie alle auf das Herzlichste begrĂŒĂŸen.

Und Sie dĂŒrfen mir glauben, jeder von Ihnen darf sich am heutigen Mittag als Ehrengast der Gemeinde Hirschberg fĂŒhlen, denn jeder Einzelne ist entweder mittelbar sei es beispielsweise als Ehepartner eines Kameraden oder sogar unmittelbar wie beispielsweise als Gemeinderat, Nutzer, Zuschussgeber oder BauausfĂŒhrender in Verbindung mit diesem fĂŒr unsere Gemeinde so zentralen GebĂ€ude zu bringen.

Gleichwohl ist es mir ein Anliegen – auch auf die Gefahr hin, dass wir in eine Art BegrĂŒĂŸungsmarathon eintreten – einige unserer EhrengĂ€ste besonders hervorzuheben!

Beginnen darf ich mit unseren beiden Bundestagsabgeordneten Lothar Binding und Dr. Karl A. Lamers. Schön, dass Sie sich bereits wenige Wochen nach der Storchekerwe wieder die Zeit nehmen hier bei uns in Hirschberg zu sein.

Ebenfalls willkommen sind uns unsere Mitglieder des baden-wĂŒrttembergischen Landtags, Herr Hans-Ulrich Sckerl und Herr Georg Wacker.

Alle Abgeordneten werden nicht zuletzt wegen der erteilten ZuschĂŒsse ebenso ein Grußwort an uns richten wie unser BĂŒrger, ehemaliger Feuerwehrmann und Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Herr Stefan Dallinger!

Auch Ihnen Herr Landrat ein herzliches „GrĂŒĂŸ Gott“!

Freuen kann ich mich ebenfalls – und das ganz besonders – ĂŒber das Kommen unseres EhrenbĂŒrgers Alfons Holzmann! Herr Holzmann, Sie wissen, immer wenn es Ihnen Ihr Gesundheitszustand erlaubt, sind Sie im Kreise Ihrer langjĂ€hrigen Wegbegleiter ein gern gesehener Gast!

BegrĂŒĂŸen kann ich auch unseren EhrenbĂŒrgermeister Werner Oeldorf sowie die beiden EhrengemeinderĂ€te Martin-Heinrich Bitzel und Martin Stöhrer, die die AnfĂ€nge des Fusionsprozesses alle noch als Entscheider mitbegleitet haben.

Nicht minder willkommen sind uns die Vertreterinnen und Vertreter der Geistlichkeit Frau Pfarrerin Simone Britsch, Frau Pfarrerin Dr. Tanja Schmidt und Herr Pfarrer Gerhard Schrimpf.
Wie wichtig Ihre Anwesenheit und die spÀtere Segnung der GebÀude sind, dokumentiert nicht zuletzt der Leitspruch der Feuerwehr:

Gott zur Ehr, dem nÀchsten zur Wehr!

Mit seiner nahezu vollzÀhligen Anwesenheit untermauert auch der Gemeinderat sowie die Belegschaft der Gemeinde Hirschberg nochmals die Wichtigkeit des Gesamtprojekts!
Unter Ihnen sind unter anderem unsere Bauhofmitarbeiter mit Herrn Ewald sowie die Forstrotte mit unserem Revierleiter Walter Pfefferle sowie alle Amtsleiter.

Auch Ihnen – jedem Einzelnen – ein herzliches Willkommen!

BegrĂŒĂŸen darf ich ferner die Kameradinnen und Kameraden der Wehren und des DRKÂŽs mit den Herren Berner, Michels und Braun an vorderster Front.
Schön, dass Sie da sind!

Und da dieses GebĂ€ude nicht nur die Wehren, die OrtsverbĂ€nde des DRKÂŽs sowie die Bauhofstandorte vereint, sondern zugleich den örtlichen Vereinen einen Veranstaltungsraum von 140 mÂČ zur VerfĂŒgung stellt, darf ich stellvertretend fĂŒr alle Vereinsvertreter Herrn Wolfgang Stadler in unserer Mitte willkommen heißen. Herr Stadler, Sie sind heute sozusagen das Sprachrohr fĂŒr rund 90 Hirschberger Vereine. Schön, dass Sie diese ehrenwerte Aufgabe ĂŒbernommen haben.

Immer dann wenn besondere Ereignisse anstehen stehen Freunde an unserer Seite. Zu Gast sind heute Freunde aus Niederau und Brignais.
Auch Ihnen, stellvertretend Dir, lieber Steffen Sang, ein ganz herzliches Willkommen.

Lust but not least begrĂŒĂŸe ich alle Planer, Handwerker und bauausfĂŒhrenden Firmen und freue mich bereits jetzt auf die Ansprache von Herrn Architekt Helmut Dasch.

Liebe GĂ€ste,
die Bedeutung dieses Hilfeleistungszentrums kann fĂŒr die Gemeinde Hirschberg nicht hoch genug bemessen werden.

Oder um es mit den Worten von Victor Hugo zu sagen:

Nichts auf der Welt ist so mÀchtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Wenn man versucht das Vorhaben in die zahlreichen Großprojekte der vergangenen Jahre einzuordnen rangiert es meines Erachtens insbesondere aus sozialen und familienpolitischen Gesichtspunkten zwar durchaus hinter dem ebenfalls erst kĂŒrzlich fertiggestellten Seniorenzentrum, doch ist es hinsichtlich der Fusionsbedeutung der beiden Wehren und des Roten Kreuzes und der damit einhergehenden Bedeutung fĂŒr die Einheitsgemeinde wohl konkurrenzlos.

BerĂŒcksichtigt man dann noch die Tatsache, dass eine moderne und zukunftsfĂ€hige innerörtliche Entwicklung in den beiden Ortsteilen ohne ein herausnehmen der Bauhöfe sowie der Feuerwehren nicht möglich gewesen wĂ€re, so erschließt sich die herausgehobene Bedeutung des Gesamtprojekts jedem neutralen Betrachter.

Mit den „in AnfĂŒhrungszeichen störenden Elementen“ des Bauhofs und der FeuerwehrhĂ€user in den bestehenden Ortsmitten wĂ€re weder ein Seniorenzentrum in Großsachsen, noch ein angedachtes Betreutes Wohnen in Leutershausen denkbar. Auch die fĂŒr die kommenden Monate zu diskutierende Zentralisation der Ärzteschaft im alten Feuerwehrhaus in Großsachsen wĂ€re infrastrukturell keine fĂŒr den Gemeinderat mögliche Option.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich glaube selbstbewusst sagen zu können, dass der Gemeinderat an dieser Stelle eigentlich nur beglĂŒckwĂŒnscht werden kann, da er genau dieses Entwicklungspotenzial bereits frĂŒh erkannt hat.

Vielleicht nicht in dieser Tragweite, aber sicherlich in der Erkenntnis, dass dieses Projekt nicht nur Synergieeffekte fĂŒr die betroffenen Einheiten generieren kann, sondern den Ortsteilen eine Entwicklungsmöglichkeit eröffnet, die Hirschberg auf Jahre konkurrenzfĂ€hig werden lĂ€sst.

In diesem Wissen fiel es dem einen oder anderen Gemeinderat nach langem und zĂ€hem Ringen sicherlich leichter die bisher grĂ¶ĂŸte Summe, die jemals in ein Bauprojekt investiert wurde, zur VerfĂŒgung zu stellen.

Im Übrigen lĂ€sst sich auch in diesem Umstand die Bedeutung des GebĂ€udes erkennen:

Niemals hat die Gemeinde mehr Geld ausgegeben!

Und an dieser Stelle darf ich Ihnen mit einem Augenzwinkern sagen: „Als ehemaligem KĂ€mmerer wĂ€re es mir durchaus nicht unrecht gewesen, wenn es am langen Ende nicht das teuerste Projekt der Gemeinde Hirschberg geworden wĂ€re
“

Liebe GĂ€ste,
sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,
erlauben Sie mir im Rahmen dieser Feierstunde bitte auch einen Blick in die Historie dieses rund 8-jÀhrigen Verfahrens:

Nachdem sich die Wehren bereits 2004 auf den Weg der Zusammenarbeit gemacht haben und 2005 fĂŒr sich zu dem Ergebnis gekommen sind, dass nur eine gemeinsame Hirschberger Wehr mit einem zentralen FeuerwehrgebĂ€ude langfristig die SchlagkrĂ€ftigkeit der durch die Pendlerstruktur der Gemeinde geprĂ€gten EinsatzkrĂ€fte sicherstellen kann, kam es bereits 2006 zu dem Grundsatzbeschluss zugunsten dieses GrundstĂŒcks auf welchem wir uns heute befinden.

Auch der BĂŒrgermeisterwahlkampf 2007 und die Zeit danach Ă€nderte nichts an diesem Beschluss, da schlicht und ergreifend keine stĂ€dtebauliche VertrĂ€glichkeit an anderer Stelle in Aussicht gestellt werden konnte oder etwaige AlternativflĂ€chen entweder aus verkehrstechnischen oder naturschutzrechtlichen Aspekten ausschieden.

In der Folge wurden ein Raumkonzept und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erarbeitet, die die letztendlich ausgewĂ€hlte konventionelle Bauweise einem alternativen Public-Privat-Partnership-Modell gegenĂŒber stellte.

Der mit 143 Bewerbern – teilweise ĂŒber die Grenzen der Bundesrepublik hinaus – stattgefundene Architektenwettbewerb endete am 23. Juli 2009 mit der Entscheidung zugunsten des inzwischen bundesweit renommierten ArchitekturbĂŒros Dasch, ZĂŒrrn, von Scholley.

Um das GrundstĂŒck jedoch tatsĂ€chlich bebauen zu können wurde der notwendig werdende Bebauungsplan mit dem Satzungsbeschluss vom 27. Oktober 2010 verabschiedet. GeĂ€ndert werden musste in diesem Zusammenhang im baurechtlichen Parallelverfahren auch der FlĂ€chennutzungsplan des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim.

Um keine Zeit zu verlieren wurde gleichzeitig stets die innere Struktur des GebĂ€udes weiter entwickelt. In diesem Zuge war im Gemeinderat 2010 eine ausgiebige Debatte ĂŒber die kurzzeitig bei fast 10 Mio. Euro angekommenen Baukosten gefĂŒhrt worden. Mit dem Verzicht auf eine nur schwer vermarktbare Hausmeisterwohnung sowie der Reduzierung zahlreicher RaumflĂ€chen konnten die berechneten Baukosten auf 7,7 Mio. Euro reduziert werden.

Nach der ersten Ausschreibungsrunde im EuropĂ€ischen Amtsblatt und der sich anschließenden ersten Auftragsvergabe durch den Gemeinderat erfolgte am 15. April 2011 der offizielle Spatenstich.

Im Laufe des 15 Monate andauernden Baufortschritts wurden 30 Gewerke vergeben. 14 Firmen der Metropolregion und 3 Firmen aus Hirschberg profitierten von dieser durch die Gemeinde geschaffenen Wertschöpfungskette.

Und an dieser partizipiert letztendlich auch die neugegrĂŒndete BĂŒrgerenergiegenossenschaft, die das Dach mit einer Photovoltaikanlage belegen konnte.
WĂ€hrend der Bau Tag um Tag, Woche um Woche und Monat um Monat voranschritt, wurden parallel die Fusionsprozesse des Roten Kreuzes und der Wehren vorangetrieben. Diese fanden ihr finales Ende am 01. Juli 2011 bzw. am 28. Januar dieses Jahres.

Ich muss gestehen, dass selbst ich von der positiv gerĂ€uschlosen und ĂŒberzeugenden Harmonie der organisatorischen Fusionsprozesse im Nachhinein beeindruckt war. Jeder Einzelne Kamerad hat damit unter Beweis gestellt, dass es ihm um nichts anderes als um die beste Lösung fĂŒr unsere innerörtliche Sicherheit geht:

Diese Haltung verdient unser aller Respekt!

Liebe GÀste und EhrengÀste,
Sie haben heute ein GebĂ€ude betreten, welches – bilanziell betrachtet – und wohlgemerkt ohne den GrundstĂŒckswert – einen Wert von ca. 7,65 Mio. Euro ausweist.
Damit können die vom Gemeinderat vorgegebenen GebĂ€udebaukosten zwar nicht wesentlich unterschritten werden, jedoch werden diese entgegen einer Vielzahl anderer öffentlicher Projekte auch nicht ĂŒberschritten.

Gleichwohl liegt der ideelle Wert m. E. sogar deutlich darĂŒber.

Denn das GebĂ€ude verfĂŒgt auf einer GrundstĂŒcksflĂ€che von 11.311 mÂČ ĂŒber sage und schreibe 15.900 mÂł Bruttorauminhalt.

Der Blick von der Bergsilhouette der Gemeinde in die Rheinebene wird trotz der GrĂ¶ĂŸe des Anwesens im Wesentlichen deshalb nicht gestört, da der architektonische Entwurf zwei gedrungene GebĂ€udeelemente mit horizontaler LinienfĂŒhrung gewĂ€hlt hat. Zudem wurden bewusst Materialien und Elemente mit naturnahen Farbtönen verwendet. Mit der DachbegrĂŒnung sei an dieser Stelle nur ein Merkmal exemplarisch herausgegriffen, welches zugleich auch den Ansatz des ökologischen Bauens darstellt.

Nach dem bereits am 15. September 2012 erfolgten Umzug der Wehren und des Deutschen Roten Kreuzes ist bis Ende des Monats auch mit dem Umzug des Bauhofs zu rechnen. Der rund 150 Personen fassende Veranstaltungsraum kann ab sofort von Vereinen und Organisationen genutzt und belegt werden.

Morgen öffnet sich das GebÀude erstmals der Einwohnerschaft und prÀsentiert mit seiner schlichten Eleganz zugleich seine Sinnhaftigkeit im stÀdtebaulichen und organisatorischen Gesamtkontext der Gemeinde.

Mein Dank als BĂŒrgermeister geht an das ArchitekturbĂŒro sowie alle bauausfĂŒhrenden Firmen. Nicht zuletzt die Sauberkeit der Baustelle wurde immer wieder gelobt und steht fĂŒr die ZuverlĂ€ssigkeit der beauftragten Firmen.

Mein Dank geht an die Zuschussgeber, den Baubegleitenden Ausschuss und den Gemeinderat, die stets in der Sache und zum Wohle der BĂŒrgerschaft gerungen und gestritten haben. Insgesamt 15 Sitzungen des Baubegleitenden Ausschusses bringen meines Erachtens deren Leistung zum Ausdruck!

Mein Dank geht auch an mein Bauamt sowie den Bauhof mit den Herren PflÀsterer, Martiné und Ewald an der Spitze!

Liebe GÀste, was hier neben dem AlltagsgeschÀft bewÀltigt wurde ist sensationell und stellt die SchlagkrÀftigkeit des Rathauses unter Beweis!

Und mein Dank geht vor allem an alle ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und der Feuerwehr.
Sie alle haben mit dem Einsatz von Zeit und Wissen einen Wert erbracht, den die Gemeinde Hirschberg in Geld nur schwer bezahlen könnte.

Exemplarisch sei an dieser Stelle Herr Thomas Reuther genannt, der uns anfangs als Baubetreuer begleitet hat, jedoch nach Abschluss des ersten Gewerks als Feuerwehrmann stets ehrenamtlich sein Wissen in den Dienst des Gesamtprojekts gestellt hat.

Als Schlussfazit können wir allesamt stolz auf ein GebÀude blicken, welches denjenigen ein Domizil bietet, die Tag und Nacht bereit stehen um Menschenleben zu retten, Unheil abzuwenden und SchÀden zu minimieren.
Sie gehen buchstĂ€blich fĂŒr unsere Einwohnerinnen und Einwohner durchs Feuer und sind dabei oftmals selbst grĂ¶ĂŸten Gefahren ausgesetzt:

Einer fĂŒr alle – alle fĂŒr einen!

Ich freue mich, dass dieses Motto in Hirschberg nicht nur unter den Kameradinnen und Kameraden Geltung findet, sondern auch im Gesamtgebilde unserer bĂŒrgerschaftlichen Gemeinde.

Meiner Mannschaft des Bauhofs und des Forstes sowie allen Kameradinnen und Kameraden ein herzliches GlĂŒck auf!

Vielen Dank fĂŒr Ihre Aufmerksamkeit!“

Viel Freude mit den Fotos:

Feuerwehr, DRK und Bauhof ziehen ins HLZ ein

Code 14:31

Blick vom Schlauchturm auf das Einzugsballett.

 

Hirschberg, 20. September 2012. (red) Seit dem 15. September 2012, 14:31 Uhr, laufen alle Alarme im neuen Hilfeleistungszentrum ein. Ab sofort ist das Hilfeleistungszentrum Hirschberg der Standort der fusionierten Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes. Die öffentliche Einweihung findet am 06. Oktober statt.

Von Hardy Prothmann

An den Mienen sind die GefĂŒhlslagen abzulesen. Der erste Gesamtkommdant der Feuerwehr Hirschberg, Peter Braun, guckt konzentriert, aber auch ein wenig angestrengt. Hinter ihm wie auch den Kameraden liegt ein langer Fusionsprozess, der nicht immer einfach war. BĂŒrgermeister Manuel Just strahlt zwar gute Laune aus, aber auch ihm sieht man eine gewisse Erleichterung an. Endlich ziehen die Wehren ein. Ein weiterer Meilenstein des millionenschweren Projekts, das zwar zu teuer geworden, letztlich aber politisch akzeptiert worden ist.

Choreografierter Einzug

Viele Familien der Feuerwehrleute sind gekommen. Die Kinder gucken fasziniert. Alles sehr spannend fĂŒr sie. Und Tomas Reuther strahlt, was die gute Laune hergibt. Er ist seit der Fusion mit Claus Kohl fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit zustĂ€ndig und der Termin heute wird von ihm genutzt werden.

Den Auftakt machen die beiden Wehren. In den alten HĂ€usern wird aufgesessen – in zivil. Dann geht es zum HLZ: Von links und rechts fahren sie gemeinsam an, mit Blaulicht und Martinshorn. Dann fahren sie im Reißverschlussverfahren in den Hof und fahren an die neuen StammplĂ€tze in der Fahrzeughalle. Die Choreografie klappt gut. Man darf fast vermuten, dass sie vorher mal geĂŒbt haben. Ein paar Minuten spĂ€ter als geplant fahren sie ein: Beim letzten Einsatz vom Großsachsener Feuerwehrhaus musste eben noch schnell eine „eingeklemmte Taube“ erfolgreich aus einem Netz gerettet werden.

Das Deutsche Rote Kreuz kann allein was die vielen Fahrzeuge angeht nicht mithalten. Sie sind schon vorher eingezogen – großes EinrĂ€umen ist jetzt im kleineren NachbargebĂ€ude seit dem frĂŒhen Morgen angesagt. Auch der Bauhof hat hier sein neues Zuhause.

Nachdem die Fahrzeuge in dien Hallen stehen, ergreift Kommandant Peter Braun kurz und knapp wie immer das Wort:

Ab heute hat die Feuerwehr Hirschberg einen gemeinsamen Standort. Das ist die letzte Etappe in unserem Fusionsprozess.

Offiziell ist das sicher richtig. Manche Gesichter der anwesenden Kameraden sind aber nachdenklich. Sicher ist die Fusion fĂŒr jeden auch ein individueller Prozess – die einen tun sich leicht, die anderen nicht. BĂŒrgermeister Manuel Just betont in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit und die Fusion der Ortsteilwehren auch als symbolisches Zusammenwachsen der Gemeinde:

Die Zusammenarbeit und Ihr Einbringen ist ein Beispiel fĂŒr ehrenamtliches Engagement par excellance.

Applaus, GlĂŒckwunsch, Torte

Es folgte ein herzlicher Applaus, weniger auf die Grußworte des BĂŒrgermeisters, dafĂŒr aber fĂŒr eine riesige Torte in Form des HLZ. Denn der Kommandant wurde am Samstag 46 Jahre alt.

Das neue „Zuhause“ bietet acht StellplĂ€tze fĂŒr zehn Fahrzeuge, Einsatzleitwagen, Löschfahrzeuge, Manschaftstransport- und GerĂ€telogistikwagen in unterschiedlichen Ausstattungen. Im rĂŒckwĂ€rtigen Teil der Halle wird es spĂ€ter noch Regallager geben, in denen wichtige Einsatzausstattungen in Boxen gelagert werden. Die können in Zukunft dann flux auf den GerĂ€tewagen Logistik verladen werden – je nach Einsatzbedingungen, erklĂ€rt Thomas Reuther. In naher Zukunft wird es einen neuen GW Logistik geben – darauf freut man sich schon, weil der die EinsatzfĂ€higkeit weiter verbessern wird. Auch ein Mannschaftstransportwagen muss mangels Betriebstauglichkeit ersetzt werden.

KĂŒnftig gibt es ein GPS-System auf den Fahrzeugen – diese können genau geortet werden und es werden auch Daten zur Ausstattung und Besetzung mitgeliefert. Scheinbar einfache technische Ausstattungen sind im Notfall ĂŒberlebensfördernd. Die Lkws sind in der Halle an Druckluft und Abgassauganlage sowie Strom angeschlossen: „HĂ€tten wir die Druckluftversorgung nicht, hĂ€tten wir eine Verzögerung von rund einer Minute, bis die Bremsen betriebsbereit sind.“ Ein Minute ist im Einsatz sehr viel wichtige Zeit.

Überlegte Ausstattung

Im Erdgeschoss befinden sich die MannschaftsrĂ€ume, „in Schwarz- und Weißbereich getrennt“, sagt Reuther. Nach dem Einsatz kann man verschmutzte Stiefel schon in der Halle reinigen, legt die Einsatzkleidung ab, passiert die Duschen und sanitĂ€ren Anlagen und zieht sich im Umkleideraum wieder frische Kleidung an. Die mit 32 Mitgliedern gut vertretene Jugend ist hier integriert: „Wir wollen, dass der Nachwuchs dabei ist. Kommendes Jahr treten in den aktiven Dienst ĂŒber.“ NatĂŒrlich sind die acht vollaktiven Damen von den 88 MĂ€nnern in eigenen RĂ€umlichkeiten getrennt.

Hier ist aber auch der Stabs- und Kommandoraum, wo bis zu zwölf Stabsmitglieder Einsatzlagen planen können. Ein Luxus, den in der Umgebung nur noch die Feuerwehr Weinheim hat. Im GebĂ€ude ist bis auf die Fahrzeughalle eine Fußbodenheizung eingebaut – die wĂ€rmt intelligent, genauso „schlau“ sind die Bewegungsmelder, die das Licht ausschalten, falls jemand das vergessen haben sollte. Eine energieeffiziente Nutzung war bei der Planung ein wichtiges Kriterium.

Im ersten Geschoss haben die Kommandanten, Kassenwart und SchriftfĂŒhrer ihr BĂŒro, hier befindet sich ein Jugendraum, ein Lagerraum und vor allem der Schulungsraum: Hier sollen Weiterbildungen, aber auch Veranstaltungen der Gemeinde stattfinden. Angeschlossen ist eine KĂŒche. Und der Blick ĂŒber die großflĂ€chig verglaste Außenwand auf die Bergstraße ist gigantisch.

Traumblick

Da die ursprĂŒnglich geplante Hausmeisterwohnung weggefallen ist, schließt sich an den Sozialraum mit (noch einzubauender) eigener KĂŒche eine mit ĂŒber 60 Quadratmetern riesige Terrasse an, die ebenfalls einen tollen Blick auf Teile von Leutershausen und die Bergstraße erlaubt. „Ein Traum“, um den alle Wehren im Kreis die Hirschberger beneiden werden.

Der markante Übungsturm hat viele Funktionen. Erstens zeigt er mit 18,60 Metern weithin sichtbar die Lage des HLZ an, zweitens ist er Teil der Schlauchtrocknungsanlage und drittens ist er Übungsturm fĂŒrs Anleitern, ob mit Standleiter oder einer Drehleiter. Auch die AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger können hier BelastungsĂŒbungen machen. Hinter dem Turm befindet sich die Anlage, mit der in rund eineinhalb Tagen rund 90 SchlĂ€uche zwischen zehn und dreißig Metern LĂ€nge gewaschen, getrocknet und geprĂŒft werden können. Außerdem gibt es hier eine Werkstatt.

Die Feuerwehr ist fusioniert und angekommen – vollstĂ€ndig eingezogen ist sie noch nicht. Noch fehlen StĂŒhle und Tische, eine KĂŒche, einiges muss noch eingerĂ€umt werden und sicher schadet auch die ein oder andere Pflanze nicht der AtmosphĂ€re. Bis zum 06. Oktober ist es noch ein wenig hin und bis dahin wird man schon weiter mit dem Einzug sein. Und sicher viele strahlende Gesichter sehen – denn das HLZ ist zwar teuer, aber schick, funktional und der Ausblick… einmalig.

Anmerkung: Der Artikel konnte wegen technischer Probleme nicht frĂŒher erscheinen – wir bitten um VerstĂ€ndnis. Viele Freude mit den Fotos.

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BĂŒrgermeister Manuel Just im Interview

„Das Hilfeleistungszentrum bringt die Ortsteile zusammen“

Hirschberg, 28. Juli 2012. (red/pro) BĂŒrgermeister Manuel Just Ă€ußert sich im Interview mit dem Hirschbergblog ĂŒber die Bedeutung des Hilfeleistungszentrums und was in der nĂ€chsten Zukunft in der Gemeinde geplant ist. [Weiterlesen…]

Fotostrecke: Toller Bau

Besichtigungstermin im HLZ

Die vermutlich hĂŒbscheste Feuerwehrterrasse der Region.

 

Hirschberg, 26. Juli 2012. (red/pro) BĂŒrgermeister Just hat heute mit den Architekten, der Feuerwehr und dem DRK sowie dem Bauhof das neue Hilfeleistungszentrum der Presse vorgestellt: „Damit die Menschen vor der Sommerpause wissen, worauf Sie sich im Herbst zur feierlichen Einweihung freuen können.“ Den Grund zur Freude gibt es – es ist ein toller Bau geworden.

Von Hardy Prothmann

Wir berichten am Freitag und Samstag ausfĂŒhrlich ĂŒber das neue Hilfeleistungszentrum. So viel vorab: Die braune Farbe war auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedĂŒrftig – ich fĂŒhlte mich in die 70-er Jahre zurĂŒckkatapultiert. Und seltsam – je lĂ€nger ich bei der Vorstellung mit der Farbe und Form konfrontiert worden bin, umso besser gefiel mir das architektonisch sehr sauber und klar gearbeitete Objekt.

Es gibt keinen Schnörkel – dafĂŒr aber viele pfiffige und trotzdem ganz klassische Ideen, die den großen Funktionsbau Ă€sthetich auflockern. Das Hilfeleistungszentrum wird ein AushĂ€ngeschild fĂŒr Hirschberg werden. Noch wird gearbeitet, viele Feinheiten mĂŒssen noch erledigt werden sowie der Außenbereich. Das wird bis Oktober erledigt sein. Mitte bis Ende September ziehen die Wehren zieht die Hirschberger Feuerwehr ein. Auch Bauhof und DRK werden in dieser Zeit ihr neues Quartier beziehen.

7,7 Millionen Euro wird der Bau kosten, davon rund 5 Millionen Euro fĂŒr den Bau an sich, 2,7 Millionen fĂŒr die Ausstattung. Das ist viel Geld – aber eine wichtige und sinnvolle Investition, die auf Luxus verzichtet. Soviel ist sicher: Alle Feuerwehren im Kreis werden die Hirschberger beneiden. Durch den Wegfall der Hausmeisterwochung (250.000 Euro Ersparnis) ergab sich die Idee, eine Außenterrasse zu gestalten. Von der aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Bergstraße.

Viel Freude mit den Fotos:

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Das DRK und die Feuerwehr Hirschberg laden ein

Kehrrangfest am 1. Mai

Hirschberg, 14. April 2012. (red/fw) Am 1. Mai findet wie jedes Jahr das Kehrrangfest statt wozu alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus Hirschberg und den Umliegenden Gemeinden herzlich Eingeladen sind. Beginn der Veranstaltung ist 10:00 Uhr. Ein Fahrdienst bringt GĂ€ste stĂŒndlich ab 10:00 Uhr zum Kehrrang. Abfahrt ist am Feuerwehrhaus. Bei Regen findet die Veranstaltung an der Markthalle in Leutershausen statt.

Gemeinderat beschließt alle VerwaltungsvorschlĂ€ge zur Außengestaltung HLZ


Guten Tag!

Hirschberg, 25. Oktober 2011. (red) Der Gemeinderat hat heute alle VorschlĂ€ge zur Außengestaltung des kommunalen Hilfeleistungszentrums beschlossen. Einzig bei der Verkleidung des „Schadstofflagers“ kam es zu Diskussionen, ob diese nicht besser mit Holz versehen werden sollte. Mit 9:7 wurde fĂŒr die Metallverkleidung gestimmt.

Nachfragen gab es auch zur Beleuchtung des Schlauchturms – die GLH kritisierte dies. BĂŒrgermeister Manuel Just betonte, dass keine dauerhafte Beleuchtung geplant sei, ein Entschluss darĂŒber aber nicht beim Gemeinderat liege, sonder „GeschĂ€ft der Verwaltung“ sei.

Wir dokumentieren die einzelnen Punkte dieser Entscheidungen in den nÀchsten Tagen im Original.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog.de

BĂŒrgermeister Just: „Das Hilfeleistungszentrum ist das signifikanteste und teuerste Bauprojekt der Gemeinde“.


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Der Schlauchturm - sein Nutzen ist umstritten.

Hirschberg, 11. Oktober 2011. (red) Gestern lud BĂŒrgermeister Manuel Just sechs Monate nach der Grundsteinlegung zum Richtfest des Kommunalen Hilfeleistungszentrum im Leutershausener Sportzentrum. Im Herbst 2012 soll die Einweihung stattfinden und die gemeinsame Feuerwehr Hirschberg, das DRK und der Bauhof sollen hier einziehen. In seiner Rede sprach BĂŒrgermeister Manuel Just ĂŒber die BeweggrĂŒnde fĂŒr das Bauprojekt.

Von Sabine Prothmann

Zeitgleich mit dem Seniorenzentrum in Großsachsen, das von privaten Investoren finanziert wird, entsteht in Leutershausen das Kommunale Hilfeleistungszentrum, das mit 7,7 Millionen Euro das „signifikanteste und teuerste Bauprojekt der Gemeinde ist“, wie BĂŒrgermeister Manuel Just in seiner Ansprache betonte.

(Anm. d. Red.: Der BĂŒrgermeister hatte immer eine „6“ vor dem Komma anvisiert, letztlich aber nicht halten können. Siehe „Hilfeleistungszentrum: Die “6-€³ vorne ist Geschichte. 7,7 Millionen Euro solls kosten„)

Das Projekt „schreite mit großen Schritten seiner Fertigstellung entgegen“, betonte Just und sagte, dass man schon heute sehen könne, wie gut sich das GebĂ€ude stĂ€dtebaulich einfĂŒge: „Wir haben den lĂ€ngsten Teil der Wegstrecke hinter uns“.

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Lobt die "geleckte Baustelle" - BĂŒrgermeister Manuel Just beim Richtfest.

Eine Umsetzung eines solchen Vorhabens sei ohne Probleme unmöglich und deshalb Just dankte dem PlanungsbĂŒro Dasch, ZĂŒrn und von Scholley und den ĂŒbrigen Baufirmen, die immer schnell, unproblematisch und unbĂŒrokratisch reagiert hĂ€tten, „die Auswahl unserer Partner hat sich wieder einmal bestĂ€tigt“.

Auf der Baustelle werde sauber und organisiert gearbeitet, „salopp gesagt, ich habe selten so eine geleckte Baustelle gesehen“, so Just.

Weiter ging der BĂŒrgermeister auf die Kernfrage des „Warums“ ein. Der Bau des Hilfeleistungszentrum sei „nicht notwendig im Sinne einer Not, aber alternativlos gewesen, um die Gemeinde und die Wehren weiter zu entwickeln“.

Vor sechs Jahren hatten die beiden Wehren, Großsachsen und Leutershausen, den Gemeinderat darĂŒber informiert, dass sie ein großes Potential hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit in einem gemeinschaftlichen Feuerwehrprojekt sehen wĂŒrden. Eine Fusion könne die SchlagfĂ€higkeit der Wehr fĂŒr die rund 9.500 Einwohner zĂ€hlende Gemeinde in der Zeit von 7 bis 18 Uhr so eher gewĂ€hrleisten, wenn man nur einen Standort hĂ€tte, von dem aus „man breit ausrĂŒcken“ könne.

Aber es seien nicht nur feuerwehrtechnische Belange gewesen, die zu dem Bau des Kommunalen Hilfeleistungszentrum gefĂŒhrt hĂ€tten, sondern auch die beiden Bauhofstandorte, die in beiden Ortsteilen „unglĂŒcklich“ in Wohngebieten liegen.

Ohne dieses SchlĂŒsselobjekt wĂ€ren die Entwicklung dieser Gemeinde kaum möglich. Kein Investor war bereit gewesen gegenĂŒber der Großsachsener Wehr ein Seniorenzentrum zu errichten, deshalb war die Umsiedlung notwendig, sagte BĂŒrgermeister Just.

Das Freiwerden des Leutershausener FeuerwehrgebĂ€udes ermögliche die Neugestaltung der neuen Ortsmitte Leutershausen und die Aussiedlung des Bauhofes berechtige zur Hoffnung fĂŒr Betreutes Wohnen in der Fenchelstraße. „Nur die Verlegung ermöglicht uns, darĂŒber nachzudenken“, erklĂ€rte Just.

Der Gemeinderat habe die richtige Entscheidung getroffen, unterstrich Just. Er bedankte sich auch bei dem baubegleitenden Ausschuss. In zehn Sitzungen habe man viel diskutiert „und manchmal haben wir uns auch gestritten, aber wir haben immer das Ziel verfolgt“.

Just bedankte sich auch bei den beiden Kommandanten der Wehren, Heiner Mayer und Tobias Rell, und dem Leiter des örtlichen DRK, Michael Frank, fĂŒr die Zusammenarbeit.

Den Richtspruch sprach Bauleiter Thomas Börsig von der Baufirma Bold aus Achern.

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Das hirschbergblog

Richtfest des Kommunalen Hilfeleistungszentrum Hirschberg


Richtfest Hilfeleistungszentrum Hirschberg: BĂŒrgermeister Manuel Just.

Hirschberg, 10. Oktober 2011. (red) Sechs Monate nach der Grundsteinlegung fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum Hirschberg konnte heute in Leutershausen das Richtfest gefeiert werden.-  BĂŒrgermeister Manuel Just freute sich: „Wir haben den lĂ€ngsten Teil der Wegstrecke hinter uns“.

7,7 Millionen wird das neue Kommunale Hilfeleistungszentrum Hirschberg kosten und ist somit das „signifikanteste und teuerste Bauprojekt Hirschbergs“, so Just.

Das Richtfest bezeichnete der BĂŒrgermeister als interne Veranstaltung, zu der man bewusst keine Abgeordnete des Kreises und des Landes eingeladen habe. Das werde man bei der offiziellen Einweihungsfeier im Herbst 2012 nachholen.

Den Richtspruch sprach Bauleiter Thomas Börsig von der Firma Bold.

Wenn das Großprojekt fertiggestellt ist, werden hier die „Freiwillige Feuerwehr Hirschberg“ – eine Fusion der beiden Wehren Großsachsen und Leutershausen, das DRK und der Bauhof einziehen.

In seiner Ansprache ging der BĂŒrgermeister auf die „Kernfrage“ des Projektes, auf das „Warum“ ein. „Es war nicht notwendig im Sinne einer Not, aber alternativlos, um die Gemeinde und die Wehren weiter zu entwickeln“, unterstrich der BĂŒrgermeister und betonte, der Gemeinderat habe die richtige Entscheidung getroffen.

Ein ausfĂŒhrlicher Bericht folgt.

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Spatenstich fĂŒr das neue Hilfeleistungszentrum


Guten Tag!

Hirschberg, 15. April 2011. (red) BĂŒrgermeister Manuel Just hat heute rund 150 GĂ€ste zum Spatenstich fĂŒr das neue Hilfeleistungszentrum an den RennĂ€ckern begrĂŒĂŸt. Das 7,7 Millionen Euro teure Projekt soll im Rohbau bis zum Winter fertiggestellt sein, um wĂ€hrend des Winters den Innenausbau vorantreiben zu können. Bis September 2012 sollen die GebĂ€ude fertig gestellt sein, die dann von den bis dahin vereinigten Feuerwehren Großsachsen und Leutershausen, dem Bauhof und einer Hilfsorganisation bezogen werden sollen.

Von Hardy Prothmann

Es ist das grĂ¶ĂŸte Projekt Hirschbergs: das neue Hilfeleistungszentrum. Bis September 2012 soll der Komplex fertig gestellt sein.

Wo sich heute BĂŒrgermeister Just und GĂ€ste zum "Spatenstich" versammelt haben, wird im September 2012 das Hilfeleistungszentrum stehen. Bild: hirschbergblog.de

„Ja, 7,7 Millionen Euro sind viel Geld“, sagte BĂŒrgermeister Just in seiner Ansprache, nachdem er EhrenbĂŒrger, Landtagsabgeordnete, GemeinderĂ€te und die anderen GĂ€ste, vorwiegend Feuerwehrleute, ein paar Hilfsorganisationsmitglieder und andere, der Gemeinde verbundenen Menschen, begrĂŒĂŸt hatte. Landrat Stefan Dallinger war, obwohl natĂŒrlich eingeladen, nicht unter den GĂ€sten.

Nicht „vergnĂŒgungssteuerpflichtig“

„Die Koordination dieses Großprojekts war nicht immer „vergnĂŒgungssteuerpflichtig“, sagte der BĂŒrgermeister und verwies auf den Planungszeitraum und viele Diskussionen. Am 14. Juli 2009 war der Aufstellungsbeschluss, am 29. Juni 2010 der Baubeschluss durch den Gemeinderat gefasst worden. Die zwei FDP-GemeinderĂ€te stimmten dagegen und hatten zuvor bereits eine „zu große Eile angemahnt„. Am 27. Oktober 2010 hat der Gemeinderat die Satzung beschlossen.

Im Dezember 2010 wurde eine europaweite Ausschreibung vorgenommen, am 29. MÀrz 2011 wurden die AuftrÀge vergeben.

Der 9,8-Millionen-Schock wurde auf 7,7 Millionen Euro reduziert

Ein Architektenwettbewerb hatte zuvor 143 Einreichungen gebracht. 25 waren in die engere Wahl genommen worden, am 23. Juli 2009 fiel die Entscheidung zugunsten des Stuttgarter ArchitekturbĂŒros Dach, ZĂŒrn, von Scholley. Als die Anfang 2010 einen ersten Entwurf vorlegten, saß der Schock tief: 9,8 Millionen Euro standen unterm Strich fĂŒr das Projekt.

Enorme Kosten

Dann wurde herausgerechnet, was herauszurechnen ging, bis es noch knapp 8 Millionen Euro waren. Dann wurde nochmals gekĂŒrzt. Und schließlich kam es zur Einigung auf 7,7 Millionen Euro. BĂŒrgermeister Manuel Just hatte zuvor immer von einer „sechs vor dem Komma“ gesprochen. Dieses Ziel hat der dynamische JungbĂŒrgermeister klar verfehlt.

Zur Finanzierung mussten Kredite aufgenommen werden und „mittelfristig mĂŒssen wir uns von den beiden alten Standorten trennen“, sagte BĂŒrgermeister Just. Das klang fast, als gebe es schon konkrete Interessenten. Denn ab Ende 2012 werden die GebĂ€ude und GrundstĂŒcke verwertbar sein und „mittelfristig“ ist ein dehnbarer Begriff.

Dehnbare Begrifflichkeiten

Ebenfalls dehnbar ist der Begriff der „innerörtlichen Entwicklung“, die durch das Hilfeleistungszentrum in Ortsrandlage „vorangetrieben werde“. Die Großsachsener jedenfalls haben es nun weit zu „ihrer Feuerwehr“ und auch fĂŒr Leutershausener ist der Standort eher ortsfern.

Neben dem Sportzentrum Leutershausen entsteht nun ein Komplex auf einer GrundstĂŒcksflĂ€che von 11.311 Quadratmetern (6.007 Quadratmeter bebaut) und 15.900 Kubikmetern umbauten Raumes, wie BĂŒrgermeister Just sagte. Die Feuerwehr wird davon 10.500, der Bauhauf 3.600 und die Hilfsorganisation 1.800 Kubikmeter nutzen.

Neid-Aspekt?

„Ich darf Ihnen sagen, dass man in der Nachbarschaft mit einer kleinen Portion Neid auf unser Projekt schaut“, sagte BĂŒrgermeister Just. Warum der sonst so eloquente Redner diesen „Neid-Aspekt“ ins Spiel brachte? Sicherlich, um auf die Bedeutung des Projekts hinzuweisen. Geschickt war das aber nicht. Denn es geht sicherlich nicht darum, fĂŒr Neid zu sorgen.

Schon eher um „Synergien“, die der BĂŒrgermeister in dem Projekt gegeben sieht. Auch dieser Begriff ist ein wenig falsch benutzt. Es handelt sich eher sehr langfristig um energetische Einsparungen und einen geringeren Verwaltungsaufwand. Dem stehen aber hohe Investitionen entgegen – insgesamt ist eine „Wirtschaftlichkeit“ nicht gegegeben und wird auch nicht erreicht werden.

Pflichtaufgaben

Eine interkommunale Zusammenarbeit von mehreren Gemeinden bei der Pflichtaufgabe „Feuerwehr“ wĂ€re möglich und hĂ€tte enormes Einsparpotenzial – doch davon will niemand etwas wissen, denn dann mĂŒsste jeder, der daran teilnimmt, „seine“ Feuerwehr aufgeben.

Und dass die Vereinigung zweier Wehren nicht einfach ist, weiß jeder, der mit dem Projekt zu tun hat. Nach außen hin wird Einigkeit demonstriert – hinter vorgehaltener Hand erfĂ€hrt man von vielen „zwischenmenschlichen Schwierigkeiten“. Klar ist, das „Neuordnungen“ immer vermeintliche Gewinner und Verlierer hervorbringen.

Sei`s drum – die Wehren haben ihre eigene Geschichte und fast vierzig Jahre nach der „Vereinigung“ der Ortsteile Großsachsen und Leutershausen zur „Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße“ auf dem Papier, wird jetzt irgendwie die Vergangenheit verbuddelt und fĂŒr eine neue gemeinsame Zukunft gebaut.

Pflichtfoto fĂŒr die Presse: Gemeinsamer Spatenstich. Bild: hirschbergblog.de

Die Feuerwehr Hirschberg wird fĂŒr kommende Generationen vollkommen normal sein und die anderen werden sich dran gewöhnen (mĂŒssen). Und jede Vereinigung kostet erstmal viel Geld – das war nicht nur auf Bundesebene so, das ist im kommunalen genauso.

Ein guter Schritt auf dem Weg zur Einigung ist, sich gemeinsam zum Essen an einen Tisch zu setzen. Der BĂŒrgermeister lud deshalb zum Umtrunk und zu Wurst mit Kartoffelsalat ins SchĂŒtzenhaus ein. Nur schade, wenn man sich dann ĂŒberwiegend Tisch fĂŒr Tisch nicht „durcheinander setzt“, sondern brav dahin, „wohin man gehört“.

Einer der GĂ€ste des „Spatenstichs“, ein Ă€lterer Herr, wollte nicht mit zum geselligen Beisammensein. „Das verstehe ich alles nicht. Überall brauchen wir das Geld dringender, vor allem fĂŒr die Jugend, die Kinder, die Schule, die Ausbildung. Stattdessen setzen sich hier ein paar auf Kosten von allen ein Denkmal“, schimpft er und ist sichtlich aufgebracht.

Der Mann darf diese Meinung haben – auch, wenn er der allereinzigste im Ort sein sollte, der so denkt. Und manchmal ist es wichtig, auch Einzelmeinungen aufzuschreiben.

Anmerkung der Redaktion:
Bei der im Text erwĂ€hnten „Hilfsorganisation“ handelt es sich bekanntlich um den Ortsverband Deutsches Rotes Kreuz Hirschberg. Da der Vorstand, namentlich Herr Michael Frank und Herr Thomas Kurz, keine Berichterstattung mehr durch das hirschbergblog ĂŒber das DRK wĂŒnschen, befinden wir uns in einem Dilemma.
Verschweigen können wir das DRK nicht, berichten sollen wir auf Wunsch dieser privaten Organisation aber auch nicht. Wir haben deshalb als Kompromiss den Ausdruck „Hilfsorganisation“ gewĂ€hlt und werden diesen bis auf weiteres in Zusammenhang mit dem DRK verwenden.

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DRK: Problematische Gemengelage


Guten Tag!

Hirschberg, 15. April 2011. (red) Michael Frank ist stellvertretender Hauptamtsleiter der Gemeinde Hirschberg und Vorsitzender des DRK Hirschberg. Offensichtlich hat Herr Frank Schwierigkeiten, die beiden Funktionen voneinander zu trennen. Gerade vor dem Hintergrund des heutigen Spatenstichs fĂŒr das neue Hilfeleistungszentrum zeigt sich, wie problematisch eine Gemengelage verschiedener Funktionen fĂŒr ein und diesselbe Person sein kann. Herr Frank wirft unserer Redaktion in einer email zudem verschiedene Dinge vor, die nicht zutreffen. Wir nehmen deshalb in einem offenen Brief dazu Stellung.

Sehr geehrter Herr Frank,

wir stellen vorab fest, dass wir die gemeinnĂŒtzige Arbeit von Organisationen schĂ€tzen wie auch ganz allgemein das Engagement von Menschen, die sich in der Vereinsarbeit einbringen. Sofern Vereine oder andere Organisationen eine Öffentlichkeit anstreben, sind wir gerne bereit, die Leistungen von Mitgliedern kritisch zu begleiten.

Hardy Prothmann ist seit 20 Jahren Journalist und hat fĂŒr alle großen Tageszeitungen und Magazine, sowie die ARD gearbeitet. Seit Dezember 2009 berichtet er mit seinem Team ĂŒber Hirschberg. Bild: sap

Kritisch sein, heißt, sowohl „positiv“ als auch „negativ“ zu berichten. Wir arbeiten ĂŒberparteilich und unvoreingenommen. Bei unseren Berichten stĂŒtzen wir uns auf Recherchen und Fakten. Argumentationen werden transparent belegt. Und wir gehen davon aus, dass Inhaber von Ämtern demokratisch damit umgehen können, wenn diesen einmal unsere Berichte „nicht gefallen“. Nach unserem SelbstverstĂ€ndnis hat unsere Arbeit auch nicht zu gefallen – sie muss zutreffend in den Fakten und nachvollziehbar sein. Sie dient der Information und nicht der Bauchpinselei.

In Ihrer email werfen Sie uns vor, wir „wĂŒrden den Lesern nur das zu lesen geben, was nach unserer Meinung nach interessiert“. Damit liegen Sie sogar richtig. Es ist die Aufgabe einer Redaktion, aus einer Vielzahl von Informationen interessante und wichtige Aspekte herauszufiltern.

Weiter werfen Sie uns vor, es „versĂ€umt zu haben“, unseren Lesern den Briefwechsel zu dokumentieren. Diese EinschĂ€tzung ist falsch. Es gibt nur wenig Redaktionen, die so transparent arbeiten, wie wir das tun.

In unsere email an Sie haben wir nichts „scherzhaft“ gemeint. Wir haben ganz im Gegenteil darauf hingewiesen, dass wir nicht verstehen können, wie es möglich ist, bei drei berichtenden Redaktionen im Ort eine davon zu vergessen. Wir haben keine „Absicht“ unterstellt, schon gar keine „böse“.

Wenn wir etwas unterstellen, dann eine, freundlich formuliert, gewisse GenĂŒgsamkeit. Mehr als die Berichterstattung in RNZ und WN benötigen Sie offensichtlich nicht. Und auch Besucher der DRK Homepage (so es denn welche gibt) mĂŒssen sich genĂŒgsam zeigen, wenn Sie aktuell ĂŒber Blutspendetermine am 29. Januar 2010 und einen Festabend am 08. Mai 2010 informiert werden. Es wĂ€re besser fĂŒr die Außendarstellung des DRK auf eine solche schlecht gepflegte Homepage ganz zu verzichten, als einen unkompetenten Eindruck zu vermitteln.

Falsche Behauptungen zuhauf

Ihre Behauptung, wir hĂ€tten uns nicht um einen Kontakt bemĂŒht, ist ebenfalls falsch. Im April 2010 haben wir Sie in einem GesprĂ€ch gebeten, uns doch bitte dringend ĂŒber Termine des DRK in Kenntnis zu setzen. Dem sind Sie damals nachgekommen: Mit einer Terminliste bis zum 09. Oktober 2010. Seitdem haben wir weder von Ihnen als ehemaligem Vorsitzden des Ortsvereins DRK Leutershausen noch von jemand anderem weitere Einladungen oder Informationen erhalten.

Im Juli 2010 haben wir ĂŒber die Planungen fĂŒr eine neue Gemeinde-Homepage berichtet. Und zwar kritisch mit dem Hinweis, dass eine solche Informationsplattform sehr viele hilfreiche Möglichkeiten bieten kann, wenn man diese denn nutzen will – was aber leider in vielen Gemeinden unzureichend geschieht.

Sie sind als Gemeindebediensteter fĂŒr den Internetauftritt zustĂ€ndig und offensichtlich hat Ihnen unser Beitrag nicht gefallen, wie man deutlich in Ihrer email nachlesen kann. Dort schreiben Sie weiter darĂŒber, dass sich Ihr „Eindruck regelmĂ€ĂŸig bestĂ€tigt“, wir wĂŒrden unterschiedliche „MaßstĂ€be“ bei Kritik anlegen.

Dazu verwenden Sie absurderweise ein Beispiel, das exakt das Gegenteil Ihrer Behauptung belegt: Wir haben einen anonym geschriebenen Kommentar veröffentlicht, obwohl wir weder inhaltlich noch von der Form her damit einverstanden waren.

Probleme mit der „TrennungsschĂ€rfe“

Ihnen gerÀt anscheinend in der EinschÀtzung unserer Arbeit und Ihren Rollen als Gemeindebediensteter und Vorstand des DRK einiges durcheinander.

Das halten wir fĂŒr eine problematische Gemengelage, weswegen wir auch Ihren Dienstvorgesetzten, Herrn BĂŒrgermeister Manuel Just, davon in Kenntnis setzen, da wir den Eindruck haben, dass Sie nicht ausreichend zwischen Ihren TĂ€tigkeiten unterscheiden können. Vor dem Hintergrund, dass die Gemeinde ein neues Hilfeleistungszentrum baut, in dem das DRK kĂŒnftig residieren wird, ist eine solche UnterscheidungsfĂ€higkeit noch bedeutender als sie ohnehin zu erwarten wĂ€re. Immerhin werden hier Millionen an Steuergeldern investiert und eine mögliche Interessenkollission eines Nutznießers, der gleichzeitig in verantwortlicher Position beim Bauherrn arbeitet, wĂ€re nicht hinnehmbar.

Weiter ist Ihre Behauptung falsch, „im Hirschbergblog besteht keine faire Möglichkeit einer Stellungnahme“. Wir veröffentlichen ohne Ansehen der Person alle Kommentare, wenn diese unseren „Hausregeln“ entsprechen. Und wir haben in allen unseren Blogs bislang jeden Leserbrief oder Gastbeitrag ausnahmslos veröffentlicht. Wo Sie bislang in unsere Richtung irgendeine „Kraft investiert“ haben wollen, ist uns nicht ersichtlich. Eine email mit rund zehn Terminen ist nun wahrlich keine Anstrengung.

Ihre Bemerkung, „ein einzelner Journalist mit dem erhobenen Zeigefinger“, zeugt nicht gerade von Medienkompetenz. Jeder Artikel, der nur einen Verfasser hat, ist von einem „einzelnen“ Journalisten geschrieben. Auch Ihr Kassenwart Thomas Kurz zeigt ein merkwĂŒrdiges VerstĂ€ndnis von Journalismus: „Wie und ĂŒber welche Medien wir unsere Berichterstattung machen“ – so gesehen wird die Presse als „Verlautbarungsorgan“ gesehen. Vermutlich hat Herr Kurz diese EinschĂ€tzung, weil er von RNZ und WN nicht unbedingt Journalismus gewohnt ist.

Wir dĂŒrfen Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Projekt unserer Lokalblogs und die Arbeit, die wir inhaltlich leisten, bundesweit als „Vorzeigemodell“ wahrgenommen wird. Über 200 Berichte sind in eineinhalb Jahren von anderen Medien veröffentlicht worden, was ich als „einzelner Journalist“ hier mit einem kleinen Team leiste. Andere Medien, Unternehmen, UniversitĂ€ten laden mich regelmĂ€ĂŸig als Referent und Diskutant ein, um von unseren Erfahrungen zu lernen.

Weiter bleiben Sie einen Beleg schuldig fĂŒr Ihre Behauptung, wie hĂ€tten einen „falschen Kommentar zu den GrundsĂ€tzen“ des DRK geschrieben. Gerade in bezug auf die NeutralitĂ€t, Herr Frank, zeigen Sie mit Ihrer email, dass Sie diesen wesentlichen Punkt missachten. DarĂŒber hinaus weisen wir Sie darauf hin, was neben dem Reiter „Über uns“ auf der Seite des DRK steht, nĂ€mlich „Presse“ mit der freundlichen Aufforderung und Einladung, sich bei Fragen an das DRK zu wenden.

Voreingenommenheit statt NeutralitÀt

Insgesamt, Herr Frank, stellen wir fest, dass man Ihre Voreingenommenheit nicht zwischen den Zeilen suchen muss, sondern diese klar und deutlich zum Vorschein kommt. Das ist bedauerlich aus Sicht des DRK Hirschberg, weil Sie persönlich als Vorstand auch fĂŒr die Außendarstellung verantwortlich sind und dieser Verantwortung nur einseitig und voreingenommen nachkommen, anstatt zu versuchen, ĂŒber das Internet neue Interessenten und vor allem junge Menschen anzusprechen.

Vielleicht ist es Ihnen möglich, Ihre Haltung zu verĂ€ndern. Das wĂ€re aus Sicht des DRK und der Menschen, die dieses unterstĂŒtzen, sicherlich von Vorteil. SelbstverstĂ€ndlich sind wir auch in Zukunft gerne bereit, ĂŒber die AktivitĂ€ten des DRK Hirschberg zu berichten – außer Sie bleiben dabei, dass Sie uns dies „untersagen“. Ob wir dem folgen, ist unsere Sache. Wenn wir aber berichten, dann immer kritisch und transparent.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Hardy Prothmann
Redaktionsleiter hirschbergblog.de

Dokumentation: Was das DRK Hirschberg „unverschĂ€mt“ findet.


Guten Tag!

Hirschberg, 15. April 2011. (red) Wir dokumentieren den email-Briefwechsel zwischen unserer Redaktion und dem DRK Hirschberg in Sachen „gewĂŒnschter/unerwĂŒnschter“ Berichterstattung.

DRK-Vorstand (von links): Thomas Kurz, Michael Frank, Carsten Ewald

Die Antwort auf das Schreiben von Michael Frank, Vorsitzender des neuen „Gesamtortsverbands“ des DRK Hirschberg beantworten wir in einem eigenen Beitrag, da Herr Frank offensichtlich nicht zwischen seinen Funktionen als stellvertretender Hauptamtsleiter und DRK-Vorsitzender unterscheiden kann.

So verweist er in seiner Argumentation auf einen kritischen Artikel zur neuen Homepage der Gemeinde Hirschberg, fĂŒr die Herr Frank verantwortlich zeichnet.

Er verwendet den Hinweis auf einen (anonymen) Kommentar vom 15. Juli 2010, um seine Argumentation zu stĂŒtzen, dass wir nur veröffentlichen, „was Sie fĂŒr genehm erachten.“ Leider ist das vollkommen absurd, weil die Veröffentlichung des Kommentar, den wir fĂŒr „nicht genehm“ erachtet haben, genau das Gegenteil dessen belegt, was Herr Frank uns vorwirft. Offensichtlich fĂŒhlt Herr Frank sich durch unseren Artikel persönlich angegriffen und zeigt, dass er genau das nicht ist, was er uns unterstellt: kritikfĂ€hig.

Herr Frank zeigt zudem, dass seine „persönliche EinschĂ€tzung“ offenbar den Zielen des DRK ĂŒbergeordnet sind.

—–UrsprĂŒngliche Nachricht—–
Von: Redaktion Hirschbergblog.de [mailto:redaktion@hirschbergblog.de]
Gesendet: Montag, 11. April 2011 15:14
An: frank@drk-leutershausen.de
Cc: ewald@drk-leutershausen.de; kurz@drk-leutershausen.de
Betreff: DRK

Hallo Herr Frank,

wir haben leider gar nichts von dem Termin der „Fusion“ gewusst.

Schade.

Ich hatte Ihnen das schon einmal erlÀutert:
Wir sind eine kleine Redaktion und mĂŒhen uns redlich, wichtige Termine und Einladungen aus den von uns betreuten Gemeinden wahrzunehmen – was leider aus KapazitĂ€tsgrĂŒnden (noch) nicht immer persönlich möglich ist. Eine Dokumentation von Pressemitteilungen ist aber weitgehend möglich.

Gar nicht möglich ist eine Berichterstattung, wenn wir erstens nichts von Terminen wissen und zweitens auch keine Zusammenfassung erhalten.

Es ist deshalb aus Sicht derer, die gerne eine Berichterstattung hĂ€tten, sinnvoll, uns einzuladen – das macht sicher auch keine große MĂŒhe.
Vor allem, weil man die Zielgruppe der jungen und jĂŒngeren Menschen ĂŒbers Internet viel besser erreicht, als ĂŒber die Tageszeitung.

Selbst wenn wir auf den Seiten der Ortsvereine nachgeschaut hĂ€tten…. war dort der Termin nicht eingetragen… Stimmt nicht ganz, beim OV Leutershausen schon – auf der Startseite.
Aber so weit unten, dass er selbst an einem 24-Zoll-Monitor nicht sofort erkennbar war – und in der MenĂŒleiste gibt es einen Punkt „Termine“ – die allerdings nur bis zum Januar 2011 reichen.

Unter Presseberichte finden sich ausschließlich Dokumentationen der WN und RNZ – von unseren Berichten fehlt hier jede Spur, obwohl eine einfache Verlinkung um ein Vielfaches einfacher ist, als das aufwĂ€ndigere Umkopieren der Zeitungsberichte.

Deshalb habe ich den Eindruck, dass Sie eventuell ĂŒberhaupt nicht an einer Berichterstattung durch das hirschbergblog interessiert sein könnten.

Vielleicht lassen Sie uns das kurz wissen. Wenn wir den OV DRK Hirschberg nicht mehr berĂŒcksichtigen sollen, können wir einen Haken dran machen.

Es gibt viele andere, die uns bei unserer engagierten Arbeit gerne und umfangreich unterstĂŒtzen und an einer – auch kritischen – Berichterstattung interessiert sind – und Sie haben VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass wir solche Angebote bevorzugt behandeln.

Beste GrĂŒĂŸe

Hardy Prothmann
Redaktion hirschbergblog

Am 14.04.2011 um 20:43 schrieb Kurz (DRK-Leutershausen):

Hallo Herr Prothmann,

Herr Frank kann leider aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht auf Ihre Mail antworten, weshalb ich das hiermit fĂŒr ihn ĂŒbernehme.

Ihre Redaktion wurde schlichtweg vergessen zu informieren und das war keine Absicht!

FĂŒr die Zukunft werden wir allerdings bewusst darauf verzichten Ihre Redaktion ĂŒber Termine vom DRK Hirschberg zu informieren. Ihre Mail empfinden meine Vorstandskollegen und ich als eine UnverschĂ€mtheit und so kann man einfach nicht miteinander umgehen.

Wie und ĂŒber welche Medien wir unsere Berichterstattung machen, das mĂŒssen Sie schon uns ĂŒberlassen und das Gleiche trifft auch auf unsere Homepage zu.
Was wir auf unsere Homepage verlinken oder auch nicht, ist immer noch unsere Sache und geht Sie nichts an.

Bitte verschonen Sie uns fĂŒr die Zukunft mit solchen Mails. Wir haben auch volles VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wenn Sie andere Angebote bevorzugt behandeln.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Thomas Kurz

Am 15.04.2011 um 14:55 schrieb frank@drk-leutershausen.de:

Sehr geehrter Herr Prothmann,
mit Interesse habe ich Ihren Beitrag eben im Hirschbergblogg gelesen. Es ist mal wieder bezeichnend fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis des Journalismus, daß Sie den Lesern nur das zu lesen geben, was Ihrer Meinung nach zu interessieren hat. Ihr kritscher Journalismus ist leider recht einseitig kritisch.

Leider haben Sie versĂ€umt auch Ihre Mail abzudrucken, damit sich Ihre Leser ein eigenes Bild machen können, von dem was wir als unverschĂ€mt und Sie offensichtlich als ganz normalen Umgangston (oder Scherzhaft gemeint) erachten. Wenn ich in einer Mail etwas scherzhaft meine, dann mache ich das entsprechend kenntlich oder ich muß darauf gefaßt sein, daß es so aufgenommen wird, wie es geschrieben ist. Ihre gesamte Wortwahl ist jedoch nicht dazu angetan, diese Bemerkung auch mit viel Wohlwollen als Scherz aufzufassen!

Daß Ihre Redaktion vergessen wurde war keine böse Absicht – ob Sie mir das jetzt glauben oder nicht. Auch haben sich die beiden großen Printmedien aktiv um eine Berichterstattung bemĂŒht, in dem sie den Kontakt zu uns gesucht haben, was von Ihrer Seite nicht erfolgte. Auch das wĂ€re ein „Erinnermich“ gewesen und hĂ€tte die Angelegenheit positiv beeinflußt. Daß ich seit Januar vier lĂ€ngere Klinikaufenthalte hinter mir habe und dabei leider das eine oder andere auf der Strecke geblieben ist, sei dabei nur am Rande erwĂ€hnt.

Ich werde mich aber nicht weiter zu ihrem Artikel Ă€ußern aber mein Eindruck, der sich leider regelmĂ€ĂŸig bestĂ€tigt, ist, daß KritikfĂ€higkeit immer nur von Ihnen eingefordert wird aber selbst sind Sie dazu offensichtlich nicht bereit oder legen mit Verweis auf Ihren journalistischen Anspruch unterschiedliche MaßstĂ€be an. Das kann und werde ich nicht akzeptieren.

Da außerdem im Hirschbergblog keine faire Möglichkeit einer Stellungnahme besteht, und Sie offenbar nur das veröffentlichen was Sie fĂŒr genehm erachten (wie auch bei den Berichten ĂŒber die Hirschberger Homepage vom 15. Juli 2010 zu lesen ist „… wir haben Ihren Beitrag nur freigeschaltet weil….“ ) werde ich da auch nicht mehr Kraft investieren als ohnehin bereits drauf gegangen ist.

Ich denke, wir brauchen unser Licht beim DRK nicht unter den Scheffel zu stellen. Wenn dabei ein einzelner Jounalist meint, mit dem erhoben Zeigefinger und völlig unpassende und falschen Kommentare zu unseren GrundsĂ€tzen verbreiten zu mĂŒssen, dann kann ich damit leben. NeutralitĂ€t bezieht sich im Zusammenhang mit unseren GrundsĂ€tzen nunmal nicht auf die Presse. Ich empfehle Ihnen die entsprechende LektĂŒre der GrundsĂ€tze des Roten Kreuzes unter http://www.drk.de/ueber-uns/auftrag/grundsaetze.html oder in der Satzung auf unnserer Homepage.

Freundlicher Gruß
Michael Frank

Von außen betrachtet hat die DRK-„Fusion“ noch nicht stattgefunden


Guten Tag!

Hirschberg, 15. April 2011. (red) Die DRK-Ortsvereine Großsachsen und Leutershausen „haben“ demnĂ€chst fusioniert. Im Ort hat der Termin bereits stattgefunden, der Kreisvorstand muss das noch am 09. Juni 2011 bestĂ€tigen. Reine Formsache. Rhein-Neckar-Zeitung und Weinheimer Nachrichten haben wie ĂŒblich gleichtönend ĂŒber „Harmonie“ und „alles bestens“ berichtet. So muss das sein, in der Zeitungswelt und aus Sicht von „VorstĂ€nden“. Die große Frage bleibt: Wann ist es mal mit „sektseeligen Sichtweisen“ vorbei? Antwort: SpĂ€testens dann, wenn man nĂŒchtern hinguckt. Und dann gibt es auch unangehme Fragen.

Von Hardy Prothmann

„Um 21.35 Uhr war dann letztendlich alles in trockenen TĂŒchern, der neue Vorstand gewĂ€hlt, die Satzung bestĂ€tigt und der Sekt in den GlĂ€sern. Einstimmig wurden dabei alle Entscheidungen gefasst – „ein Zeichen fĂŒr die hervorragende Vorarbeit.“

Das klingt doch super. Alles „easy“. Keine Probleme. Hoch die Tassen.

Das klingt alles super, bis man ein wenig nachdenkt.

Laut Tabelle hat das fusionierte DRK Hirschberg nun 685 Mitglieder. Laut WN und RNZ sind gerade mal 33 stimmberechtige Mitglieder anwesend – gerade mal fĂŒnf Prozent. Die wĂ€hlen den Vorstand, Michael Frank, einstimmig. Darauf „hoch die Tassen“ – eine solch dramatisch schlechte Wahlbeteiligung von unter fĂŒnf Prozent kann man sich nur wegsaufen. Oder, wie Herr Frank zitiert wird: „Pack ma-€ℱs an!“

Die Frage, was es „anzupacken“ gilt, stellen weder die Weinheimer Nachrichten, noch die Rhein-Neckar-Zeitung. Wenn es nach deren Berichten geht, war alles immer in Ordnung und harmonisch undsoweiter. Sowohl beim DRK Großsachsen als auch beim DRK Leutershausen.

Wozu also die Aufregung? Was ist eigentlich aufregend? Dass aus zwei VorstĂ€nden einer wird? Dass die Fusion geplant worden ist? Dass gekommen ist, was „gewollt“ wurde?

Kam das von Heut auf Morgen? Irgendwie braschend? Dschuldischung, der Sekt, ĂŒ-b-e-r-raschend?

Wohl kaum.

Überraschend ist hingegen die „Öffentlichkeitsarbeit“ der DRK-Ortsvereine und des neuen „Gesamtortsvereins“. Eingeladen wurden nur die „Hausmedien“.

Und im Internet gibt es immer noch das DRK Leutershausen und das DRK Großsachsen mit eigenen Auftritten. Welcher von beiden öder, schlechter, langweiliger ist – der Wettbewerb ist kaum zu entscheiden, weil beide Angebote miserabel, nicht aktuell und wenig informativ sind.

(Die Behandlung des DRK Leutershausen zur „Geschichte“ des DRK unter Hitler hĂ€tte eine eigene Betrachtung verdient.)

Angeblich soll es demnĂ€chst unter „DRK-Hirschberg.de“ einen gemeinsamen Auftritt im Internet geben. Mal abgesehen davon, dass mit der Adresse „drk-hirschberg.de“ kein Geld zu machen ist, bleibt trotzdem die Frage, wieso sich das DRK Hirschberg diese Adresse trotz AnkĂŒndigung noch nicht gesichert hat?

Vermutlich aus dilletantischen GrĂŒnden. So mies, wie die bisherigen Internetauftritte gestaltet und „befĂŒllt“ sind, darf man vermuten, dass hier nur Dilletanten am Werk sind.

Die nennen sich intern wahrscheinlich „Beauftragte“ – nach außen liefern sie eine unterirdische Leistung ab.

Die Kritik geht nicht gegen das „Design“ – das ist schlecht. Letztlich kommt es aber auf die Inhalte an.

Und die sind… Ja, wie sagt man da, um nicht das „sch“-Wort zu benutzen?

"Aktuell", "attraktiv" - wohl kaum. Quelle: DRK Leutershausen

Also, die Inhalte sind bescheiden, veraltet und man fragt sich, ob sich jemand fĂŒr diese „Visitenkarte“ im Netz ĂŒberhaupt interessiert, wenn im April 2011 im „Nachrichtenticker“ immer noch Termine vom-  29. Januar 2010 durchlaufen…

Verantwortlich fĂŒr den „29. Januar 2010“ am 15. April 2011 ist Michael Frank – der neue Vorstand des fusionierten DRK Hirschberg. Der stellvertretende Hauptamtsleiter der Gemeinde Hirschberg ist der dortige „Internet-Experte“, der auch fĂŒr das neue Internet-Angebot der Gemeinde verantwortlich zeichnet.

Unsere Nachfrage, zum desolten Zustand dieser „PrĂ€sentation“ hat der Vorstand des DRK Hirschberg als „UnverschĂ€mtheit“ zurĂŒckgewiesen.

Fragt sich nur, wer sich fĂŒr was zu „schĂ€men“ hat.

Oder anders gefragt:

Wie kann es sein, dass zwei Ortsvereine des DRK fusionieren und das neue Medium Internet, ĂŒber das man junge Menschen und potenzielle Mitglieder ansprechen kann, strĂ€flich vernachlĂ€ssigt wird?

Wie kann es sein, dass das DRK Hirschberg offiziell verkĂŒndet, „demnĂ€chst“ unter drk-hirschberg.de auftreten zu wollen und noch nicht einmal die Adresse gesichert hat?

Wer ist dafĂŒr verantwortlich, dass das entscheidende Medium Internet – vor allem, was die Jugend angeht – so strĂ€flich vernachlĂ€ssigt wird?

Ist ein „Vorstand“ tragbar, der aktiv und unmissverstĂ€ndlich klar macht, dass „man“ auf eine Berichterstattung „bewusst verzichtet“?

Ist einem „Vorstand“, der sich so „bewusst“ Ă€ußert, ein „Bewusstsein“ zu attestieren?

Und wenn ja, fĂŒr was? FĂŒr die „eigene Wichtigkeit“ oder fĂŒr die „Sache“?

Herr Thomas Kurz und der „Vorstand“ sollten sich dringend die Frage stellen lassen, ob sie im Dienste der Idee des Deutschen Roten Kreuzes auch nur im Ansatz tragbar sind oder nicht sofort und kompromisslos ihre Ämter niederlegen sollten.

Und wem die „Relevanz“ nicht klar ist: Heute wird der Spatenstich des neuen Hilfeleistungszentrums getĂ€tigt. Ein Termin, der nicht nur das DRK betrifft – aber auch.

Wir berichten darĂŒber: Sollen wir „wunschgemĂ€ĂŸ“ das DRK ausklammern?

Wenn es nach Thomas Kurz und dem „Vorstand“ geht…

Was fĂŒr das DRK Hirschberg „unverschĂ€mt“ bedeutet oder die Frage nach der „Absicht“


Guten Tag!

Hirschberg, 15. April 2011. (red) Die DRK-Ortsvereine Großsachsen und Leutershausen fusionieren. Ein historischer Moment. Man darf zu recht davon ausgehen, dass das so schnell nicht noch einmal passiert. Unsere Redaktion wurde nicht zu diesem Termin eingeladen – dahinter steckte „keine Absicht“, wie uns Kassenwart Thomas Kurz per email wissen lĂ€sst: „Ihre Redaktion wurde schlichtweg vergessen zu informieren.“ Genau das haben wir angemahnt und tun es nochmals. Diesmal aber öffentlich und möglicherweise auch „unverschĂ€mt“ – wie uns das unterstellt wird. Wer sich fĂŒr was „schĂ€men“ muss, entscheiden die Leserinnen und Leser selbst.

Von Hardy Prothmann

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist eine der weltweit grĂ¶ĂŸten Hilfsorganisationen mit einer enormen Bedeutung fĂŒr die freie Wohlfahrtspflege. Insgesamt ist die Organisation eher dezentral oder föderalistisch organisiert.

Das hat Vorteile, weil nicht „von-oben-runter“ deligiert wird – aber es hat auch entscheidende Nachteile, da die Organisationseinheiten eine große Eigenverantwortung tragen.

Und das Deutsche Rote Kreuz und alle seine darin vereinigten Unterorganisationen bekennen sich zu den sieben GrundsĂ€tzen: „Menschlichkeit, Unparteilichkeit, NeutralitĂ€t, UnabhĂ€ngigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und UniversalitĂ€t.“

DRK heißt Verantwortung

Die Mitglieder bringen sich mit hohem Einsatz ein und fordern den Einsatz durch UnterstĂŒtzer, sei es durch MitgliedsbeitrĂ€ge, Geld- oder Blutspenden, um „Gutes zu tun“ – Millionen Menschen unterstĂŒtzen das DRK dabei. Diese Menschen haben aber auch das Recht zu erfahren, wie das DRK arbeitet, was mit den Spenden passiert, wie die Organisation also mit der freiwilligen Hilfeleistung der UnterstĂŒtzer umgeht. Auch das ist Teil der DRK-Verantwortung.

Welches VerantwortungsgefĂŒhl hat man beim DRK Hirschberg?

Und hier mĂŒssen sich die frĂŒheren Ortsvereine des DRK Großsachsen und Leutershausen und er neue „Gesamtortsverband“ DRK Hirschberg fragen lassen, wie sie dieser Verantwortung in Zukunft nachkommen wollen.

Die Frage muss gestellt werden, weil es offensichtlich „Konflikte“ gibt. Beispielsweise gegenĂŒber unserer Redaktion. Die GrĂŒnde sind uns unbekannt, weil nie benannt worden. Aber mindestens die GrundsĂ€tze „Unparteilichkeit, NeutralitĂ€t, UnabhĂ€ngigkeit“ werden nicht eingehalten und sogar ganz bewusst verletzt.

Wir haben gegenĂŒber dem frĂŒheren Leutershausen-Vorsitzenden Michael Frank (der nun Gesamtvorsitzender ist) mehrmals deutlich gemacht, dass wir an einer Berichterstattung ĂŒber die AktivitĂ€ten des DRK sehr interessiert sind. Leider wurden wir hĂ€ufig nicht oder nur sehr kurzfristig auf „Termine“ eingeladen.

Zum Termin der „Fusion“ wurden wir nicht eingeladen. Wir hĂ€tten gerne ĂŒber diesen „historischen Abend“ berichtet – aber ohne Kenntnis war uns das nicht möglich. Die Redaktionen der Weinheimer Nachrichten und der Rhein-Neckar-Zeitung sind eingeladen worden. Uns hatte man schlichtweg „vergessen“ – „ohne Absicht“, wie uns KassenprĂŒfer Thomas Kurz per email mitgeteilt hat.

„Keine Absicht“

Wie man „ohne Absicht“ eine von drei Redaktionen, die regelmĂ€ĂŸig ĂŒber Hirschberg berichten, „schlichtweg vergessen“ kann, ist uns nicht einsichtig.

Noch viel weniger können wir „einsehen“, dass das DRK Hirschberg „keine Absicht“ zeigt, möglichst viele Menschen fĂŒr seine (wohlfĂ€hrigen) Ziele und Leistungen zu erreichen und zu begeistern. Denn die einen lesen die Weinheimer Nachrichten, andere die Rhein-Neckar-Zeitung und wieder andere nur unser (noch junges) Angebot.

Im Schnitt haben wir gut 300 Leserinnen und Leser pro Tag in Hirschberg – umgerechnet auf Haushalte und Familien erreichen wir also nach einem Jahr Berichterstattung schon gut zehn Prozent der Hirschberger Bevölkerung – aktive Leserinnen und Leser, denn unser Angebot „liegt nicht auf dem Tisch“, man muss es aufrufen. Das wertet diese zehn Prozent enorm auf.

„Schlicht vergessen“

Über das „schlichtweg vergessen“ haben wir uns beschwert. Weil unsere Leserinnen und Leser von uns erwarten, dass wir ĂŒber das Ortsgeschehen berichten. Das ist auch unser Anspruch, dem wir so gut wir es können, nachkommen. Wir bemĂŒhen uns sehr. Doch das ist nicht immer einfach.

Auch nicht mit dem DRK in Hirschberg. Wir haben deshalb die grundsĂ€tzliche Frage gestellt, ob das DRK Hirschberg kĂŒnftig an einer Berichterstattung durch unsere Redaktion interessiert ist. Das war ironisch gemeint, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass eine Hilfsorganisation an einer Bericherstattung fĂŒr Wohlfahrtszwecke nicht interessiert sein könnte.

„Eindeutige“ Antwort

Doch die Antwort des DRK Hirschberg, geschrieben von Herrn Thomas Kurz, ĂŒberrascht eindeutig:

„FĂŒr die Zukunft werden wir allerdings bewusst darauf verzichten Ihre Redaktion ĂŒber Termine vom DRK Hirschberg zu informieren. Ihre Mail empfinden meine Vorstandskollegen und ich als eine UnverschĂ€mtheit und so kann man einfach nicht miteinander umgehen.
Wie und ĂŒber welche Medien wir unsere Berichterstattung machen, das mĂŒssen Sie schon uns ĂŒberlassen und das Gleiche trifft auch auf unsere Homepage zu.“

Da Herr Kurz im Namen des Vorstands des DRK Hirschberg schreibt, stellen wir fest, dass das DRK Hirschberg kein Interesse hat, unsere Leserinnen und Leser ĂŒber die AktivitĂ€ten des DRK Hirschbergs zu informieren.

Wiegen „Befindlichkeiten“ mehr als „Ziele“?

Wir stellen weiter fest, dass „Befindlichkeiten“ des Vorstands offensichtlich mehr wiegen, als die Ziele der Hilfsorganisation Deutsches Rotes Kreuz.

Wir stellen weiter fest, dass der Vorstand des DRK Hirschberg offensichtlich ein „problematisches bis gestörtes VerhĂ€ltnis“ zum Artikel 5 unseres Grundgesetzes ĂŒber die freie Meinungsbildung und -Ă€ußerung hat und denkt, dass ein Vereinsvorstand darĂŒber befinden kann, „ĂŒber welche Medien wir unsere Berichterstattung machen“.

Wir sind ein unabhĂ€ngiges, freies Medium und lassen uns von niemandem vorschreiben, „wie unsere Berichterstattung zu machen ist“.

Die Öffentlichkeit hat Rechte

DarĂŒber hinaus stellen wir fest, dass es nie unsere Absicht war, die Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr das DRK Hirschberg zu ĂŒbernehmen. Wir raten aber verbindlich, ĂŒber die öffentliche Wirkung solcher Äußerungen dringend nachzudenken.

Was den „Umgang“ angeht – der sollte höflich und respektvoll sein. Vor allem gegenĂŒber der Öffentlichkeit. Als Medienvertreter sind wir uns bewusst, dass wir „ein Fenster zur Welt“ aufmachen und welche Verantwortung wir fĂŒr den „Ausblick“ tragen.

Als Vorstand sollte sich das DRK Hirschberg bewusst sein, was es bedeutet, die „RollĂ€den runter zu lassen“ und sich einem kritischen Blick zu entziehen, dem man sich nicht entziehen kann, wenn man fĂŒr das öffentliche Wohl eintreten will und damit auch der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen hat.

 

 

Sommertagszug: Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Winter verbrannt


Der Winter wird verabschiedet - Sommertagszug 2011 in Leutershausen. Bild: hirschbergblog.de

Guten Tag!

Hirschberg, 21. MĂ€rz 2011. Der 25. Hirschberger Sommertagszug startete gestern um 14:30 Uhr an der Karl-Drais-Schule (frĂŒhere Martin-Stöhr-Schule) in Leutershausen und zog ĂŒber die Mozart Straße, Friedrichstraße, Bahnhofstraße, Hauptstraße, Fenchelstraße und Hölderlinstraße wieder zurĂŒck zu dem Schulhof der Karls-Drais Schule, wo der „Winterbutzen“ bei strahlendem Sonnenschein verbrannt wurde.

Der Sing- und Volkstanzkreis Leutershausen (SVK) hatte die Veranstaltung organisiert. Der Vorsitzende JĂŒrgen Gustke betonte, dass der Hirschberger Sommertagszug ganz der KurpfĂ€lzer Tradition verhaftet sei, und mit Kindern und den Symbolen der „Butzen“ werde der Sommer begrĂŒĂŸt.

Gut 100 Kinder der Leutershausener KindergĂ€rten sowie die Mitglieder des Sing- und Volkstanzkreises wirkten bei dem Sommertagszug mit. BĂŒrgermeister Manuel Just und die GemeinderĂ€tin Eva-Marie Pfefferle begleiteten den Zug. Vor der symbolischen Verbrennung des Winters auf dem Schulhof der Karl-Drais-Schule zeigte die Kindertanzgruppe des SVK traditionelle TĂ€nze.

BĂŒrgermeister Just dankte der Feuerwehr und dem DRK sowie allen Mitwirkenden.

Die Gemeinde verteilte Sommertagsbrezeln an die teilnehmenden Kinder. Der Musikverein Dossenheim und die Kapelle AM begleiteten den Zug musikalisch.

Viel Freude mit den Fotos.

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Hilfeleistungszentrum: AuftrÀge ausgeschrieben


Guten Tag!

Hirschberg, 15. Dezember 2010. (red) Die Gemeinde Hirschberg hat offiziell verschiedene AuftrÀge zum geplanten Hilfeleistungszentrum ausgeschrieben.

Interessierte Betriebe finden Informationen zu Öffentlichen Ausschreibungen nach VOB fĂŒr den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums Hirschberg fĂŒr folgende Gewerke:

„Rohbauarbeiten“ in Datei Nr. 1292343943

„Dachabdichtung mit extensiver BegrĂŒnung“ in Datei Nr. 1292402811

„Putzarbeiten“ in Datei Nr. 1292402873

„Stahl-Glassfassade und Sektionaltore“ in Datei Nr.1292402903

„Personen-Seilaufzug“ in Datei Nr. 1292402934

„Elektroinstallationsarbeiten“ in Datei Nr. 1292402958

„Blitzschutzarbeiten“ iin Datei Nr. 1292402994

„Heizungsinstallationsarbeiten“ in Datei Nr. 1292403024

„LĂŒftungsarbeiten“ in Datei Nr. 12924030559

„SanitĂ€rinstallationsarbeiten“ in Datei Nr. 1292403082

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog