Mittwoch, 30. September 2020

30. Juli bis 09. September 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 30. Juli bis 09. September 2012. Montags erscheinen normalerweise unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. FĂŒr die komplette Ferienzeit haben wir jetzt ein kleine Auswahl von Veranstaltungen zusammengestellt.  Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite. [Weiterlesen…]

GefĂŒhrte Wanderung am 29. Juli

Steinreiche Gegend um den Eichelberg

Steinreiche Gegend um den Eichelberg. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim/Schriesheim, 21. Juli 2012. (red/pm) GefĂŒhrte Wanderung am 29. Juli 2012 auf dem Geo-Naturparkpfad „Steine, Schluchten und Sagen“.

Information der Stadt Weinheim:

„Eine große Gesteinsvielfalt auf kurzen Wegen prĂ€gt die Gegend um den Weinheimer Ortsteil Oberflockenbach und den Schriesheimer Ortsteil Ursenbach.

Gesteine sind Zeugen der Erdgeschichte; sie haben das kulturelle Leben der Menschen beeinflusst und ihre wirtschaftliche Existenzen ermöglicht. Davon erzĂ€hlt der Geo-Naturparkpfad „Steine, Schluchten und Sagen“ mit „Einstieg“ auf der Ursenbacher Höhe.

Am Sonntag, 29. Juli, fĂŒhrt Geopark-Vor-Ort-Begleiterin Ulrike HĂ€ußler das nĂ€chste Mal interessierte Teilnehmer auf der etwa acht Kilometer langen Tour zu den geologischen Besonderheiten des Pfades.

Der Weg fĂŒhrt zunĂ€chst auf den Steinberg. Seine freie Lage, seine steilen Flanken und die zahlreichen rundlichen Felsgruppen aus dem Gestein Granodiorit machen ihn zu einem besonderen Berg. An der nĂ€chsten Station geht es um die Entstehung der „Felsenmeere“ und Verwitterung, denn auch am harten Granit nagen Verwitterung und Abtragung.

Bevor es weiter auf den 525 Meter hohen Eichelberg geht, gibt es einiges ĂŒber die Steinhauer dieser „steinreichen“ Landschaft des Vorderen Odenwaldes zu berichten.

Am Wildeleutestein geht es um EichenschĂ€lwald, Lohe und Gerberei. Aber nicht nur: Der Wildeleutestein ist einer der „magischen“ Orte im Odenwald, an denen Sagen entstanden sind. In der Halbhöhle am Wildeleutestein sollen einst wilde Leute gewohnt haben. Sie halfen den Bauern im Dorf und bekamen dafĂŒr von ihnen Essen und Trinken…“

Treffpunkt: Sonntag, 29. Juli, 15:00 Uhr, Wanderparkplatz, Ursenbacher Höhe (an der Straße, L 596 zwischen Rippenweier und Ursenbach) Dauer: etwa drei bis vier Stunden, Buchung: Ulrike_Haeussler@yahoo.de oder Tel 06201-340832, Kosten: 4 Euro pro Person.

Geopark-Veranstaltung am kommenden Sonntag

Mit dem Mountainbike zum Heiligenberg

Bergstraße, 17. April 2012. (red/pm) Mit dem Mountainbike von Oberflockenbach über Wilhelmsfeld und den Weißen Stein zum Heiligenberg am kommenden Sonntag, 22. April 2012.

„Der Heiligenberg verfügt über mehrere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den keltischen Ringwall aus dem 4. Jahrhundert vor Christi, das Michaelskloster mit seinen beiden Türmen, das später erbaute Stephanskloster, den Heiligenbergturm, und die 1935 erbaute Thingstätte, die seit einigen Jahren wieder als Freilichtbühne genutzt wird.

Die Herkunft des 55 m tiefen Heidenlochs ist ungeklärt. Erste Zeugnisse früher Besiedlung finden sich z.B. in Form von Pfeilspitzen aus der Spätsteinzeit etwa 5000 vor Christus.

Von Oberflockenbach geht es mit dem Mountainbike am Eichelberg entlang durch den vorderen Odenwald auf der „Hohen Straße“ nach Wilhelmsfeld und über den Weißen Stein zum geschichtsträchtigen Heiligenberg.

Abgesehen von der landschaftlich schönen Strecke, bietet diese Tour auf engem Raum tiefe Einblicke in die frühe Siedlungsgeschichte unserer Region. Die Tour ist etwa 45 km lang und dauert etwa sechs Stunden.“

Info: Abfahrt Sonntag, 22. April 2012, um 11:00 Uhr am Ortszentrum Oberflockenbach an der „Rose“. Helmpflicht, Regenschutz empfohlen. Anmeldung telefonisch: 06201-23809. E-Mail: info@omb-tours. Teilnahme kostenlos.

Radeln von einem Geopunkt zum nÀchsten


Weinheim, 8. Juni 2011. (red/pm) Die Ausschilderung des Bergstraßen-Radweges mit so genannten „Geo-Punkten“ ist ein gemeinsames Projekt des Tourismusservices und des Geo-Naturparks Neckar Odenwald. Geopark-Schilder weisen auf regionale Besonderheiten hin. Auch LĂŒtzelsachsen und Hohensachsen sind jetzt Geo-Punkte und wurden verknĂŒpft mit dem Bergstraßen-Radweg.

Information der Stadt Weinheim:

Geotafel in LĂŒtzelsachsen.

„Das Schönste am Radfahren sind die Pausen. Vor allem, wenn man dabei spannende Informationen ĂŒber den Ort erhĂ€lt, an dem der Drahtesel gerade ruht. So wie jetzt in den Weinheimer Ortsteilen LĂŒtzelsachsen und Hohensachsen. Die beiden Bergstraßen-Orte liegen ja in ihrer ganzen hĂŒgeligen Schönheit am offiziellen Bergstraßen-Radweg, der 83 Kilometer weit von Darmstadt nach Heidelberg fĂŒhrt – und immer besser besucht wird, wie Maria Zimmermann, Vorsitzende des Tourismus-Service Bergstraße, bestĂ€tigt. Weinheim liegt etwa in der Mitte.

Seit diesem Jahr arbeiten der Tourismusservice und der Geo-Naturpark Neckar Odenwald noch intensiver zusammen. Die Ausschilderung des Bergstraßen-Radweges mit so genannten „Geo-Punkten“ ist ein gemeinsames Projekt. An 15 Orten entlang des Weges weisen jetzt Geopark-Schilder auf regionale Besonderheiten hin.

In LĂŒtzelsachsen ist das der Weinbau, der den Ort und die Landschaft seit Jahrhunderten prĂ€gt. In Hohensachsen ist es der Bergbau, in den die Info-Tafel interessante Einblicke gibt und Lust weckt auf einen Besuch in der Grube „Marie in der Kohlbach“.

Die Informationen wurden von Weinheims Geopark-Beauftragten Roland Robra in Zusammenarbeit mit den Ortsvorsteherinnen Doris Falter und Monika Springer recherchiert und zusammengefasst. „Das ist eine schöne Aufwertung fĂŒr den Ort“, bedankte sich jetzt Doris Falter, die den Einbau der Tafel persönlich begleitete. Schließlich seien gerade die beiden Bergstraßen-Ortsteile seit jeher touristische Schwerpunkte der Stadt und der Region – quasi die Bergstraße im Kleinformat, betonte Monika Springer.

Geotafel in Hohensachsen.

In LĂŒtzelsachsen befindet sich die neue Geopark-Tafel an der „Varces-Anlage“, in Hohensachsen am „Anet-Platz“. Maria Zimmermann und ihr Bergstraßen-Vorstandskollege Bernhard Schwab betonten, dass der Tourismusservice eine weiter wachsende Zahl von Radtouristen erwartet oder einfach nur TagesausflĂŒgler, die als „Pedalritter“ unterwegs sind. Der Bergstraßen-Radweg fĂŒhrt durch Felder und Weinberge, aber auch hinauf zu manchen Burgen und Schlössern.

Weinheim ist im Bereich des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald eine der aktivsten Kommunen. Mittlerweile stehen bereits zwölf der Geopark-Infotafeln und im Museum der Stadt ist ein Info-Punkt eingerichtet. Erst in den letzten Wochen wurden Geopunkte auf dem „Kalten Herrgott“ und im Hermannshof eingeweiht.“

Info: Weitere Infos zum Bergstraßen-Radweg auf www.diebergstrasse.de

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog