Montag, 17. Juni 2019

Vortrag am 17. Juli

„Wagner im Spiegel der Zeit“

Hirschberg, 14. Juli 2014. (red/pm) Am kommenden Donnerstag, den 17. Juli, 20:00 Uhr, hält Karl Heinz Treiber im Bürgersaal des Rathauses in der Großsachsener Straße den Vortrag „Wie viel Wagner ist in Cézanne?“ mit Bild- und Musikbeispielen. Der Eintritt kostet fünf Euro. [Weiterlesen…]

Gemeinderat ebnet Weg für die Instandsetzung der Kanalisation: Kostenpunkt 6 Millionen Euro

„Einwohner werden für trockene Keller dankbar sein“

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Die Instandsetzung der Kanalisation in Leutershausen rückt näher. Wenn auch über einen Umweg. Ursprünglich war für den ersten Bauabschnitt ein gerader Weg von der Ecke Eichendorffstraße/Großsachsener Straße in Richtung Westen unter der B3 entlang bis zum Rückhaltebecken geplant. Aber die Grundstückseigentümer insbesondere westlich der B3 spielten nicht mit. Nun geht es entlang öffentlicher Wege. Kürzer – aber trotzdem teuer. [Weiterlesen…]

Arbeiten voraussichtlich bis Mitte April

Alter Bauhof wird abgerissen

Hirschberg, 04. März 2014. (red/pm) Seit gestern wird in der Großsachsener Straße 15 der ehemalige Lagerplatz des Bauhofs abgebrochen. Der Auftrag an die Firma E.A.T. aus Meckesheim vergeben. [Weiterlesen…]

Neugestaltung abgeschlossen

Großsachsener Straße neu und wieder befahrbar

Hirschberg, 04. März 2014. (red/pm) Die Arbeiten zur Neugestaltung der Großsachsener Straße zwischen Vordergasse und Kapellenweg mit Erneuerung von Kanalisation und Wasserversorgung sind abgeschlossen. Die Straße kann seit vergangenen Mittwoch wieder befahren werden. [Weiterlesen…]

Einbruch in Einfamilienhaus

Terassentür ausgehebelt

Hirschberg, 28. Oktober 2013. (red/pol) Eingebrochen wurde am Samstag in der Zeit zwischen 19:15 und 01:30 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Großsachsener Straße Im Scheibling. Der oder die Täter hebelten zunächst die zum Garten ausgerichtete Terrassentür auf und gelangten so in das Wohnhaus. Dort wurden diverse Behältnisse durchwühlt und Schmuck sowie Bargeld mitgenommen. Danach verließen sie vermutlich durch die Einstiegsstelle wieder den Tatort.

Gemeinderat beschließt Abbruch und Ausschreibung der Arbeiten

Ehemalige Bauhofgebäude werden abgerissen

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Bald kommt die Abrissbirne! Das Bauhofgebäude gegenüber des Hirschberger Rathauses soll nächstes Jahr abgerissen werden.

 

Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/aw) Die baufälligen Gebäude des Bauhofes in der Fenchelstraße und in der Großsachsener Straße werden abgerissen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend. Auch, wenn die Abrissarbeiten teuer werden und die weitere Nutzung der Grundstücke noch offen ist, sollen die Arbeiten nun ausgeschrieben werden. Ginge es nach der Verwaltung wolle man das Gebäude in der Fenchelstraße noch in diesem Jahr abreißen und die Kosten dafür im Haushaltsjahr 2013 abrechnen. Das Bauhof-Gebäude in der Großsachsener Straße folgt im Haushaltsjahr 2014. [Weiterlesen…]

„Musikalische Frühlingsgrüße“

Studentenkonzert der Violinklasse von Prof. Roman Nodel

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Auch dieses Jahr gibt es wieder das Studentenkonzert der Violinklasse von Prof. Roman Nodel. Foto: Gemeinde Hirschberg

Hirschberg, 13. Mai 2013. (red/pm) Am Samstag, dem 18. Mai, findet um 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Hirschberg (Hirschberg-Leutershausen, Großsachsener Str. 14) ein Studentenkonzert der Violinklasse von Prof. Roman Nodel statt. Das Thema ist „Musikalische Frühlingsgrüße“. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung vom 6. Mai 2013

Die Großsachsener Straße wird neu gestaltet

Hirschberg, 07. Mai 2013. (red/sap) Als der Haushaltsplan für 2013 festgelegt wurde, plante der Gemeinderat 200.000 Euro ein, um die Großsachsener Straße neu zu gestalten. Der Streckenabschnitt zwischen der Vordergasse und dem Kapellenweg soll verkehrssicherer werden. Daher hat das Ingenieurbüro Schulz vier Varianten vorgeschlagen, wie man die Straße gestalten kann. [Weiterlesen…]

Alte Lagerfläche des Bauhofs nicht schädlich belastet

Bodengutachten zeigt keinen weiteren Handlungsbedarf

 

Hirschberg, 04. März 2013. (red/aw) Noch ist unklar was mit dem 1.900 Quadratmeter großen Areal gegenüber des Hirschberger Rathauses passiert. Die Ergebnisse aus dem Bodengutachten liegen dem Bürgermeister Manuel Just nun vor und „lassen auf keinen weiteren Handlungsbedarf schließen“.  [Weiterlesen…]

Die Zukunft der frei gewordenen Flächen Bauhof/Bücherei ist noch offen

Parken, Mehrfamilienhäuser, barrierefreies Wohnen

Das Lager des Hirschberger Bauhofs gegenüber dem Rathaus in der Großsachsener Straße. Noch ist unklar, was auf dem Areal in Zukunft stehen wird.

 

Hirschberg, 12. Februar 2012. (red/aw/pro) Nach dem Bau des neuen Hilfeleistungszentrums hat die Gemeinde Hirschberg ein „Luxusproblem“. Was tun mit den frei gewordenen Flächen und Gebäuden? Das ehemalige Bauhofgelände in der Mozartstraße steht zur freien Verfügung. Ebenso wie das Lagerareal gegenüber dem Rathaus in der Großssachsener Straße und das Feuerwehrhaus in Leutershausen. Rund 3.200 Quadratmeter Fläche stehen insgesamt zur Verfügung. Da ist eine gute Planung das A und O. Vor allem, da momentan noch kein Bebauungsplan vorliegt. 

Derzeit sind die Planungen noch in den Kinderschuhen und lange nicht abgeschlossen,

sagt der Bauamtsleiter Rolf Pflästerer. Wenn die Stadtbücherei wie geplant zum Ende des ersten Quartals in das ehemalige Feuerwehrzentrum in die Raiffeisenstraße umzieht, steht einem Abriss von Bauhof und Gemeindebücherei-Gebäude (1.300 Quadratmeter) nichts mehr im Wege. Doch was dann?

Wir prüfen noch, ob das Gelände des Bauhofs und der Bücherei für einen Parkplatz beziehungsweise ein Parkhaus genutzt werden kann.

Parkenmöglichkeiten sind dringend

Denn Parkmöglichkeiten würden dringend benötigt, wenn gegenüber am Getränkemarkt Ost die Parkflächen für ein „Betreutes Wohnheim“ weichen. Die Bauarbeiten könnten Ende 2013 beginnen, sobald entschieden sei, welche Maßnahme die beste und auch kostengünstigste ist. Bürgermeister Manuel Just favorisiert ein Parkdeck. Die Eröffnung der Einrichtung für betreutes Wohnen könnte 2015 realisiert werden.

Da hier allerlei Materialien und Stoffe gelagert wurde, hat die Gemeinde zunächst Bodenuntersuchungen durchführen lassen. So soll bösen Überraschungen vorgebeugt werden.

 

Auch was mit dem Areal gegenüber dem Rathaus in der Großssachsener Straße passiert (1.900 Quadratmeter, davon 600 Quadratmeter Parkplatz), ist derzeit noch unklar. Da der Bauhof das Gelände jahrelang als Lagerfläche genutzt hat, waren zunächst Bodenuntersuchungen vorgenommen worden. Die Ergebnisse des Bodengutachtens liegen mittlerweile vor – Bürgermeister Manuel Just hatte aber bislang noch keine Zeit, sich inhaltlich damit zu beschäftigen, wie er uns auf Anfrage mitteilte:

Was mögliche Interessenten anbelangt, so gab es lose Anfragen bzw. Vorgespräch um eine mögliche Bebauung auszuloten. Da jedoch noch keinerlei Grundsatzbeschluss über eine Bebauung herbeigeführt wurde, wurden diese Gespräche auch nicht intensiviert.

Gemeinderat muss sich entscheiden

Der Gemeinderat solle zunächst für sich zu einer Entscheidung kommen ob das Grundstück bebaut werden soll oder ob es eine andere Verwendungsmöglichkeit hierfür gebe:

Sollte es zu einer Bebauung kommen, so gehen wir heute davon aus, dass ein Bebauungsplan nicht notwendig wird, da sich ein mögliches Vorhaben auch nach § 34 BauGB einfügen könnte. Auch dies gilt es allerdings in den kommenden Wochen belastbar zu prüfen.

Für die Gemeinde ergeben sich hier unter Umständen erhebliche Einnahmemöglichkeiten: Abhängig von der Lage des Grundstücks und seiner Nutzung, also Gewerbe oder Wohnen, lassen sich zwischen 90 Euro (Gewerbe) und 575 Euro (Wohnen) pro Quadratmeter erzielen. Bürgermeister Just weist darauf hin, dass der „Bodenrichtwert“ aber nur bedingt eine Kalkulationsgrundlage liefert:

Teilweise werden in den einzelnen Gebieten selbstverständliche „Preise“ deutlich über und deutlich unter dem Bodenrichtwert gezahlt.

Barrierefreies Wohnen wird benötigt

Der Umzug der Bücherei wird sich verzögern. Ursprünglich war dieser im ersten Quartal geplan, jetzt soll er bis zu den Pfingstferien vollzogen sein:

Was den Umzug der Bücherei angeht, so haben wir erfreulicherweise keinen zeitlichen Druck, da wir keinerlei wirtschaftliche Faktoren bei der Altimmobilie zu berücksichtigen haben (z.B. Miet- oder Pachtzahlungen an einen bisherigen Vermieter oder Verpächter, etc.). Insofern sind wir an einer guten – nicht an einer schnellen Lösung interessiert.

Auch hier ist ein Bau von Wohnhäusern möglich. Eventuell Mehrfamilienhäuser oder auch barrierefreie Wohnungen, denn diese werden verstärkt benötigt. Bereits bei der Eröffnung des Seniorenzentrums am Turm in Großsachsen war die Nachfrage deutlich höher als das geschaffene Angebot. Es herrscht also ein Bedarf an seniorengerechten Wohnräumen.

Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt

Fünf Bauvorhaben für Wohnhäuser in Leutershausen

Hirschberg, 17. Januar 2013. (red/tt/sap) Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) hat allen Anfragen und Anträgen für Bau- und Aufstockungsvorhaben in Leutershausen zugestimmt.

Umbau einer Scheune zu einem Einfamilienhaus in der Großsachsener Straße

Eine Bauvoranfrage wurde am 13. Dezember 2012 beim Bürgermeisteramt für einen Umbau einer Scheune in der Großsachsener Straße 12 in Leutershausen gestellt. Um diese nach Wunsch der Angehörigen in einem Einfamilienhaus umbauen zu können, müssen mehrere baurechtliche Fragen geklärt werden: Die Zustimmung zur Errichtung des geplanten neuen Gebäudes mit zwei Vollgeschossen wird vom dem ATU empfohlen.

Bauliche Details zu Kniestock und Dachneigung werden differenzierter betrachtet. An das Baurechtsamt ergehen Hinweise zur einzuhaltenden Gesamthöhe, die 11,60 nicht überschreiten solle und zur bestehenden Denkmaleigenschaft des Gebäudes.  Auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Grundstück steht bereits ein Einfamilienhaus mit verschiedenen Nebengebäuden.

Zur Diskussion kam es wegen der Giebelmauer der Scheune, die unter Denkmalschutz steht.  Denn an dieser Stelle befinden sich die Reste des ehemaligen Stadttores von Leutershausen.

Das beratende Mitglied Egon Müller (GLH) schlug vor, im Beschlussvorschlag den Denkmalschutz stärker hervorzuheben. Und auch Thomas Herdner (GLH) forderte: „Die Mauer ist aus Denkmalgründen zu erhalten“.

Dies sei an dieser Stelle nicht zu diskutieren, betonte Bürgermeister Just, es handle sich schließlich nur um eine Bauvoranfrage.

Eva-Marie Pfefferle (SPD) zeigte sich zuversichtlich, dass der Bauherr, die Mauer in den Neubau integrieren werde.

Bei einer Enthaltung (Karlheinz Treiber, GLH) und einer Gegenstimme (Thomas Herdner, GLH) gab der ATU sein Einvernehmen zur Bauvoranfrage.

Teilaufstockung eines Wohnhauses im Beinweg

Ein Kenntnisgabeverfahren wurde am 20. Dezember 2012 beim Bürgermeisteramt zur Teilaufstockung eines Wohnhauses im Beinweg 1 in Leutershausen angezeigt. Mit zwei Wohneinheiten und einem Kosmetikstudio soll die Garage neben dem Wohnhaus aufgestockt werden. Die Verwaltung ist der Ansicht, dass die Voraussetzungen für die gewünschten Befreiungen vom Baurecht in Bezug auf Bauweise und -gestaltung möglich sind. Der ATU stimmte der Teilaufstockung einstimmig zu

Neubau eines Einfamilienhauses in der Vordergasse

Ein Bauantrag zum Abbruch eines massiven Gartenhauses und eines Schuppens sowie zum Neubau eines Einfamilienhauses in zweiter Reihe der Vordergasse 5b in Leutershausen wurde am 17. Dezember beim Bürgermeisteramt gestellt. Der Bauvoranfrage war am 02. Oktober 2012 zugestimmt worden. Die Bauweise in zweiter Reihe ist in der näheren Umgebung üblich. Der ATU stimmte auch diesem Bauantrag einstimmig zu.

Einfamilienhaus in der Bahnhofstraße

Ein Bauantrag im vereinfachten Verfahren zur Errichtung eines Einfamilienhauses in der Bahnhofstraße 10 b in Leutershausen wurde am 21. Dezember 2012 gestellt. Das betreffende Grundstück ist in drei Teilstücke unterteilt. Das Ortsbild wird davon nicht beeinträchtigt, so dass eine Prüfung positiv ausfiel. Der Bauvoranfrage warbereits am 11. Januar 2010 zugestimmt worden. Der ATU erteilte erneut einstimmig das Einvernehmen dazu.

Teilaufstockung eines Zweifamilienhauses im Burgweg

Ein Bauantrag zur Teilaufstockung eines Zweifamilienhauses im Burgweg 18 in Leutershausen wurde am 21. Dezember beim Bürgermeisteramt eingebracht. Eine Obergeschosserweiterung wurde bereits 2004 genehmigt. Bei der jetzt neu geplanten Teilaufstockung fällt die Überschreitung der zulässigen Geschossflächenzahl mit 7,5 Prozent gegenüber ursprünglich 12 Prozent wesentlich geringer aus. Insgesamt hat das Bauvorhaben nicht mehr den Umfang der Genehmigung von 2004 und beinhaltet auch nicht mehr die damals genehmigte Befreiung von der zulässigen Traufhöhe. Der ATU erteilte auch diesem Bauantrag einstimmig sein Einvernehmen.

Trauriger Ausgang trotz Großaufgebot an Kräften und zunächst erfolgreicher Suche

77-jährige Dossenheimerin verstirbt im Krankenwagen

Dossenheim/Schriesheim/Hirschberg, 08. Januar 2013. (red/pro) Die 77-jährige Seniorin aus Dossenheim ist im Krankenwagen auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben. Seit gestern Mittag gegen 14:00 Uhr galt die Frau italienischer Abstammung als vermisst. Bereits gestern suchten starke Einsatzkräfte nach der Frau. Seit heute morgen um 09:00 waren über 200 Personen im Einsatz, um die alte Dame zu finden. Das ist auch gelungen – gegen 16:30 Uhr wurde die Frau lebend gefunden. Aber die Strapazen waren offensichtlich zu groß.

Nachdem die Frau gestern Mittag nach 14:00 Uhr als vermisst gemeldet worden ist, hat die Polizei die Suche mit starken Kräften aufgenommen. Die Rentnerin war verschwunden, nachdem sie mit ihrem Hund, einem kleinen weißen „Malteser“, „Gassi“ war und nicht in ihre Wohnung in der Dossenheimer Uhlandstraße zurückkehrte. Der Ehemann verständigte die Polizei. Am Abend wurden Mantrailer-Hunde und auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt, der rund vier Stunden lang über Schriesheim und Hirschberg schwebte, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass die Frau sich dort aufhalten könnte. Am Abend hatte man den Hund der Frau in Hirschberg Leutershausen aufgefunden. Gegen 23 Uhr wurde die Suche abgebrochen, weil keine Spur von ihr zu finden war.

Heute Vormittag wurde die Suche ab etwa 09:00 Uhr in Hirschberg-Leutershausen fortgesetzt. Zunächst mit rund 50 Einsatzkräften, die vom Hirschberger Rathaus in der Großsachsener Straße aus die weitere Suche starteten. Sechs Mantrailer-Hunder kamen zum Einsatz, konnten immer wieder die Witterung aufnehmen, verloren sie aber auch immer wieder. Die Familie der Frau beteiligte sich an der Suche, die Söhne verteilen Zettel mit der Personenbeschreibung und einem Foto der Mutter: Ca. 160 cm groß, schlank, kurze braungefärbte Haare (Haaransatz grau). Schwarz gekleidet, weiße Hausschuhe. Brille, Goldkette, Goldohrringe.

Nach und nach wurden die Kräfte über 200 Personen verstärkt, denn die Zeit drängte. Die Temperaturen waren zwar vergleichsweise mild, aber die Rentnerin nur mit normaler Körperkleidung und Hausschuhen „unterwegs“. Die Polizei hatte Hinweise, dass die alte Frau dement sein könnte. Zudem war sie auf Medikamente angewiesen und nun bereits fast 24 Stunden über die Nacht ohne Verpflegung außer Haus.

Ein Jäger gab der Polizei am Nachmittag den entscheidenden Hinweis. Er hatte eine einzelne Person aus der Ferne bemerkt und gegen 16 Uhr diese Beobachtung der Polizei mitgeteilt. Die Einsatzkräfte konzentrierten die Suche oberhalb der Ortsbebauung auf das Gebiet am „verlängerten Burgweg“ und fanden die vollkommen erschöpfte Frau in dem steilen und unwegsamen Gelände „noch“ lebend in schlechter Verfassung. Sie wurde umgehend notärztlich versorgt, konnte aber zunächst nicht transportiert werden, weil die normalen Einsatzfahrzeuge die unwegsame Stelle nicht erreichen konnten. Schließlich konnte man mit einem geländegängigen Fahrzeug die Frau vom Fundort zu einem Krankenwagen transportieren. Auf dem Weg ins Krankenhaus ist die Rentnerin dann trotz intensiver medizinischer Versorgung leider verstorben.

Die Polizei hatte Beamte der Bereitschaftspolizeien aus Bruchsal, aus Böblingen und Lahr im Einsatz sowie von den „Einsatzzügen“ (BAO Einsatz) Mannheim und Heidelberg, aber auch alle verfügbaren Beamten aus dem Regeldienst, die von einem Polizeihubschrauber aus der Luft unterstützt werden.

An der großflächigen Suche beteiligen sich auch 50 Mann des DRK und des THW mit bislang insgesamt 21 Mantrailer- und Flächensuchhunden. Weitere Mantrailer-Hunde von der Landespolizei Rheinland-Pfalz waren angefordert. Die Suchmannschaften deckten das gesamte nördliche Gebiet von Hirschberg-Leutershausen bis nach Weinheim ab.

Probleme mit dem Abfluss noch nicht behoben

Büro des Bürgerdienstes bleibt vorerst geschlossen

Hirschberg/Großssachsen, 18. Dezember 2012. (red/aw) Die Räume des Bürgerdienstes bleiben vorerst geschlossen. Probleme mit Abflussrohren sorgen für einen „unzumutbaren Geruch“. Alle Dienstleistungen des Bürgerbüros werden solange in das Hirschberger Rathause ausgelagert.

Probleme mit den Abflussrohren führen zu einem nicht erträglichen Raumklima. Es rieche, wie auf einem „Bahnhofsklo“ heißt es aus dem Rathaus. Ein Zustand, der weder den Bediensteten noch den Bürgerinnen und Bürgern zugemutet werden kann.  Daher müssen die Räumlichkeiten des Bürgerdienstes in der Breitgasse 5a bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Das Büro war bereits vor einigen Wochen geschlossen worden, um die Probleme zu beheben. Anscheinend mit wenig Erfolg. Nachdem die Räumlichkeiten am Freitag, den 07. und Montag, den 10. Dezember kurzzeitig wieder geöffnet waren, musste der Hirschberger Bürgerdienst nun das Büro wieder schließen. Jetzt wird nachgebessert.

Wie lange die Arbeiten an den Abflussrohren dauern, ist derzeit noch nicht abzusehen. Auf Nachfrage des Hirschbergblogs bestätigte das Rathaus lediglich, dass diese bis ins neue Jahr andauern werden.

Die Dienstleistungen des Bürgerdienstes können in der Zwischenzeit trotzdem in Anspruch genommen werden. Die zuständigen Mitarbeiter agieren, auch zwischen Weihnachten und Neujahr, solange aus den Räumen des Rathauses in der Großssachsener Straße 14.