Dienstag, 21. Mai 2019

Zwei neue Gruppen im Waldkindergarten

Kinderbetreuung wird ausgebaut

Hirschberg, 01. Oktober 2014. (red/ms) Um dem Bedarf gerecht zu werden, werden im kommendem Kindergartenjahr zwei zusätzliche Betreuungsgruppen benötigt. Verwaltung und Gemeinderat prüften verschiedene Alternativen und kamen zu dem Entschluss einen Waldkindergarten zu errichten: Hier sollen Kinder naturnah erzogen werden. Die Trägerschaft wird voraussichtlich die Arbeiterwohlfahrt AWO übernehmen. Mit Baukosten von etwa 130.000 Euro entschied sich der Gemeinderat für die mit deutlichem Abstand billigste Variante.  [Weiterlesen…]

Grundschule Großsachsen erhält Anbau

Mehr Raum für Schüler und Lehrer

Hirschberg, 02. August 2014. (red/csk) „Die Situation ist nicht länger haltbar“, sagte Bürgermeister Manuel Just deutlich. Gemeint sind die beengten Räume in der Großsachsener Grundschule insbesondere durch die weiter steigenden Zahlen der Ganztagsbetreuung sowie der sich in den letzten Jahren etablierten Inklusion. Auch die Lehrer brauchen mehr Raum für Vorbereitung und Beratungsgespräche. Der Gemeinderat ebnete dafür jetzt den Weg: Die Schule erhält Anbauten in nördlicher und östlicher Richtung. [Weiterlesen…]

21. bis 27. Oktober 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 21. bis 27. Oktober 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”. [Weiterlesen…]

Hirschberg stockt EDV-Inventar auf

Neue Technik für Grundschule und Rathaus

Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/ae) Bald läuft der Leasingvertrag der EDV-Anlage im Rathaus aus. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird die Hardware zukünftig nicht mehr geleast, sondern gekauft. Da die Technik der Grundschule Großsachsen ebenfalls mittlerweile veraltet ist, soll auch sie neue Hard- und Software für rund 27.000 Euro bekommen. [Weiterlesen…]

15. bis 21. April 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 15. bis 21. April 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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18. bis 24. März 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 18. bis 24.März 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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Jahresrückblick und Jahresplanung 2013

Vorstandssitzung bei den Freien Wählern

Hirschberg, 31. Oktober 2012. (red/pm) In einer gut besuchten Vorstandssitzung am 25.10.2012 befassten sich die Freien Wähler Hirschberg mit durchgeführten und künftigen Veranstaltungen, mit den Ereignissen im Gemeinderat und mit der Jahresplanung für 2013. Die Lärmentwicklung in der Heddesheimer Straße nahm daneben einen breiten Raum ein.

Information der Freien Wähler Hirschberg:

„Alexander May – 1. Vorsitzender – ging nach der Begrüßung der erschienen Vorstandsmitglieder auf die Veranstaltung „Neuer Wein und Zwiebelkuchen“ ein. Die Besucherresonanz sei sehr gut gewesen, auf diesem Weg könne fortgefahren werden. Ein Highlight war nach May der Vortrag von Landrat Stefan Dallinger. Auch hier war eine hohe Besucherzahl zu verzeichnen. Die erhaltenen Informationen seien sehr interessant gewesen. Beispielsweise nannte May die Erläuterungen zu der Ampelsituation in beiden Ortsteilen, daneben sei die Darlegung der von der Landesregierung vorgegebenen Vorgehensweise bei Windkraftanlagen aufschlussreich gewesen. May erwähnte auch die gelungene Übergabe von 4 restaurierten Bänken an die Gemeinde. Die an der Grundschule Großsachsen – gegenüber dem Spielplatz – aufgestellte Bank werde sehr gut genutzt, es sei zu überlegen, dort eine weitere Bank anzubieten.

Fraktionssprecher Peter Johe erläuterte bei seinem Bericht aus dem Gemeinderat das Änderungsbebauungsplanverfahren für das ehem. Feuerwehrhaus Großsachsen. Bekanntlich soll dort ein Ärztehaus installiert werden. Trotz vorgesehener Aufstockung bleibe es baurechtlich ein dreigeschossiges Gebäude, die Grundflächenzahl bleibe unverändert, die Geschossflächenzahl liege bei 1,2.

Das Hauptproblem sei der künftige ruhende Verkehr. Im Zusammenhang mit der Tiefgarage des Seniorenzentrums, der Nutzung der Tabakverwiegehalle und der Ampelschaltung wolle die Verwaltung eine zufrieden stellende Lösung ausarbeiten. Neben der Nutzung des Gebäudes als Ärztezentrum soll eine Apotheke untergebracht werden. – Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung des Baugebiets Sterzwinkel habe ein sehr gutes Ergebnis gebracht. Es sei für 700 Personen konzipiert, im Juli 2012 seien 40 Baugesuche eingereicht gewesen. Der Gutachter empfehle, rd. 170.000 € pro Jahr für die Folgekosten des Gebiets zu reservieren.

Auf der Einnahmeseite sehe allein das Kommunale Finanzausgleichsgesetz 1000 € pro Einwohner als Zuschuss an die Gemeinde vor. Schon bei einer angenommenen Belegung mit 420 Einwohnern würden dadurch der Gemeinde 420.000 € pro Jahr zufließen. Von den gemeindeeigenen Bauplätzen sei die Hälfte bereits verkauft, der Erlös belaufe sich auf 2,8 Mio €. Bei den Infrastruktureinrichtungen der Gemeinde sei eine Erweiterung durch den Sterzwinkel nicht erforderlich.

Bebauungsplanverfahren Breitgasse/Drittelsgasse

Johe behandelte nochmals kurz das Bebauungsplanverfahren Breitgasse/Drittelsgasse und äußerte erneut Unverständnis über das Verhalten der Einwender. Der Bauherr habe sich in seinen Vorstellungen an die geltende Baunutzungsverordnung (von der grünroten Landesregierung nicht geändertes Landesrecht) gehalten, der als schützenswert genannte Gewölbekeller sei von der Denkmalbehörde als solcher nicht eingestuft worden und die Frischluftschneise werde durch das Vorhaben nur unwesentlich beeinträchtigt, der Einfluss der Neubauten werde nur im engsten Umkreis wirksam.

Die geplanten Gebäude fügten sich gut in die Umgebungsbebauung ein. Johe kritisierte abschließend die Grüne Liste, sie wehre sich gegen Neubaugebiete im Außenbereich, eine Innenverdichtung wolle sie jedoch auch dann nicht, wenn Bauherren sich an rechtliche Vorgaben hielten. – Die Aufstockung des Kindergartens Großsachsen(Evang. Kirchengemeinde) werde den notwendigen weiteren Bedarf abdecken. Er sei entstanden durch eine Zunahme der Ganztagsgruppen und durch neue Vorschriften(Raummehrbedarf). Die Kosten für die 2013 durchzuführende Maßnahme beliefen sich auf 680.000 €, die politische Gemeinde übernehme davon 90 %. In diesem Zusammenhang wurde vom Gremium nochmals bekräftigt, dass für den Bauernkindergarten bei der Entscheidung kein Bedarf bestanden habe und nach wie vor nicht bestehe.

Das in Umrissen bestehende Jahresprogramm 2013 wurde von Volker Ehret vorgestellt. Es sind – wie in den vergangenen Jahren auch – 4 Vorstandssitzungen, eine Mitgliederversammlung, das Heringsessen am Aschermittwoch, die Teilnahme an der Versammlung des Landesverbandes in Baden-Baden und an den Ferienspielen der Gemeinde, die Veranstaltung „Neuer Wein und Zwiebelkuchen“ auf dem Obsthof Volk und das Martinsgansessen vorgesehen. Daneben wird in Vorbereitung der im Herbst 2013 stattfindenden Bundestagswahl eine Podiumsdiskussion mit Kandidaten eingeplant. Außerdem stehen verschiedene weitere Infoveranstaltungen auf der Agenda, Einzelheiten hierzu werden rechtzeitig bei der jeweiligen Einladung bekannt gegeben.

Die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung am 22.11.2012 wurde schnell verabschiedet. Die Versammlung wird die notwendigen Berichte und Regularien zum Inhalt haben, Neuwahlen stehen nicht an. Auch das Jahresprogramm 2013 wird vorgestellt werden.

Auch in dieser Vorstandssitzung wurde die Lärmentwicklung in der Heddesheimer Straße behandelt. Die Lärmbelastung für die Anwohner sei nach wie vor aktuell, wurde aus dem Gremium vorgetragen. Der von BM Just vorgeschlagene Weg(Gespräche mit den Vereinen und dem Jugendzentrum sowie weitere Maßnahmen) sei fortzuführen. Da sich das Problem zum Dauerbrenner entwickle, seien Ruhestörungen und Sachbeschädigungen auf jeden Fall bei der Polizei anzuzeigen und auf dem Rathaus zu melden. Bei entsprechender Häufung der Fälle werde die Polizei sicher aktiv werden. – Veranlasst durch die Einbrüche im Rathaus und im Sportzentrum wurde unter Verschiedenes angeregt, die öffentlichen Einrichtungen mit entsprechenden Sicherungen zu versehen. Es werde dabei auch an das neue Hilfeleistungszentrum gedacht.

Aus der Mitte des Gremiums wurde erneut die Frage gestellt, ob die Galgenstraße von Anliegern und die Zufahrten zu den Bauernläden in Großsachsen und Leutershausen von Kunden aufgrund der bestehenden Beschilderung mit dem PKW befahren werden dürfen. Eine Klärung soll mit der Verwaltung herbeigeführt werden. Abschließend wurden zwei Aufnahmeanträge einstimmig genehmigt. Alexander May dankte für die rege Teilnahme an der Sitzung.“

Am 14. Oktober 2012

2. Hirschberger Seniorentag

Hirschberg, 08. Oktober 2012. (red/pm) Nach dem 1. Hirschberger Seniorentag 2009 im Ortsteil Leutershausen findet dieses Jahr der 2. Hirschberger Seniorentag mit vielen Hirschberger Vereinen, Verbänden bzw. Organisationen, die in der Seniorenarbeit tätig sind, im Ortsteil Großsachsen statt. Ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, verschiedenen Ständen und natürlich auch mit Verpflegung und Getränke wird den Interessierten angeboten. .

Information des Familienbüros Hirschberg:

„Am Sonntag, den 14. Oktober, von 14:00 bis 18:00 Uhr, findet der 2. Hirschberger Seniorentag in der Grundschule Großsachsen, Pestalozzistr. 16, statt.

Nach der Begrüßung um 14:00 Uhr durch Bürgermeister Manuel Just gibt es im Foyer von 14:15 bis 15:00 Uhr einen Vortrag zu „Demografische Entwicklung am Beispiel Hirschberg“. Referent ist Herr Becker von der Evangelischen Heimstiftung. Von 15:00 bis 15:15 Uhr singt der Schulchor und die 4. Klassen der Grundschule Großsachsen. Von 15:15 bis 16:45 Uhr gibt es dezentrale Angebote von Vereinen, Verbänden bzw. Organisationen mit Seniorenarbeit.

Der Referent Herr Gerstner, 2. Vorsitzender Stadtseniorenrat Weinheim, hält von 15:30 bis 16:00 Uhr in einem Klassenzimmer einen Vortrag zu dem Thema „Demenz“. Von 16:00 bis 16:30 Uhr spricht Rechtsanwalt Daniel P. Schwöbel von der Kanzlei Junginger & Schwöbel in einem Klassenzimmer über „Erbrecht: Vielfalt der Testamentgestaltung“.

Bürgermeister Manuel Just referiert von 16:45 bis 17:30 Uhr im Foyer zu „Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für unsere örtliche Gemeinschaft in Hirschberg“.

Neben den oben genannten Vorträgen werden auch wieder folgende Hirschberger Vereine, Verbände bzw. Organisationen, die Seniorenarbeit leisten, mit Ständen und Fachleuten für Fragen zur Verfügung stehen:

AWO Großsachsen und AWO Leutershausen
VdK Großsachsen und VdK Leutershausen
DRK Hirschberg
Bad. Blinden- und Sehbehindertenverein mit Firma Optelec
Mobile Wohnberatung Herr Eising
Ev. Heimstiftung
Familienbüro Hirschberg

Für Verpflegung und Getränke sorgt das DRK Hirschberg.

Fahrservice für gehbehinderte Senioren bzw. Seniorinnen

Wer am Seniorentag zur Grundschule Großsachsen gebracht werden möchte, meldet sich bitte bis Freitag, den 12 Oktober 2012, 12:00 Uhr beim Familienbüro Hirschberg (Tel.: 06201/598 24). Rückfahrten kann man am Sonntag direkt vor Ort beim Stand des Familienbüros klären.

Flohmarkt für Hilfsmittel bzw. Artikel für Senioren

Beim 2. Hirschberger Seniorentag gibt es die Möglichkeit Hilfsmittel bzw. Artikel für Senioren, z.B. Rollator, Lupe etc. beim Flohmarkt zum Verkauf anzubieten. Bitte bringen Sie keine Verkaufssachen mit, sondern füllen Sie das Formular aus und bringen dies mit zum Seniorentag oder geben es bis zum 11. Oktober im Rathaus, Familienbüro, Großsachsener Str. 14, 69493 Hirschberg ab. Alle mitgebrachten bzw. abgegebenen Formulare werden vor Ort ausgehängt. Interessenten können sich dann bei Ihnen melden.“

Ausweitung des Betreuungsangebots an Hirschberger Schulen

„Das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss“ – aber ein guter Anfang

Hirschberg, 28. Juni 2012. (red/sap) Hirschberger Gemeinderat beschließt einstimmig die Ausweitung des Betreuungsangebotes an Großsachsener Grundschule und an der Karl-Drais-Schule in Leutershausen. Die Probephase soll zunächst ein Schuljahr dauern.

Von Sabine Prothmann

Der Bedarf und Wunsch von Eltern nach Betreuung ihrer Kinder nimmt auch im Grundschulbereich zu. An der Grundschule in Großsachsen steigt die Anzahl der betreuten Kinder in der Kernzeit und auch Eltern äußerten Wünsche zu einer Ausweitung der Betreuungszeit.

Die Quantifizierung des Bedarfs ist schwierig nachzuweisen, so dass die Verwaltung nach Gesprächen mit der Schulleitung vorschlägt, als ersten Schritt eine Erhöhung des Betreuungsangebots an beiden Schulen zunächst für das kommende Schuljahr anzubieten.

Die Betreuung soll täglich in der Grundschule Großsachsen um eine Stunde, also bis 15:00 Uhr, und in der Karl-Drais-Schule in Leutershausen um anderthalb Stunden, also bis 17:00 Uhr verlängert werden.

Die Gruppen kommen jedoch erst ab einer Mindestzahl von fünf Kindern zustande und die zusätzlichen Betreuungszeiten müssen für das komplette Schuljahr gebucht werden.

„Das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss“, sagte Bürgermeister Manuel Just. Man müsse dies im Laufe des nächsten Schujahres überprüfen.

Die Fraktionen begrüßten einstimmig den Vorschlag. „Dies ist eine gute Lösung fürs nächste Schuljahr“, meinte Monika Maul-Vogt (GLH).

Dr. Horst Metzler (SPD) sagte: „Die ist ein richtiger und wichtiger Schritt“.

Die Nachmittagsbetreuung an der Karl-Drais-Schule kann nur komplett für vier Tage – Montag bis Donnerstag – gebucht werden. Zusätzlich kann der Freitag noch dazu gewählt werden.

Die Nachmittagsbetreuung in Leutershausen ist für Familien mit einem Bruttoeinkommen unter 1278 Euro frei. Ab da sind die Beiträge einkommensabhängig gestaffelt. Ab einem Bruttoeinkommen von über 3323 Euro kostet die Betreuung zusätzlich 31 Euro pro Monat für die Tage Montag bis Donnerstag und noch mal 8 Euro für den Freitag.

In der Grundschule Großsachsen kann man sich für eine Betreuung an drei oder an fünf Tage pro Woche bis 15:00 Uhr entscheiden. Je nach Bruttoeinkommen zahlen die Eltern für die zusätzliche Stunde an fünf Tagen zwischen 0 und 13 Euro und für die drei Tage zwischen 0 und 8 Euro.

Das ausgeweitete Betreuungsangebot wurden mit den beiden Schulen abgestimmt.

Zudem sah die Verwaltung eine Hausaufgabenbetreuung für die Großsachsner Grundschule vor.

Die entspräche jedoch, laut Rückmeldung der Großsachsener Schulkonferenz nicht den Wünschen der Eltern und der Schulleitung.

Man wünsche lediglich eine Hausaufgabenaufsicht und keine Betreuung durch pädagogisches Fachpersonal.

Bürgermeister Just konnte dies nicht ganz nachvollziehen und sagte: „Man kann den Hund nicht zum Jagen tragen.“

Singen für Kinderrechte

200 Kinder in einem Musical

Beim Kindermusical machen sich die Darsteller Gedanken über die Rechte der Kinder.

 

Hirschberg, 25. Mai 2012. (red/cr) Rund 650 Zuschauer kamen an den beiden Spieltagen in die Karl-Drais-Schule, um sich das Musical der Grundschulklassen zum Thema Kinderrechte anzuschauen. Ein toller Erfolg für die Kinder.

Von Christian Ruser

Schon bei der Anmoderation nehmen die Kinder Konrektor Robert Rodenberg das Mikro aus der Hand.

Die Aula der Karl-Drais-Schule ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Auf den Treppen und auf der Galerie haben sich Eltern ihre Fotos in Position gebracht.

Das Musical, auf das sich die Zuschauer freuen können haben die Schüler der Grundschulen in Leutershausen und Großsachsen seit Monaten einstudiert. Während die Chöre oft jede Woche eine schulinterne Probe hatten, kamen sie nur drei Mal zu einer Gesamtprobe in die Karls-Drais-Schule. Erst bei der Generalprobe wurden die Schüler von der achtköpfigen Jazzcombo begleitet.

Auch Kinder haben Rechte

Das Musical erzählt die Geschichte der drei Freundinnen Sarah, Grace und Hanna. Sarah hat oft Streit mit ihrer Mutter und fragt sich oft, was sie machen kann, um ihre Wünsch durchzusetzen. Gerne hätte sie so einen coolen Opa wie Grace. Doch schnell muss sie merken, dass Halbwaise Grace ihren Opa zwar gern hat, aber ihren toten Vater und ihre im Krankenhaus liegende Mutter sehr vermisst.

Sarah, Grace und Hanna (v.r.) spielen bei Opa Simon (hinten) mit drei junge Kätzchen.

Sarah merkt, dass es ihr eigentlich mit ihrer Mutter nicht so schlecht geht. In Alltagssituationen denkt sie darüber nach, dass es Kinder gibt, denen Grundversorgung wie Kleidung, Nahrung und Obdach fehlen.

Die drei Freundinnen beschließen sich aktiv einzusetzen und in ihrem Umfeld über Kinderrechte zu sprechen. Diese sind 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden.

Eine unglaubliche Leistung

Dirigentin Henriette Götz hat es geschafft. Die gesamte Vorstellung hat sie die acht Musiker, und gut zweihundert Kinder im Griff. Das sie selbst viel Spaß daran hat. Bei jedem Lied singt und Tanzt sie mit.

Henriette Götz ist stolz auf die Kinder.

Auch das Ergebnis ist für eine Schulveranstaltung auf sehr hohem Niveau. Bei zwölf Liedern singt der Chor mit und vor allem die Hauptdarstellerinnen Romy Ullmann (Sarah), Lilly David (Hanna) und Rebekka Brunn (Grace) spielen überzeugend, textsicher  und singen ungehemmt vor Publikum.

Die Leistung honoriert das Publikum nach jedem Lied mit Applaus. Besonders wenn die Kinder sehr erwachsen über sich selbst reflektieren, beispielsweise wenn Sarah eingesteht selbst sehr „impulsiv“ zu sein, lacht das Publikum.

Das Musical hat an den beiden Spieltagen etwa 650 Zuschauer angezogen. Dass sie alle gut unterhalten gefühlt haben, wird nach dem Stück deutlich. Bei einem warmen Frühsommerabend wird im Schulhof noch getrunken, geplaudert und die Ausstellung über Kinderrechte betrachtet. Denn nicht nur im Stück sind den Schülern Kinderrechte wichtig.

Einen Teil der Einnahmen werden sie an Hilfsorganisationen spenden.  Auch wollen sie sich bei Unicef als Juniorbotschafter bewerben.

Glücklich nach erfolgreicher Darstellung, genießen die Kinder ihren Beifall.

Am 23. und 24. Mai in der Karl-Drais-Schule

Kindermusical-Projekt: „Jedes Kind hat eine Stimme“

Hirschberg, 22. Mai 2012. (red/pm) Aufführung eines Kindermusicals in der Karl-Drais-Schule am 23. und 24. Mai 2012.

Information der Karl-Drais-Schule:

„Am Mittwoch, 23. Mai, und Donnerstag, 24. Mai, lädt die Karl-Drais-Schule zu den Aufführungen des Kindermusicals „Echte Kinderrechte“ der 3. und 4. Klassen der Karl-Drais-Schule, der Grundschule Großsachsen und desevangelischen Kinderchors „Die Ohrwürmer“ ein.

Beide Aufführungen finden jeweils um 19:00 Uhr in der Aula der Karl-Drais-Schule (Hirschberg) statt.

Ab 18 Uhr können sich alle Interessierten bei einem Sektempfang in einer parallel stattfindenden Ausstellung
über Kinderrechte informieren.

Der Erlös wird an ein Kinderprojekt gespendet.“

Info: Eintrittskarten zum Preis von 8 Euro/Erwachsene und 5 Euro/Schüler+Studenten gibt es bei Schreibwaren Schuhmann (Gro), Raumausstattung Bock (Leu) und im Sekretariat der Karl-Drais-Schule (Mo-Fr 8:30 – 11:00 Uhr).

Platzgestaltung Seniorenzentrum, Mülleimerbeauftragter – Entschlüsse des Gemeinderats


Hirschberg, 2. Oktober 2011. (red) Neben der Erhöhung des Hebesatzes der Gewerbesteuer – wir berichteten – standen noch weitere Themen auf der Tagesordnung des Hirschberger Gemeinderates am 27. September 2011.

Nach den Vorschriften des Kommunalabgabegesetzes (KAG) sind bei kostenrechnenden Einrichtungen, wie zum Beispiel der Abwasserbeseitigung (TOP 3 der vergangenen Gemeinderatssitzung), „Kostenüberdeckungen“, die sich am Ende eines Bemessungszeitraumes ergeben, zwingend innerhalb der folgenden fünf Jahre auszugleichen. „Kostenunterdeckungen“ können im selben Zeitraum ausgeglichen werden.

Einstimmig entschied der Hirschberger Gemeinderat die Überdeckungen des Jahres 2010 in Höhe von insgesamt 93.411 Euro auf die restliche Unterdeckung des Jahres 2007 in Höhe von 37.380 Euro und die Unterdeckung des Jahres 2008 in Höhe von 38.091 Euro zu verrechnen.

Die dann noch verbleibende restliche Überdeckung aus dem Jahr 2010 in Höhe von 17.940 Euro wird spätestens einschließlich 2015 ausgeglichen.

„Vielleicht schaffen wir doch eine Gebührensenkung“, warf Gemeinderat Alexander May (FW) ein. Dagegen riet Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD) abzuwarten und es sei gut „einen kleinen Puffer zu haben“. Und auch Ferdinand Graf von Wiser (CDU) mahnte, es handle sich hierbei um keinen erwirtschafteten Überschuss, sondern um eine Senkung des Zinssatzes von 6 auf 4,5 Prozent.

Ebenfalls einstimmig wurde der Beschlussvorschlag der Verwaltung zur Auftragsvergabe zur Erneuerung der Fenster und Türanlagen in der Großsachsener Grundschule beschlossen.

In der Juli-Sitzung hatte der Gemeinderat Mängel an der Ausführung der Fenstererneuerung der Karl-Drais-Schule beanstandet.
Hierzu wurde ein Ortstermin vereinbart sowie eine nicht-öffentliche Beratung. Der Gemeinderat lehnte gegen den Willen des Bürgermeisters ab, dieselbe Firma auch für die Grundschule Großsachsen zu beauftragen. (Siehe auch diesen Text zur Ausschreibung.)

Der Auftrag wurde an die Firma R. u. U. Winkenbach GmbH aus Viernheim, zum Angebotspreis von 179.291 Euro brutto vergeben.

Gemeinderätin Eva-Marie Pfefferle (SPD) freute sich, dass allen Befürchtungen zum Trotz, die Erneuerung der Fenster und Türanlagen jetzt doch nicht teuerer werde. „Die Eile ist des Teufels“, merkte Hartmut Kowalinski (FDP) an. Es sei schön, dass sich der Gemeinderat durchsetzen konnte.

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir das noch in diesem Jahr umsetzen können“, so Bürgermeister Just.

Der Gemeinderat hatte in seiner Juli-Sitzung dem Entwurf zur Gestaltung des Platzes am Seniorenzentrum und der Kleinkinderkrippe in Großsachsen zugestimmt und den Baubeschluss zur Herstellung des Platzes gefasst. Die Kosten wurden auf 120.000 Euro geschätzt, im Haushaltsplan wurden 240.000 Euro bereit gestellt.

Bürgermeister Just stellte in der Gemeinderatssitzung eine Auswahl an Bänken, Lichtern, Pollern und Mülleimern den Ratsmitgliedern vor und informierte über die Präferenzen der Verwaltung. Im Großen und Ganzen wurde die Vorauswahl vom Gemeinderat begrüßt, nur bezüglich der Mülleimer versprach Just noch nach weiteren Alternativen zu suchen. Er fühle sich jetzt als „Mülleimerbeauftragter“, erklärte Just.

Anschließend wurde der Beschlussvorschlag der Verwaltung, die Garten- und Landschaftsarbeiten an die Firma Becker zum Angebotspreis von rund 127.000 Euro und die Schlosserarbeiten an die Firma Bender zum Angebotspreis von rund 6000 Euro zu vergeben, einstimmig angenommen.

Neue Ausschreibung für Erneuerung der Fenster/Türen Grundschule Großsachsen


Hirschberg, 26. Juli 2011. (red) Die Gemeinde Hirschberg schreibt die Erneuerung der Fenster- und Türanlagen der Grundschule Großsachsen neu aus.

Der Gemeinderat hat den Verwaltungsvorschlag bestätigt. Für Boden sowie Türen- und Fenster wird es zwei Ausschreibungen geben.

Wir dokumentieren den Antrag:

Aufträge fürs HLZ vergeben – Standort für Toilettenanlagen auf dem Friedhof diskutiert


Guten Tag!

Hirschberg, 02. April 2011. (red/sap) Für den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrum wurden die Gewerke Rohbau, Dachabdichtung, Wärme-Dämm-Verbundsystem, Metall-Glasfassade, Personenaufzug, Elektrotechnik, Blitzschutz, Heizung, Lüftung und Sanitär europaweit ausgeschrieben. Der Hirschberger Gemeinderat musste jetzt über die Auftragsvergabe entscheiden.

Bei einzelnen Gewerken habe es eine Verschiebung gegenüber der Kostenberechnung gegeben, „wir liegen im Ergebnis aber in der Kostenberechnung von 4,4 bis 4,5 Millionen Euro“, erklärte Bürgermeister Just.

„Wir sind froh, dass wir im Kostenrahmen liegen“, betonte auch Gemeinderat Karl Schnell (CDU).

Die Auftragsvergabe wurde einstimmig beschlossen.

Ebenfalls einstimmig beschieden wurde die Auftragsvergabe für den Umbau der Kanal- und Hauptwasserleitung Kreuzung Hohensachsener Straße/ B3 an die Firma Hauck GmbH aus Waibstadt und die Auftragsvergabe der Grünpflege der Spielplätze und Friedhöfe für die Jahre 2011 bis 2013.

Grünpflege für Spielplätze und Friedhöfe

Die Durchführung der Pflegearbeiten auf den Spielplätzen übernimmt für knapp 34.000 Euro pro Pflegejahr die Firma Schuler aus Klein-Winternheim (mit einer Niederlassung in Mannheim) und auf den Friedhöfen Leutershausen und Großsachsen für knapp 32.000 Euro die Firma Wisag aus Mannheim.

Der Bauhof werde die Firmen kontrollieren, erklärte Bürgermeister Just.

Einstimmig entschied der Gemeinderat auch über den Baubeschluss zur Erneuerung der Fenster und Türanlagen der Großsachsener Grundschule.

Gemeinderat Jürgen Steinle (GLH) bat darum zu prüfen, ob alle Fenster mit Oberlichtern ausgestattet werden müssen. Er verwies darauf, dass durch Querriegel die Belichtung in Klassenräumen der Karl-Drais-Schule sich verschlechtert habe.

Als nächster Punkt stand die Erneuerung der Aula-Beleuchtung und Malerarbeiten an den Holzdecken in der Aula der Karl-Drais-Schule auf der Tagesordnung.

Auf Anregung von Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU) sollte geprüft werden, ob es eine Möglichkeit gäbe, die Bühne zu beleuchten.

Auch dieser Baubeschluss wurde einstimmig entschieden.

Standort der Sanitärcontainer nicht unstrittig

Als Ergebnis der Klausurtagung des Gemeinderates 2010 wurde von der Verwaltung nach einer günstigeren Lösung für die Erneuerung der Toilettenanlagen auf dem Friedhof Großsachsen gesucht. Gegenüber einer relativ kostenintensiven massiven Bauweise der neuen Toilettenhäuschen wurden zwei Alternativen von der Verwaltung vorgeschlagen und dem Ausschuss für Technik und Umwelt vorgestellt.

Das erste Modell ist der Ankauf von Sanitärcontainern, die je nach Ausführung bis zu 45.000 Euro Brutto einschließlich der Tiefbauarbeiten kosten. Die Außenwände des Containers können verputzt oder in Holzverkleidung ausgeführt werden. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Container im Eingangsbereich aufgestellt werden sollte, so dass er auch gleichzeitig als öffentliche Toilette genutzt werden könne. Dazu sei aber die Verlegung der Fahrradständer erforderlich, erklärte Just.

Die zweite Alternative wäre die komplette Sanierung der bestehenden Toilettenanlagen im Keller der Trauerhalle. Dieses Modell habe erhebliche Nachteile. Zum einen sei es nicht barrierefrei, es sei ungeschützt und für viele, besonders für Frauen, sei es unangenehm Toiletten im Keller aufzusuchen, betonte Just. Zusätzlich müsse eine Behindertentoilette aufgestellt werden.

Deshalb habe der ATU empfohlen, der Gemeinderat solle die Schaffung einer öffentlichen Toilettenanlage auf Basis von Sanitärcontainern beschließen.

„Wir freuen uns, dass das Thema in die Gänge kommt“, aber der Standort in nächster Nähe zu der Urnenwand müsse noch überdacht werden, erklärte Peter Johe (FW).

Als eine Zumutung für ältere und behinderte Menschen, bezeichnete Maul-Vogt das Modell der Kellerlösung.

Gemeinderätin Karin Kunz (CDU) schlug den Parkplatz als Standort des Sanitärcontainers vor.

Dies sei schon aufgrund der Kanalisation kaum umsetzbar, entgegnete Just,

Es wurde einstimmig der Beschluss gefasst, dass auf Basis von Sanitärcontainern eine öffentliche Toilettenanlage errichtet werden soll. Der Standort muss noch geklärt werden und davon hängt dann auch die Verlegung der sich im Eingangsbereich befindenden Fahrradständer ab.

Einstimmig zugestimmt wurde auch der Bildung von Haushaltsausgabenresten im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro und Haushaltseinnahmeresten von rund 150.00 Euro.

Die „Wandlung von negativer Zuführungsrate zur positiven Zuführungsrate“, sei erfreulich, so Peter Johe (FW).

Darlehen – möglichst lange Laufzeit und Sondertilgung gewünscht

Der nächste Tagesordnungspunkt war die Aufnahme eines Darlehens. Die Haushaltssatzung 2010 enthält eine Kreditermächtigung von 1,7 Millionen Euro. Zum Ausgleich des Vermögenshaushalts 2010 wird aber lediglich ein Darlehen in Höhe von einer Million Euro benötigt.

Eine möglichst lange Laufzeit und die Möglichkeit für Sondertilgung war die Basis auf der die Verwaltung Darlehensangebote einholte.

Eine Laufzeit von zwanzig Jahren plus Sondertilgung wäre die Wunschvorstellung gewesen, erklärte Just, aber leider gab es dafür keine Angebote.

Die Badische Beamtenbank Karlsruhe habe bei einer Laufzeit von 10 Jahren und einer Sondertilgungsmöglichkeit von fünf Prozent das beste Angebot unterbreitet, erläuterte Just.

Dies gewährleiste eine größtmögliche Flexibilität, denn so können man, wenn möglich bis zu 5000 Euro pro Jahr sondertilgen.

Es wurde einstimmig beschlossen, dieses Angebot anzunehmen.

Sommertagszug auf Video

Guten Tag!

Hirschberg, 21. März 2010. Es war ganz schön windig – der Winterbutze brannte dementsprechend heftig. Wir haben für Sie ein kurzes Video mit Impressionen zusammengestellt.

Viel Freude mit dem Video:


Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Winterbutzen verbrannt – windiger Sommertagszug

Guten Tag!

Hirschberg, 21. März 2010. Der 24. Hirschberger Sommertagszug startete um 14:30 Uhr in der Hintergasse und zog über Leutershausener Straße, Kirchgasse, Breitgasse, Jahnstraße, Schillerstraße, Muldweg, Pestalozzistraße zum Platz an der Grundschule, wo der „Winterbutzen“ bei ordentlich Wind verbrannt wurde.

Der Winter steht in Flammen - Sommertagszug 2010. Bild: Robin Birr/hblog

Der Sing- und Volkstanzkreis Leutershausen hatte die Veranstaltung organisiert. Vor der symbolischen Verbrennung des Winters zeigte die Kindertanzgruppe einige Tänze, Schüler der Grundschule trugen Lieder vor.

Die Gemeinde verteilte Sommertagsbrezeln an die teilnehmenden Kinder. Der Musikverein Dossenheim und die Kapelle AM begleiteten den Zug musikalisch.

Fotos: Robin Birr*, hirschbergblog

Viel Freude mit den Fotos.

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*Robin Birr (16) hat heute sein Praktikum bei uns begonnen. Der erste Einsatz war ein voller Erfolg – wie man an den schönen Bildern sehen kann. Vielen Dank!

Einen schönen Tag wünscht
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