Freitag, 07. Juni 2019

UmgestĂŒrzter Lkw A5 Höhe "Parkplatz Wachenburg"

Feuerwehr Hirschberg sicherte Einsatzstelle ab

lkw graben

Lkw stĂŒrzt in Graben. Foto: FWH

 

Hirschberg, 06. November. (red/fw) Am Mittwoch gegen 12.00 Uhr wurde die Hirschberger Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 5 alarmiert. Vor Ort sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab. Ein Lkw hatte die Leitplanke durchbrochen und war seitlich die Böschung hinunter gekippt. Seit 20:30 Uhr ist die A5 in Richtung Frankfurt an dieser Stelle gesperrt – die Bergungsarbeiten laufen. [Weiterlesen…]

Hirschberg, Schriesheim und Edingen-Neckarhausener Haushalte ohne Strom

Stromausfall nach Trafobrand

Edingen-Neckarhausen/Hirschberg/Schriesheim, 18. Juni 2013. (red) Nach zwei TrafobrĂ€nden in Hirschberg sind Teile von Leutershausen ohne Strom. Auch Edingen-Neckarhausen scheint betroffen zu sein. Eine Kommunikation der EnBW ist nicht vorhanden. Es gibt keine Ansprechpartner fĂŒr die Redaktion oder die Bevölkerung. [Weiterlesen…]

Dachstuhlbrand im Carl-Diem-Weg

Rund 150.000 Euro Sachschaden

Hirschberg/Weinheim/Heidelberg, 26. April 2013. (red) Ein Feuer, das zunĂ€chst gestern Abend zunĂ€chst eine Hecke erfasst hatte, breitete sich ĂŒber die Fassade einer DoppelhaushĂ€lfte bis zum Dachstuhl aus. Die Feuerwehr Weinheim musste den Hirschberger Kameraden mit der Drehleiter zu Hilfe eilen. Verletzt wurde niemand – der Sachschaden ist mit von der Polizei geschĂ€tzten 150.000 Euro aber enorm. Zwei Wohnungen wurden unbewohnbar – die Kriminalpolizei ermittelt. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

In der Hauptsache Hilfeleistungen

Kommandant Peter Braun (links) mit beförderten und geehrten Kameraden (v.l.n.r.): Michael Herber, Timo Kreis, Tim Lessle, Frank BlÀtzler, Jochen Lehming, Oliver Dietrich, Christian Richter, Jan-Philipp Stöppel, Marco Weber, Heiko Jost, Joachim Vosloh, Olaf Sebastian.

 

Hirschberg, 29. Januar 2013. (red/jkr) Man kommt sonntags vom Verwandtenbesuch zurĂŒck und was findet man vor? Der Keller ist nach einem Wasserrohrbruch voll gelaufen, die Katze hat sich aufs Dach geflĂŒchtet oder der nach einem Sturm entwurzelte Baum liegt quer ĂŒber der Einfahrt. Typische FĂ€lle, bei denen des Menschen bester Freund und Helfer weder der Hund noch die Polizei ist. Da hilft nur einer: Die Feuerwehr. Und die hat aktuell auf der Jahreshauptversammlung am Samstag die EinsĂ€tze aus dem vergangenen Jahr zusammengefasst.

Im vergangenen Jahr rĂŒckte die Feuerwehr Hirschberg zu 74 EinsĂ€tzen aus, darunter 12 klassische BrandeinsĂ€tze. Der Großteil der EinsĂ€tze fĂ€llt jedoch unter „technische Hilfeleistungen“. Das Einsatzspektrum ist dabei weit gefassst, wie der stellvertretende Kommandant Olaf Sebastian darstellte:

Das Einsatzspektrum reichte dabei von TĂŒröffnungen, ĂŒber die Absicherung von Ölspuren, brennenden Unrat, technischer Hilfe nach UnfĂ€llen mit Straßen- und Schienenfahrzeugen, der Rettung eines Kindes vom Dach eines Wohnhauses, bis hin zum abgestĂŒrzten Bauarbeiter, der schwer verletzt aus einem Lichtschacht gerettet werden musste.

Neben den spannenden und teils bewegenden EinsĂ€tzen der Feuerwehr ließ sich dieses Jahr ein ganz besonderer Meilenstein feiern: Der Umzug ins neue Hilfeleistungszentrum (HLZ). Seit Anfang 2011 schon rĂŒckten die zwei Wehren Leutershausen und Großsachsen nur noch gemeinsam aus. Am 15. September 2012 zogen die mittlerweile fusionierten Wehren aus ihren beiden FeuerwehrhĂ€usern in das gemeinsame Hilfeleistungszentrum. Das HLZ, in dem auch der Bauhof und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beherbergt sind, öffnete am 07. Oktober hier zum ersten Tag der offenen TĂŒr seine Tore und wird dies am 09. Juni 2013 erneut tun.

Ab jetzt „echte“ FeuerwehrmĂ€nner: Valerian Hildenbeutel, Max Rießland, Alex Schmitt.

ZusĂ€tzlich zu den Strapazen des Umzugs hatte die Feuerwehr 2012 ein volles Programm. 30 verschiedene Übungen beispielsweise, 19 davon fĂŒr die Einsatzabteilung. Spannend fĂŒr die Öffentlichkeit war dabei auch die GroĂŸĂŒbung bei Edeka in Heddesheim am 07. Mai, bei der die Feuerwehr Hirschberg zusammen mit EinsatzkrĂ€ften aus Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Ladenburg, Schriesheim, Schriesheim-Altenbach, Schriesheim-Ursenbach, Viernheim und den Ladenburger Werkfeuerwehren CBL sowie Metzeler gemeinsam ein „Feuer“ bekĂ€mpfte.

„Ereignisreich und spannend“

„Ein ereignisreiches und spannendes Jahr“, sagte der Kommandant Peter Braun bei seiner Rede. Und die Aussicht auf 2013 in nicht weniger spannend. Auch wenn noch viele Kisten auszupacken sind, steht der Plan fĂŒr das anstehende Jahr bereits. 23 Übungen sind geplant, ebenso eine Ausbildung zur patientengerechten Unfallrettung durch Weber Hydraulik. FĂŒr die Gemeinschaft der 219 Mitglieder (31 Jugendfeuerwehr, 105 Einsatzabteilung, 83 Altersmannschaft) wird am 01. Mai das alljĂ€hrliche Maifest stattfinden. Und nicht zu vergessen, dass fĂŒr 2014 geplant werden muss. Das Jahr wird das 125-jĂ€hrige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg markieren.

Zur Jahreshauptversammlung gab es folgende Beförderungen:

Aus Jugendfeuerwehr in Einsatzabteilung:
Valerian Hildenbeutel, Max Rießland, Alex Schmitt

Zum Oberfeuerwehrmann:
Moritz Aleithe, Frank Bletzer, Nils Bohr, Oliver Dietrich, Robin Göhrig, Michael Herbert, Timo Kreis, Tim Lessle, Daniel Richert, Christian Richter, Jan-Philipp Stöppel, Marco Weber

Zur Hauptfeuerwehrfrau:
Monika Schmitt

Zum Löschmeister:
Jochen Lehming, Tom Reuther

Zum Oberbrandmeister:
Heiko Jost, Olaf Sebastian

Einsatz-„Revue“ zur Jahreshauptversammlung im neuen Hilfeleistungszentrum.

 

Hacker kaperten den email-Account der Feuerwehr Hirschberg

Viagra von den BrandbekÀmpfern?

GMX weist korrekterweise auf sichere Passwörter hin - hat aber nur unzureichend nach einem Hacker-Angriff informiert. Quelle: GMX-Password-MenĂŒ

 

Hirschberg/Rhein-Neckar, 02. August. (red/la) Emails, die gĂŒnstiges Viagra, Penispumpen oder dubiose Jobs anpreisen, kennt wohl jeder Internetnutzer. Wenn solche Mails aber plötzlich von Bekannten kommen, sollte man aufmerksam werden: Wahrscheinlich wurde dessen Konto gehackt. Diese Erfahrung machte vor wenigen Wochen auch die Feuerwehr – und hat vorbildlich reagiert.

Von Reinhard Lask

Olaf Sebastian staunte nicht schlecht, als er im Juli plötzlich eine Mail von einer GMX-Adresse mit seltsamen Angeboten erhielt. Zwar kennt auch er Spammails mit dubiosen Angeboten – nur kamen die bisher nicht von der Adresse der Feuerwehr Hirschberg. Auch Kollegen, Freunde und Bekannte hatten dubiose Mail erhalten. Der Absender war stets die Feuerwehr Hirschberg.

Gutes Krisenmanagement

Doch die FeuerwehrmĂ€nner bewahrten erstmal Ruhe. „Einmal ist keinmal haben wir gedacht“, sagt Sebastian. Doch zwei Tage spĂ€ter ging wieder los. Wieder erhielten etliche Kontakte, die im Adressbuch des GMX-Accounts verzeichnet sind, Spammails. Doch im Gesendet-Ordner gab es keine Spur der versandten Mails.

Nun war klar, dass die Adresse gekapert worden war:

Wir haben dann sofort das Passwort geĂ€ndert und allen Bescheid gesagt, dass die seltsamen Mails von unserer Adresse keine Absicht waren und sie ebenfalls Gegenmaßnahmen ergreifen sollten.

Die Feuerwehr hatte sich schnell entschlossen, offensiv mit dieser Sache umzugehen, um Vertrauen zu schaffen. Kurz danach wurde klar, dass die Hacker noch immer am Werk waren. „Nachdem das Passwort geĂ€ndert war, wurde tĂ€glich angezeigt, dass jemand mehrmals vergeblich versucht hatte, auf unser Konto zuzugreifen.“

Selbstkritik: Unsichere Passwort-Wahl

Auch mit Selbstkritik sparten die Feuerwehr nicht: „Wir hatten das Passwort leider nicht besonders sicher gewĂ€hlt“, rĂ€umt Sebastian ein. Man hatte sich eine recht einfache Zahlenkombination ausgesucht, die leicht zu merken war. Solche Passwörter sind bei einer so genannten „Brute-Force-Attacke“ leicht zu knacken. Bei dieser Methode versucht ein Programm das Passwort zu „erraten“, indem es  schnell hintereinander Zeichen- und Ziffernkombinationen ausprobiert. Je einfacher das Passwort gestrickt ist, desto grĂ¶ĂŸer ist die Erfolgschance. Reine Namen oder Ziffernfolgen gelten als extrem unsicher, da diese von professionellen Einbruchsprogrammen zuerst durchprobiert werden. Im konkreten Fall sollen die Hacker aber irgendwie anders an einige tausend Benutzer-Passwort-Kombinationen der 15 Millionen Konto-Inhaber gelangt sein – sagt GMX.

Wie viele Konten geknackt wurden, ist unklar. ZunĂ€chst bestĂ€tigten Quellen bei GMX, dass es 300.000 seien, spĂ€ter hieß es nur noch 3.000. Egal wie viele – die Einbrecher kamen an viele Adressen, um ihr Spammails zu verschicken. GefĂ€hrlich: In den Spammails – die ja von „Freunden“ kommen – können wiederum Viren oder Trojaner verborgen sein. Betrugsversuche gibt es im Internet wie im „echten“ Leben – genausowenig, wie einem ein Freund Viagra auf der Terrasse zum gĂŒnstigen Preis anbietet, sollte man einer solchen email trauen und sie löschen ohne sie zu öffnen.

Passwort sicher machen

Was ist noch zu tun? Wer ein GMX-Konto hat, sollte umgehend sein Passwort verÀndern. Scheinbar sinnlose Kombinationen aus Zahlen, Ziffern und Sonderzeichen wie Punkt und Komma gelten als sehr sicher. Der Nachteil: Solche Kombinationen kann man sich schwerer merken, als das eigene Geburtstatum oder den Namen der Mutter.

Hier hilft es SĂ€tze zu bilden, deren Anfangsbuchstaben das Passwort bilden. So wird aus „Ich bin am 13. April 1977 in Hirschberg geboren“ das sehr sichere Passwort „Iba13A1977iHg“ Allerdings kann ein solch sicheres Passwort mal geknackt werden. Daher sollte das Passwort am besten regelmĂ€ĂŸig alle paar Monate geĂ€ndert werden. Wer mehrere Tage hintereinander die Meldung erhĂ€lt, dass jemand erfolglos versucht hat, sich in das Konto einzuloggen, sollte aufmerksam werden.

Kritik ĂŒbt Sebastian am email-Anbieter GMX:

Leider hat GMX uns erst sehr spĂ€t ĂŒber den großangelegten Hack informiert. Vier Tage danach gab es eine kurzen Hinweis.

Einige Tage spĂ€ter informierte das Unternehmen auf seiner Homepage ĂŒber Gegenmaßnahmen. Da hatte die Hirschberger Wehr jedoch schon lĂ€ngst reagiert und und die eigenen Kontakte vorbildlich gewarnt. Denn aktives Krisenmanagement informiert, statt „Peinlichkeiten“ zu verschweigen.

Treffen am 26. MĂ€rz, 19 Uhr im Feuerwehrhaus Leutershausen

Alterskameraden planen Termine

Hirschberg, 15. MĂ€rz 2012. (red7fw) Die Alterskameraden treffen sich am Montag den 26.03.2012 um 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus Leutershausen um die Termine fĂŒr 2012 zu planen. Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Running-Team der Feuerwehr Hirschberg

Hirschberger FeuerlÀufer beim Mathaisemarkt Lauf

Von links: Erwin Schollenberger, Miguel Fernandez-Torres, Claus Kohl und Eberhard Korsch. Foto: FW Hirschberg

 

Hirschberg, 04. MĂ€rz 2012. (red/fw) Die Freiwillige Feuerwehr Hirschberg hat mit LĂ€ufern aus beiden Ortsteilen gemeinsam am 18. Schriesheimer Mathaisemarkt Lauf teilgenommen.

Von Claus Kohl, Feuerwehr Hirschberg

Unter dem Motto „Fit For Fire Fighting“ und bei guten WetterverhĂ€ltnissen sind wir auf die 10 Kilometer lange Strecke des Volksbank Kurpfalz H+G BANK gegangen.

Teilgenommen haben Eberhard Korsch (Laufzeit: 45:42,9) , Erwin Schollenberger (Laufzeit: 47:13,4), Miguel Fernandez-Torres (Laufzeit: 47:35,7) und Claus Kohl (Laufzeit: 48:35,6). Nach einer kurzen Erholungspause machten wir uns wieder auf die RĂŒckfahrt nach Leutershausen.

Miguel Fernandez-Torres hat noch in der Woche davor Laufshirts machen lassen, damit wir auch ein einheitliches Auftreten hatten und fĂŒr weitere LĂ€ufe haben.

Wir hoffen, dass wir damit weitere LĂ€ufer aus der Feuerwehr Hirschberg fĂŒr die Teilnahme an den LĂ€ufen in der Region begeistern können.

Begonnen haben wir das Jahr 2012 am 31.12.2011 mit dem Silvesterlauf in Heddesheim bei dem wir auch schon unter dem Vereinsnamen Feuerwehr Hirschberg teilgenommen haben. Der Silvesterlauf in Heddesheim war der erste Lauf zum 13. Bergstraßen Cup 2012. Weitere LĂ€ufe werden wir in Hemsbach und Weinheim bestreiten.

Die Herausforderung wird sicherlich wieder der MLP Marathon in Mannheim sein, bei dem wir in verschiedenen Disziplinen antreten wollen.

Wer mit machen möchte: Treffpunkt ist immer Samstags um 14:30 Uhr vor dem Feuerwehrhaus in Großsachsen zum gemeinsamen Laufen. Dazu sind alle herzlich eingeladen.

In rund 2,5 Stunden waren die Wahlen fĂŒr alle Ämter abgeschlossen

Peter Braun ist erster Kommandant der Feuerwehr Hirschberg

(von links) Olaf Sebastian, Peter Braun und Heiko Jost - die neuen Kommandanten der Feuerwehr Hirschberg.

 

Hirschberg, 28. Januar 2012. (red) Ein historischer Tag fĂŒr Hirschberg: Peter Braun ist mit 83 von 86 Stimmen zum ersten Kommandanten der fusionierten Feuerwehr gewĂ€hlt worden. Braun war der einzige Kandidat und durch das ĂŒberragende Ergebnis wurde ihm klar das Vertrauen der neuen gemeinsamen Wehr ausgesprochen. Damit endet die Ära der Freiwilligen Feuerwehren Großsachsen und Leutershausen. Die Freiwillige Feuerwehr Hirschberg ist jetzt eine Einheit.

Zum ersten Stellvertreter wurde Olaf Sebastian, zum zweiten Stellvertreter Heiko Jost gewÀhlt.

Die Wahl verlief trotz 2,5 Stunden LĂ€nge ingesamt zĂŒgig. Immerhin standen alle Ämter neu zur Wahl. Von den 124 aktiven Mitglieder der frĂŒheren Wehren Großsachsen und Leutershausen waren 86 zur ersten Hauptversammlung der gemeinsamen Feuerwehr Hirschberg gekommen.

BĂŒrgermeister Manuel Just leitet die Wahl, der Hauptamtsleiter Ralf GĂ€nshirt sowie die GemeinderĂ€te Karin Kund und Fritz Bletzer ĂŒbernahmen den Beisitz.

Nach den Kommandanten waren SchriftfĂŒhrer, Kassenverwalter, der Feuerwehrausschuss, die Leiter der Alters- und Reserveabteilung sowie die Jugendfeuerwehrwarte zu wĂ€hlen.

BĂŒrgermeister Manuel Just bezeichnete die 1. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hirschberg als „wahrlich großen Tag fĂŒr“:

37 Jahre nach der Verwaltungsfusion vereinigt sich nun die danach vielleicht wichtigste organisatorische Einheit der Gemeinde.

Der neue Kommandant Braun wandte sich in einer kurzen Rede an die nun gemeinsamen Kameraden, in der er fĂŒr das Vertrauen dankte und die SchlagkrĂ€ftigkeit einer gemeinsamen Wehr betonte.

Die neuen Kommandanten mĂŒssen noch in der Gemeinderatssitzung kommende Woche bestĂ€tigt werden. UnverstĂ€ndlicherweise fehlten einige GemeinderĂ€te bei der Veranstaltung.

Bis zum Herbst werden die beiden Wehren von ihren jetztigen Standorten in das neue Hilfeleistungszentrum umziehen. SpĂ€testens dann ist alles „unter Dach und Fach.“

Anmerkung der Redaktion:
Wir werden die Rede von BM Just und die Namensliste der neuen Amtsinhaber noch dokumentieren.

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Kommentar zur bevorstehenden Fusion der Wehren

Zwei Geschichten – eine Zukunft

Zeitplan der bevorstehenden Fusion.

 

Hirschberg, 19. Januar 2012. (red) Die Feuerwehr Großsachsen hat am 13. Januar 2012 ihre letzte Hauptversammlung abgehalten. Am 21. Januar folgt die Feuerwehr Leutershausen und am 28. Januar entsteht die gemeinsame Feuerwehr Hirschberg. Die alten Wehren bilden zusammen eine neue – zurĂŒck bleibt die Geschichte von zwei Wehren und die eine gemeinsame Zukunft.

Von Hardy Prothmann

Es gab unbestreitbar jede Menge Probleme mit der nun bevorstehenden Fusion der beiden Hirschberger Wehren – oh pardon, der Feuerwehr Großsachsen und der Feuerwehr Leutershausen.

In jeder Wehr, innerhalb der Wehren und zwischen Wehren und Gemeinderat. Und man darf davon ausgehen, dass mit der Fusion nicht alle Probleme ebenso gleich Geschichte sind, wie die offiziellen Namen „Großsachsen“ und „Leutershausen“.

Man kann sogar vermuten, dass sich innerhalb der neuen Feuerwehr Hirschberg Großsachsener und Leutershausener Trupps und ZĂŒge bilden. Das aber wĂ€re fatal.

Orts-Teil-IdentitÀt?

Nicht nur fĂŒr die Feuerwehr, sondern fĂŒr ganz Hirschberg. Die Gemeinde hat vor gut 40 Jahren eine Fusion erlebt und das Ergebnis ist durchwachsen.

Die bis heute noch sehr hĂ€ufig demonstrierte OrtsteilidentitĂ€t muss einige in der Gemeinde nicht mit Stolz erfĂŒllen, sondern alle die beschĂ€men, die darĂŒber eine Abgrenzung suchen. Und das sind nicht wenige.

Großsachsen und Leutershausen sind Hirschberg an der Bergstraße und nicht einfach je ein Teil. Wer das nicht versteht, handelt gegen die Interessen der Dorfgemeinschaft.

Lange Geschichte - die Feuerwehr Großsachsen.

 

Wer denkt, diese Analyse sei ĂŒberzogen, der möge sich bitte die Debatte ĂŒber eine dritte Sporthalle ins Bewusstsein rufen. Ein wesentlicher Punkt ist dabei der Standort: Großsachsen oder Leutershausen. Der naheliegendste Standort Hirschberg kommt bei diesen Gedankenspielen nicht vor.

Die Frauen und MĂ€nner der fusionierten Wehren können dem gesamten Ort ein Vorbild sein, indem keine Spielchen gespielt werden, keine Ausgrenzungen stattfinden, sondern ein gemeinsames Ziel verfolgt wird: Die erste Hirschberger Feuerwehr zu sein. Das ist eine historische Tatsache – ob man diese Fusion spĂ€ter als gelungen betrachten wird oder nicht, hĂ€ngt einzig und allein vom Verhalten aller Beteiligten ab.

Die Zeit ist reif fĂŒr eine gemeinsame IdentitĂ€t. Was mit einer Zwangsehe begann und irgendwann zur Vernunftehe wurde, hat nun langsam ein Recht darauf, eine aus Überzeugung gelebte Gemeinschaft zu werden.

Gemeinsame Wehr fĂŒr einen gemeinsamen Ort.

Die grĂ¶ĂŸere Großsachsener Wehr wechselt nach Leutershausen, der designierte Kommandant Peter Braun reprĂ€sentiert aber nicht die grĂ¶ĂŸere Wehr, sondern er hat die wichtige Aufgabe, eine gemeinsame Wehr zu bilden.

Das kann er nur mit dem Willen aller Beteiligten. Wird er sabotiert, hat er keine Chance. Wird er unterstĂŒtzt, haben alle alle Chancen.

Überall in Deutschland wird ĂŒber Migrationsprobleme debattiert – wie einfach muss doch im Vergleich ein Zusammenschluss von „ÜberzeugstĂ€tern“ sein, von Menschen, die sich Kameraden nennen, das sein wollen und sind.

Der designierte neue Kommandant der 1. Feuerwehr Hirschberg: Peter Braun.

Es war bedauerlich, dass auf der Hauptversammlung der Großsachsener Wehr nur vier Leutershausener zu sehen waren. Und ebenso nur vier GemeinderĂ€te, Frau Maul-Vogt und die Herren Dallinger, Johe und Steinle. Hier hĂ€tte man eine andere Beteiligung erwarten dĂŒrfen.

Mal schauen, ob man das einsieht und es bei der HV am kommenden Samstag in Leutershausen anders hÀlt.

Ganz klar gehen viele Gewohnheiten in den einzelnen Wehren verloren. Ganz klar muss man sich neu orientieren. Je schneller man zusammenfindet und sich seiner Vorbildfunktion gewiss ist, umso schneller dient man auch der gemeinsamen IdentitÀt der beiden Ortsteile.

Das neue Hilfeleistungszentrum hat einen entscheidenden Vorteil – es ist ein Erstbezug. Der Ort ist nicht von Geschichte vorbelastet und hat damit ideale Voraussetzungen, das Zentrum einer neuen, gemeinsamen Geschichte zu werden.

Kommandant Mayer: „Wir haben stets versucht, das Optimale zu erreichen.“

Deutlicher Worte und ein klarer Appell von Kommandant Mayer.

 

Hirschberg/Großsachsen, 19. Januar 2012. (red) Gut gelaunt und glĂŒcklich geht anders. Bei der letzten Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Großsachsen war die Stimmung durchwachsen.

Von Hardy Prothmann

Die Anspannung ist zum Greifen. Kommandant Heiner Mayer, sein Stellvertreter Michael Braun und BĂŒrgermeister Manuel Just sitzen an einem Tisch. Sie reden kaum, eigentlich gar nicht miteinander.

Alle wirken angespannt. Die rund 70 Feuerwehrleute, Aktive, Alte Herren und 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr schauen nach vorne. Man steht auf, gedenkt der Toten. Es folgen die Berichte.

Deutliche Worte

NĂŒchtern, sachlich, beherrscht werden sie vorgetragen. Heiner Mayer verzieht keine Miene und spart nicht an deutlichen Worten.

Auch wenn die Wehren mit der Standortentscheidung nicht einverstanden waren, sind wir zufrieden, dass das Konzept weitgehend umgesetzt wurde und wird.

Heiner Mayer verteilt seine Anmerkungen zur bevorstehenden Funktion auf mehrere Reden. Im Bericht des Kommandanten sagt er:

Einige Male mussten wir die stimmberechtigten Mitglieder des baubegleitenden Ausschusses buchstĂ€blich Einbremsen, wenn fĂŒr die Feuerwehr unzweckmĂ€ĂŸige BeschlĂŒsse gefasst werden sollten.

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Kurze Ansprach von BĂŒrgermeister Just.

BĂŒrgermeister Just sitzt am Tisch und hört aufmerksam zu. Seine Miene ist ernst – die sonst oft gezeigte Heiterkeit will ihm heute nicht gelingen.

Wir hatten bislang ein Alleinstellungsmerkmal – wir waren lange die einzige Gemeinde mit zwei Wehren.

Er versucht die Stimmung aufzulockern. Das gelingt auch ein wenig. Auf Einzelheiten will er nicht eingehen und fasst sich fĂŒr seine VerhĂ€ltnisse sehr, sehr kurz:

Es waren schwierige Themen, die sachbezogen diskutiert worden sind.

Insgesamt acht Sitzungen gab es. Was fĂŒr den einen sachbezogen war, gilt dem anderen manchmal als „unzweckmĂ€ĂŸig“.

Heiner Mayer fĂ€llt dieser Termin nicht leicht. Seit 16 Jahren ist er Kommandant der Großsachsener Feuerwehr. Die vier Jahre, die er kĂŒnftig als ZugfĂŒhrer noch Dienst in der dann gemeinsamen Hirschberger Wehr tun wird, hĂ€tte er vielleicht gerne mit einem 20-jĂ€hrigen DienstjubilĂ€um abgeschlossen.

Doch die Zeit ist anders. Und Mayer beweist GrĂ¶ĂŸe. Es gibt kein Wort der Klage zu Differenzen zwischen den Wehren. Es gibt keine Anschuldigungen.

Klarer Appell.

DafĂŒr aber einen klaren Appell:

Die Feuerwehren Leutershausen und Großsachsen haben mit dem Konzept das Fundament fĂŒr die Zukunft der Feuerwehr Hirschberg gelegt. Die Gemeinde hat darauf sogar im wörtlichen Sinne unser Haus gebaut. Jetzt liegt es an uns, dieses mit Leben zu fĂŒllen.

Zur Person:

Heiner Mayer (61) ist seit 47 Jahren Mitglied der Feuerwehr Großsachsen. Seit 1996 ist er Kommandant, zuvor war er vier Jahre stellvertretender Kommandant.
Sein Vorbild ist sein Vater – wie so hĂ€ufig bei Feuerwehrleuten. Mit 14 Jahren trat Heiner Mayer in die Jugendfeuerwehr ein.
Der gebĂŒrtige Großsachsener ist Kaufmann und Vater von vier Kindern.

 

Traditionsreiche Feuerwehr wird verabschiedet

115 Jahre Feuerwehr Großsachsen

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Hirschberg/Großsachsen, 19. Januar 2012. (red) Nach 115 Jahren endet die Geschichte der Feuerwehr Großsachsen und die neue Geschichte der Feuerwehr Hirschberg beginnt am 28. Januar 2012.

Es begann mit Löscheimern, Handspritzen, Leitern. 1897 grĂŒndeten 45 MĂ€nner die Freiwillige Feuerwehr Großsachsen. Im verflixten siebten Jahr ihres Bestehens kam der erste Großbrand. Das WirtschaftsgebĂ€ude des Gasthauses „Zum goldenen Löwen“ stand in Flammen. Zwei StĂ€lle und Scheunen sowie mehrere NebengebĂ€ude wurden ein Opfer der Flammen.

1911 erhielt die Feuerwehr eine mechanische Leiter mit zwölf Metern Steighöhe, die bis in die 70-er Jahre im Einsatz war und heute noch funktionsfÀhig in einer Scheune lagert.

In den 30-er Jahren kam die erste Motorspritze hinzu. WĂ€hrend des Krieges bestand die Feuerwehr vor allem aus Frauen und Kindern – die MĂ€nner waren im Krieg.

Ab 1951 bestimmte der Kommandant Karl Schröder fĂŒr 29 Jahre das Geschehen der Großsachsener Feuerwehr.

1959 wurde das erste Löschfahrzeug angeschafft, gleich 1960 mussten die Kameraden drei GroßbrĂ€nde in vier Tagen bekĂ€mpfen – ein Brandstifter hielt den Ort in Atem.

In den 70-er Jahren erreichte die Großsachsener Wehr mit ĂŒber 100 Aktiven den höchsten Personalstand. 1974 wurde die Jugendfeuerwehr gegrĂŒndet.

1975 wurde das Feuerwehrhaus am Riedweg bezogen.

1980 wurde das erste wasserfĂŒhrende Fahrzeug TLF 1/25 in Dienst gestellt.

Mehr und mehr leistet die Feuerwehr auch technische Hilfestellungen, ist bei UnfÀllen schnell vor Ort, rettet Menschenleben. Und muss manchmal auch Tote bergen.

Der Brand des Rathauses vor zehn Jahren ist noch im GedÀchtnis.

Heute hat die Feuerwehr Großsachsen 134 Mitglieder, darunter 67 Aktive und 19 bei der Jugend.

Es wird ein ordentliches Haus ĂŒbergeben. Die KassenprĂŒfer Eberhard Korsch und Christian WĂŒrz bestĂ€tigten Matthias Kreis eine einwandfreie KassenfĂŒhrung.

Der Förderverein ĂŒbergibt sein Vermögen der neuen gemeinsamen Wehr.

In der Hauptversammlung beschließt die Versammlung eine SatzungsĂ€nderung, da die Feuerwehr Großsachsen mit der Bildung einer gemeinsamen Wehr zusammen mit den Leutershausener Kameraden dann Feuerwehr Hirschberg heißen wird.

Mit einer Dia-Show von Michael Braun werden Erinnerungsfotos aus einer traditionsreichen Geschichte gezeigt.

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RĂŒckblick auf zahlreiche auch schwierige EinsĂ€tze

2011 war die Feuerwehr Großsachsen stark gefordert

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Überlandhilfe beim Großbrand im Heddesheimer Brunnenweg.

Hirschberg/Großsachsen, 19. Januar 2012. Insgesamt 41 Mal musste die Feuerwehr Großsachsen im Jahr 2011 ausrĂŒcken – sieben Mal mehr als im Jahr zuvor. Einmal wegen eines tödlichen Unfalls am Bahnhof.

2011 mussten neun BrandeinsĂ€tze bewĂ€ltigt werden, 15 Mal leistete die Wehr technische Hilfe und 17 Mal rĂŒckte sie auf Grund von Fehlalarmen aus – fast alle in den Gewerbegebieten.

„Langweilig“ war das Jahr nicht. Ob Zimmerbrand, Fahrzeugbrand, UnfĂ€lle, TĂŒröffnung, Tierrettung, Überlandhilfe – die Kameraden wurden zu unterschiedlichsten EinsĂ€tzen gerufen.

Dazu kamen zwölf Sicherheitswachen und insgesamt 24 Übungen mit den Kameraden aus Leutershausen.

Daniel Fritz, Daniel Kohl und Andreas Strifler (Jugendwart) absolvierten den Lehrgang zum AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg. Olaf Sebastian bildete sich an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal zum ZugfĂŒhrer weiter.

Der stellvertretende Kommandant Michael Braun trug den Einsatzbericht und den des Jugendwarts vor, der arbeitsbedingt nicht teilnehmen konnte.

Am 15. Januar 2012 rettete die Feuerwehr Hirschberg einen Mann aus einem zerquetschten Auto auf der A5.

Foto: PR-Video, Marco Priebe

 

1. Ball der „Feuerwehr Hirschberg“

Guten Tag

Hirschberg, 27. September 2010. (red/pm) Am kommenden Samstag, den 02. Oktober 2010, feiern die Feuerwehren Leutershausen und Großsachsen zusammen den 1. Ball der Feuerwehr Hirschberg in der Heinrich-Beck-Halle. Der Eintritt ist frei.

Presseinformation der Feuerwehr Hirschberg:

„Es wĂ€chst zusammen, was zusammen gehört. Unter diesem Motto könnte man den Samstag, 02.10.2010 sehen. Denn an diesem Abend feiern ab 20:00 Uhr die FloriansjĂŒnger aus Großsachsen und Leutershausen gemeinsam in der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen ihren „ersten Feuerwehrball der Feuerwehr Hirschberg“. Damit wird wieder ein Meilenstein aus dem gemeinsamen Konzept von 2005 „Fusion der beiden Feuerwehren Großsachsen und Leutershausen“ umgesetzt. Und diesen historischen Abend möchte die Wehr mit Ihrer Bevölkerung aus Hirschberg feiern und lĂ€d hierzu alle Freunde und Gönner herzlich ein.

Die Gruppe „Celebration“ wird in diesem Jahr das Publikum mit ihrem Sound verwöhnen. Da ist fĂŒr jeden Geschmack etwas dabei: Neben gepflegter Tanzmusik wie Walzer, Rumba etc. werden auch moderne Tanzmusik sowie Schlager und Partymusik gespielt. Als besonderen Höhepunkt wurde die Gruppe „DREAM ALIVE“ der SGL engagiert.

Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend fröhliches Tanzen, gute Laune und nette GesprĂ€che. FĂŒr die gute Verpflegung sorgt das Roten Kreuze aus Leutershausen. Neben einer gut gefĂŒllte Tombola werden in der Feuerwehrbar interessante GetrĂ€nke angeboten. Die Feuerwehr Hirschberg freut sich schon jetzt auf einen schönen Abend mit Ihren GĂ€sten. Der Eintritt ist frei.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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