Donnerstag, 13. Juni 2019

Zeugen gesucht

In Mehrfamilienhaus eingebrochen

Hirschberg, 18. November 2014. (red/pol) Durch massive Gewalt haben unbekannte TĂ€ter am Dienstag zwischen 05:45 Uhr und 17:20 Uhr das Schlafzimmerfenster einer Erdgeschosswohnung im Stadtteil Leutershausen eingedrĂŒckt. [Weiterlesen…]

Zeugen gesucht

Einbrecher nutzen Urlaubsabwesenheit

Hirschberg, 28. August 2014. (red/pol) Die urlaubsbedingte Abwesenheit nutzte ein unbekannter Einbrecher aus, um in ein Haus im Holunderweg einzubrechen. Im Zeitraum zwischen dem 21. August und vergangenen Mittwoch wurde zunĂ€chst versucht die TerrassentĂŒr aufzuhebeln. [Weiterlesen…]

Bargeld und Haarschneidescheren gestohlen

Einbruch in FriseurgeschÀft

polizei_feature11_tnHirschberg, 25. August 2014. (red/pol) Am frĂŒhen Samstagmorgen hebelte ein unbekannter TĂ€ter zwischen 01:30 Uhr und 06:45 Uhr die TĂŒr eines Friseursalons in der Breitgasse in Hirschberg-Großsachsen auf und gelangte so in das GeschĂ€ft. Hier entwendete er rund 500 Euro Bargeld sowie hochwertige Haarschneidescheren und Haarschneidemesser im Wert von ĂŒber 1200 Euro. Es konnten vor Ort keine Spuren gesichert werden.

Sckerl: Verschiedene AnsÀtze werden verfolgt

Landesregierung will gegen wachsende EinbruchskriminalitÀt vorgehen

Rhein-Neckar, 17. Juni 2014. (red/pm) Der Anstieg von WohnungseinbrĂŒchen mit DiebstĂ€hlen ist ein bundesweites PhĂ€nomen, welches auch nicht vor Baden-WĂŒrttemberg und der Metropolregion Rhein-Neckar Halt macht. Die Landesregierung will nun etwas gegen die wachsende EinbruchskriminalitĂ€t unternehmen.
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Über 3.000 Euro MĂŒnzgeld erbeutet

Einbruch in Spielhalle

Hirschberg, 05. Mai 2014. (red/pol) Am frĂŒhen Donnerstagmorgen brachen unbekannte TĂ€ter in einer Spielhalle im Ortsteil Großsachsen ein. Sie knackten mehrere Spielautomaten auf und erbeuteten dabei MĂŒnzgeld im Wert von etwa 3.000 Euro.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Gegen 02.00 Uhr hebelten die Einbrecher ein Fenster auf der RĂŒckseite des Lokals im Gewerbegebiet auf und gelangten so ins GebĂ€udeinnere. Hier hebelten sie vier Geldspielautomaten auf und entnahmen daraus die MĂŒnzbehĂ€lter. Danach verließen sie Örtlichkeit und konnten unerkannt fliehen.

Nach ersten Feststellungen der Filialleiterin des Lokals erbeuteten die TĂ€ter MĂŒnzgeld im Wert von mehr als 3.000 Euro. Über den entstandenen Sachschaden liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Der Polizeiposten Schriesheim ermittelt.“

Zeugenaufruf der Polizei

Einbruch beim TC Leutershausen

Hirschberg, 16. April 2014. (red/pol) In der VereinsgaststĂ€tte des TC Leutershausen wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag eingebrochen. Dabei wurde scheinbar nichts entwendet. Die Polizei sucht nach Hinweisen und Zeugen. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Hochwertigen Schmuck erbeutet

Hirschberg, 03. MĂ€rz 2014. (red/pol) Bei einem Wohnungseinbruch am Donnerstag in Hirschberg-Leutershausen erbeutete ein bislang unbekannter TĂ€ter Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. [Weiterlesen…]

1.000 Euro Sachschaden

Wohnungseinbruch ĂŒber TerrassentĂŒre

polizei_feature11_tnHirschberg, 21. Februar 2014. (red/pol) Die TerrassentĂŒre eines Anwesens in der Lessingstraße wuchteten am Dienstag zwischen 18:00 und 21:00 Uhr bislang unbekannte TĂ€ter auf und durchsuchten sĂ€mtliche RĂ€umlichkeiten sowie BehĂ€ltnisse. Nach Angaben des GeschĂ€digten wurde nichts gestohlen, so dass es lediglich bei einem Sachschaden, der sich jedoch auf ĂŒber 1.000 Euro belĂ€uft, blieb. Zeugen, die zur genannten Zeit verdĂ€chtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Weinheim, Tel.: 06201/1003-0, in Verbindung zu setzen.

Zeugenaufruf

Einbruch in der Kolpingstraße

polizei_feature11_tnHirschberg, 10. Februar 2014. (red/pol) Durch Aufhebeln einer BalkontĂŒre an der RĂŒckseite eines Anwesens in der Kolpingstraße verschafften sich am Mittwoch bislang nicht ermittelte TĂ€ter Zugang und durchsuchten sĂ€mtliche RĂ€umlichkeiten und BehĂ€ltnisse. Die GeschĂ€digten befinden sich derzeit in Urlaub, so dass eine detaillierte Auflistung eventuell gestohlener GegenstĂ€nde noch nicht möglich ist. Der Einbruch wurde am Mittwoch gegen 20:45 Uhr festgestellt und die Polizei verstĂ€ndigt. VerdĂ€chtige Wahrnehmungen nimmt die Polizei Weinheim, Tel.: 06201/1003-0, entgegen.

Zeugenaufruf

Zwei EinbrĂŒche in Leutershausen

polizei_feature11_tnHirschberg/Leutershausen, 18. Januar 2014. (red/pol) Zwei EinbrĂŒche, die am Freitagvormittag in Leutershausen verĂŒbt wurden, beschĂ€ftigt zurzeit den Polizeiposten Schriesheim. In beiden FĂ€llen waren die Bewohner zu Hause, als die Einbrecher einstiegen. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Scheibe eingeschlagen und Tasche geklaut

Hirschberg, 20 Dezember 2013. (red/pol) Die Scheibe der BeifahrertĂŒre eines auf dem Parkplatz der Sachsenhalle in der Brunnengasse verschlossen abgestellten VW Beetle wurde am Montag zwischen 17 und 17:15 Uhr von einem unbekannten TĂ€ter eingeschlagen.

Information der Polizei:

„Aus dem Fußraum entwendete der TĂ€ter eine braune LederumhĂ€ngetasche in der sich eine geringe Menge Bargeld sowie Kreditkarten und persönliche Papiere befanden. Der angerichtete Sachschaden belĂ€uft sich auf ca. 400 €. Ein weiterer Einbruchsversuch an einem unmittelbar daneben stehenden Auto misslang, eventuell wurde der TĂ€ter auch gestört. Zeugen, die im Tatzeitraum verdĂ€chtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter Telefon 06201/10030 beim Polizeirevier in Weinheim zu melden.“

Zeugenaufruf

In sechs HĂ€user eingestiegen

polizei_feature11_tnHirschberg/Rhein-Neckar, 12. November 2013. (red/pol) In der Nacht zum Dienstag brach ein Unbekannter ĂŒber Terrassen- und BalkontĂŒren in insgesamt sechs HĂ€user ein. Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. [Weiterlesen…]

Einbrecher entwenden kleinere Mengen Bargeld

Von Wohnungsbesitzerin ĂŒberrascht

Hirschberg, 11. November 2013. (red/pol) Vergangenen Samstag brachen bisher Unbekannte in ein Wohnhaus in der Gottfried-Nadler-Straße ein und entwendeten kleinere Mengen Bargeld. [Weiterlesen…]

Einbruch in Einfamilienhaus

TerassentĂŒr ausgehebelt

Hirschberg, 28. Oktober 2013. (red/pol) Eingebrochen wurde am Samstag in der Zeit zwischen 19:15 und 01:30 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Großsachsener Straße Im Scheibling. Der oder die TĂ€ter hebelten zunĂ€chst die zum Garten ausgerichtete TerrassentĂŒr auf und gelangten so in das Wohnhaus. Dort wurden diverse BehĂ€ltnisse durchwĂŒhlt und Schmuck sowie Bargeld mitgenommen. Danach verließen sie vermutlich durch die Einstiegsstelle wieder den Tatort.

Schutz vor Einbrechern

Ungebetene GĂ€ste

Alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Foto: Polizei

Rhein-Neckar, 24. Dezember 2012. (red/ae) In den Wintermonaten steigt die Zahl der WohnungseinbrĂŒche. Oder doch nicht? Allein dadurch, dass es in den Wintermonaten frĂŒher dunkel wird, sind die Menschen verunsichert. Wir haben Martin Boll und Norbert SchĂ€tzle, Pressesprecher der Polizei in Mannheim und Heidelberg zum Thema befragt.

Von Alina Eisenhardt

Laut der polizeilichen Kriminalstatistik wird alle vier Minuten in Deutschland eingebrochen. Die aktuellste Statistik zĂ€hlt 132.595 EinbrĂŒche im Jahr.

Entgegen des gĂ€ngigen Vorurteils, die Wintermonate seien die „bevorzugte“ Einbruchszeit, gibt es nur einen leichten Schwerpunkt der EinbrĂŒche in den Wintermonaten. “Denn nicht nur in der dunklen Jahreszeit wird vermehrt eingebrochen. Auch in der Ferienzeit ist ein Anstieg zu verzeichnen”, sagt der Pressesprecher der Polizei Heidelberg, Norbert SchĂ€tzle. In den Wintermonaten können sich Einbrecher zwar im Schutz der Dunkelheit verstecken, doch in der Ferienzeit ist es oft ebenso leicht festzustellen, ob Bewohner verreist sind. Deshalb sind besonders im Oktober vermehrt EinbrĂŒche festzustellen: FrĂŒhe DĂ€mmerung und Ferienzeit treffen aufeinander, ideal fĂŒr Einbrecher.

Überall kann eingebrochen werden

Es lĂ€sst sich nicht pauschal beantworten, in welche Immobilien bevorzugt eingebrochen wird. Ob EinfamilienhĂ€user oder HĂ€user mit vielen Wohneinheiten, ĂŒberall wird eingebrochen. “Besonders gefĂ€hrdet sind aber HĂ€user mit Garten und TerassentĂŒr”, sagt Martin Boll, Pressesprecher der Polizei Mannheim. Das hat mehrere GrĂŒnde: Erstens ist der Garten oft nicht einsehbar und zweitens kann der Einbrecher sich durch die TerassentĂŒr einen „idealen“ Fluchtweg schaffen.

“Auch anonyme HĂ€user mit vielen Wohneinheiten sind betroffen”, so Norbert SchĂ€tzle. Dort fielen Fremde nicht auf. “Bevorzugt wird hier in das Erd- oder Dachgeschoss eingebrochen”, sagt Martin Boll. Im Erdgeschoss könne der Einbrecher besonders schnell flĂŒchten, sollte er entdeckt werden. Im Dachgeschoss habe er dafĂŒr eine bessere Fluchtchance, da er eher hören könne, wenn jemand sich im Treppenhaus befĂ€nde.

Selten nur ein TĂ€ter

“Alles, was sich schnell mitnehmen und weitergeben lĂ€sst, wird bevorzugt gestohlen. Also Bargeld, Kreditkarten, Schmuck, Handys, Tablets, Notebooks und Gold”, zĂ€hlt Norbert SchĂ€tzle auf. “Oft arbeiten Einbrecher mit mindestens einem Komplizen”, ergĂ€nzt der Pressesprecher der Polizei Mannheim Martin Boll.

Das hat den Vorteil, dass man das Diebesgut innerhalb von ein paar Sekunden weitergeben kann. Sollte die Polizei einen Einbrecher erwischen, der das Beweismaterial bereits weitergegeben hat, ist ein Nachweis schwierig. Deshalb wird in Mannheim nur jeder vierte Einbrecher erwischt. In Heidelberg liegt die AufklÀrungsquote sogar nur bei 10 Prozent.

Obwohl die Einbruchszahlen in Deutschland steigen, sinken sie wider Erwarten im Rhein-Neckar-Kreis. Im Jahr 2011 gab es beispielsweise in Mannheim 667 EinbrĂŒche, in diesem Jahr sind es nur um die 400. HĂ€ufig wurde dabei in der Neckarstadt eingebrochen. Dort gibt es Immobilien des gehobenen Mittelstands und viele eng bebaute StraßenzĂŒge.

DNA-Analyse ĂĄ la Krimi

Immer wieder hinterlassen TĂ€ter DNA-Spuren, die zum Beispiel durch eine achtlos weggeworfene Zigarette gesichert werden können. “Allerdings spielt die Suche nach DNA eher eine untergeordnete Rolle, da die meisten Einbrecher sehr professionell und vorsichtig arbeiten. In den seltesten FĂ€llen gehört ein Zigarettenstummel wirklich dem Einbrecher”, erklĂ€rt Martin Boll.

“Die Untersuchung der Spuren geht aber ĂŒber die DNA-Analyse hinaus. Nach was genau wir suchen, verraten wir aber nicht, sonst achten die Einbrecher drauf”, so Norbert SchĂ€tzle.

Schutz vor Einbruch

Die Auswirkungen, die ein Einbruch auf das Opfer hat, sind verheerend: “Das eigene Zuhause ist fĂŒr Menschen ihr Privatbereich, ihre sichere Burg. Dringt jemand in ihren intimsten Privatbereich ein, ist das oft sehr verstörend”, erklĂ€rt Martin Boll. Oft fĂŒhlen sich die betroffenen Menschen so sehr in ihrem SicherheitsgefĂŒhl beeintrĂ€chtigt, dass sie umziehen mĂŒssen. Kriminalpolizeiliche Beratungsstellen bieten kostenlose Hilfe an – sie beraten vor Ort.

Man kann sich schon mit einfachen Mitteln effektiv vor Einbruch schĂŒtzen. Die TĂŒr abschließen, die RollĂ€den richtig runterlassen und im Sommer weder Fenster noch TĂŒren offen stehen lassen, sind die gĂŒnstigsten Alternativen.

FĂ€hrt man in den Urlaub, sollte man Zeitschaltuhren einsetzen und gute Sicherungssysteme an TĂŒren und Fenstern anbringen. Wer sich ein teures Sicherungssystem nicht leisten kann, der kann auch eine Schraube diagonal im TĂŒrrahmen eindrehen. So kann ein Einbrecher die TĂŒr nicht eintreten. Bemerkt der Einbrecher, dass er auf Hindernisse stĂ¶ĂŸt, bricht er in der Regel den Einbruch ab.

Was die Sicherheit angeht, ist eine Beratung sehr sinnvoll, denn oft wissen die Menschen nicht, wo die Schwachpunkte sind. Die kostenlose Beratung der Polizei bietet auch eine Schwachpunktanalyse an.

Richtig auf Einbrecher reagieren

Stellt man sich vor, dass man auf einen Einbrecher trifft, stellt sich die Frage: Wie reagiert man richtig, wenn man einem Einbrecher gegenĂŒber steht? Martin Boll und Norbert SchĂ€tzle kennen die Antwort: Auf keinen Fall den Helden spielen, sondern dem TĂ€ter eine Fluchtmöglichkeit lassen.

In aller Regel sind Einbrecher scheu und werden zu fliehen versuchen – wenn sich aber jemand in die Ecke gedrĂ€ngt fĂŒhlt, kann das schlimme Folgen haben. Einrecher haben Werkzeuge wie Schraubendreher dabei, die auch Waffen sein können. Wer denkt oder weiß, dass ein Einbrecher in der Wohnung ist, sollte sofort die Polizei unter 110 anrufen.

WohnungseinbrĂŒche angestiegen

Richtig vor Einbruch schĂŒtzen – aber wie? Foto: Polizei

 

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 05. November 2012. (red/pol) Tatort Laudenbach: Der Einbrecher kam in der Nacht von Montag auf Dienstag (03./04.12.), er öffnete die nur zugezogene – nicht verschlossene – HauseingangstĂŒre einer Erdgeschosswohnung in der Friedrich-Ebert-Straße. Aus dem Schlafzimmer, in dem der GeschĂ€digte schlief, entwendete der Einbrecher ein Smartphone, im Wohnbereich ließ der TĂ€ter Bargeld, ein Laptop sowie zwei EC-Karten mitgehen, der Diebstahlsschaden belĂ€uft sich auf ca. 1.000 €.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Vermutlich der gleiche TĂ€ter drang in der gleichen Nacht in ein weiteres Haus im SĂŒdring ein. Auch hier war die EingangstĂŒre nur zugezogen und die Anwohner schliefen. Hier entwendete der Dieb unter anderem auch eine EC-Karte, wobei ihm zudem noch die Geheimnummer in die HĂ€nde fiel. An einem Geldausgabeautomaten der Volksbank SĂŒdhessen in der Bahnhofstraße hob er damit am Dienstagmorgen um 4.15 Uhr Bargeld ab. Seit August dieses Jahres wurden in Hemsbach (5 FĂ€lle) und Laudenbach (6 FĂ€lle) immer wieder unverschlossene HaustĂŒren geöffnet und in die HĂ€user eingebrochen. Zeugen, die verdĂ€chtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 06201/1003-0 bei der Polizei in Weinheim zu melden.

WohnungseinbrĂŒche 2011

Seit Beginn dieses Jahres hat die Polizei im Stadtgebiet Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis insgesamt 542 EinbrĂŒche registriert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 444 EinbrĂŒche. Schwerpunkte bildeten dabei das Stadtgebiet Heidelberg mit 190 FĂ€llen sowie im Rhein-Neckar-Kreis vor allem die Bereiche rund um Wiesloch (89 FĂ€lle) und Weinheim (92 FĂ€lle).

Ein Einbruch in Haus oder Wohnung ist fĂŒr Betroffene ein unerwarteter Schock: Die Verletzung der PrivatsphĂ€re, das verloren gegangene SicherheitsgefĂŒhl oder andere schwer wiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, machen ihnen dabei oft mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich davor schĂŒtzen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Ein großer Anteil der EinbrĂŒche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch richtiges Verhalten und aufmerksame Nachbarn können EinbrĂŒche verhindern helfen.

Einbrecher kommen zu jeder Tageszeit, oft auch tagsĂŒber, wenn ĂŒblicherweise niemand zu Hause ist, zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frĂŒhen Abend, in der dunklen Jahreszeit auch schon bei einsetzender DĂ€mmerung, nachts oder an Wochenenden. Dabei werden etliche EinbrĂŒche in WohnrĂ€ume durch Leichtsinn und Sorglosigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner ermöglicht oder erleichtert: Da wird die Wohnungs- oder HaustĂŒr nur ins Schloss gezogen und nicht abgeschlossen, da bleiben beim Verlassen Fenster, Balkon- oder TerrassentĂŒren auch in von außen erreichbarer Lage in LĂŒftungsstellung offen!

Einbruchschutz bringen in erster Linie ein sicherheitsbewusstes Verhalten und sinnvoll aufeinander abgestimmte, solide mechanische Sicherungen. Sie stehen beim Schutz vor Einbruch an erster Stelle und bieten dem Einbrecher Widerstand.

Alarmanlagen (Einbruchmeldeanlagen) verhindern keinen Einbruch, sondern melden ihn nur – sie können mechanische Sicherungen nur ergĂ€nzen, nicht ersetzen. Allerdings erhöhen sie das Entdeckungsrisiko fĂŒr Einbrecher und bieten dadurch zusĂ€tzlichen Schutz. Daneben sollte eine solche Einbruchmeldeanlage auch die Möglichkeit eines Überfallalarms bieten.

Tipps

TĂŒren auch bei nur kurzzeitigem Verlassen von Haus oder Wohnung nicht bloß ins Schloss ziehen, sondern immer verschließen.

  • Nach jedem SchlĂŒsselverlust umgehend den Schließzylinder auswechseln Fenster, Balkon- und TerrassentĂŒren auch bei kurzer Abwesenheit verschließen
  • Vorsicht: Gekippte Fenster sind von Einbrechern leicht ganz zu öffnen, und in der Regel erlischt bei gekippten Fenstern auch der Versicherungsschutz.RolllĂ€den nur zur Nachtzeit geschlossen halten, um nicht tagsĂŒber Abwesenheit zu signalisieren.
  • Bei lĂ€ngerer Abwesenheit Hinweise auf Leerstand vermeiden, z. B. ungeleerter Briefkasten, stĂ€ndig heruntergelassene RolllĂ€den oder zugezogene VorhĂ€nge, Mitteilung auf dem Anrufbeantworter
  • Wohnung oder Haus durch Verwandte, Bekannte oder Nachbarn bewohnen oder bewohnt erscheinen lassen (z.B.: Briefkasten leeren, RolllĂ€den, VorhĂ€nge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmĂ€ĂŸig betĂ€tigen).
  • Über Einsatz von Zeitschaltuhren fĂŒr RolllĂ€den, Beleuchtung, Radio etc. Nachbarn informieren.
  • In MehrfamilienhĂ€usern die HauseingangstĂŒr auch tagsĂŒber geschlossen halten, vor dem DrĂŒcken des TĂŒröffners prĂŒfen, wer ins Haus will.
  • Auf Fremde im Haus oder auf dem NachbargrundstĂŒck achten, solche Personen ansprechen; evtl. auch Kfz-Kennzeichen notieren.
  • In MehrfamilienhĂ€usern stets Keller und BodentĂŒren verschließen –das ist auch meist eine Pflicht aus dem Mietvertrag.
  • Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach Möglichkeit jede Konfrontation. Wer einen Einbrecher bemerkt, sollte sich ihm keinesfalls entgegenstellen. Nicht den „Helden“ spielen, sondern stattdessen sofort die Polizei verstĂ€ndigen.
  • Die Polizei kann nicht ĂŒberall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch fast immer gibt es Nachbarn, die einander helfen können: Nach den Erfahrungen der Polizei trĂ€gt Nachbarschaftshilfe entscheidend zur Verhinderung von EinbrĂŒchen bei.
  • Bei verdĂ€chtigen Beobachtungen sofort – auch ĂŒber die Notrufnummer 110 – die Polizei verstĂ€ndigen.

Die Kriminalpolizei schon seit Jahren sehr erfolgreich kostenlose Beratungen an, wie man sein Haus oder die Wohnung gegen Einbrecher am Besten schĂŒtzen kann. Die speziell geschulten Beamten kommen auf Terminvereinbarung (Tel. 06221/991234) auch vor Ort.“

 

Polizei sucht Zeugen

Einbruch ins Hirschberger Rathaus

Hirschberg-Leutershausen, 25. Oktober 2012. (red/pol) In der gestrigen Nacht wurde ins Hirschberger Rathaus eingebrochen. Bargeld und Dienstsiegel wurden entwendet, der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachen bislang unbekannte TĂ€ter in das Rathaus der Gemeinde Hirschberg in der Großsachsener Straße im Ortsteil Leutershausen ein. SĂ€mtliche SchrĂ€nke und Schubladen wurden offenbar nach lohenswerter Beute durchsucht. Mit einem geringen Bargeldbetrag und dem Dienstsiegel der Gemeinde suchten die Eindringlinge das Weite. Der Sachschaden ist bislang noch nicht bekannt. Die Kripo Weinheim hat die weiteren Ermittlungen ĂŒbernommen.

Ob ein Tatzusammenhang mit RathauseinbrĂŒchen in Wilhelmsfeld (17./18. Oktober 2012) und Dossenheim (16./17. Juli 2012) besteht, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Im Wilhelmsfelder Rathaus in der Johann-Wilhelm-Straße hatten unbekannte TĂ€ter SchrĂ€nke und Schubladen des Einwohnermeldeamts und des Sozialamts aufgebrochen und durchsucht. Ein Wandtresor mit einem geringen Bargeld und das Wilhelmsfelder Gemeindesiegel wurden entwendet.

Bereits im Juli hattennachts ungebetene GĂ€ste das Dossenheimer Rathaus heim gesucht. Mit Bargeld und Blanko-Ausweisenmachten sie sich von dannen. Im Inneren des Rathauses hatten die Einbrecher zudem einen immensen Sachschaden hinterlassen, der in die tausende Euros ging.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Einbruch in das Hirschberger Rathaus aber auch zu den beiden anderen RathauseinbrĂŒchen geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Weinheim, Tel.: 06201/1003-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.“

Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkt Haftbefehle

Nach Wohnungseinbruch zwei TatverdÀchtige festgenommen

Rad 1. Foto: Polizeidirektion Heidelberg.

Schriesheim/Hirschberg, 19. Oktober 2012. (red/pol) Nach einem Wohnungseinbruch am vergangenen Dienstagmorgen im Schriesheimer Stadtteil Altenbach, konnten aufgrund von Zeugenhinweisen zwei Tatverdächtige aus Moldawien im Alter von 21 und 22 Jahren am Donnerstag in Hirschberg-Leutershausen von der Polizei festgenommen werden.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Die beiden jungen Männer stehen im dringenden Verdacht, in zurückliegender Zeit mehrere Einbrüche und Fahrraddiebstähle begangen zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde das Duo am Freitagmorgen dem Haftrichter vorgeführt, der die beantragten Haftbefehle erließ. Anschließend wurden die Tatverdächtigen in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Bei den Ermittlungen zu dem Wohnungseinbruch in Altenbach konnten in der Nähe des Tatortes zwei Mountainbikes aufgefunden werden, die von den Tätern benutzt wurden. Eines der Fahrräder war am 10.10.12 in der Mozartstraße in Schriesheim entwendet worden.

Nach einer Presseveröffentlichung meldete am Donnerstag eine Zeugin der Polizei, dass sich die die beiden Tatverdächtigen in der Breslauer Straße in Hirschberg-Leutershausen aufhalten würden. Dem Polizeiposten Schriesheim gelang es kurz darauf, die beiden Männer in der Ladenburger Straße festzunehmen.

Rad 2. Foto: Polizeidirektion Heidelberg.

Bei der Durchsuchung des 21-Jährigen konnte eine Herrenarmbanduhr sichergestellt werden, die aus dem Wohnungseinbruch zwei Tage zuvor in Altenbach stammte. Bei der richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung in Schriesheim konnten weitere Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden, die aus Einbrüchen am 11./12.10. in Schriesheim, Strahlenburger Straße und am 15.10.2012 in Hirschberg, In der Hühl stammen.

Für ihre Einbrüche entwendeten die beiden Tatverdächtigen mehrere zum Teil hochwertige Mountainbikes. Einige Fahrräder konnten den Besitzern zwischenzeitlich wieder ausgehändigt werden. Bei zwei sichergestellten Fahrrädern konnten die Besitzer noch nicht ermittelt werden.

Es handelt sich um ein Mountainbike der Marke „Stevens“, (siehe Bild) und ein weiteres Mountainbike, dunkelblauer Rahmen mit auffällig gelben Federgabeln (siehe Bild). Die Eigentümer werden gebeten, sich unter Telefon 06203/61301 mit der Polizei in Schriesheim in Verbindung zu setzen.“

Kamera ĂŒberwacht SportstĂ€tten

Guten Tag!

Hirschberg, 16. Juli 2010. Die Gemeinde Hirschberg hat wegen gehĂ€ufter EinbrĂŒche beim Fußballverein und beim Tennisverein Leutershausen vor knapp sieben Wochen eine Videokamera installiert.

Drei Mal bekamen die Fußballer in der jĂŒngsten Vergangenheit ungebetenen Besuch, zwei Mal die Tennisspieler – die EinbrĂŒche sorgten fĂŒr Ärger und Verunsicherung, eine nennenswerte „Beute“ hatten die Einbrecher nicht gemacht.

BĂŒrgermeister Manuel Just reagierte mit einer Überwachung der SportstĂ€tten per Videokamera. DarĂŒber informierte er am Montag, den 12. Juli 2010, den Gemeinderat.

Die Kamera zeichnet 14 Stunden am StĂŒck auf und ĂŒberspielt dann das Band wieder, erklĂ€rte Just in der Verwaltungsausschusssitzung vom 14. Juli 2010 auf Anfrage von Arndt Weidler (GLH),“ was denn mit den Aufnahmen passiere“.

Just sagte: „Die Aufnahmen guckt sich niemand an, solange nichts passiert.“ Juristisch sei die Sache nicht geprĂŒft. „Das werden wir tun, falls es dazu eine Eingabe gibt.“ Die VideoĂŒberwachung öffentlicher RĂ€ume ist aus DatenschutzgrĂŒnden rechtlich umstritten.

Die Polizeidirektion Heidelberg sagte auf Nachfrage, dass die Spurenauswertung noch nicht beendet sei. Aus ermittlungstaktischen GrĂŒnden wollte der Pressesprecher Harald Kurzer keine weiteren Angaben machen, ob beispielsweise die Streifen verstĂ€rkt oder andere Maßnahmen eingeleitet worden sind.

Link:
Landesdatenschutzbeauftragte Baden-WĂŒrttemberg
Hintergrundbericht NiedersĂ€chsischer LandesdatenschĂŒtzer kritisiert 99 Prozent der KameraĂŒberwachung

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog