Donnerstag, 20. Juni 2019

Schnelles Internet ist einer der wichtigsten Standortfaktoren f├╝r die Wirtschaft

Standortfaktor: Datenautobahn

Rhein-Neckar, 10. Oktober 2014. (red/ms) Die Datenautobahnen Deutschlands sind┬áeine riesengro├če Baustelle: Vielerorts ausbauf├Ąhig und gerade in l├Ąndlichen Gegenden oft┬áin einem katastrophalen Zustand. Langsame Internetverbindungen┬ádrosseln den Datenverkehr und bremsen die Wirtschaft aus – oft mit schwerwiegenden Folgen. Denn f├╝r viele Betriebe┬áist das Internet inzwischen mindestens genauso wichtig wie gute Stra├čen. Doch die Politik hat das lange Zeit verschlafen: Wegen mangelhafter Anschl├╝sse┬áerleiden derzeit fast zwei Drittel der Unternehmen in Baden-W├╝rttemberg Produktivit├Ątsverluste und Wettbewerbsnachteile. Mehr als 15 Prozent denken deswegen sogar ├╝ber einen Standortwechsel nach. [Weiterlesen…]

EU F├Ârderprogramm ÔÇťEuropa f├╝r B├╝rgerinnen und B├╝rgerÔÇŁ von K├╝rzungen bedroht

Vereintes Europa: F├Ârdermittel schwer gemacht

Europa ist n├Ąher als viele Menschen in der Region denken. Tats├Ąchlich wird hier umgesetzt, was dort beschlossen wird. Bild: S├ębastien Podvin CC BY-SA 2.0

Ein Europa, in dem sich die verschiedenen Kulturen und Menschen n├Ąher kommen, w├Ąre sch├Ân. Die Umsetzung solcher Begegnungen kosten allerdings Geld. Das ohnehin schon knappe Budget f├╝r solche Projekte soll nun auch noch gek├╝rzt werden. Bild: S├ębastien Podvin CC BY-SA 2.0

 

Rhein-Neckar, 08. Juni 2013. (red/aw) Die Vorstellung eines vereinten Europas, ohne kulturelle Grenzen und Vorurteile, wird vielleicht noch lange Wunschvorstellung bleiben. Denn die F├Ârderung eines solchen interkulturellen Dialogs soll ab 2014 um 23 Prozent gek├╝rzt werden. Aus dem ohnehin nicht ├╝bergro├čen Topf von 215 Millionen Euro, bleiben nach aktuellen Vorstellungen im Haushaltsplan der EU-Kommission nur noch knapp 165 Millionen Euro ├╝brig. Die Aussicht auf eine F├Ârderung von transnationalen Projekten sinkt f├╝r Kommunen damit erheblich. Und das obwohl der Aufwand zum Erhalt solcher F├Ârdermittel so riesig ist, dass viele Gemeinden und St├Ądte gar nicht erst einen Antrag stellen. [Weiterlesen…]

F├╝hrung zur Produktpalette von Fuchs Petrolub

Freie W├Ąhler Hirschberg besuchen Fuchs Petrolub

Hirschberg, 28. M├Ąrz 2013. (red/pm) Die Freien W├Ąhler Hirschberg haben beim Besuch der Firma Fuchs Petrolub eine hoch interessante F├╝hrung erlebt. Die Produktpalette wurde vorgestellt und der Fertigungsbereich besichtigt. Vorstandsvorsitzender Stefan Fuchs pr├Ąsentierte seine AG mit eindrucksvollen Zahlen. [Weiterlesen…]

Geprothmannt: Franziska Brantner wird hoch gehandelt - aus lokaler Sicht gibt es daf├╝r bislang genau keinen Grund

Wenn Frau Brantner an der Bergstra├če ankommen will, muss sie Br├╝ssel verlassen

Weshalb Frau Dr. Franziska Brantner scheinbar hoch in der Gunst steht, hat sie in Schriesheim definitiv nicht bewiesen.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 04. Februar 2013. (red/pro) Rund zwei Wochen ist der Neujahrsempfang der Bergstr├Ą├čer Gr├╝nen her. Muss man dar├╝ber eigentlich noch berichten? Man muss, denn es ist wichtig. Es war nicht wichtig, aktuell zu berichten, weil es dort nichts aktuelles zu berichten gab. Aber es ist wichtig, weil die Zukunft viele aktuelle Fragen aufwerfen wird. Vor allem f├╝r Dr. Franziska Branter. Die entscheidende Frage ist, wie und ob sie ihr „au├čenpolitisches“ Image in ein lokales wandeln kann. Die erste Chance vor Ort hat sie – umgangsprachlich – komplett vergeigt.

Von Hardy Prothmann

Wie geht es einem Journalisten, der etwas berichten will und hinterher auf den Schreibblock schaut und sich fragt, wie man aus keiner Notiz einen Bericht verfassen soll? Man f├╝hlt sich, naja, ein wenig ratlos. Genau das war mein Gef├╝hl, nachdem ich die in Kreisen der Gr├╝nen sehr hoch gehandelte Dr. Franziska Brantner beim Neujahrsempfang der Gr├╝nen in der Schriesheimer Gastst├Ątte zur Pfalz erlebt habe.

Glatte Note 6. Setzen.

Was hat Frau Dr. Brantner genau gesagt? Sie erkl├Ąrte internationale Politik anhand eines Kinderbuchs mit roten und schwarzen Fischen (jaja, das ihre Tochter liebt) und wollte irgendwie die Botschaft r├╝berbringen, dass die Menschen nur solidarisch eine Zukunft haben.

Dann redete sie was von Verantwortung und Mali und Bundesregierung und Ausland und so weiter. Am Ende ihres Vortrags stand eins f├╝r mich fest und das musste ich nicht aufschreiben: Franziska Brantner hatte es geschafft, rund eine halbe Stunde lang zu reden und mit keinem einzigen Satz, mit keinem Halbsatz, mit keiner Bemerkung auch nur irgendeine Verbindung zu ihrem Wahlkreis Heidelberg-Weinheim herzustellen. Eine solch verbl├╝ffende Ignoranz gegen├╝ber den Menschen, die sie k├╝nftig als Nachfolgerin von Fritz Kuhn (der jetzt OB in Stuttgart ist) vertreten soll, ist bemerkenswert. Thema verfehlt. Das ist eine glatte Note 6. Setzen.

Volles Haus in der Gastst├Ątte Zur Pfalz in Schriesheim.

Rund 130 Gr├╝ne und Sympathisanten der gr├╝nen Politik waren gekommen. Sie lauschten, die R├╝cken gespannt, die K├Âpfe konzentriert. Die Erwartungen hoch. Franziska Brantner, die junge Hoffnung, die erfolgreiche Europa-Politikerin, verheiratet mit dem T├╝binger Oberb├╝rgermeister Boris Palmer redet, l├Ąchelt, tr├Ągt vor. Es wirkt einstudiert. Und verschwindet genau in dem Augenblick, als der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Dr. Gerhard Schick ihren Vortrag in seiner Rede aufnimmt – sehr freundlich und nett und kollegial. Frau Brantner dreht sich auf dem Weg kurz vorm Ausgang um, l├Ąchelt, murmelt ein „Ich muss“. Und ist weg. Husch, husch.

Was muss Frau Brantner?

Dieser Neujahrsemfpang war so etwas wie der inoffizielle Wahlkampfauftakt. Immerhin wird im Herbst gew├Ąhlt. Frau Brantner ist an der Bergstra├če nicht angekommen. Sie musste weg. Nach Br├╝ssel. Nach T├╝bingen. Irgendwohin. F├╝r einen geselligen Abend, Gespr├Ąche mit Wahlk├Ąmpfern, mit den Menschen, mit den W├Ąhlern hatte sie keine Zeit: „Ich muss“. Sowas ist immer eine Frage der Priorit├Ąten.

Frau Dr. Franziska Brantner muss tats├Ąchlich etwas: In ihrem Wahlkreis ankommen. Um hier Wahlkampf zu machen. Um hier die Menschen vor Ort zu verstehen, sich ihrer Probleme annehmen und sich als integre Person f├╝r L├Âsungen einsetzen, mit denen die Menschen hier vor Ort leben k├Ânnen.

Lokale Kompetenz?

Verstopfte Stra├čen wie die B3, die A5 oder A6? Schulreform? Kommunale Finanzen? Branichtunnel – um in Schriesheim zu bleiben, Neckarbr├╝cke, Ringstra├če in Heddesheim – hier gibt es jede Menge Themen, die dringend ein politisches Engagement brauchen. Frau Brantner hat sich f├╝r jedes dr├Ąngende Thema bei diesem ersten inoffiziellen-offiziellen Auftritt durch Unkenntnis und/oder nicht Thematisierung disqualifiziert.

Als Fritz Kuhn f├╝r den OB-Posten in Stuttgart kandidierte, war die Frage, wer wohl in die Fu├čstapfen dieses Gr├╝nen-Vork├Ąmpfers treten k├Ânnte. Irgendwann hie├č es, die Brantner. Die ist so jung, so frisch, so k├Ąmpferisch. Sie schaut gut aus, ist gescheit und sogar mit dem Boris zusammen.

Wie Frau Dr. Brantner ausschaut und mit wem sie zusammen ist, sollte keine besondere Rolle spielen, um sie zu w├Ąhlen. Viel eher, dass sie gescheit ist. So hat sie sich aber nicht pr├Ąsentiert. Vielleicht abgehoben als „Europa-Politikerin“, aber nicht heimatverbunden als lokale Kandidatin. Vielleicht kalkuliert sie wie Kuhn – der ist auch ├╝ber die Landesliste eingezogen und war lokal eher nicht pr├Ąsent.

Sckerl pr├Ąsent

Uli Sckerl war souver├Ąn – zeugen die Farben von einer neuen schwarz-gelben Koalition?

Ganz anders der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl. Der tr├Ągt routiniert Landespolitik vor und kriegt immer wieder die Ankn├╝pfung ins kommunale hin. Sein Bundestagskollege Dr. Schick schie├čt sich auf die Kontrolle von Versicherern ein und der Star des Abends ist Hans-Peter Schw├Âbel. Der emeritierte Professor bringt mit Sprachwitz, humorigem Ernst und b├Âsem Witz die G├Ąste zum Nachdenken, zum Lachen und mit einem gl├╝henden Nachwort in Wallung. Demokratie. Einmischen. Jetzt. Der Mann ist gesundheitlich angeschlagen, aber im Kopf in Hochform. Er wei├č, wof├╝r er einsteht. Sagt es klar und deutlich und bringt lokale, regionale, ├╝berregionale, nationale, internationale und wenn es sein muss supranationale Ph├Ąnomene in seiner Performance unter. Grandios. Er hat die Sympathien und den Bonus, als K├╝nstler vielleicht das ein oder „k├╝nstlerisch“ sagen zu k├Ânnen.

Viel Arbeit vs. Landesliste

Frau Dr. Brantner bekommt von alldem nichts mit. Sie ist weg. Eventuell auf dem Weg zu wichtigen internationalen Terminen. Frau Dr. Brantner ist sicher klug. Wenn sie das ist, sollte sie dringend, schnell und ├╝berzeugend lernen, dass der wichtigste internationale Termin immer irgendwo in ihrem Wahlkreis stattfindet und wenn au├čerhalb, sie genau wei├č, wo auf dieser Welt ihr Wahlkreis ist, wo die Menschen sind, die sie w├Ąhlen werden.

Vielleicht ist das Frau Dr. Franziska Brantner auch alles egal und der Wahlkreis Heidelberg-Weinheim ist nur eine H├╝rde in der Karriereleiter, die sie dank Landesliste einfach so nimmt.

Die Menschen hier vor Ort werden das so einfach nicht hinnehmen. Die Gr├╝nen haben viel gewonnen – dank Uli Sckerl, einer sehr engagierten Basis, einer agilen Fadime Tuncer, die den Auftritt von Frau Dr. Brantner organisiert hat und ebenso verwundert zur├╝ckbleibt – wie die meisten anderen anwesenden G├Ąste.

Frau Dr. Franziska Brantner hat viel Arbeit vor sich – man darf gespannt sein, ob sie sich dieser annimmt.

Und ich entsorge den Zettel, auf dem bislang nix steht. Ins Altpapier. Wohin sonst? M├╝lltrennung ist schlie├člich komplett normal.

Termin bereits um 19 Uhr

Franziska Brantner kommt nach Hirschberg

Hirschberg, 25. Juni 2012. (red/pm) Die Gr├╝ne Liste Hirschberg hat die Europaabgeordnete Dr. Franziska Brantner am Donnerstag in die Alte Turnhalle eingeladen. Der Termin findet schon um 19:00 Uhr und nicht wie angek├╝ndigt erst um 20:00 Uhr statt.

Information der GLH:

„Dr. Franziska Brantner, die junge und erfolgreiche Europaabgeordnete aus der Metropolregion wird amDonnerstag, den 28. Juni, 20.00 Uhr nach Hirschberg in den Anbau der Alten Turnhalle in Gro├čsachsen kommen. Auf Einladung der Hirschberger Gr├╝nen spricht sie ├╝ber Europapolitik und die Folgen der sog. Bankenkrise. Das Thema Ist: H├Ąlt Europa? Was h├Ąlt Europa?

Seit Monaten werden die B├╝rger in Europa mit Krisennachrichten ├╝bersch├╝ttet. Die Politik in Br├╝ssel und in Berlin muss endlich Antworten auf die dr├Ąngenden Fragen der Menschen geben: Ist bei der griechischen Krise blo├čes Sparen die L├Âsung? Welche Art Wachstum brauchen wir in Europa bzw. in Griechenland? Taugt die gemeinsame W├Ąhrung noch? Was bedeutet der Fiskalpakt f├╝r Deutschland und Baden-W├╝rttemberg?

Franziska Brantner wird Gr├╝ne Antworten auf diese Fragen geben. Eingeladen sind alle B├╝rgerinnen und B├╝rger Hirschbergs und der anderen Bergstra├čengemeinden mit ihr dar├╝ber zu diskutieren. Andere Themen wie EU-Au├čengrenzen, Menschenrechte und die EU-Au├čenpolitik k├Ânnen kurz gestreift werden. Franziska Brantner ist nach 3 Jahren erneut zu einer Veranstaltung in Hirschberg.“