Dienstag, 11. Juni 2019

Mehrausgaben durch anstehende Sanierungsma├čnahmen

Verschuldung wird steigen

justHirschberg, 13. Dezember 2013. (red/pm) In der┬á Gemeinderatssitzung am Mittwoch brachte die Verwaltung den Haushalt f├╝r das kommende Jahr ein. Er sieht zwar Mehreinnahmen vor – dem gegen├╝ber stehen aber gro├če Investitionssummen in der Infrastruktur in der Gemeinde. Der Haushalt wird in der Sitzung am 11. Februar 2014 beraten. Die Abstimmung erfolgt in der Sitzung am 25. Februar. Die Frist f├╝r Antr├Ąge der Fraktionen endet am 13. Januar. Wir dokumentieren die Haushaltsrede von B├╝rgermeister Manuel Just. [Weiterlesen…]

Auch Mehrkosten f├╝r die Sanierung des Pumpenturms werden gedeckelt.

Gemeinderat tr├Ągt die Mehrkosten f├╝r die Sanierung des ev. Kindergarten

Hirschberg, 31. Januar 2013. (red/aw/jkr) In der ersten Sitzung des Hirschberger Gemeinderats im Jahr 2013 konnten gleich zwei Sanierungsfinanzierungen abschlie├čend beschlossen werden. Der Gemeinderat stimmte sowohl den Mehrkosten von rund 141.000 Euro f├╝r die Dachaufstockung und energetische Sanierung des evangelischen Kindergartens in Gro├čsachsen zu, als auch den ├╝perplanm├Ą├čigen Ausagben f├╝r die Sanierung des Pumpenturms von rund 9.5000 Euro. Allerdings erfolgten die Beschl├╝sse nicht ganz ohne Kritik an der generellen Kostensch├Ątzung der Gemeinde und ihren beauftragten Unternehmern.

Um jeden Kind eine Betreuungsm├Âglichkeit ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bieten zu k├Ânnen, musste die Gemeinde Hirschberg umdenken und die vorhandenen Angebote ausbauen. Dies geschah mit dem Beschluss des Gemeinderates im Sommer 2011, als der An- bzw. Ausbau des Kindergartens in Gro├čsachsen bewilligt wurde. Jetzt stellt die Gemeinde fest, dass dieser Anbau zumindest derzeit nicht mehr ben├Âtigt wird.

Dank eines Ausbaus des katholischen Kindergarten in Leutershausen, hat die Gemeinde bereits die M├Âglichkeit zwei neue Kindergartengruppen zu schaffen. Eine Gruppe hat sich bereits im Herbst 2012 gebildet. Durch diese zus├Ątzlichen Pl├Ątze wird ein Anbau an den evangelischen Kindergarten aktuell ├╝berfl├╝ssig. Der Gemeinderat beschloss daher von einem Anbau zum jetztigen Zeitpunkt abzusehen.

Hirschberg k├Ânnte mit einer zweiten Gruppe im katholischen Kindergarten in Leutershausen insgesamt 338 Betreuungspl├Ątze schaffen,

so B├╝rgermeister Manuel Just. Zwar w├╝rde dann nicht jeder Familie ihr Wunsch-Kindergarten im bevorzugten Ortsteil zur Verf├╝gung stehen, aber es k├Ânnten zuk├╝nftig auch ohne Anbau des evangelischen Kindergartens, alle Kinder untergebracht werden.

Alle Hirschberger Kinder h├Ątten einen Betreuungsplatz

Die Dachaufstockung sowie die energetische Sanierung des evangelischen Kindergarten haben aber breits stattgefunden oder werden in naher Zukunft erfolgen. Die Dachaufstockung garantiert einen Raumgewinn, die Sanierung mit Steinwolle eine bessere D├Ąmmung. Die Frage, ob denn teure Steinwolle n├Âtig ist, wenn vielleicht auch Styropor als D├Ąmmmittel reicht, wurde aufgrund der Brennbarkeit der beiden Stoffe zu Gunsten der teuren Steinwolle entschieden. Die Mehrkosten von rund 9.000 Euro f├╝r die nicht brennbare Steinwolle seien hier „gut investiert“.

Die maximalen Investitionen der Gemeinde wurden mit einem Kostenzuschuss von 90 Prozent, maximal allerdings 680.000 Euro festgelegt. Auch, wenn der Beschluss einstimmig erfolgte, blieb die urspr├╝ngliche Kostensch├Ątzung von 458.000 Euro nicht ganz ohne Kritik.

Ebenso, wie die Mehrkosten f├╝r die Sanierung des Pumpenturms. Fast 9.500 Euro mehr wurden daf├╝r ausgebeben. Einem Beschlussantrag, diese Kosten mit eingesparten Kosten an Kanalbauma├čnahmen zu deckeln wurde zugestimmt. Der Gemeinderat sprach sich mehrheitlich f├╝r den Erhalt „dieses ortspr├Ągenden Instrumentes“ (Matthias Dallinger, CDU) und „Wahrzeichens der Gemeinde“ (J├╝rgen Steinle, Gr├╝ne Liste Hirschberg) aus.

Der SPD bleibt die Notwendigkeit der Pumpenturm-Sanierung verborgen

Lediglich der SPD bleibt die „Notwendigkeit des Ausbaus verborgen“, so Eva-Marie Pfefferle, Fraktionssprecherin der SPD. Die Sanierung h├Ątte nicht in diesem Umfang erfolgen m├╝ssen, zumal die Raumnutzung derzeit gar nicht m├Âglich sei. Die SPD stimmte, wie bereits bei dem Beschluss der Sanierung des Pumpenturms im Sommer 2011, gegen den Beschlussantrag.

Die Mehrkosten bei der Sanierung kamen vor allem durch den zun├Ąchst nicht geplanten Erhalt von Fenstern sowie einer aufw├Ąndigeren Fassadensanierung zu stande. Mit der Deckung der zus├Ątzlichen Ausgaben, durch Wenigerausgaben an anderer Stelle werden die zur Verf├╝gung gestellten Mittel im Haushaltsplan 2012 nicht ├╝berschritten.