Donnerstag, 08. November 2018

Fritz Bletzer erneut gewählt

Posse um Wahl der B√ľrgermeisterstellvertreter

Hirschberg, 18. September 2014. (red/csk) Mit 16 von 19 m√∂glichen Stimmen wurde Fritz Bletzter der dienst√§lteste Gemeinderat erneut „erster“ hinter Manuel Just. Zum zweiten Stellvertreter wurde CDU-Gemeinderat Christian W√ľrz gew√§hlt – mit 18 von 19 Stimmen. Der Wahl war eine kleine, feine Posse vorausgegangen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat genehmigt Bauvoranfrage

Streitpunkt „H√§uslebau“

Hirschberg, 02. August 2014. (red/csk) Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung √ľber eine Bauvoranfrage zu entscheiden. Es ging um ein Einfamilienhaus mit Balkon und Garage – auf einem sehr ung√ľnstig geschnittenem Grundst√ľck. Der Ausschuss f√ľr Umwelt und Technik hatte „gestritten“, wie es B√ľrgermeister Manuel Just ausdr√ľckte. Und die Entscheidung weitergegeben an den Gemeinderat. Am Ende einer langen Diskussion attestierte Manuel Just: „Der Gemeinderat tut sich nicht leichter als der ATU.“ Am Ende gibt es aber doch die M√∂glichkeite f√ľr ein „H√§usle“. [Weiterlesen…]

Sanierung der Laufbahn und Kleinspielfelder am Sportzentrum

„Schmerzlich aber tolerierbar“

Hirschberg, 02. August¬†2014. (red/csk) So ganz kommt die Kostensch√§tzung nicht hin. Gut 40.000 Euro zus√§tzliche Kosten werden bei der Sanierung der Laufbahn und der Kleinspielfelder auf die Gemeinde zukommen. Die Kostensteigerung sei „schmerzlich aber tolerierbar“, sagte B√ľrgermeister Manuel Just. Dringlicher war die Diskussion dar√ľber, wie man die neuen Anlagen vor Zerst√∂rung sch√ľtzt. Und auch hier nochmal: die Kosten. [Weiterlesen…]

Zähes Ringen um den Klimaschutzplan

Die „Wortklauberei“ der Freien W√§hler

Hirschberg, 25. Juli 2014. (red/csk) Wird der Klimaschutzplan verabschiedet? Oder doch nur der Status Quo und die Ziele auf dem Weg zu eben jenem? „Wortklauberei“ nannte es B√ľrgermeister Manuel Just, was den Freien W√§hlern zu diesem Thema einfiel. Denn die wollten auf gar keinen Fall die Verabschiedung des Klimaschutzkonzepts, wie es die Agenda der Verwaltung vorsah. [Weiterlesen…]

Neue Fenster f√ľr das ehemalige Rathaus in Leutershausen

Sanierung mit „Liebe zum Detail“

Hirschberg, 26. Juni 2014. (red/csk) Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Rathaus in Leutershausen erh√§lt neue Fenster. Das beschloss der Gemeinderat am Dienstag und folgte damit einer Empfehlung des Auschusses f√ľr Technik und Umwelt (ATU). Die neuen Fenster werden aus Holz sein und die historische Teilung aufweisen, die es laut Anforderungen des Denkmalschutzes ben√∂tigt. Die Kosten f√ľr die Ma√ünahme wurde vom beauftragten Ingenieurb√ľro Bernd Kopp auf 90.000 Euro gesch√§tzt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat ebnet Weg f√ľr die Instandsetzung der Kanalisation: Kostenpunkt 6 Millionen Euro

„Einwohner werden f√ľr trockene Keller dankbar sein“

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Die Instandsetzung der Kanalisation in Leutershausen r√ľckt n√§her. Wenn auch √ľber einen Umweg. Urspr√ľnglich war f√ľr den ersten Bauabschnitt ein gerader Weg von der Ecke Eichendorffstra√üe/Gro√üsachsener Stra√üe in Richtung Westen unter der B3 entlang bis zum R√ľckhaltebecken geplant. Aber die Grundst√ľckseigent√ľmer insbesondere westlich der B3 spielten nicht mit. Nun geht es entlang √∂ffentlicher Wege. K√ľrzer – aber trotzdem teuer. [Weiterlesen…]

Kesselaustausch an der Heizungsanlage Karl-Drais-Schule

Kessel jetzt, Konzept später

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Der Brennwertkessel in der Karl-Drais- Schule wird ausgetauscht. Grund f√ľr die Ma√ünahme sind Roststellen in den W√§rmetauschtaschen. Ihm folgt ein Gasbrennwertkessel mit mehr Leistung. Der soll sich in jedes W√§rmekonzept einplanen lassen und auch die M√∂glichkeit der Erweiterung des Nahw√§rmekonzepts offen halten. F√ľr eine Studie hatte die Verwaltung Hans-Joachim Borszik, Ingenieurb√ľro htp in Weinheim, als Sachverst√§ndigen hinzugezogen. Gemeinderat J√ľrgen Steinle, GLH, h√§tte statt einer Studie lieber ein Konzept gehabt.
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Präsentation der Ortskernentwicklung im Gemeinderat

Den Wandel gestalten. Die Identität bewahren.

Hirschberg, 05. Mai 2014 (red/csk) Was im Februar bereits etliche Hirschberger besch√§ftigte, kam nun auch im Gemeinderat zum Tragen: die Ortskernentwicklung. Auf Antrag der Freien W√§hler und der CDU wurde das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. In einer Pr√§sentation referierten Anja G√∂hringer und Phillip Dechow, beide vom Internationalen Stadtbauatelier Stuttgart, √ľber die M√∂glichkeiten von Entwicklungskonzepten in historischen Ortskernen. [Weiterlesen…]

"Autohintern" und B√§ume sorgen f√ľr Debatte zur Parkfl√§che Fenchelstra√üe

„Wir haben gefeilscht wie auf einem Basar“

Hirschberg, 27. M√§rz 2014. (red/csk) Die einen gehen, die anderen kommen. Gemeint sind die Parkpl√§tze in der Gemeinde Hirschberg. Das Betreute Wohnen in der Mozartstra√üe wird mit Ausnahme von elf verbleibenden alle weiteren der 74 Parkpl√§tze auf dem dortigen Gel√§nde schlucken. Diese werden dezentral an der Fenchelstra√üe und um die Karl-Drais-Schule herum neu entstehen. Ohne Diskussion blieben die Pl√§ne allerdings nicht. Stein des Anstosses waren: B√§ume. [Weiterlesen…]

Die Haushaltsrede der GHL

„Welche Spielr√§ume sollen nachfolgende Generationen haben?“

Hirschberg, 20. M√§rz 2014. (red/pm) Die GHL hat den Haushalt abgelehnt. Bem√§ngelt wurde eine Politik, die nicht nachhaltig genug sei: Zu wenig w√ľrde f√ľr den Klimaschutz getan, zu wenig f√ľr die Sch√ľler. Au√üerdem sei es nicht fair, jetzige Ma√ünahmen durch die Ver√§u√üerung aller gemeindeeigenen Besitzt√ľmer zu finanzieren. So bliebe k√ľnftigen Generationen kein Handlungsspielraum mehr. [Weiterlesen…]

Haushaltsplan 2014

Nur geringf√ľgige √Ąnderungen zum Entwurf

Hirschberg, 13. Februar 2014. (red/ms) Bereits in der Gemeinderatsitzung im vergangenen Dezember wurde der Entwurf f√ľr den Haushalt 2014 vorgelegt. Gegen√ľber diesem Entwurf wurden nun nur noch geringf√ľgige Ab√§nderungen vorgenommen. Vor allem f√ľr Stra√üensanierungen wurden im Vergleich zum vorherigen Ansatz noch deutlich mehr Mittel ¬†einkalkuliert. Jetzt betr√§gt die Summe, die f√ľr diese Ma√ünahmen bereitgestellt werden knapp 450.000 Euro. Au√üerdem wurde noch √ľber Antr√§ge der Fraktionen abgestimmt – die meisten wurden abgelehnt: Es soll gespart werden, wo es m√∂glich ist.¬† [Weiterlesen…]

Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt stimmt Bauantrag zu

Neubauten in der Badener Straße 8 erhalten Satteldach

Hirschberg, 15. Januar 2014. (red/cs) In seiner gestrigen Sitzung beschloss der Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt den Antrag f√ľr den Bau eines B√ľrogeb√§udes mit sich anschlie√üender Produktionshalle. Der Komplex wird auf dem Grundst√ľck Badener Stra√üe 8 in Leutershausen entstehen. Auch der Befreiung vom Bebauungsplan hinsichtlich der im Bauantrag geplanten Satteldachform wurde seitens des Ausschusses zugestimmt. [Weiterlesen…]

Hirschberger Informationsbrosch√ľre soll auf den B√ľrgerentscheid zur Gemeinschaftsschule vorbereiten

Entwicklung oder Abwicklung? Das ist hier die Frage

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Das Titelblatt der Informationsbrosch√ľre. Aufmerksam lesen und Meinung bilden!

 

Hirschberg, 22. August 2013. (red/aw) Die Gemeinde hat in der vergangenen Woche die Informationsbrosch√ľre (hier herunterladen) zum B√ľrgerentscheid am 22. September herausgegeben und so ihren Teil zur √∂ffentlichen Meinungsbildung erst einmal pflichtgem√§√ü erf√ľllt. Jetzt sind Sie dran! Treffen Sie eine Entscheidung. Sie sind noch unentschlossen? Kein Wunder, denn seit Monaten werden die Vor- und Nachteile einer Gemeinschaftsschule ¬†auseinander genommen, diskutiert und Umsetzungsm√∂glichkeiten abgew√§gt. Wie B√ľrgermeister Manuel Just in seinem Vorwort der Brosch√ľre selbst schreibt, ist diese „sehr umfangreich“. Doch die Zeit bis zum Wahltag l√§uft. Wir haben Ihnen daher die Fakten und die einzelnen Stellungnahmen der Bef√ľrworter und Gegner einmal zusammengefasst.¬† [Weiterlesen…]

Langfristig die beste L√∂sung f√ľr den barrierefreien Wohnraum

Seniorenwohnungen erhalten Stahlbalkone

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die barrierefreien Wohnr√§ume im Haagackerweg 5 in Gro√üsachsen wurden bei ihrem Bau im Jahr 1988 mit Holzbalkonen versehen. Der Allgemeinzustand dieser Balkone hat sich, trotz Ausbesserungsarbeiten in der Vergangenheit, √ľber die Jahre so verschlechtert, dass eine umfangreiche Sanierung oder aber Erneuerung unausweichlich ist. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Dienstagabend daher die Erneuerung durch Stahlbalkone. Auch, wenn dieses Vorhaben deutlich teuerer ist als urspr√ľnglich vermutet. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Abbruch und Ausschreibung der Arbeiten

Ehemalige Bauhofgebäude werden abgerissen

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Bald kommt die Abrissbirne! Das Bauhofgeb√§ude gegen√ľber des Hirschberger Rathauses soll n√§chstes Jahr abgerissen werden.

 

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die bauf√§lligen Geb√§ude des Bauhofes in der Fenchelstra√üe und in der Gro√üsachsener Stra√üe werden abgerissen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend. Auch, wenn die Abrissarbeiten teuer werden und die weitere Nutzung der Grundst√ľcke noch offen ist, sollen die Arbeiten nun ausgeschrieben werden. Ginge es nach der Verwaltung wolle man das Geb√§ude in der Fenchelstra√üe noch in diesem Jahr abrei√üen und die Kosten daf√ľr im Haushaltsjahr 2013 abrechnen. Das Bauhof-Geb√§ude in der Gro√üsachsener Stra√üe folgt im Haushaltsjahr 2014. [Weiterlesen…]

Nur die GLH hatte Einwände und stimmte dem Beschluss nicht zu

Neufassung der Wasserversorgungssatzung beschlossen

Hirschberg, 20. M√§rz 2013. (red/aw) Der Gemeinderat hat bereits zum wiederholten Male √ľber eine Neufassung der Wasserversorgungssatzung beraten. Dem darauf folgenden Beschlussantrag wurde mehrheitlich zugestimmt. Nur die Gr√ľne Liste Hirschberg (GLH) hatte Einw√§nde. Besonders die Formulierung der zuk√ľnftigen Wasserversorgung durch Dritte machte der GLH „Probleme“. Einen Antrag auf √Ąnderung lehnte die Mehrheit des Gemeinderats allerdings ab.

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Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt entscheidet √ľber Beschlussvorschl√§ge

Gro√üe Einigkeit √ľber Bauvorhaben in Hirschberg

Hirschberg, 13. M√§rz 2013. (red/ms/aw) Der Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt hat in seiner Sitzung am 12. M√§rz gleich mehrere Bauvorhaben genehmigt. Darunter ¬†zwei Ma√ünahmen in Leutershausen und drei in Gro√üsachsen. Die Beschl√ľsse ergingen allesamt einstimmig, wenn auch nicht immer ohne Kritik und Forderungen. [Weiterlesen…]

Trotz noch nicht ganz abgeschlossener Bauarbeiten kann die Krippe geplant eröffnen

Kinderkrippe in der Karlsruher-Stra√üe: „Es kann losgehen“

Hirschberg, 28. Februar 2013. (red/aw) In Sachen Kinderbetreuung hat die Gemeinde Hirschberg in den vergangenen Monaten einiges in Bewegung gesetzt. Um die gesetzlichen Vorgaben des Betreuungsangebotes einhalten zu k√∂nnen, wurde unter anderem eine neue Kinderkrippe in der Karlsruher Stra√üe 8, in Leutershausen errichtet. Der Neubau wurde innerhalb von f√ľnf Monaten realisiert. Am Montag kommen die ersten Kinder. Auch, wenn noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind. [Weiterlesen…]

Diskussion um Breitgassenbebauung gibt Beteiligten Gelegenheit zum Nachdenken

Gr√ľne Liste legt Leitlinien der inner√∂rtlichen Bebauung vor

Hirschberg, 04. Oktober 2012. (red/pm) Die Entscheidung zur Bebauung des Areals Drittelsgasse/Breitgasse 41 ist am 26. September im Gemeinderat wie erwartet gefallen. Die GLH hielt und h√§lt die nun getroffene Entscheidung des Gemeinderates f√ľr falsch, respektiert aber selbstverst√§ndlich die Meinung der Mehrheit im Gremium.

Information der Gr√ľnen Liste Hirschberg:

„Nun darf, entsprechend der vorgeschlagenen Planung des Vorhabentr√§gers, der Heddesheimer Treugrund, gebaut werden. Schon lange vor der Entscheidung des Gemeinderates hatte Treugrund die dort entstehenden Eigentumswohnungen in einem sensiblen Bereich von Gro√üsachsen als ‚ÄěWohnpark am Alten Rathaus‚Äú in Zeitungsinseraten und im Internet beworben.

Nun aber gilt es schleunigst den Blick nach Vorne zu richten. Neue Bauantr√§ge, kleine und gro√üe, gute und schlechte, werden so sicher kommen wie der Advent. Die GLH hat daher auf ihrer letzten Mitgliederversammlung ihre ‚ÄěLeitlinien einer Innenverdichtung in den alten Ortsteilen‚Äú verabschiedet. Darin hei√üt es einleitend: ‚ÄěDas Ortsbild Hirschbergs erf√§hrt in den letzten Jahren eine Ver√§nderung, die in der Bev√∂lkerung nicht immer positiv erlebt wird.‚Äú Kernelemente dieser Leitlinien sind u.a.:

  • Im Falle eines Neubaus sollte zur Erhaltung des historisch gewachsenen Stra√üenbildes die Position der urspr√ľnglichen Geb√§ude an der Stra√üenfront √ľbernommen werden.
  • Die neuen Geb√§ude sollten sich vom Stil her auf die alte Bausubstanz beziehen: Geb√§udeh√∂hen bzw. Kubatur, Dachneigung, Materialien, Fassaden-Strukturierung, Farbgestaltung usw.
  • Scheunen sollten nur dann durch gleich hohe Geb√§ude ersetzt werden, wenn die √§u√üere Gestaltung (Holzverkleidung, Schlankheit des Geb√§udes, etc.) die Architektur der fr√ľheren Scheune aufnimmt. R√ľcksicht auf Ma√üstab und Material sollte die Planungen leiten.
  • Einige markante Scheunen, die an Blickachsen liegen, sollten erhalten bleiben, auch wenn sie nicht mehr als Scheune genutzt werden. Sie sind ortsbildpr√§gend und aus historischer Sicht wertvoll. Ein beratender Architekt k√∂nnte hier √úberzeugungsarbeit leisten, und die Gemeinde den Eigent√ľmern finanziell (z.B. bei einer evtl. notwendigen Renovierung) unter die Arme greifen.
  • Bei der Umwidmung gro√üer Grundst√ľcke im Ortskern sollte die Bev√∂lkerung einbezogen werden, bevor Festlegungen getroffen werden.
  • Alternative Pl√§ne m√ľssen √∂ffentlich zur Diskussion gestellt werden, z.B. in einer B√ľrgerversammlung.
    3D-Darstellung und Phantomstangen auf dem zu bebauenden Grundst√ľck veranschaulichen auch f√ľr Laien die Planungen.
  • Bei gro√üen Grundst√ľcken ist darauf zu achten, dass Gr√ľnfl√§chen und G√§rten erhalten werden. Zum einen um die Durchl√ľftung des Ortes und der Ebene zu erm√∂glichen, zum anderen um den d√∂rflichen Charakter zumindest teilweise zu erhalten.
  • Der Gemeinderat wird aufgefordert eine Erhaltungs- und Gestaltungs- sowie eine Gr√ľnsatzung zu verabschieden und einen unvoreingenommenen Diskurs m√∂glich zu machen.

Eingesessene Hirschberger und junge Familien sind skeptisch

Junge Familien, die sich Hirschberg wegen seines urspr√ľnglichen d√∂rflichen Charakters und seiner unmittelbaren N√§he zur Natur in den letzten Jahren als Wohnort ausgesucht haben, stehen dabei den Eingriffen ins traditionelle Ortsbild ebenso kritisch gegen√ľber, wie alteingesessene Hirschbergerinnen und Hirschberger. Beide f√ľrchten zu Recht, dass Hirschberg seine Unverwechselbarkeit verliert und sich in die bauliche Monotonie der unmittelbaren Mannheimer und Heidelberger Peripherie einreiht.

Das Ergebnis der Planungen sind nicht selten Bauwerke, die von vielen B√ľrgern als Bruch im Gef√ľge des Ortsbildes gesehen werden, sei es von den Ausma√üen der Bebauung, als auch von der Architektur.

Derzeit stehen bereits in beiden Hirschberger Ortsteilen etliche Anwesen leer oder sind schon zum Verkauf angeboten. Aus Sicht der GLH muss dar√ľber beraten werden, wie mit diesen Grundst√ľcken umgegangen werden soll. Die Hirschberger Gr√ľnen sorgen sich dabei um das Erscheinungsbild Hirschbergs, das Gefahr l√§uft beliebig zu werden und seine traditionell-b√§uerlich gepr√§gte Identit√§t aufs Spiel zu setzen.

Die GLH schl√§gt daher nach den Erfahrungen beim Baugebiet Drittelsgasse/Breitgasse allen Beteiligten vor, die sich bietende Chance einer gewachsenen Sensibilisierung in der Gemeinde zum Schutz des Ortsbildes zu nutzen. Hirschberg muss Wege finden, sowohl die Bed√ľrfnisse der unmittelbaren Nachbarschaft von Bauprojekten, als auch die W√ľnsche von Bauherren und Gemeinde anzuerkennen. Die gewachsene Umgebung sollte dabei stets wahrgenommen und deutlich st√§rker in den Mittelpunkt gemeinsamer Planungen ger√ľckt werden als bisher.“

Termin bereits um 19 Uhr

Franziska Brantner kommt nach Hirschberg

Hirschberg, 25. Juni 2012. (red/pm) Die Gr√ľne Liste Hirschberg hat die Europaabgeordnete Dr. Franziska Brantner am Donnerstag in die Alte Turnhalle eingeladen. Der Termin findet schon um 19:00 Uhr und nicht wie angek√ľndigt erst um 20:00 Uhr statt.

Information der GLH:

„Dr. Franziska Brantner, die junge und erfolgreiche Europaabgeordnete aus der Metropolregion wird amDonnerstag, den 28. Juni, 20.00 Uhr nach Hirschberg in den Anbau der Alten Turnhalle in Gro√üsachsen kommen. Auf Einladung der Hirschberger Gr√ľnen spricht sie √ľber Europapolitik und die Folgen der sog. Bankenkrise. Das Thema Ist: H√§lt Europa? Was h√§lt Europa?

Seit Monaten werden die B√ľrger in Europa mit Krisennachrichten √ľbersch√ľttet. Die Politik in Br√ľssel und in Berlin muss endlich Antworten auf die dr√§ngenden Fragen der Menschen geben: Ist bei der griechischen Krise blo√ües Sparen die L√∂sung? Welche Art Wachstum brauchen wir in Europa bzw. in Griechenland? Taugt die gemeinsame W√§hrung noch? Was bedeutet der Fiskalpakt f√ľr Deutschland und Baden-W√ľrttemberg?

Franziska Brantner wird Gr√ľne Antworten auf diese Fragen geben. Eingeladen sind alle B√ľrgerinnen und B√ľrger Hirschbergs und der anderen Bergstra√üengemeinden mit ihr dar√ľber zu diskutieren. Andere Themen wie EU-Au√üengrenzen, Menschenrechte und die EU-Au√üenpolitik k√∂nnen kurz gestreift werden. Franziska Brantner ist nach 3 Jahren erneut zu einer Veranstaltung in Hirschberg.“