Freitag, 07. Juni 2019

16. bis 22. Dezember 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 16. bis 22. Dezember 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”. [Weiterlesen…]

6.100 Euro Spenden gesammelt

… und er hat geholfen!

Die Mitwirkenden des Projekts "Jedes Kind hat eine Stimme" übergeben die Spende den Hilfsorganisationen.

Hirschberg/Leutershausen, 20. Juli 2012. (red/cr) Das Projekt „Jedes Kind hat eine Stimme“ brachte 6.100 Euro ein. Das Geld geht auf Wunsch der beteiligten Kinder an drei Projekte in Afrika, die Karl-Drais-Schule, so wie an die Chöre der Grundschulen Großsachsen und Leutershausen, wie auch den Kinderchor Ohrwürmer.

Von Christian Ruser

Bürgermeist Just fällt es schwer in wenigen Worten das Projekt „Jedes Kind hat eine Stimme“ zu beschreiben. Mit einem Benefizkonzert in der Heinrich-Beck-Halle am 17. Dezember 2011 hat das Projekt begonnen. Der Höhepunkt war das Musical „Echte Kinderrechte“. Unter der musikalischen Leistung von Henriette Götz sangen und spielten über 200 Kinder der Karl-Drais-Schule, der Grundschule Großsachsen, der Grundschule Leutershausen und der Ohrwürmer.

Um das Projekt herum porträtierte der Künstler Kurt Arnold Menschen aus und um Hirschberg und gab die Gemälde gegen eine Spende ab. Das so gesammelte Geld gab er mit in den Spendentopf. Die Materialkosten der vielen Bilder zahlte er aus eigener Tasche.

Insgesamt kamen 6.100 Euro zusammen. Klaus Schmidt vom Kulturförderverein freut sich vor allem für die Projekte in Afrika, denen jeweils 1.500 Euro zugutekommen. Mit dem Geld soll Kindern in Afrika das tägliche Auskommen und Schulbildung ermöglicht werden.

Kurt Arnold findet am Ende doch noch ein paar kurze Worte:

Der Förderverein der Karl-Drais-Schule wollte helfen. Und er hat geholfen!

Singen für Kinderrechte

200 Kinder in einem Musical

Beim Kindermusical machen sich die Darsteller Gedanken über die Rechte der Kinder.

 

Hirschberg, 25. Mai 2012. (red/cr) Rund 650 Zuschauer kamen an den beiden Spieltagen in die Karl-Drais-Schule, um sich das Musical der Grundschulklassen zum Thema Kinderrechte anzuschauen. Ein toller Erfolg für die Kinder.

Von Christian Ruser

Schon bei der Anmoderation nehmen die Kinder Konrektor Robert Rodenberg das Mikro aus der Hand.

Die Aula der Karl-Drais-Schule ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Auf den Treppen und auf der Galerie haben sich Eltern ihre Fotos in Position gebracht.

Das Musical, auf das sich die Zuschauer freuen können haben die Schüler der Grundschulen in Leutershausen und Großsachsen seit Monaten einstudiert. Während die Chöre oft jede Woche eine schulinterne Probe hatten, kamen sie nur drei Mal zu einer Gesamtprobe in die Karls-Drais-Schule. Erst bei der Generalprobe wurden die Schüler von der achtköpfigen Jazzcombo begleitet.

Auch Kinder haben Rechte

Das Musical erzählt die Geschichte der drei Freundinnen Sarah, Grace und Hanna. Sarah hat oft Streit mit ihrer Mutter und fragt sich oft, was sie machen kann, um ihre Wünsch durchzusetzen. Gerne hätte sie so einen coolen Opa wie Grace. Doch schnell muss sie merken, dass Halbwaise Grace ihren Opa zwar gern hat, aber ihren toten Vater und ihre im Krankenhaus liegende Mutter sehr vermisst.

Sarah, Grace und Hanna (v.r.) spielen bei Opa Simon (hinten) mit drei junge Kätzchen.

Sarah merkt, dass es ihr eigentlich mit ihrer Mutter nicht so schlecht geht. In Alltagssituationen denkt sie darüber nach, dass es Kinder gibt, denen Grundversorgung wie Kleidung, Nahrung und Obdach fehlen.

Die drei Freundinnen beschließen sich aktiv einzusetzen und in ihrem Umfeld über Kinderrechte zu sprechen. Diese sind 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden.

Eine unglaubliche Leistung

Dirigentin Henriette Götz hat es geschafft. Die gesamte Vorstellung hat sie die acht Musiker, und gut zweihundert Kinder im Griff. Das sie selbst viel Spaß daran hat. Bei jedem Lied singt und Tanzt sie mit.

Henriette Götz ist stolz auf die Kinder.

Auch das Ergebnis ist für eine Schulveranstaltung auf sehr hohem Niveau. Bei zwölf Liedern singt der Chor mit und vor allem die Hauptdarstellerinnen Romy Ullmann (Sarah), Lilly David (Hanna) und Rebekka Brunn (Grace) spielen überzeugend, textsicher  und singen ungehemmt vor Publikum.

Die Leistung honoriert das Publikum nach jedem Lied mit Applaus. Besonders wenn die Kinder sehr erwachsen über sich selbst reflektieren, beispielsweise wenn Sarah eingesteht selbst sehr „impulsiv“ zu sein, lacht das Publikum.

Das Musical hat an den beiden Spieltagen etwa 650 Zuschauer angezogen. Dass sie alle gut unterhalten gefühlt haben, wird nach dem Stück deutlich. Bei einem warmen Frühsommerabend wird im Schulhof noch getrunken, geplaudert und die Ausstellung über Kinderrechte betrachtet. Denn nicht nur im Stück sind den Schülern Kinderrechte wichtig.

Einen Teil der Einnahmen werden sie an Hilfsorganisationen spenden.  Auch wollen sie sich bei Unicef als Juniorbotschafter bewerben.

Glücklich nach erfolgreicher Darstellung, genießen die Kinder ihren Beifall.