Mittwoch, 08. August 2018

Fritz Bletzer erneut gewÀhlt

Posse um Wahl der BĂŒrgermeisterstellvertreter

Hirschberg, 18. September 2014. (red/csk) Mit 16 von 19 möglichen Stimmen wurde Fritz Bletzter der dienstĂ€lteste Gemeinderat erneut „erster“ hinter Manuel Just. Zum zweiten Stellvertreter wurde CDU-Gemeinderat Christian WĂŒrz gewĂ€hlt – mit 18 von 19 Stimmen. Der Wahl war eine kleine, feine Posse vorausgegangen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat genehmigt Bauvoranfrage

Streitpunkt „HĂ€uslebau“

Hirschberg, 02. August 2014. (red/csk) Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung ĂŒber eine Bauvoranfrage zu entscheiden. Es ging um ein Einfamilienhaus mit Balkon und Garage – auf einem sehr ungĂŒnstig geschnittenem GrundstĂŒck. Der Ausschuss fĂŒr Umwelt und Technik hatte „gestritten“, wie es BĂŒrgermeister Manuel Just ausdrĂŒckte. Und die Entscheidung weitergegeben an den Gemeinderat. Am Ende einer langen Diskussion attestierte Manuel Just: „Der Gemeinderat tut sich nicht leichter als der ATU.“ Am Ende gibt es aber doch die Möglichkeite fĂŒr ein „HĂ€usle“. [Weiterlesen…]

Sanierung der Laufbahn und Kleinspielfelder am Sportzentrum

„Schmerzlich aber tolerierbar“

Hirschberg, 02. August 2014. (red/csk) So ganz kommt die KostenschĂ€tzung nicht hin. Gut 40.000 Euro zusĂ€tzliche Kosten werden bei der Sanierung der Laufbahn und der Kleinspielfelder auf die Gemeinde zukommen. Die Kostensteigerung sei „schmerzlich aber tolerierbar“, sagte BĂŒrgermeister Manuel Just. Dringlicher war die Diskussion darĂŒber, wie man die neuen Anlagen vor Zerstörung schĂŒtzt. Und auch hier nochmal: die Kosten. [Weiterlesen…]

ZĂ€hes Ringen um den Klimaschutzplan

Die „Wortklauberei“ der Freien WĂ€hler

Hirschberg, 25. Juli 2014. (red/csk) Wird der Klimaschutzplan verabschiedet? Oder doch nur der Status Quo und die Ziele auf dem Weg zu eben jenem? „Wortklauberei“ nannte es BĂŒrgermeister Manuel Just, was den Freien WĂ€hlern zu diesem Thema einfiel. Denn die wollten auf gar keinen Fall die Verabschiedung des Klimaschutzkonzepts, wie es die Agenda der Verwaltung vorsah. [Weiterlesen…]

Neue Fenster fĂŒr das ehemalige Rathaus in Leutershausen

Sanierung mit „Liebe zum Detail“

Hirschberg, 26. Juni 2014. (red/csk) Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Rathaus in Leutershausen erhĂ€lt neue Fenster. Das beschloss der Gemeinderat am Dienstag und folgte damit einer Empfehlung des Auschusses fĂŒr Technik und Umwelt (ATU). Die neuen Fenster werden aus Holz sein und die historische Teilung aufweisen, die es laut Anforderungen des Denkmalschutzes benötigt. Die Kosten fĂŒr die Maßnahme wurde vom beauftragten IngenieurbĂŒro Bernd Kopp auf 90.000 Euro geschĂ€tzt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat ebnet Weg fĂŒr die Instandsetzung der Kanalisation: Kostenpunkt 6 Millionen Euro

„Einwohner werden fĂŒr trockene Keller dankbar sein“

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Die Instandsetzung der Kanalisation in Leutershausen rĂŒckt nĂ€her. Wenn auch ĂŒber einen Umweg. UrsprĂŒnglich war fĂŒr den ersten Bauabschnitt ein gerader Weg von der Ecke Eichendorffstraße/Großsachsener Straße in Richtung Westen unter der B3 entlang bis zum RĂŒckhaltebecken geplant. Aber die GrundstĂŒckseigentĂŒmer insbesondere westlich der B3 spielten nicht mit. Nun geht es entlang öffentlicher Wege. KĂŒrzer – aber trotzdem teuer. [Weiterlesen…]

Kesselaustausch an der Heizungsanlage Karl-Drais-Schule

Kessel jetzt, Konzept spÀter

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Der Brennwertkessel in der Karl-Drais- Schule wird ausgetauscht. Grund fĂŒr die Maßnahme sind Roststellen in den WĂ€rmetauschtaschen. Ihm folgt ein Gasbrennwertkessel mit mehr Leistung. Der soll sich in jedes WĂ€rmekonzept einplanen lassen und auch die Möglichkeit der Erweiterung des NahwĂ€rmekonzepts offen halten. FĂŒr eine Studie hatte die Verwaltung Hans-Joachim Borszik, IngenieurbĂŒro htp in Weinheim, als SachverstĂ€ndigen hinzugezogen. Gemeinderat JĂŒrgen Steinle, GLH, hĂ€tte statt einer Studie lieber ein Konzept gehabt.
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PrÀsentation der Ortskernentwicklung im Gemeinderat

Den Wandel gestalten. Die IdentitÀt bewahren.

Hirschberg, 05. Mai 2014 (red/csk) Was im Februar bereits etliche Hirschberger beschĂ€ftigte, kam nun auch im Gemeinderat zum Tragen: die Ortskernentwicklung. Auf Antrag der Freien WĂ€hler und der CDU wurde das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. In einer PrĂ€sentation referierten Anja Göhringer und Phillip Dechow, beide vom Internationalen Stadtbauatelier Stuttgart, ĂŒber die Möglichkeiten von Entwicklungskonzepten in historischen Ortskernen. [Weiterlesen…]

"Autohintern" und BĂ€ume sorgen fĂŒr Debatte zur ParkflĂ€che Fenchelstraße

„Wir haben gefeilscht wie auf einem Basar“

Hirschberg, 27. MĂ€rz 2014. (red/csk) Die einen gehen, die anderen kommen. Gemeint sind die ParkplĂ€tze in der Gemeinde Hirschberg. Das Betreute Wohnen in der Mozartstraße wird mit Ausnahme von elf verbleibenden alle weiteren der 74 ParkplĂ€tze auf dem dortigen GelĂ€nde schlucken. Diese werden dezentral an der Fenchelstraße und um die Karl-Drais-Schule herum neu entstehen. Ohne Diskussion blieben die PlĂ€ne allerdings nicht. Stein des Anstosses waren: BĂ€ume. [Weiterlesen…]

Die Haushaltsrede der GHL

„Welche SpielrĂ€ume sollen nachfolgende Generationen haben?“

Hirschberg, 20. MĂ€rz 2014. (red/pm) Die GHL hat den Haushalt abgelehnt. BemĂ€ngelt wurde eine Politik, die nicht nachhaltig genug sei: Zu wenig wĂŒrde fĂŒr den Klimaschutz getan, zu wenig fĂŒr die SchĂŒler. Außerdem sei es nicht fair, jetzige Maßnahmen durch die VerĂ€ußerung aller gemeindeeigenen BesitztĂŒmer zu finanzieren. So bliebe kĂŒnftigen Generationen kein Handlungsspielraum mehr. [Weiterlesen…]

Haushaltsplan 2014

Nur geringfĂŒgige Änderungen zum Entwurf

Hirschberg, 13. Februar 2014. (red/ms) Bereits in der Gemeinderatsitzung im vergangenen Dezember wurde der Entwurf fĂŒr den Haushalt 2014 vorgelegt. GegenĂŒber diesem Entwurf wurden nun nur noch geringfĂŒgige AbĂ€nderungen vorgenommen. Vor allem fĂŒr Straßensanierungen wurden im Vergleich zum vorherigen Ansatz noch deutlich mehr Mittel  einkalkuliert. Jetzt betrĂ€gt die Summe, die fĂŒr diese Maßnahmen bereitgestellt werden knapp 450.000 Euro. Außerdem wurde noch ĂŒber AntrĂ€ge der Fraktionen abgestimmt – die meisten wurden abgelehnt: Es soll gespart werden, wo es möglich ist.  [Weiterlesen…]

Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt stimmt Bauantrag zu

Neubauten in der Badener Straße 8 erhalten Satteldach

Hirschberg, 15. Januar 2014. (red/cs) In seiner gestrigen Sitzung beschloss der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt den Antrag fĂŒr den Bau eines BĂŒrogebĂ€udes mit sich anschließender Produktionshalle. Der Komplex wird auf dem GrundstĂŒck Badener Straße 8 in Leutershausen entstehen. Auch der Befreiung vom Bebauungsplan hinsichtlich der im Bauantrag geplanten Satteldachform wurde seitens des Ausschusses zugestimmt. [Weiterlesen…]

Hirschberger InformationsbroschĂŒre soll auf den BĂŒrgerentscheid zur Gemeinschaftsschule vorbereiten

Entwicklung oder Abwicklung? Das ist hier die Frage

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Das Titelblatt der InformationsbroschĂŒre. Aufmerksam lesen und Meinung bilden!

 

Hirschberg, 22. August 2013. (red/aw) Die Gemeinde hat in der vergangenen Woche die InformationsbroschĂŒre (hier herunterladen) zum BĂŒrgerentscheid am 22. September herausgegeben und so ihren Teil zur öffentlichen Meinungsbildung erst einmal pflichtgemĂ€ĂŸ erfĂŒllt. Jetzt sind Sie dran! Treffen Sie eine Entscheidung. Sie sind noch unentschlossen? Kein Wunder, denn seit Monaten werden die Vor- und Nachteile einer Gemeinschaftsschule  auseinander genommen, diskutiert und Umsetzungsmöglichkeiten abgewĂ€gt. Wie BĂŒrgermeister Manuel Just in seinem Vorwort der BroschĂŒre selbst schreibt, ist diese „sehr umfangreich“. Doch die Zeit bis zum Wahltag lĂ€uft. Wir haben Ihnen daher die Fakten und die einzelnen Stellungnahmen der BefĂŒrworter und Gegner einmal zusammengefasst.  [Weiterlesen…]

Langfristig die beste Lösung fĂŒr den barrierefreien Wohnraum

Seniorenwohnungen erhalten Stahlbalkone

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die barrierefreien WohnrĂ€ume im Haagackerweg 5 in Großsachsen wurden bei ihrem Bau im Jahr 1988 mit Holzbalkonen versehen. Der Allgemeinzustand dieser Balkone hat sich, trotz Ausbesserungsarbeiten in der Vergangenheit, ĂŒber die Jahre so verschlechtert, dass eine umfangreiche Sanierung oder aber Erneuerung unausweichlich ist. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Dienstagabend daher die Erneuerung durch Stahlbalkone. Auch, wenn dieses Vorhaben deutlich teuerer ist als ursprĂŒnglich vermutet. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Abbruch und Ausschreibung der Arbeiten

Ehemalige BauhofgebÀude werden abgerissen

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Bald kommt die Abrissbirne! Das BauhofgebĂ€ude gegenĂŒber des Hirschberger Rathauses soll nĂ€chstes Jahr abgerissen werden.

 

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die baufĂ€lligen GebĂ€ude des Bauhofes in der Fenchelstraße und in der Großsachsener Straße werden abgerissen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend. Auch, wenn die Abrissarbeiten teuer werden und die weitere Nutzung der GrundstĂŒcke noch offen ist, sollen die Arbeiten nun ausgeschrieben werden. Ginge es nach der Verwaltung wolle man das GebĂ€ude in der Fenchelstraße noch in diesem Jahr abreißen und die Kosten dafĂŒr im Haushaltsjahr 2013 abrechnen. Das Bauhof-GebĂ€ude in der Großsachsener Straße folgt im Haushaltsjahr 2014. [Weiterlesen…]

Nur die GLH hatte EinwÀnde und stimmte dem Beschluss nicht zu

Neufassung der Wasserversorgungssatzung beschlossen

Hirschberg, 20. MĂ€rz 2013. (red/aw) Der Gemeinderat hat bereits zum wiederholten Male ĂŒber eine Neufassung der Wasserversorgungssatzung beraten. Dem darauf folgenden Beschlussantrag wurde mehrheitlich zugestimmt. Nur die GrĂŒne Liste Hirschberg (GLH) hatte EinwĂ€nde. Besonders die Formulierung der zukĂŒnftigen Wasserversorgung durch Dritte machte der GLH „Probleme“. Einen Antrag auf Änderung lehnte die Mehrheit des Gemeinderats allerdings ab.

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Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt entscheidet ĂŒber BeschlussvorschlĂ€ge

Große Einigkeit ĂŒber Bauvorhaben in Hirschberg

Hirschberg, 13. MĂ€rz 2013. (red/ms/aw) Der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt hat in seiner Sitzung am 12. MĂ€rz gleich mehrere Bauvorhaben genehmigt. Darunter  zwei Maßnahmen in Leutershausen und drei in Großsachsen. Die BeschlĂŒsse ergingen allesamt einstimmig, wenn auch nicht immer ohne Kritik und Forderungen. [Weiterlesen…]

Trotz noch nicht ganz abgeschlossener Bauarbeiten kann die Krippe geplant eröffnen

Kinderkrippe in der Karlsruher-Straße: „Es kann losgehen“

Hirschberg, 28. Februar 2013. (red/aw) In Sachen Kinderbetreuung hat die Gemeinde Hirschberg in den vergangenen Monaten einiges in Bewegung gesetzt. Um die gesetzlichen Vorgaben des Betreuungsangebotes einhalten zu können, wurde unter anderem eine neue Kinderkrippe in der Karlsruher Straße 8, in Leutershausen errichtet. Der Neubau wurde innerhalb von fĂŒnf Monaten realisiert. Am Montag kommen die ersten Kinder. Auch, wenn noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind. [Weiterlesen…]

Diskussion um Breitgassenbebauung gibt Beteiligten Gelegenheit zum Nachdenken

GrĂŒne Liste legt Leitlinien der innerörtlichen Bebauung vor

Hirschberg, 04. Oktober 2012. (red/pm) Die Entscheidung zur Bebauung des Areals Drittelsgasse/Breitgasse 41 ist am 26. September im Gemeinderat wie erwartet gefallen. Die GLH hielt und hĂ€lt die nun getroffene Entscheidung des Gemeinderates fĂŒr falsch, respektiert aber selbstverstĂ€ndlich die Meinung der Mehrheit im Gremium.

Information der GrĂŒnen Liste Hirschberg:

„Nun darf, entsprechend der vorgeschlagenen Planung des VorhabentrĂ€gers, der Heddesheimer Treugrund, gebaut werden. Schon lange vor der Entscheidung des Gemeinderates hatte Treugrund die dort entstehenden Eigentumswohnungen in einem sensiblen Bereich von Großsachsen als „Wohnpark am Alten Rathaus“ in Zeitungsinseraten und im Internet beworben.

Nun aber gilt es schleunigst den Blick nach Vorne zu richten. Neue BauantrĂ€ge, kleine und große, gute und schlechte, werden so sicher kommen wie der Advent. Die GLH hat daher auf ihrer letzten Mitgliederversammlung ihre „Leitlinien einer Innenverdichtung in den alten Ortsteilen“ verabschiedet. Darin heißt es einleitend: „Das Ortsbild Hirschbergs erfĂ€hrt in den letzten Jahren eine VerĂ€nderung, die in der Bevölkerung nicht immer positiv erlebt wird.“ Kernelemente dieser Leitlinien sind u.a.:

  • Im Falle eines Neubaus sollte zur Erhaltung des historisch gewachsenen Straßenbildes die Position der ursprĂŒnglichen GebĂ€ude an der Straßenfront ĂŒbernommen werden.
  • Die neuen GebĂ€ude sollten sich vom Stil her auf die alte Bausubstanz beziehen: GebĂ€udehöhen bzw. Kubatur, Dachneigung, Materialien, Fassaden-Strukturierung, Farbgestaltung usw.
  • Scheunen sollten nur dann durch gleich hohe GebĂ€ude ersetzt werden, wenn die Ă€ußere Gestaltung (Holzverkleidung, Schlankheit des GebĂ€udes, etc.) die Architektur der frĂŒheren Scheune aufnimmt. RĂŒcksicht auf Maßstab und Material sollte die Planungen leiten.
  • Einige markante Scheunen, die an Blickachsen liegen, sollten erhalten bleiben, auch wenn sie nicht mehr als Scheune genutzt werden. Sie sind ortsbildprĂ€gend und aus historischer Sicht wertvoll. Ein beratender Architekt könnte hier Überzeugungsarbeit leisten, und die Gemeinde den EigentĂŒmern finanziell (z.B. bei einer evtl. notwendigen Renovierung) unter die Arme greifen.
  • Bei der Umwidmung großer GrundstĂŒcke im Ortskern sollte die Bevölkerung einbezogen werden, bevor Festlegungen getroffen werden.
  • Alternative PlĂ€ne mĂŒssen öffentlich zur Diskussion gestellt werden, z.B. in einer BĂŒrgerversammlung.
    3D-Darstellung und Phantomstangen auf dem zu bebauenden GrundstĂŒck veranschaulichen auch fĂŒr Laien die Planungen.
  • Bei großen GrundstĂŒcken ist darauf zu achten, dass GrĂŒnflĂ€chen und GĂ€rten erhalten werden. Zum einen um die DurchlĂŒftung des Ortes und der Ebene zu ermöglichen, zum anderen um den dörflichen Charakter zumindest teilweise zu erhalten.
  • Der Gemeinderat wird aufgefordert eine Erhaltungs- und Gestaltungs- sowie eine GrĂŒnsatzung zu verabschieden und einen unvoreingenommenen Diskurs möglich zu machen.

Eingesessene Hirschberger und junge Familien sind skeptisch

Junge Familien, die sich Hirschberg wegen seines ursprĂŒnglichen dörflichen Charakters und seiner unmittelbaren NĂ€he zur Natur in den letzten Jahren als Wohnort ausgesucht haben, stehen dabei den Eingriffen ins traditionelle Ortsbild ebenso kritisch gegenĂŒber, wie alteingesessene Hirschbergerinnen und Hirschberger. Beide fĂŒrchten zu Recht, dass Hirschberg seine Unverwechselbarkeit verliert und sich in die bauliche Monotonie der unmittelbaren Mannheimer und Heidelberger Peripherie einreiht.

Das Ergebnis der Planungen sind nicht selten Bauwerke, die von vielen BĂŒrgern als Bruch im GefĂŒge des Ortsbildes gesehen werden, sei es von den Ausmaßen der Bebauung, als auch von der Architektur.

Derzeit stehen bereits in beiden Hirschberger Ortsteilen etliche Anwesen leer oder sind schon zum Verkauf angeboten. Aus Sicht der GLH muss darĂŒber beraten werden, wie mit diesen GrundstĂŒcken umgegangen werden soll. Die Hirschberger GrĂŒnen sorgen sich dabei um das Erscheinungsbild Hirschbergs, das Gefahr lĂ€uft beliebig zu werden und seine traditionell-bĂ€uerlich geprĂ€gte IdentitĂ€t aufs Spiel zu setzen.

Die GLH schlĂ€gt daher nach den Erfahrungen beim Baugebiet Drittelsgasse/Breitgasse allen Beteiligten vor, die sich bietende Chance einer gewachsenen Sensibilisierung in der Gemeinde zum Schutz des Ortsbildes zu nutzen. Hirschberg muss Wege finden, sowohl die BedĂŒrfnisse der unmittelbaren Nachbarschaft von Bauprojekten, als auch die WĂŒnsche von Bauherren und Gemeinde anzuerkennen. Die gewachsene Umgebung sollte dabei stets wahrgenommen und deutlich stĂ€rker in den Mittelpunkt gemeinsamer Planungen gerĂŒckt werden als bisher.“

Termin bereits um 19 Uhr

Franziska Brantner kommt nach Hirschberg

Hirschberg, 25. Juni 2012. (red/pm) Die GrĂŒne Liste Hirschberg hat die Europaabgeordnete Dr. Franziska Brantner am Donnerstag in die Alte Turnhalle eingeladen. Der Termin findet schon um 19:00 Uhr und nicht wie angekĂŒndigt erst um 20:00 Uhr statt.

Information der GLH:

„Dr. Franziska Brantner, die junge und erfolgreiche Europaabgeordnete aus der Metropolregion wird amDonnerstag, den 28. Juni, 20.00 Uhr nach Hirschberg in den Anbau der Alten Turnhalle in Großsachsen kommen. Auf Einladung der Hirschberger GrĂŒnen spricht sie ĂŒber Europapolitik und die Folgen der sog. Bankenkrise. Das Thema Ist: HĂ€lt Europa? Was hĂ€lt Europa?

Seit Monaten werden die BĂŒrger in Europa mit Krisennachrichten ĂŒberschĂŒttet. Die Politik in BrĂŒssel und in Berlin muss endlich Antworten auf die drĂ€ngenden Fragen der Menschen geben: Ist bei der griechischen Krise bloßes Sparen die Lösung? Welche Art Wachstum brauchen wir in Europa bzw. in Griechenland? Taugt die gemeinsame WĂ€hrung noch? Was bedeutet der Fiskalpakt fĂŒr Deutschland und Baden-WĂŒrttemberg?

Franziska Brantner wird GrĂŒne Antworten auf diese Fragen geben. Eingeladen sind alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Hirschbergs und der anderen Bergstraßengemeinden mit ihr darĂŒber zu diskutieren. Andere Themen wie EU-Außengrenzen, Menschenrechte und die EU-Außenpolitik können kurz gestreift werden. Franziska Brantner ist nach 3 Jahren erneut zu einer Veranstaltung in Hirschberg.“