Donnerstag, 13. Juni 2019

Dokumentation: Rede von BĂŒrgermeister Manuel Just zur ersten Hirschberger Feuerwehr

„Auf der Zielgeraden eines wirklich großartigen Fusionsprozesses“

Hirschberg, 30. Januar 2012. (red) BĂŒrgermeister Manuel Just begrĂŒĂŸte am vergangenen Samstag in der Aula der Karl-Drais-Schule eine Reihe von EhrengĂ€sten zur 1. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg. Wir dokumentieren seine Rede.

Neben den Kommandanten wurden insbesondere der Alt- und EhrenbĂŒrgermeister Werner Oeldorf sowie die EhrengemeinderĂ€te Martin Stöhrer und Martin-Heinrich Bitzel begrĂŒĂŸt, dazu verschiedene Vertreter des Feuerwehrkreises sowie des DRK.

Just erinnerte daran, dass sich die beiden Wehren seit 2004 in „einem fĂŒr unsere Gemeinde weitreichenden Fusionsprozess“ befĂ€nden. Als Hauptmotive nannte Just die EinsatzfĂ€higkeit und Wirtschaftlichkeit.

Durch die ausgeprĂ€gte Pendlerstruktur in beiden Ortsteilen habe man befĂŒrchtet, irgendwann zu einem Punkt zu kommen, „an dem ihre SchlagkrĂ€ftigkeit insbesondere unter der Woche erheblich in Frage gestellt sein wird“.

So reifte die Erkenntnis, dass es nicht erst dazu kommen dĂŒrfe, dass im Ernstfall „die Mindestausstattung unserer Wehr nicht gewĂ€hrleistet werden kann“.

Die hohen Unterhaltungskosten fĂŒr Fahrzeuge, GerĂ€tschaften und GebĂ€ude ließen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit zusĂ€tzlich die Überlegung entwickeln, dass eine stĂ€rkere Zusammenarbeit deutliche Effizienzgewinne erzeugen kann.

Wer alleine arbeitet addiert. Wer zusammenarbeitet multipliziert!,

hieß es schon 2005 in einer PrĂ€sentation gegenĂŒber dem Gemeinderat und dem damaligen BĂŒrgermeister Werner Oeldorf.

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Erste Hauptversammlung der Feuerwehr Hirschberg.

So wurde in den letzten Jahren an einem gemeinsamen Fahrzeugkonzept und einer gemeinsamen Organisationsstruktur gearbeitet und ein neues und gemeinsames FeuerwehrgebÀude wurde geplant.

Just erinnerte daran, dass vor allem die Standortentscheidung bezĂŒglich des neuen Feuerwehrhauses hart diskutiert wurde –  nicht zuletzt wegen des dazwischengekommenen BĂŒrgermeisterwahlkampfes.

In den Jahren 2006 bis 2008 fokussierte sich die Diskussion auf die beiden tatsĂ€chlich möglichen Standorte in der Weinheimer Straße bzw. den RennĂ€ckern – sprich dem Standort, der letztendlich auch den Zuschlag erhielt, rekapitulierte der BĂŒrgermeister.

Er halte vor dem Hintergrund des StĂ€dtebaus, möglicher Belastungen fĂŒr Anwohner und der Tatsache, dass auch von dem kĂŒnftigen Standort aus die erforderlichen Einsatzzeiten gehalten werden können, die Entscheidung fĂŒr sachgerecht und richtig.

Durch das Einbinden der Kameradinnen und Kameraden in den Baubegleitenden Ausschuss sei es gelungen, „ein GebĂ€ude zu planen und letztendlich auch zu errichten, welches den EinsatzkrĂ€ften auf Jahrzehnte hin ideale Arbeitsbedingungen bieten wird.“

Just versprach, im Sommer – spĂ€testens jedoch im Herbst – werde man das GebĂ€ude nicht nur bezogen, sondern es in einer feierlichen Einweihung und einem „Tag der offenen TĂŒr“ seiner Bestimmung ĂŒbergeben haben.

In insgesamt acht gemeinsamen Feuerwehrausschusssitzungen wurden, die seit diesem Jahr gĂŒltige Feuerwehrsatzung, die Dienstkleidung, die Gestaltung des Terminkalenders, die Alarm und AusrĂŒckeordnung und vieles mehr beraten und die VorschlĂ€ge fĂŒr die zu vergebenden Ämter und Funktionen erarbeitet.

Damit biegen wir ziemlich genau nach acht Jahre – und zugegebener Maßen nach einer Menge an Arbeit – auf die Zielgerade eines wirklich großartigen Fusionsprozesses ein. Am heutigen Tag sprechen wir von 227 Mitgliedern beider Wehren, die nach 115 Jahren Feuerwehr Großsachsen und 123 Jahren Feuerwehr Leutershausen in die Freiwillig Feuerwehr Hirschberg ĂŒbergehen.

Just bedankten sich bei allen Kameradinnen und Kameraden und besonders bei den beiden Kommandanten, die den Zusammenschluss nicht nur unterstĂŒtzt, sondern auch gesteuert hĂ€tten. Sein Dank galt auch seinem AmtsvorgĂ€nger Oeldorf  sowie allen GemeinderĂ€ten (die aber nicht alle erschienen waren, Anm d. Red.)

Sie hĂ€tten dazu beigetragen, dass 37 Jahre nach dem Zusammenschluss beider Ortsteile, diese wichtige organisatorische Einheit diesen Schritt ohne Druck und aus freien StĂŒcken getan haben.

Mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem nĂ€chsten zur Wehr“  und dem Wunsch fĂŒr einen guten und konstruktiven Start, schloss Just seine Rede.

Kommentar zur bevorstehenden Fusion der Wehren

Zwei Geschichten – eine Zukunft

Zeitplan der bevorstehenden Fusion.

 

Hirschberg, 19. Januar 2012. (red) Die Feuerwehr Großsachsen hat am 13. Januar 2012 ihre letzte Hauptversammlung abgehalten. Am 21. Januar folgt die Feuerwehr Leutershausen und am 28. Januar entsteht die gemeinsame Feuerwehr Hirschberg. Die alten Wehren bilden zusammen eine neue – zurĂŒck bleibt die Geschichte von zwei Wehren und die eine gemeinsame Zukunft.

Von Hardy Prothmann

Es gab unbestreitbar jede Menge Probleme mit der nun bevorstehenden Fusion der beiden Hirschberger Wehren – oh pardon, der Feuerwehr Großsachsen und der Feuerwehr Leutershausen.

In jeder Wehr, innerhalb der Wehren und zwischen Wehren und Gemeinderat. Und man darf davon ausgehen, dass mit der Fusion nicht alle Probleme ebenso gleich Geschichte sind, wie die offiziellen Namen „Großsachsen“ und „Leutershausen“.

Man kann sogar vermuten, dass sich innerhalb der neuen Feuerwehr Hirschberg Großsachsener und Leutershausener Trupps und ZĂŒge bilden. Das aber wĂ€re fatal.

Orts-Teil-IdentitÀt?

Nicht nur fĂŒr die Feuerwehr, sondern fĂŒr ganz Hirschberg. Die Gemeinde hat vor gut 40 Jahren eine Fusion erlebt und das Ergebnis ist durchwachsen.

Die bis heute noch sehr hĂ€ufig demonstrierte OrtsteilidentitĂ€t muss einige in der Gemeinde nicht mit Stolz erfĂŒllen, sondern alle die beschĂ€men, die darĂŒber eine Abgrenzung suchen. Und das sind nicht wenige.

Großsachsen und Leutershausen sind Hirschberg an der Bergstraße und nicht einfach je ein Teil. Wer das nicht versteht, handelt gegen die Interessen der Dorfgemeinschaft.

Lange Geschichte - die Feuerwehr Großsachsen.

 

Wer denkt, diese Analyse sei ĂŒberzogen, der möge sich bitte die Debatte ĂŒber eine dritte Sporthalle ins Bewusstsein rufen. Ein wesentlicher Punkt ist dabei der Standort: Großsachsen oder Leutershausen. Der naheliegendste Standort Hirschberg kommt bei diesen Gedankenspielen nicht vor.

Die Frauen und MĂ€nner der fusionierten Wehren können dem gesamten Ort ein Vorbild sein, indem keine Spielchen gespielt werden, keine Ausgrenzungen stattfinden, sondern ein gemeinsames Ziel verfolgt wird: Die erste Hirschberger Feuerwehr zu sein. Das ist eine historische Tatsache – ob man diese Fusion spĂ€ter als gelungen betrachten wird oder nicht, hĂ€ngt einzig und allein vom Verhalten aller Beteiligten ab.

Die Zeit ist reif fĂŒr eine gemeinsame IdentitĂ€t. Was mit einer Zwangsehe begann und irgendwann zur Vernunftehe wurde, hat nun langsam ein Recht darauf, eine aus Überzeugung gelebte Gemeinschaft zu werden.

Gemeinsame Wehr fĂŒr einen gemeinsamen Ort.

Die grĂ¶ĂŸere Großsachsener Wehr wechselt nach Leutershausen, der designierte Kommandant Peter Braun reprĂ€sentiert aber nicht die grĂ¶ĂŸere Wehr, sondern er hat die wichtige Aufgabe, eine gemeinsame Wehr zu bilden.

Das kann er nur mit dem Willen aller Beteiligten. Wird er sabotiert, hat er keine Chance. Wird er unterstĂŒtzt, haben alle alle Chancen.

Überall in Deutschland wird ĂŒber Migrationsprobleme debattiert – wie einfach muss doch im Vergleich ein Zusammenschluss von „ÜberzeugstĂ€tern“ sein, von Menschen, die sich Kameraden nennen, das sein wollen und sind.

Der designierte neue Kommandant der 1. Feuerwehr Hirschberg: Peter Braun.

Es war bedauerlich, dass auf der Hauptversammlung der Großsachsener Wehr nur vier Leutershausener zu sehen waren. Und ebenso nur vier GemeinderĂ€te, Frau Maul-Vogt und die Herren Dallinger, Johe und Steinle. Hier hĂ€tte man eine andere Beteiligung erwarten dĂŒrfen.

Mal schauen, ob man das einsieht und es bei der HV am kommenden Samstag in Leutershausen anders hÀlt.

Ganz klar gehen viele Gewohnheiten in den einzelnen Wehren verloren. Ganz klar muss man sich neu orientieren. Je schneller man zusammenfindet und sich seiner Vorbildfunktion gewiss ist, umso schneller dient man auch der gemeinsamen IdentitÀt der beiden Ortsteile.

Das neue Hilfeleistungszentrum hat einen entscheidenden Vorteil – es ist ein Erstbezug. Der Ort ist nicht von Geschichte vorbelastet und hat damit ideale Voraussetzungen, das Zentrum einer neuen, gemeinsamen Geschichte zu werden.

Kommandant Mayer: „Wir haben stets versucht, das Optimale zu erreichen.“

Deutlicher Worte und ein klarer Appell von Kommandant Mayer.

 

Hirschberg/Großsachsen, 19. Januar 2012. (red) Gut gelaunt und glĂŒcklich geht anders. Bei der letzten Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Großsachsen war die Stimmung durchwachsen.

Von Hardy Prothmann

Die Anspannung ist zum Greifen. Kommandant Heiner Mayer, sein Stellvertreter Michael Braun und BĂŒrgermeister Manuel Just sitzen an einem Tisch. Sie reden kaum, eigentlich gar nicht miteinander.

Alle wirken angespannt. Die rund 70 Feuerwehrleute, Aktive, Alte Herren und 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr schauen nach vorne. Man steht auf, gedenkt der Toten. Es folgen die Berichte.

Deutliche Worte

NĂŒchtern, sachlich, beherrscht werden sie vorgetragen. Heiner Mayer verzieht keine Miene und spart nicht an deutlichen Worten.

Auch wenn die Wehren mit der Standortentscheidung nicht einverstanden waren, sind wir zufrieden, dass das Konzept weitgehend umgesetzt wurde und wird.

Heiner Mayer verteilt seine Anmerkungen zur bevorstehenden Funktion auf mehrere Reden. Im Bericht des Kommandanten sagt er:

Einige Male mussten wir die stimmberechtigten Mitglieder des baubegleitenden Ausschusses buchstĂ€blich Einbremsen, wenn fĂŒr die Feuerwehr unzweckmĂ€ĂŸige BeschlĂŒsse gefasst werden sollten.

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Kurze Ansprach von BĂŒrgermeister Just.

BĂŒrgermeister Just sitzt am Tisch und hört aufmerksam zu. Seine Miene ist ernst – die sonst oft gezeigte Heiterkeit will ihm heute nicht gelingen.

Wir hatten bislang ein Alleinstellungsmerkmal – wir waren lange die einzige Gemeinde mit zwei Wehren.

Er versucht die Stimmung aufzulockern. Das gelingt auch ein wenig. Auf Einzelheiten will er nicht eingehen und fasst sich fĂŒr seine VerhĂ€ltnisse sehr, sehr kurz:

Es waren schwierige Themen, die sachbezogen diskutiert worden sind.

Insgesamt acht Sitzungen gab es. Was fĂŒr den einen sachbezogen war, gilt dem anderen manchmal als „unzweckmĂ€ĂŸig“.

Heiner Mayer fĂ€llt dieser Termin nicht leicht. Seit 16 Jahren ist er Kommandant der Großsachsener Feuerwehr. Die vier Jahre, die er kĂŒnftig als ZugfĂŒhrer noch Dienst in der dann gemeinsamen Hirschberger Wehr tun wird, hĂ€tte er vielleicht gerne mit einem 20-jĂ€hrigen DienstjubilĂ€um abgeschlossen.

Doch die Zeit ist anders. Und Mayer beweist GrĂ¶ĂŸe. Es gibt kein Wort der Klage zu Differenzen zwischen den Wehren. Es gibt keine Anschuldigungen.

Klarer Appell.

DafĂŒr aber einen klaren Appell:

Die Feuerwehren Leutershausen und Großsachsen haben mit dem Konzept das Fundament fĂŒr die Zukunft der Feuerwehr Hirschberg gelegt. Die Gemeinde hat darauf sogar im wörtlichen Sinne unser Haus gebaut. Jetzt liegt es an uns, dieses mit Leben zu fĂŒllen.

Zur Person:

Heiner Mayer (61) ist seit 47 Jahren Mitglied der Feuerwehr Großsachsen. Seit 1996 ist er Kommandant, zuvor war er vier Jahre stellvertretender Kommandant.
Sein Vorbild ist sein Vater – wie so hĂ€ufig bei Feuerwehrleuten. Mit 14 Jahren trat Heiner Mayer in die Jugendfeuerwehr ein.
Der gebĂŒrtige Großsachsener ist Kaufmann und Vater von vier Kindern.

 

Traditionsreiche Feuerwehr wird verabschiedet

115 Jahre Feuerwehr Großsachsen

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Hirschberg/Großsachsen, 19. Januar 2012. (red) Nach 115 Jahren endet die Geschichte der Feuerwehr Großsachsen und die neue Geschichte der Feuerwehr Hirschberg beginnt am 28. Januar 2012.

Es begann mit Löscheimern, Handspritzen, Leitern. 1897 grĂŒndeten 45 MĂ€nner die Freiwillige Feuerwehr Großsachsen. Im verflixten siebten Jahr ihres Bestehens kam der erste Großbrand. Das WirtschaftsgebĂ€ude des Gasthauses „Zum goldenen Löwen“ stand in Flammen. Zwei StĂ€lle und Scheunen sowie mehrere NebengebĂ€ude wurden ein Opfer der Flammen.

1911 erhielt die Feuerwehr eine mechanische Leiter mit zwölf Metern Steighöhe, die bis in die 70-er Jahre im Einsatz war und heute noch funktionsfÀhig in einer Scheune lagert.

In den 30-er Jahren kam die erste Motorspritze hinzu. WĂ€hrend des Krieges bestand die Feuerwehr vor allem aus Frauen und Kindern – die MĂ€nner waren im Krieg.

Ab 1951 bestimmte der Kommandant Karl Schröder fĂŒr 29 Jahre das Geschehen der Großsachsener Feuerwehr.

1959 wurde das erste Löschfahrzeug angeschafft, gleich 1960 mussten die Kameraden drei GroßbrĂ€nde in vier Tagen bekĂ€mpfen – ein Brandstifter hielt den Ort in Atem.

In den 70-er Jahren erreichte die Großsachsener Wehr mit ĂŒber 100 Aktiven den höchsten Personalstand. 1974 wurde die Jugendfeuerwehr gegrĂŒndet.

1975 wurde das Feuerwehrhaus am Riedweg bezogen.

1980 wurde das erste wasserfĂŒhrende Fahrzeug TLF 1/25 in Dienst gestellt.

Mehr und mehr leistet die Feuerwehr auch technische Hilfestellungen, ist bei UnfÀllen schnell vor Ort, rettet Menschenleben. Und muss manchmal auch Tote bergen.

Der Brand des Rathauses vor zehn Jahren ist noch im GedÀchtnis.

Heute hat die Feuerwehr Großsachsen 134 Mitglieder, darunter 67 Aktive und 19 bei der Jugend.

Es wird ein ordentliches Haus ĂŒbergeben. Die KassenprĂŒfer Eberhard Korsch und Christian WĂŒrz bestĂ€tigten Matthias Kreis eine einwandfreie KassenfĂŒhrung.

Der Förderverein ĂŒbergibt sein Vermögen der neuen gemeinsamen Wehr.

In der Hauptversammlung beschließt die Versammlung eine SatzungsĂ€nderung, da die Feuerwehr Großsachsen mit der Bildung einer gemeinsamen Wehr zusammen mit den Leutershausener Kameraden dann Feuerwehr Hirschberg heißen wird.

Mit einer Dia-Show von Michael Braun werden Erinnerungsfotos aus einer traditionsreichen Geschichte gezeigt.

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RĂŒckblick auf zahlreiche auch schwierige EinsĂ€tze

2011 war die Feuerwehr Großsachsen stark gefordert

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Überlandhilfe beim Großbrand im Heddesheimer Brunnenweg.

Hirschberg/Großsachsen, 19. Januar 2012. Insgesamt 41 Mal musste die Feuerwehr Großsachsen im Jahr 2011 ausrĂŒcken – sieben Mal mehr als im Jahr zuvor. Einmal wegen eines tödlichen Unfalls am Bahnhof.

2011 mussten neun BrandeinsĂ€tze bewĂ€ltigt werden, 15 Mal leistete die Wehr technische Hilfe und 17 Mal rĂŒckte sie auf Grund von Fehlalarmen aus – fast alle in den Gewerbegebieten.

„Langweilig“ war das Jahr nicht. Ob Zimmerbrand, Fahrzeugbrand, UnfĂ€lle, TĂŒröffnung, Tierrettung, Überlandhilfe – die Kameraden wurden zu unterschiedlichsten EinsĂ€tzen gerufen.

Dazu kamen zwölf Sicherheitswachen und insgesamt 24 Übungen mit den Kameraden aus Leutershausen.

Daniel Fritz, Daniel Kohl und Andreas Strifler (Jugendwart) absolvierten den Lehrgang zum AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg. Olaf Sebastian bildete sich an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal zum ZugfĂŒhrer weiter.

Der stellvertretende Kommandant Michael Braun trug den Einsatzbericht und den des Jugendwarts vor, der arbeitsbedingt nicht teilnehmen konnte.

Am 15. Januar 2012 rettete die Feuerwehr Hirschberg einen Mann aus einem zerquetschten Auto auf der A5.

Foto: PR-Video, Marco Priebe