Dienstag, 11. Juni 2019

Comedy-reife Doku im Olympia-Kino

Führerschein anderswo

Andere Länder andere Verkehrsregeln. "You Drive Me Crazy" zeigt, beispielsweise, wie man Indien zum "Lappen" kommt. Foto: Olympiakino

Andere Länder andere Verkehrsregeln. „You Drive Me Crazy“ zeigt, beispielsweise, wie man Indien zum „Lappen“ kommt. Foto: Olympiakino

 

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/pm) „You Drive Me Crazy“ ist eine liebenswerte Dokumentation, die völlig absurde Situationen zeigt, die nun mal entstehen, wenn komplett unterschiedliche Denkweisen aufeinander prallen. Das ist oft amüsant, manchmal nachdenklich und auch zum Brüllen komisch. [Weiterlesen…]

Nach Umbau und Digitalisierung läuft das Olympia-Kino rund

Weiter auf der Erfolgsspur: Olympia-Betreiber blicken positiv in die Zukunft

Hirschberg, 14. März 2013. (red/aw) Als das „Olympia-Kino“ gebaut und am 29. August 1952 eröffnet wurde, war es eines von vielen Dorfkinos entlang der Bergstraße. Heute, 60 Jahre später, ist es eine Rarität. Nur noch wenige der damals entstandenen Lichtspielhäuser haben den Sprung in das digitale Zeitalter nach der Jahrtausendwende überlebt. Das Olympia-Kino in Leutershausen ist eines davon. Betrieben wird es vom Förderkreis Kommunales Olympia Kino e.V.. Wir trafen die beiden Vorstandsvorsitzenden Wiebke Dau-Schmidt und Renate Keppler-Götz für einen Rück- und Ausblick. [Weiterlesen…]

Ausverkauftes Konzert im Olympiakino

Ob echt oder gefärbt – Hauptsache Les Brünettes!

Eine Band ohne Instrumente: Les Brünettes (von links: Julia Pellegrini, Juliette Brousset, Stephanie Neigel und Lisa Herbolzheimer)

 

Hirschberg/Rhein-Neckar, 25. Januar 2013. (red/ld) Les Brünettes verzauberten am Mittwochabend ihr Publikum im Olympiakino in Hirschberg-Leutershausen. „Wir hätten noch zwei Konzerte veranstalten können, bei den vielen Anfragen“, freuten sich Wiebke Dau-Schmidt und Renate Kepler-Götz, die Vorsitzenden des Fördervereins Olympiakino, über das ausverkaufte Konzert. Als Special Guest begrüßten die vier Sängerinnen Thomas Stabenow am Kontrabass auf der Bühne.

Ihre Musik erzählt Geschichten: Von zweckmäßigen Romanzen, von dem inneren Kind oder einem kleinen Vogel, der im Wald sitzt und singt. Alles, was die Zuschauer brauchten, waren ihre offenen Ohren und schon ließen die vier Vocalkünstlerinnen ganze Welten entstehen: Den Bergsträßer Wald mit Vogelzwitschern und „Kuckuck“-Rufen aus dem Publikum oder das alte französische Klappauto, mit dem die Band in ihren Anfängen unterwegs war.

Naturbraun oder gefärbt?

Schlagzeug oder Instrumente brauchen sie nicht. Sängerin Stephanie Neigel reicht dafür ihr Dekolleté, ihre Stimme als Beatbox und ein Loop-Effektgerät, das den Rhythmus in Dauerschleife spielt. Über diesen Beat singen sie, Julia Pellegrini, Juliette Brousset und Lisa Herbolzheimer ihre Songs. „Baby You Can Drive My Car“ von den Beatles, Jazz-Standards und Lieder wie „Joy Spring“ von Clifford Brown und „Bye Bye Blackbird“ von April Arabian.

Das Publikum ist begeistert und lässt das auch hören: In der Pause drehen sich die Gespräche um die Musikerinnen:

Sind die Haare naturbraun oder gefärbt?

will eine Zuhörerin wissen. Was sie erzählen, sind die Geschichten ihrer Anfänge, als sie sich an der Musikhochschule in Mannheim kennengelernt haben und wie sie angefangen haben als „Les Brünettes“ zu musizieren:

Jeden Morgen auf dem Weg zur Uni habe ich einen Mann gesehen, der mit seinem Hund spazieren ging. Eines Morgens war er nicht mehr da.

erzählt Juliette Brousset. Diesem Mann habe sie ein Lied geschrieben.

Bergsträßer Wald klingt mitten im Kino

„Mr. Sandman“ singen sie in ihrem Programm nicht, obwohl man schnell an die Acapella-Gruppe „The Chordettes“ denkt. Zum Einschlafen sind Les Brünnettes ohnehin nicht geeignet: Immer wieder fordern sie ihr Publikum auf, mit den Fingern im Takt zu schnippen, mit dem Fuß im Takt zu stampfen oder den Bergsträßer Klangwald durch Pfeifen mit Vogelgezwitscher zu beleben.

Das Publikum macht begeistert mit: Schnippt, stampft im Takt und spendet donnernden Applaus. Die zweite Vorsitzende des Fördervereins ist begeistert:

Das Konzert ist ein wahrer Glückfall.

Ein zweites Konzert passte leider nicht in den Terminkalender der Band. Wer sie verpasst hat, hat die nächste Chance am 09. März in der Museumsscheuer Dossenheim. Karten gibt es ab dem 01. Februar unter der Telefonnummer 06221-865160 und unter der Emailadresse kks@buecherei-dossenheim.de. Stephanie Neigel können Sie schon am kommenden Donnerstag, 31. Januar, erleben. Dann stellt die Sängerin ihr erstes Solo-Album im Planetarium Mannheim vor.

Sitzung am 20. November 2012

Informationen aus dem Gemeinderat

Hirschberg, 26. November 2012. (red/sap) Das Wasser wird in Hirschberg um zehn Cent pro Kubikmeter teurer. Der Jahresvertrag für Tiefbauarbeiten mit der Firma Josef Schnell GmbH wurde verlängert. Das Olympia-Kino wird weiterhin gefördert.

Nach den von der Verwaltung für das kommende Jahr ermittelten Zahlen für Wasser und der darauf aufbauenden Gebührenkalkulation kann die seit dem 01. Januar 2010 mit 1,40 Euro festgelegte Verbrauchsgebühr für das Jahr 2013 nicht beibehalten werden. Deshalb beschloss der Gemeinderat bei einer Gegenstimme (Dr. Horst Metzler, SPD) jetzt die Festsetzung der Gebührenobergrenze auf 1,50 Euro je Kubikmeter. Zudem wurde eine entsprechende Änderung der Wasserversorgungssatzung mit Wirkung zum 1. Januar 2013 beschlossen.

Der bestehende Jahresvertrag für Tiefbauarbeiten (Straßenunterhaltung, Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung) mit der Firma Josef Schnell GmbH kann auf der bestehenden Preisbasis um ein Jahr verlängert werden (Anm. d. Red.: Karl Schnell ist CDU-Gemeinderat). Der Ausschuss für Umwelt und Technik empfahl dem Gemeinderat, den Jahresvertrag zur Ausführung von Tiefbauarbeiten mit der Firma Josef Schnell GmbH um ein Jahr bis zum 28.02.2014 zu verlängern. Dieser Empfehlung folgte der Gemeinderat.

Seitdem der Förderkreis Kommunales Olympia-Kino e.V. den Betrieb des Olympia-Kinos im Jahr 2009 übernommen hatte, fördert die Gemeinde den Betrieb. Die Förderzusage läuft nun zum 31.12.2012 aus. Der Verein beantragt eine weitere Förderung. Nicht zuletzt im Hinblick auf die im Oktober 2011 beschlossene Bezuschussung der Umstellung auf digitale Projektionstechnik mit 19.100 Euro sowie die gute (finanzielle) Entwicklung des Kinos, hat der Verwaltungsausschuss dem Gemeinderat empfohlen, einer Förderung von weiteren zwei Jahren in Höhe von jeweils 8000 Euro pro Jahr zuzustimmen. Dem stimmte der Gemeinderat mehrheitlich zu.

Kinofest des Olympia-Kinos

Live-Musik und Open Air-Kino

Nicolai Pfisterer. Fot: Olympia-Kino.

Hirschberg, 10. Juli 2012. (red/pm) Der Förderkreis Olympia-Kino e.V. feiert auch in diesem Jahr wieder sein Kinofest unter der Markthalle direkt neben dem Kino. Das beliebte Fest am Samstag, 21. Juli, bietet etwas für die ganze Familie. Mit dabei das Duo Nicolai Pfisterer & Marcus Armani. Es gibt auch einen Kinderfilm und abends das Open Air-Kino auf Großleinwand.

Information des Olympia-Kinos:

„Die Bewirtung beginnt um 18:00 Uhr mit leckeren Kleinigkeiten aus dem Gasthaus „Löwen“, musikalisch untermalt vom Duo Nicolai Pfisterer & Marcus Armani.

Nicolai Pfisterer (Saxophon) hat sich vor einigen Jahren in Hirschberg niedergelassen und trifft beim Kinofest auf einen alten Bekannten, Marcus Armani (Gitarre) aus Ladenburg. Die beiden hochgelobten Profi-Musiker freuen sich nun, diese wunderbare Gelegenheit nutzen zu können, um wieder zusammen zu spielen.

Im Bereich des Bossa, Latin und Swing ergänzen sich Saxophon und Gitarre unglaublich gut. Locker und leicht, dabei aber immer hoch kommunikativ und auf das Publikum eingehend werden Standards, wie „Fly Me To The Moon“ oder „The Girl From Ipanema“ anklingen und diesem Abend eine ganz besondere Note verleihen.

Für die Kinder läuft parallel dazu im Kino der Kinderfilm „Spieglein, Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen“ zum Sonderpreis von 3 Euro. Der Film hat die FSK-Einschätzung von 0 Jahren, wird aber für Kinder ab 8 Jahren empfohlen.

Wenn es dann dunkel wird, das heißt ab 21:00 Uhr, beginnt das Open Air-Kino auf einer Großleinwand mit Beamer-Technik. Gezeigt wird der berühmte Film-Klassiker „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle. Es ist eine satirische, romantische und sehr unterhaltsame Komödie über die innere Verarmung der New Yorker Schickeria, der es an nichts außer echten Gefühlen fehlt.

Das Ende der Veranstaltung ist gegen 23:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber der Verein freut sich über großzügige Spenden.

Das Kinofest ist gleichzeitig die Wiedereröffnung des Kinos nach dreiwöchiger Umbaupause wegen der Digitalisierung der Projektor-Technik und anderer Dinge – auch wenn der Spielbetrieb schon zwei Tage früher aufgenommen wird.

Es wird auch das 300. Mitglied des Förderkreises begrüßt werden!

Info: Samstag, 21. Juli, 18:00 bis 23:00 Uhr, Markthalle neben dem Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Catherine Le Ray singt Chansons von Barbara

„Es war einmal ein schwarzes Klavier“

Catherine Le Ray

Hirschberg, 23. Januar 2012. (red/pm) Am 25. Januar 2012 wird Catherine Le Ray, Grande Dame des Chansons, im Olympia-Kino in Hirschberg zu Gast sein. Catherine Le Ray präsentiert an diesem Abend Lieder der französischen Sängerin Barbara.

Information des Förderkreises Kommunales Olympia-Kino e.V.:

„Catherine Le Ray, Grande Dame des Chansons, widmet dieses Programm der französischen Sängerin Barbara, die in den 60er Jahren in Frankreich Kultstatus erlangte und auf eine Ebene mit Piaf und Greco gestellt wird.

Barbara schrieb unter anderem den Erfolgstitel „Göttingen“, der viel zur Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich beitrug. Catherine Le Ray interpretiert ihre Lieder in beiden Sprachen, stellt aber auch die bewegte Biographie Barbaras vor, die mit bürgerlichem Namen Monique Serf hieß und jüdischer Abstammung war. [Weiterlesen…]

Sondertermine für Schulvorstellungen

„Tom Sawyer“ im Olympia-Kino

Guten Tag!

"Tom Sawyer" im Olympia-Kino. Foto: Olympia-Kino.

Hirschberg, 12. Januar 2012. (red/pm) Vorstellungen von „Tom Sawyer“ im Olympia-Kino für Schulklassen. Reservierung erforderlich.

Information des Olympia-Kinos:

„Seit Mark Twain vor über 130 Jahren die Abenteuer von Tom Sawyer zu Papier brachte, ist der rotzfreche, clevere und liebenswürdige Lausbub der Held eines der bekanntesten Jugendbücher der Welt. Nun hat es Tom erneut auf die Leinwand geschafft.

Die Regisseurin Hermine Hundgeburth hat einen witzigen und aufregenden Abenteuerfilm gedreht. Die realistischen Kulissen und die ausgezeichneten Darsteller sorgen dafür, dass man sofort in Toms Welt eintaucht. Besonders die Darsteller von Tom und Huck machen ihre Sache fantastisch.

Der Film dauert 109 Minuten. Der Film ist offiziell ab 6 Jahren freigegeben, wegen mancher sehr spannender Stellen wird er aber erst ab 10 Jahren empfohlen.

Der Film läuft im Olympia-Kino an jedem Wochenende im Januar und am ersten Wochenende im Februar.

Außerhalb der normalen Spielzeiten bietet das Olympia-Kino Schulvorstellungen an, und zwar zu folgenden Terminen:
Dienstag, 17. Januar 2012 und Mittwoch, 18. Januar sowie Dienstag, 24. Januar 2012, Vorstellungsbeginn: jeweils 11 Uhr.

Die Preise: ab ca. 60 Personen 3 Euro (Film) bzw. 4 Euro (Film + kleines Popcorn). Pro Schulklasse sind zwei Begleitpersonen frei, weitere Erwachsene zahlen den Kinderpreis.

Eine Reservierung ist erforderlich, und zwar unter: foerderkreis@olympia-leutershausen.de und Tel. 06201 – 53600.

Einen schönen Tag wünscht
das hirschbergblog

Puppentheater für Kinder ab 4 Jahren im Olympia-Kino

Teufelchen und die Pfannkuchen

Puppentheater im Olympia-Kino.

Hirschberg, 8. Dezember 2011. (red/pm) Das Leutershausener Olympia-Kino zeigt das Puppentheater-Stück „Teufelchen und die Pfannkuchen“.

Information des Olympia-Kinos:

Das Olympia-Kino, das bekanntlich ein ausgesuchtes Kleinkunst-Programm für Erwachsene anbietet, möchte in der Vorweihnachtszeit auch den Kindern eine besondere Freude machen.

Wie im vergangenen Jahr – wo das Kino beinahe ausverkauft war – ist das renommierte Figurentheater Marotte aus Karlsruhe im Kino zu Gast, und zwar mit dem Stück „Teufelchen und die Pfannkuchen“.

Worum geht es dabei? Oma hat Geburtstag und alle sind zum Pfannkuchenessen eingeladen. Der Teufel als erster Gratulant kann der Versuchung nicht widerstehen und klaut die Pfannkuchen vom Tisch. Doch Kasper ist ihm schon auf den Fersen und hätte Teufelchen erwischt, wenn … Ja, wenn Kasper sich von Hexe und Krokodil hätte helfen lassen. Aber er muss ja wieder alles alleine machen. Doch zum Glück geht die Sache gut aus …

Das Puppentheater wird am Dienstag, den 13. Dezember 2011, um 16 Uhr im Olympia-Kino gezeigt. Die Vorstellung dauert etwa 45 Minuten und ist geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

Der Eintritt kostet 5 Euro . Reservierungen unter: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600.

 

Matinee mit Filmmusik: Der FUNtastiCHOR im Olympia-Kino


Hirschberg, 29. September 2011. (red/pm) Am Sonntag, den 9. Oktober 2011, kommt der FUNtastiCHOR der SVG Nieder-Liebersbach in Olympia-Kino nach Leutershausen. Die Matinee mit Filmmusik beginnt um 11:00 Uhr.

Pressemitteilung des Förderkreises Olympia-Kino:

Matinee mit Filmusik im Olympia-Kino

Viele Filme leben von der Musik. Musik erhöht die Spannung, schafft intensive Gefühlsmomente, gibt tonmalerisch Erkennungszeichen für Personen und Situationen. Früher wurden Stummfilme oft von einer Live-Combo begleitet und untermalt. Heute, im Zeitalter der Elektronik, übernehmen Synthesizer diese Aufgabe. Daneben gibt es aber auch wieder vermehrt Filme, in denen klassisch inspirierte Live-Musik und auch Schlager und Popsongs zum Tragen kommen.

Diesen Umstand macht sich der FUNtastiCHOR der SVG Nieder-Liebersbach unter der Leitung von Ria Günther zunutze, um altbekannte Film-Melodien zu Gehör zu bringen. Und was liegt näher, als diese in einem Kino aufzuführen?

Freuen Sie sich auf Titel wie den Rühmann-Schlager „Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen“, auf „Mahnamahna“ aus der Muppetshow, auf „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ und viele weitere Stücke aus 80 Jahren Filmgeschichte.
Sonntag, 9. Oktober 2011, 11 Uhr

Info: Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Kino oder unter www.funtastichor.de.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Blues for Breakfast – Matinee im Olympia-Kino


Hirschberg, 24. September 2011. (red/pm) Blues-Matinee am morgigen Sonntag, 25. September, im Olympia-Kino mit dem Bluestrio „Treusch, Kade & Dietrich“.

Pressemitteilung des Förderkreises Olympia-Kino:

Blues zum Frühstick mit dem Trio „Treusch, Kade & Dietrich“.

Blues zum Frühstück ? Wie bitte? Kann das gut gehen? Ist das bekömmlich? Aber ja doch, meint das Bluestrio „Treusch, Kade & Dietrich“. Beginnen nicht unzählige klassische Bluessongs mit der eingängigen Textzeile: „I woke up this morning and my baby-´s gone-€¦-€? Hier singt ein Bluesmusiker von seiner geliebten, aber untreuen Frau, die ihn unerwartet eines frühen Morgens verlassen hat. Und das schon vor dem Frühstück! „Treusch, Kade & Dietrich“ bewegen sich also absolut stilecht und in bester Tradition bei ihrem sonntag-morgendlichen Auftritt im Olympia Kino.

Jürgen „Jay T.“ Treusch (Gitarre, Gesang, Perkussion), Martin Kade (Gesang und Gitarre) und Hartmut Dietrich (Bluesharp und Gesang) sind vor gut 40 Jahren mit dem Blues in Berührung gekommen und von dessen Intensität bis heute gepackt. Sonny Terry & Brownie McGhee, Muddy Waters und John Lee Hooker sind nur einige der Musiker, die ihnen Vorbild sind und deren Stücke sie als Akustik-Trio in eigenen Versionen spielen. Außerdem präsentieren sie Selbstgeschriebenes und Artverwandtes im bluesigen Gewand.

Jeder der Drei spielt das Jahr über mit seiner eigenen Band. Jürgen Treusch aus Hirschberg mit den „Brainless Roosters“, Martin Kade aus Stuttgart mit der „Feelin Good Bluesband“ und Hartmut Dietrich aus Gießen mit den „Blues Doctors“. Für „Blues for Breakfast“ haben die drei Musiker ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten und weniger bekannten Bluessongs ihrer Helden zusammengestellt.

Die Veranstaltung ist Auftakt zu der neuen Reihe „Offene Bühne für Amateure“. Der Förderkreis Olympia-Kino hofft, dass sich weitere Musiker finden, die Lust haben, die Reihe fortzusetzen.

Info: Die Matinee beginnt um 11 Uhr im Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2 in Leutershausen. Der Eintritt kostet 5 Euro (Benefiz fürs Kino), Bier, Brezel & Wein werden dazu angeboten.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Madeleine Sauveur : „Ich höre was, was du nicht sagst“ – Kleinkunst im Olympia-Kino


Hirschberg, 20. September 2011. (red/pm) Der Förderkreis des Olympia-Kinos freut sich, wieder einmal, am 28. September, Madeleine Sauveur präsentieren zu dürfen – diesmal mit „Ich höre was, was du nicht sagst“, ihrem neuesten Programm.

Pressemitteilung des Förderkreises Olympia-Kino:

Die Kabarettistin Madeleine Sauveur kommt am 28. September ins Olympia-Kino.

„Die Kabarettistin kündigt den Abend folgendermaßen an: „Mein Mann denkt, er hat ’ne Hauptrolle im Stummfilm, dabei leben wir im Informations- und Kommunikationszeitalter. Ich muss die Untertitel erfinden und dann haben wir den Salat! Missverständnisse! Er soll ja so bleiben wie er ist, aber reden und mich verstehen wie meine beste Freundin! Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt, oder? Alles chattet, bloggt, simst. Einen PC-Virus entdecken wir eher als eine Laus auf der Leber unserer Mitmenschen. Wir sind life dabei, wenn auf der anderen Seite der Erde der Wald abbrennt, aber schwelende Probleme unter dem eigenen Teppich nehmen wir gar nicht erst wahr. Sind wir auf den Mund gefallen, verstehen wir nur Bahnhof?“

Madeleine Sauveur möchte, dass zumindest das Publikum an diesem Abend weiß, wovon sie redet. Ihr Partner am Klavier, Clemens Maria Kitschen, hat die Lieder vertont: anspruchsvoll, unangepasst und trotzdem eingängig.

„Ein superbes Duo“, so die Baseler Zeitung.“

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 28. September, 20:00 Uhr, im Olympia-Kino in Leutershausen statt. Der Eintritt kostet 15 Euro, für Förderkreis-Mitglieder 13 Euro.

Es empfiehlt sich eine rechtzeitige Voranmeldung unter 06201 – 53600 oder unter foerderkreis@olympia-leutershausen.de.

Vorverkauf:
-€¢ Einrichtungshaus Bock (Leutershausen) Tel. 06201 – 51456
-€¢ Schreibwaren Schuhmann (Großsachsen) Tel. 06201 – 53012
-€¢ Opus (Schriesheim) Tel. 06203 – 937684

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Das Olympia-Kino zeigt großartige Filme aus dem Iran


Das Olympia-Kino zeigt iranische Filme.

Hirschberg, 11. September 2011. (red/pm) Das Olympia-Kino setzt im September den Programm-Schwerpunkt auf Filme über den Iran. Die beiden Filme „Nader und Simin“ und „Im Bazar der Geschlechter“ geben einen hochinteressanten Einblick in ein für uns sehr unbekanntes Land.

Pressemitteilung des Förderkreises Olympia-Kino:

Im Zentrum steht der Film großartige „Nader und Simin“, der auf der Berlinale 2011 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. Regie führte der Iraner Asghar Farhadi.

Der Inhalt: Simin und Nader wollen mit ihrer Tochter den Iran verlassen. Nader nimmt davon jedoch Abstand, weil er seinen kranken Vater nicht unbetreut zurücklassen möchte. Simin reicht daraufhin die Scheidung ein, ihre Klage wird jedoch abgewiesen. Sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus, die Tochter aber will beim Papa bleiben. Für die Pflege seines Vaters engagiert Nader eine junge schwangere Frau. Als er seinen Vater eines Tages allein und ans Bett gefesselt in der Wohnung vorfindet, kommt es zum Eklat zwischen ihm, der Pflegerin und deren Gatten – mit dramatischen Konsequenzen, auch für Simin, die es nicht übers Herz gebracht hat, ohne ihre Tochter abzureisen. Termine: Donnerstag, 15. 9. & Sonntag, 18.9. & Montag, 19.9. um 20:15 Uhr; außerdem Freitag, 16.9. & Samstag, 17.9. um 18:00 Uhr

Dokumentarfilm: Im Bazar der Geschlechter.

Parallel dazu wird der aktuelle Dokumentarfilm „Im Bazar der Geschlechter“ der in Wien lebenden iranischen Filmemacherin Subadeh Mortezai gezeigt. Eines der sehr positiven Presse-Urteile lautet: Der Film biete „erstaunliche Einblicke in die paradoxe Gesellschaft des Iran. Eine beeindruckende und ungewöhnliche Reise in eine verborgene Welt.“

Der Inhalt: Eine geschiedene alleinerziehende Mutter, ein einsamer Junggeselle und ein junger Mullah sind die Protagonisten dieses intimen Einblicks in Geschlechterbeziehungen im Iran. Ihre Geschichten kreisen um die Praxis der Zeit-Ehe, auch Lust-Ehe genannt, einer schiitischen Tradition, die es einem Mann und einer Frau ermöglicht für einen befristeten Zeitraum zu heiraten, der von einer Stunde bis zu 99 Jahren dauern kann. Legalisierte Prostitution oder ein Schlupfloch für Paare, um eine Beziehung innerhalb des repressiven Rechts der Islamischen Republik Iran zu leben? Eine schonungslos ehrliche, kritische und auch humorvolle Auseinandersetzung mit der islamisch geprägten Sexualpolitik. Termine: Freitag, 16.9. & Samstag, 17.9. um 20:15 Uhr ; Sonntag 18.9. um 18:00 Uhr.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Diese Woche: Tipps und Termine

//

Tipps und Termine für den 30. Mai bis 5. Juni 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

*****

Bis 16. Juni, Stadtarchiv

Carl Benz.

Ladenburg. Aus Anlass 125 Jahre Automobil hat der Arbeitskreis Automobilsommer eine Ausstellung zum Leben und Wirken von Carl Benz geplant. Das Stadtarchiv Ladenburg hat in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv Rhein-Neckar-Kreis unter dem Thema „Carl Benz – bewegte Zeit“ eine informative Ausstellung zusammengestellt.

Gleichzeitig werden Schülerinnen und Schüler des Carl-Benz-Gymnasiums ihre Arbeiten zum Thema „Physik und Chemie im Auto“ präsentieren. Die Doppelausstellung findet vom 28. Mai bis 16. Juni 2011 im Stadtarchiv Ladenburg, Dr.-Carl-Benz-Platz 1, statt.

Ort: Dr. Carl-Benz-Platz 1, Ladenburg.
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist geöffnet jeweils dienstags bis donnerstags von 9 – 12 Uhr und von 14 – 17 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 – 16 Uhr.

*****

Mittwoch, 1. Juni, 20 Uhr, Olympia-Kino

„Moi et les autres“.

Hirschberg. „Moi et Les Autres“ präsentieren Chanson Française im Olympia-Kino. Märchenhaft schöne französische Melodien treffen auf leidenschaftliche deutsche Herzlyrik. Eine liebevolle Zusammenstellung kleiner poetischer Geschichten, die die Freude und die Traurigkeiten des Lebens, der Liebe und der Menschen mit Humor und Leichtigkeit betrachten. Der Deutschlandfunk sagte: „Junge, mitreißende Musik, astreine Texte, eine Entdeckung“. – Die Band um die französische Sängerin Juliette Brousset belegte 2009 den 3. Platz beim internationalen Yves-Montand-Chanson-Wettbewerb in Lille (Frankreich).

Getragen werden Texte und Stimme von der Musik, die Acoustic Jazz mit der Musik französischer Chansons verbindet. Tango, Musette und Jazz werden ausschließlich auf akustischen Instrumenten dargeboten.

Die Musiker sind: David Heintz (Gitarre), Yves Weyh (Akkordeon), Michael Herzer (Kontrabass), Simon Osteim (Schlagzeug). Der Weinheimer David Heintz, Haupt-Initiator von Moi et Les Autres, spielte schon zusammen mit Lydie Auvray, der Grande Dame des Akkordeons.

Ort: Hölderlinstr. 2, Hirschberg.
Karten: 15 Euro /Förderkreis-Mitglieder 13 Euro, VVK Einrichtungshaus Bock (Leutershausen) Tel. 06201 – 51456, Schreibwaren Schuhmann (Großsachsen) Tel. 06201 – 53012, Opus (Schriesheim) Tel. 06203 – 937684. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder 06201 – 53600.

*****

Mittwoch, 1. Juni, 20 Uhr, Festwiese

Klassik am Fluss 2011.

Ladenburg. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz bringt gemeinsam mit Appassionante pure Lebensfreude nach Ladenburg.

Ein lauer Sommerabend, eine leichte Brise von Seiten des Neckars und klassische Kompositionen mit einem Hauch von Popmusik die einen zum Träumen bewegen – das zeichnet seit Jahren Klassik am Fluss auf der Festwiese in Ladenburg aus. Im Juni 2011 wird zu all dem noch ein wenig Lebensfreude versprüht:-  „Gioia della vita – die Lebensfreude“ ist das Motto des Klassik am Fluss Konzertes in diesem Jahr. In einer wunderschönen Atmosphäre erlebt man Kompositionen und Interpretationen der „Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz“.

70 Musiker und Musikerinnen entführen gemeinsam mit den drei hochkarätigen italienischen Solistinnen von „Appassionante“ und der Pop Geigerin „Annabell Owusu-Ansah“ in eine etwas andere „Musik“-Welt.

Bei „Klassik am Fluss 2011“ liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Jugendförderkonzept der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz „Listen to our future“. Dieses Engagement lädt Kinder und Jugendliche dazu ein, die Welt der Musik auf experimenteller Art zu erfahren. Ein halbstündiger Auftritt am Konzertabend von Klassik am Fluss ermöglicht Erlerntes zu präsentieren. Unterstützt wird diese Initiative indem 1 Euro von jedem verkauften Ticket an „Listen to our future“ gespendet wird. Zum Ausklang des Abends gibt es das traditionelle Abschlussfeuerwerk.
Einlass ab 18 Uhr.

Ort: Festwiese, Ladenburg.
Karten: Zwischen 30 und 50 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren. Erstmalig gibt es ein sogenanntes „Flanierticket“ zum Preis von 19,50 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren. Dieses Ticket berechtigt zum Eintritt auf das Gelände der Neckarwiese oberhalb des „Walls“. Die „Flaniertickets“ sind vorerst auf 100 Stück begrenzt.

 

*****

Anzeige

kaffeeehaus


*****

Hirschberg, 2. Juni, 20 Uhr, Olympia-Kino

„Herz von Jenin.“

Hirschberg. Am 2. Juni (Himmelfahrt) zeigt das Olympia-Kino den Film „Das Herz von Jenin“. Außerdem werden anwesend sein: Ismael Khatib, Protagonist des Films, Mitbegründer des Cinema Jenin und Leiter des Jugendzentrums Cuneo Center Jenin und Fakhri Hamad, Mitbegründer des Cinema Jenin. Das Olympia-Kino möchte mit dieser Veranstaltung auf die Situation des-  einzigen Kinos in Palästina aufmerksam machen und um Geldspenden bitten.

Seit 2002 gibt es dort das inzwischen weltweit bekannte „Freedom Theatre“. Seit 2008 entstand aber auch ein anderes Kulturprojekt: der Wiederaufbau des in den 60er Jahren erbaute Kinos Cinema Jenin, das mit dem Ausbruch der ersten Intifada im Jahr 1987 geschlossen worden war. Cinema Jenin wurde vom deutschen Regisseur Marcus Vetter und den beiden Palästinensern Fakhri Hamad und Ismael Khatib gegründet und wird lokal wie international unterstützt.

Allerdings kann das Kino sich heute, neun Monate nach der Eröffnung, noch nicht selbst finanzieren.

Die Idee, ein altes Kino in Jenin wieder zu einem Kulturzentrum aufzubauen, entstand im Zusammenhang mit dem bewegenden Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“, der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2010 als „Bester Dokumentarfilm“ und mit dem „Cinema for Peace Award“ ausgezeichnet wurde.

Ort: Hölderlinstr. 2, Hirschberg.
Karten: 10 Euro, der größte Teil des Eintritts und der Spenden geht an das Cinema Jenin. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder 06201 – 53600.

*****

Ich + Ich bei Pop am Fluss.

Freitag, 3. Juni, 20 Uhr, Festwiese Ladenburg

Ladenburg. Nach Udo Jürgens, Rosenstolz, Dieter Thomas Kuhn mit Band und PUR darf sich Ladenburg auch 2011 wieder auf ein musikalisches Highlight freuen.

Am 03. Juni 2011 präsentieren die Veranstalter DeMi Promotion aus Hirschberg und die Stadt Ladenburg im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Pop am Fluss“ das erfolgreich deutsche Pop-Duo aus Berlin „ICH + ICH“ live und Open-Air auf der Festwiese in Ladenburg.

Johannes Oerding kommt als Support-Act mit nach Ladenburg und begrüßt das Publikum bevor „Ich + Ich“ auf der Festwiese auf die Bühne treten.

Einlass ist um 18:30 Uhr.

Ort: Festwiese, Ladenburg.

Karten: Stehplatz/Open Air – 29,50 Euro-  zzgl. VVK-Gebühren, Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt.

*****

Samstag, 4. Juni, 10 Uhr, Wanderparkplatz „Raubschloss“

Weinheim. Mountainbike-Tour am 4. Juni mit „Odenwaldfeeling“ gratis plus Tipps vom Weltmeister.

Radeln mit Stadtblick.

Am Samstag gibt es für Mountainbike-Sportler und Naturfans eine Mountainbike-Tour, die sowohl vom Weinheimer Downhill-Weltmeister Fred Abbou als auch vom Weinheimer Umweltberater und Geo-Naturpark-Beauftragten Roland Robra begleitet wird. Die Tour ist durchaus anspruchsvoll, rund 34 Kilometer lang und fast 1000 Höhenmeter sind zu bewältigen.

Fred Abbou, Downhillspezialist der TSG Weinheim, wird einiges aus seiner Erfahrung über Fahrtechnik berichten und zeigen. Roland Robra wird den Blick auf Landschaft und Geologie lenken. Die Tour führt vom Wanderparkplatz Raubschloss in Weinheim über Buchklingen nach Hilsenhain und Steinklingen zurück nach Weinheim. Die Strecke ist auch im Internet einzusehen und mit den kostenlosen Downloads bei WanderWalter kann sie sogar als GPS geführte Tour gefahren werden. Titel der Tour: Die „Reliefdynamik“ des Vorderen Odenwaldes erleben.

Ort: Wanderparkplatz „Raubschloss“ (Am Schwimmbad) oberhalb des Weinheimer Waldschwimmbades in Weinheim. .
Infos: Rucksackverpflegung ist empfehlenswert. Für die Tour besteht Helmpflicht, Mindestalter 16 Jahre, Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: Bei Rückfragen Telefon 06201-82333 oder E-Mail r.robra@weinheim.de, die Tour ist kostenfrei.

*****

Samstag, 4. Juni, 20 Uhr, Luisenpark Seebühne

Die „Heavytones“ kommen auf die Seebühne.

Mannheim. Den Auftakt zum Seebühnenzauber 2011 machen am 4. Juni die „Heavytones“ feat. Stefanie Heinzmann und Max Mutzke.

Die „Heavytones“ sind nicht nur die wahrscheinlich meistbeschäftigte Band, sondern sicher auch die meistgesehene Band Deutschlands: Denn diese Musiker waren es, die live zusammen mit Stefan Raab und Lena den fulminanten Auftakt des diesjährigen Eurovision Song Contests begleiteten.

Viermal pro Woche liefern die „Heavytones“ das musikalische Gerüst für Stefan Raabs Late-Night-Show TV Total. Sie überzeugen vor allem aber durch enorme Wandlungsfähigkeit: Von Funk, Rock über Soul bis zum Bigband Jazz bewähren sie sich in allen musikalischen Genres. Der Sound der Band bleibt dabei immer geprägt von satten Bläserarrangements und dem pumpenden Groove der Rhythmusgruppe.

Zusammen mit den Gaststars Stefanie Heinzmann und Max Mutzke, ebenfalls von Raab entdeckte, einzigartige Ausnahmetalente, beeindrucken die Band-Workalcoholics des deutschen Fernsehens das Publikum im Luisenpark.

Ort: Luisenpark Seebühne, Mannheim.
Eintritt: VVK: 15 Euro zzgl. Gebühr, AK: 18 Euro.

*****

Bis 11 September, Museum Weinheim

Weinheim. Auf die große Tradition der Bildung in Weinheim verweist jetzt eine aktuelle Ausstellung im Museum der Stadt am Amtshausplatz. Den Sommer über bis zum 11. September sind in einem Raum im ersten Obergeschoss Exponate ausgestellt, die an das Bender-€™sche Institut erinnern. Die Ausstellung heißt: „Bildung fürs Leben – das Bendersche Institut“.

Die Exponate können im Weinheimer Museum bewundert werden.

Das Bendersche Institut wurde 1829 von den Brüdern Karl Friedrich und Heinrich Bender gegründet. Die Lernziele von damals lesen sich heute wie eine Beschreibung moderner Pädagogik: Die ganzheitliche Erziehung umfasste neben den klassischen Fächern auch Heimatkunde, Turnen, Reisen, Musik und Theateraufführungen, sowie praktischen Arbeiten in einer Werkstatt. 1876 wurde das Institut mit der höheren Bürgerschule vereinigt.

Dank zahlreicher Leihgaben der Familie Bender ist dem Museum nun eine interessante Ausstellung gelungen. Zu sehen sind altes Original-Mobiliar, Dokumente, Schulkleidung, Klassenhefte, sogar die Nickelbrillen der Lehrer, die an Filme wie die „Feuerzangenbowle“ erinnern. Bildungsgeschichte wird lebendig.“

Info: Museum der Stadt Weinheim in der Amtsgasse,

Ort: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse, Weinheim.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr.
Karten:
Eintritt für Erwachsene 2 Euro, Kinder haben kostenlosen Eintritt, Gruppen und Führungen nach Vereinbarung.

*****

Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer.Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mächtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals größte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Großausstellung, die die Zeit der späten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische Geräte, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem alltäglichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen Umbrüchen geprägte Zeit. Aufwändige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende Hörstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, können Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regulär 35 Euro, ermäßigt 30 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

*****

Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum für Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April jährte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und präsentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen Unglücks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien präsentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprägt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die Rückkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu führen: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprägt. Wo einst Häuser und Dörfer waren, überwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefährliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurückerobern wollen.
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

*****

Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und für Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wählte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Die Redaktion

Besuch aus Palästina – Spenden für das „Cinema Jenin“


Hirschberg, 28. Mai 2011. (red/pm) Am 2. Juni (Himmelfahrt) zeigt das Olympia-Kino den Film „Das Herz von Jenin“. Außerdem werden anwesend sein: Ismael Khatib, Protagonist des Films, Mitbegründer des Cinema Jenin und Leiter des Jugendzentrums Cuneo Center Jenin und Fakhri Hamad, Mitbegründer des Cinema Jenin.zusammen mit dem Film „Das Herz von Jenin“. Das Olympia-Kino möchte mit dieser Veranstaltung auf die Situation des einzigen Kinos in Palästina aufmerksam machen und um Geldspenden bitten.

Pressemitteilung des Förderkreises Olympia-Kino:

„Das palästinensische Flüchtlingslager Jenin im Norden der Westbank (Westjordanland) galt jahrelang als Hochburg terroristischer anti-israelischer Aktionen, bis das israelische Militär 2002 große Teile des Flüchtlingslagers zerstörte. Mittlerweile hat sich die Situation deutlich entspannt. Vor allem auf kultureller Ebene hat sich in Jenin inzwischen ein bemerkenswerter Wandel vollzogen.

Seit 2002 gibt es das inzwischen weltweit bekannte „Freedom Theatre“ unter der Leitung des charismatischen arabisch-jüdischen Künstlers Juliano Mer-Khamis, das vor zwei Jahren auch in Heidelberg zu Gast war und vor allem mit palästinensischen Jugendlichen arbeitet. Die Produktionen des Theaters beschäftigen sich, nach allen Seiten kritisch, mit der Situation der Besatzung und Begriffen der Freiheit.

Wiederaufbau des Kinos „Cinema Jenin“

Das "Cinema Jenin".

Seit 2008 entstand aber auch ein anderes Kulturprojekt: der Wiederaufbau des in den 60er Jahren erbaute Kinos Cinema Jenin, das mit dem Ausbruch der ersten Intifada im Jahr 1987 geschlossen worden war. Cinema Jenin wurde vom deutschen Regisseur Marcus Vetter und den beiden Palästinensern Fakhri Hamad und Ismael Khatib gegründet und wird lokal wie international unterstützt; zu den Unterstützern des Projekts zählen unter anderem das deutsche Auswärtige Amt, das Goethe-Institut Ramallah und Prominente wie der Pink-Floyd-Sänger Roger Waters. Inzwischen ist aus dem halbverfallenen Tauben-Paradies ein hochmodernes Kino- und Kulturzentrum geworden – inklusive eigener Filmproduktion, Gästehaus, einer integrierten Mediathek und einer Filmschule im Aufbau.

Allerdings kann das Kino sich heute, neun Monate nach der Eröffnung, noch nicht selbst finanzieren.

Die Idee, ein altes Kino in Jenin wieder zu einem Kulturzentrum aufzubauen, entstand im Zusammenhang mit dem bewegenden Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“, der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2010 als „Bester Dokumentarfilm“ und mit dem „Cinema for Peace Award“ ausgezeichnet wurde.

„Das Herz von Jenin“

Der Film "Das Herz von Jenin".

Der Film (Deutschland 2008, Regie: Marcus Vetter und der Israeli Leon Geller, 89 Min) erzählt die wahre Geschichte Ismael Khatibs, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 im Flüchtlingslager von Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen wird. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der Palästinenser Ismael, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten.

Zwei Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um diese Kinder zu besuchen. Eine schmerzhafte und zugleich befreiende Reise, denn durch die Kinder kommt Ismael auch seinem Sohn wieder ganz nah.“

Info: Der Eintritt kostet 10 Euro, der größte Teil des Eintritts und der Spenden geht an das Cinema Jenin. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder 06201 – 53600.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

„Nowhere Boy“ – Film & Verlosung im Olympia-Kino

Hirschberg/Rhein-Neckar, 07. April 2011. (red/pm) Der Film „Nowhere Boy“ erzählt von den Jugendjahren des legendären John Lennon. Ohne dabei den Namen „Beatles“ nur einmal zu erwähnen, lässt sie die Welt des Rock ’n‘ Roll der 1950er Jahre aufleben und erzählt die Geschichte vor der eigentlichen Geschichte.

"Nowhere Boy" im Olympia-Kino.

Oberflächlich betrachtet ist „Nowhere Boy“ die Geschichte über einen Jugendlichen, der unter dem Einfluss zweier sehr gegensätzlicher Mutterfiguren heranwächst, der sich für Mädchen interessiert, der die Schule vernachlässigt, um seinen jugendlichen Trieben Platz zur Entfaltung zu geben.

Dazwischen webt Regisseurin Sam Taylor-Wood jedoch das Element der Musik ein. Fein verknüpft sie das Heranwachsen und familiäre Missstände von John Lennon mit der Entdeckung der Musik und mit den musikalischen Anfängen eines Ausnahmetalents, das Geschichte geschrieben und die Musikwelt nachhaltig beeinflusst hat.

Exzellente Darsteller (Aaron Johnson, Kristin Scott Thomas und Anne-Marie Duff) und ein überzeugendes Drehbuch prägen diesen mehrfach ausgezeichneten Film.

Passend zum Film verlost das Olympia-Kino unter allen Besuchern des Films folgende Dinge: die Beatles-CD „1“ (gestiftet von „Crazy Diamond“ Heidelberg), ein englisches Frühstück bei Café Erdmann und zwei Kino-Gutscheine.

Der Film wird zu folgenden Zeiten gezeigt:
Fr 8.4. um 20.15 Uhr, Sa 9.4. um 18 Uhr, So 10.4. um 20.15 Uhr, Mo 11.4. um 20.15 Uhr.

Ort: Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg
Kontakt: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder 06201 – 53600

Einen schönen Tag wünscht
Das rheinneckarblog

Das Orchester von Piazza Vittorio – Film & Spuntino

Guten Tag!

Hirschberg, 19. November 2010 (pm). Das Olympiakino zeigt den Film über das „Orchester von Piazza Vittorio“ mit kulinarischem Ausklang und anregenden Gesprächen.

Pressemitteilung vom Förderkreis Kommunales Olympiakino Leutershausen

„Die VHS Badische Bergstraße hat Italien in den Mittelpunkt ihres neuen Themenschwerpunkts mit dem Titel “Kulturwege Deutschland – Italia-€ gestellt und zwischen September 2010 und Januar 2011 eine Vielzahl von Veranstaltungen diesem Thema gewidmet.
Das Olympia-Kino ist mit einem Film-Abend dabei. Es wird der italienische Film „Das Orchester von Piazza Vittorio“ gezeigt. Im Anschluss findet ein „Spuntino“ statt – ein kulinarischer Ausklang bei anregenden Gesprächen.

Wovon handelt der Film?

Der Film erzählt die ungewöhnliche Geschichte des mittlerweile international berühmten „Orchester di Piazza Vittorio“. Im römischen Stadtteil Piazza Vittorio, dem größten multi-ethnischen Viertel der italienischen Hauptstadt, treffen Lebensgeschichten von Menschen aus aller Welt aufeinander.
Aus einer Bürgerinitiative gegen die Schließung eines populären Kinos entstand der Gedanke, ein multikulturelles Orchester zu gründen. Jeder der 16 Musiker aus 11 Ländern, einige von Abschiebung bedroht, bringt hier neben seinem persönlichen Background auch Lieder und Instrumente aus seiner Heimat in das Orchester mit ein, so dass eine aufregende Fusion musikalischer Stile, Melodien und Stimmen aus aller Welt entstanden ist. In fünf
Jahren hat das Orchester unter seinem rührigen Leiter Mario Tronco so Menschen zusammengebracht, die sich auf der Straße kennengelernt haben und gemeinsam den Traum realisieren, eine neue Art von Musik zu machen und solidarisch zu leben.

Zeit: Freitag, 26. November 2010, 20 Uhr
Eintritt für Film & Spuntino: 10,50 Euro
Hierfür ist (bis 19.11.) eine Anmeldung erforderlich: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201-53600

Weitere Vorstellungen des Films : Samstag, 27.11., 20.15 Uhr; Sonntag, 28.11., 18 Uhr; Mittwoch, 1.12., 20.15 Uhr“

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog