Mittwoch, 19. Juni 2019

Heringsessen am Aschermittwoch

Bei gemeinsamer Mahlzeit √ľber Politik reden

Hirschberg, 17. Februar 2014. (red/pm) Am Aschermittwoch, den 05. M√§rz, laden die Freien W√§hler Hirschberg alle Interessierten dazu ein, bei einem geselligen Heringsessen √ľber Kommunalpolitik zu reden. [Weiterlesen…]

Darlehen von 1,1 Millionen f√ľr 2013

Heringsessen bei den Freien Wählern Hirschberg

Hirschberg, 18. Februar 2013. (red/pm) Am 13. Februar war es mal wieder so weit: Das allj√§hrliche Heringsessen der Freien W√§hler Hirschberg fand statt. √úber 40 Besucher trafen sich im Gasthaus „Zur Bergstra√üe“ in Leutershausen. Sie h√∂rten Peter Johe zu, wie er √ľber die wichtigen Ereignisse des Jahres 2012 und √ľber kommende Ereignisse in 2013 sprach.

Information der Freien Wähler Hirschberg:

„Das diesj√§hrige Heringsessen der Freien W√§hler Hirschberg am Aschermittwoch im Gasthaus ‚Äě Zur Bergstra√üe‚Äú in Leutershausen war wieder sehr gut besucht. [Weiterlesen…]

Gemeinsam √ľber Kommunalpolitik reden

Heringsessen am 13. Februar

Hirschberg, 07. Februar 2013. (red/pm) Bei den Freien W√§hlern Hirschberg ist bei geselligen Veranstaltungen immer auch ein St√ľck Kommunalpolitik dabei. Nach der Fastnachtszeit wird gemeinsam mit Einwohnerinnen und Einwohnern beim Heringsessen √ľber Kommunalpolitik gesprochen.

Information der Freien Wähler Hirschberg:

„Fraktionssprecher Peter Johe wird sich mit dem Haushalt 2013 befassen. Der Gedankenaustausch dient beiden Seiten, konstruktive Kritik und Anregungen sind willkommen. Das Heringsessen beginnt am 13.Febr. 2013 um 19,00 Uhr im Gasthaus ‚ÄěZur Bergstra√üe‚Äú in Leutershausen. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Hirschberg sind herzlich eingeladen, am Heringsessen teilzunehmen. Neben den Heringen in verschiedenen Variationen gibt es auch andere Gerichte. Anmeldungen bei Werner Volk (Tel. 51639) oder Volker Ehret (Tel. 54336) werden bis Freitag, dem 08.Febr.2013 erbeten. Anmeldungen sind notwendig, damit der Wirt disponieren kann.“

Kreisumlage des Haushaltsplan soll nicht erhöht werden

Vorstandssitzung bei den Freien Wählern Hirschberg

Hirschberg, 30. Januar 2013. (red/pm) Trotz gleichzeitig laufendem WM-Handballspiel war die Vorstandssitzung am 23.01.2013 sehr gut besucht. Volker Barzyk in Vertretung des verhinderten Alexander May arbeitete die Tagesordnung z√ľgig ab. Im Mittelpunkt standen dabei Veranstaltungen, Berichte aus dem Gemeinderat und Kreistag sowie das Bebauungsplanverfahren f√ľr das ehemalige Feuerwehrhaus Gro√üsachsen. Walter Brand berichtete von einer erfolgreichen Fahrt im Dezember 2012 zum Weihnachtsmarkt nach Stra√üburg. Die Stadt im Elsass habe sich dabei in ausgezeichneter Verfassung pr√§sentiert, alle Teilnehmer seien sehr angetan gewesen. Die Freien W√§hler wollen auch in 2013 derartige Informationsfahrten durchf√ľhren.

Information der Freien Wähler Hirschberg:

„Peter Johe machte es bei seinem Bericht aus dem Gemeinderat relativ kurz. Andiskutiert wurde zun√§chst die Frage einer neuen Heizungsanlage im Rathaus. Der Einbau eines Blockheizkraftwerks k√§me nicht in Frage, da die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben sei. Die Entscheidung zwischen Gas oder Holzpellets sei noch offen, hierbei gehe es auch um die Lagerung der Pellets. ‚Äď Beim Bebauungsplan f√ľr das alte Feuerwehrhaus Gro√üsachsen wurde schnell klar, dass den Teilnehmern der Sitzung die Frage der ausreichenden Stellpl√§tze bei einer Nutzung als √Ąrztehaus sehr wichtig erschien. Vorgeschlagen wurde auch die Pr√ľfung, die Stellpl√§tze auf dem Marktplatz im 45 ¬į Winkel anzuordnen, evtl. k√∂nnten dadurch Stellpl√§tze (eine weitere Reihe) gewonnen werden. Die Pl√§tze m√ľssten aber auch ausreichend breit sein.

Fritz Bletzer stellte bei seinem Bericht aus dem Kreistag den f√ľr 2013 verabschiedeten Haushaltsplan in den Mittelpunkt. Wichtig sei, dass die Kreisumlage nicht erh√∂ht werde. Schuldentilgung soll nicht vernachl√§ssigt werden. – Bei der Unterbringung der Asylbewerber sei in 2013 mit Mehrkosten zu rechnen, die Zahl der Asylsuchenden sei deutlich gestiegen. ‚Äď Die M√ľllgeb√ľhren w√ľrden in 2013 nicht steigen, die braune Tonne k√∂nne weiterhin kostenlos bereit gestellt werden. ‚Äď Bletzer attestierte der Kreisverwaltung sehr gute Arbeit bei der Aufstellung des Haushaltsplans, der Rhein-Neckar-Kreis werde ein finanziell gutes Jahr erleben.

Newsletter verabschiedet

Der von Peter Johe ausgearbeitete Newsletter Nr. 1/ 2013 wurde mit geringen Erg√§nzungen einstimmig verabschiedet. Er wird in den n√§chsten Tagen entweder per E-Mail oder in Papierform den Empf√§ngern zugehen. Die Freien W√§hler werden Namen von Interessierten als Sch√∂ffen aus der Gemeinde Hirschberg benennen und an die Gemeindeverwaltung weiterreichen. Dabei kann ohne Bedenken die Zahl 12 f√ľr Hirschberg √ľberschritten werden.

Volker Ehret berichtete √ľber den Stand der Vorbereitungen f√ľr die n√§chsten Veranstaltungen. Dabei verwies er vor Allem auf das Heringsessen am 13. Febr. 2013 im Gasthaus ‚ÄěBergstra√üe‚Äú in Leutershausen. Anmeldungen werden erbeten an Werner Volk(Tel.51639) oder Volker Ehret(54336) bis sp√§testens 08.Febr. 2013.

Unter Punkt Verschiedenes fragte Walter Brand nach der Reparatur der Parkplätze im Bereich des Stadions in Leutershausen(Galgenstraße). Johe erklärte, dass 2013 der kleine Parkplatz entlang der Straße saniert werde, während der große Platz voraussichtlich 2014 drankäme. Volker Barzyk sprach die nicht ausreichende Beleuchtung des Wegs vom Haupteingang zum Parkplatz der Sachsenhalle an. Die Verkehrssicherheit sei gerade im Winterhalbjahr nicht gewährleistet.

Achim M√ľller fragte nach schnellen Internetverbindungen in bestimmten Bereichen von Hirschberg. Nach Johe sei eine rasche Verbesserung der Situation nicht zu erwarten. Die Gemeinde habe sich jedoch einer Initiative mit der Forderung nach Verbesserung angeschlossen. Eine Alternative ist nach Barzyk die Nutzung von Satelliten, sie sei jedoch mit relativ hohen Kosten verbunden. Aus dem Gremium wurde vorgeschlagen, andere M√∂glichkeiten zu pr√ľfen. Volker Barzyk dankte den Teilnehmer der Vorstandssitzung herzlich f√ľr ihr Kommen und w√ľnschte einen guten Nachhauseweg.“

Heringsessen bei den Freien Wählern Hirschberg

Politik geht durch den Magen

Heringsessen der Freien Wähler Hirschberg. Bild: FW

Hirschberg, 24. Februar 2012. (red/pm) Zum Heringsessen am Aschermittwoch informierten die Freien Wehler die rund 30 interessierten G√§ste √ľber aktuelle politische Themen. Neben Kritik an der B√ľrgerinitiative Sterzwinlel, wurde hervorgehoben, dass die Freien W√§hler eine neue Sporthalle 2014/15 f√ľr notwendig halten. Die Pro-Kopf-Verschuldung wird 2012 auf 300 Euro beziffert.

Information der Freien Wähler Hirschberg

„Das diesj√§hrige Heringsessen der Freien W√§hler Hirschberg am Aschermittwoch im Gasthaus ‚Äě Zur Bergstra√üe‚Äú in Leutershausen war wieder sehr gut besucht. Deutlich √ľber 30 Besucher konnte der 2. Vorsitzende, Volker Barzyk, begr√ľ√üen.

Er vertrat Alexander May, der auf einer l√§ngeren Auslandsreise ist. Barzyk freute sich besonders, dass Gassekerwe – Bojmoschter Erwin Rohr als Ersatz f√ľr den verhinderten B√ľrgermeister Manuel Just gekommen war. Barzyk sprach gleich ein kommunalpolitisches Thema an, er befasste sich mit der Pressemitteilung der B√ľrgerinitiative Sterzwinkel, beim ersten Lesen denke man an einen Scherz. Peter Johe, Fraktionsvorsitzender der Freien W√§hler im Gemeinderat, ging sp√§ter ausf√ľhrlich darauf ein.

Nach dem Essen, es gab vorz√ľgliche Heringsgerichte, lie√ü Peter Johe Ereignisse aus der Kommunalpolitik Revue passieren. Es sei inzwischen auch in der √∂rtlichen Politik √úbung geworden, am Aschermittwoch Bilanz zu ziehen. Johe griff die Aussage von Volker Barzyk bei der Begr√ľ√üung auf. Was die B√ľrgerinitiative dargelegt habe, sei in fast allen Punkten falsch. Man frage sich, ob sie nicht sehe, was im Sterzwinkel geschehen sei.

Nach Johe wurde 1989 der Aufstellungsbeschluss f√ľr den Bebauungsplan Sterzwinkel im Gemeinderat gefasst. Der in der B√ľrgerinitiative heute ma√ügeblich Aktive J√ľrgen Gl√∂kler habe diesen Beschluss mitgetragen und bis 2004 – demnach 15 Jahre – keine Zweifel an der Richtigkeit des Baugebiets Sterzwinkel gehabt. Erst 2006 habe er dagegen votiert. 2009 sei der Bebauungsplan f√ľr Sterzwinkel rechtskr√§ftig geworden, dann sei die Erschlie√üung (Wasser, Abwasser, Stra√üen usw.) erfolgt, seit Anfang 2011 seien die Grundst√ľcke baureif gewesen.

Bis heute seien von den 23 Gemeindegrundst√ľcken 13 verkauft worden, bei den Gewerbegrundst√ľcken der Gemeinde seien auch die meisten ver√§u√üert worden. Diese Erfolgsgeschichte in Frage zu stellen ‚Äď wie von der B√ľrgerinitiative geschehen ‚Äď k√∂nne er nicht nachvollziehen.

Auch unverst√§ndlich ist f√ľr Johe, dass Gl√∂kler die Gemeinder√§te der Gr√ľnen Liste kritisiert habe f√ľr ihre positive Mitwirkung und Zustimmung bei Bauantr√§gen im Sterzwinkel. Man m√ľsse sich fragen, welche demokratische Grundeinstellung der fr√ľhere Gemeinderat habe. Erfreulich sei, dass die Gemeinder√§te sich zur Wehr gesetzt und ihr Verhalten nicht ge√§ndert h√§tten. Was bleibe, sei viel Unverst√§ndnis √ľber den Inhalt dieser Pressemitteilung.

Das Thema ‚ÄěNeubau einer Trainingshalle‚Äú durfte bei dem Bericht von Johe nicht fehlen. Die Freien W√§hler h√§tten Ende 2011 den Antrag gestellt, die Frage des m√∂glichen Standorts f√ľr diese Halle zu untersuchen. Bei der Entscheidung hierzu im Dezember 2011 seien drei Standorte genannt worden, einmal s√ľdlich der Sachsenhalle und zwei M√∂glichkeiten im oder beim Stadion in Leutershausen. Dar√ľber habe es ein positives Votum des Gemeinderats gegeben.

Bei der Frage, ob f√ľr die Halle eine Notwendigkeit bestehe, sei das Abstimmungsverhalten der SPD auff√§llig gewesen. Erst habe sie f√ľr den Antrag von BM Just gestimmt – er wollte keine Untersuchung zum Bedarf f√ľr die Halle -. Beim folgenden Antrag der Freien W√§hler habe die SPD diesen Antrag (eine Bedarfsanalyse ist durchzuf√ľhren) ebenfalls mitgetragen. Ein nicht nachvollziehbares Verhalten. ‚Äď In der Folge beleuchtete Johe ausf√ľhrlich die Notwendigkeit der Trainingshalle.

Aus seiner Sicht bestehe ein dringender Bedarf bei den Vereinen f√ľr weitere Hallenkapazit√§ten. Dies ergebe sich allein schon aus der Tatsache, dass die Gemeinde 13.000 ‚ā¨ j√§hrlich f√ľr die Anmietung von fremden Hallen zahle. Die Bedeutung des Sports f√ľr die Gesellschaft nehme immer mehr zu. Bei einem Vortrag einer Professorin vom DKFZ in Heidelberg sei auch die These vertreten worden, dass Sport der Krebsvorsorge diene und auch bei der Krebstherapie hilfreich sei.

Letztlich seien ausreichende M√∂glichkeiten f√ľr sportliche Bet√§tigung ein Teil der Lebensqualit√§t einer Gemeinde und erh√∂hten den Wohnwert. Johe ist aber auch bewusst, dass in den n√§chsten 2 ‚Äď 3 Jahren die Trainingshalle nicht gebaut werden k√∂nne, z.B. m√ľsse bei einer Entscheidung f√ľr den Standort bei der Sachsenhalle zun√§chst der Bebauungsplan ge√§ndert werden. Er rechne mit einer Realisierungschance in den Jahren 2014/15. F√ľr ihn ist auch vertretbar, die Halle mit Darlehen zu bauen, denn sie sei eine Zukunftsinvestition.

Zum Schluss seiner Betrachtung befasste sich Johe mit dem Haushalt 2012, der Ende M√§rz 2012 (Versp√§tung wegen Einf√ľhrung der neuen Doppelten Buchf√ľhrung ‚Äď Doppik -) verabschiedet werden soll. Mit der Doppik sei der Haushaltsplan schwieriger zu lesen, Einzeldarstellung sei nicht mehr m√∂glich.

In 2012 w√ľrden weitere 3,5 Mio ‚ā¨ f√ľr das Hilfeleistungszentrum bereit gestellt. Damit seien einschl. der Einrichtung rd. 7,6 Mio ‚ā¨ f√ľr dieses Projekt verplant. Nach heutiger Planung seien darin nur 3,0 Mio ‚ā¨ als Darlehen enthalten. Dies sei vertretbar und erfreulich, denn auch hier handle es sich um eine Investition f√ľr die Zukunft.

Ende 2012 werde die Gemeinde eine Schuldenlast von rd. 300 ‚ā¨/Einwohner haben. Im Vergleich zu den √ľbrigen Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis stehe Hirschberg immer noch sehr gut da. Nehme man die Schulden der √ľbrigen Gemeinden – Stand Ende 2010 ‚Äď und vergleiche sie mit den Ende 2012 zu erwartenden rd. 300 ‚ā¨/Einw. f√ľr Hirschberg, dann stehe Hirschberg an 13. Stelle von √ľber 50 Kommunen ‚Äď also immer noch im Vorderfeld.

Auf R√ľckfrage von den Teilnehmern ‚Äď Manfred Kopp – stellte Johe fest, dass die Bedarfsermittlung f√ľr die Halle bei den Vereinen in 1 ‚Äď 2 Jahren notwendig sei.

Gemeinde- und Kreisrat Fritz Bletzer meinte zur Verschuldung der Gemeinde, dass f√ľr die Darlehensbetr√§ge auch Verm√∂genswerte geschaffen worden seien. Bei der Bedarfsfrage f√ľr die Halle gebe es f√ľr ihn keine Zweifel. Die Sportvereine w√ľrden auch an eine Angebotserweiterung denken, beispielhaft f√ľhrte er Basketball an.

Hermann Volk kritisierte die letzte Wasserrechnung der Gemeinde, sie sei schwer zu lesen. Au√üerdem k√∂nne es Probleme bei der Abrechnung mit Mietern geben, wenn r√ľckwirkend f√ľr das Jahr 2010 Kosten in Rechnung gestellt w√ľrden. Johe verwies i.d.Z. auf die Rechtssprechung, sie verlange eine r√ľckwirkende Korrektur der Wasserrechnung. Hermann Volk bem√§ngelte auch, dass von der Gemeinde kein Veranstaltungskalender mehr f√ľr das ganze Jahr gef√ľhrt werde. Volker Barzyk erkl√§rte, dass die Vereine ihre Termine nun selbst auf der Internetseite der Gemeinde eintragen m√ľssten.

Bei den Gespr√§chen am Tisch wurde dargelegt, dass beim Parken auf den Gehsteigen neuerdings mehr R√ľcksicht auf die Fu√üg√§nger, M√ľtter mit Kinderwagen und Rollatornutzer genommen w√ľrde. Offensichtlich sei die Gemeindeverwaltung bei den Kontrollen aktiver geworden.

Beim leidigen Thema ‚ÄěAmpelschaltungen in Gro√üsachsen‚Äú k√∂nne eine Verbesserung festgestellt werden. Die Wartezeiten betr√ľgen nicht mehr 8 Minuten und l√§nger, man k√∂nne auch mal schon in der Breitgasse oder an der Hohensachsenerstra√üe nach 2 oder 3 Minuten wieder losfahren.

Beim Ausbau der OEG seien f√ľr Fu√üg√§nger und Radfahrer nicht immer gl√ľckliche Ampelpositionen gew√§hlt worden. Als Beispiel wurde die Einm√ľndung der Goethestra√üe in die B 3 in Leutershausen genannt.

Kritisch angemerkt wurde die Tatsache, dass auf dem Dorfplatz in Gro√üsachsen immer noch Reste des Silvesterfeuerwerks heruml√§gen. Bei der k√ľrzlichen Frostperiode sei der Dorfplatz auch nicht ausreichend gestreut worden. Besucher der Gewerbebetriebe in der ehemaligen Tabakfabrik h√§tten dies festgestellt.“

Heringsessen der Freien W√§hler – „√úberfrachteter Eindruck“

Guten Tag!

Hirschberg, 19. Februar 2010. Das Heringsessen der Freien W√§hler Hirschberg (FW) war mit rund 50 G√§sten gut besucht – vielleicht auch, weil diese wussten, dass B√ľrgermeister Just zu Besuch kommen w√ľrde. Just pr√§sentierte aktuelle Projekte und musste sich Kritik anh√∂ren.

Von Hardy Prothmann

Der FW-Vorsitzende Manfred Kopp begr√ľ√üte in der Gastst√§tte „Zur Bergstra√üe“ die G√§ste, den B√ľrgermeister und begl√ľckw√ľnschte in Abwesenheit den neu gew√§hlten Landrat Stefan Dallinger: „Wir sind alle sehr froh, dass Herr Dallinger die Wahl gemacht hat.“

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(von links) B√ľrgermeister Manuel Just, FW-Gemeinder√§te Manfred Kopp und Peter Johe. Bild: hblog

B√ľrgermeister Manuel Just informierte die Freien W√§hler und anderen G√§ste exklusiv √ľber den neuen Antrag in Sachen Werkrealschule (siehe unsere Berichte und unseren Kommentar): „Es ist wichtig f√ľr die Entwicklung dieser Kinder einen Verbleib in ihrem Umfeld zu erm√∂glichen. Au√üerdem ist es eine Werkrealschule am Ort ein Standortvorteil – es ist unsere Schule. Dar√ľber hinaus werden Arbeitspl√§tze gesichert.“

Heringe „unterbrechen“ B√ľrgermeister.

Seine Ansprache musste Just mehrmals unterbrechen – schlie√ülich war er auf einem Heringsessen und die Bedienungen lieferten st√§ndig Essen aus. „Der neue Edeka-Markt wird Gro√üsachsen deutlich aufwerten, und dass „unser Zeili“, also Herr Zeilfelder der neue Betreiber wird, freut uns alle. Auch, dass der Markt in der Breitgasse erhalten bleibt. Den egal, welcher Markt dahinter steht: Drauf steht Zeilfelder.“

Dann kam die zweite neue Nachricht: „Uns ist es gelungen, ein weiteres Grundst√ľck hinzu zu kaufen, sodass das Gel√§nde f√ľr das Seniorenzentrum nun gut 6.000 Quadratmeter umfasst. F√ľr mich gibt es kein positiveres Thema als das Seniorenzentrum. Sicher wird hier noch √ľber das Thema Dachneigungen diskutiert werden m√ľssen.“ Der B√ľrgermeister wies darauf hin, dass noch kein Bebauungsplan vorliege und sagte: „Ein Problem, dass wir auch in gegenseitigem Einvernehmen l√∂sen m√ľssen, ist der L√§rm durch den Betrieb der benachbarten Tennispl√§tze und der Bool-Bahn der TVG.“ Man sei mit dem Verein im Gespr√§ch.

„√úberfrachtetet Eindruck.“ Rudi Fr√∂√üinger

In der anschlie√üenden Fragerunde meldete sich der TVG-Ehrenvorsitzende Rudi Fr√∂√üinger zu Wort und kritisierte die Planung des Seniorenzentrums: „Das Seniorenzentrum an sich ist ein wirklich gutes Angebot, eines, das ich vielleicht auch bald in Anspruch nehmen muss“, sagte Fr√∂singer: „Aber es macht mir doch einen √ľberfrachteten Eindruck. Anfangs dachte man, da entsteht ein Park mit Seniorenzentrum, jetzt muss man sagen, da entsteht ein Seniorenzentrum, vom Park ist nicht viel √ľbrig geblieben, stattdessen wird der freie Blick √ľber das TVG-Gel√§nde sicher von den Investoren gegen gutes Geld vermarktet.“

Fr√∂√üinger kritisierte weiter die Pultd√§cher: „Das passt nicht. Und es gibt andere L√∂sungen, als die, die jetzt verfolgt werden soll. Lassen Sie sich das bitte durch den Kopf gehen, Herr B√ľrgermeister. So, wie das jetzt laufen soll, ist der Streit vorprogrammiert.“

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Gäste beim Heringsessen der Freien Wähler. Bild: hblog

B√ľrgermeister Just sagte: „Wir sind im Gespr√§ch mit der TVG und dem Investor FWD. F√ľr ihre Vorschl√§ge bin ich aber offen.“

Kinderbetreuung, Gewerbegebiet, √úbungshalle.

Der FW-Fraktionschef Peter Johe stellte im Anschluss die Situation der Kinderbetreuung in Hirschberg dar: „Wir haben f√ľr 293 Kindergartenkinder genau 316 Pl√§tze. Hier sind wir gut aufgestellt, aber f√ľr 85 Kinder unter drei Jahren haben wir nur 44 Pl√§tze durch die Gemeinde.“ Zwar gebe es durch die Kirchen und private Tagesm√ľtter weitere 34 Pl√§tze, damit fehlten aber immer noch Pl√§tze f√ľr die gesetzlich geforderten rund 34 Prozent (von 250 Kindern in Hirschberg unter drei Jahren) ab 2013. Die geplante Kinderkrippe gegen√ľber dem Seniorenzentrum sei deshalb enorm wichtig.

Weiter sagte Johe: „Nach einem schleppenden Beginn hat sich unser Gewerbegebiet sehr gut entwickelt. Wir w√ľrden das gerne erweitern, aber der Grundbesitzer will nicht verkaufen. Wir sind der √úberzeugung, dass √ľberall da, wo es Gewerbe und Industrie gibt, es den Menschen besser geht. Deswegen bleiben wir an dem Thema dran.“ Und: „Wir sind der √úberzeugung, dass wir eine dritte √úbungshalle brauchen.“