Freitag, 14. Juni 2019

Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg mit neuem Internetportal

Alles zur Bundestagswahl

Rhein-Neckar, 20. Juni 2013. (red/pm) Ein neues Internetportal zur Bundestagswahl am 22. September ist ab sofort bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) abrufbar. [Weiterlesen…]

ZeitgemĂ€ĂŸes Design, "neue MaßstĂ€be" (bisher) Fehlanzeige

LÀndle mit neuer HomepÀdsch

Rhein-Neckar, 04. Februar 2013. (red/zef) Seit dem 01. Februar 2013 hat das Land Baden-WĂŒrttemberg eine neue Online-Plattform. Die Homepage soll neue MaßstĂ€be setzen, damit „sich die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit Politik auseinandersetzen“, sagt die Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium. Wir haben uns die Seite angeschaut: „Neue MaßstĂ€be“ gilt im Vergleich mit der alten Seite bestimmt, das Design ist frisch und modern – inhaltlich und konzeptionell kann die Seite aber durchaus noch zulegen. Immerhin: In den ersten drei Stunden nach dem Start am 1. Februar haben bereits 2.500 Menschen insgesamt 15.000 Seiten aufgerufen – und das innerhalb von drei Stunden.

Von Ziad-Emanuel Farag

Oben sind die fĂŒnf strukturierenden Elemtente zu sehen, darunter der anschauliche Slider mit aktuellen Artikeln. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Sofort sticht der ansprechende Slider ins Auge. Dieser prĂ€sentiert aktuelle politische Themen anschaulich. Hier kommen nicht nur Artikel, sondern auch andere Medien wie Videos oder Fotostrecken zum Einsatz  Aktuelle Beispiele wĂ€ren: Ein Zeitstrahl darĂŒber,was die grĂŒn-rote Landesregierung bisher geleistet hat, die Ganztagsschule oder die Bildungsgerechtigkeit. Man kann den Slider automatisch die Artikel abspielen lassen oder einfach bequem per Pfeil in der Mitte oder der Navigationsleiste unten wechseln.

Besonders brisant wirkt der „transparente Landeshaushalt“. Hier gibt es zwar viel Zahlenwerk: Das RegierungsprĂ€sidium Stuttgart erhĂ€lt 8,4 Millionen Euro fĂŒr Bundesautobahnen, wĂ€hrend Kalrsruhe 4,4 Millionen Euro erhĂ€lt . Viele Fragen bleiben hier aber völlig unbeantwortet: Wieviel Geld wird in welche Autobahnen investiert? Da stehen viele Zahlen – ohne weitere Informationen sind sie kaum zu nutzen. Da steht gar nichts! Bei den Hochschulen ist der Landeshaushalt auch sehr pauschal: Einzeln aufgeschlĂŒsselt werden die aktuellen Zuwendungen fĂŒr Baumaßnahmen. Über die Verteilung der restlichen 336 Millionen Euro erfĂ€hrt man nichts. Bloß keine Verteilungskritik riskieren, scheint hier die Devise zu lauten. Der „transparente Landeshaushalt“ verspricht mehr als er hĂ€lt. Die Bedienung ist zudem Ă€ußerst umstĂ€ndlich.

Die Seite unterteilt sich ingesamt in fĂŒnf Rubriken: “Unser Land”, “Regierung”, “BW gestalten” “Service” und “Beteiligungsportal”. Die ersten vier ermöglichen eine einfache Orientierung. Legt man den Cursor auf einer dieser Buttons, wird eine umfangreiche, aber ĂŒbersichtliche Auflistung der Unterpunkte angezeigt. In der Rubrik „Regierung“ gelangt man schnell zu Vorstellungen der Regierungsmitglieder und ihrer Ministerien. „Unser Land“ bietet einen Überblick ĂŒber alles Erdenkliche zu Baden-WĂŒrttemberg. Geschichte, Geografie, Landesverfassung, ein Quiz zur Unterhaltung, Traditionen, hier ist alles dabei.

„BW gestalten“ erklĂ€rt, wie Baden-WĂŒrttemberg kĂŒnftig aussehen soll:  „Erfolgreiches Baden-WĂŒrttemberg“ (Wirtschaftspolitik), „Schlaues Baden-WĂŒrttemberg“ (Bildungspolitik), „Nachhaltiges Baden-WĂŒrttemberg (Energiepolitik)“, „BĂŒrgernahes Baden-WĂŒrttemberg (BĂŒrgerbeteiligung und Integration)“ und „Gerechtes Baden-WĂŒrttemberg (Gleichstellung, Inklusion, Gesundheitspolitik)“. Dies liest sich aber zunehmend fade, irgendwann hat man dann genug von Baden-WĂŒrttemberg. Wenigstens fasst die Landesregierung hierbei ihre politischen Ziele unter wenigen, verstĂ€ndlichen Schlagworten zusammen. In der Rubrik „Service“ erhĂ€lt der Leser viele Informationen, um Kontakt zu Ämtern aufzunehmen, sich einen Überblick ĂŒber Publiktationen zu verschaffen oder einfach einen Ansprechpartner zu erhalten.

Die Detailansicht in den einzelnen Rubriken. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Das „Beteiligungsportal“ schließlich soll kĂŒnftig “Mehr Demokratie klicken” gewĂ€hrleisten. Dem mĂŒssen jedoch außer bloßen AnkĂŒndigungen Taten folgen. DafĂŒr gibt es bereits auf der Startseite einen Textkasten, in dem man schnell eine Frage an die Landesregierung eintippen kann. Wir haben diese Funktion mit einer Frage am Freitag selbst getestet. Bis heute, den 04. Februar 2013, 17:00 Uhr haben wir noch keine Antwort erhalten.  Am, Dienstag, den 05. Februar, wurde sie um 14:43 beantwortet.

Wir erinnern uns: Baden-WĂŒrttemberg soll gerecht werden. „Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte der Gesellschaft. Deshalb bauen wir Barrieren und Benachteiligungen ab.“ Nirgendwo geht das schneller und einfacher als online. Eine Seite, die möglichst alle mit Behinderungen leicht nutzen können, ist unverhandelbar: Nirgendwo gibt es so wenige Barrieren wie am eigenenen Rechner. Hier scheitert die neue Homepage aber: Einige Artikel können zwar vorgelesen werden. Dies geschieht jedoch so blechern, dass man dem nicht folgen kann. Wenn doch, wĂŒrde man es nicht wollen. Mit den verbreiteten LesegerĂ€ten fĂŒr Blinden fĂ€llt es diesen also deutlich einfacher, sich zu informieren. Der Button dafĂŒr ist viel zu klein. Sehbehinderte dĂŒrften ihn nicht ausmachen können. Hier wĂ€re es ratsam, die entsprechende Funktion in der Zeile der Überschrift zu platzieren anstatt neben der UnterĂŒberschrift.

Die Vorlesefunktion ist in dieser Zeile nur schwer zu sehen. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Der neue Maßstab muss also noch ordentlich Maß nehmen, um tatsĂ€chlich ĂŒberzeugen zu können. Immerhin, ein Anfang ist gemacht und man darf gespannt sein, was noch folgt.

Die neue Homepage von Hirschberg


Guten Tag!

Hirschberg, 29. November 2010. Am 21. November ist die neue Homepage der Gemeinde Hirschberg online gegangen. Wir haben die Website genauer unter die Lupe genommen. Insbesondere im Hinblick auf die inhaltliche wie technische Gestaltung. Unser Urteil fĂ€llt in dieser Hinsicht ĂŒberwiegend positiv aus. Doch es gibt auch kritische Anmerkungen.

Von Christian MĂŒhlbauer

Was muss eine Website in unserer heutigen Welt können? Muss alles geboten werden, was das „Web 2.0“ hergibt? Bei einer behördlichen Seite kann man das getrost verneinen. In erster Linie sollte sie optisch ansprechend, klar strukturiert und informativ sein. Eine mediale Überladung dient niemandem. Weder dem BĂŒrger, noch den Mitarbeitern, die eine solche Seite befĂŒllen sollen.

Bei der neuen Hirschberg-Homepage wurde dieser Anspruch erfĂŒllt.

homepage_hirschberg

Die neue Homepage der Gemeinde Hirschberg

Um eine PrĂŒfung der Inhalte sowie der Darstellung selbiger durchzufĂŒhren, haben wir uns in verschiedene „Besucher“ versetzt. Dies ermöglicht eine möglichst realitĂ€tsnahe Beurteilung. Alle Besucher wollen ein bestimmtes Ziel erreichen. Wir haben mit den FĂ€llen getestet, wie schnell an die relevanten Informationen gelangt wird. Nachfolgend die unterschiedlichen Besuchertypen und Fragestellungen mit anschließendem Ergebnis:

Fall 1: Ein Jugendlicher (13) möchte sich ĂŒber Freizeitangebote in der Gemeinde Hirschberg informieren

Ergebnis: Direkt von der Startseite fĂŒhrt ein MenĂŒpunkt „Freizeit & Kultur“ in die richtige Richtung. Rasch landet man auf einer sauber strukturierten Übersicht. Welche Sportarten kann in Hirschberg ausgeĂŒbt werden und wo findet sich ein entsprechender Verein dafĂŒr.

Bei der Suche nach FreizeitaktivitĂ€ten hilft ein Veranstaltungskalender. Dieser ist ausgezeichnet befĂŒllt. Die Menge an auswĂ€hlbare Kategorien erschlĂ€gt jedoch im ersten Augenblick..

Fall 2: Eine Familie mit zwei Kindern möchte in die NĂ€he von Mannheim ziehen. Auch Hirschberg ist ein mögliches Ziel. Was bietet Hirschberg fĂŒr Familien? Welche Unternehmen gibt es in Hirschberg, die zukĂŒnftige Arbeitgeber werden könnten?

Ergebnis: Über den MenĂŒpunkt Familie & Soziales gelingt erneut der Direkteinstieg in Themengebiete, die dieser Zielgruppe entsprechen. Das Angebot an Schulen, KindergĂ€rten sowie sozialen Einrichtung ist schnell erreichbar.

Falls man noch auf der Suche nach potenziellen Arbeitgebern ist, gibt es erneut den direkten Einstieg ĂŒber das MenĂŒ. Dort findet sich auch ein Verzeichnis von ortsansĂ€ssigen Unternehmen. Inklusive vollstĂ€ndiger Adresse und meist sogar Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse. Ein großer Bonus.

Fall 3: Der Umzug nach Hirschberg ist geglĂŒckt. Jetzt gilt es, behördlichen Verpflichtungen nachzukommen. Sich als neuer BĂŒrger der Stadt anmelden, den Personalausweis Ă€ndern, die MĂŒlltonne anmelden. Aber wo?

Ergebnis: Da es sich hier um eine behördliche Angelegenheit handelt, ist sie wohl unter dem MenĂŒpunkt „Rathaus & Gemeinde“ zu finden. Der MenĂŒpunkt „Rathausformulare“ scheint zumindest einen Teil dieser Angelegenheiten online erfĂŒllen zu lassen.

BezĂŒglich Meldepflicht und allgemeiner Formulare finden sich dort tatsĂ€chlich Links. Leider fĂŒhren diese bisher ins Leere. Wie man uns von der Gemeinde Hirschberg mitgeteilt hat, werden bestehende InhaltslĂŒcken aber zeitnah geschlossen.

Ein Blick auf die Technik

Man kann es knapp ausdrĂŒcken: Das eingesetzte Content-Management-System TYPO3 ist leistungsstark und dynamisch. Insbesondere bei großen Unternehmen genießt es deshalb große Beliebtheit. Auch von der Programmierung kann die Seite ĂŒberzeugen. Es kommt wenig Java-Script zum Einsatz, die Struktur der Seite ist in optischer wie technischer Hinsicht sauber gestaltet. Ein kurzer Blick in den Quellcode bestĂ€tigt dies.

Einen kleinen Makel gibt es jedoch. Dieser betrifft insbesondere Menschen, die „mobil“ auf die Website gehen oder ĂŒber kein DSL verfĂŒgen. Die Bilder-Slideshow im Kopfbereich der Website ist nĂ€mlich nicht gut komprimiert.

So gelang es uns bei unserem Test, die DateigrĂ¶ĂŸe einzelner Bilder um bis zu zwei Drittel zu reduzieren – ohne erkennbare Einbußen bei der BildqualitĂ€t. Wie die Gemeinde uns mitgeteilt hat, werde man die Benutzung auf mobilen GerĂ€ten noch untersuchen – das halten wir fĂŒr dringend geboten, weil immer mehr Menschen ĂŒber iPhones oder andere Handys einen solchen Service verlangen.

Was man außerdem gegenwĂ€rtig noch vermisst, sind „klassische“ Web-2.0 Features. Also keine „ausgefallenen“ Dinge, sondern „Standards“. Wie uns die Gemeinde auf Anfrage mitteilte, werde ein sogenannter RSS-Feed noch folgen. Weiteres (bspw. Twitter) ist jedoch nicht geplant.

Insgesamt betrachtet ist die Homepage durchaus ein Erfolg, den BĂŒrgermeister Just und Hauptamtsleiter Michael Frank fĂŒr sich verbuchen können. Insbesondere Herr Frank stand uns nach der Veröffentlichung der Homepage umfangreich Rede und Antwort.

Preisfrage I

Ohne Frage: Die neue Homepage ist inhaltich, optisch sowie technisch sehr ansprechend und vor allem ĂŒberzeugend geworden.

Die Erstellungskosten der Homepage liegen bei 10.532 Euro zuzĂŒglich einem Leasingfaktor von 2,27 Prozent fĂŒr den Mietkauf.
Der Leasingzeitraum betrĂ€gt vorlĂ€ufig 48 Monate. Insgesamt also 11.476 Euro. Danach geht die Homepage vollstĂ€ndig in den Besitz der Gemeinde Hirschberg ĂŒber.

Zum vorbenannten Betrag mĂŒssen jĂ€hrliche Hosting- und Pflegekosten in Höhe von 2.165 -‚¬ hinzugerechnet werden.

11.476 Euro entsprechen dem marktĂŒblichen Preis fĂŒr ein derartiges Projekt.

2.165 Euro Hosting- und Pflegekosten scheinen auf den ersten Blick zwar sehr hoch. Je nach Pflege- und Hostingaufwand können diese jedoch ebenfalls gerechtfertigt sein. Immerhin entspricht dies einem monatlichen Hosting- und Pflegepreis von 180 Euro.

Meist sind bereits private Hochleistungsserver spĂŒrbar teurer. Auf KapazitĂ€ten gilt es bei einer Gemeinde-Website eher weniger zu achten. Hier dĂŒrften spezifische Anbindungen wie Service-BW den Hostingpreis definieren.

Preisfrage II

Wir haben uns natĂŒrlich auch ĂŒber die Webschmiede informiert, die die neue Homepage entworfen hat. Diese verweist großzĂŒgig auf Dutzende Referenzprojekte.

Ein Vergleich mit anderen kommunalen Websites desselben Anbieters zeigte uns jedoch, dass es fĂŒr diesen Preis teilweise offenbar nur „Schema F“ gibt.

Selbst fĂŒr technische Laien ist es ersichtlich, dass beispielsweise die Seiten der Gemeinden Kupferzell, Billigheim, Steinen, Albbruck oder Kisslegg der von Hirschberg in zahlreichen Punkten Ă€hneln.

seitenvergleich

Vergleich der Homepage Hirschberg mit Albbruck am Hochrhein

Selbstredend wurden einige VerÀnderungen an Farbe und Form vorgenommen. Auch das Bildmaterial wurde separat erfasst.

Das Unternehmen komm.online hat ein Standard-Produkt entworfen, das es sich nun teuer bezahlen lÀsst. Hinter ein paar optischen Anpassungen wird offensichtlich immer derselbse Standard verkauft.

Der Preis von rund 11.000 Euro fĂŒr ein eigenes Layout wĂ€re vertretbar – so wurde ein Produkt entworfen, dass die Firma nun mehrfach verkauft und sicher ordentlich Geld damit verdient. Das ist kein Vorwurf gegenĂŒber der Firma wegen deren erfolgreicher Vermarktung – tatsĂ€chlich aber eine Frage an die Gemeinden, ob sie diese „Leistung“ nicht zu teuer und zu wenig an den eigenen, spezifischen AnsprĂŒchen orientiert, eingekauft haben.

Zum Vergleich: Die Homepage der Stadt Viernheim (erstellt 2002, neues Design 2007) kostete 7.500 Euro. Die Servermiete sowie die GebĂŒhren fĂŒr einen Root-Server belaufen sich auf 1.440 Euro jĂ€hrlich. Immerhin ein Ersparnis von etwa einem Drittel. Gleichwohl bietet die Homepage der Stadt Viernheim einen „virtuellen Stadtbummel“ oder warnt Online vor aktuellen Radarfallen.

Und es bleibt die Frage, wie aktiv die Gemeinde Hirschberg das Instrument Internet benutzen wird, um VerwaltungsablĂ€ufe zu optimieren und natĂŒrlich mit den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern kommuniziert. Darauf sind wir gespannt.

Anmerkung der Redaktion:
Christian MĂŒhlbauer
absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr MĂŒhlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach „Ressortjournalismus.“

BĂŒrgertag nur mĂ€ĂŸig besucht – neue homepage der Gemeinde

Guten Tag!

Hirschberg, 22. November 2010. Der BĂŒrgertag 2010 war leider nicht so gut besucht, wie sich das die Gemeinde sicherlich gewĂŒnscht hatte. In Zukunft kann man sich zur Gemeinde auf der neuen hompeage informieren.

Am Sonntag, den 21. November 2010, hat von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Aula der Martin-Stöhr-Schule der BĂŒrgertag der Gemeinde Hirschberg stattgefunden.

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BĂŒrgertag 2010 in der Martin-Stöhr-Schule.

Über folgende Themen konnte man sich informieren:
Kleinkindbetreuung
– Umweltmobil -€ℱExpedition-€ℱ
Seniorenzentrum Hirschberg; Bau und Betrieb
– Neue Homepage der Gemeinde
Verkehrsleitsystem
– Planung und Stand des Ausbaus der S-Bahn incl. der örtlichen Planung fĂŒr die Zugangswege

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde informierten zu den einzelnen Themen und beantworteten Fragen der interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger. BĂŒrgermeister Manuel Just sagte: „Ich bin zufrieden, hĂ€tte mir aber mehr Ressonanz gewĂŒnscht.“

SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Martin-Stöhr-Schule haben GetrĂ€nke sowie Kaffee und Kuchen angeboten.

Die neue homepage der Gemeinde werden wir noch ausfĂŒhrlich besprechen.

Viel Freude mit den Fotos:
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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Just: „Das Internet ist fĂŒr mich völlig unverzichtbar.“

Guten Tag!

Hirschberg, 23. Juli 2010. Im November will die Gemeinde Hirschberg einen neuen Internet-Auftritt realisiert haben. Im Interview erlĂ€utert BĂŒrgermeister Manuel Just, was geplant ist und welche Funktion die Internetseite fĂŒr die Gemeinde haben soll. Wie wichtig das Internet ist, zeigt das Verhalten von Herrn Just – er geht sogar im Urlaub tĂ€glich online.

Interview: Hardy Prothmann

Herr BĂŒrgermeister Just, die Gemeinde will sich eine neue Homepage zulegen. Wie ist denn der Planungsstand?
Manuel Just: „Wir hatten gerade das erste VorgesprĂ€ch. Es wird ein komplett neues Layout geben.“

BĂŒrgermeister Just: "Das Internet ist fĂŒr mich völlig unverzichtbar." Bild: hirschbergblog.de

Schaut man sich die Arbeiten der beauftragten Agentur an, kann man davon ausgehen, dass Sie einen Standardauftritt erhalten.
Just: „Seien Sie doch nicht so schnell mit Ihrer Kritik, sondern lassen sich ĂŒberraschen. Die Firma erstellt die Homepage nach unseren Vorgaben.“

Was wird man erwarten können? TÀgliche oder wöchentliche Nachrichten?
Just: „Wie gehabt werden wir die Homepage zur Verbreitung von aktuellen Informationen nutzen. Aus KapazitĂ€tsgrĂŒnden werden wir aber nicht jeden Tag etwas bringen.“

„Klar ist: Es wird die Homepage einer Behörde sein.“

Wie wĂ€re es mit einem Wochenbrief des BĂŒrgermeisters?
Just: „Es ist vorstellbar, dass ich mich ab und an Ă€ußere, wir denken konzeptionell ĂŒber Vieles nach.“

Moderne Websites bieten Bilder, Filme, also neben der informativen auch eine emotionale Ansprache. Ist in dieser Hinsicht etwas geplant?
Just: „Da werden wir zurĂŒckhaltender sein. Ich habe dazu eine eher konservative Haltung. Immerhin ist das die Homepage einer Behörde. Die breite, auch unterhaltende Information ĂŒberlassen wir den Medien, die können das besser.“

Trotzdem ist so eine Homepage doch ein gutes Mittel, die eigene Gemeinde zu bewerben?
Just: „Sicher. Hier wollen wir auch mehr machen. Hirschberg ist beispielsweise touristisch nicht sehr gut aufgestellt, obwohl wir eine tolle Landschaft haben und schöne WĂ€lder. FĂŒr diesen Naherholungswert kann man sicherlich mehr werben.“

„Wir werden aktiv verlinken.“

Wie sieht es mit Gewerbe und Vereinen aus – wie werden das dargestellt?
Just: „Wir werden natĂŒrlich die Vereine und die Gewerbetreibenden auflisten. Ansonsten muss man nicht jede Information, die es schon im Netz gibt, duplizieren. Wir werden hier aktiv auf andere Seiten verlinken.“

Auch wenn die Homepage neu gemacht wird, soll sie eher statisch als "dynamisch" informieren.

Welche Möglichkeiten werden die BĂŒrgerInnen fĂŒr sich auf der neuen Homepage finden?
Just: „Wir haben weiterhin unser GĂ€stebuch, das gut angenommen wird. Außerdem können die BĂŒrgerInnen mit allen Behörden und deren Mitarbeitern, auch mit mir, per email in Kontakt treten.“

Wird es Themenschwerpunkte geben, zu denen Sie besonders ausfĂŒhrlich informieren werden?
Just: „Ganz sicher die Kinderbetreuung, die Seniorenpolitik und zum ÖPNV. Das sind wichtige, große Themen. Allerdings werden diese Informationen statischer sein als beispielsweise bei Ihnen, weil wir nicht die KapazitĂ€t haben, tagesaktuell zu reagieren. Das ist auch nicht unsere Aufgabe. Das können Sie als journalistische Redaktion viel besser.“

„BĂŒrgerInnen können VorschlĂ€ge machen.“

Welche Vorteile wird „Service-BW“ bringen?
Just: „Das ist ein Teil der Deregulierungsrichtlinie der EU. Über diese Schnittstelle können Verwaltungsangelegenheiten automatisierter erledigt werden. Sehen Sie mir nach, dass ich es bei der allgemeinen Aussage belasse – ich muss mich da noch einarbeiten. Insgesamt hat jetzt der Planungsprozess begonnen – abließende Aussagen kann ich nicht treffen.“

Sind die BĂŒrgerInnnen in die Planung mit einbezogen?
Just: „Nicht systematisch. VorschlĂ€ge aus der BĂŒrgerschaft zur neuen Homepage sind gerne willkommen. Dazu fordere ich gerne auf. Aber: Wir werden wahrscheinlich nicht alles berĂŒcksichtigen können.“

Inwieweit spielt das können Sie mit der neuen Homepage Kosten sparen? Beispielsweise könnten Sie ja die Unterlagen zu Gemeinderatssitzungen online stellen?
Just: „Und wer garantiert mir, dass wir fristgerecht zugestellt haben? Solange es hier keine verbindliche Regelung gibt, mĂŒssen wir auf Papier einladen. Sollte das mal verbindlich geregelt sein, spare ich gerne diese Kosten, wir haben sowieso alle Daten digital.“

Wie wichtig ist eigentlich das Internet fĂŒr Ihre Arbeit?
Just: „Das Internet ist fĂŒr mich mittlerweile vollkommen unverzichtbar. Ich recherchiere hier fĂŒr fast jede Rede, schlage Informationen nach. Email ist ein alltĂ€gliches Kommunikationsmittel. Wobei: Der persönliche Kontakt bleibt der wichtigste, auch TelefongesprĂ€che sind unverzichtbar. Ein Tag ohne Internet ist aber nicht vorstellbar.“

Na, im Urlaub.
Just: „Auch da nicht. Ich schaue jeden Tag ins Netz und lese die Nachrichten.“

Nutzen Sie soziale Netzwerke wie Facebook?
Just: „Nein. Ich sehe hier fĂŒr mich bislang keinen Mehrwert und behördlich ist das wegen des Datenschutzes heikel.“

Man könnte eine vollkommen unproblematische Hirschberg-Infoseite einrichten?
Just: „Das weiß mein Mitarbeiter Herr Frank besser, der koordiniert das Projekt und ich werde auf seinen Vorschlag vertrauen.“

Wir es fremdsprachliche Informationen geben, beispielsweise fĂŒr auslĂ€ndische Touristen oder Investoren?
Just: „Wir denken zumindest ĂŒber eine französische Informationenseite fĂŒr unsere Partner in Brignais nach. An eine englischsprachige Seite ist bislang nicht gedacht.“

Eine neue Internetseite muss auch aufgerufen werden können. In Leutershausen gibt es nach wie vor Probleme mit der DSL-Versorgung. Wie ist der Stand der Dinge?
Just: „Hier sind wir in guten GesprĂ€chen. Ich rechne spĂ€testens bis Ende des Jahres mit einer zufriedenstellenden Lösung.“

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Hintergrund:
Wir hatten nach der Verwaltungsausschusssitzung das Thema neue Homepage kommentiert.
Außerdem haben wir uns angeschaut, was die beauftragte Firma Komm.On.Line bislang an kommunalen Homepages realisiert hat.

Irgendwie so wird die neue Homepage aussehen

Guten Tag!

Hirschberg, 15. Juli 2010. Der Internetauftritt der Gemeinde Hirschberg wird ein Konzept „von der Stange“ sein – 20.000 Euro sind dafĂŒr ein stolzer Preis.

Bunt und nur oberflÀchlich modern - die homepage der Gemeinde Edingen-Neckarhausen.

Das Unternehmen Komm.On.Line GmbH aus BĂŒhlerzell hat sich auf Kommunen spezialisiert und bietet vorkonfektionierte Homepages an.

Selbstredend kanns auch ein Bisschen mehr sein – das kostet aber extra.

FĂŒr die Summe von 20.000 Euro wird vermutlich der Standard herhalten mĂŒssen. Eine Vielzahl von Kommunen hat sich fĂŒr die „Stangen-Lösung“ entschieden, wie man anhand der Referenzen des Unternehmens erkennen kann.

Auf den ersten Blick kommen die Homepages der Kommunen unterschiedlich daher: Zumeist ziemlich bunt. Der zweite Blick zeigt, dass alle auf der selben Basis konstruiert wurden und die dahinter liegenden Funktionen gleich sind.

Konkret heißt das: Die Gemeinde Hirschberg kauft fĂŒr teures Geld eine Kopie, die ein wenig „individualisiert“ wird.

Wie die Homepage aussehen wird, können Sie hier anschauen: Referenzen

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog