Dienstag, 18. Juni 2019

Kunstprojekt im Hilfeleistungszentrum und FĂŒhrung durch die Ausstellung in der Rathausgalerie

Hirschberger Ring Teil I und II

Hirschberg, 17. Juli 2014. (red/pm) Im Rahmen des Kunst-Projekts „Hirschberger Ring Teil I und II“ treten Musik und Malerei miteinander in einen inspirierenden Dialog. [Weiterlesen…]

12. Hirschberger Kulturtage

Stummfilm „Richard Wagner“ mit Klavierbegleitung

Hirschberg, 13. Mai 2014. (red/pm) Im Rahmen der 12. Hirschberger Kulturtage wird am Freitag, 16. Mai, um 20:00 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Olympia-Kino der Stummfilm „Richard Wagner“ aus dem Jahr 1913 gezeigt. Der Film wird von Jens Schlichting live am Klavier begleitet. [Weiterlesen…]

10. bis 16. Februar 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 10. bis 16. Februar 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

16. bis 22. Dezember 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 16. bis 22. Dezember 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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Großes JubilĂ€umskonzert „Rhythm of Life“ am 9. November in der Lobdengauhalle

170 Jahre Liederkranz

liederkranz

 

Ladenburg, 03. November 2013. (Anzeige) „Der Rhythmus des Lebens“ – das Leben ist geprĂ€gt von Rhythmen, wie den Rhythmen der Musik. Musik verbindet, und das ĂŒber Jahrhunderte hinweg. Der Liederkranz Ladenburg feiert in diesem Jahr sein 170-JĂ€hriges VereinsjubilĂ€um und nimmt dies zum Anlass, um mit der Öffentlichkeit das große Ereignis zu zelebrieren. [Weiterlesen…]

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 25. Februar bis 03. MĂ€rz 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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22. bis 28. Oktober 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 22. bis 28. Oktober 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”.

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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 20:00 Uhr, Olympia-Kino.

Jens Schlichting

Hirschberg. Nur wenige wissen, dass Charlie Chaplin nicht nur ein begnadeter Schauspieler war, sondern auch das Zeug zum ernstzunehmenden Musiker hatte, der in seiner Jugend davon träumte, Konzertsolist für Violoncello und Geige zu werden.

So stammen fast alle der Melodien zu seinen Filmen von ihm selbst, obwohl er keine Noten lesen konnte und die Mithilfe professioneller Musiker benötigte, um seine Kompositionen auszuarbeiten.

Für den Großen Charlie Chaplin-Abend haben sich der Pianist und langjährige Stummfilm-Begleiter im Olympia-Kino Jens Schlichting und der Cellist Roland Kuntze, Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim und 1. Solocellist in zahlreichen deutschen Orchestern, zusammengetan.

Jens Schlichting begleitet ausgewählte Kurzfilme von Charlie Chaplin am Klavier, zwischen den Filmen präsentieren die beiden Musiker Original-Kompositionen des großen Meisters für Klavier und Cello.

Die Zuhörer erwartet ein heiteres Film-Programm und schöne Melodien, vorgestellt von zwei hervorragenden Musikern. Außerdem gibt es einen Überraschungsgast.

Ort: Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 10 Euro. Tickets erhältlich über foerderkreis@olympia-leutershausen.de.

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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 19:30 Uhr, Historischer Ratssaal.

Daniela Dröscher, Foto: Katrin Hiller, Quelle: http://www.speyer.de/de.

Speyer. Daniela Dröscher liest aus ihrem neuen Roman POLA; Moderation: Alexander Wasner, SWR. Ein Tag nach der Auszeichnung mit Arno-Reinfrank-Literaturpreis 2012 liest Daniela Dröscher aus ihrem neuen Roman „Pola“, der das Leben der Stummfilm-Diva Pola Negri zum Gegenstand hat. Moderiert wird die Autorenlesung von SWR-Redakteur Alexander Wasner.

Daniela Dröscher wurde in Speyer bereits als Theaterautorin die Bühne bereitet. Ihr Stück „Als wäre ich Papier“, mit dem sie den Theater-Autorenwettbewerbs „Wortschatz Rheinland-Pfalz“ in der Kategorie Jugendtheater gewann, wurde in einer Inszenierung von Matthias Folz im Speyerer Kinder- und Jugendtheater 2011 aufgeführt.

Kurzvita: Daniela Dröscher wurde 1977 in München geboren. Aufgewachsen im rheinland-pfälzischen Becherbach bei Kirn besuchte sie das Gymnasium in Meisenheim am Glan und studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Trier und London. An der Universität Potsdam promovierte sie mit einem poetologischen Thema. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.

Ort: Historischer Ratssaal, Rathaus, Maximilianstraße 12, 67346 Speyer.

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Donnerstag, 25. Oktober 2012, 20:00 Uhr, Alte Feuerwache.

Der Musiker Anthony Strong

Mannheim. Enjoy Jazz: Anthony Strong. Anthony Strong, ein in London ansässiger Pianist, macht von Jazz, Blues und Soul geprägte Musik.

Die Begeisterung, die der Sänger und Pianist Anthony Strong in seiner Heimat Grossbritannien mit seinem Debüt «Delovely» auslöste, brachte kein Geringerer als Rod Stewart auf den Punkt: «Fucking amazing!»

Ort: Alte Feuerwache, Brückenstraße 2, 68167 Mannheim.

Eintritt: Einheitspreis 25,20 Euro.

Tickets und Infos: http://www.mannheim.de/veranstaltung/reihe/enjoy-jazz.

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Freitag, 26. Oktober 2012, 20:00 Uhr, Kulturbühne Alte Druckerei .

Marcus Jeroch

Weinheim. Marcus Jeroch „Wortsetzung folgt“: In gnadenlosen Wortjonglagen lässt Marcus Jeroch kleine Dichterlein über die Hürden der Nacht springen und wagt sich an uralte Menschheitsgeschichten – wussten Sie, dass es Noah war, der das Aussterben der Saurier verschuldete? Er erfeut mit skurrilen Texten, reich gefüllt mit Trugschluss, Sprachanmutung und ausschlagenden Purzelbäumen.

MARCUS JEROCH, in Hamburg geboren, erlebte seine Kindheit in Afrika. Kurz vor seiner Schulpflicht kehrten die Eltern nach Deutschland zurück, er also auch. Nach seinem Abitur entschied sich Marcus Jeroch für ein Jura-Studium, wandte der Rabulistik nach drei Semestern den Rücken zu und arbeitete als Körperkünstler.

1990 erhielt er beim „13. FESTIVAL MONDIAL DU CIRQUE DE DEMAIN“ seine erste große Auszeichnung im Metier Jonglage. Jeroch komplettierte seine Tätigkeit als Jongleur durch sprachartistische Arbeiten und erhielt 1991 in der Fernsehsendung „Hut Ab“ sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis für seine Interpretation der Rede mit den wegfallenden Buchstaben von F. Kändler.

In den Folgejahren wechselte Jeroch zwischen den Bühnen von Kleinkunst und Varieté. Als Grenzgänger zwischen Körper- und Sprachkunst arbeitete er in den Bereichen Moderation und Jonglage, wirkte in Funk und Fernsehen und tourneete durch den liebevoll irritierten deutschsprachigen Raum. Der antwortete unter anderem mit dem Wilhelmshavener Kleinkunstpreis „Knurrhahn“ (1994).

Ort: Kulturbühne Alte Druckerei, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.

Eintritt: 17 Euro.

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Samstag, 27. Oktober 2012, 20:00 Uhr, Kulturbühne Alte Druckerei.

Pippo Azzurro

Weinheim. Pippo Azzurro: Una notte italiana. Das Stimmwunder aus Italien kommt nach Weinheim um seine aktuellen CDs vorzustellen.

Und wenn Pippo Azzurro singt, ist eines sicher: italienische Atmosphäre erfüllt den Saal und alle Menschen sind fröhlich und beschwingt. Mit seiner Show begeistert er sein Publikum immer und überall.

Das Repertoire reicht von italienischen Klassikern, über 60er Jahre Hits mit neuem Sound, bis hin zu brandneuen Eigenkompositionen.

Ort: Kulturbühne Alte Druckerei, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.

Eintritt: 17 Euro.

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Samstag, 27. Oktober 2012, 17:00 Uhr, Alter Stadtsaal.

Gerald Renger

Speyer. Am 27. Oktober 2012 präsentiert kulturing e. V., nach dem großen Erfolg des letzten Jahres, das „2. Speyerer Liederfest“ im Alten Stadtsaal.

Das Motto dieses Abends könnte man mit „Lieder zum Menschsein“ umschreiben. Dabei spannen wir einen Bogen, beginnend mit dem Gedanken zum Tage über die Geschenke des Lebens bis hin zum Abend und Ausblick auf die Nacht. Gemeint sind die kulturellen Werte unserer Zeit. Dies alles mit einem Augenzwinkern.

Dafür gewonnen wurde die Speyerer Liederpoetin Susanne Rees mit ihren Songs über Liebe, Beziehungen, Jahreszeiten und Lebensweisheiten.

Zweiter Protagonist in Speyer ist ebenfalls kein unbekannter: Gerald Renger. Musikalisch eher auf der Straße zu Hause, geschäftlich in den Büros der großen Konzerne tätig, interpretiert der Stuttgarter in seinen Songs die Erfahrungen mit zwischenmenschlichen Begegnungen, die er aus vielen Perspektiven heraus erlebt. Stets mit Sinn für Humor. Pur und einzigartig stellt er bei unserem Liederfest sein neues, sehr gekonntes Album „Time Out“ vor.

Den Bogen vervollständigt Kai Degenhardt. Ein Liedermacher bester deutscher Tradition angefangen bei Hoffmann von Fallersleben bis hin zu Kais Vater Franz-Josef Degenhardt. Als Erbe und neuer Wortführer steht er für hintergründige Lieder. Stets politisch fordert er unseren Verstand mit Witz und Intellekt heraus. Ein würdiger Abschluss für diesen Abend.

Vorverkaufsstellen: Tourist-Information, Rheinpfalz, Spei´rer Buchladen, Korngasse.

Ort: Alter Stadtsaal, Rathaushof, Maximilianstraße 12/13, 67346 Speyer.

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Sonntag, 28. Oktober 2012, 19:30 Uhr, Kulturbühne Max.

Sissi Perlinger

Hemsbach. Sissi Perlinger „Gönn Dir´ne Auszeit“: Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens nimmt uns Sissi Perlinger mit auf eine rasante Reise und erfüllt alle großen Sehnsüchte. Was wie ein fantasievolles Pop- Musical daher kommt, ist zwar diesmal durchaus „jugendtauglich”, birgt aber auf den zweiten Blick große Brisanz.

Ihre kabarettistisch-, gesellschaftspolitischkritischen Kommentare sind spitzzüngiger denn je. Motto der Show: „Spitze deine Ohren, hör‘ in dich hinein, wofür bist du geboren und was ist nur schnöder Schein?“

SISSI PERLINGER ist Kabarettistin, Comedian, ernste Schauspielerin, Sängerin (mit 3 ½ Oktaven), Tänzerin, Musikerin, Buchautorin, Kostümdesignerin, Moderatorin, Bühnenschamanin, Skurril Entertainerin.

8-jährige Tanzausbildung in Klassischem Ballett und Jazz. Außerdem intensiv Workshops in indischem Tempeltanz. 6-jährige Gesangsausbildung in Klassik, Jazz und Pop (3 ½ Oktaven) Von Prinzessin Lillifee bis Heavy Metall

6-jährige Schauspielausbildung in Wien, Los Angeles mit Eric Morris, New York (incl. privaten intensiv Coaching für die Hauptrolle bei Stella Stellaris mit Susan Betson), und in München mit Privaten Coaching für die Hauptrolle beim „Letzten Kurrier“ bei Susanne Gayer. Außerdem spielt Sissi seit vielen Jahren Gitarre, Westafrikanische Djembee, Schlagzeug und türkische Darbuka.

Ort: Kulturbühne Max, Hildastraße 8, 69502 Hemsbach.

Eintritt: Tickets kosten im Vorverkauf 30 Euro, Abendkasse 32 Euro.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten für die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Menü sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, für die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

09. bis 15. Juli 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 09. bis 15. Juli 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”.

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Montag, 09. Juli 2012, 20:45 Uhr, Muddys Club.

Los Santos

Weinheim. Sie sind unterwegs mit einer Handvoll Liedern und Texten, die sie in Texas, Mexico und auf Hawai, auf unwegsamen Terrain nördlich, östlich und westlich des Rio Grande zusammengetragen haben, aber auch in Bars, Flughafenterminals und auf Friedhöfen.

All das hört man in den Songs und Balladen von Los Santos. Wenn Akkordeon, Colt und Gitarre schweigen und die harte Arbeit auf der Ranch ruht, schiesst Thomas C. Breuer, der verbale Messerwerfer und Meister des geschliffenen Wortes aus der Selva Negra seine Spitzen ab. Und Los Santos ruhen nicht dazu, untermalen das gesprochene, gesungene und mitunter geschriebene Wort bisweilen mit Akkordeon, Pedal Steel und Schlagzeug.

Ort: Muddys Club, Schulstraße 3, 69469 Weinheim.

Eintritt: 15 Euro Normal, 13 Euro ermĂ€ĂŸigt, 12 Euro Mitglieder, 8 Euro SchĂŒler.

Infos und Tickets: http://www.muddys-club.de/index.php.

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Dienstag, 10. Juli 2012, 19:30 Uhr, Zwinger 1.

Heidelberg. Teil 1: Die Vorsitzenden eines Ölkonzerns sind mit einer Umweltkatastrophe konfrontiert. Jetzt heißt es: Rette sich, wer kann. Aber keine Angst, wir gehen nicht unter, auch wenn die PlĂ€ne gescheitert sind.

Teil 2: Über dem Urlaubsparadies steht in diesem Jahr nur der Anschein einer Sonne. An Erholung ist nicht zu denken auf dem ins Unwirkliche verzerrten Badestrand in einem von Investoren und Neureichkriminellen ausgequetschten Land. Da stellt sich die Frage: Sind das ĂŒberhaupt noch Urlaubsregionen oder schon Krisengebiete?

Teil 3: Die große Atomkatastrophe, diese unsĂ€gliche technische Störung, wird mit Flugtickets und Reisegutscheinen versucht auszugleichen.

Teil 4: Mit Schnellbooten und Helikoptern kapern die Piraten das Traumschiff. Sie halten das Kreuzfahrtschiff fĂŒr einen Hilfskonvoi, dabei ist doch nur eine Filmcrew an Bord. Wird jetzt geschossen, oder nicht?

Teil 5: Seit 14 Jahren sind die Soldaten abgeschnitten. Sie haben sich auf den letzten Felsen zurĂŒckgezogen. Das Wasser ist ihr Feind. Die einzige Hoffnung bleibt die Legende vom Trockenland. Ist Rettung ĂŒberhaupt möglich?

Die Verfassung der StrĂ€nde: Eine Bestandsaufnahme unserer Meere. Mit SprachgefĂŒhl entlarvt Stephan Lack die inhaltsleere Krisenrhetorik der Ökonomie. Ein rauschhafter Text, der von einem stillen WĂ€sserchen zu einem Orkan anschwillt. Und die Sintflut kommt nicht immer nach uns. Manchmal holt sie uns ein.

Ort: Zwinger1, Zwingerstraße 3-5, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Ab 8,50 Euro je nach Kategorie.

Infos und Tickets: http://www.theaterheidelberg.de/.

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Donnerstag, 12. Juli 2012, 16:00 Uhr, Festplatz.

Feuerwerk beim Brezelfest, Quelle: http://www.speyer.de/

Speyer. Heute beginnt das beliebte Brezelfest in Speyer. Das grĂ¶ĂŸte Volksfest am Oberrhein findet vom 12. bis 17. Juli statt. Neben vielen Fahrattraktionen und kulinarischen Highlights können Besucher auch ein großes Musik- und Unterhaltungsprogramm erleben.

Ort: Festplatz, Geibstr. 1, 67346 Speyer.

Infos und Programm: http://www.brezelfest-speyer.de/.

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Freitag, 13. Juli 2012, 20:00 Uhr, SeebĂŒhne Luisenpark.

Der Musiker Al Jarreau

Mannheim. Der 7-fache Grammy-PreistrĂ€ger und Ausnahme-Vocalist Al Jarreau gibt sich die Ehre. „Jarreau ist ein Instrumentalist der Stimme, seine Musik kommt von instrumentalen Phrasen her.“

Seine Kehle bringt wirklich ein ganzes Orchester hervor: Schlagzeuge und Saxophone, Trompeten und Flöten, Congas und BĂ€sse – aber das alles aus dem Mund eines einzigen Mannes, vom tiefsten Bass zum höchsten Flageolett, als ob dieser Mann ĂŒber ein Dutzend oder mehr verschiedener mĂ€nnlicher oder weiblicher Stimmen verfĂŒge“, beschreibt Musikjournalist und -produzent Joachim Ernst Behrendt Al Jarreaus komplexe Stimmbegabung.

Neben seiner außergewöhnlicher Stimme, seinem Talent musikalisch Geschichten zu erzĂ€hlen, seiner bemerkenswerten Persönlichkeit verfĂŒgt Al Jarreau außerdem genau ĂŒber das „gewisse Etwas“, das einen großen KĂŒnstler zu einem phĂ€nomenalen KĂŒnstler macht. Das PhĂ€nomen Al Jarreau spĂŒrt man unmittelbar, sobald er mit seinem unglaublich gewinnenden LĂ€cheln vor das Mikrophon tritt und seine Stimme einfach fließen lĂ€sst.

Als Sohn eines Pfarrers und einer Kirchenorganistin entspringen seine musikalischen Wurzeln dem Gospel. Genre-Schubladen gibt es jedoch fĂŒr Jarreau nicht. Das spiegeln auch seine Grammy-Awards wider: Nach Michael Jackson war er der zweite Musiker, der die wichtigste aller MusiktrophĂ€en in den Kategorien Jazz, Pop und R`n`B gewonnen hat.

Ort: Luisenpark Mannheim, Theodor-Heuss-Anlage 2, 68165 Mannheim.

Eintritt: Tickets ab 39 Euro je nach Kategorie.

Infos und Tickets: http://www.seebuehnenzauber.de/.

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Samstag, 14. Juli 2012, 22:15 Uhr, Schloss Heidelberg.

Das Heidelberger Schloss

Heidelberg. Drei Mal im Jahr blicken in Heidelberg bei den Schlossbeleuchtungen Tausende von Zuschauern gebannt in Richtung Schloss. Sie erwarten den Beginn eines faszinierenden Schauspiels aus Flammen und Licht, das die Stadt im Lichterglanz erstrahlen lÀsst.

Bengalische Leuchtfeuer tauchen das Heidelberger Schloss langsam in einen geheimnisvollen roten Feuerschein. So, als ob die Ruine ein weiteres Mal in ihrer langen Geschichte brennen wĂŒrde. Wie zuletzt 1689 und 1693, als die Truppen des Sonnenkönigs Ludwig XIV. das Schloss und die Stadt niederbrannten und die heute weltberĂŒhmte Ruine zurĂŒck ließen.

Wenn das glĂŒhende Schloss langsam verblasst, beginnt der zweite Teil des Spektakels, das Feuerwerk ĂŒber dem Neckar. Der Anlass dafĂŒr liegt sogar noch lĂ€nger als die eigentliche Schlossbeleuchtung zurĂŒck: Die Hochzeit von KurfĂŒrst Friedrich V. mit Prinzessin Elisabeth Stuart, Tochter des englischen Königs Jakob I., am 14. Februar 1613. Dieses Feuerwerk legte den Grundstein fĂŒr die spĂ€ter folgenden Lichtspiele ĂŒber den nĂ€chtlichen Himmel Heidelbergs.

Ort: Schloss und Altstadt Heidelberg, 69117 Heidelberg.

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Sonntag, 15. Juli 2012, 18:00 Uhr, Alte Synagoge.

Concerti e piu

Hirschberg. Liederabend mit Kirsten Schwarz und Jens Schlichting. „Von ewiger Liebe“, so lautet der Titel eines der bekanntesten Lieder von Johannes Brahms; auch wenn Brahms selbst offensichtlich in Sachen Liebe nie wirklich (und schon gar nicht „ewig“) erfolgreich war, so schuf er mit diesem und vielen anderen Lieder doch Meisterwerke, die aus dem Konzertrepertoire nicht mehr wegzudenken sind.

„Von ewiger Liebe“ ist daher auch der Titel eines Konzertprojektes der Altistin Kirsten Schwarz und des Pianisten Jens Schlichting, das nun im Rahmen der Reihe „Concerti e piu“ erstmals aufgefĂŒhrt werden soll. Im Zentrum des Abends stehen Lieder von der Romantik bis zum Impressionismus, aber auch Solowerke fĂŒr Klavier.

Die berĂŒhmten Zigeunerlieder von Brahms sowie die „Siete canciones populares Espanolas “ von Manuel de Falla rahmen das Konzertprogramm ein, das darĂŒberhinaus Lieder von Richard Strauss und Gabriel FaurĂ© sowie Klaviermusik von Franz Liszt und Claude Debussy enthĂ€lt.

Die KĂŒnstler dieses aussergewöhnlichen Konzertes stammen beide aus Weinheim; sie kennen sich seit der Schulzeit, begannen aber ihre Zusammenarbeit erst vor 3 Jahren mit einem ersten Entwurf des Programmes, das nun in der Leutershausener Synagoge in der endgĂŒltigen Fassung prĂ€sentiert werden wird.

Das Konzert „Von ewiger Liebe“ findet statt im Rahmen der Reihe „Concerti e piu“ und des Hirschberger Musiksommers. Der Eintritt betrĂ€gt 10.- bzw. 8.- (Vvk und Mitglieder); SchĂŒler haben wie immer freien Eintritt auf der Empore.

Ort: Alte Synagoge, Hauptstraße 27, 69493 Hirschberg.

Eintritt: 10 Euro. Euro im Vorverkauf und fĂŒr Mitglieder. Freier Eintritt auf der Empore fĂŒr SchĂŒler.

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Sonntag, 15. Juli 2012, 11:00 Uhr, Wasserturm.

Sport und Spiel am Wasserturm

Mannheim. Sport und Spiel am Wasserturm. Das große Sommer Sport Spektakel rund ums Mannheimer Wahrzeichen prĂ€sentiert auch in diesem Jahr, bei seiner 24. Auflage, ein abwechslungsreiches, interessantes und an Höhepunkten reiches Programm.

Mit der Kombination von Leistungs- und Breitensport, WettkĂ€mpfen und VorfĂŒhrungen, Information und Mitmachangeboten sowie einer Vielzahl von kulturellen BeitrĂ€gen, ermöglicht Sport und Spiel am Wasserturm den Mannheimer BĂŒrgern den Lebensraum Stadt neu zu entdecken und zeigt dabei die Stadt Mannheim von Ihrer lebens- und liebenswerten Seite.

Ort: Wasserturm, Friedrichsplatz, 68161 Mannheim.

Eintritt frei!

Infos und Programm: http://www.mannheim.de/veranstaltung/sport-und-spiel-am-wasserturm.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

Liederabend mit Kirsten Schwarz und Jens Schlichting

Concerti e piu: „Von ewiger Liebe“

Kirsten Schwarz und Jens Schlichting. Foto: Kulturförderverein.

Hirschberg, 05. Juli 2012. (red/pm) Das Konzert „Von ewiger Liebe“ mit der Altistin Kirsten Schwarz und dem Pianisten Jens Schlichting findet im Rahmen der Reihe „Concerti e piu“ und des Hirschberger Musiksommers statt. Der Liederabend beginnt am Sonntag, 15. Juli 2012 um 18:00 Uhr in der ehemaligen Synagoge Leutershausen.

Information des Kulturfördervereins Hirschberg:

„Von ewiger Liebe“, so lautet der Titel eines der bekanntesten Lieder von Johannes Brahms; auch wenn Brahms selbst offensichtlich in Sachen Liebe nie wirklich (und schon gar nicht „ewig“) erfolgreich war, so schuf er mit diesem und vielen anderen Lieder doch Meisterwerke, die aus dem Konzertrepertoire nicht mehr wegzudenken sind.

„Von ewiger Liebe“ ist daher auch der Titel eines Konzertprojektes der Altistin Kirsten Schwarz und des Pianisten Jens Schlichting, das nun im Rahmen der Reihe „Concerti e piu“ erstmals aufgefĂŒhrt werden soll. Im Zentrum des Abends stehen Lieder von der Romantik bis zum Impressionismus, aber auch Solowerke fĂŒr Klavier.

Die berĂŒhmten Zigeunerlieder von Brahms sowie die „Siete canciones populares Espanolas“ von Manuel de Falla rahmen das Konzertprogramm ein, das darĂŒberhinaus Lieder von Richard Strauss und Gabriel FaurĂ© sowie Klaviermusik von Franz Liszt und Claude Debussy enthĂ€lt.

Die KĂŒnstler dieses aussergewöhnlichen Konzertes stammen beide aus Weinheim; sie kennen sich seit der Schulzeit, begannen aber ihre Zusammenarbeit erst vor drei Jahren mit einem ersten Entwurf des Programmes, das nun in der Leutershausener Synagoge in der endgĂŒltigen Fassung prĂ€sentiert werden wird.

Die Altistin Kirsten Schwarz

Kirsten Schwarz erhielt ihren ersten Gesangunterricht bei Anna Reynolds in Mannheim. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule der KĂŒnste in Berlin bei Prof. Irmgard Hartmann-Dressler. Danach folgten weitere Studien in Kulturmanagement in Hamburg, bei denen sie auch ein Praktikum bei Prof. Peter Ruzicka an der Hamburgischen Staatsoper absolvierte.

In Italien setzte sie ihre Studien bei Duchessa Melina Pignatelli und Maestro Elio Battaglia fort; außerdem ist sie GrĂŒndungsmitglied der „Accademia di Montegral“ des renommierten österreichischen Dirigenten Gustav Kuhn. Mit KammersĂ€ngerin Christa-Maria Ziese (Leipzig) nahm sie den Fachwechsel ins Altfach vor.

Kirsten Schwarz gab ihr DebĂŒt in „Le Nozze di Figaro“ beim Macerata-Festival (Italien) unter der Leitung von Gustav Kuhn, mit Barbara Frittoli als „Contessa“ und Albert Dohmen als „Conte“. Sie war am Staatstheater Braunschweig engagiert und wirkte bei den Schlossfestspielen Heidelberg mit.

Als KonzertsĂ€ngerin hat sie sich auch ĂŒberregional einen Namen gemacht. So gastierte sie unter anderem beim Festival di Musica Antica in Brescia, wo sie auch bei der „Fondazione Romani“ einen Liederabend gab. Im Mai 2009 hatte sie einen vielbeachteten Konzertauftritt mit dem Ensemble „Gli Archi“ in der Kathedrale von Palermo. Seit 2010 wirkt sie bei den Tiroler Festspielen mit, u.a. in Mozarts „Zauberflöte“ sowie Wagners „Parsifal“.

Der Pianist Jens Schlichting

Der Pianist Jens Schlichting wuchs im Raum Weinheim auf. Nach dem Studium der Schulmusik schloss er noch die StudiengĂ€nge Dipl.-MusikpĂ€dagoge und Jazz/Popularmusik ab und rundete seine umfassende Ausbildung mit dem Studiengang „KĂŒnstlerische Ausbildung Klavier“ bei Prof. Paul Dan in Mannheim ab.

Konzerte in vielen verschiedenen Sparten und seine TĂ€tigkeit als Kursleiter fĂŒhrten ihn nach Italien, Österreich, Schweiz und SĂŒdkorea.

Im StĂ€dtischen Theater Heidelberg wirkte er mehrere Jahre als Schauspielmusiker und Komponist. Mehrere CD-Produktionen unterschiedlicher stilistischer PrĂ€gung dokumentieren seine vielseitiges kĂŒnstlerisches Profil.

Kompositionen und Bearbeitungen aus seiner Feder erschienen bei renommierten Verlagen wie Dowani und Schott; 2009 wurde er vom mdr mit der Komposition fĂŒr den ARD Radio-Tatort „Schlusslicht“ beauftragt, der im September gesendet wurde. Jens Schlichting unterrichtet in seinem „Klavierstudio Hirschberg“ und war von 2001 bis 2010 Dozent an der Musikhochschule Mannheim.“

Info: Das Konzert „Von ewiger Liebe“ findet statt im Rahmen der Reihe „Concerti e piu“ und des Hirschberger Musiksommers am Sonntag, 15. Juli 2012 um 18 Uhr in der ehemaligen Synagoge Leutershausen. Der Eintritt betrĂ€gt 10.- bzw. 8.- (Vvk und Mitglieder); SchĂŒler haben wie immer freien Eintritt auf der Empore.

Neuartiges Kurskonzept ermöglicht effizienten Einstieg

Klavierspielen lernen im Erwachsenenalter?

Klavierspielen lernen im Erwachsenenalter? Foto: Jens Schlichting.


Hirschberg, 27. MĂ€rz 2012. (red/pm) Unter dem Motto „Endlich Klavier spielen“ wird von Jens Schlichting ein Workshop fĂŒr erwachsene AnfĂ€nger durchgefĂŒhrt – nach ganz neuen Methoden.

„Man mĂŒsste Klavier spielen können …“- dieser Filmschlager drĂŒckt den Gedanken vieler Menschen aus, die als Kind nicht die Möglichkeit hatten, Klavierspielen zu lernen. Aktives Musizieren zĂ€hlt zu den beliebtesten FreizeitbeschĂ€ftigungen, jedoch die Allermeisten, die ein Instrument spielen, haben als Kinder damit angefangen.

Dass es nicht zu spĂ€t ist, wenn man erst im Erwachsenen- beziehungsweise im Seniorenalter anfĂ€ngt, das glauben die wenigsten. Dennoch gibt es immer mehr Menschen, die durch Ihre Erfahrung beweisen können, dass man die Volksweisheit „Was HĂ€nschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ – getrost ins Reich der Fabeln und Mythen einordnen kann. Ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet ist der Pianist Jens Schlichting.

„Erwachsene lernen nicht schlechter als Kinder, sondern anders“

„Erwachsene lernen nicht schlechter als Kinder, sondern anders. Das konnten Psychologen lĂ€ngst belegen, und meine langjĂ€hrigen Erfahrungen in der ErwachsenenpĂ€dagogik bestĂ€tigen das“ sagt der KlavierpĂ€dagoge, der eine eigene Intensivmethode entwickelt hat, mit der er im Moment besonders in der Schweiz ĂŒberaus erfolgreich ist.

Als ausgebildeter Schulmusiker und Diplom-MusikpĂ€dagoge verfĂŒgt Schlichting ĂŒber vielfĂ€ltige Erfahrungen in den unterschiedlichsten pĂ€dagogischen Bereichen; sowohl im Gymnasialbereich, als Hochschuldozent, Musikschullehrer, Privatmusiklehrer, und als Leiter von Kursen unterschiedlichster Ausrichtung arbeitet er seit vielen Jahren mit großem Erfolg.

Sein neuartiges Unterrichtskonzept, das ĂŒber viele Jahre entwickelt und verfeinert wurde, basiert auf den Erkenntnissen der modernen Lernforschung sowie auf seiner langjĂ€hrigen pĂ€dagogischer Erfahrung. „Nach ĂŒber 100 Kursen in den letzten 12 Jahren kann ich mit Sicherheit sagen: es ist nie zu spĂ€t. Und es macht richtig Spass!“, so der Pianist, der im Hirschberger Ortsteil Großsachsen ein privates Unterrichtsstudio betreibt und der in der sich in der Region seit vielen Jahren aktiv fĂŒr die Kultur einsetzt – sei es als Musiker, sei es als Konzert-Organisator.

Seine Methode geht auf vielfĂ€ltige Art auf die Besonderheiten der ErwachsenenpĂ€dagogik ein und integriert moderne und traditionelle Methoden zu einem kreativen und ganzheitlichen Lernprozess. Die Fachpresse sowie einige Zeitungen und Zeitschriften der französischen Schweiz, wo er in Montreux fĂŒr den renommierten Klavierhersteller Bösendorfer regelmĂ€ssig Kurse veranstaltet, hat bereits ausfĂŒhrlich ĂŒber seinen innovativen und hochmotivierenden Ansatz berichtet.

In einem Wechsel von Gruppen- , Kleingruppen und Partnerunterricht lernen die TeilnehmerInnen die ersten Schritte des Klavierspiels und erfahren viele verschiedene Wege, sich dem Instrument zu nĂ€hern. Im Partnerunterricht wird schon ein kleines KlavierstĂŒck gelernt, das dann im Abschlusskonzert vorgetragen wird.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig, aber auch kein Hinderungsgrund

Unter dem Motto „Endlich Klavier spielen“ wird nun auch erstmals ein solcher Kurs in der Region durchgefĂŒhrt. Der Workshop richtet sich an erwachsene AnfĂ€nger; Vorkenntnisse sind nicht notwendig, aber auch kein Hinderungsgrund.

In dem bevorstehenden Kurs, der vom 30. MĂ€rz bis 1. April stattfindet, gibt es noch freie PlĂ€tze – die Gelegenheit fĂŒr all diejenigen, die viel zu lange geglaubt haben, es sei lĂ€ngst zu spĂ€t!
Infos ĂŒber diese faszinierende Arbeit finden sich im Internet unter www.klavier-kurs.de. Wer Interesse hat, kann sich unter 0177-6685061 ĂŒber weitere Details informieren.

Klassik-Highlight zum Jahreanfang

Vier auf einen Streich

Ausdrucksstarkes Mannheimer Hofquartett.

 

Hirschberg, 15. Januar 2012 (red) In der alten Synagoge in Leutershausen spielte zum Jahresauftakt der Konzertreihe „Concerti e piĂč das „Mannheimer Hofquartett“.

Von Jörg Theobald

Die „alten Söhne Mannheims“ boten ihren knapp 60 Zuhören Musik aus der BlĂŒtezeit des Mannheimer Hofes (Anfang des 18. Jahrhunderts) dar. Auf historischen Instrumenten spielten sie fĂŒnf StĂŒcke der Komponisten Ignaz Holzbauer und Georg Joseph Vogler.

Mozart liebte Holzbauer – Vogler konnte er nicht leiden

AndĂ€chtig lauschten die Zuhörer den KlĂ€ngen der Streichinstrumente. Nach einem sehr melodischen Einstieg mit Voglers „Quartetto III F-Dur“ erzĂ€hlte Gregor Herrmann (Violoncello) ein wenig zu den beiden Komponisten. So konnte Wolfgang Amadeus Mozart den Geistlichen Georg Joseph Vogler wohl nicht gut leiden, war hingegen von der Musik eines Ignaz Holzbauers begeistert.

Anschließend folgten drei StĂŒcke Holzbauers. Eine gute Mischung aus nachdenklichen und theatralischen KlĂ€ngen bot die „Sonata da camera f-Moll“. Im gedĂ€mpften Licht der Synagoge regte das StĂŒck dazu an, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Das „Quartett Es-Dur“ brachte den ein oder anderen Zuhörer mit seinen fröhlichen, teilweise etwas ĂŒberschwenglichen Tönen zum LĂ€cheln. Das StĂŒck klang wie die Vertonung einer jungen Liebe, viel Freude, aber auch einfĂŒhlsame und eher ruhige Passagen waren zu hören.

Nach einer kurzen Pause erklĂ€rte Jens Schlichting, der Initiator der Konzertreihe „Concerti e piĂș“, den versammelten GĂ€sten zunĂ€chst, dass anlĂ€sslich zu Holzbauers 300. Geburtstag das Konzert als Dokumentarfilm festgehalten wird. Gregor Herrmann gab den GĂ€sten im Anschluss einige Informationen zur „Mannheimer Schule“.

430 Hertz

So erklĂ€rte er, dass die Musiker zur damaligen Zeit in Mannheim ein angesehener Teil der Bevölkerung war. Sie durften in den Quadraten wohnen (also im Stadtinneren) und mussten neben der Musik keine weiteren TĂ€tigkeiten ausfĂŒhren.

In anderen StÀdten war es damals noch normal, das Musiker nebenher noch als Kellner oder AushilfsjÀger arbeiteten, erzÀhlte Gregor Herrmann.

Auch auf die Besonderheit der Saitenstimmung ging er ein. Mit 430 Hertz befinden sich die Saiten genau zwischen einer klassischen Barock- und einer modernen Saitenstimmung.

Die lebhafte und durch hĂ€ufigen Einsatz von Zupftechnik herausstechende „Partita a quattro B-Dur“ war das letzte StĂŒck von Ignaz Holzbauer. Zum Abschluss des Konzerts folgte noch das flotte, bisweilen dĂŒster und drĂ€ngende „Quartett f-moll“ von Georg Joseph Vogler.

FĂŒr das begeisterte Publikum spielte das Quartett nach einem mehrere Minuten andauernden Applaus noch eine kurze Zugabe.

Die Konzertreihe „Concerti e piĂș“ hat sich schon lĂ€ngst als kulturelle Perle in Hirschberg etabliert – ĂŒberraschend, interessant, musikalisch anspruchsvoll. Ein guter Start ins neue Kulturjahr der Gemeinde.

„Concerti e piÃÂč“ startet mit „Cantus Novus“ in die neue Saison


Guten Tag!

Hirschberg, 5. Februar 2011. (pm) Die Konzertreihe „Concerti e piÃÂč“ des Kulturfördervereins Hirschberg startet ins Jahr 2011 mit einem besonderen musikalischen Leckerbissen. Der preisgekrönte Frauenchor „Cantus Novus“ aus Ulm singt am Sonntag, 6. Februar 2011, um 18 Uhr in der Alten Synagoge in Hirschberg

Der "Cantus Novus" aus Ulm singt in der Alten Synagoge.

Der mehrfach preisgekrönte Frauen-Kammerchor aus Ulm feierte vor wenigen Monaten sein 15jĂ€hriges Bestehen. „Cantus Novus“ wurde von Helmut Steger, dem Großsachsener Chorleiter, 1995 mit ehemaligen Mitgliedern der „Ulmer Spatzen“ ins Leben gerufen; die knapp 20 Mitglieder haben sich als projektweise arbeitender Kammerchor vielfach ausgezeichnet durch besondere Konzertprogramme und eine besondere, intensive Weise des gemeinsamen Musizierens.
In seinem JubilĂ€umsprogramm sind Lieder aus Barock und Pop genau so enthalten wie bis zu sechsstimmige Werke von Robert Schumann und César Cui, dem spĂ€tromantischen Russen. Mit Zdeňek Lukáš und AntonÏn TučapskĂƒÂœ sind zwei bedeutende tschechische Komponisten des 20. Jahrhunderts ebenso vertreten wie der Cellist von Weltgeltung Pablo Casals, der ein kleines, aber interessantes Oeuvre als Komponist geschaffen hat.

Songs wie „And so it goes“, „Fly me to the Moon“ und „What a Wonderful World“ zeigen, dass Cantus Novus auch diese Seite des chorischen Musizierens beherrscht.

Drei Musiker werden Cantus Novus bei diesem Programm unterstĂŒtzen: der Klarinettist Samir Benahmed aus Mannheim,der Fagottist Karsten Przybyl aus Köln und der Hirschberger Pianist Jens Schlichting. Als Trio steuern sie drei zauberhafte Werke des Romantikers Max Bruch bei. Die beiden BlĂ€ser sind die Solisten bei drei Werken, die Helmut Steger fĂŒr sein Ensemble geschaffen und im vergangenen Oktober uraufgefĂŒhrt hat; auf seine Vertonungen von Texten der Lyriker Rose AuslĂ€nder, Gottfried Benn und Christoph Meckel darf man besonders gespannt sein.

Info: Das Konzert findet statt in der Alten Synagoge, Hauptstraße 27 in Leutershausen. Karten zu 8 Euro im Vorverkauf gibt es in den SchreibwarengeschĂ€ften Schulz (Leutershausen) und Schuhmann (Großsachsen) sowie bei OPUS in Schriesheim; an der Abendkasse zu 10 Euro.

Konzert mit SchĂŒlern aus Hirschberg und Umgebung


Guten Tag!

Hirschberg, 22. Januar 2011. In der Konzertreihe“Concertino“ des Kulturfördervereins Hirschberg treten am kommenden Sonntag, 23. Januar 2011 in der alten Synagoge Leutershausen wieder SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus Hirschberg und Umgebung auf. Ab 11.30 Uhr prĂ€sentieren die jungen KĂŒnstler ein anspruchsvolles Programm aus Klassik und Moderne; diesmal gibt es BeitraĂ€ge fĂŒr Klavier, Gitarre und Gesang.

Information des Kulturfördervereins:

„Dieses Mal steht die Veranstaltung ganz unter dem Thema „Jugend musiziert“, denn die jungen KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler, die am Sonnatag auftreten werden, nehmen nĂ€chste Woche an dem Regionalwettbewerb teil.

Der Kulturförderverein möchte mit der Konzertreihe „Concertino“ jungen KĂŒnstlern die Gelegenheit haben, unter professionellen Konzertbedingungen ihre Musik auf die BĂŒhne zu bringen. Sowohl SchĂŒler der Musikschule wie auch von privaten MusikpĂ€dagogen werden am kommenden Sonntag diese Gelegenheit nutzen, die in diesem Rahmen zwei mal im Jahr angeboten wird.

Die Veranstaltung dauert jeweils ca. eine Stunde, der Eintritt ist frei.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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GrĂŒne 30-Jahr-Feier am Samstag

Guten Tag!

Hirschberg, 09. Juni 2010. Selbst „Revoluzzer“ feiern irgendwann mal ein JubilĂ€um, wenn sie die Revolution ĂŒberlebt haben. Bei der GrĂŒnen Liste Hirschberg ist das der Fall. Am Samstag, den 12. Juni 2010 lĂ€dt die GrĂŒne Liste zur 30-Jahr-Feier in die Alte Synagoge ein.

Seit 30 Jahren aktiv: v.l.n.r. JĂŒrgen Glökler, Ingrid Stephan, Gerda Merkel und Uli Sckerl als GLH-Kandidaten fĂŒr den Gemeinderat in frĂŒheren Zeiten. Bild: privat

Am Samstag gibt es zwei Stunden Programm von und mit der GrĂŒnen Liste in Hirschberg in der Alten Synagoge.

Mit dabei: Jens Schlichting und Jenny Robinson-Haigh sowie Madeleine Sauveuer und Clemens Maria Kitschen als musikalische Begleitung und Hans-Peter Schwöbel als Kabarettist.

Mitglieder der GrĂŒnen Liste wie Arndt Weidler und JĂŒrgen Glöckler sowie der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Sckerl und BĂŒrgermeister Manuel Just werden Grußworte und RĂŒckblicke bieten.

Die Hirschberger BĂŒrgerInnen sind herzlich eingeladen.

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Ernst Lubitsch und Jens Schlichting im „Olympia Kino“

Guten Tag!

Hirschberg, 05. Mai 2010. Der große Stummfilmabend im Olympia-Kino ist ein Event – eines der Bilder und eines der Musik. Heute Abend trafen sich Ernst Lubitsch und Jens Schlichting im Olympia-Kino zu einem Experiment.

Von Hardy Prothmann

Was passiert, wenn ein „junger“ Film auf einen erfahrenen Musiker trifft? Die Improvisation des Moments.

Der „junge“ Film „Die Austernprinzessin“ wurde 1919 uraufgefĂŒhrt und fiel der Zensur zum Opfer. Zu komisch. Zu kritisch?

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Jens Schlichting - spielt das "Stumme" des Films am Klavier weg in Sprache und Emotionen. Bild: hirschberglog

Jens Schlichting sitzt im Olympia Kino, ĂŒber 90 Jahre spĂ€ter und tut etwas, was er tun darf und niemand zensiert: Er improvisiert.

In einer Ecke vor der Leinwand ist auf einem Podest ein Klavier aufgestellt. Der Klangkörper nach vorne offen. Davor sitzt Jens Schlichting.

Der schaut auf die Leinwand und lÀsst die Finger spielen, was ihm und ihnen einfallen.

Das Kino ist mĂ€ĂŸig, aber interessiert gefĂŒllt. Rund 70 GĂ€ste wollen sich zwei Filme von Ernst Lubitsch anschauen: „Die Austernprinzessin“ und „Ich möchte kein Mann sein“.

Beide Filme sind selbst improvisiert. Aber mit großem gestalterischem Können. Lubitsch hat sich auch im kritischen Fach probiert – und scheiterte.

Sein Weg, Komödien zu produzieren, traf den Geschmack des Publikums. So gut, dass selbst Komödien der Zensur in Deutschland unterlagen. Die Austernprinzessin wurde mit einem „Jugendverbot“ belegt.

Warum? Weil die Menschen im Kopf das Kino weiterdrehten, dass Lubitsch 1919 nur andeutete.

Ob Jens Schlichting damals so frei hĂ€tte improvisieren dĂŒrfen? Wohl kaum.

Der Pianist spielt frech und frei zu dem, was er sieht.

Die Augen sind auf den Film gerichtet, die HĂ€nde und Finger tun, was sie tun mĂŒssen: Das, was er sieht, in Musik umzuwandeln.

Mehr als zehn Jahre spielt Schlichting schon zu Stummfilmen im Olympia Kino. FĂŒr Honorar, aber zu einem „Freundschaftspreis“.

Das Spiel zum Stummfilm ist gekonnt. Schlichting ist ein erfahrener Pianist, der weiß und fĂŒhlt, was er spielt.

Ein Mal hat er sich den Film vorher angeschaut.

Gibt es eine feste Musik zum Film? „Das weiß ich nicht. Und wenn, ich improvisiere.“

Wie geht die Improvisation? „Ich gucke und dann spiele ich.“

Das können nicht viele Pianisten – einfach spielen. Die meisten brauchen eine klare Notierung.

Wenn Jens Schlichting Stummfilme musikalisch interpretiert, ist das jedes Mal eine „UrauffĂŒhrung“, die niemals wieder so gespielt werden wird.

Das ist ein großartiges Geschenk an die Kinobesucher. Sie erleben etwas Einmaliges.

Einen Ernst Lubitsch, der als deutsch-jĂŒdischer Regisseur die Filmgeschichte mitbestimmt hat.

Eine Ossi Oswalda als VorkÀmpferin der Emanzipation, lange bevor Alice Schwarzer geboren wurde.

Und einen zeitgenössischen KĂŒnstler, der an diesem Abend frank und frei in die Tasten greift – in Hirschberg aber schon lange die musikalische Gemeinde mitgestaltet.

Jens Schlichting ist ein herausragender Pianist.

Und er kann improvisieren – was außergewöhnlich ist.

WÀhrend die stummen Bilder laufen, erzÀhlt er sie auf den Tasten weiter.

Es gibt BrĂŒche. Im Film und in seiner Interpretation: „Ich kann fĂŒr nichts garantieren.“

Manchmal sucht sein Spiel den Ton. Es wird geheiratet, der Hochzeitsmarsch erklingt und Sekunden spÀter ist all die Begeisterung vorbei.

Wie soll man so etwas umsetzen?

Die Antwort ist: Man weiß vorher, was passiert und stellt sich darauf ein.

Oder man spielt und ist offen und frei. Versucht den „Flow“ zu finden. Lubitsch hatte den „Flow“. Schlichting hat ihn meistens auch.

Der Film ist Geschichte. Die AuffĂŒhrung ist real. Die Musik ist intuitiv.

Alles zusammen ist ein Ereignis.

Eines, das locker mit den „Blockbustern“ konkurrieren kann.

Denn die zeigen immer nur dasselbe.

Ernst Lubitsch und Jens Schlichting sind im Olympia Kino exklusiv.

Einmalig, nicht wiederholbar.

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Fotostrecke: Goldbeck Musikfestival 2010

Guten Tag!

Hirschberg, 30. April 2010. Beim 7. Goldbeck-Musikfestival gab es nicht nur Musik zu hören – sondern auch viel zu sehen. Unser Fotostrecke zeigt ĂŒber siebzig Bilder der zwei Musikabende.

Sinfonisches Blasorchester unter der Leitung von Dominik M. Koch. Bild: hirschbergblog

Viel Freude mit den Fotos:

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Video: 7. Goldbeck-Musikfestival

Guten Tag!

Hirschberg, 27. April 2010. Eine Industriehalle kann auch gut fĂŒr Kultur sein. Das beweist das Goldbeck-Musikfestival – zum siebten Mal. Die Firma Goldbeck tritt als Sponsor auf – zur Freude der Musiker und Musikfreunde.

Das Goldbeck-Musikfestival darf sich als Erfolg bezeichnen. Mit fĂŒnfzehn Programmpunkten und ĂŒber zwei Tage haben viele MusikerInnen ein interessiertes Publikum unterhalten.

Das Unternehmen Goldbeck sponsort die Veranstaltung in den eigenen RĂ€umen mit einem „niedrigen fĂŒnfstelligen“ Betrag. Die KĂŒnstler erhalten eine Gage und eine Möglichkeit, sich zu prĂ€sentieren.

Die KĂŒnstler und andere haben die Chance genĂŒtzt. Ein kunterbuntes Festival hat wegen der vielen Musikfarben weit ĂŒber 1.000 Besucher angelockt – bei freiem Eintritt.

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Frech, frisch und „funtastisch“ – Jennifer RĂŒth und Anne Folger

Guten Tag!

Hirschberg, 22. Februar 2010. Exzellentes Klavierspiel, ernste Musik, fröhliche Musik, Chanson, Kabarett, Kleinkust, Witz, Charme, Freude, Sexappeal – all das gab es am Sonntagabend in der Alten Synagoge in Leutershausen. Geht nicht? Geht doch! Mit den „Funtasten“. Jennifer RĂŒth und Anne Folger begeisterten das Publikum mit Lust – nicht nur am Klavierspiel.

Von Hardy Prothmann

In der Pause sitzen die jungen Damen oben im „KĂŒnstlerzimmer“ der Alten Synagoge und atmen durch. Eine Stunde rasantes Programm haben sie hinter sich. Der Saal unten ist ausverkauft, die GĂ€ste reden ĂŒber das, was sie gerade gesehen haben: „Also, sowas hab ich noch nicht erlebt. Aber ich muss sagen, die bringen das echt gut. Und wie die in die Saiten gegriffen hat. Enorm.“

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Anne Folger und Jennifer RĂŒth bei der Zugabe. Bild: hblog

Das, was Jennifer RĂŒth und Anne Folger als „Funtasten“ „gut bringen“ ist ein gelungener Mix aus klassischer Musik, Tango Argentino, Oper, Musical, Jazz und Chanson. Sie bieten Spaß. Puren Spielspaß an den Tasten. „Fun“. Humorspaß mit ihren kabarettistischen Einlagen. Sie ulken, beziehen das Publikum mit ein, machen Slapstick.

MeisterschĂŒlerinnen mit Spaß am ganzen Leben.

Beide Frauen sind ausgebildete Diplom-Pianistinnen, haben bei bekannten „Meistern“ ihre Kurse belegt, viele Auszeichnungen gewonnen, haben hart fĂŒr die ernste Musik gearbeitet.

„Das Leben bietet aber mehr als das“, sagt „Jenni“. „Wir sehen das mit der ernsten Musik nicht so ernst.“ Die Frauen lachen, klimpern mit den Augenliedern, strahlen. Anne Folger nickt: „Ich spiele auch Theater, meine zweite Leidenschaft.“ Lasziver Augenaufschlag: „Und mit den Funtasten können wir das verbinden.“ Jennifer RĂŒth macht zur Zeit ein Zweistudium als Jazz-SĂ€ngerin. Warum?: „Das ist einfach was Neues. Es ist anders und das gefĂ€llt mir.“

Auch dem Publikum. Den Edith Piaf-Chanson „Sous les ciels de Paris“ (Unter den Himmeln Paris) singt Jennifer RĂŒth und wird von Anne Folger begleitet. Die greift plötzlich bei Ernesto Lecuano nicht in die Tasten, sondern in die Saiten des „mĂ€nnlichen“ FlĂŒgels, den Jennifer RĂŒth bespielt.

Lust aus Prinzip.

Der „mĂ€nnliche FlĂŒgel“ hat den Deckel aufgeschlagen, der beim „weiblichen FlĂŒgel“ abmontiert wurde (weil er sonst den Ton an die Wand geleitet hĂ€tte): „Woran erkennen wir, wer wer ist? Ganz klar, der mĂ€nnliche reißt seine Klappe auf.“

Dann trommeln die Frauen auf und in den FlĂŒgeln, die „2. Ungarische Rhapsodie“ von Franz Liszt beendet Jennifer RĂŒth mit einem „Popo-Dopser“ auf die Tastatur.

Die Frauen frotzeln ĂŒber den schönen Liszt, dem die Frauenwelt zu FĂŒĂŸen lag und Anne sagt: „Naja, Jennifer, vor einiger Zeit war dein Abschluss ja noch eine Terz, jetzt war das schon eher eine Oktave…“

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Virtuose Technik. Bild: hblog

Die Sticheleien sind gewollt. Zwischen den StĂŒcken aus aller Welt unterhalten die „Funtasten“ das Publikum mit kleinen Geschichten – die nicht immer ganz ernst gemeint sind und doch ein bisschen stimmen. Sie flunkern und flirten. Allein der „Aufzug“: Kleines „Schwarzes“, GlanzstrĂŒmpfe und rote „Lackpumps“ sind so gewĂ€hlt, dass der Sexappeal keine ganz unbedeutende Rolle spielt.

Dann wieder raufen sich die Damen um den „besten Platz“: Den hat, wer „nĂ€her zum Publikum“ sitzt beim gemeinsamen, vierhĂ€ndigen Spiel an einem Klavier. Also schupsen sich die beiden gegenseitig vom Klavierhocker und spielen „Reise nach Jerusalem“ – „furios“.

Professionelle UnterstĂŒtzung.

Bei den Texten werden die „Funtasten“ vom bekannten Kabarettisten Eckhard von Hirschhausen unterstĂŒtzt. Außerdem von Franz Wittenbring, ebenfalls Musiker und Regisseur.

2005 gab es dafĂŒr den Förderpreis des Deutschen Marketing Verbandes: Ein frisches Konzept. Virtuoses Klavierspiel wird mit originellen Ideen, lustigen Moderationen und einem spielerisch-leichten Umgang mit der Musik verbunden. Bis vor zwei Jahren waren die „Funtasten“ noch Jennifer RĂŒth und Katharina JĂ€kle. Jetzt spielt Jennifer RĂŒth mit Anne Folger.

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Anne Folger spielt auch Theater. Bild: hlbog

Die Pause ist vorbei. Die beiden kommen heraus: Strahlen, machen ihre Scherze.

Albert, eine Puppe, kommt zum Einsatz. Albert hat eine Glatze (auch darĂŒber werden Zoten gerissen), einen Schnauzer, spielt mit Anne ein StĂŒck und „albert“ rum.

Jetzt holen sie sich einen Gast aus dem Publikum – fĂŒr ein Musik-Quiz. Sie spielen kurz etwas an, hmm, das ist doch: „Alle meine Entchen…“. Leider nein, es ist „HĂ€schen in der Grube“. Die Frauen spielen mit ihrem Gast, Heinz Richter aus Laudenbach. Sie spielen mit dem Publikum, sie spielen mit der Musik, mit dem „ersten Eindruck, der tĂ€uschen kann“.

Dann spielen sie „Typewriter“, Heinz muss dazu ein Rezeptionsglöckchen auf ein Nicken von Jennifer bedienen – ein grandioser Spaß.

Virtuoses Können und Freude am Klamauk.

Es folgt der „Hummelflug“ von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow. Es geht zwar um Spaß bei den „Funtasten“, aber die virtuosen Pianistinnen zeigen mit solchen StĂŒcken, dass sie nicht nur ulken können, sondern echt „was drauf haben“. Das Spiel der beiden und die Töne greifen ineinander und berauschen sich gegenseitig. Das ist gekonnt, beeindruckend und macht Freude.

Jennifer RĂŒth

Jennifer RĂŒth: Faible fĂŒr Jazz. Bild: hblog

Rund 30 Auftritte haben sie zusammen ĂŒbers Jahr weg. Daneben macht die „zwei Frauen an zwei Klavieren“ aber noch viele andere Projekte.

Es lohnt sich, nach den „Funtasten“ Ausschau zu halten und auch nach jeder einzelnen KĂŒnstlerin. Sie sind kreativ, lebenslustig und trotzdem absolut ernst zu nehmen.

Jens Schlichting, verantwortlich fĂŒr die Konzertreihe „Concerti e piu“ und „Concertino“ des Hirschberger Kulturfördervereins, hat mit dem Engagement der „Funtasten“ ein gutes HĂ€ndchen fĂŒr ein tolles Konzert „und mehr“ (e piu) bewiesen.

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