Montag, 19. November 2018

Polizei bittet um Hinweise

Phantombildfahndung nach RaubĂŒberfĂ€llen

Laudenbach/Hirschberg, 20. August 2014. (red/pol) Im Juli kam es in Laudenbach und in Hirschberg-Leutershausen innerhalb weniger Tage zu zwei VorfĂ€llen, bei denen am hellichten Tage Ă€ltere Menschen auf offener Straße ihrer Habe beraubt wurden. [Weiterlesen…]

Bereits ĂŒber 30 FĂ€lle

Falscher Spendensammler weiter auf Diebestour

Mannheim/Weinheim/Edingen-Neckarhausen/Ketsch/Ludwigshafen/Rhein-Neckar, 01. Juli 2014. (red/pol) Nach wie vor in der Region aktiv ist ein illegaler Spendensammler, der vorgibt, im Auftrag einer Mannheimer Schule Spenden zu sammeln. [Weiterlesen…]

Fachanwalt Otto Grote ĂŒber die Gefahren beim Veröffentlichen und Teilen von Fotos

„Private Fahndungen bergen erhebliche Risiken“

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Fachanwalt Grote rÀt zum vorsichtigen Umgang mit der Bilder-Teilen-Funktion bei sozialen Medien. Foto: wbs-law.de

Weinheim/Rhein-Neckar/Köln, 22. Mai 2013. (red) Der tragische Unfall eines 37 Jahre alten Weinheimers in LĂŒtzelsachsen macht die Menschen fassungslos: Wer kommt auf die Idee, eine Holzpalette nachts auf eine Straße zu legen?, fragen sich die Menschen. Und es wird nicht an FlĂŒchen ĂŒber den/diejenigen gespart, der/die einen anderen und dessen Familie sinnlos ins UnglĂŒck gestĂŒrzt hat/haben. Tausende Menschen nehmen Anteil und teilen auch tausendfach ein Foto des Opfers mit seiner Familie. Doch das kann weiteres Unheil nach sich ziehen – fĂŒr das Opfer, die Kinder, die Frau, aber auch fĂŒr Personen, die mit dem Teilen des Fotos eigentlich nur helfen wollten. Der Fachanwalt Otto Freiherr Grote von der auf Internet- und Medienrecht spezialisierten Kanzlei Wilde, Beuger, Solmecke erklĂ€rt im Interview mögliche Problemlagen. [Weiterlesen…]

„Taximörder“ aus geschlossener psychiatrischer Unterbringung geflohen


Wiesloch/Rhein-Neckar, 07. Mai 2011 (red/pol) (Aktualisiert) Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot nach dem verurteilten StraftĂ€ter Andrej Welz (29). Der Mann wird als hochgefĂ€hrlich eingestuft. Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, den Kontakt zu meiden und keine Anhalter mitzunehmen.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

Die Polizei fahndet nach dem hochgefÀhrlichen entflohenen StraftÀter Andrej Welz. Der Mann soll die Haare etwas lÀnger aus auf dem Bild tragen. Zeugenhinweise unter Notruf an 110. Bild: pol

„Seit Samstagmorgen fahndet die Polizei mit starken KrĂ€ften nach dem 29-jĂ€hriger Andrej Welz. Mehr als 60 Fahndungsbeamte in Uniform und zivil suchen im nĂ€heren und weiteren Bereich um das Psychiatrische Zentrum Nordbaden (PZN) Wiesloch, u.a. mit UnterstĂŒtzung von Suchhunden und eines Polizeihubschraubers.

Welzist nach derzeitigem Sachstand offensichtlich bei einem Hofgang (alleine, in Fußfesseln) gegen 10.30 Uhr die Flucht aus der geschlossenen Forensik des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN) Wiesloch gelungen.

Beschreibung: Welz ist 180 cm groß, auffallend grĂŒne Augen, rundes Gesicht (s. Foto – trĂ€gt allerdings derzeit seine Haare etwas lĂ€nger). Er ist bekleidet mit einem weißen/grauen T-Shirt und grauen langen Jogginghosen. Möglicherweise barfuß bzw. auffallendem Schuhwerk. Spricht deutsch mit erkennbar russi-
schem Akzent.

Er ist im Juni 2010 vom Landgericht Konstanz wegen Mordes im Zusammenhang mit Sexualdelikten zu lebenslanger Freiheitsstrafe und gem. § 63 StGB zur Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt verurteilt.

Nachdem lÀngere Zeit nicht klar war, ob er tatsÀchlich den geschlossenen Bereich der Forensik hat verlassen können, gingen gegen 17.00 Uhr zwei Zeugenhinweise ein, die einen Mann, bei dem die Personenbeschreibung auf Welz zutrifft, im Bereich nördlich des PZN (Richtung dortiger Stein-
bruch) gesehen haben.

Die FahndungskrÀfte wurden daraufhin noch einmal verstÀrkt; derzeit wird in diesem Bereich intensiv gefahndet.

Welz gilt als hoch gefĂ€hrlich, Hinweise erbittet die Polizei unter Notruf 110. Die Polizei rĂ€t, jeglichen direkten Kontakt mit Welz zu vermeiden und bittet Autofahrer erneut, keine Anhalter mit zu nehmen.“

Der als „Taximörder vom Bodensee“ titulierte Gewaltverbrecher wurde erst im Februar 2011 zu lebenslanger Haft verurteilt. Auf grund schwerer Persönlichkeitsstörungen, insbesondere krankhafte Sexualvorstellungen, erkannte ein Gutachter bei ihm eine verminderte SchuldfĂ€higkeit. Es wurde die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.

Andrej Welz hatte im Juni 2010 eine Taxifahrerin in Hagnau am Bodensee erstochen. Einen Tag zuvor hatte er eine andere Taxifahrerin in Singen mit einem Messer brutal und lebensgefÀhrlich verletzt und sich an ihr vergangenen.

Aktualisiert, 08. Mai 2011:
„Trotz der auch ĂŒber die Nacht fortgesetzten Suchmaßnahmen von Landes- und Bundespolizei, bei der auch ein Polizeihubschrauber mit WĂ€rmebildkamera und Mantrailer-Hunde eingesetzt waren, konnte der Ausbrecher noch nicht dingfest gemacht werden.

Auch unter den bislang eingegangen 23 Hinweisen auf den Gesuchten befand sich noch keine heiße Spur. Die Fahndung nach Welz wird deshalb im Raum Wiesloch/Heidelberg mit unverminderter IntensitĂ€t fortgesetzt.

Da die Fahnder vermuten, dass sich Welz in Gartenhaussiedlungen mit Nahrung und neuer Kleidung versorgen könnte, werden auch mehrere gemeldete
GartenhauseinbrĂŒche ĂŒberprĂŒft sowie Gartenhausbesitzer sensibilisiert.

Außerdem werden alle Bahnhöfe und S-Bahn-Haltestellen, AutobahnraststĂ€tten und ParkplĂ€tze ĂŒberprĂŒft.“

GĂŒnter Dalichau bleibt spurlos verschwunden

Guten Tag!

Hirschberg/Weinheim, 18. MĂ€rz 2011. (red/pol) Auch nach zehn Tagen fehlt der Polizei jede Spur: Der 74-jĂ€hrige GĂŒnter Dalichau wird seit dem 02. MĂ€rz 2011 vermisst. „Unsere Möglichkeiten sind erschöpft“, sagte Harald Kurzer, Pressesprecher der Polizeidirektion Heidelberg.

Von Hardy Prothmann

Seit dem 02. MĂ€rz 2011 ist der 74-jĂ€hrige GĂŒnter Dalichau aus Hirschberg als vermisst gemeldet. Seit der Mann gegen 17:00 Uhr seine Wohnung in der Karlsruher Straße verlassen hat, fehlt jede Spur von ihm.

Herr Dalichau ist mit einem silber- orangefarbenen 28-Zoll Damenfahrrad (tiefer Einstieg) einem unbekannten Ziel entgegengefahren und bislang nicht zurĂŒckgekehrt.

Beschreibung: 172 cm groß, krĂ€ftige Figur, trĂ€gt rahmenlose Brille. GĂŒnter Dalichau war mit einem rötlichen Anorak, vermutlich blauen Jeans und weißen Turnschuhen bekleidet; auffallend ist sein schleppender Gang.

Alle Ermittlungen an möglichen Hinwendungsorten erbrachten bislang keine Ergebnisse; die Kriminalpolizei schließt nicht aus, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet.

Hinweise nehmen die Kripo Weinheim unter Tel.-Nr. 06201/ 1003-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Seit dem 02. MĂ€rz 2011 vermisst: GĂŒnter Dalichau. Foto: Polizei Heidelberg