Mittwoch, 19. Juni 2019

BauantrĂ€ge vom Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt genehmigt

GrĂŒnes Licht fĂŒr drei Bauvorhaben

Hirschberg, 08. Februar 2013. (red/zef) Am Dienstag, den 05. Februar 2013, genehmigte der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt (ATU) Hirschberg den Ausbau von zwei ZweifamilienhĂ€usern und einem weiteren WohngebĂ€ude.

Das Zweifamilienhaus in der Birkenstraße 20 in Großsachsen mit Walmdach wird nun doch nicht mit einem Mansard-Walmdach von 7,70 Meter auf 9,70 Meter aufgestockt, sondern mit einem Flachdach mit einer maximalen Höhe von 9,05 Meter. Da fĂŒr die Birkenstraße 20 kein Bebauungsplan vorliegt, musste hierbei neben gesunden Wohn- und ArbeitsverhĂ€ltnissen nur gewĂ€hrleistet werden, dass das Gebiet erschlossen und das Erscheinungsbild des Ortes gewahrt wird. Dies ist nach eingehender PrĂŒfung gegeben. Bei einem Mansard-Walmdach wĂ€re ein neues drittes Vollgeschoss entstanden, dies ist jedoch nun nicht der Fall. Daher entsteht auch kein PrĂ€zedenzfall fĂŒr kĂŒnftige Neuerrichtungen. Der Beschluss wurde vom ATU mehrheitlich bewilligt.

In der Kurpfalzstraße 26a in Leutershausen soll ein neues Zweifamilienhaus errichtet werden. Dieses weicht jedoch in einigen Punkten vom Bebauungsplan ab: Das Treppenhaus ĂŒberschreitet das Baufenster im Osten, das WohngebĂ€ude, die Terrasse und der Balkon gehen ĂŒber die westliche Baugrenze hinaus. Abweichend vom Bebauungsplan wurde der GebĂ€udeabstand von 3 Meter auf 2 Meter verringert. Ebenfalls war ein Flachdach nur fĂŒr GebĂ€ude mit einem Vollgeschoss vorgesehen, das kĂŒnftige GebĂ€ude soll aus zwei Geschossen bestehen. Da der Bebauungsplan aus dem Jahr 1963 stammt und nicht den heutigen Erfordernissen entspricht, erfĂŒllen einige GebĂ€ude ihn ohnehin nicht. Der ATU hat dem Antrag daher einstimmig zugestimmt.

Der ATU bewilligte ebenfalls, dass ein GebĂ€ude in der Kurpfalzstraße mit einem Wintergarten aufgestockt und ein Carport errichtet werden kann. Die zustĂ€ndige GeschossflĂ€chenzahl wird jedoch um 10,53 Prozent ĂŒberschritten. Üblich waren angesichts des alten Bebauungsplans 10 Prozent. Somit soll diese Überschreitung kĂŒnftig als Höchstwert dienen. Die östliche Baugrenze wird kĂŒnftig um 1,50 Meter durch das Vordach des Hauses ĂŒberschritten. Dies ist in der Kurpfalzstraße ohnehin öfter der Fall und daher unproblematisch. Obwohl der Carport nicht wie vorgesehen 5 Meter von der Straße entfernt, stimmte der Ausschuss trotzdem einstimmig zu, weil der Mindestabstand von 3 bis 4 Metern eingehalten wird.