Freitag, 07. Juni 2019

Am Samstag, 26. Januar im Hilfeleistungszentrum

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

Hirschberg, 23. Januar 2013. (red/pm) Die Feuerwehr Hirschberg lÀdt alle Kammeradinnen und Kameraden zur diesjÀhrigen Jahreshauptversammlung ein. Diese findet am Samstag, den 26. Januar, um 20:00 Uhr im Saal des Hilfeleistungszentrums der Feuerwehr Hirschberg statt.

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das LĂŒftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. Dezember 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es heiß im Saukopftunnel. Um die FunktionstĂŒchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der RettungsstollenlĂŒftung im Brandfall zu prĂŒfen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut fĂŒr IndustrieĂ€rodynamik aus Aachen (IFI) durchgefĂŒhrt. Das RegierungsprĂ€sidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der PrĂŒfung veröffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort ließ aber auf ein Problem mit der LĂŒftungsanlage schließen. Der Pressestelle vom RegierungsprĂ€sidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hieß es von Seiten des RegierungsprĂ€siduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch kĂŒnftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere EinsatzkrĂ€fte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser Übung auf die Gegebenheiten wĂ€hrend eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestmöglich auf diese Situation reagieren zu können.

DurchgefĂŒhrt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches WeiĂŸĂ¶l verdampften, erzeugt. Diese lösten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die BrandrauchentlĂŒftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus gefĂŒhrt werden. Allerdings saugten die LĂŒftungsschĂ€chte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und fĂŒhrten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen hĂ€tte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten LĂŒftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des RegierungsprĂ€sidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten wĂ€ren.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon fĂŒr viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-Ärger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

SicherheitsnachrĂŒstungen in Höhe von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn TunnelunfĂ€lle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv verschĂ€rft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes NachrĂŒstungsprogramm durchfĂŒhren, um die Sicherheitsstandards zu erfĂŒllen. So wurde u.a. das gesamte LĂŒftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall öffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierfĂŒr: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. FĂŒr den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von rund 26 Millionen Euro fĂ€llig, von denen allein 23 Millionen Euro fĂŒr den Rohbau angefallen sind. Die Kosten fĂŒr die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der NachrĂŒstungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverlĂ€ssig gewĂ€hrleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

 

Weitere Bilder der Brandversuche im Saukopftunnel finden Sie in einer Bildergalerie auf weinheimblog.de.

Adventskranz verkokelt - starke Rauchentwicklung im Rathaus

„Wir haben GlĂŒck gehabt“

 

Hirschberg, 12. Dezember 2012. (red) Ein vor sich hinkokelnder Adventskranz hat drei RĂ€ume des Rathauses verraucht und einen Tisch angesengt. Betroffen sind RĂ€ume des Grundbuch- und des Standesamts. Die Verwaltung hatte GlĂŒck im UnglĂŒck: Durch den Rauch ist zwar ein deutlicher Schaden entstanden – im Falle eines Brandes wĂ€re dieser sicherlich grĂ¶ĂŸer gewesen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr musste das Rathaus entrauchen. Eine Reinigungsfirma ist bereits im Einsatz, um Russpartikel aus den RĂ€umen zu entfernen.

Von Hardy Prothmann

Hauptamtsleiter Ralf GĂ€nshirt sagt:

NatĂŒrlich war das ein Riesenschreck. Wir haben klar GlĂŒck gehabt, dass sich kein Brand entwickelt hat.

Heute morgen hatten um 07:15 Uhr die Rauchmelder angeschlagen. Im Erdgeschoss hat sich ein Adventskranz entzĂŒndet, der nach Aussagen von Mitarbeitern „eigentlich aus“ war. Wieso der Kranz trotzdem kokelte, ist unklar. Fest steht: Ein Feuer ist nicht ausgebrochen, der Kranz aber vollstĂ€ndig verschmorrt und der Tisch, auf dem er stand, ist ebenfalls angeschmorrt. Drei RĂ€ume wurden derart verraucht, dass diese renoviert werden mĂŒssen.

Zur Zeit reinigt eine Firma die RĂ€umlichkeiten, am Freitag sollen dann die Maler kommen. Der Rathausbetrieb geht weiter, sagt Ralf GĂ€nshirt:

Wir sind etwas eingeschrÀnkt, können aber alle Dienstleistungen anbieten.

Welche Konsequenzen man aus dem Fall zieht, ist noch nicht klar:

SelbstverstÀndlich werden wir intensiv nachdenken, was zu tun ist, damit sich so etwas nicht wiederholt.

Brennende oder schmorrende Adventsgestecke sind in der Weihnachtszeit eine der hĂ€ufigsten Brandursachen. Am 07. Dezember hatte der Kreisbrandmeister in einer Pressemitteilung des Landratsamts aktuell ĂŒber die besonderen Gefahren gewarnt.

Fotostrecke: Toller Bau

Besichtigungstermin im HLZ

Die vermutlich hĂŒbscheste Feuerwehrterrasse der Region.

 

Hirschberg, 26. Juli 2012. (red/pro) BĂŒrgermeister Just hat heute mit den Architekten, der Feuerwehr und dem DRK sowie dem Bauhof das neue Hilfeleistungszentrum der Presse vorgestellt: „Damit die Menschen vor der Sommerpause wissen, worauf Sie sich im Herbst zur feierlichen Einweihung freuen können.“ Den Grund zur Freude gibt es – es ist ein toller Bau geworden.

Von Hardy Prothmann

Wir berichten am Freitag und Samstag ausfĂŒhrlich ĂŒber das neue Hilfeleistungszentrum. So viel vorab: Die braune Farbe war auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedĂŒrftig – ich fĂŒhlte mich in die 70-er Jahre zurĂŒckkatapultiert. Und seltsam – je lĂ€nger ich bei der Vorstellung mit der Farbe und Form konfrontiert worden bin, umso besser gefiel mir das architektonisch sehr sauber und klar gearbeitete Objekt.

Es gibt keinen Schnörkel – dafĂŒr aber viele pfiffige und trotzdem ganz klassische Ideen, die den großen Funktionsbau Ă€sthetich auflockern. Das Hilfeleistungszentrum wird ein AushĂ€ngeschild fĂŒr Hirschberg werden. Noch wird gearbeitet, viele Feinheiten mĂŒssen noch erledigt werden sowie der Außenbereich. Das wird bis Oktober erledigt sein. Mitte bis Ende September ziehen die Wehren zieht die Hirschberger Feuerwehr ein. Auch Bauhof und DRK werden in dieser Zeit ihr neues Quartier beziehen.

7,7 Millionen Euro wird der Bau kosten, davon rund 5 Millionen Euro fĂŒr den Bau an sich, 2,7 Millionen fĂŒr die Ausstattung. Das ist viel Geld – aber eine wichtige und sinnvolle Investition, die auf Luxus verzichtet. Soviel ist sicher: Alle Feuerwehren im Kreis werden die Hirschberger beneiden. Durch den Wegfall der Hausmeisterwochung (250.000 Euro Ersparnis) ergab sich die Idee, eine Außenterrasse zu gestalten. Von der aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Bergstraße.

Viel Freude mit den Fotos:

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Jugendwehren campen in Hemsbach

Übers Pfingstwochenende kampieren rund 150 Feuerwehrjugendliche in Hemsbach. Alle Fotos: FW Hemsbach

 

Hemsbach, 26. Mai 2012. (red/fw) Mit einem Feuerwerk wurde das Zeltlager, der Jugendfeuerwehren des Unterkreises Weinheim eröffnet. Es waren allerdings keine Raketen, die in die Luft flogen. DafĂŒr ertönte ein musikalisches Feuerwerk des Spielmannszuges der Feuerwehr Hemsbach. Nicht nur die Lagerteilnehmer lockten die KlĂ€nge an die Feuerstelle, auch einige BadegĂ€ste des Freibades kamen zur Eröffnung.

Den ganzen Artikel und die Fotostrecke finden Sie auf dem Hemsbachblog.

Wehren des Unterkreis Ladenburg ĂŒben in Heddesheim

Blitzschlag bei Edeka

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Die Drehleitern aus Ladenburg und Ilvesheim werden fĂŒr den Einsatz vorbereitet.

Heddesheim 07. Mai 2012. (red/cr) Vereinte EinsatzkrĂ€fte des Unterkreis Ladenburg probten die BekĂ€mpfung eines Großbrandes bei der EDEKA in Heddesheim. Es galt, gleich verschiedene BrĂ€nde zu bekĂ€mpfen und Personen zu retten.

Am Samstag war Großeinsatz in Heddesheim. Der angenommene Notfall rief die Wehren des Unterkreises Ladenburg auf das BetriebsgelĂ€nde der Edeka, um gemeinsam BrĂ€nde zu bekĂ€mpfen. Einmal im Jahr ĂŒben die Wehren den „großen“ Notfalleinsatz zusammen.

Den Artikel und die Fotostrecke finden Sie auf dem Heddesheimblog.

Einsatzszenario: Edeka-Standort mit mehreren Feuern

Unterkreis Ladenburg ĂŒbt in Heddesheim

Heddesheim, 03. Mai 2012. Am Samstag, 05. Mai 2012, findet um 14:00 Uhr eine Übung des Unterkreises der Feuerwehren in Heddesheim statt. Zum Unterkreis Ladenburg gehören folgende Wehren: Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim, Ladenburg, Schriesheim, Schriesheim-Altenbach, Schriesheim-Ursenbach, Werkfeuerwehr CBL, Werkfeuerwehr Metzeler. Zudem nehmen die Wehren aus Hirschberg und Viernheim teil. GeĂŒbt wird auf dem Edeka-GelĂ€nde, die Bevölkerung ist ab 14:00 Uhr eingeladen, die Übung live vor Ort zu verfolgen.

Am 27. April 2012

Treffen der Alterskameraden der Feuerwehr Hirschberg

Hirschberg, 24. April 2012. (red/fw) Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses (HLZ) am kommenden Freitag.

Information der Feuerwehr:

„Die Alterskameraden der Feuerwehr Hirschberg treffen sich nicht am 26.04.2012, sondern am 27.04.2012 um 18:00 Uhr zur Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses (HLZ). Treffpunkt sind die jeweiligen FeuerwehrhĂ€user in Großsachsen bzw. Leutershausen.

Die Nachbesprechung und der Abschluss finden dann im SchĂŒtzenhaus statt.“

Das DRK und die Feuerwehr Hirschberg laden ein

Kehrrangfest am 1. Mai

Hirschberg, 14. April 2012. (red/fw) Am 1. Mai findet wie jedes Jahr das Kehrrangfest statt wozu alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus Hirschberg und den Umliegenden Gemeinden herzlich Eingeladen sind. Beginn der Veranstaltung ist 10:00 Uhr. Ein Fahrdienst bringt GĂ€ste stĂŒndlich ab 10:00 Uhr zum Kehrrang. Abfahrt ist am Feuerwehrhaus. Bei Regen findet die Veranstaltung an der Markthalle in Leutershausen statt.

Reporter RenĂ© Priebe ĂŒber heikle Einsatzbedingungen fĂŒr RettungskrĂ€fte

„Manchmal ist es ganz schön knapp“

Nur wenige Zentimeter Platz blieb zwischen parkenden PkwÂŽs und den Feuerwehrfahrzeugen in Heidelberg-Pfaffengrund. Foto: Marco Priebe

 

 

Rhein-Neckar/Heidelberg-Pfaffengrund, 29. Januar 2012. RenĂ© Priebe ist freier Kamerareporter, arbeitet fĂŒr Fernsehsender wie SWR, ZDF, RTL, Zeitungen und auch fĂŒr unsere Redaktion. Er ist in der Region gut vernetzt und oft sehr schnell vor Ort, wenn etwas passiert ist. Und er stellt fest, dass die EinsatzkrĂ€fte oft durch parkende Autos behindert werden – jede Behinderung kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

 

Von René Priebe

Der aktuelle Feuerwehreinsatz am Mittag in der Pfaffengrund Straße zeigte es deutlich, wie eng es werden kann wenn die Feuerwehr kommt.

Nur wenige Zentimeter war zwischen den parkenden Autos und der Löschfahrzeuge noch Platz um an den Einsatzort zu kommen, das Parken ist hier allerdings erlaubt.

GlĂŒcklichweise musste die Feuerwehr kein Feuer löschen, da der WohnungseigentĂŒmer den kleinen Brand bereits selbstĂ€ndig löschen konnte.

Aber man stelle sich mal vor,  ein Haus steht im Vollbrand, Menschenleben sind in Lebensgefahr und mĂŒssen gerettet werden, die Drehleiter wird dringend benötigt und es ist kein Durchkommen…

Nein, ich stelle es mir lieber nicht vor, da ich auch in so einer engen Straße in Pfaffengrund wohne. Aber jeder sollte sich einmal Gedanken darĂŒber machen und vielleicht muss auch gehandelt werden, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

 

Information der Polizei zum Einsatz:

„Heidelberg-Pfaffengrund: Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntagmittag die SpĂŒlmaschine eines Einfamilienhauses in der Pfaffengrundstraße in Brand. Der HauseigentĂŒmer entdeckte das Feuer gegen 14.30 Uhr und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Doch diese musste nicht mehr eingreifen, da der 42-jÀhrige den Brand selbstÀndig löschen konnte. Vorsichtshalber wurden er und die anderen vier Familienmitglieder wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden belÀuft sich auf ca. 500,- Euro.

Quelle: Polizei Heidelberg, Stand: 29.01.12, 16.20 Uhr“

Siehe auch unseren Text:

Zugeparkte Straßen: „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“

Youtube-Video ĂŒber einen „engen“ Einsatz:

Lkw fÀhrt auf Stauende auf

63-jÀhriger Pkw-Fahrer wird fast zerquetscht

Hirschberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 16. Januar 2012. (red/pol/PR-Video) Ein 63-jĂ€hriger Pkw-Fahrer wurde heute gegen 14:00 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der A5, Fahrtrichtung Darmstadt, zwischen den Anschlussstellen Hirschberg und Weinheim schwer verletzt. Ein 23-JĂ€hriger war mit seinem Lastzug auf den am Stauende wartenden Pkw des Mannes aufgefahren und hatte diesen auf den Lastwagen eines 59-JĂ€hrigen geschoben. Die Feuerwehr Hirschberg-Großsachsen rettete den Mann aus dem zerstörten Wagen.

Information der Polizei Mannheim:

„Das Auto wurde so zwischen den beiden Lastwagen eingeklemmt, dass der Pkw-Fahrer durch die Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden musste.

Nach der Rettung wurde der schwer verletzte Mann in ein Mannheimer Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht. Der Unfallverursacher wurde bei der Kollision leicht verletzt.

Der Sachschaden belÀuft sich auf ca. 90.000 Euro.

WĂ€hrend der Unfallaufnahme und den anschließenden Bergungsarbeiten war der rechte Fahrstreifen der A 5 gesperrt.“

Alle Fotos: Marco Priebe

Feuerwehr drei Mal Thema im Gemeinderat

Neue Feuerwehrsatzung – Wahlen Anfang 2012

Hirschberg, 15. Dezember 2011. (red) Der Gemeinderat hat eine neue Satzung fĂŒr die „Freiwillige Feuerwehr Hirschberg“ beschlossen. Kommendes Jahr fusionieren die beiden Wehren aus Großsachsen und Leutershausen zu einer gemeinsamen Feuerwehr. Anfang 2012 werden die Kommandanten sowie andere FunktionstrĂ€ger neu gewĂ€hlt.

Bis die neue Freiwillige Feuerwehr Hirschberg im Herbst 2012 ihr neues Feuerwehrhaus beziehen kann, dauert es noch ein wenig. Aktuell wurde die neue 16-seitige Satzung gemĂ€ĂŸ Verwaltungsvorlage im Gemeinderat beschlossen.

Anfang 2012 werden die Kommandanten und der restliche Vorstand erstmals in einer gemeinsamen Hauptversammlung gewĂ€hlt. Als Kommandant stellt sich Peter Braun zur Wahl. Ob es einen weiteren Kandidaten gibt und wer fĂŒr den Stellvertreter kandidiert, ist noch nicht klar. Der Großsachsener Kommandant Heinrich Mayer wird sich nicht zur Wahl stellen, bleibt aber bis 65 Jahre Mitglied der Wehr.

Die Großsachsener Wehr hat rund 70 aktive Mitglieder, 60 in der der Altersmannschaft und 20 in der Jugend. In Leutershausen sind es 60 Aktive, 40 in der Altersmannschaft und knapp 20 in der Jugend.

Die Hauptversammlung soll voraussichtlich am 28. Januar um 17:00 Uhr in der Karl-Drais-Schule stattfinden. Nach außen wird die Fusion als „problemlos“ dargestellt, tatsĂ€chlich gibt es aber auch deutliche „Befindlichkeiten“.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung von gestern verschiedene „Gestaltungen“ des Kommunalen Hilfeleistungszentrums beschlossen. Die Fassade soll „erdigbraun“ gestrichen werden, Nassbereiche, Umkleide und SanitĂ€rbereiche werden in grau/weiß/anthrazit gehalten, ebenso die BĂŒros und VeranstaltungsrĂ€ume, in denen Linoleum verlegt werden wird.

FĂŒr 8.500 Euro werden Polo-Shirts und MĂŒtzen mit „entsprechendem Emblem“ beschafft. Die ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausgabe wurde einstimmig vom Gemeinderat angenommen.

 

Gemeinderat beschließt alle VerwaltungsvorschlĂ€ge zur Außengestaltung HLZ


Guten Tag!

Hirschberg, 25. Oktober 2011. (red) Der Gemeinderat hat heute alle VorschlĂ€ge zur Außengestaltung des kommunalen Hilfeleistungszentrums beschlossen. Einzig bei der Verkleidung des „Schadstofflagers“ kam es zu Diskussionen, ob diese nicht besser mit Holz versehen werden sollte. Mit 9:7 wurde fĂŒr die Metallverkleidung gestimmt.

Nachfragen gab es auch zur Beleuchtung des Schlauchturms – die GLH kritisierte dies. BĂŒrgermeister Manuel Just betonte, dass keine dauerhafte Beleuchtung geplant sei, ein Entschluss darĂŒber aber nicht beim Gemeinderat liege, sonder „GeschĂ€ft der Verwaltung“ sei.

Wir dokumentieren die einzelnen Punkte dieser Entscheidungen in den nÀchsten Tagen im Original.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog.de

BĂŒrgermeister Just: „Das Hilfeleistungszentrum ist das signifikanteste und teuerste Bauprojekt der Gemeinde“.


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Der Schlauchturm - sein Nutzen ist umstritten.

Hirschberg, 11. Oktober 2011. (red) Gestern lud BĂŒrgermeister Manuel Just sechs Monate nach der Grundsteinlegung zum Richtfest des Kommunalen Hilfeleistungszentrum im Leutershausener Sportzentrum. Im Herbst 2012 soll die Einweihung stattfinden und die gemeinsame Feuerwehr Hirschberg, das DRK und der Bauhof sollen hier einziehen. In seiner Rede sprach BĂŒrgermeister Manuel Just ĂŒber die BeweggrĂŒnde fĂŒr das Bauprojekt.

Von Sabine Prothmann

Zeitgleich mit dem Seniorenzentrum in Großsachsen, das von privaten Investoren finanziert wird, entsteht in Leutershausen das Kommunale Hilfeleistungszentrum, das mit 7,7 Millionen Euro das „signifikanteste und teuerste Bauprojekt der Gemeinde ist“, wie BĂŒrgermeister Manuel Just in seiner Ansprache betonte.

(Anm. d. Red.: Der BĂŒrgermeister hatte immer eine „6“ vor dem Komma anvisiert, letztlich aber nicht halten können. Siehe „Hilfeleistungszentrum: Die “6-€³ vorne ist Geschichte. 7,7 Millionen Euro solls kosten„)

Das Projekt „schreite mit großen Schritten seiner Fertigstellung entgegen“, betonte Just und sagte, dass man schon heute sehen könne, wie gut sich das GebĂ€ude stĂ€dtebaulich einfĂŒge: „Wir haben den lĂ€ngsten Teil der Wegstrecke hinter uns“.

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Lobt die "geleckte Baustelle" - BĂŒrgermeister Manuel Just beim Richtfest.

Eine Umsetzung eines solchen Vorhabens sei ohne Probleme unmöglich und deshalb Just dankte dem PlanungsbĂŒro Dasch, ZĂŒrn und von Scholley und den ĂŒbrigen Baufirmen, die immer schnell, unproblematisch und unbĂŒrokratisch reagiert hĂ€tten, „die Auswahl unserer Partner hat sich wieder einmal bestĂ€tigt“.

Auf der Baustelle werde sauber und organisiert gearbeitet, „salopp gesagt, ich habe selten so eine geleckte Baustelle gesehen“, so Just.

Weiter ging der BĂŒrgermeister auf die Kernfrage des „Warums“ ein. Der Bau des Hilfeleistungszentrum sei „nicht notwendig im Sinne einer Not, aber alternativlos gewesen, um die Gemeinde und die Wehren weiter zu entwickeln“.

Vor sechs Jahren hatten die beiden Wehren, Großsachsen und Leutershausen, den Gemeinderat darĂŒber informiert, dass sie ein großes Potential hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit in einem gemeinschaftlichen Feuerwehrprojekt sehen wĂŒrden. Eine Fusion könne die SchlagfĂ€higkeit der Wehr fĂŒr die rund 9.500 Einwohner zĂ€hlende Gemeinde in der Zeit von 7 bis 18 Uhr so eher gewĂ€hrleisten, wenn man nur einen Standort hĂ€tte, von dem aus „man breit ausrĂŒcken“ könne.

Aber es seien nicht nur feuerwehrtechnische Belange gewesen, die zu dem Bau des Kommunalen Hilfeleistungszentrum gefĂŒhrt hĂ€tten, sondern auch die beiden Bauhofstandorte, die in beiden Ortsteilen „unglĂŒcklich“ in Wohngebieten liegen.

Ohne dieses SchlĂŒsselobjekt wĂ€ren die Entwicklung dieser Gemeinde kaum möglich. Kein Investor war bereit gewesen gegenĂŒber der Großsachsener Wehr ein Seniorenzentrum zu errichten, deshalb war die Umsiedlung notwendig, sagte BĂŒrgermeister Just.

Das Freiwerden des Leutershausener FeuerwehrgebĂ€udes ermögliche die Neugestaltung der neuen Ortsmitte Leutershausen und die Aussiedlung des Bauhofes berechtige zur Hoffnung fĂŒr Betreutes Wohnen in der Fenchelstraße. „Nur die Verlegung ermöglicht uns, darĂŒber nachzudenken“, erklĂ€rte Just.

Der Gemeinderat habe die richtige Entscheidung getroffen, unterstrich Just. Er bedankte sich auch bei dem baubegleitenden Ausschuss. In zehn Sitzungen habe man viel diskutiert „und manchmal haben wir uns auch gestritten, aber wir haben immer das Ziel verfolgt“.

Just bedankte sich auch bei den beiden Kommandanten der Wehren, Heiner Mayer und Tobias Rell, und dem Leiter des örtlichen DRK, Michael Frank, fĂŒr die Zusammenarbeit.

Den Richtspruch sprach Bauleiter Thomas Börsig von der Baufirma Bold aus Achern.

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Halbzeit: Vortrag von BĂŒrgermeister Manuel Just bei den Freien WĂ€hlern


Hirschberg, 06. Juli 2011. (red/pm) Am Donnerstagabend wird BĂŒrgermeister Manuel Just eine Zwischenbilanz ziehen – er ist vier von acht Jahren im Amt.

Information der Freien WĂ€hler:

BĂŒrgermeister Just hat Halbzeit - vier von acht Jahren ist er im Amt. Am Donnerstag zieht er eine Zwischenbilanz - ob auch kritische Fragen gestellt werden dĂŒrfen? Fot: hirschbergblog.de

„Nach vier Jahren als BĂŒrgermeister will Manuel Just eine Halbzeitbilanz ziehen und gleichzeitig einen Blick auf die nĂ€chsten Jahre werfen. Am Donnerstag, dem 07. Juli 2011 um 20:00 Uhr im Feuerwehrhaus Großsachsen spricht er bei den Freien WĂ€hlern Hirschberg zu dem Thema: „Was konnte realisiert werden und welche Projekte sind in den nĂ€chsten Jahren machbar?“

Dabei wird Just auch aktuelle Themen wie z.B. Zustand der Ortsstraßen und Stand des OEG – Ausbaus behandeln. Seine Vorstellungen fĂŒr die nĂ€chsten Jahre will er in gleicher Weise darlegen. Dabei dĂŒrfen Themen wie z.B. Verwendung der FeuerwehrhĂ€user (Verkauf oder Eigennutzung?), Hallenplanung und Seniorenzentrum Leutershausen nicht fehlen. Die Finanzentwicklung der Gemeinde wird bei der zeitlichen Machbarkeit von Vorhaben eine wichtige Rolle spielen.

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Hirschberg sind herzlich eingeladen, an dem Vortrag von BĂŒrgermeister Manuel Just teilzunehmen.“

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KĂŒchenbrand in der Landstraße – nur geringer Schaden


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Die Bewohner konnten den KĂŒchenbrand weitestgehend selbst löschen.

Guten Tag!

Hirschberg/Großsachsen, 04. Juli 2011. (red) In der Landstrasse 14 in Großsachsen kam es im 1. Obergeschoss zu einem KĂŒchenbrand. Die Bewohner konnten bis zum Eintreffen der nahegelegenen Feuerwehr den Brand mit einem Feuerlöscher weitestgehend selbst löschen, sodass nur geringer Schaden entstand.

Verletzt wurde laut Aussage der Polizei niemand. Auf Grund des Objektes war der Rettungsdienst mit einer Vielzahl an EinsÀtzkrÀften inklusive eines Notarztes, des Leitenden Notarztes und dem Einsatzleiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle, musste jedoch nicht eingreifen.

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Zugeparkte Straßen: „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“


Weinheim/Rhein-Neckar, 16. April 2011. (red/pm) Der Weinheimer OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard hat als Chef der Feuerwehr den Selbstversuch gemacht: Zwei Stunden lang kurvte er am Steuer des feuerroten Löschmobils durch die Stadt. Das Ergebnis: In vielen Straßen war kein Durchkommen, weil die „Gasse“ durch parkende Autos zu eng war. Im Notfall kann das Menschenleben kosten. Das Problem haben Feuerwehren und HilfskrĂ€fte ĂŒberall – nicht nur in Weinheim.

Von Roland Kern

Der Mann am Steuer schwitzt. Er rangiert noch einmal, versucht, den Wagen ganz gerade an den Engpass zu steuern. Er kurbelt und schaltet, es muss schnell gehen. Noch einmal zurĂŒck, neuer Versuch. Dann gibt es er auf. Er kommt hier nicht durch. Aber dann fĂ€ngt das Malheur erst an. Die Straße hat keine Wendemöglichkeit, langsam tastet sich das Feuerwehrauto wieder rĂŒckwĂ€rts aus der Straße heraus, um den Einsatzort von der anderen Seite anzusteuern.

Das war diesmal nur ein Probe-Einsatz und der Mann am Steuer des Feuerwehrautos war kein echter Feuerwehrmann sondern Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, der selbst erfahren wollte, was seinen Feuerwehrleuten Kummer bereitet. Aber im Ernstfall gefĂ€hrden zuparkte Straßen und damit versperrte Rettungswege sogar Menschenleben. „Solche ParkzustĂ€nde“, erklĂ€rt Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht, „sind leider keine Ausnahme, sondern eher die Regel“.

Selbstversuch: Weinheims OB Bernhard ist verzweifelt - hier ist kein Durchkommen fĂŒr Rettungsfahrzeuge. Foto: Stadt Weinheim

Zwei Stunden lang kurvte OB Bernhard am Steuer des feuerroten Löschmobils durch die Stadt. Es gab zahlreiche Engstellen,
durch die er sich langsam durchtasten musste – was im Ernstfall wichtige Sekunden ausmacht. Und es gab Stellen, da passte definitiv kein Feuerwehrauto durch. Die Feuerwehr wollte damit möglichst öffentlich auf das Dilemma aufmerksam machen. „Wer beim Parken nicht auf das Freihalten von Rettungswegen achtet“, sagt Stadtbrandmeister Albrecht, „der handelt verantwortungslos“.

In der SaarbrĂŒcker Straße, wo zwei Fahrzeuge direkt gegenĂŒber parkten, gab es zum ersten Mal kein Durchkommen mehr. Mit Rangier- und Wendemanöver betrĂ€gt die Verzögerung gleich mal fĂŒnf Minuten. „Die können entscheidend sein“, weiß jetzt auch Heiner Bernhard selbst ganz genau.

Kurios dabei: Oft sind es die Anwohner selbst, die ihre Straßen blockieren und sich im Brandfall selbst am meisten schaden wĂŒrden. „Ich kann das einfach nicht verstehen“, schĂŒttelt Stadtkommandant Patrick MĂŒller den Kopf, als der Kamerad OB an der Einfahrt in der Kurzen Straße scheitert – es gibt kein Durchkommen. „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Spatenstich fĂŒr das neue Hilfeleistungszentrum


Guten Tag!

Hirschberg, 15. April 2011. (red) BĂŒrgermeister Manuel Just hat heute rund 150 GĂ€ste zum Spatenstich fĂŒr das neue Hilfeleistungszentrum an den RennĂ€ckern begrĂŒĂŸt. Das 7,7 Millionen Euro teure Projekt soll im Rohbau bis zum Winter fertiggestellt sein, um wĂ€hrend des Winters den Innenausbau vorantreiben zu können. Bis September 2012 sollen die GebĂ€ude fertig gestellt sein, die dann von den bis dahin vereinigten Feuerwehren Großsachsen und Leutershausen, dem Bauhof und einer Hilfsorganisation bezogen werden sollen.

Von Hardy Prothmann

Es ist das grĂ¶ĂŸte Projekt Hirschbergs: das neue Hilfeleistungszentrum. Bis September 2012 soll der Komplex fertig gestellt sein.

Wo sich heute BĂŒrgermeister Just und GĂ€ste zum "Spatenstich" versammelt haben, wird im September 2012 das Hilfeleistungszentrum stehen. Bild: hirschbergblog.de

„Ja, 7,7 Millionen Euro sind viel Geld“, sagte BĂŒrgermeister Just in seiner Ansprache, nachdem er EhrenbĂŒrger, Landtagsabgeordnete, GemeinderĂ€te und die anderen GĂ€ste, vorwiegend Feuerwehrleute, ein paar Hilfsorganisationsmitglieder und andere, der Gemeinde verbundenen Menschen, begrĂŒĂŸt hatte. Landrat Stefan Dallinger war, obwohl natĂŒrlich eingeladen, nicht unter den GĂ€sten.

Nicht „vergnĂŒgungssteuerpflichtig“

„Die Koordination dieses Großprojekts war nicht immer „vergnĂŒgungssteuerpflichtig“, sagte der BĂŒrgermeister und verwies auf den Planungszeitraum und viele Diskussionen. Am 14. Juli 2009 war der Aufstellungsbeschluss, am 29. Juni 2010 der Baubeschluss durch den Gemeinderat gefasst worden. Die zwei FDP-GemeinderĂ€te stimmten dagegen und hatten zuvor bereits eine „zu große Eile angemahnt„. Am 27. Oktober 2010 hat der Gemeinderat die Satzung beschlossen.

Im Dezember 2010 wurde eine europaweite Ausschreibung vorgenommen, am 29. MÀrz 2011 wurden die AuftrÀge vergeben.

Der 9,8-Millionen-Schock wurde auf 7,7 Millionen Euro reduziert

Ein Architektenwettbewerb hatte zuvor 143 Einreichungen gebracht. 25 waren in die engere Wahl genommen worden, am 23. Juli 2009 fiel die Entscheidung zugunsten des Stuttgarter ArchitekturbĂŒros Dach, ZĂŒrn, von Scholley. Als die Anfang 2010 einen ersten Entwurf vorlegten, saß der Schock tief: 9,8 Millionen Euro standen unterm Strich fĂŒr das Projekt.

Enorme Kosten

Dann wurde herausgerechnet, was herauszurechnen ging, bis es noch knapp 8 Millionen Euro waren. Dann wurde nochmals gekĂŒrzt. Und schließlich kam es zur Einigung auf 7,7 Millionen Euro. BĂŒrgermeister Manuel Just hatte zuvor immer von einer „sechs vor dem Komma“ gesprochen. Dieses Ziel hat der dynamische JungbĂŒrgermeister klar verfehlt.

Zur Finanzierung mussten Kredite aufgenommen werden und „mittelfristig mĂŒssen wir uns von den beiden alten Standorten trennen“, sagte BĂŒrgermeister Just. Das klang fast, als gebe es schon konkrete Interessenten. Denn ab Ende 2012 werden die GebĂ€ude und GrundstĂŒcke verwertbar sein und „mittelfristig“ ist ein dehnbarer Begriff.

Dehnbare Begrifflichkeiten

Ebenfalls dehnbar ist der Begriff der „innerörtlichen Entwicklung“, die durch das Hilfeleistungszentrum in Ortsrandlage „vorangetrieben werde“. Die Großsachsener jedenfalls haben es nun weit zu „ihrer Feuerwehr“ und auch fĂŒr Leutershausener ist der Standort eher ortsfern.

Neben dem Sportzentrum Leutershausen entsteht nun ein Komplex auf einer GrundstĂŒcksflĂ€che von 11.311 Quadratmetern (6.007 Quadratmeter bebaut) und 15.900 Kubikmetern umbauten Raumes, wie BĂŒrgermeister Just sagte. Die Feuerwehr wird davon 10.500, der Bauhauf 3.600 und die Hilfsorganisation 1.800 Kubikmeter nutzen.

Neid-Aspekt?

„Ich darf Ihnen sagen, dass man in der Nachbarschaft mit einer kleinen Portion Neid auf unser Projekt schaut“, sagte BĂŒrgermeister Just. Warum der sonst so eloquente Redner diesen „Neid-Aspekt“ ins Spiel brachte? Sicherlich, um auf die Bedeutung des Projekts hinzuweisen. Geschickt war das aber nicht. Denn es geht sicherlich nicht darum, fĂŒr Neid zu sorgen.

Schon eher um „Synergien“, die der BĂŒrgermeister in dem Projekt gegeben sieht. Auch dieser Begriff ist ein wenig falsch benutzt. Es handelt sich eher sehr langfristig um energetische Einsparungen und einen geringeren Verwaltungsaufwand. Dem stehen aber hohe Investitionen entgegen – insgesamt ist eine „Wirtschaftlichkeit“ nicht gegegeben und wird auch nicht erreicht werden.

Pflichtaufgaben

Eine interkommunale Zusammenarbeit von mehreren Gemeinden bei der Pflichtaufgabe „Feuerwehr“ wĂ€re möglich und hĂ€tte enormes Einsparpotenzial – doch davon will niemand etwas wissen, denn dann mĂŒsste jeder, der daran teilnimmt, „seine“ Feuerwehr aufgeben.

Und dass die Vereinigung zweier Wehren nicht einfach ist, weiß jeder, der mit dem Projekt zu tun hat. Nach außen hin wird Einigkeit demonstriert – hinter vorgehaltener Hand erfĂ€hrt man von vielen „zwischenmenschlichen Schwierigkeiten“. Klar ist, das „Neuordnungen“ immer vermeintliche Gewinner und Verlierer hervorbringen.

Sei`s drum – die Wehren haben ihre eigene Geschichte und fast vierzig Jahre nach der „Vereinigung“ der Ortsteile Großsachsen und Leutershausen zur „Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße“ auf dem Papier, wird jetzt irgendwie die Vergangenheit verbuddelt und fĂŒr eine neue gemeinsame Zukunft gebaut.

Pflichtfoto fĂŒr die Presse: Gemeinsamer Spatenstich. Bild: hirschbergblog.de

Die Feuerwehr Hirschberg wird fĂŒr kommende Generationen vollkommen normal sein und die anderen werden sich dran gewöhnen (mĂŒssen). Und jede Vereinigung kostet erstmal viel Geld – das war nicht nur auf Bundesebene so, das ist im kommunalen genauso.

Ein guter Schritt auf dem Weg zur Einigung ist, sich gemeinsam zum Essen an einen Tisch zu setzen. Der BĂŒrgermeister lud deshalb zum Umtrunk und zu Wurst mit Kartoffelsalat ins SchĂŒtzenhaus ein. Nur schade, wenn man sich dann ĂŒberwiegend Tisch fĂŒr Tisch nicht „durcheinander setzt“, sondern brav dahin, „wohin man gehört“.

Einer der GĂ€ste des „Spatenstichs“, ein Ă€lterer Herr, wollte nicht mit zum geselligen Beisammensein. „Das verstehe ich alles nicht. Überall brauchen wir das Geld dringender, vor allem fĂŒr die Jugend, die Kinder, die Schule, die Ausbildung. Stattdessen setzen sich hier ein paar auf Kosten von allen ein Denkmal“, schimpft er und ist sichtlich aufgebracht.

Der Mann darf diese Meinung haben – auch, wenn er der allereinzigste im Ort sein sollte, der so denkt. Und manchmal ist es wichtig, auch Einzelmeinungen aufzuschreiben.

Anmerkung der Redaktion:
Bei der im Text erwĂ€hnten „Hilfsorganisation“ handelt es sich bekanntlich um den Ortsverband Deutsches Rotes Kreuz Hirschberg. Da der Vorstand, namentlich Herr Michael Frank und Herr Thomas Kurz, keine Berichterstattung mehr durch das hirschbergblog ĂŒber das DRK wĂŒnschen, befinden wir uns in einem Dilemma.
Verschweigen können wir das DRK nicht, berichten sollen wir auf Wunsch dieser privaten Organisation aber auch nicht. Wir haben deshalb als Kompromiss den Ausdruck „Hilfsorganisation“ gewĂ€hlt und werden diesen bis auf weiteres in Zusammenhang mit dem DRK verwenden.

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Unterkreisfeuerwehren bekĂ€mpfen Großbrand in Heddesheim


Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 11. April 2011. (red/fw/pol) Der Großbrand einer Scheune in Heddesheim forderte die Feuerwehren im Unterkreis. Am Sonntagnachmittag kam es aus bisher ungeklĂ€rter Ursache zu einem Dachstuhlbrand in Heddesheim. Zwei Menschen wurden mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden soll mindestens 300.000 Euro betragen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Von Hardy Prothmann

Gegen 14.40 Uhr brach das Feuer auf einem Aussiedlerhof am Brunnenweg in Heddesheim in einer Scheune aus. Der Brand breitete sich nach Angaben der Polizei vom vorderen Stallbereich auf einen fĂŒr Erntehelfer genutzten Unterkunftsbereich aus und erfasste auch den Dachstuhl des Wohnhauses.

ZunĂ€chst bekĂ€mpften die Feuerwehren Heddesheim und Hirschberg den Brand, Dabei wurden sie durch die UnterkreisfĂŒhrungsgruppe des Unterkreis Ladenburg unterstĂŒtzt.

Großbrand in Heddesheim erfordert Großeinsatz der Unterkreiswehren.

Gegen 15:30 Uhr wurden nach Angaben der Feuerwehr Weinheim weitere Feuerwehren zur Überlandhilfe hinzugezogen. So wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt, die Feuerwehr Ilvesheim und die Feuerwehr Schriesheim mit zusĂ€tzlichen Drehleitern nachgefordert. Die Feuwehr Weinheim, Abteilung Stadt beispielsweise rĂŒckte mit dem kleinen Löschzug – Einsatzleitwagen, Drehleiter und Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Ziel war es, das Haupthaus zu retten – die Scheune war verloren. Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl des Hauses ĂŒbergegriffen. Mit Hilfe der Drehleitern aus Ladenburg, Schriesheim und Weinheim wurde die Dachhaut entfernt, um das Feuer zu löschen und die bereits eingesetzten Feuerwehren effektiv zu unterstĂŒtzen, sagte Ralf Mittelbach, Pressesprecher der Feuerwehr Weinheim.

Gegen 17:30 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass der Einsatz der Drehleitern nicht mehr benötigt wurde. Gegen 18 Uhr konnte die Weinheimer Feuerwehr wieder einrĂŒcken und den Einsatz beenden, wĂ€hrend die Feuerwehr Heddesheim bis in den spĂ€ten Abend weitere Nachlöscharbeiten durchfĂŒhren musste.

Ein 36-jÀhriger Mann und eine 44-jÀhrige Frau, die sich bei dem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung im dortigen Innenhof aufgehalten hatten, wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die anderen dort wohnenden Personen konnten in Sicherheit gebracht werden.

Der geschÀtzte Sachschaden belÀuft sich auf ca. 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auf dem heddesheimblog.de zeigen Fotos von zwei Fotografen vor Ort, zwei Perspektiven von Passanten und Fotos der Feuerwehr Weinheim. Der erste Block zeigt die Löscharbeiten am Nachmittag, der zweite den Einsatz vom Abend. Der Dritte Block dokumentiert das Ende der Löscharbeiten, der vierte Block den „Blick von außen“.

Mit Material von PolizeiprÀsidium Mannheim, Feuerwehr Weinheim.

ÜberplanmĂ€ĂŸige Ausgaben einstimmig beschlossen

Guten Tag!

Hirschberg, 25. Februar 2011. (red) Bei der Gemeinderatssitzung am 22. Feburar 2011 mussten die ĂŒber- und außerplanmĂ€ĂŸigen Ausgaben fĂŒr das Haushaltsjahr 2010 genehmigt werden. FĂŒr den vom Gemeinderat beschlossenen nachtrĂ€glichen Erwerb des GrundstĂŒcks fĂŒr den Neubau einer Kinderkrippe beim Seniorenzentrum in Großsachsen und fĂŒr die Neuvermessung des gesamten Bereichs entstand beispielsweise eine weitere außerplanmĂ€ĂŸige Ausgabe von 96.700 Euro

Im Deckungsring GeschĂ€ftsausgaben (BĂŒrobedarf, BĂŒcher, Post- und FernmeldegebĂŒhren) entstanden ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausgaben in Höhe von 6600 Euro.

Gedeckt werden können diese durch ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Einnahmen durch GebĂŒhren beim Ordnungsamt.

Weitere ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausgaben der Feuerwehr

Die ĂŒberplanmĂ€ĂŸigen Ausgaben der Freiwilligen Feuerwehr in Höhe von rund 6000 Euro seien vor allem durch Ausstattung sowie Aus- und Fortbildungsmaßnahmen entstanden, so Just. Schon im September waren fĂŒr die Anschaffung von zehn zusĂ€tzlichen Einsatzjacken rund 4000 Euro Mehrausgaben entstanden. Das summiert sich auf rund 10.000 Euro. Die Deckung erfolge durch Mehreinnahmen bei KostenerĂ€tze und der Konzessionsabgabe Gas.

Im Abschnitt Forst entstanden ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausgaben in Höhe von rund 12.000 Euro. Dies sei im verursacht worden durch höhere Holzhauereikosten, die entstanden seien durch einen lĂ€ngeren Ausfall eines Forstwirtes aufgrund eines Arbeitsunfalls und durch höhere Kosten bei der Fahrzeugunterhaltung.

Erfreuleicherweise seien diese Mehrausgaben teilweise durch Mehreinnahmen bei den Holzverkaufserlösen gedeckt, der Rest fließe durch Mehreinnahmen bei der Grundsteuer B ein, so Just.

Die Umlageabrechnung der AbwasserzweckverbĂ€nde ergebe eine Erhöhung von fast 27.000 Euro, die durch Mehreinnahmen in gleicher Höhe beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer gedeckt wĂŒrden.

FĂŒr den vom Gemeinderat beschlossenen nachtrĂ€glichen Erwerb des GrundstĂŒcks fĂŒr den Neubau einer Kinderkrippe beim Seniorenzentrum in Großsachsen und fĂŒr die Neuvermessung des gesamten Bereichs entstand eine weitere außerplanmĂ€ĂŸige Ausgabe von 96.700 Euro.

Die Deckung erfolgt durch außerplanmĂ€ĂŸigen Einnahmen (Förderung LSP) sowie durch Wenigerausgaben im Bereich Grunderwerb.

FĂŒr die Bauvorbereitung Seniorenzentrum Großsachsen, speziell Parkbuchten, entstanden außerplanmĂ€ĂŸige Ausgaben von 43.600 Euro. Diese können gedeckt werden durch außerplanmĂ€ĂŸige Einnahmen (Förderung aus LSP) und Wenigerausgaben beim Grunderwerb.

Die erfolgte Endabrechnung der Baumaßnahme Heddesheimer Straße ergab eine ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausgabe von 24.800 Euro, die wiederum durch Wenigerausgaben beim Grunderwerb gedeckt werde.

Diskutiert wurden die außerplanmĂ€ĂŸigen Ausgaben bei der Feuerwehr. Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU) verwies nochmals darauf, dass die Feuerwehr Leutershausen die Fusion der beiden Wehren im Auge behalten und dies bei den Ausgaben auch beachten sollte.

Treiber: „Die wollen sie nicht, sondern mĂŒssen sie.“

Karl Heinz Treiber (GLH) entgegnete, die Anschaffungen und Schulungen seien notwendig, „die wollen sie nicht, sondern mĂŒssen sie“. Zudem seien die Mehrausgaben in den anderen Bereichen weitaus höher und nicht unbedingt nachvollziehbar.

Vor allem die ĂŒberplanmĂ€ĂŸigen Ausgaben des Abwasserzweckverbandes Bergstraße mit knapp 28.000 Euro wurde von mehreren Seiten hinterfragt.

„Ich bin interessiert daran, wie sich dieser Betrag zusammensetzt“, sagte Gemeinderat Alexander May (FW).

„Die Zahl kann ich im Moment nicht begrĂŒnden“, sagte BĂŒrgermeister Just.

Hier werde noch eine genaue PrĂŒfung stattfinden, erklĂ€rte KĂ€mmerer Erich Schröder.

Die Genehmigung der ĂŒber- und außerplanmĂ€ĂŸigen Ausgaben erfolgte einstimmig.

Auch die JahresvertragsverlĂ€ngerung fĂŒr Tiefbauarbeiten mit der Firma Josef Schnell GmbH erfolgte einstimmig.

Gemeinderat Manfred Kopp merkte an, es sei erfreulich, dass das Preisniveau gehalten werden konnte.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog